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Impf-und Testmöglichkeiten im Hohenlohekreis diese Woche

Derzeit kann man sich an folgenden Stationen impfen lassen:
  • Künzelsau: dienstags und freitags von 18 bis 20 Uhr, sonntags ab 9 Uhr, im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses in der Notfallambulanz
  • Pfedelbach: montags, mittwochs und donnerstags von 18 bis 20 Uhr, samstags ab 9 Uhr; Nobelgusch Pfedelbach

Anmeldung unter https://welle-brechen.de/hohenlohe/.

MVZ Hohenlohe in Forchtenberg

dienstags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr

Impfung nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://www.doctolib.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/forchtenberg/mvzhohenlohe.

Impfungen ohne Termin sind bei den Einsätzen mobiler Impfteams im Landkreis möglich. Diese können Sie derzeit der Übersicht auf www.dranbleiben-bw.de entnehmen.

Die nächsten Einsätze:

2. bis 4. Januar 2022: Ehemaliges Notariat Künzelsau

5. bis 7. Januar 2022: Mehrzweckhalle Zweiflingen, Altes Foyer

8. bis 9. Januar 2022: Eugen-Seitz-Bürgerhaus Krautheim

10. bis 11. Januar 2022: Universum Dörzbach

Hinweise: Geimpft wird jeweils von 10-17 Uhr und solange Vorrat reicht. Impfwillige über 30 erhalten in der Regel den Impfstoff von Moderna, unter 30-Jährige sowie Schwangere in der Regel den Impfstoff von BioNTech. Boosterimpfungen werden erst verabreicht, wenn eine gewisse Zeit nach der Grundimmunisierung vergangen ist. Dieser Zeitraum beträgt bei BioNTech/Moderna und AstraZeneca drei Monate, bei Johnson&Johnson vier Wochen.

Schnellteststationen in Künzelsau:

  • Stadthalle Künzelsau, Schulstraße 9:
    Montag bis Sonntag 8 bis 11 Uhr,
    Montag bis Freitag 18 bis 20 Uhr.
    Termin buchen: https://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau .
    Wer sich testen lassen möchte, muss eine FFP2-Maske tragen, symptomfrei sein und einen Ausweis dabeihaben. Es wird darum gebeten, die Anmeldebestätigung ausgedruckt zum Termin mitzubringen.
    Anmeldungen von Personen ohne Internetzugang werden von der Hohenlohe Apotheke van Dorp unter Telefon 07940 91090 entgegengenommen.
  • Emma, Bahnhofstraße 1, Künzelsau:
    Montag bis Freitag 7 bis 11 Uhr und 16 bis 21 Uhr,
    Samstag bis Sonntag 8 bis 11 Uhr und 16 bis 21 Uhr.
    Termin vereinbaren: 07940 9818761 oder https://apo-schnelltest.de/emma-kuenzelsau oder einfach vorbeikommen und eventuell Wartezeit einplanen.
  • Mundocare-Teststation am Globus Baumarkt, Würzburger Straße 26, Künzelsau:
    Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr.
    Termin buchen: www.mundocare.de oder vor Ort einchecken
  • KÜNfit, Hallstattweg 36, Künzelsau:
    Montag bis Freitag 12 bis 16 Uhr
    Samstag und Sonntag 9 bis 12 Uhr
    Teststation erreichbar über separaten Seiteneingang, ohne Terminvereinbarung

Coronaregeln ab dem 27. Dezember 2021 für den Hohenlohekreis:

  • FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen für Personen ab 18 Jahren in der Alarmstufe II. Dies gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten
  • 2G+-Regelung – Ausnahmen nur noch für
    • Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben. Also die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff von BioNtech/Pfizer oder Moderna sowie mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca oder die Impfung mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson.
    • Genesene Personen, deren anschließende Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt.
    • Genesene Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt.
    • Personen, die Ihre Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben.
    • Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung besteht – also Kinder und Jugendliche mit vollständigem Impfschutz bis einschließlich 17 Jahre und Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel.
  • In der Alarmstufe II darf bei Treffen, bei denen mindestens eine ungeimpfte Person teilnimmt, nur ein Haushalt mit jetzt zwei weiteren Personen zusammenkommen. Da das Alter bei den Ausnahmen herabgesetzt wurde, sollen damit besondere soziale Härten verhindert werden. Nicht zur Personenzahl hinzu zählen aber nur noch Kinder und Jugendliche bis einschließlich 13 Jahre (anstatt bislang bis 17 Jahre).
  • Kontaktbeschränkung für geimpfte und genesene Personen: 10 Personen in Innenräumen, 50 Personen im Freien.
  • In der Alarmstufe II sind Veranstaltungen nur noch mit bis zu 50 Prozent Kapazität, aber maximal 500 Zuschauerinnen und Zuschauern bzw. Teilnehmenden vor Ort möglich. Dampfbäder, Dampfsaunen und ähnliches müssen schließen.
  • Für gastronomische Betriebe und Vergnügungsstätten wie Spielhallen und Casinos eine Sperrstunde von 22:30 bis 5 Uhr. In der Nacht von Silvester auf Neujahr beginnt die Sperrstunde erst um 1 Uhr. Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben gelten die Regelungen der Kontaktbeschränkungen.

 

Quellen: Landratsamt des Hohenlohekreises, Stadt Künzelsau

 




„Wenn führende Politiker und weite der Teil der Medien sich verächtlich und gerade hasserfüllt über friedliche Demonstranten äußern“

Der Vorstand AfD Kreisverband Hohenlohe – Schwäbisch Hall kritisiert die Allgemeinverfügung der Stadt Schwäbisch „die Spaziergänge auf dem Gebiet der Stadt Schwäbisch Hall“ verbietet. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 30. Dezember 2021 hervor.

Laut der AfD verliefen die Versammlungen bislang polizeibestätigt friedlich. Dadurch erachtet die AfD die Allgemeinverfügung „als überzogen und unverhältnismäßig“. Mit Verweis auf den Artikel 8 des Grundgesetzes sagt die AfD: „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ Ohne Anmeldung, wohlgemerkt. Offenbar ist es notwendig, an diese Worte immer wieder zu erinnern – in einer Zeit, in der die Regierenden dieses Grundrecht auf Versammlungsfreiheit offenbar vergessen haben.“

Weiter kritisiert die AfD führende Politiker und „weite der Teil der Medien, diesich verächtlich und gerade hasserfüllt über friedliche Demonstranten äußern, wenn sie sich durch Spaziergänge stärker bedroht zu fühlen scheinen als durch organisierte Kriminalität und illegale Einwanderung“.

Örtliche Tageszeitungen werden aufgefordert, Bevölkerung nicht gegeneinander aufzuhetzen“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Die örtlichen Tageszeitungen werden aufgefordert mit der teilweise erkennbar tendenziösen Berichterstattung die Bevölkerung nicht weiter gegeneinander aufzuhetzen. Es muss weiterhin möglich sein, friedlich gegen überzogenen Corona-Maßnahmen und eine verfehlte Politik Gesicht zu zeigen, egal ob in Demonstrationen oder Versammlungen. Selbstverständlich unter Einhaltung der üblichen Abstands-und Hygieneregeln.“

„Es muss weiterhin möglich sein, friedlich gegen überzogenen Corona-Maßnahmen und eine verfehlte Politik Gesicht zu zeigen“

Einen „besonderen Dank“ richtet die AfD an die örtliche Polizei mit ihrem „sehr sensiblen und maßvollen Verhalten“.

Landrat Dr. Neth: Versammlungsverbot auch im Hohenlohekreis möglich

Auch Landrat Dr. Neth zieht für den Hohenlohekreis ein Versammlungsverbot als letztes Mittel in Erwägung. In einer Pressemitteilung vom 30. Dezember 2022 (wir berichteten) heißt es: „Im Hinblick auf diese Entwicklungen kritisiert Landrat Dr. Matthias Neth die sogenannten Montagsspaziergänge: „Wer in dieser Lage gegen die Corona Regeln demonstrieren geht, muss sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein und die Vorgaben der Corona-Verordnung einhalten, also insbesondere Maske tragen und Abstand halten. Deshalb appelliere ich an alle Teilnehmer der Proteste: Seien Sie rücksichtsvoll und beachten Sie zu Ihrem eigenen Schutz, aber auch zum Schutz Ihrer Mitmenschen die geltenden Regelungen. Ich halte die Versammlungsfreiheit für eines der wichtigsten Grundrechte unserer Demokratie überhaupt. Allerdings hat die Versammlungsfreiheit dort ihre Grenzen, wo von der Versammlung eine Gefährdung für die Öffentlichkeit ausgeht. Eben diese Gefährdung besteht, wenn viele Menschen ohne Maske und Abstand zusammenkommen und dabei die durch Omikron gestiegene Ansteckungsgefahr ignorieren. Sollte es in Zukunft vermehrt zu solchen Verstößen gegen die Corona-Verordnung kommen, wird ein Versammlungsverbot als letztes Mittel erteilt werden müssen.“

 




Ärztin auf den Taläckern fordert gezielte Aufklärungsaktionen

Zwar wirbt die Stadt Künzelsau für die Impfung und veranstaltet – neben den regelmäßigen Impfungen der Ärzteschaft im ehemaligen Krankenhausgebäude – immer wieder Impfaktionen, erst in der Stadthalle, inzwischen im ehemaligen Notariat, direkt neben dem Rathaus.

Trotz alledem werden viele Bürger von diesen Aktionen nicht erreicht. So schildert Dr. Andrea Grups, Ärztin auf den Taläckern, die Situation am 07. Dezember 2021 in der Gemeinderatssitzung in drastischen Worten, spricht von „Durchseuchung“ und fordert die Stadt zu gezielten Aufklärungsaktionen auf (GSCHWÄTZ berichtete).  Grups beschreibt ansatzweise die Folgen von Dauerquarantäne auf Familien, die dadurch in erhebliche finanzielle und soziale Probleme rutschen – selbst ohne in die Details zu gehen, sind ihre Worte an Dringlichkeit kaum zu übertreffen.

Taläcker als Hot-Spot

Regelrecht hilflos erwidert Neumann darauf: „Den Leuten, die das betrifft, ist das scheißegal. Es ist an den Leuten, das [die Impfung, Red] zu lassen oder auch nicht“ und verweist auf Banner an der B19 und am Rathaus. Neumanns Auftreten empfanden manche Anwesenden regelrecht als arrogant.

Massnahmen in anderen Städten

In anderen Städten wird gezielt mit fremdsprachigen Flyern in Vierteln informiert, wo die Deutschkenntnisse nicht allzu gut sind. Dort hat man damit Erfolge erzielt, diese Flyer in den Einzelhandelsgeschäften auszulegen, wo die betroffenen Bevölkerungsgruppen einkaufen. Auch die Impfaktionen des Landkreises wurden mehrsprachig beworben. Die Aktion „Dranbleiben BW“ des Landes Baden-Württemberg ist in mehreren Sprachen erreichbar, zum Beispiel in Russisch, das Sozialministerium veröffentlicht seine Corona-Informationen in rund 10 Sprachen:

Dranbleiben BW auf Russisch

Daher hat GSCHWÄTZ bei der Stadt Künzelsau angefragt: „Wurden von der Stadt Künzelsau spezielle Werbeaktionen für die Impfung in Fremdsprachen durchgeführt, zB russisch, türkisch, arabisch?“

Die Antwort auf diese am 7. Dezember gestellte Frage kam am 22. Dezember 2021:

„Unser Integrationsmanager ist persönlich auf die betroffenen Personen zugegangen und hat informiert. Außerdem ist das Impfangebot auf unserer Website jeweils aktuell dargestellt. User können sich die Homepage-Einträge in verschiedene Sprachen online übersetzen lassen.“

Eine Bevölkerungsgruppe, mit deren Sprachkenntnissen im Deutschen es nicht unbedingt zum Besten steht, soll also die Homepage der Stadt Künzelsau aufsuchen, dort zunächst die betreffenden Aufrufe in Deutsch finden – und sie dann noch von einem online-Übersetzer mehr oder weniger schlecht in ihre Muttersprache übersetzen lassen. Für einen Digital-Native sicherlich kein Problem. Aber die Bevölkerungsgruppe, die man auf diese Weise ansprechen will, sind nunmal nicht selten keine digital natives.

Nicht zum ersten Mal überfordert

Es ist nicht das erste Mal, dass die Verwaltung in Künzelsau beim Thema Corona eher überfordert wirkt. So war man dort auch der Meinung, dass die Überwachung der Corona-Regeln nicht der Ortspolizei, sondern dem Landratsamt obliege. Auch auf die Frage, ob die Inzidenz der Stadt Künzelsau – wie im Gemeinderat behauptet – deutlich über 1.000 und deutlich über den gemeldeten Zahlen für den Hohenlohekreis gelegen habe, antwortet man flapsig: „Die RKI-Daten sind öffentlich einsehbar“ – das sind sie tatsächlich, aber halt nur auf Kreis – und nicht auf Gemeindeebene.

Wasser auf die Mühlen …

Die Stadt Künzelsau beruft sich zudem beim Thema Corona auch auf die fehlende Weisung von oben: „Wir setzen die Vorgaben um, aber die Vorgaben müssen gemacht werden.“ Aber damit ist sie nicht alleine. Der Schuldige sitzt ja bekanntlich immer oben.

Ein Kommentar von Matthias Lauterer

 

 

 




Auch Einjährige werden ab Januar 2022 in Kitas getestet

In einem Schreiben vom 21. Dezember 2021 teilt Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck seinen Bürger:innen mit, dasas ab Januar 2022 auch Kinder ab einem Jahr in den Kindertagesstätten (Kitas) dreimal wöchentlich getestet werden. Er setzt damit eine Verordnung des Landes um. Lehnen Eltern das Testen ihres Kindes ab, darf das Kind nicht mehr in die Kita. Die Stadt Niedernhall sucht derzeit Personal zur Unterstützung der Umsetzung der Maßnahme.

Anbei veröffentlichen wir das Schreiben von Achim Beck in voller Länge:

Schreiben von Achim Beck an die Niedernhaller Bürger:innen.

Schreiben von Achim Beck an die Niedernhaller Bürger:innen.

Personen zur Mithilfe bei der Testpflicht in den Kitas gesucht

Die Stadt Niedernhall sucht parallel zu dem Schreiben Personen, die das Kitapersonal bei dieser Aufgabe unterstützt. Es wird laut der Stadt eine Aufwandsentschädigung vo 10 Euro / Stunde gezahlt. Weitere Informationen: Frau Grupp, Leiterin der Kindertagesstätten. Telefon: 0151/222 37 100. Es ist laut der Stadt Niedernhall geplant, dass die Testungen Montags, Mittwochs und Freitags von 7 bis 9 Uhr durchgeführt werden.




Untergang der Titanik?

Es rumort schon lange in Garnberg, seitdem Christian Berner vor einigen Jahren beschlossen hat, mit der Konzernspitze nach Köln abzuwandern. Das Mutterschiff in dem kleinen Künzelsauer Teilort Garnberg trudelt seitdem vermeintlich etwas führungslos durch die Jahre.

Wohin geht’s mit de Standort Garnberg in den kommenden Jahren?

Immer wieder in den vergangenen Jahren gab es ähnliche Äusserungen von unterschiedlichen Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Bereichen, unter anderem dahingehend, dass sie nicht wissen, wohin die Reise für den Konzern am Standort Garnberg gehen soll, mit einem dicken Verweis auf Kündigungen des Konzerns oder durch Mitarbeiter:innen, die freiwillig gehen, deren Stellen aber teilweise nicht wieder voll besetzt würden, so dass die offenen Aufgaben auf den Rest der Belegschaft aufgeteilt werden würden. Auch die vergangenen Monate soll es wieder diverse (Eigen-)Kündigungen gegeben haben.

Angst und Unsicherheit

„Man kommt sich ein wenig wie beim Untergang der Titanik vor und wir sind das Orchester, das bis zum Schluss spielt“, hat ein Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte, unlängst zur Zukunft in Garnberg geäussert. Von „den Standort ausbluten lassen“ ist die Rede. Diverse Mitarbeiter:innen vermissen eine offene Kommunikation, wohin die Reise für den Standort Garnberg gehen soll und welche Strategie das Unternehmen verfolge. Es herrsche Angst und Unsicherheit vor der Zukunft.

Das Unternehmen selbst verweist auf Umsatzwachstum in diversen Bereichen, aber Umsatz ist nicht gleich Gewinn

Bringt man die Sorgen und Nöte von Teilen der Belegschaft bei Berner direkt vor und konfrontiert den Konzern mit den Äusserungen, antwortet Pressesprecher Stefan Suska unter anderem mit einem Verweis auf eine relativ aktuelle Pressemitteilung des Unternehmens, die den Titel trägt: „BERNER Group wächst im ersten Halbjahr um mehr als 10% und stellt zwei neue Umsatzrekorde auf.“ .

Suska: „Wer beim Umsatz wächst und wer dies zudem nachhaltig und profitabel schafft, der benötigt natürlich langfristig mehr Mitarbeiter. Daher plant die Gruppe europaweit und auch in Deutschland die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Und damit haben wir schon angefangen.“ Momentan seien 103 offene Stellen im Berner System:
https://recruitingapp-5178.de.umantis.com/Jobs/1?lang=ger&tc66856=p2&amp=&_search_token66856=2002393214#connectortable_66856

Christian Berner warnt schon mal für schlechte Zeiten vor

Die Pressemitteilung kann mittlerweile allerdings nicht mehr direkt auf der Internetseite von Berner selbst abgerufen werden (Diese trug den markigen Titel: „Höchster Umsatz in der Unternehmensgeschichte“, Stand: 16.12.2021), auf diversen Medienportalen wie rp-online ist sie jedoch nach wie vor öffentlich einsehbar. Jeder Betriebswirtschaftler weiß natürlich, dass in Zeiten von Corona vermutlich viele Unternehmen bahnbrechende Umsatzrekorde bei Online-Bestellungen aufweisen (bei Berner immerhin 40 Prozent laut Berner) und dass ein Unternehmen, dass den „höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte“ eingefahren hat, nicht automatisch gesund sein muss und / oder gleichzeitig einen guten Gewinn hat. Ebenso kann man, selbst wenn dem so wäre, nicht automatisch daraus schließen, was aus dem Standort Garnberg letztendlich wird.

Über den Gewinn sagt das Unternehmen nichts. Christian Berner allerdings warnt schon mal für schlechte Zeiten vor, wenn er sagt: „Zeiten wie diese haben wir alle selten erlebt. Nach Corona sehen wir nun eine globale Handelskrise, was einen verlässlichen Ausblick auf die Umsatzentwicklung unmöglich macht.“

Es grassieren Gerüchte um einen Investor

Im Unternehmen selbst grassieren Gerüchte, dass die Personalkosten heruntergefahren werden sollen, um den Weg frei für einen Investor zu machen. Unter anderem auch das Jeansunternehmen Mustang in Künzelsau wurde so aufgekauft.

Stefan Suskas Antwort auf die GSCHWÄTZ-Presseanfrage zum Standort Garnberg zielt fast völlig an allen Fragen bezüglich des Standorts Garnberg vorbei. Unsere Fragen:

  1. Wie viele Menschen arbeiten am Standort Garnberg?
  2. Wie viele Menschen haben am Standort Garnberg 2011 gearbeitet?
  3. Welche Abteilungen sind gewachsen von der Mitarbeiterzahl, welche sind kleiner geworden bezogen auf die Mitarbeiterzahl (in den vergangenen 2 Jahren, bezogen auf den Standort Garnberg)?
  4. Wie viele Menschen haben in den vergangenen 6 Monaten am Standort Garnberg gekündigt, wie viele wurden in diesem Zeitraum von Berner entlassen? Sind diese Zahlen höher als üblich oder üblich?
  5. Gibt es durch Weggänge eine Zusammlegung von Arbeitsbereichen? Konkret haben Mitarbeiter:innen bemängelt, dass bei einem Weggang eines Mitarbeiters die Stelle nicht neu besetzt werden würde, sondern teilweise die Bestandsmitarbeiter:innen dauerhaft die unbesetzten Arbeitsbereiche langfristig mit übernehmen müssten. Ist das korrekt?
  6. Wie viele Menschen arbeiten in Köln 2021 und wie viele Menschen haben 2011 am Standort Köln gearbeitet?
  7. Mitarbeiter:innen vermissen eine gewisse Wertschätzung den (langjährigen) Mitarbeiter:innen in Garnberg gegenüber. Kann Christian Berner das nachvollziehen? Wie oft ist Christian Berner am Standort Garnberg vor Ort bei den Mitarbeiter:innen?

Auf nochmalige Nachfrage und der Bitte, die Fragen zum Standort Garnberg zu beantworten, teilt Suska lediglich lapidar mit: „Die Zahl der Mitarbeiter am Standort Garnberg schwankt seit Jahren in den marktüblichen Entwicklungen unverändert rund um die Marke 1.000.“

In einer weiteren Mail betont Suska wiederum: Die Behauptung „vermissen …transparente Kommunikation“ ist falsch:
Einmal im Monat stehen Betriebsrat und Geschäftsführung allen Mitarbeitern in einer Mitarbeiterversammlung Rede und Antwort.
Fragen können auch gern im Vorfeld eingesandt oder im Nachgang eingereicht werden. Es gibt da keine Restriktionen.
Jede Frage wird beantwortet.“ Bleibt zu hoffen, dass Berner die Fragen der Belegschaft besser beantwortet als die der Presse.

Personalveränderungen

Nicht zum ersten Mal hat Christian Berner, seitdem er von seinem Vater den Chefsessel übernommen hat, das Personalkarussell in den Führungsetagen gedreht, nun, an Nikolaus (06. Dezember 2021) gab Berner weitere Änderungen bekannt: „Ab dem 1. Januar 2022 wird Dr. Wolfgang Zahner (Foto, links) die Geschäftsführung der Unternehmen Albert Berner: Deutschland und der BTI übernehmen. Er folgt auf Joachim Kürten (rechts), der seit Juli als Regional Senior Vice President die Region Zentral/Nord führt. Wolfgang Zahner berichtet direkt an Joachim Kürten. Als Geschäftsführer an den Standorten am Garnberg und in Ingelfingen wird der promovierte Diplom-Kaufmann
Wolfgang Zahner die unternehmerische, operative, umsatz- und ergebnisverantwortliche Steuerung der beiden
Unternehmen verantworten und beide Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln. Dr. Wolfgang Zahner kommt direkt von der Hilti Deutschland AG, wo er mehr als 13 Jahre verschiedene Führungsaufgaben in den Bereichen Produktmanagement, Marketing und Vertrieb erfolgreich gelöst hat. Zuletzt war Wolfgang Zahner als Head of Marketing bei Hilti Deutschland Süd für rund 800 Mitarbeiter im Vertrieb und Marketing verantwortlich.“

Berner

Berner selbst beschreibt sich auf seiner Internetseite folgendermaßen: „Die Berner Group ist ein familiengeführtes europäisches Handelsunternehmen. Unsere Vision lautet: „We keep the world together and moving“. Das heißt, wir sind der zentrale B2B-Handelspartner für alle Materialien im Bereich Wartung, Reparatur und Produktion für unsere Kunden im Bau-, Mobilitäts- und Industriesektor. Mit über vier Kanälen schaffen wir für unsere Kunden ein integriertes Omnichannel-Einkaufserlebnis. Im Bereich von Stahl und CTeilen sowie im Bereich der Chemie sind wir gleichzeitig innovativer Hersteller. Wir sind mit über 200.000 Artikeln
und 8.200 Mitarbeitern in über 23 Ländern für unsere Kunden vertreten.“

Text: Dr. Sandra Hartmann




„Wichtig ist es, in dieser schweren Zeit, menschlich zu bleiben“

Das zweite Coronajahr geht zu Ende. Es war geprägt von Coronaverordnungen, Maskenpflicht, Öffnungen im Sommer, um dann wieder im Winter auf die Bremse zu treten. Dazwischen gab es eine Bundestagswahl, einen neuen Bundestrainer und einen immer tieferen Graben in der Gesellschaft zu den unterschiedlichsten Themen wie Impfpflicht, Klimawandel und Migration. GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann wünscht allen GSCHWÄTZlern in dieser schweren Zeit: „Menschlich bleiben ist die höchste Tugend, insbesondere in Krisenzeiten.“ „Bleibt stark, zuversichtlich, haltet zusammen und seid achtsam mit der Welt, in der ihr lebt.“

Text: Dr. Sandra Hartmann

 




Hilfe, ich brauche auch als Geimpfte:r einen Schnelltest

Auch die Geimpften treffen die neuen Coronaverordnungen angesichts steigender Infektionszahlen hart. Sie unterliegen, möchten sie etwa einen Restaurantbesuch in der Adventszeit wagen, der 2-G-Regel. Diese besagt: Auch Geimpfte brauchen einen aktuellen Schnelltest, durchgeführt von einem neutralen Dritten, also nicht privat zu Hause.

Im Künzelsauer Raum schaut es da schon ganz anders aus.

In Norddeutschland gibt es derartige Teststationen auch tourismusbedingt quasi an jeder Straßenecke. Auch ohne Voranmeldung ist es problemlos möglich, sich testen zu lassen. Im Künzelsauer Raum schaut es da schon ganz anders aus.

Rares Angebot, wenn freie Termine

Hier heißt es: Frühzeitig Termine buchen, denn das Angebot ist derzeit mehr als überschauba und schnell ausgebucht. Derzeit gibt es die von den örtlichen Aoptheken betriebene Teststation in der Stadthalle in Künzelsau. Termine sind unter folgendem Link buchbar, sind aber teilweise über eine Woche vorher ausgebucht: https://apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau

Während der dritten Coronawalle im Rahmen der Sommerferien wurde auch die von einem privaten Betreiber angebotene Teststation am Globus Baumarkt in Künzelsau förmlich überrannt. Dieses Testzelt gibt es zumindest derzeit nicht. In Bad Mergentheim ist eine Teststation direkt in der Altstadt. Hier ist die Terminvergabe noch etwas entspannter wie in der Künzelsauer Stadthalle und auch kurzfristiges Testen eher noch möglich:

Teststation in Bad Mergentheim

Die Stadt Bad Mergentheim hat an zentraler Stelle ein Corona-Schnelltestzentrum eingerichtet: am „Kulturforum“ (Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 35). Eine Parkmöglichkeit besteht unter anderem im Parkhaus Altstadt/ Schloss (1. Stunde kostenlos).

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 20 Uhr – auch ohne Anmeldung

Seit 13. November 2021 hat jede und jeder wieder Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche.

Nur ein von drei Teststationen in Öhringen geöffnet

Für einen Schnelltest kann man zu den genannten Öffnungszeiten an das Kulturforum auf dem Hans-Heinrich-Ehrler-Platz kommen. Mitzubringen ist ein Personalausweis, außerdem muss eine FFP2-Maske getragen werden. Die Vorab-Buchung ist nicht zwingend, bietet aber den Vorteil einer verlässlichen Reservierung und macht die Abläufe im Test-Zentrum noch etwas schneller, da Bescheinigungen bereits vorbereitet werden können. Die Vorab-Buchung ist online möglich: https://apo-schnelltest.de/teststation-siga-distribution

In Öhringen hat aktuell nur die Teststation an der Hirsch Apotheke geöffnet. Auch in der dortigen Stadthalle, der Kultura, ist sie derzeit geschlossen, ebenso am Ö-Center. Buchungen für die Hirsch Apotheke sind unter folgendem Link möglich: https://apo-schnelltest.de/diehirschapotheke




Zu viele ohne Anmeldung

Für Impfungen an den Impfstationen im Hohenlohekreis in der Nobelgusch Pfedelbach sowie in der Notfallambulanz im ehemaligen Krankenhaus Künzelsau ist eine vorherige Terminbuchung zwingend erforderlich. Darauf weist die Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für den Hohenlohekreis, Dr. Susanne Bublitz, hin. Sie organisiert die Angebote mit Unterstützung verschiedener Hausärzte aus dem Kreis sowie des Landratsamtes. Das geht aus einer aktuellen Meldung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

„Je mehr Bürger:innen aber ohne Termin kommen, desto mehr müssen wir leider wieder wegschicken“

„Es gibt nur eine gewisse Anzahl von Impfdosen pro Tag. Alle, die sich registrieren, erhalten von uns eine Einladung. Der Zeitpunkt der Einladung richtet sich nach dem Alter, nach dem Zeitpunkt der Zweitimpfung oder danach, ob es eine Erstimpfung ist. Mit dieser Einladung kann man sich dann einen Termin buchen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger aber ohne Termin kommen, desto mehr müssen wir leider wieder wegschicken, da wir gegen Ende nur die übriggebliebenen Dosen verimpfen können“, erklärt Dr. Susanne Bublitz.

Impfstofflieferungen begrenzt

Die Planungen können nur wochenweise erfolgen, da auch die Impfstofflieferungen wöchentlich erfolgen und begrenzt sind. Zur besseren Planung wird gebeten, dass Impflinge, die in der Zwischenzeit woanders eine Impfung erhalten haben, sich wieder abmelden. In der abgelaufenen Woche wurden in den beiden Impfstationen rund 2000 Impfungen durchgeführt.

Derzeit wird Moderna verimpft

Zudem weist Dr. Bublitz darauf hin, dass ab dem 29. November 2021 Personen über 30 Jahren im Regelfall mit dem Impfstoff „Spikevax“ von Moderna geimpft werden. „Spikevax ist wie Comirnaty von BioNTech ein mRNA-Impfstoff, der den Vorteil bietet, dass er bei Boosterimpfungen nur in halber Dosierung angewendet wird und dadurch individuell weniger Nebenwirkungen verursachen kann“, erklärt die Pandemiebeauftragte. „Zudem scheint er eine bessere Wirksamkeit gegen die Deltavirus-Variante zu haben, was sich positiv auf die Zahl der Impfdurchbrüche bemerkbar machen kann. Für Patienten unter 30 Jahren ist Comirnaty von Biontech besser geeignet, deshalb werden wir den begrenzten Impfstoff von Biontech für Personen unter 30 Jahren reservieren.“

Registrierung

Die Registrierung ist unter www.impfterminmanagement.de/praxis/prx60994bfc19101/registrieren möglich. Die Adresse ist auch auf den Internetseiten www.gemeinschaftspraxis-pfedelbach.de, www.hohenlohekreis.de und www.corona-im-hok.de verlinkt.




The same Corona procedure…Rathaus wieder nur nach telefonischer Terminvereinbarung erreichbar

Seit Mittwoch, 24. November, gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung des Landes. Die Regelungen der Alarmstufe II bringen auch neue Regeln für den Aufenthalt im Rathaus und den städtischen Einrichtungen mit sich. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Öhringen hervor.

Im Rathaus gilt eine FFP2-Maskenpflicht

Das Rathaus und das Einwohnermeldeamt sind ab Montag, den 29. November 2021, nur nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar. Bitte vereinbaren Sie die Termine mit den Ämtern im Rathaus per E-Mail unter info@oehringen.de oder telefonisch unter 07941 68-0. Termine für das Einwohnermeldeamt können online unter www.oehringen.de oder telefonisch unter 07941 68-321 erledigt werden. Im Rathaus gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Eine medizinische Maske ist nicht ausreichend. Im Einwohnermeldeamt gilt ebenfalls eine FFP2-Maskenpflicht.

Schwimmbad nur für Geimpfte und Genesene mit FFP2-Maske

Die Zentrale im Rathaus bleibt zu den gewohnten Öffnungszeiten besetzt. Unterlagen können dort von den Ämtern für die Bürgerinnen und Bürger zur Abholung bereitgelegt werden. Gelbe Säcke und Biomülltüten erhalten Sie direkt am Eingang zum Rathaus. Die ausgelegten Bebauungspläne können von den Bürgerinnen und Bürgern während der Öffnungszeiten im Rathaus eingesehen werden.

In den weiteren städtischen Einrichtungen, wie KULTURa, Hallenbad oder Stadtbücherei, gelten die aktuellen Bestimmungen der Corona-Verordnung.

  • Stadtbücherei: 2G und Maskenpflicht. Bei Veranstaltungen gilt 2G plus.
  • KULTURa: 2G plus und Maskenpflicht.
  • Rendel-Bad: 2G und FFP2-Maskenpflicht.

Kinder und Schüler unter 18 Jahren sind von der Nachweispflicht ausgenommen. Die Nachweise sind möglichst in digitaler Form oder als QR-Code mitzubringen, damit sie auch digital geprüft werden können.




Erfahren wir dann am Bahngleis, wer zurückbleiben muss?

Gestern wollte ich zum Frisör gehen. Es war ein Fest für mich. Nicht, weil ich ein besonders emsiger Frisörgänger bin, sondern weil ich seit über einem halben Jahr nicht mehr dort war – Corona sei Dank. Entweder die Frisöre mussten wegen Corona schließen oder sie hatten offen und den nächsten Termin bekam man aber erst Monate später, wenn schon wieder die nächste Coronawelle heranrollte. Nun sollte es also tatsächlich wahr werden. Der Traum von frischen Strähnchen und einem ordentlichen Harrschnitt. Dann kam ein Anruf aus der Redaktion.

Der Traum von frischen Strähnchen

Ob ich denn die nun beschlossene Coronaverordnung kenne, die seit heute gültig ist? Ich bin zwar Journalistin, aber ganz ehrlich, als Geimpfte kann man mir doch sowieso nichts. Ein Lachen am anderen Ende der Leitung. „Du brauchst einen Test, wenn Du jetzt zum Frisör möchtest, auch als Geimpfte.“ Mein Blutdruck beschleunigt sich auf unzählbar, ein Blick auf die Uhr verrät, dass ich nur noch 3 Minuten von meinem Seelenheil entfernt bin. Bringt ein fehlender Test nun alles zu Fall? „Das kläre ich“, antwortete ich, legte auf und hastete zum Friösör, obwohl ich es heute morgen eigentlich so ganz gemütlich angehen wollte. Brauche ich bei euch seit heute einen Test auch als Geimpfte?

Alles kann morgen schon wieder anders sein

Meine Lieblingsfrisörin schaut mich irritiert an und sagte: „Nein.“ Erleichtert atmete ich durch. Da merke ich, dass ich eigentlich überhaupt keine Ahnung mehr habe, was derzeit an Coronaregeln gelten – weil ich nach fast zwei Coronajahren es einfach leid bin. Es gibt viel zu viele Verordnungen, Ausnahmen, Unterschiede. 3G, 2G, 2G+, 5G-, 8H:. Und alles kann morgen schon wieder ganz anders sein.

Erfahren wir dann am Bahngleis, wer zurückbleiben muss?

Zum ersten Mal in meinem Leben fahre ich der Umwelt zuliebe mit der Deutschen Bahn in den hohen Norden. Die Tickets sind gebucht. Wie schaut es aber jetzt hier mit Zugangsbeschränkungen hinsichtlich Corona aus? Ich bin geimpft, habe aber noch drei ungeimpfte Kinder im Gepäck. Dürfen die nach wie vor mit oder muss ich sie zurücklassen?, frage ich Herr Schmidt, der am Bahnhof in Würzburg arbeitet. Er bekommt gerade täglich haufenweise Anfragen diesbezüglich. sagt er. Bei Kindern weiß er gar nicht wirklich, wie die Sachlage derzeit ausschaut. Auch seine Kollegin, die er während unseres Telefonats fragt, kann dazu nicht viel sagen. Das ist ja doof, sage ich. Dann erfahren wir das erst, wenn wir den Zug in Würzburg besteigen, ob wir alle mitdürfen?, hake ich nach. Im Grunde müsste es reichen, wenn ich alle Schülerausweise dabei habe und zusätzlich noch optimalerweise einen Schnelltest vom Kinderarzt. An diesem Satz stört mich vor allem: „Im Grunde müsste es reichen…“ Denn das besagt eigentlich nichts. Das sind ja mal schöne Aussichten. Vielleicht fahre ich doch mit dem Auto.

Die aktuell gültige Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg (Stand: 25. November 2021) finden Sie hier:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/