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Notfallbetreuung für Kinder, wenn beide Eltern in „kritischer Infrastruktur“ tätig sind

Die Stadtverwaltung Künzelsau reagiert auf die Entscheidung zu der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen der Landesregierung Baden-Württemberg angesichts des Coronavirus‘ mit einer Notfallbetreuung für Kindergartenkinder und Schüler bis einschließlich Klasse 6. Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Kindergartenkinder und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Hierzu zählen folgende Bereiche:

• Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten),
• die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Verwaltung)
• die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
• die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung)
• sowie die Lebensmittelbranche.

Notfallbetreuung Kindergärten

Die Stadtverwaltung Künzelsau stellt eine Betreuung in verschiedenen Kindergärten von 7.30 Uhr bis 14 Uhr zur Verfügung. Nach begründetem Bedarf ist eine Verlängerung der Betreuung bis 17 Uhr möglich. Bürger sollen sich bei Bedarf bis spätestens Montag, 16. März 2020 um 10 Uhr über die Kita-Info-App oder den privaten Träger melden.

Notfallbetreuung Schulen

Für die Schüler der Künzelsauer Schulen wird ebenfalls eine Notfallbetreuung bis Klasse 6 eingerichtet. Auch hier ist eine Betreuung von 7.30 Uhr bis 14 Uhr (in Ausnahmefällen auch bis 17 Uhr) möglich. Bitte melden Sie sich bei Bedarf über das Sekretariat Ihrer Schule am besten per E-Mail bis spätestens Montag, 16. März 2020 um 10 Uhr.

Folgende Schulen bleiben auch am Montag, 16. März 2020 geschlossen:

• Ganerben-Gymnasium
• Freie Schule Anne-Sophie
• Reinhold-Würth-Grundschule
• Schlossgymnasium

Folgende Einrichtungen sind ebenfalls ab sofort bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen:

• das Hallenbad TollKün
• das Jugendzentrum und das Jugendblockhaus Künzelsau
• die Jugendmusikschule Künzelsau für den Gruppenunterricht (der Einzelunterricht findet regulär statt)
• die Volkshochschule Künzelsau

Was machen die Erzieher in den geschlossenen Kitas während dieser Zeit?

Während des Schließungszeitraums für Kindergärten und Krippen wird es keine Freistellungen geben. Es sind 3 Kindergärten als Notfalleinrichtungen deklariert: Kinderhaus im Zollstockweg, der Kindergarten in der Seestraße und der Kindergarten in Kocherstetten. Diese gelten nur für Eltern aus bestimmten Berufsgruppen. In diesen Kindergärten arbeitet das Personal wie gewohnt weiter. Die anderen elf anderen Einrichtungen sind geschlossen. Die Teams sollen laut der Stadtverwaltung die Zeit nutzen, um Inventur zu betreiben – also alles liegengebliebene kann in dieser Zeit aufgearbeitet werden, Azubis mit mehr Schulinput versorgt werden, zusätzlich darf auch der Kindergarten gereinigt oder aufgehübscht werden. Sollte Stammpersonal in den Notfalleinrichtungen ausfallen, werden alle restlichen päd. Fachkräfte als Ersatzkräfte eingeplant und tagesaktuell bei Bedarf abgezogen. Als mögliche Chance dieser Wartezeit besteht, so die Stadtverwaltung, ein Konzept zur Teilnahme beim Deutschen Kita-Preis 2021 zu verfassen.




Coronavirus: 9 weitere bestätigte Personen im Hohenlohekreis

Am Freitag, den 13. März 2020, 20 Uhr 30, meldet das Landratsamt des Hohenlohekreises, neun weitere Corona-Fälle im Hohenlohekreis. Alle Personen wohnen in der Gemeinde Kupferzell. Insgesamt sind damit 25 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 13.03.2020, 19 Uhr). Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben. Allerdings wird in einer weiteren Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass es mehrere Infizierte nach einem Kirchenkonzertbesuch am Sonntag, den 01. März 2020, in Kupferzell-Eschental gegeben hat.

„Das Landratsamt arbeitet weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus so lange es geht zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Kontaktpersonen werden schnellstmöglich ermittelt, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen.“

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist. Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Hunderte Anfragen täglich – Gesundheitsamt arbeitet an der Belastungsgrenze

Viele Mitarbeiter der Landkreisverwaltung wurden zwischenzeitlich von ihrem eigentlich Aufgabengebiet abgezogen, um bei der Bewältigung der COVID-19 Lage andere Abteilungen zu unterstützen, so das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung. Derzeit sind zirka 140 Personen im Einsatz, um Kollegen zu unterstützen, davon zirka 90 Personen im Gesundheitsamt. Die übrigen Personen sind im Koordinierungsstab sowie in der Verwaltung zur Unterstützung tätig (u.a. im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder im Bereich Personal- und Organisation).

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus häufen sich die Anfragen beim Gesundheitsamt des Hohenlohekreises enorm. Hunderte von Anrufen gehen täglich über das Bürgertelefon ein. Außerdem sind die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mit der Bearbeitung von positiv getesteten Bürgern beschäftigt. Quarantänebescheide müssen verschickt, Kontaktpersonen ermittelt sowie medizinisch-fachliche Entscheidungen getroffen werden.

Mit dem bisherigen Personalbestand und der bisherigen Organisationsstruktur sind diese Aufgaben nicht mehr zu bewältigen. Das Gesundheitsamt wird daher neu aufgestellt.
Die Medizinische Leitung bleibt bei Amtsleiterin Dr. Antje Haack-Erdmann. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören die Anrufe zu medizinischen Fragen, die medizinische Betreuung der Zentralen Abstrichstelle, die Fallermittlung und der öffentliche Gesundheitsschutz, der weiterhin erledigt werden muss. Die Verwaltungsleitung des Gesundheitsamtes übernehmen ab sofort die Amtsleiterin der Geschäftsstelle Kreistag, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Silke Bartholomä sowie Mike Weise, Leiter des Amtes für Ordnung und Zuwanderung. Hier sind nun das Bürgertelefon, die Organisation der Abstrichstelle sowie die allgemeine Fallermittlung (Ermittlung von Kontaktpersonen) und der Innere Dienst angesiedelt.
Die Verwaltung des Gesundheitsamtes hat bereits die Räumlichkeiten des Flurneuordnungsamtes in der Austraße 17 in Künzelsau bezogen und befindet sich somit in direkter Nähe zum Gesundheitsamt.

Die Bevölkerung, Ärzte, Organisationen, das Krankenhauspersonal sollen sich an das Bürgertelefon Tel. 07940 18-888 wenden. Dort werden die Anrufe entweder direkt an das medizinische Fachpersonal oder an die Verwaltung weitergeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Hohenlohekreises

Bildunterschrift:
Die neue Aufbauorganisation des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises.




Coronavirus hat Hohenlohe erreicht – Landrat Neth: „Mögliche Folgen einer unkontrollierten Verbreitung wären enorm“

Erster bestätigter Coronavirus-Fall im Hohenlohekreis.

Am Donnerstag, den 05. März 2020, wurde erstmals ein Coronavirus-Fall im Hohenlohekreis bestätigt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Weiter heißt es darin: „Es handelt sich um eine Frau aus der Raumschaft Bretzfeld, ihr Gesundheitszustand ist gut. Sie befindet sich in häuslicher Isolation und steht in gutem Kontakt zum Gesundheitsamt des Hohenlohekreises. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.“

Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

Während der Isolation beziehungsweise der häuslichen Quarantäne stehe das Gesundheitsamt stets in Kontakt mit den Personen. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises gehe nach wie vor jedem Verdachtsfall nach.

„Seit in Baden-Württemberg Fälle von infizierten Personen bekannt wurden, haben wir uns auf einen möglichen Ausbruch im Hohenlohekreis vorbereitet. Wir waren deshalb gut auf diesen Fall vorbereitet und konnten schnell und besonnen reagieren“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth. „Durch das vorbildliche Handeln der Betroffenen und die hervorragende Arbeit des Gesundheitsamtes war der Ablauf in diesem Fall so, wie er sein soll. Das Wichtigste ist, eine Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich einzudämmen. Daran arbeiten wir in enger Abstimmung mit den Landesbehörden“, so Neth weiter.

Neth: „Wir konnten schnell und besonnen reagieren“

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940/18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist. Das Gesundheitsamt steht mit seinen Experten beratend zur Verfügung.
In den vergangenen Tagen konnten bereits viele Nachfragen beantwortet werden, insbesondere zum Umgang mit geplanten Veranstaltungen, bei Kontakt mit möglichen Infizierten oder Wissenswertes für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder angrenzenden Risikogebieten.

Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Außerdem bietet das Landratsamt Hohenlohekreis fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.hohenlohekreis.de an.

Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus nach wie vor höchste Priorität

„Wir arbeiten weiterhin mit aller Kraft daran, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen und Kontaktpersonen zu identifizieren. Umso früher wir diese erkennen, können wir auch eine Ausbreitung verhindern oder verlangsamen“, so Landrat Dr. Matthias Neth in der heutigen Besprechung des Koordinierungsstabs, der weiterhin täglich zusammenkommt. „Wir im Hohenlohekreis arbeiten gemeinsam an dem bundesweiten Ziel der Eindämmungsstrategie. Dafür möchte ich mich bereits heute bei allen Akteuren und Betroffenen für das hervorragende Zusammenspiel bedanken, dass wir hier im Kreis erfahren.“

„Mögliche Folgen einer unkontrollierten Verbreitung wäre enorm“

„Ich habe großes Verständnis, dass Bürger unterschiedlich reagieren, auch persönliche Emotionen spielen in der aktuellen Situation eine Rolle. Wir werden weiterhin transparent über unser Vorgehen und unsere Schutzmaßnahmen informieren, denn die möglichen Folgen einer unkontrollierten Verbreitung wären enorm“, ruft Landrat Dr. Neth die Bevölkerung zum besonnenen Handeln auf. So rät das Landratsamt dringend dazu, Ruhe zu bewahren und auch keine unnötigen Hamsterkäufe von Lebensmittel, Desinfektionsmitteln oder Atemmasken zu tätigen. Insbesondere sollten die empfohlenen Schutzmaßnahmen vom Robert Koch-Institut eingehalten werden – gute Handhygiene, die übliche Huste-und Nieß-Etikette sowie einen ausreichenden Abstand von ca. 1-2 Meter zu Erkrankten. Wichtig ist auch, überfüllte Räume und Menschenansammlungen zu vermeiden.

„Wir haben auch die Veranstaltungen im Blick“, ergänzt Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamts. „Für jede Veranstaltung bedarf es einer Einzelfallprüfung durch den Veranstalter. Hierzu orientieren wir uns an den Handlungsempfehlungen des Robert Koch-Instituts, welche wir auf unserer Homepage eingestellt haben, aber auch jedem Veranstalter auf Nachfrage zuschicken. Ergibt sich nach den Kriterien ein höheres Risiko, halten wir es für sachgerecht, eine geplante Veranstaltung zu verschieben.“ Für jede Veranstaltung werden individuelle Hygienemaßnahmen empfohlen, so das Landratsamt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 05. März 2020




Hohenlohekreis verschiebt wegen Coronavirus alle Veranstaltungen der nächsten 14 Tage

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises ist laut aktuellem Stand (03. März 2020, 14:00 Uhr) ist weiterhin keine Infektion mit dem Coronavirus im Hohenlohekreis bekannt. Mittlerweile sind bereits acht bestätigte Fälle unmittelbar in der Region im Landkreis Heilbronn (Stand 3. März 2020, 09:30 Uhr) nachgewiesen. Das Robert Koch-Institut hat die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als mäßig eingestuft.

Einzelfallprüfung

Generell können Veranstaltungen dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten. Das Risiko von einer Übertragung bei einer Veranstaltung hängt von der Zusammensetzung der Teilnehmer, Art und Typ der Veranstaltung sowie den Möglichkeiten der Kontrolle im Falle eines Ausbruchs zusammen. Das Robert Koch-Institut hat hierzu „Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“ mit Stand 28. Februar 2020 veröffentlicht. Insbesondere wird bei der Abwägung einbezogen, ob im Falle eines Ausbruches alle Kontaktpersonen schnell ermittelt werden können.

Neth: „Ausbreitung so gut wie möglich verhindern“

Die Veranstaltungen des Hohenlohekreises der nächsten 14 Tage werden weitgehend verschoben, sofern sie nicht im besonderen Kreisinteresse liegen. So fand heute Nachmittag die Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt, weitere Veranstaltungen werden nach einer Einzelfallprüfung stattfinden. „Für uns ist das oberste Ziel, eine Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern“, so Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben daher auch allen Gemeinden die Handlungsempfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Risikoeinschätzungen bei Veranstaltungen weitergeleitet. Wir sehen dem aktuellen Geschehen mit großer Aufmerksamkeit, aber auch dem Wissen entgegen, dass wir gut vorbereitet sind. Es gilt die Übertragungswege so gut wie möglich zu unterbinden.“

Quelle: Pressemitteilung des Hohenlohekreises vom 03. März 2020

 




Laut Landratsamt derzeit kein Corona-Fall im Hohenlohekreis bekannt

Nach aktuellem Stand (2. März 2020, 16.45 Uhr) ist keine Infektion mit dem Coronavirus im Hohenlohekreis bekannt, so das Landratsamt des Hohenlohekreises. Da das Coronavirus jedoch die Nachbarlandkreise bereits erreicht hat, ist es möglich, dass auch im Hohenlohekreis demnächst Fälle von infizierten Personen nachgewiesen werden. Die Befunde für die bislang getesteten möglichen Verdachtsfälle seien alle negativ, so das Landratsamt.

Bürgertelefon

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises ist bei Fragen zum Coronavirus über ein Bürger-Info-Telefon unter der Nummer 07940 18-888 werktags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Landratsamt ist laut eigenen Aussagen vorbereitet auf einen Ausbruch

Das Landratsamt Hohenlohekreis ist auf den Ausbruch des Coronavirus im Kreisgebiet vorbereitet. Ein Koordinierungsstab aus verschiedenen Ämtern und Institutionen trifft sich seit letzter Woche regelmäßig unter der Leitung von Landrat Dr. Matthias Neth. Dabei wird besprochen, wie das Landratsamt Hohenlohekreis bei Bekanntwerden einer Infektion vorgeht und welche möglichen Maßnahmen daraufhin getroffen werden können. Zudem steht das Gesundheitsamt des Landratsamtes Hohenlohekreis in engem Kontakt mit dem Landesgesundheitsamt und dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus geben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut:

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie etwa 2 Meter Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten:
• Beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen halten.
• Am besten in Einwegtaschentücher husten oder niesen und diese direkt danach entsorgen, ansonsten die Armbeuge vor Mund und Nase halten.
• Regelmäßig und mindestens für 20 Sekunden die Hände mit Seife waschen, insbesondere nach Husten oder Niesen.

Was sollten Reiserückkehrer aus Risikogebieten beachten?

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – telefonisch an das Gesundheitsamt, Tel. 07940 18-580, wenden.
• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet (Teile von China, Iran, Norditalien, Südkorea: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten der einschlägigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber sollte nach telefonischer Anmeldung mit Hinweis auf die Reise ein Arzt aufgesucht werden. Außerhalb der Praxiszeiten steht der ärztliche Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 deutschlandweit ohne Vorwahl und kostenlos zur Verfügung.
• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt folgendes: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, sollte – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten unnötige Kontakte vermieden werden.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Neben dem Bürger-Info-Telefon des Landratsamtes Hohenlohekreis, Gesundheitsamt, hat auch das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet:
0711 904-39555 (montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr).

Dahingegen meldet Schwäbisch Hall fast zeitgleich den ersten Corona-Infizierten, der zwar in Heilbronn wohnt, aber in Schwäbisch Hall arbeitet: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/schwaebisch-hall/coronavirus-in-schwaebisch-hall-erster-corona-kranker-im-kreis-hall-_-offenbar-in-guter-verfassu-ng_-klafs-mitarbeiter-sollen-in-isolation-44249695.html?fbclid=IwAR2hgUyHjgX8YKwWskLMI5YpH4Xch6mr8zYedQ78gPqqmbtS9aQ3iZeQfJQ

Weitere Informationen zum Corona-Virus:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-Coronavirus/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Hohenlohe: Landratsamt sagt Frauentag wegen Corona-Virus ab

Das Landratsamt des Hohenlohekreises sagt den auf Samstag, den 14. März 2020, geplanten Frauentag des Gesundheitsamtes in Öhringen ab. „Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden, da durch die Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch des Corona-Virus die Kapazitäten des Gesundheitsamts derzeit vollständig gebunden sind“. so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Eine GSCHWÄTZ-Leserin hat der Redaktion Fotos eines Hygienesprays zukommen lassen, das sie bereits seit zirka einem Jahr zu Hause hat und das laut Herstellerangaben desinfizierend gegen den so genannten Corona-Virus wirken soll. Eine weitere Leserin hat uns daraufhin auf einen Link in den sozialen Medien verwiesen. Darin wird erklärt, dass das auf dem Hygienespray benannte Corona-Virus nicht den Corona-Typus meint, der nun erst entdeckt wurde. Ob das Hygienespray auch gegen diesen neu entdeckten Typus desinfizierend wirkt, ist der Redaktion bislang noch nicht sicher bekannt. Auf der Internetseite der Deutschen Apothekerzeitung steht hierzu: „SARS-CoV-2 (vormals als 2019-nCoV bezeichnet) gehört, wie viele andere humanpathogene Viren, zum Beispiel Influenza, Ebola, Mumps und Masern, zu den behüllten Viren. Sie sind durch Desinfektionsmittel einfacher zu inaktivieren als unbehüllte Viren. Daher sind zur Händedesinfektion Ethanol-basierte Mittel mit einem Gehalt ab 62 Prozent Ethanol wirksam. Auch Alkohol-basierte Händedesinfektionsmittel auf Propanol-Basis mit der Deklarierung „begrenzt viruzid“ funktionieren wohl. Wichtig ist allerdings deren sachgerechte Anwendung. Zur Gewährleistung einer sicheren Wirkung muss die gesamte Oberfläche der Hand ausreichend benetzt werden. Hierfür werden mindestens 3 ml benötigt. Danach müssen die Hände an der Luft trocknen.“ https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/02/26/diese-desinfektionsmittel-machen-coronaviren-den-garaus

 

Eine GSCHWÄTZ-Leserin hat der Redaktion Fotos eines Hygienesprays zukommen lassen, das sie bereits seit zirka einem Jahr zu Hause hat und laut Herstellerangaben desinfizierend gegen den so genannten Corona-Virus wirken soll. Vorderseite. Foto: privat

Rückseite. Foto: privat

 




Künzelsau: Corona-Virus macht sich auch im Kaufland bemerkbar

Nicht nur in Berlin, Stuttgart und München, auch in Künzelsau sind Supermarktregale wie leergefegt, seitdem auf diversen Internetseiten zu lesen ist, etwa beim Bundesamt für Katastrophenschutz, was man unter anderem zu Hause haben sollte im Zuge des sich weiter ausbreitenden Coronavirus‘. https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Lebensmittel/lebensmittel_node.html

So ist das Regal mit Desinfektionsmittel und Handschuhen am Samstag, den 29. Februar 2020, komplett leergekauft. LAuch Regale mit Vorratsprodukten wie Tiefkühlpizzen und Fleisch sind teilweise wie leergefegt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht nun von einer „Epidemie, die Deutschland erreicht hat“. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg hat gebeten, Kinder nicht in Schulen oder Kindergärten zu schicken, die in Risikoländern Urlaub gemacht haben. Risikoländer seien unter anderem China und Italien. https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

Fast komplett leeres Fleischregal am 29.02.20 im Kaufland in Künzelsau. Foto: privat

Wo sind all die Desinfektionsmittel hin? Foto: privat

Auch Handschuhe zum Schutz vor Infektionen sind alle in Kaufland in Künzelsau. Foto: privat