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RKI-Studie in Kupferzell – viel Aufwand für wenig Ergebnis

Dreimal waren Mitarbeiter:innen des Robert-Koch-Institutes (RKI) für jeweils ein paar Tage vor Ort in Kupferzell, um dort mehrere Tausend Testungen für eine Studie durchzuführen. Diese Testungen waren wichtige Ereignisse, Politiker und Presse waren vor Ort, öffentlichkeitswirksame Bilder wurden bereitgestellt. Zum Beispiel ließ sich Bürgermeister Christoph Spieles als erster Studienteilnehmer ablichten. Die Politik und letztlich auch die freiwilligen Studienteilnehmer setzten viel Hoffnung in die Studien des RKI. Auch im Kreistag referierten Mitarbeiter des RKI über den ersten Teil der Studie, die auch nicht ganz billig war.

Kupferzells Bürgermeister Christoph Spieles wurde bei der RKI-Studie als erstes auf Corona getestet. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Grund für die Auswahl von Kupferzell für die Studie „Corona-Monitoring lokal“ war ein unerfreulicher, nämlich die Tatsache, dass Kupferzell zu Anfang der Pandemie einer der ersten Corona-Hotspots war.

Anfragen aus der Bevölkerung

Aus der Leserschaft erreichen uns Anfragen, was die Studie eigentlich ergeben habe. Offenbar fühlten sich die Teilnehmer der Studie nicht wirklich gut darüber informiert, zu welchem Ergebnisse ihre freiwillige Mitarbeit an den Forschungsarbeiten des RKI geführt hat. GSCHWÄTZ hat daher zweimal beim RKI um einen Gesprächstermin gebeten – und von der dortigen Pressestelle auf die zweite Anfrage folgende Auskunft erhalten:

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ein Gespräch ist nicht möglich. Alle verfügbaren Infos [Hervorhebung durch die Redaktion] sind hier abrufbar:
https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/cml-studie/Factsheet_Kupferzell.html

Mit den besten Wünschen für ein gutes neues Jahr
und freundlichen Grüßen 

Unter dem angegebenen Link ist ein kurzer Text zu finden, gerade mal zwei DIN A4-Seiten lang, der in kargen Worten mit vielen Fachbegriffen das Ergebnis der Studie zusammenfasst.

Wenige Ergebnisse

In diesem Bericht ist von einer Datenerhebung vom 20.Mai bis 09. Juni 2020 die Rede. Das RKI war aber auch ab dem 20. Oktober 2020 und im Juni 2021 vor Ort. Von diesen Besuchen steht in dem Bericht nichts. Die Ergebnisse sind lapidar und entsprechen exakt dem, was direkt nach Abschluß der ersten Untersuchung bereits veröffentlicht wurde.

Aus dem Bericht des RKI zur Kupferzell-Studie.

Noch nicht einmal der Unterschied zwischen IgG-Antikörpern und neutralisierenden Antikörpern ist erklärt: Zum Zeitpunkt der Studie Mitte 2020 ging man noch vielfach davon aus, dass nach der Infektion eine Immunität gegen COVID-19 eintreten würde – dies wurde an der Identifikation „neutralisierender“ Antikörper festgemacht, wogegen die IgG-Antikörper nur dem Nachweis einer durchgemachten Infektion dienten.

Bericht kann nicht für die Bevölkerung gedacht sein

Der Bericht richtet sich also nicht an die Bevölkerung oder die Teilnehmer der Studie, sondern ist ausschließlich für Menschen mit einschlägiger Vorbildung gedacht. Kein Wunder, dass sich Studienteilnehmer nicht gut informiert fühlen.

Die aktuellen Zahlen aus dem geänderten Bericht vom 15. September 2021(!) unterscheiden sich geringfügig von den ursprünglich genannten Zahlen – das liegt daran, dass man erst nachträglich erkannt hat, dass sich die Eigenschaften der Tests während der Testungen verändert hatten:

Aus dem Bericht des RKI zur Kupferzell-Studie.

GSCHWÄTZ hat beim RKI nochmals nach den Zielen und Ergebnissen des zweiten und dritten Besuchs in Kupferzell nachgefragt. Unter anderem sollten diese Besuche der Erforschung von Long-Covid-Folgen dienen sowie Aussagen über die Dauerhaftigkeit von Antikörpern möglich machen. Über diese Ziele steht im momentan verfügbaren Bericht nichts.

Text: Matthias Lauterer




Berliner Charité untersucht Infektionsrisiko im ÖPNV

Nach dem positiven Votum der Ethikkommission hat die Research Organisation der Berliner Charité in dieser Woche mit ihrer unabhängigen wissenschaftlichen Studie zur Untersuchung des COVID-19-Infektionsrisikos im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) begonnen, teilt das baden-württembergische Verkehrsministerium mit. In den kommenden etwa fünf Wochen werden mindestens 650 ausgewählte Pendler im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) von den Wissenschaftlern und Medizinern untersucht. Ziel der Studie, die von den Bundesländern und vom Branchenverband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) initiiert wird, ist es, das Risiko einer Infektion mit COVID-19 durch die regelmäßige Nutzung von Bussen und Bahnen abzuschätzen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im April vorliegen. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann in der Pressemitteilung: „Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat sich sehr für diese Studie eingesetzt. Wir wollen wissenschaftliche Klarheit für die Fahrgäste, ob es ein Ansteckungsrisiko gibt beziehungsweise wie hoch es ist. Wir haben Grund zur Annahme, dass es kein erhöhtes Risiko gibt. Aber das soll überprüft werden.“

„Wir möchten belastbare Erkenntnisse zum tatsächlichen Infektionsrisiko von Fahrgästen erlangen“

Die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, die Bremer Senatorin Maike Schaefer, sagte: „Die Verkehrsunternehmen haben in den zurückliegenden Monaten erhebliche Anstrengungen unternommen, um das Risiko der Ansteckung im ÖPNV zu reduzieren. Neben der Sensibilisierung der Fahrgäste die Hygieneregeln einzuhalten, wurden Reinigungsintervalle drastisch erhöht, die Lüftung der Fahrgastbereiche deutlich intensiviert und trotz erheblicher Fahrgastrückgänge das annähernd vollständige Betriebsprogramm für die Kunden angeboten. Gerade mit der letzten Maßnahme steht den Fahrgästen in vielen Fällen mehr Raum im einzelnen Fahrzeug zur Verfügung. Dennoch ist die Unsicherheit hinsichtlich des Infektionsrisikos bei der Nutzung von Bus und Bahn bei vielen Menschen groß. Mit der Studie möchten wir belastbare Erkenntnisse zum tatsächlichen Infektionsrisiko von Fahrgästen bei der regelmäßigen Nutzung von Bussen und Bahnen erlangen. Damit möchten wir die Diskussionen zum Infektionsrisiko auf Basis einer wissenschaftlichen Grundlage
führen können.“

Repräsentatives Untersuchungsgebiet

Die Länder haben im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz gemeinsam entschieden, die Studie zu fördern. Die Federführung liegt dabei beim Land Baden-Württemberg. Durchgeführt wird die Studie im Auftrag des VDV von der Charité Research Organisation. Finanziell beteiligen sich die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Untersuchungsgebiet ist das Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds. Dort leben rund fünf Millionen Menschen in Großstädten, Ballungsräumen und ländlicheren Gebieten. Werktäglich sind etwa 2,5 Millionen Fahrgäste mit Bussen und Bahnen unterwegs. Die durchschnittliche Reiseweite pro Tag beträgt dabei elf Kilometer. Damit ist das RMV-Gebiet repräsentativ für eine Nahverkehrsnutzung, wie sie bundesweit täglich stattfindet.

„Oberste Priorität ist, dass unsere Fahrgäste sicher unterwegs sein können“

„Es ist die oberste Priorität der ÖPNV-Branche, dass unsere Fahrgäste sicher in Bus und Bahn unterwegs sein können. Deswegen unternehmen wir bereits seit dem ersten Tag der Pandemie enorme Anstrengungen, um die Gesundheit von Fahrpersonal und Fahrgästen zu schützen. Die nun anstehende Charité-Studie ist ein weiterer wichtiger Baustein, um aufzuklären, wie es sich mit dem Infektionsrisiko in
Bussen und Bahnen tatsächlich verhält. Für den RMV ist es selbstverständlich, die Studie aktiv zu unterstützen und zu begleiten und wir sind gespannt auf die Ergebnisse“, so Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV und VDV-Vizepräsident.

Auch Schüler untersucht

Die 650 Probanden der Studie müssen täglich einen Fahrweg (einfache Fahrt) von mindestens 15 Minuten im öffentlichen Nahverkehr absolvieren und mindestens 16 Jahre alt sein, sodass auch Schüler untersucht werden. Um die Infektionsrisiken vergleichen zu können, werden von den Teilnehmern je die Hälfte in den kommenden vier Wochen täglich werktags entweder im Individualverkehr (Auto/Fahrrad) oder mit dem ÖPNV zur Arbeit, zur Schule oder zur Ausbildungsstätte pendeln. Alle Studienteilnehmer werden über ihre tägliche Mobilität und weitere Rahmenbedingungen wie etwa Krankheitssymptome ein entsprechendes Tagebuch führen und verpflichten sich, sich im ÖPNV an die geltenden Regeln wie das Tragen einer medizinischen Maske zu halten. Zu Beginn des Untersuchungszeitraums und nach fünf Wochen werden die Probanden per PCR und Antikörpertestung auf eine COVID-19-Infektion untersucht.

Quelle: Pressemitteilung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg




Gar keine Symptome eher untypisch – Über 83 Prozent Infizierte hatten mindestens 1 Coronasymptom

„Ihr Engagement hat die Studie zum Erfolg gemacht“, sagte Professor Dr. Lars Schaade in Richtung der Kupferzeller Bürger bei einer Pressekonferenz am Freitag, den 14. August 2020, bei der die ersten Ergebnisse der Studie, die das Robert Koch-Insitut (RKI) in Kupferzell durchgeführt hat, vorgestellt wurden.“ Die Pandemie ist nicht vorbei“, betonte der RKI-Vizepräsident. „Das Virus könnte jederzeit wieder kommen.“

Er appellierte an die Zuhörer, angesichts momentan wieder steigender Fallzahlen weiterhin die Corona-Regeln zu beachten. Eine Grundimmunität von acht Prozent – dies eine der Erkenntnisse aus Kupferzell – „bremst eine zweite Welle nicht aus“, wie Schaade in der späteren Fragerunde sagte. Außerdem habe sich gezeigt, dass nur ein Teil der Bevölkerung infiziert sei. „Dies zeigt, dass man mit den Maßnahmen einen Großteil der Bevölkerung schützt“, betonte Schaade diese „ganz wichtige Erkenntnis der Studie“.

7,7 Prozent der Kupferzeller haben eine Corona-Infektion durchgemacht

Studienleiterin Dr. Claudia Santos-Hövener stellte die ersten Eckwerte der Studie vor, die in den kommenden Wochen um weitere Ergebnisse ergänzt werden. Vom 20. Mai bis 09. Juni 2020 ließen sich genau 2.203 zufällig ausgewählte, erwachsene Kupferzeller auf eine Corona-Infektion testen. Bei 7,7 Prozent wurden positive Antikörper nachgewiesen, das heißt, sie hatten eine Infektion durchgemacht. Im Verlauf der Studien tauchten keine weiteren akuten Infektionen auf. Bei Frauen (8,7) wurden häufiger als bei Männern (6,7 Prozent) Antikörper nachgewiesen. 16,8 Prozent der positiv gestesteten Personen machten die Krankheit ohne typische Krankheitssymptome durch. Die überwiegende Mehrheit – nämlich 83,2 Prozent – hatte mindestens ein Symptom, also etwa Schnupfen, Fieber, Atemnot, Lungenentzündung oder Halsschmerzen. Die Dunkelziffer betrug 3,9 Prozent, das heißt, es wurden 3,9-mal mehr Infektionen als bekannt nachgewiesen. Bei 28,2 Prozent der Erwachsenen, die vor der Studie einen positiven Test erhalten hatten, konnten keine Antikörper mehr nachgewiesen werden. Das würde aber laut RKI nicht zwangsläufig bedeuten, dass keine Immunität besteht.

Weitere Ergebnisse in den nächsten Wochen

Weitere Ergebnisse werden in den nächsten Wochen präsentiert. Die Fragebögen, die die Teilnehmer der Studie außerdem ausfüllten, werden zurzeit noch ausgewertet. Die Daten zum Gesundheitszustand und zum Verlauf der Erkrankungen müssen ebenso noch ausgewertet werden – ebenso wie Erkennisse zum Frauen- und Männer-Anteil unter den Infizierten. Dies solle aber laut Dr. Santos-Hövener „so schnell es geht“ geschehen. Sie betonte auch, dass die Ergebnisse nur für die Hohenloher Gemeinde repräsentativ und nicht übertragbar auf andere seien. Bis jetzt gäbe es Ergebnisse für drei Gemeinden, es werden aber weitere hinzukommen. So sei man ab September in Sraubing vor Ort.

„Die Ergebnisse decken sich mit unseren Vermutungen.“

Dr. Stefan Brockmann vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg vertrat Sozialminister Manne Lucha. Er meinte, „die Ergebnisse decken sich gut mit unseren Vermutungen“. Vor allem die Dunkelziffer liege in der erwarteten Höhe. Die würde außerdem auch zeigen, dass in Baden-Württemberg hinsichtlich der Corona-Pandemie gut gearbeitet werde, was ihn sichtlich freute. „Die Welle hat hier in Kupferzell früh und heftig zugeschlagen“, sagte der Referatsleiter Gesundheitsschutz und Epidemiologie – genauer: am 08. März 2020 wurde der erste Fall in der Gemeinde gemeldet. Bis zum 19. Mai seien es bereits 111 gemeldete Fälle gewesen. Man hätte hier wahrscheinlich die höchste positive Rate in ganz Baden-Württemberg gehabt. Doch seither sei der Hohenlohekreis ans Ende der Liste gerutscht. Zurzeit liegt die Gesamtzahl bei 117 (Stand: 13.08.2020, Quelle: RKI).

„Die Maßnahmen greifen gut und verhindern neue Herde.“

Landrat Dr. Matthias Neth stellte die Frage, „was können wir aus der Studie mitnehmen?“. So gebe es die Erkenntnis, dass es in Kupferzell ein geschlossener Infektionskreis sei. Weitere Infektionsherde hätte das RKI nicht entdeckt. „Das heißt, die Maßnahmen greifen gut und verhindern neue Herde“, sagte Dr. Neth. Auch seien keine unbekannten Infektionsketten entdeckt worden und die Teststrategie des Landes habe weiterhin große Bedeutung. Doch gerade die asymptomatischen Fälle hätten ein gewisses Potenzial. „Die Frage ist deshalb, wie gehen wir mit Reiserückkehrern und Großveranstaltungen um?“, fragte er.

Drei Todesfälle

Bürgermeister Christoph Spieles dankte ebenfalls den Bürgern und appellierte, die bekannten AHA-Regeln weiterhin zu beachten, denn das Virus „ist real“. Er verwies bei insgesamt 117 Infizierten in Kupferzell auf immerhin drei Todesfälle.

Text: Sonja Bossert




Überraschende Corona-Wende: „Kinder sind wohl seltener infiziert als Erwachsene“

Im Rahmen einer Studie, die die Landesregierung von Baden-Württemberg im April 2020 in Auftrag gegeben hat und an der sich die Unikliniken Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm beteiligten, wurden rund 5.000 Menschen ohne Symptome für Covid-19 getestet – 2.500 Kinder im Alter von eins bis zehn Jahren und jeweils ein Elternteil. Laut der Homepage der Landesregierung unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/mehr-bereiche-profitieren-von-lockerungen/ wurden dabei einerseits auf Covid-19 direkt getestet, aber auch nach Antikörpern gesucht. Mit der Studie erhoffe man sich Erkenntnisse darüber, „welche Rolle Kinder unter zehn Jahren bei der Verbreitung des Coronavirus spielen und ob es womöglich eine andere Ausgangslage gibt als bei Erwachsenen“.

„Bei Kindern fast keine unerkannten Infektionen“

Zurzeit wird die Studie noch ausgewertet, die Studienleiter haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann jedoch schon vorab über ein paar vorläufige Erkenntnisse informiert. So hätte sich laut der Homepage gezeigt, „dass bei den Eltern und Kindern fast keine unerkannten aktuellen Infektionen mit dem Virus gefunden wurden“. Außerdem: „Die Zahl von Personen, die nach durchgemachter Infektion Antikörper gebildet haben, ist ebenfalls gering und liegt im Bereich zwischen ein und zwei Prozent“.

„Ausbreitungsrisiko bei Kindern in Notbetreuung nicht höher“

Wie die Landesregierung weiter schreibt, hätten Kindern im Vorschul- und Grundschulalter im Verlauf der Epidemie seltener als Erwachsene die Infektion durchgemacht. „Kinder werden also anscheinend nicht nur seltener krank, sondern sie sind wohl auch seltener infiziert als Erwachsene“, heißt es. Erste Ergebnisse hätten zudem gezeigt, dass das Ausbreitungsrisiko bei Kindern in Notbetreuung nicht höher sei, als bei denen die zu Hause betreut wurden. Insgesamt lasse sich daher ausschließen, dass Kinder anders als bei anderen Infektionskrankheiten besondere Treiber des aktuellen Infektionsgeschehens seien, so das Fazit der Landesregierung.

Regelmäßige Tests für Personal von Kitas und Grundschulen

Aufgrund der vorläufigen Studien-Ergebnisse wollen Ministerpräsident Kretschmann und Kultusministerin Sabine Eisenmann Kitas und Grundschulen weiter öffnen. Das Kultusministerium solle nun umgehend Konzepte für weitere Öffnungsschritte entwickeln – in enger Abstimmung mit den Trägern und den anderen Partnern. Damit einher gehe eine angepasste Teststrategie. So solle nun auch das Personal von Kitas und Grundschulen regelmäßig getestet werden, um mögliche Infektionsherde schnell zu erkennen. 

Bis zur vollständigen Vorstellung der Studie werde noch etwas Zeit vergehen – schließlich solle sie laut Ministerpräsident Kretschmann den „höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen“ genügen.

Doch keine Virenschleudern? Foto: Kinder/adobe stock