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Coronavirus: 9 weitere bestätigte Personen im Hohenlohekreis

Am Freitag, den 13. März 2020, 20 Uhr 30, meldet das Landratsamt des Hohenlohekreises, neun weitere Corona-Fälle im Hohenlohekreis. Alle Personen wohnen in der Gemeinde Kupferzell. Insgesamt sind damit 25 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 13.03.2020, 19 Uhr). Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben. Allerdings wird in einer weiteren Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass es mehrere Infizierte nach einem Kirchenkonzertbesuch am Sonntag, den 01. März 2020, in Kupferzell-Eschental gegeben hat.

„Das Landratsamt arbeitet weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus so lange es geht zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Kontaktpersonen werden schnellstmöglich ermittelt, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen.“

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist. Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Hunderte Anfragen täglich – Gesundheitsamt arbeitet an der Belastungsgrenze

Viele Mitarbeiter der Landkreisverwaltung wurden zwischenzeitlich von ihrem eigentlich Aufgabengebiet abgezogen, um bei der Bewältigung der COVID-19 Lage andere Abteilungen zu unterstützen, so das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung. Derzeit sind zirka 140 Personen im Einsatz, um Kollegen zu unterstützen, davon zirka 90 Personen im Gesundheitsamt. Die übrigen Personen sind im Koordinierungsstab sowie in der Verwaltung zur Unterstützung tätig (u.a. im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder im Bereich Personal- und Organisation).

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus häufen sich die Anfragen beim Gesundheitsamt des Hohenlohekreises enorm. Hunderte von Anrufen gehen täglich über das Bürgertelefon ein. Außerdem sind die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mit der Bearbeitung von positiv getesteten Bürgern beschäftigt. Quarantänebescheide müssen verschickt, Kontaktpersonen ermittelt sowie medizinisch-fachliche Entscheidungen getroffen werden.

Mit dem bisherigen Personalbestand und der bisherigen Organisationsstruktur sind diese Aufgaben nicht mehr zu bewältigen. Das Gesundheitsamt wird daher neu aufgestellt.
Die Medizinische Leitung bleibt bei Amtsleiterin Dr. Antje Haack-Erdmann. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören die Anrufe zu medizinischen Fragen, die medizinische Betreuung der Zentralen Abstrichstelle, die Fallermittlung und der öffentliche Gesundheitsschutz, der weiterhin erledigt werden muss. Die Verwaltungsleitung des Gesundheitsamtes übernehmen ab sofort die Amtsleiterin der Geschäftsstelle Kreistag, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Silke Bartholomä sowie Mike Weise, Leiter des Amtes für Ordnung und Zuwanderung. Hier sind nun das Bürgertelefon, die Organisation der Abstrichstelle sowie die allgemeine Fallermittlung (Ermittlung von Kontaktpersonen) und der Innere Dienst angesiedelt.
Die Verwaltung des Gesundheitsamtes hat bereits die Räumlichkeiten des Flurneuordnungsamtes in der Austraße 17 in Künzelsau bezogen und befindet sich somit in direkter Nähe zum Gesundheitsamt.

Die Bevölkerung, Ärzte, Organisationen, das Krankenhauspersonal sollen sich an das Bürgertelefon Tel. 07940 18-888 wenden. Dort werden die Anrufe entweder direkt an das medizinische Fachpersonal oder an die Verwaltung weitergeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Hohenlohekreises

Bildunterschrift:
Die neue Aufbauorganisation des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises.




Schulen & Kitas ab Dienstag bis 17. April geschlossen in Baden-Württemberg

Das Bundesland Baden-Württemberg schließt wegen dem Coronavirus alle Schulen und Kitas.

Jetzt auch Baden-Württemberg: Wegen des Coronavirus schließt das Bundesland alle Schulen und Kitas. Das ist das Ergebnis der Sondersitzung des Kabinetts am Freitag, den 13. März 2020. Damit würde Baden-Württemberg mit dem Nachbarbundesland Bayern gleichziehen. Bayern hatte am Freitagvormittag, den 13. März 2020, verkündet, dass ab Montag, den 16. März 2020, bis zu den Osterferien alle Schulen und Kitas im Freistaat geschlossen bleiben.

Bereits vor der Kabinettsitzung um 12 Uhr hat Manfred Luchas baden-württembergisches Sozialministerium gegenüber dem SWR erklärt, dass fortan auch alle Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen erst einmal untersagt werden sollen, um die Schwächsten in der Gesellschaft vor dem Virus zu schützen. http://www.swr.de

Schulen wie die Georg-Fahrbach-Schule Ingelfingen sollen ab Montag, den 13. März 2020, geschlossen bleiben. Foto: GSCHWÄTZ




Corona: Auch am Schlossgymnasium heute kein Unterricht wegen Verdachtsfall

Aufgrund eines weiteren Verdachtsfalles am Schlossgynmasium Künzelsau findet dort – vorsorglich – am Freitag, den 13. März 202, kein Unterricht statt. Geschwister der Schüler können weiter in den Kindergarten oder in nicht geschlossene Schulen gehen, so Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann in einer Pressemitteilung am späten Abend des 12. März 2020.

„Wir können leider immer erst zu später Stunde informieren, da die Testergebnisse / Bewertungen erst abends vorliegen beziehungsweise erfolgen“, erklärt Neumann. „Wir bitten um Verständnis und informieren in den nächsten Tagen über das weitere Vorgehen – immer in Abstimmung mit dem Landrat und dem Gesundheitsamt.“

Kein Unterricht findet am Freitag, den 13. März 2020, zudem am Ganerben-Gymnasium, der Freien Schule Anne-Sophie und der Reinhold-Würth-Grundschule Gaisbach statt – ebenfalls vorsorglich wegen Verdachtsfällen.

 

 




Corona/Hohenlohe: Sieben weitere bestätigte Personen im Hohenlohekreis – Einige Betroffene wohl Kirchenkonzertbesucher

Der erste bestätigte Corona-Fall im Hohenlohekreis (nachgewiesen am 5. März 2020) ist inzwischen wieder gesund. Bei den regelmäßig stattfindenden Abstrichen konnten bei der Frau aus dem Raum Bretzfeld keine Coronaviren mehr festgestellt werden. Die Isolation wurde heute aufgehoben.

Weitere bestätigte Fälle

Am Donnerstag, den 12. März .2020, sind sieben weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Drei Personen wohnen in der Gemeinde Pfedelbach, ein Fall betrifft die Stadt Öhringen, drei Personen kommen aus der Gemeinde Kupferzell. Die weiteren Kontaktpersonen sind ebenfalls isoliert und werden nun getestet.

Wie das Landratsamt seit Beginn der Coronalage immer wieder veröffentlicht hat, kann das Virus insbesondere auch bei Veranstaltungen verbreitet werden. Es ist möglich, dass es zu Ansteckungen bei einer Veranstaltung kam. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat ermittelt, dass eine größere Anzahl von Betroffenen, die inzwischen Corona positiv getestet wurden, ein Kirchenkonzert in Kupferzell-Eschental am Sonntag, 1. März 2020, besucht haben. Sollten weitere Konzertgäste Krankheitssymptome aufweisen, empfiehlt die Kreisverwaltung dringend telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen.

Insgesamt sind damit 16 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 12.03.2020, 19 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Das Landratsamt arbeitet weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus so lange es geht zu verlangsamen. Die betroffenen Fälle sind alle versorgt. Die Kontaktpersonen werden schnellstmöglich ermittelt, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen.

Schulschließungen

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Auf Grund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die  Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst für Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Hohenlohe-Gymnasium Öhringen (Gesamter Schulbetrieb) und die Schillerschule Öhringen (Gesamter Schulbetrieb).

Weiterhin bleiben das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb) und der Kindergarten Heuberg am Freitag, 13. März 2020, vorsorglich geschlossen, bis die Untersuchungsergebnisse der Betroffenen vorliegen.

Aktuelle Abstrichstelle im Hohenlohekreis

Eine zentrale Abstrichstelle befindet sich in den Räumen des Gesundheitsamtes in Künzelsau. In der zentralen Abstrichstelle werden gebündelt Abstriche genommen und im Labor ausgewertet.

Weiterhin gilt:
Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von
8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Ba-Wü-Kultusministerin Eisenmann: „Ich kann flächendeckende Schulschließungen nicht ausschließen“

Auf der Kultusministerkonferenz in Berlin am heutigen Donnerstag, den 12. März 2020, anlässlich des Coronavirus‘ sagte die baden-württembergische Bildungsministerin Dr. Susanne Eisenmann, dass sie „flächendeckende Schulschließungen nicht mehr ausschließen kann“. Von diesen Schließungen wären dann auch die Kitas betroffen. Zwar sei es „noch kein Szenario, das eingetreten ist“. Aber die Entwicklung sei ein so dynamischer Prozess, dass man „definitiv nichts ausschließen“ könne. Kurz: Alles ist möglich.

Hier geht es zum Video von der Pressekonferenz, bereitgestellt von Phoenix auf YouTube:  https://www.youtube.com/watch?v=FIPcYRrzlM8

Diese einheitlichen Schulschließungen seien jedoch nicht zu unterschätzen, gehen sie doch einher mit einer „starken Reduzierung des öffentlichen Lebens“. Auch die starken Konsequenzen für die Wirtschaft seien dabei nicht zu unterschätzen und „eine Herausforderung“. Alles stehe jedoch letzten Endes unter der Prämisse: „Wie können wir den Prozess der Ausbreitung verlangsamen?“

Die 16 Bundesländer in Deutschland handeln dabei in enger Absprache untereinander, so Eisenmann und versichert: „Wir sind handlungsfähig.“

Die Regierung in Baden-Württemberg trifft sich am morgigen Freitag zu einer Sondersitzung des Kabinetts, so Eisenmann. Generell, so die Vertreter der Kultusministerkonferenz, würde in enger Abstimmung nach den Empfehlungen der Experten des Robert-Koch-Instituts gehandelt werden. Heute Abend will die Bundesregierung mit dem Robert-Koch-Institut in einen engeren Austausch treten. Aus diesen Gespräch könnten bereits die ersten Schulschließungen hervorgehen.

„Flächendeckende Schulschließungen“ könne dabei bedeuten, dass es für bestimmte Regionen, für einzelne Bundesländer oder für ganz Deutschland Schulschließungen gibt. Derzeit entscheiden die Gesundheitsämter vor Ort für die einzelnen Schulen.

Unterrichtsausfälle oder Schulschließungen im Zuge des Coronavirus‘ veröffentlicht das Landratsamt des Hohenlohekreises auf http://www.hohenlohekreis.de

Dr. Susanne Eisenmann äussert sich bei der Kultusministerkonferenz zu den Auswirkungen hinsichtlich der Verbreitung des Coronavirus‘. Quelle: Screenshot/YouTube/Video Phoenix von der Pressekonferenz

 

 




Hohenlohe/Corona: Altenheime & Schulen im Ausnahmezustand – Werden alle Einrichtungen geschlossen?

Das Altenheim Sankt Bernhard in Künzelsau bittet in einem Schreiben an Angehörige um Verständnis, dass angesichts des Coronavirus‘ erst einmal nur noch „unaufschiebbare“ Besuche nach „vorheriger telefonischer Absprache und Anmeldung in der Einrichtung erfolgen“. Ansonsten bleiben die Türen für Besucher erst einmal geschlossen. Damit möchte die Leitung verhindern, dass sich Bewohner und Mitarbeiter des Heimes mit dem Virus infizieren. In diversen Schulen im Hohenlohekreis wird mit Spannung die Kultusministerkonferenz am heutigen (12. März 2020) Nachmittag erwartet, bei der es unter anderem darum gehen wird, ob es deutschlandweite Maßnahmen bezüglich Schulschließungen geben soll – so wie es auch in anderen Länderen durchgeführt wird – etwa in Tschechien, Österreich und Italien.

Jede Schule reagiert anders

Derzeit agiert jedes Bundesland, jede Stadt und Gemeinde hier unterschiedlich. Selbst innerhalb derselben Stadt reagieren die Schulen nicht einheitlich. Während in Künzelsau die Anne-Sophie-Schule aufgrund eines Corona-Verdachtsfalles am Donnerstag, den 12. März 2020, und Freitag, den 13. März 2020, erst einmal ihre Pforten geschlossen hat, sind an den Berufsschulen der Kreisstadt bislang nur vereinzelt Klassen zu Hause geblieben. Das Ganerben-Gymnasium hat wie die Anne-Sophie-Schule für alle Schüler geschlossen, während in der die Realschule wiederum der Schulbetrieb normal weitergeht.

In einem Interview des Radiosenders SWR 2 am Mittwoch, den 11. März 2020 forderte Ralf Caspary, Vorsitzender des Philologenverbandes Baden-Württemberg: Alle Schulen müssten wegen des Corona-Virus bis zu den Osterferien präventiv geschlossen werden. Immerhin sei auch der Schulbetrieb eine Großveranstaltung, die man nun meiden solle.

Schutz der Schwachen

https://www.swr.de/swr2/wissen/Medizin-Neues-Coronavirus-Wir-muessen-alle-Schulen-schliessen,neues-coronavirus-wir-muessen-alle-schulen-schliessen-100.html

Caspary plädierte unter anderem für eine einheitliche bundesweite Regelung. Derzeit zögert Deutschland noch mit derartigen Maßnahmen. Zum einen wegen der föderalistisch geprägten Republik, wonach Bildung Ländersache ist. Zum anderen wäre der volkswirtschaftliche Schaden vermutlich erst einmal immens. Wenn alle Schüler zu Hause blieben, wer betreut diese? Die eigentlich berufstätigen Mamas oder gar die als Hochrisikogruppe eingestuften Großeltern? Wie arbeiten Firmen und andere Einrichtungen weiter, ohne weibliche Arbeitskräfte, die daraufhin eventuell reihenweise wegbrächen? Auf der anderen Seite gilt es nun vor allem die Schwachen der Bevölkerung zu schützen vor dem Virus, der zehnmal tödlicher als eine Grippe verläuft: ältere Menschen, kranke, schwache. Und die kann man am besten schützen, in dem sich generell so wenig wie möglich infizieren und den Virus weiterverbreiten. Und da ist Vorsorge besser als Nachsorge, um die Ansteckungskette zu unterbrechen.




Ziehl-Abegg/Corona: „Lkw-Fahrer aus Italien bekommen gleich eine Schutzmaske“

Corona-Virus überall. In diesen Tagen und Wochen beschäftigt kaum etwas die Menschen so sehr wie diese Lungenkrankheit. Sie beherrscht die Nachrichten und die Gespräche. Wegen ihr werden Fußball-Spiele vor Geisterkulisse ausgetragen, Großveranstaltungen abgesagt und die Kunden machen Hamsterkäufe. Welche Auswirkungen aber hat die Lage auf die Firmen in der Region, von denen viele Handelspartner in aller Welt haben? Wir haben beim Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg nachgefragt. Der hat unter anderem eine Niederlassung in Dolo in Venetien, das im norditalienischen Risikogebiet liegt. Dort arbeiten laut einer Pressemitteilung 42 Mitarbeiter in Montage, Logistik und Verkauf. Zwei bis drei Lkw machen sich wöchentlich mit fertigen Produkten von Schöntal-Bieringen zu Ziehl-Abegg Italien auf den Weg.

„Die Lage ist noch bedrohlich“

„Für uns ist die Lage noch nicht bedrohlich“, sagt Rainer Grill, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Firma Ziehl-Abegg. Das Unternehmen hätte 2019 ein gutes Geschäftsjahr gehabt. „Wir kommen also aus einer guten Basis.“ Aus wirtschaftlicher Sicht gebe es keine Einschränkungen. Der Verkehr von Waren und Produkten laufe normal weiter. „Es gibt Länder, wo es ganz gut läuft“, so Rainer Grill weiter. „Aber natürlich merken auch wir, dass die Weltwirtschaft gerade langsamer läuft.“ 

„Das hemmt den Betrieb nicht“

In China sei die Regulierung durch den Staat viel stärker, in Italien dagegen betreffen die Einschränkungen eher das Privatleben der Menschen. „Das macht natürlich schon was“, meint Rainer Grill. „Wenn der Kindergarten oder die Schule schließt und die Eltern haben niemanden, der auf die Kinder aufpasst, bleiben sie eben zuhause.“ Aber das sei eher wie bei einer Grippewelle, das hemme den Betrieb nicht. Ob die Maßnahmen der Staaten verhältnismäßig seien, könne er nicht beurteilen. „Das steht uns auch nicht zu und sowas weiß man immer erst hinterher.“

„Das sind wir unseren Mitarbeitern schuldig“

Konkret habe das Unternehmen ein ganzes Maßnahmenbündel ergriffen und unter anderem einen Corona Krisenstab eingerichtet. „Das sind wir auch als Unternehmen den Mitarbeitern schuldig“, so der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. So wurden Vertreterbesuche bis auf Weiteres auf ein notweniges Maß reduziert – auch innerhalb von Deutschland. Schulungen, die nicht unbedingt notwendig sind, sollten die Mitarbeiter nicht besuchen. „Aber wenn bei einem Mitarbeiter eine Prüfung ansteht, beispielsweise zum Techniker, kann er diese auch jetzt ablegen“, sagt Rainer Grill. Aufgehängte Plakate sollen die Mitarbeiter ans Händewaschen und Abstandhalten erinnern. „Und fährt ein Lkw-Fahrer aus Italien auf den Hof, bekommt er gleich eine Schutzmaske.“

Mehrere Mitarbeitern arbeiten von Zuhause aus

Der Vorstand des Unternehmens hat laut einer Pressemitteilung verschiedene Beschlüsse getroffen, die besonders Mitarbeiter betreffen, die seit dem 24. Februar 2020 in Südtirol oder einem anderen Risikogebiet waren. So seien mehrere Mitarbeiter nach Hause geschickt worden und arbeiten jetzt teilweise im Homeoffice. Zwei Mitarbeiter mussten auf Corona getestet werden, das Ergebnis fiel negativ aus.

„Bisher wurden noch keine Mitarbeiter angesteckt“

Reisen nach Italien beziehungsweise von dort zu Ziehl-Abegg sollten im Moment vermieden werden. Mitarbeiter, die privat in ein Risikogebiet reisen, müssen sich nach ihrer Rückkehr auf Corona testen lassen. Die Kosten dafür tragen die Betroffenen selbst. Wer keinen Test machen möchte, muss zwei Wochen zuhause bleiben. Dafür gibt es laut der Pressemitteilung auch keine Lohnfortzahlung, sondern das ist unbezahlte Freistellung. Alternativ könne aber auch Gleitzeit oder regulärer Urlaub genommen werden.

„Wir sind bisher verschont geblieben“

„Insgesamt sind wir froh, dass wir bisher verschont geblieben sind und weder in China noch in Italien oder Deutschland Mitarbeiter angesteckt wurden“, freut sich der Ziehl-Abegg-Mann. Aber bis jetzt wisse auch noch niemand, wie sich die Lage noch weiterentwickelt.

 




Erster Corona-Fall in Künzelsau & zwei weitere Fälle in der Gemeinde Kupferzell – Ganerben-Gymnasium & Anne-Sophie-Schule geschlossen

Coronavirus: Weitere bestätigte Fälle im Hohenlohekreis
Zentrales Abstrichzentrum wird in Belzhag vorbereitet

Am Mittwoch, 11.03.2020, sind drei weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Zwei Personen wohnen in der Gemeinde Kupferzell, ein Fall betrifft die Stadt Künzelsau. Der Gesundheitszustand ist bei allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 11. März 2020, hervor. Eine stationäre Aufnahme sei nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen seien ebenfalls isoliert und werden nun getestet. Alle betroffenen Personen sowie auch die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt betreut.

Insgesamt sind damit neun Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 11.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Kindergarten Heuberg vorsorglich geschlossen

Aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls muss der Betrieb im Kindergarten Heuberg ab Donnerstag, den 12. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, den 13. März 2020 eingestellt werden. Die Gemeinde Pfedelbach steht mit dem Gesundheitsamt in engem Kontakt. Die Eltern werden informiert.

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Aufgrund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst bis Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb, bis auf die Fachpraktische Prüfung Bildende Kunst – diese findet morgen statt), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb).

Kontaktpersonen & Symptome

„Oberste Priorität hat bei uns die Ermittlung der unmittelbaren Kontaktpersonen im Umfeld eines bestätigten Falles“, so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Personen im direkten Umfeld werden von uns gemeinsam mit den positiv bestätigen Personen ermittelt und anschließend treten wir mit diesen Personen in Kontakt.“
Ein Test erfolgt bei den Kontaktpersonen dann, wenn Symptome für eine COVID-19-Erkrankung auftreten. Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch Atemprobleme, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost können auftreten.

„Nach einer Ansteckung kann es bis zu 14 Tage dauern, bis Symptome auftreten, im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage. Während der Inkubationszeit ist der Virus aber noch nicht nachweisbar. Das bedeutet, wenn wir „zu früh“ testen, kann das Ergebnis zu einer falschen Sicherheit führen“, erläutert Dr. Haack-Erdmann, warum es so wichtig ist, die Symptome zu beobachten und vorsorgliche Tests nicht sinnvoll sind.
Übertragen wird das Virus durch Tröpfcheninfektion, weshalb von hustenden und niesenden Personen eine viel höhere Ansteckungsgefahr ausgeht. „Von einem erhöhten Ansteckungsrisiko ist bei positiv getesteten Personen zwei bis drei Tage vor den ersten Symptomen auszugehen.“

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Auf der Homepage des Hohenlohekreises http://www.hohenlohekreis.de befinden sich weitere Informationen, ob man als Kontaktperson in Quarantäne muss und wie man sich im Falle eines Verdachts verhält.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Kupferzell: 4 weitere Coronafälle – Verdachtsfälle in Künzelsau

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises von Dienstag, den 10. März 2020, gibt es vier weitere bestätigte Coronavirus-Fälle.

Die Betroffenen kommen alle aus der Gemeinde Kupferzell. Der Gesundheitszustand ist laut dem Landratsamt in allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Eine stationäre Aufnahme ist nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen sind ebenfalls isoliert und werden am Mittwoch, den 11. März 2020, getestet. Eine Kontaktperson wird vorsorglich in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell untergebracht und versorgt, bis das Testergebnis vorliegt.

Häusliche Isolation

Insgesamt sind derzeit sechs Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 10.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Das Landratsamt arbeitet laut eigenen Angabe weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus‘ so lange es geht zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen. „Wir sind gut vorbereitet und wir sehen nun, dass die Zahnräder ineinandergreifen und funktionieren. Die betroffenen Fälle sind alle gut versorgt. Jetzt werden wir die Kontaktpersonen ermitteln, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen. Das ist ein wichtiger Teil der Phase eins der weltweit geltenden Seuchenschutzstrategie, der so genannten Containment- oder Eindämmungsphase“, so Landrat Dr. Matthias Neth über die aktuellen Maßnahmen im Hohenlohekreis. „Das ist vor allem wegen des Zeitgewinns wichtig: Ansonsten würden die niedergelassenen Arztpraxen und Krankenhäuser sehr schnell an den Rand ihrer Handlungsfähigkeit kommen, gerade wenn die Coronaepidemie mit der Hochphase der Influenza zusammentrifft.“

Betroffene Schulen:

Gemeinschaftsschule Neuenstein und Gewerbliche Schule Öhringen

Die Untersuchungsergebnisse der begründeten Verdachtsfälle von Sonntag liegen mittlerweile vor. In beiden Fällen wurde keine Corona-Infektion nachgewiesen.

Der Schulbetrieb für die Schüler der Klassen 5-10 der Gemeinschaftsschule Neuenstein wird ab Donnerstag, 12. März 2020, wieder wie gewohnt stattfinden. „Wir haben uns dazu entschieden, morgen die Schüler der Sekundarstufe noch vom Unterricht zu befreien und starten dann ab Donnerstag in einen ruhigen Schulbetrieb“, so Bürgermeister Karl-Michael Nicklas und Rektor Matthias Wagner-Uhl.

Der reguläre Unterricht der Klassen 13 der Gewerblichen Schule Öhringen wird ab Donnerstag, 12. März 2020, wiederaufgenommen, ab Mittwoch, den 11. März 2020 stehen für die betroffenen Klassen für Gruppen- und Projektarbeiten reguläre Klassenzimmer zur Verfügung.

Alle Betroffenen werden entsprechend durch die Schulen schnellstmöglich informiert.

Berufsschulzentrum Künzelsau und Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell

Aufgrund weiterer begründeter Verdachtsfälle wird ab Mittwoch, 11. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, 13. März 2020, der Unterricht am Berufsschulzentrum Künzelsau (teilweise) und an der Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell (vollständig) entfallen.

Berufsschulzentrum Künzelsau
Betroffen sind einzelne Klassen aller drei Schulen des Berufsschulzentrums:
– Kaufmännische Schule Künzelsau
– Gewerbliche Schule Künzelsau
– Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau

Die Kontaktperson war Schüler des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife der Kaufmännischen Schule. Da auch Kontakt dieser Klasse zur schulübergreifenden Klasse der Berufsoberschule 1. Jahr der Gewerblichen Schule und Karoline-Breitinger-Schule bestand, werden auch diese Schüler und Lehrer vorsorglich vom Unterricht freigestellt. „Mit dieser eingeschränkten Maßnahme halten wir das Risiko einer Übertragung auf die gesamte Schulgemeinschaft klein“, teilt Gerald Bollgönn, Schulleiter der Kaufmännischen Schule Künzelsau, mit.

Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell

Betroffen von der Freistellung ist der gesamte Schulbetrieb. „Das Wohl der Schüler, als auch der Lehrkräfte geht vor“, so Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, über die vorsorgliche Unterrichtsbefreiung bis 13. März 2020.

Alle Betroffenen werden entsprechend durch die Schulen schnellstmöglich informiert.

Zentrale Abstrichstelle

Die niedergelassenen Ärzte haben heute in Kooperation mit dem Gesundheitsamt eine Zentrale Abstrichstelle in Betrieb genommen. Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen, hat am ersten Tag fast zwei Dutzend Abstriche durchgeführt: „Es lief sehr gut und völlig unproblematisch. Aber es ist weiterhin wichtig, dass nur diejenigen zur Abstrichstelle kommen, die sich zuvor mit ihrem Hausarzt in Verbindung gesetzt haben.“

Getestet werden Personen, die Symptome zeigen und entweder Kontakt mit einem nachgewiesenen COVID-19-Erkrankten hatten oder sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben. Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

„Wir müssen die Situation natürlich weiter gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten beobachten. Wenn es notwendig ist, können wir mit dem THW die Kapazität der Abstrichstelle hochfahren. Für diese Lage sind wir ebenfalls vorbereitet. Klar ist aber immer – nicht jeder kann so vorbeikommen – in jedem Fall ist der Erstkontakt über den Hausarzt erforderlich“, so Landrat Dr. Matthias Neth.

Bürger-Info-Telefon

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Auch am Montag gingen rund 60 Anrufe beim Bürgertelefon ein. „Es ist schön festzustellen, dass die Bevölkerung sensibilisiert ist und sich im Zweifel bei Fragen an uns wendet, denn so können wir gemeinsam die richtigen Schritte besprechen“, so Annemarie Flicker-Klein, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamts. „Viele sind derzeit verunsichert, ab wann sie sich als Kontaktperson isolieren sollten.“

Es gilt:

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen direkten persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – telefonisch an das Gesundheitsamt, Tel. 07940 18-888, wenden.
• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet (Teile von China und Südkorea, ganz Italien und Iran) aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten der einschlägigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber sollte nach telefonischer Anmeldung mit Hinweis auf die Reise ein Arzt aufgesucht werden.
• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt folgendes: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, sollte – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten unnötige Kontakte vermieden werden.

Für den Schutz vor einer Ansteckung gilt nach wie vor: Einhaltung der Hust- und Nies-Etikette, gute Handhygiene und Abstand zu Erkrankten.

Das Landratsamt Hohenlohekreis bietet fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.hohenlohekreis.de an. Ein offener Brief von Landrat Dr. Matthias Neth zur aktuellen Situation im Hohenlohekreis, Stand 10.03.2020, ist ebenfalls eingestellt.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle und Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises