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Keine nächtliche Ausgangssperre mehr für den Hohenlohekreis

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am 23. Februar 2021 insgesamt 16 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 86,1 pro 100.000 Einwohner.

Nächtliche Ausgangssperre ausgelaufen

Am 11.02.2021 hat das Landratsamt eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach war der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nur mit triftigen Gründen gestattet. Am gestrigen Dienstag (23. Februar 2021) lief die Allgemeinverfügung vorerst aus.

Derzeit läuft ein gerichtliches Eilverfahren gegen eine ähnliche Allgemeinverfügung des Landkreises Schwäbisch Hall. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat Bedenken an der formellen Rechtmäßigkeit dieser Allgemeinverfügung geäußert.

Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin

Das Landratsamt Hohenlohekreis weist unabhängig einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung auf die Regelungen zu Kontaktbeschränkungen gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg hin. Im öffentlichen und privaten Raum dürfen sich derzeit die Angehörigen des eigenen Haushalts (abgeschlossene Wohneinheit) treffen. Es darf nur eine nicht zum Haushalt gehörende Person hinzukommen.

Quelle: Pressemitteilung Landratsamt des Hohenlohekreises




Hört das denn nie auf? Erstmal nicht.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bei der ersten Coronawelle, die sich über Deutschland im Frühjahr 2020 ergossen hat, hatten Bürger die Hoffnung, dass bis zum Sommer alles schon wieder gut sein würde. Aber so kam es bekanntlich nicht. Im Sommer gab es ein paar Lockerungsmonate, dann ging es wieder in einen Lockdown. Dann dachten viele, 2021 würde besser werden. Doch das Jahr startete noch restriktiver als 2020.

Osterhoffnung ging flöten

Dann gab es die Hoffnung auf die warmen Monate des Jahres 2021 – ähnlich wie ein Jahr zuvor, als die milderen Temperaturen zu niedrigeren Coronazahlen und damit zu Lockerungen der Maßnahmen führten. Doch erst machten diverse Länderminister die Osterhoffnung kaputt, indem sie betonten, dass die Bürger da sicherlich noch nicht in den Urlaub gehen könnten. Dann kam Kanzlerin Angela Merkel hinterher und verwies darauf, dass wir uns bereits in der dritten Welle befänden, demnach seien Coronalockerungsmaßnahmen ja wohl erstmal vom Tisch.

Merkel kündigt dritte Welle an

Mit Glück können Schüler mit dem Wechselmodell nun wieder ein paar Tage im Klassenzimmer anstatt zu Hause verbringen. Fragt sich nur, wie lange. Und nun erklärte Ursula von der Leyen in einem Interview mit der ZEIT, dass wir uns am Anfang eines pandemischen Zeitalters befänden: „Wissenschaftler sagen uns, dass wir uns wahrscheinlich schon im Zeitalter der Pandemien befinden. Das Phänomen wird uns aller Voraussicht nach dauerhaft begleiten.“

Pandemien als Folge der Klimakrise

Als Gründe hierfür sieht von der Leyen unter anderem den Klimawandel, denn: „Sieben von zehn neuen infektiösen Erkrankungen werden vom Tier auf den Menschen übertragen. In den vergangenen Jahren haben wir doch in immer rascherer Folge Epidemien erlebt: Ebola, Sars, Mers, HIV, Zika. Dahinter steht eine größere Krise: die Zerstörung der Natur, Klimawandel, Artensterben, Massentierhaltung. Der Mensch dringt immer tiefer in den natürlichen Lebensraum von Wildtierbeständen vor. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass neue Viruserkrankungen vom Tier auf den Menschen übergehen. Auch wenn der Kampf gegen diese Pandemie aktuell alles in den Schatten stellt, müssen wir uns parallel der größeren ökologischen Krise dahinter stellen.“

Während auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Forderungen nach einem zeitlich verbindlichen Plan für Lockerungen eine Absage erteilt und einen Inzidenzwert von unter 10 anstreben möchte, haben SPD-geführte Bundesländer nun einen Stufenplan veröffentlicht, den sie gerne für Deutschland umgesetzt haben möchten und bei dem der Inzidenzwert von 50, der bis vor kurzem eigentlich noch als verbindlich galt, wieder richtungsweisend für individuelle Öffnungen sein soll. Danach sollen die Maßnahmen stets an die örtlichen Inzidenzwerte angepasst werden. Das heißt, bei niedrigen Inzidenzwerten dürften sich danach etwa zehn Menschen treffen, bei Inzidenzwerten, die schlechter als 50 sind, nur ein Haushalt mit einer weiteren Person, so wie bisher auch.

Aber auch dieser Stufenplan zeigt: Erst einmal werden die Maßnahmen und Verordnungen nicht verschwinden. Zurück zur Normalität sieht anders aus.

Text: Dr. Sandra Hartmann




Viele Covid-Tote in Pflegeheimen

Viele Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg gehen auf Ausbrüche in Pflegeheimen zurück. Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) sieht jedoch keine Fehler bei der Politik.

Über 37 Prozent der Coronatoten in Alten- und Pflegeheimen

Das baden-württembergische Sozialministerium hat am Donnerstag erneut bestätigt, was SWR-Recherchen bereits vor einer Woche gezeigt hatten: Fast 40 Prozent aller bisherigen Corona-Todesfälle im Land sind auf Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen zurückzuführen. Insgesamt sind laut Ministerium bisher 7.566 Menschen (Stand: 10. Februar) in Baden-Württemberg an oder mit Covid-19 verstorben, 2.846 davon in Alten- und Pflegeheimen. Der Anteil liegt demnach bei 37,6 Prozent. 7.966 Coronatodesfälle gab es in Baden-Württemberg (Stand: 24.02.2021) bislang. In Deutschland sind 68.363. Weltweit sind es rund 2,5 Millionen.

SPD warf Lucha vor, die Zahlen kleingerechnet zu haben

Aus diesen Zahlen jedoch den Schluss zu ziehen, dass Schutzmaßnahmen fahrlässig vernachlässigt worden wären, sei so nicht akzeptabel, sagte Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Donnerstag, den 18. Februar 2021, in einer Sondersitzung des Sozialausschusses im Landtag. Damit verteidigte er sich gegen Kritik von SPD und FDP. Die hatten die Sondersitzung nach der Veröffentlichung des SWR beantragt. Die Landesregierung hatte den Anteil der Toten in Pflegeheimen zuvor deutlich niedriger angegeben. Die SPD warf laut dem SWR Lucha vor, Todeszahlen kleingerechnet zu haben.

Gesundheitsminister Manne Lucha sieht keine Versäumnisse

Lucha sieht insgesamt keine Versäumnisse der Politik beim Schutz der Alten- und Pflegeheime vor dem Coronavirus: Er verwies auf die inzwischen regelmäßigen Tests für Pflegepersonal, Bewohner und Besucher und die FFP2-Maskenpflicht. Die Opposition warf ihm daraufhin Beschwichtigung vor: Sabine Wölfle (SPD) sagte, Lucha habe die Testpflicht für Besucher Wochen zu spät eingeführt, die Bewohner im Vergleich zu anderen Bundesländern viel zu langsam geimpft und Schutzmasken geliefert, die er jetzt wieder einsammeln müsse.

Schöne Schein bekomme Kratzer

Der FDP-Abgeordnete Jochen Haußmann sagte, von Minister Lucha habe man stets nur gehört, wie hervorragend angeblich alles laufe. Doch der schöne Schein bekomme beim genauen Hinsehen erhebliche Kratzer: Das gelte für die Impfstrategie, bei den FFP2-Masken oder der klaren und transparenten Darstellung der Todesfälle in Pflegeheimen, so Haußmann weiter.




„Daher kann man aktuell nicht von einer Entlastung für das ärztliche und pflegerische Personal sprechen“

Bundesweit sind die Inzidenzwerte der Neuinfektionen in den Wochen des Lockdowns gesunken, auch in Schwäbisch Hall und im Hohenlohekreis war dieser Abschwung vor dem neuen Ausbruch bereits spürbar.

DIAK: „Die Belegungszahlen sind stabil“

Die Beschäftigten in den Krankenhäusern haben davon allerdings noch wenig gespürt, da sich der Abschwung erst zeitversetzt in den Behandlungzsahlen wiederspiegelt: „Die Belegungszahlen sind stabil. Auch wenn die allgemeinen Inzidenzzahlen derzeit sinken, wird sich eine Entlastung unserer Mitarbeitenden erst verzögert einstellen“, sagt Markus Wagner, Pressesprecher des DIAKONEO-Verbunds,zu dem auch das DIAK in Schwäbisch Hall gehört. Und er fügt hinzu: “ wenn die Ansteckungsrate niedrig bleibt.“ Im DIAK waren am 17. Februar 2021 „15 Patienten mit einer Corona-Infektion und zwei Patienten mit Verdacht auf eine Infektion stationär aufgenommen. Drei davon werden intensivmedizinisch betreut, zwei davon beatmet“, so Wagner. Am 17. Februar hat das  DIAK 6 freie Intensivbetten an das DIVI-Zentralregister gemeldet.

Britische Variante auch in den Krankenhäusern der BBT-Gruppe

„Im Hohenloher Krankenhaus werden zurzeit täglich im Schnitt 10 bis 15 Patienten mit dem Verdacht auf eine Infektion bzw. positiv getestete Patienten behandelt, darunter in der Regel 2 bis 3 auf der Intensivstation“, teilt Ute Emig-Lange, Leiterin Unternehmenskommunikation der BBT-Gruppe, mit. Weiter sagt sie: „Im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim liegt die Zahl der COVID-19-Patienten sowie der Corona-Verdachtspatienten insgesamt bei etwas mehr als zehn. In beiden Krankenhäusern sind auch schon Fälle mit der so genannten britischen Variante aufgetreten.“

HK: „Bestenfalls ein paar wenige Tage zum Durchatmen“ für das Personal

Auch im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen gibt es für das Personal noch keine Entspannung, wie Dr. Werner Reinosch, ärztlicher Direktor im Hohenloher Krankenhaus, betont: „Durch die Ausbrüche in verschiedenen Firmen in der Region ist der Hohenlohekreis und auch der Landkreis Schwäbisch-Hall – wieder einmal – zum Hotspot geworden. Erfahrungsgemäß kommen die schweren Krankheitsverläufe dann etwa zehn bis 14 Tage später zu uns ins Krankenhaus. Wir bleiben daher in Bereitschaft und für das Personal gibt es wahrscheinlich bestenfalls ein paar wenige Tage zum Durchatmen.“  Am 20. Februar 2021 meldete das DIVI-Intensivregister ein freies Intensivbett am Hohenloher Krankenhaus.

Sicherheitsmaßnahmen im HK weiterhin hoch

Reinosch beschreibt die Sicherheitsmaßnahmen für Patienten und Personal im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen: „Wir testen alle Patienten vor der stationären Aufnahme mit einem PCR-Test, zusätzlich werden sie einmal pro Woche mit einem Antigen-Schnelltest auf Corona abgestrichen. Auch das gesamte Personal wird regelmäßig wöchentlich getestet, bei Verdacht auf ungeschützten Kontakt – etwa wenn das Testergebnis eines Notfall-Patienten erst nachträglich bekannt wurde – werden zusätzliche Tests angeordnet. Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion werden auf einer separaten Isolierstation aufgenommen, getrennt von den übrigen Patienten, die wir natürlich nach wie vor behandeln. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im patientennahen Bereich tragen FFP2-Masken, auch alle ambulanten Patienten müssen FFP2-Masken tragen. Dies gilt ebenfalls für Rettungssanitäter oder Polizisten, wenn sie das Krankenhaus betreten. Die in besonderen Ausnahmefällen zugelassenen Besucher, z.B. bei sterbenden oder schwerstkranken Patienten, müssen einen negativen Antigentest vorweisen, der nicht älter ist als 48 Stunden und zusätzlich ebenfalls FFP2-Masken aufsetzen. Mit diesen Maßnahmen, versuchen wir – gerade auch mit Blick auf die hoch ansteckenden neuen Mutationen – Corona-Infektionen soweit wie irgend möglich zu verhindern.“

Umfangreiche Schutzmaßnahmen auch wegen britischer Mutante

„Dies ist in unseren Krankenhäusern inzwischen Standard“, unterstreicht der ärztliche Direktor des Caritas-Krankenhauses, Dr. Ulrich Schlembach: „Gerade mit Blick auf die auch bei uns in der Region aufgetreten Virusmutationen gehe ich davon aus, dass wir unsere umfangreichen Schutzmaßnahmen im Krankenhaus noch einige Zeit beibehalten werden.“

Auch eine hohe Zahl an Patienten mit anderen schweren Erkrankungen und zahlreiche Notfälle

Auch im Caritas-Krankenhaus sinkt die Belastung für das Personal nicht: „Im Caritas-Krankenhaus behandeln wir neben den Corona-Patienten zur Zeit eine hohe Zahl an Patienten mit anderen schweren Erkrankungen und zahlreiche Notfälle, so dass die Intensivstationen im Haus trotz der rückläufigen Zahl an COVID-19-Patienten stark belegt sind. Daher kann man aktuell nicht von einer Entlastung für das ärztliche und pflegerische Personal sprechen“, sagt Schlembach.

Impfungen für Krankenhauspersonal weit fortgeschritten

Im Hohenloher Krankenhaus sind bereits mehr als 200 Mitarbeiter:innen geimpft: „Damit sind die Mitarbeitenden der ersten Prioritätsstufe weitgehend geimpft – eine große Erleichterung im täglichen Umgang mit Corona-Patienten. Allerdings müssen bis auf Weiteres alle oben genannten Hygienemaßnahmen, wie Maskentragen, Abstandhalten, Tests etc. von den Mitarbeitenden eingehalten werden – denn noch wissen wir nicht, ob die Infektion trotz Impfung weitergegeben werden kann.“, so Dr. Reinosch.

„Alle Impfstoffe schützen sehr gut vor schweren Komplikationen“

Auch in Bad Mergentheim sind rund 200 Mitarbeiter:innen geimpft: „Und seit dieser Woche wissen wir, dass wir zusätzlich Impfdosen von AstraZeneca erhalten werden.“ Dr. Schlembach betont: „Auch wenn hier die Wirksamkeit etwas niedriger angegeben wird – entscheidend ist: Alle Impfstoffe, die bisher in großen Studien getestet und zugelassen wurden, schützen sehr gut vor schweren Komplikationen. In den Studien musste nicht eine vollständig geimpfte Person wegen COVID-19 ins Krankenhaus, keine einzige starb. Daher sind wir froh, unseren Mitarbeiter:innen nun weitere Impfungen anbieten zu können. Das Interesse daran ist nach wie vor sehr hoch, und noch sind nicht alle Kolleg:innen  der ersten Priorität durch eine Impfung geschützt.“

Im DIAK kann die Impfung der Stufe 2 beginnen – wenn der Impfstoff kommt.

„Am Diakoneo Diak Klinikum Schwäbisch Hall sind bisher 350 Mitarbeitende der höchsten Priorität mit einer ersten Impfung versorgt worden“, teilt Thomas Wagner mit: „Für die Mitarbeitenden der Priorität 2 erwarten wir täglich die vom Sozialministerium angekündigte Impfstofflieferung.“

Text: Matthias Lauterer

Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor im Hohenloher Krankenhaus Öhringen. Bild: BBT-Gruppe

Dr. Ulrich Schlembach, Ärztlicher Direktor Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim. Bild: BBT-Gruppe

 




Neth: „Für mich ist ganz klar: Ich lasse mich impfen, wenn ich gemäß der Impfverordnung an der Reihe bin“

Eigentlich steht die Impfreihenfolge fest, trotzdem ist immer wieder zu lesen, dass Menschen versuchen, sich vorzeitig impfen zu lassen. Die vorgezogenen Impfungen einiger „Lokalgrößen“, zum Beispiel die Landräte des Erzgebirgskreises und des Kreises Wittenberg, des Oberbürgermeisters von Halle oder des Bischofs von Augsburg lassen die Wellen der Entrüstung hochschlagen. Immer wieder ist zu lesen, dass den betreffenden Personen „überzählige“ Impfdosen verimpft worden seien, die Personen seien sozusagen zufällig vor Ort gewesen.

Imfpdrängler haben im Hohenlohekreis keine Chance

Auf GSCHWÄTZ-Anfrage teilt das Landratsamt mit, dass es im Hohenlohekreis keine derartigen Fälle gebe: Außer vier Personen aus Kritis-Berufen [Amn. d. Red.: kritische Infrastukturen / Menschen aus systemrelevanten Berufen], die irrtümlich in die Impfgruppe eins eingetragen wurden, seien ausschließlich Menschen aus der Gruppe eins geimpft worden.

„Reserven werden stets verimpft“

„Im Hohenlohekreis wird nur aufgrund einer Terminvergabe geimpft, die benötigte Menge an Impfstoff ist daher bekannt, auch werden die Impfstoffe in kleinen Einheiten angeliefert, sodass nicht zu viele Impfdosen vorbereitet werden müssen. Aufgrund der Vorplanung können „Reserven entstehen, wenn Impflinge nicht erscheinen oder es sind geplante Reserven, die vorgehalten werden, falls Impfstoff beispielsweise unbrauchbar ist. Reserven werden stets verimpft. Es bleibt nichts übrig“, betont Sascha Sprenger, Pressesprecher des Hohenlohekreises. Der Hohenlohekreis habe eine vorgeplante Liste an Personen aus § 2 CoronaImpfV [Anm. d. Red.: Coronavirusimpfverordnung]“, die kurzfristig informiert und geimpft werden können. Ein „Impftourismus“, wie er im Internet beschrieben ist, ist also im Hohenlohekreis nicht erfolgversprechend.

Neth: „Für mich ist ganz klar: Ich lasse mich impfen, wenn ich gemäß der Impfverordnung an der Reihe bin.“

Im Gegensatz zu anderen Kreisen und Städten ist also auch Landrat Dr. Matthias Neth noch nicht geimpft, er betont: „„Für mich ist ganz klar: „Ich lasse mich impfen, wenn ich gemäß der Impfverordnung an der Reihe bin.“

Text: Matthias Lauterer

 




„Zusätzlich besuchen die Erzieher:innen Onlinekurse von Bildungsträgern zu verschiedenen Themen. Das erfordert auch ein großes Zeitfenster“

Die Kindergärten sind geschlossen, nur die Notbetreuungen sind geöffnet. In manchen Städten im Kochertal, so wird berichtet, haben die Erzieher:innen eine Anwesenheitspflicht, obwohl keine Kinder zu betreuen sind. Wie wird das in Künzelsau gehandhabt? GSCHWÄTZ hat nachgefragt:

Fast alle Erzieher:innen im Einsatz

Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau sagt, dass fast alle Erzieher:innen im Einsatz sind: „Es gibt die Notbetreuung, hier werden wie bisher der Kindergarten und die Gruppen mit Fachkräften betrieben. Der Mindestpersonalschlüssel muss eingehalten werden, daher sind viele Teams nach wie vor ganz normal im täglichen Einsatz. Einige Erzieher:innen müssen wegen des Homeschoolings die Krankheitstage der Krankenversicherung in Anspruch nehmen“, aber ansonsten seinen alle Mitarbeiter:innen mit diversen Aufgaben beschäftigt: „Die Kindergärten bieten alle eine Notbetreuung an – daher wird das Personal täglich benötigt. Die größeren Teams bilden Tandems mit Anwesenheit im Tausch mit mobilem Arbeiten von Zuhause und sichern so die Öffnung der Einrichtungen und Gruppen.“

Viel Zeit für Aus- und Weiterbildung

Allerdings haben sich die Inhalte der Tätigkeit geändert, einen großen Teil der Tätigkeit nehmen derzeit Weiterbildungsangebote ein, die teilweise im Homeoffice wahrgenommen werden: „Zusätzlich besuchen die Erzieher:innen Onlinekurse von Bildungsträgern zu verschiedenen Themen. Das erfordert auch ein großes Zeitfenster. Ausbildung und Ausbilderqualifizierungen werden angeboten und wahrgenommen. Hierzu gibt es aktuell Schulungsprogramme, die zum Teil über 100 Unterrichtsstunden umfassen. “

Kontakt mit den Kindern und den Eltern aufrechterhalten

Auch der Kontakt zu den Kindern und Eltern will aufrechterhalten werden: „Das Betreuungspersonal übernimmt außerdem die Organisation von wöchentlichem Material,  Video-Kreativtipps etc., mit dem die Kinder und Eltern über die App zu verschiedenen Förderungen ausgestattet werden. Die Kontaktaufnahme mit persönlichen Briefen oder Telefonaten zu den Familien und Kindern gehören auch dazu.“, so die Stadt Künzelsau.

Die Zeit nach Corona wird neue Anforderungen bringen

Ein weiterer Schwerpunkt der momentanen Tätigkeitsei die Vorbereitung auf die Zeit, wenn die Kindergärten wieder im Regelbetrieb geöffnet sind. Dann werden sich die Erzieher:innen neuartigen Aufgaben stellen müssen, auf die sie sich jetzt vorbereiten: „In den Kitas werden bestimmte neue Förderprogramme für die Aufholarbeit nach Corona geplant. Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen Herausforderungen beispielsweise in den Bereichen Förderunterstützung und sozialemotionaler Entwicklungsarbeit zu. Alle Angebote und Änderungen müssen inhaltlich in die Kindergarten-Konzeptionen übernommen werden. Das ist zeitintensiv.“

Beschäftigung bei vollem Gehalt ist „zu begründen“

Die Mitarbeiter:innen der städtischen Kindergärten seien also auch in Corona-Zeiten engagiert, bilden sich weiter, beschäftigen sich auch mit den Kindern, die sie nicht täglich in der Notbetreuung sehen und bereiten sich auf die geänderten Anforderungen der Nach-Corona-Zeit vor. Daher erhalten die Betreuer:innen der städtischen Kindergärten in Künzelsau auch jetzt ihr volles Gehalt: „Solange die Notbetreuung und die Arbeit vor Ort oder/und im homeoffice digital (Organisation von Unterstützungsmaterial, Onlineschulungen etc.) gegeben sind, ist dies zu begründen“, findet Elke Sturm.

Text: Matthias Lauterer, die Fragen stellte Dr. Sandra Hartmann

Waldkindergarten Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ Archiv

 




Hohenlohekreis: „Der Verlauf der Wellen ist bei uns wie überall – wir sind nur immer die Ersten“

Hohen Besuch bekamen am Montag, den 5. Februar 2021, die Bundeswehrsoldaten, die den Hohenlohekreis bei der Corona-Kontaktverfolgung im Künzelsauer Krankenhaus unterstützen, und ihre zivilen Kollegen: Thomas Strobl, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, und Thomas Silberhorn, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, informierten sich über die Zusammenarbeit der Gesundheitsbehörden und der Soldaten.

Zusammenarbeit wird von allen Seiten gelobt

Landrat Dr. Matthias Neth lobt die Zusammenarbeit von „Blaulicht und Bundeswehr“: „Seit vielen Jahren üben wir – es klappt hervorragend.“  Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamts, sieht den Hohenlohekreis als eine Art Prototyp für das Corona-Geschehen: „Der Verlauf der Wellen ist bei uns wie überall – wir sind nur immer die Ersten.“ Sie berichtet vom aktuellen Ausbruch: Fast 500 Quarantänefälle gebe es bereits, insgesamt beschäftige der Ausbruch 6 Gesundheitsämter. 4 Kindergärten, 3 Firmen, 2 Krankenhäuser sowie eine ambulante Pflegeeinrichtung seien vom „explosionsartigen Ausbruch“ betroffen.

Software hinkt den Mutationen hinterher

Ein Teil der Infektionen sei von der „britischen Mutante“ B.1.1.7 verursacht, diese kann aber noch nicht in der Meldesoftware eingegeben werden, so dass immer eine händische Zusatzmeldung erforderlich sei, kritisiert sie.

„Wie man es von der Bundeswehr gewohnt ist“

Mike Weise, Dezernent für Umwelt und Ordnung im Landratsamt und Leiter des Kreisimpfzentrums in Öhringen, weiß auch nur Gutes von der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zu berichten: Die Soldaten arbeiteten „sehr strukturiert und lösungsorientiert, wie man es von der Bundeswehr gewohnt ist.“ Er informiert darüber, dass der Impfstoff von AstraZeneca avisiert ist und mit der Verfügbarkeit dieses Impfstoffs die Arbeit des Impfzentrums sofort ausgeweitet werden wird.

Impfstoff von AstraZeneca für das Kreisimpfzentrum in Öhringen

Innenminister Thomas Strobl bescheinigt dem Landkreis eine „hervorragende Arbeit“, sowohl während der ersten Welle als auch jetzt. Er dankt der Bundeswehr für die gute Zusammenarbeit mit den Landesbehörden und betont nochmals die Wichtigkeit der regelmäßigen Übungen. Ein wenig stolz ist er darauf, dass in seinem Ministerium Anträge von Kreisbehörden auf Unterstützung innerhalb weniger Stunden beschieden werden.

Pflegeheime bald nicht mehr Brennpunkte

Staatssekretär Thomas Silberhorn. Foto: GSCHWÄTZ

Staatssekretär Thomas Silberhorn erinnert daran, dass nicht nur der Anstieg, sondern auch der Abfall der Inzidenzzahlen exponentiell sei. Er rechnet damit, dass die Pflegeheime bald nicht mehr die Brennpunkte der Pandemie sein werden, wenn erst einmal Bewohner und Pflegekräfte geimpft seien.

„Dass wir nicht vom Hochfahren in den nächsten Lockdown rutschen“

Auch er lobt die Zusammenarbeit und das professionelle Vorgehen der Bundeswehrsoldaten und verspricht, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann, „solange das nötig ist“. Allerdings will er auch die Strukturen so anpassen, dass ein schnelles Hochfahren gewährleistet werden kann: „Wir suchen schon noch nach kreativen Lösungen, dass wir nicht vom Hochfahren in den nächsten Lockdown rutschen.“ Hier spricht er speziell die Bundesanstalt für Arbeit an.

Minister und Staatssekretär wurden von den in Formation und mit Abstand angetretenen Soldaten standesgemäß verabschiedet.

Text: Matthias Lauterer

Begrüßung von Innenminister Strobl (r) durch Bundeswehr und Landrat Neth (m). Foto: GSCHWÄTZ

Landrat Neth, Innenminister Strobl, Staatssekretär Silberhorn. Foto: GSCHWÄTZ

Dr. Anje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamts des Hohenlohekreises. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Besuch von Minister Strobl und Staatssekretär Silberhorn, 15. Februar 2021, Foto: GSCHWÄTZ




Anti-Impf-Propaganda in Künzelsau?

Dramatische Gerüchte gehen um in Künzelsau: Elf Menschen sollen, so die umlaufenden Gerüchte, im Altenheim St. Bernhard nach der Corona-Impfung verstorben sein.

Einrichtungsleitung von der Aussage überrascht

Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage äußerte sich Claudia Alt, die Leiterin der Einrichtung, über diese Aussage sehr überrascht: „In der letzten Zeit sind zwei Bewohner verstorben, diese sind allerdings bereits palliativ versorgt worden und haben am Impfprogramm nicht teilgenommen“, tritt sie dem Gerücht entgegen. Todesfälle geimpfter Personen kann sie nicht bestätigen.

Auch dem evangelischen Dekan Dr. Friedemann Richert ist keine Häufung von Todesfällen bekannt.

Wie kommen solche Gerüchte auf?

Gerüchte über angebliche Impftote kann man in sozialen Medien immer wieder lesen. Bisher gibt es keine Bestätigung dieser Gerüchte, alle Recherchen führten bisher dazu, dass das Gerücht nicht bestätigt werden konnte. Bei der Vielzahl von Meldungen muss man eine gezielte Propaganda „interessierter Kreise“ hinter diesen immer wieder auftauchenden und ähnlich lautenden Falschmeldungen in Betracht ziehen. Die Frage, wer diese „interessierten Kreise“ sind und welche Ziele sie verfolgen, muss offen bleiben. Was diese Meldungen auf jeden Fall erreichen, ist eine Verunsicherung der Bevölkerung.

Text: Matthias Lauterer

Paul A. Weber – Das Gerücht. Lithografie




Shutdown soll noch bis mindestens Mitte März 2021 gehen

Beschlussvorlage: Lockdown bis Mitte März 2021
Das Bundeskanzleramt will den Corona-Lockdown bis zum 14. März verlängern. Das geht laut übereinstimmenden Medienberichten aus einer aktualisierten Beschlussvorlage für die Beratungen von Bund und Ländern am Mittwochnachmittag, den 09. Februar 2021, hervor.
keine Öffnung für den Einzelhandel
Außerdem sollen Friseure unter Auflagen ab dem 01. März wieder öffnen dürfen, für die Öffnung des Einzelhandels wird noch kein Datum genannt. Über die Öffnung von Schulen und Kitas sollen die einzelnen Bundesländer selbst entscheiden. Über das weitere Vorgehen nach der Verlängerung bis Mitte März gibt es offenbar noch keine einheitliche Position von Kanzleramt und Länderchefs.

Das weitere Vorgehen könne entweder bei einer Besprechung von Kanzlerin und Ministerpräsidenten am 10. März 2021 geklärt werden, oder bei einer „stabilen deutschlandweiten Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner“ erfolgen, heißt es in dem Entwurf.

Zusätzliche Coronabeschränkungen

Der neue Entwurf ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Verhandlungskreisen zwischen dem Kanzleramt, dem Land Berlin und Bayern abgestimmt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hatten am Dienstagabend mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) versucht, eine Kompromisslinie zu finden.

Am Mittwochnachmittag, den 10. Februar 2021, sollen die finalen Ergebnisse des Bund-/Ländergipfels veröffentlicht werden.

Vorgesehen ist in dem Entwurf auch, dass Landkreise, die eine Inzidenz von 50 nicht unterschreiten, zusätzliche Corona-Beschränkungen verhängen können. „Länder wie Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen, Schleswig-Holstein oder Niedersachsen hatten schon vorher gesagt, dass sie auf jeden Fall Öffnungsschritte in den Schulen durchsetzen würden“, sagte ein Verhandlungsteilnehmer. Doch das hat Winfried Kretschmann bereits mehrfach in Aussicht gestellt. Passiert ist jedoch seither nichts.

Mehrfach in Aussicht gestellt, passiert ist jedoch seither nichts

Hintergrund der Verlängerung ist vor allem die Sorge um die Ausbreitung von Virus-Varianten. Bundesweit sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erstmals seit Monaten unter die Marke von 70, nämlich auf 68, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch bekannt gab. Kurz vor Weihnachten hatte der Höchststand bei 197,6 gelegen. Erklärtes Ziel ist ein Niveau von bundesweit weniger als 50, damit Gesundheitsämter vor Ort Infektionsketten wieder verfolgen können. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte kürzlich daran erinnert, dass die Fünfziger-Schwelle eigentlich eine „kritische Marke“ für nötige schärfere Gegenmaßnahmen sei; ein Niveau von 49,8 sei nicht unproblematisch. Also auch hier gibt es bislang keine verbindlichen Ziele, wann welche Maßnahmen wieder zurückgefahren werden. Bei einem Inzidenzwert von 20 oder bei einem deutschlandweiten Inzidenzwert von 20? Keiner weiß es.

Also auch hier gibt es bislang keine verbindlichen Ziele, wann welche Corona-Maßnahmen wieder aufgehoben werden

Eine Verlängerung des Lockdowns wird oft mit der Gefährlichkeit der Mutationen begründet. Städtetagspräsident Burkhard Jung sagte in der „Rheinischen Post“ zu seiner Forderung nach einer Verlängerung: „Zu ungewiss ist noch, wie sich die Mutationen des Coronavirus ausbreiten und was sie aufhalten kann“.

 




„Lieber ganz verboten als was Halblebiges“

Prall gefüllt sind die Terminkalender der aktiven Fastnachter gewöhnlich um diese Jahreszeit. Eine Sitzung jagt die andere, es geht von Umzug zu Umzug. Wenn es keine Veranstaltung der eigenen Gesellschaft ist, zeigen Tänzer:innen und Redner:innen bei befreundeten Gesellschaften ihr Programm. Die Tanzgruppen besuchen Kindergärten, Kinderfasching oder Altenheime und nehmen dazu noch an Meisterschaften teil. Der Elferrat sendet zu fast allen Veranstaltungen der befreundeten Gesellschaften eine Abordnung. 20 Veranstaltungen in der Kampagne kommen da schnell zusammen, sagt Romana Sbircea, Vorsitzende der Fasnachtsgesellschaft LEMIA in Krautheim. In diesem Jahr sind die Terminkalender leer: Wegen Corona wurden alle Veranstaltungen abgesagt.

Fast normale Vorbereitungen bis Ende Oktober 2020

Bis Oktober 2020 liefen die Vorbereitungen fast ganz normal und mit wenigen Einschränkungen: Die Tanzgruppen trainierten in der Halle mit Einbahnstraßenregelung bei Ein- und Ausgang, Masken in Trainingspausen, mit größerem Abstand und mit regelmäßiger Desinfektion. Dann kam der Lockdown und es wurde klar, dass die Kampagne komplett ausfallen wird.

Alle Veranstaltungen abgesagt

Geplant waren wie jedes Jahr zwei Prunksitzungen und der Kinderfasching, dazu sollte dieses Jahr erstmals eine „Närrische Weinprobe“ zusammen mit der Winzerkapelle Klepsau kommen: Ein kleineres Format mit etwa 90 Gästen und Abstand in der großen Halle sollte die Einhaltung der damals geltenden Corona-Regeln gewährleisten. Auch diese Veranstaltung konnte wegen der neuen Regeln, die seit November gelten, nicht durchgeführt werden.

Enorme Verantwortung auf Seiten der Veranstalter

Sie trauert insbesondere den ausgefallenen Prunksitzungen nach: „Die waren immer voll, wir hatten immer gutes Publikum, auch viele von auswärts“. Trotz der Traurigkeit über den Ausfall der Kampagne, ist Romana Sbircea auch erleichtert, dass die Regelungen so klar und deutlich sind: „Lieber ganz verboten als was Halblebiges und man bleibt mit der Verantwortung alleine.“ Sie erinnert an den ersten Corona-Hotspot, der seinen Ursprung ausgerechnet bei einer Karnevalsveranstaltung im nordrhein-westfälischen Heinsberg hatte: „Die Verantwortung liegt immer beim Vereinsvorstand und die Angst ist immer dabei“, selbst bei der Weinprobe mit nur 90 Gästen wären vielleicht zu fortgeschrittener Stunde die Abstandregeln schwer einzuhalten gewesen.

Völlig verändertes Vereinsleben

Was von der diesjährigen Kampagne bleibt, ist ein Onlinetraining für die Tanzgruppen – „das ist aber mehr ein Fithalten“ -, die Pflege der Internetpräsenzen (LEMIA auf facebook) sowie für die ganz Kleinen „Clowns basteln und Fenster dekorieren“.

Text: Matthias Lauterer