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Sieben Künzelsauer Projekte im Rennen ums Bürgerbudget

Mitmachen und mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget. Auch für die Umsetzung im Jahr 2021/2022 haben die Künzelsauer Vereine, Organisationen und Bürger:innen vielseitige Projekte ins Rennen geschickt, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Über diese könne nun bis Freitag, den 10. September 2021, abgestimmt werden. Bürgermeister Stefan Neumann freut sich über die Projekte, die zur Abstimmung stehen: „Ich finde es toll, dass es viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt, die mit unserer finanziellen Unterstützung Künzelsau attraktiver gestalten möchten. Jetzt gilt es für ihr persönliches Lieblingsprojekt abzustimmen. Meine Stimme habe ich schon ins Rennen gebracht.“

Online abstimmen und mitentscheiden

Die Künzelsauer Bevölkerung kann nun mitentscheiden und online abstimmen: Welche Projekte sollen mit dem Bürgerbudget gefördert werden? Jede Bürgerin und jeder Bürger aus Künzelsau ab 16 Jahren kann sich daran beteiligen und einmal eine Stimme abgeben. Weitere Informationen zum Bürgerbudget sind unter http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget zu finden. Über diese Seite gelangt man auch zu den Projektvorstellungen und zum Online-Voting. Für Einwohner:innen ohne Zugang zur Online-Abstimmung ist eine Möglichkeit zur Stimmabgabe im Bürgerbüro im Rathaus eingerichtet. Das Formular ist ebenfalls bei Sibylle Fünfer unter Telefon 07940/129 101 oder E-Mail mailto:sibylle.fuenfer@kuenzelsau.de erhältlich. Im September 2021 gibt der Gemeinderat die 50.000 Euro für die Siegerprojekte des Bürgerbudgets frei und die Umsetzung der Projekte kann beginnen.

Projektvorstellung

Für folgende Projekte kann abgestimmt werden:

Solarstromnutzung im und am Taubenhaus sowie der neu erstellten Voliere, Antragssumme 4.000 Euro

Trauer-Zeit-Leben, Antragssumme 3.300 Euro

Neuer Boden im Alten Bahnhof, Antragssumme 14.000 Euro

Montainbike-Strecken im Künzelsauer Stadtwald, Antragssumme 10.000 Euro

Bunte Veranstaltungen in Künzelsau, Antragssumme 10.000 Euro

Erneuerung Verbindungsbrückle (Lügenbrückle) über den Erlesbach zwischen Kocherstetten und Vogelsberg, Antragssumme 10.000 Euro

Erstellen eines Pavillons auf dem neuen Dorfplatz (Amrichshausen), Antragssumme 8.000 Euro

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




„Man merkt, dass die Leute für ihr Projekt brennen“

Am Montag, den 21. Juni 2021, hat Bürgermeister Stefan Neumann mit der Ehrenbürgerin Ursula Berner und weiteren Projektbeteiligten vier Projekte besichtigt, die die Albert Berner-Stiftung im Rahmen des Künzelsauer Bürgerbudgets unterstützt hat. In Nitzenhausen gab es für den Jugendtreff „Schuppen“ unter anderem eine neue Einrichtung, die Dorfgemeinschaft Mäusdorf freut sich über eine neue Schutzhütte auf dem Spielplatz – auf dem Wartberg hat der Seniorenverein Künzelsau den Grillplatz und die Schutzhütte nebenan mitsaniert.

Zu guter Letzt ging es auf die erneuerte Bocciabahn neben dem Künzelsauer Tennisplatz, wo Mäzenin Ursula Berner und Bürgermeister Neumann die etwa 700 Gramm schweren Metallkugeln ins Rollen brachten. Beide zeigten sich mit der Umsetzung aller Projekte sehr zufrieden. „Ich finde es großartig, wie sich die Bevölkerung an den gegebenen Orten einbringt, selber dafür sorgt, dass etwas bewegt wird, Jung und Alt“, lobte Ursula Berner. „Alle sind begeistert von ihren Projekten und werden die auch gebrauchen.“

„Wir sind sehr zufrieden mit der Umsetzung dieser Projekte, weil man merkt, dass die Leute für ihre Idee, für ihr Projekt brennen“, zeigte sich Bürgermeister Neumann ebenso begeistert. „Sie haben unglaublich viele Stunden eingebracht.“ Er erläuterte den Grundgedanken des Bürgerbudgets: „Das ist so gedacht, dass ich selbst mit Hand anlege, ich guck, dass ich mir Unterstützer, Partner an die Seite hole und mit dem Anteil des Bürgerbudgets ist es das dann finanziert.“ Man merke auch, wie vielfältig die Ideen sind.

Text: Dr. Felix Kribus

Bürgermeister Neumann und Ursula Berner wagten ein kleines Spiel. Foto: GSCHWÄTZ




Schuppen Nizza oder Rennwagen Reinhold-Würth-Hochschule? Welches Kiauer Bürgerprojekt setzt sich durch? Entscheiden Sie mit

Künzelsauer Bürgerbudget – Online-Abstimmung startet – Mitmachen und mitentscheiden

Mitgestalten und Mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget, das 2019 ins Leben gerufen wurde. Insgesamt stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Bürgerprojekte vorzuschlagen, die mit diesem Budget gefördert werden sollen. „Wir sind begeistert von dem großen Interesse und der Vielfalt der Projektideen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Sowohl private Initiativen als auch Projektideen von Vereinen und Organisationen wurden vorgeschlagen. Die Bandbreite reicht von Angeboten für Kinder und Familien, Jugendtreffs oder ein Platz für Mehrgenerationen, sportliche und soziale Projekte und vieles mehr. Und auch aus mehreren Teilorten sind Projekt eingereicht worden.“

 Online abstimmen und mitentscheiden

Die Künzelsauer Bevölkerung kann nun mitentscheiden: Welche Projekte sollen mit dem Bürgerbudget gefördert werden? Darüber kann online abgestimmt werden. Die Abstimmung ist über die Sommermonate von Montag, den 29. Juli 2019, bis Dienstag, den 10. September 2019, geöffnet. Jeder Künzelsauer Einwohner ab 16 Jahren kann sich daran beteiligen und einmal seine Stimme abgeben. Über die städtische Webseite http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget gelangt man zur Online-Abstimmung. Um Mehrfachabstimmungen auszuschließen werden bei der Abstimmung Name und Adresse abgefragt. Alle Künzelsauer können nun mitentscheiden und ein Projekt wählen, für das sie sich eine Umsetzung wünschen. Für Einwohner ohne Zugang zur Online-Abstimmung wird die Möglichkeit zur Stimmabgabe im Rathaus gewährleistet. Nach der Online-Abstimmung trifft der Gemeinderat voraussichtlich am 08. Oktober 2019 die endgültige Entscheidung: Welche Projekte werden mit dem Geld aus dem Bürgerbudget

Für folgende Projekte kann abgestimmt werden:

1. Sanierung des Jugendraums, eingereicht vom Jugendtreff „Schuppen Nizza“

Antragssumme: 16.000 Euro

Darum geht’s:

Die Jugend rund um Nitzenhausen will ihren etwas in die Jahre gekommenen Jugendraum – auch bekannt als „Schuppen Nizza“ – sanieren. Die Sanierung bis zum unmöblierten Zustand übernehmen die Jugendlichen größtenteils in Eigenleistung – mit der Finanzierung durch die Stadt, da es sich um ein städtisches Gebäude handelt. Nur die Ausstattung und Möblierung für einen ordentlichen Jugendraum wie eine Küchenzeile, Hocker, Kühlschrank, Spülmaschine oder die Musikanlage fehlt dann noch. Dazu soll das Bürgerbudget beitragen. Mit dieser finanziellen Unterstützung soll der Jugendtreff wieder zu einem schönen und sicheren Aufenthaltsort für die Höhendörfer Jugend gestaltet werden.

 

2. Erweiterung und Modernisierung des Spielplatzes am Südhang, eingereicht von Caroline Posch

Antragssumme: 15.000 Euro

Darum geht’s:

Am Südhang und in den umliegenden Straßen des Spielplatzes unterhalb der Jakob-Sommer-Straße wohnen sehr viele Familien mit Kindern. Der Spielplatz liegt optimal und kann fußläufig innerhalb kurzer Zeit erreicht werden. Allerdings ist der Sandkasten bereits in die Jahre gekommen und es fehlen Spielgeräte für Kleinkinder unter
3 Jahren. Mit dem Bürgerbudget soll die Attraktivität des Spielplatzes durch eine moderne und kleinkindgerechte Erweiterung und Gestaltung gesteigert werden. Es sollen neue Spielgeräte angebracht werden und einzelne Spielgeräte ersetzt werden, so dass Spielmöglichkeiten für größere und kleinere Kinder entstehen, die sowohl einzeln als auch zusammen Spaß machen. Damit kann der Spielplatz für Kinder und Familien zu einem beliebten Treffpunkt im Wohngebiet werden.

Spielplatz. Beispielfoto. Quelle: unsplash/Spielplatz/Ryan Sepulveda

3. Gemeinsamer Sporttag mit der RWH (TSV Künzelsau e.V. zusammen mit den örtlichen Sportvereinen)

Antragssumme: 4.000 Euro

Darum geht’s:

Die Künzelsauer Sportvereine wollen den Austausch mit den Studierenden und Mitarbeitern der Reinhold-Würth-Hochschule (RWH) ausbauen. Dazu findet im November zusammen mit der RWH ein gemeinsamer Sporttag auf dem Campus der Hochschule statt. Beteiligt sind zahlreiche Künzelsauer Vereine wie der SC Amrichshausen e.V., SSV Gaisbach, FV Künzelsau, F.C. Phönix e.V. 2002, SG Garnberg e.V., Fecht-Club Würth Künzelsau e.V., Ski Club Künzelsau e.V., SC Kocherstetten 1963 e.V., TC Morsbach, Sportverein Morsbach e.V. 1971, Sportfreunde Nagelsberg e.V. und die DLRG Ortsgruppe Künzelsau. Mit dem Bürgerbudget sollen Informations- und Präsentationsangebote gestaltet werden und damit die Basis geschaffen werden, dass diese Aktion jährlich neu aufgelegt werden kann.

Jazztanzgruppe des TSV Künzelsau. Quelle: GSCHWÄTZ/Archiv

4. Natur-Erlebnis-Pfad für kleine und große Entdecker, eingereicht von Familie Diana & Oliver Gleiter + Freunde

Antragssumme: 5.000 Euro

Darum geht’s:

Wandern – Raus in die Natur – Natur erleben: Mit dem Bürgerbudget soll auf städtischer Fläche ein Natur-Erlebnis-Pfad für Familien und Kinder entstehen. Auf diesem Wanderweg treffen kleine und große Entdecker auf verschiedene Mitmachstationen wie Balancieren auf einem Baumstamm, Barfußpfad, Baumtrommel, Klangstäbe, Murmelbahn oder entdecke die kleinen Waldbewohner. Von einem kleinen Hochsitz aus sollen gemalte Tiere auf Holz in der Umgebung gefunden werden. Gleichzeitig sind Vogelhäuschen auf der Route versteckt, worin sich jeweils ein Stempel zum Thema Wald befindet. Wer ist ein guter Entdecker und kann alle Stempel finden?

Naturerlebnispfad. Symbolfoto. Quelle: unsplash/Garrett Parker

 

5. Vesperstube in der Schnurgasse, eingereicht von der katholischen Kirchengemeinde St. Paulus Künzelsau

Antragssumme: 3.000 Euro

Darum geht’s:

Die Katholische Kirchengemeinde St. Paulus, in Kooperation mit der Evangelischen Johannesgemeinde, Diakonie und Caritas, möchte in der Schnurgasse eine Vesperstube als Ort der Begegnung und des Zuhörens einrichten. Immer montags wird die „Vesperstube“ über Mittag geöffnet sein und dazu einladen, sich auszuruhen, mitgebrachtes Essen zu verzehren und die Mittagspause (miteinander) zu verbringen. Ehren- und hauptamtliche Vertreter der Kirchengemeinden und der Wohlfahrtverbände stehen für Gespräche zur Verfügung. Mit dem Bürgerbudget soll die Ausstattung mit Möbeln, Geschirr, Kaffeemaschine oder Wasserkocher, Verbrauchsmaterial sowie die Erstwerbung unterstützt werden. Für alle, die für ihre Mittagspause einen ruhigen Ort zum Erholen suchen, steht damit ein Raum zur Verfügung, an dem sie nichts kaufen müssen.

Vesperstube. Symbolfoto. Quelle: unsplash/Joseph Gonzalez

6. Beeindruckende Frauen der Künzelsauer Stadtgeschichte, eingereicht vom Verein Frauen helfen Frauen e.V.

Antragssumme: 4.000 Euro

Darum geht’s: Der Verein Frauen helfen Frauen e.V. möchte mit diesem Projekt den Platz von Frauen in der Künzelsauer Geschichte sichtbar machen. Dazu ist die Recherche zu historischen Frauenbiographien mit Materialsammlung, Aufbereitung und Dokumentation vorgesehen. Ziel ist die Konzeption einer Stadtführung und/oder einer Broschüre zu diesem Thema, die auch für den Tourismus in Künzelsau genutzt werden kann. Gleichzeitig können die Ergebnisse als Grundlage für eine Ausstellung über Frauen dienen.

Carmen Würth (rechts) ist eine herausragende Frau aus Künzelsau, die sich einsetzt für Menschen mit Handicap. Quelle: GSCHWÄTZ/Archiv

7. Holzhütte, eingereicht von der Werbegemeinschaft Künzelsau

Antragssumme: 15.000 Euro

Darum geht’s:
Die Werbegemeinschaft Künzelsau möchte mit dem Bürgerbudget eine rustikale Holzhütte anschaffen. Diese kann für diverse Einsatzmöglichkeiten genutzt werden wie zum Beispiel beim Stadtfest, für Kinderevents wie Malwettbewerb, Märchenstunde oder Vorlesung, als Glühweinstand oder Mutter-Kind-Treff. Die Holzhütte kann von den ortsansässigen Vereine und der Stadt Künzelsau genutzt werden sowie bei Veranstaltungen der Werbegemeinschaft und wird dort aufgebaut, wo sie benötigt wird. Damit soll die Hütte ein Ort der Begegnung sein und Menschen zusammenführen – wetterunabhängig, trocken und warm.

Die Hütte könnte auch am Stadtfest eingesetzt werden, so die Wergemeinschaft. Foto: Stadtfest/Archiv/Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

8. Treff für Jung und Alt in Belsenberg, eingereicht von der Dorfgemeinschaft Belsenberg

Antragssumme: 15.000 Euro

Darum geht’s:

Die Belsenberger Kelter und der Dorfplatz sind seit jeher Treffpunkt für Jung und Alt. Ob als Ort für Veranstaltungen, Ruheplatz für Wanderer oder als Spielfläche für Kinder. Mit Mitteln aus dem Bürgerbudget soll der Bereich um die Kelter attraktiver gestaltet werden. Bänke und Bepflanzungen sind zu erneuern, der Fußweg ist zu richten. Zudem sollen der Fußballplatz und die Grillstelle wieder besser nutzbar werden. Hierzu werden die Mittel für die Erneuerung des Zauns, für die Anschaffung von Fußballtoren und Bänken zur Grillstelle benötigt. Um das Projekt zu verwirklichen, erbringen die Belsenberger Bürger Eigenleistungen und Spenden.

9. Klebweg am Kocher, eingereicht vom Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V.

Antragssumme: 19.000 Euro

Darum geht’s:

Der Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. möchte mit diesem Projekt den verwilderten, historischen Klebweg von Künzelsau Richtung Scheurachshof nach mehr als 30 Jahren wieder begehbar machen. Durch Mähen und behutsames Schneiden wird der Weg als Pfad wieder sichtbar gemacht. Querliegende Bäume müssen zersägt und zur Seite geschafft werden. Der wildromantische Naturpfad soll dabei naturgeschützt erhalten bleiben. Überliefertes Wissen vom Geologen Georg Wagner und die derzeitigen Kenntnisse von Dr. h.c. Hans Hagdorn vom Muschelkalk-Museum Ingelfingen sollen das Projekt naturkundlich insbesondere für Schüler begleiten und erklären. Die Finanzierung wird durch private Spenden unterstützt. Dann kann der früher sehr gern genutzte Wanderweg für Aus-flüge zwischen den Städten am Fluss Künzelsau und Ingelfingen wieder genutzt werden.

10. Mehrgenerationenspielplatz Alte Schule Gaisbach, eingereicht von Heinz Erhardt, Bernhard Kürschner, Lothar Laipple, Werner Sauter

Antragssumme: 5.000 Euro

Darum geht’s:

Auf dem Freigelände an der alten Schule in Gaisbach besteht schon seit vielen Jahren ein Spielplatz für Kleinkinder. Auf Initiative der Antragsteller hat die Stadt Künzelsau auf diesem Freigelände eine Boulebahn gebaut und damit einen in der alten Ortsmitte von Gaisbach gelegenen Mehrgenerationenspielplatz geschaffen. Dieser Platz soll nun aufgewertet werden durch eine Beleuchtung für die Boulebahn und durch das Pflanzen von Bäumen als Schattenspender. Für die ältere Generation gibt es im Ortsbereich keinen anderen Platz, an dem man sich frei zugänglich und zwanglos zu einem Spiel treffen könnte. Dies soll angesichts der zunehmenden Zahl älterer Bürger behoben werden und gleichzeitig entsteht so ein Mehrgenerationen-Treffpunkt.

Diese Projekte haben sich ebenfalls beworben um das Bürgerbudget, sie sind jedoch nicht vom Gemeinderat genehmigt worden:

11. Fechtkurse in Schulen, eingereicht vom Fecht-Club Würth Künzelsau

Antragssumme: 3.000 Euro

Darum geht’s:

Der Fecht-Club Würth Künzelsau möchte im Schuljahr 2019/2020 Fechtkurse für Grundschüler anbieten. Geplant sind Schulkurse an der Grundschule in Künzelsau, Gaisbach und Taläcker. Im Rahmen des Fecht-Clubs werden theoretisches und praktisches Wissen über den Fechtsport im Allgemeinen und das Säbelfechten im Speziellen vermittelt. Mit diesem Angebot sollen Kinder für Sport im allgemeinen begeistert werden. Ziel ist die Vermittlung von Strategie, Dynamik, Teamfähigkeit und das Erlernen von Koordination. Langfristiges Ziel ist, Kinder für den Fechtsport zu begeistern, die dann im Verein zu sportlichen Leistungsträgern ausgebildet werden und Künzelsau bei nationalen und internationalen Wettkämpfen im In- und Ausland repräsentieren und zu einem positiven Image der Stadt beitragen.

Fechtszene des Fecht-Clubs Künzelsau. Foto: Archiv

12. Gemeinsamer Auftritt der Sportvereine an der Hohenloher Wirtschaftsmesse, eingereicht vom Künzelsauer Sportverein / stellv. Turn- und Sportverein 1846)

Antragssumme: 5.000 Euro

Darum geht’s:

Die Künzelsauer Sportvereine planen einen gemeinsamen Auftritt an der Hohenloher Wirtschaftsmesse. Zudem wird ein Flyer gestaltet, der Neubürger und Sportbegeisterte über das Sportangebot in und um Künzelsau informiert. Sport ist ein wesentlicher Bestandteil der Freizeitgestaltung. Erwachsene und Jugendliche gehen ins Fitnessstudio, treiben im privaten Umfeld Sport, sei es mit Freunden oder alleine. Kinder nehmen am Schulsport teil. Mit diesem Projekt möchten die Künzelsauer Sportvereine die Attraktivität des Vereinslebens aufzeigen, das vielfältige Sportangebot bewerben und neue Mitglieder gewinnen.

13. Interdisziplinäre Forschung, Entwicklung und Vermarktung eines elektrischen Formelrennwagens, eingereicht von HHN Racing e.V. an der Reinhold-Würth-Hochschule

Antragssumme: 8.000 Euro

HHN Racing e.V. nimmt am internationalen Wettbewerb der Formula Student Teil. Dabei geht es darum innerhalb eines Jahres einen Formelrennwagen zu konstruieren, zu planen, zu fertigen und zu vermarkten. Aufgebaut wie ein junges, dynamisches StartUp arbeiten die Studierenden unterschiedlicher Studiengängen interdisziplinär zusammen. Dieses Vorhaben soll mit dem Bürgerbudget unterstützt werden. Ziel des Projektes ist es, das Aushängeschild der Region Hohenlohe im Bereich der e-Mobilität zu werden. Weiterhin sollen der Hochschulstandort und die Stadt Künzelsau bekannter gemacht werden.

Justin Häußermann aus Forchtenberg in seinem Tourenwagen 2017. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

14. Dreiecksäulen (Stelen) mit Informationen über Künzelsau, eingereicht vom Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V.

Antragssumme: 13.000 Euro

Darum geht’s:

Der Verein StadtGeschichte möchte mit dem Bürgerbudget dreiseitige Stelen mit Informationen über Künzelsau zu Geschichte, Kultur und anderen Themen in Ergänzung zu städtischen Tafeln realisieren. Etwa 10 Stelen sollen zunächst an ausgewählten Plätzen in der Kernstadt, in einem zweiten Schritt auch in jedem Teilort aufgestellt werden. Interessant ist dies nicht nur für die Einwohner von Künzelsau sondern auch für Neubürger, Besucher oder Touristen. Informationen über die Stadt sollen damit, auch durch digitale Nutzung, z.B. QR-Codes, besser zugänglich sein und so zudem die Identifizierung mit Künzelsau stärken.

15. Skat AG, Skatschulung, Skatunterricht zur Nachwuchsförderung, eingereicht vom Skatclub Kocher-Jagsttal e.V.

Antragssumme: 1.000 Euro

Darum geht’s:

Der Skatclub Kocher-Jagsttal e.V. möchte einmal wöchentlich direkt nach den Schulstunden oder in den Freistunden einen Skatunterricht für 1,5 bis 2 Stunden in der Schule bzw. einmal wöchentlich für 1,5 bis 2 Stunden im Jugendzentrum anbieten. Die Teilnehmer erlernen Schritt für Schritt die Grundlagen mit Aufbaustufen des Skatspiels.

Weitere Informationen

Alle Informationen rund um das Künzelsauer Bürgerbudget gibt es auf http://www.kuenzelsau.de/buergerbudgetÜber diesen Link gelangt man auch zur Online-Abstimmung. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Rafaela van Dorp, Telefon 07940/129 102 oder E-Mail rafaela.vandorp@kuenzelsau.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau