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Get ready for it … GSCHWÄTZ on Video-Tour

In diesem Jahr besuchen wir wieder diverse Faschingsveranstaltungen und halten Ausschau nach dem besten Faschings-Outfit 2025. Am Samstag, den 22. Februar 2025, kommen wir unter anderem zu den Faschingsveranstaltungen nach

# Krautheim

# Buchenbach

# Ernsbach

Für einen kleinen Vorgeschmack schaut einfach mal rein in unsere früheren Faschings-Clips von Krautheim und Ingelfingen:

Faschingsgaudi in Krautheim 2020 | GSCHWÄTZ – Das Magazin

Prunksitzung in Ingelfingen 2020 | GSCHWÄTZ – Das Magazin

Habt ihr noch einen Vorschlag für eine Faschingsveranstaltung, die wir besuchen sollen oder habt ihr ein originelles Kostüm? Dann meldet Euch gerne bei uns, entweder via WhatsApp: 0172/68 78 474 oder via E-Mail: gschwaetz@gschwaetz.de

Wir freuen uns auf Euch.

 




Hohenloher Waldprogramm macht den Wald erlebbar

Mit dem Hohenloher Waldprogramm 2022 kehrt eine beliebte Veranstaltungsreihe nach sieben Jahren Pause zurück. Die Försterinnen und Förster des Hohenlohekreises laden zu mehr als 30 Veranstaltungen ein, um den Wald in seinen vielen Facetten neu zu entdecken. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei einerseits beim „Baum des Jahres“, der Rotbuche, und andererseits bei der Sorge um die Zukunft des Waldes im Zuge des Klimawandels. Auf dem Programm stehen dazu Diskussionsrunden, kreative Angebote für Groß und Klein sowie Möglichkeiten, den Wald als Entspannungsort sinnlich zu erleben. Dazu gehören auch Schnitzkurse für Kinder, geführte Wander- und Radtouren mit Försterinnen und Förstern, eine Pilzlehrführung, Yoga und Waldbaden sowie Themenspaziergänge zur Waldnutzung und Waldveränderung. Das vielfältige Programm wurde vom Forstamt des Hohenlohekreises zusammengestellt.

Auftakt im Herrenbaus Buchenbach

Auf Waldspaziergängen mit Försterinnen und Förstern gibt es viel zu entdecken – etwa besondere Bäume wie diesen umgekehrten Zwiesel auf dem Endberg bei Ingelfingen. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

Der offizielle Auftakt des Hohenloher Waldprogramms findet am Montag, 25. April, um 11 Uhr im Herrenhaus Buchenbach statt. Dort wird die Wanderausstellung „Die Rotbuche – Charakterbaum im Hohenlohekreis“ eröffnet. „Die Rotbuche ist im Hohelohekreis eine wichtige Baumart. Sie ist notwendiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, ihr Holz ist vielseitig verwendbar und im Wald gestaltet sie Erholungsraum für die Hohenloherinnen und Hohenloher“, sagt Thomas Maier, Leiter des Forstamts des Hohenlohekreises. „Mit der Ausstellung bekommt die Rotbuche die Bühne, die sie verdient.“ Das Forstamt freut sich, mit den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung zum „Baum des Jahres 2022“ ins Gespräch zu kommen. „Neben Klimawandel, Trockenschäden, ungewisser Zukunft, Vielfalt, Beständigkeit möchten wir vor allem auf einen Aspekt hinweisen: Ein bunt gemischter Buchenwald ist zu jeder Jahreszeit einfach nur schön“, erklärt Maier. Die Ausstellung wird im Verlauf des Jahres und in 2023 durch alle Städte und Gemeinden des Hohenlohekreises wandern.

Der Wald als Fitness-Studio

Ein weiterer Höhepunkt folgt am 26. Juni: Gemeinsam mit der Sport- und Physioschule Waldenburg wird der Wald als Sport- und Fitnessstudio erlebbar gemacht. An Geräten auf dem Panofitparcours, an Baumstämmen oder Stufen zeigen Expertinnen und Experten Übungen für Einsteiger und Fortgeschrittene, die einen Waldspaziergang zur Gesundheitsrunde werden lassen.

Klimawandel

Am 20. Oktober 2022 lädt das Forstamt gemeinsam mit der Adolf Würth GmbH & Co. KG zum Themenabend ins Carmen-Würth-Forum. Vortrag und Diskussion widmen sich dem Wald im Klimawandel: Wie müssen sich unsere Wälder und unsere Waldnutzung den sich verändernden Bedingungen anpassen?

Der komplette Veranstaltungskalender für das Hohenloher Waldprogramm wird in Kürze veröffentlicht.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

 




„Es ist nicht Aufgabe der Landesregierung, die Öffentlichkeitsarbeit einzelner Kommunen zu bewerten“

In Buchenbach, Teilgemeinde Mulfingens im Jagsttal, plant die Telekom einen Mobilfunkmast, der vor allem die Bewohner des Nachbarortes Eberbach aus dem Funkloch holen soll (GSCHWÄTZ berichtete unter https://www.gschwaetz.de/2021/02/14/wenn-die-buchenbacher-nein-sagen-das-wollen-wir-nicht-dann-sind-wir-eberbacher-abgekappt/). Doch die Buchenbacher wehren sich – der Mast soll in der Nähe der Wohnbebauung und der Kirche entstehen – mit einer Unterschriftenliste.

Kleine Anfrage

Nun hat auch der AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron auf die Proteste reagiert und eine Kleine Anfrage zum Buchenbacher Mobilfunkmast an die baden-württembergische Landeregierung eingebracht. Die Antwort kam vom Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium. In dem Schreiben vom 15. Februar 2021 weist Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ausdrücklich darauf hin, „dass das Genehmigungsverfahren zur Errichtung einer Mobilfunksendeanlage auf dem Flurstück Nr. 190/1 in MulfingenBuchenbach noch nicht abgeschlossen ist“. Da die Landesministerien zudem „nicht Teil des Standortsuchverfahrens beziehungsweise des Verfahrens zur Genehmigung einer Mobilfunkanlage sind“, sei es auch nicht ihre Aufgabe, „einzelne Standorte, die aktuell Gegenstand eines Genehmigungsverfahrens sind, zu beurteilen“.

Informationen im örtlichen Mitteilungsblatt

Zur Frage hinsichtlich der Buchenbacher, die sich bei der Planung und Entscheidungsfindung übergangen fühlen würden, heißt es in dem Schreiben: „Der Landesregierung wurde seitens der Gemeinde Mulfingen mitgeteilt, dass unmittelbar, nachdem die Gemeinde von dem Unternehmen über die Standortsuche für Buchenbach informiert worden sei, der Mulfinger Gemeinderat und der Ortschaftsrat des Teilortes Buchenbach im Herbst 2018 über die geplante Standortsuche der Deutschen Funkturm GmbH unterrichtet worden sei. Über die Unterrichtung dieser Gremien sei im örtlichen Mitteilungsblatt berichtet worden.“ Zudem weist das Ministerium ausdrücklich darauf hin, dass es nicht Aufgabe der Landesregierung sie, „die Öffentlichkeitsarbeit einzelner Kommunen zu bewerten“.

Kommunalrecht regelt Einbindung der Ortschaftsräte

Anton Baron wollte auch wissen, wie solche Projekte zukünftig bürgernäher und transparenter gestaltet werden könnten und ob dafür den Ortsvorstehern und Ortschaftsräten ein stärkeres Mitspracherecht eingeräumt werden sollte. Dazu schreibt das Wirtschaftsministerium: „Die Beteiligung der Ortschaftsräte beziehungsweise der Ortsvorsteher an Stellungnahmen und Entscheidungen der Gemeinde ist keine Frage des Baugenehmigungsverfahrens, sondern richtet sich nach den Regelungen des Kommunalrechts. Nach § 70 Absatz 1 Satz 2 der Gemeindeordnung ist der Ortschaftsrat zu wichtigen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, zu hören.“ Zudem könnten die Gemeindeorgane den Ortschaftsrat auch in anderen Angelegenheiten beteiligen. Insofern sehe die Landesregierung keinen „weitergehenden Regelungsbedarf“, sie sei aber „generell der Auffassung, dass eine frühzeitige und umfassende Information der politischen Gremien sowie der Bürgerinnen und Bürger eine wesentliche Voraussetzung für eine möglichst konfliktfreie Realisierung von Mobilfunkanlagen ist“.

„Auch die einzelne Ortschaft braucht echte Mitspracherechte“

„Die CDU-Bauministerin Hoffmeister-Kraut ist sichtlich bemüht, sich um klare Aussagen zu drücken und äußert sich zu meinen Fragen so wenig detailliert wie möglich“, kommentiert Anton Baron die Antwort der Ministerin. „Eine Aussage beispielsweise zu Denkmalschutz und Ortsbild wäre durchaus möglich gewesen, obwohl sich ihr Landesministerium nicht direkt an der Standortsuche beteiligt.“ Immerhin sehe die Landesregierung, „dass maximale Bürgerbeteiligung bei solchen Projekten von Vorteil ist“. Das geht Baron aber nicht weit genug: „Auch die einzelne Ortschaft muss in solchen Fällen nicht nur angehört werden, sondern echte Mitspracherechte haben. Die baden-württembergischen Gemeinden haben aufgrund der Eingemeindungen ja zumeist überdurchschnittlich viele Teilorte, und dieser Tatsache müssen wir Rechnung tragen.“ Wenn jeder zweite Bürger – wie in Buchenbach – bei einer Unterschriftensammlung gegen den Mobilfunkmast unterschreibe, sei die Situation eindeutig: „Die Bürger in Buchenbach wollen mehrheitlich einen Alternativstandort. Die Standortfindung muss dementsprechend korrigiert werden.“

Quelle: Landtagsbüro von Anton Baron




„Wenn die Buchenbacher nein sagen, das wollen wir nicht, dann sind wir Eberbacher abgekappt“

Es ist ein altes Thema, das aber durch die Corona-Pandemie einen neuen Schub bekommen hat: fehlende Internetanschlüsse, Funklöcher, tote Telefone im Mulfinger Teilort Eberbach. Wer wirkliche Ruhe will, der kann sie dort finden. Anfang des Jahres allerdings kam Bewegung in die Sache: Die Telekom plant einen Mobilfunkmast – in der Nähe der Kirche von Buchenbach. Von dort aus sollen die Eberbacher mit Handyempfang und mobilem Internet versorgt werden. Doch die Buchenbacher wehren sich dagegen.

Auswirkungen aufs Ortsbild

„Ich kann ja verstehen, das die Buchenbacher das nicht an ihrer Kirche wollen“, zeigt eine Eberbacherin im Gespräch mit der GSCHWÄTZ-Redaktion Verständnis. „Das hat auch Auswirkungen auf das Ortsbild.“ Sie zieht einen Vergleich mit der Bergseilbahn in Künzelsau: Das sehe auch nicht unbedingt schön aus. „Aber es gibt Leute bei uns im Ort, die haben absolut nichts – keinen Internetanschluss, kein Telefon und keinen Handyempfang.“ Manche Nachbarn haben eine Verbindung ins WWW über Satellit, aber das sei sehr teuer. „Wenn die Buchenbacher nein sagen, das wollen wir nicht, dann sind wir Eberbacher abgekappt.“

„Das war reine Glückssache“

Sie und ihre Familie hätten noch Glück gehabt: Sie haben einen Festnetz- und Internetanschluss. Allerdings: „Bei schlechtem Wetter haben wir Ausfälle und wenn das Internet ausfällt, sind wir tot“, erklärt die zweifache Mutter. Handyempfang gibt es nicht, außerhalb vom Haus sei sie deshalb gar nicht erreichbar. Sie weiß von Nachbarn, die inständig darauf hoffen, dass der Mobilfunkmast wie geplant gebaut wird. Dabei hätten sie beim Einzug in ihr Haus Glück gehabt: Zuvor hat ihr Onkel dort gewohnt, der Telefonanschluss lief auf ihren Cousin. Weil der diesen nicht gekündigt hatte, konnten sie ihn einfach übernehmen. „Das war reine Glückssache“, sagt die Frau. Mittlerweile sei es Alltag, mit einem Funkloch zu leben. „Man gewöhnt sich daran, dass der Empfang weg ist, sobald man sich einmal umdreht.“ Besonders bitter: Bis zum Ortseingang von Buchenbach ist ein Glasfaserkabel verlegt, im Ort selbst aber nicht. „Aber“, befürchtet die gebürtige Eberbacherin, „ich habe Angst, dass gar nichts gemacht wird, wenn die sich jetzt nicht auf einen Standort einigen.“

„Darüber hinaus gehende Fragen können wir derzeit leider nicht beantworten“

Auf die GSCHWÄTZ-Anfrage zum aktuellen Stand in Sachen Funkmast schreibt Mulfingens Bürgermeister Robert Böhnel: „Sowohl zum Internet wie auch zum Mobilfunk, speziell zum Funkmast in Buchenbach, informieren wir die Bürgerschaft im örtlichen Mitteilungsblatt und in den Sitzungen sehr umfassend. Darüber hinaus gehende Fragen können wir derzeit leider nicht beantworten.“ Er fordert allerdings unsere Eberbacher Leserin dazu auf, sich direkt an ihn zu wenden.

Text: Sonja Bossert




Viel Rauch um fast nichts

Zu einem Brand wurde die Feuerwehr Mulfingen am Sonntag, den 08. September 2019, gegen 17.45 Uhr, nach Buchenbach gerufen. Starker Rauch drang aus einem Wohnhaus, in dem sich noch die Bewohner befanden. Es stellte sich heraus, dass vermutlich ein technischer Defekt an einem Sicherungskasten die Ursache für den Qualm war. Die Hauseigentümer kamen unbeschadet ins Freie. Einen Brand oder offenes Feuer entdeckten die Einsatzkräfte nach gründlicher Überprüfung des Gebäudes nicht. Ob Sachschaden entstand, steht noch nicht fest. Insgesamt waren 55 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Mulfingen: Alcotests bei Musik-Festival

Künzelsau / Mulfingen: Viele Beanstandungen bei Verkehrskontrollen

Einiges zu beanstanden hatte die Polizei bei zwei Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende im Bereich Künzelsau und Mulfingen-Buchenbach. Dort fand zu dieser Zeit ein Musik-Festival statt, zu dem zahlreiche Fans anreisten. Nicht immer hielten sich die Teilnehmer an die geltenden Verkehrsbestimmungen. Bei insgesamt 110 kontrollierten Fahrzeugen war den Beamten ein Pkw mit abgefahrenen Reifen aufgefallen. Von 200 überprüften Personen hatten mehrere Alkohol und Drogen konsumiert und waren mit ihren Autos gefahren.
Neun davon mussten eine Blutprobe abgeben. Bei sechs der Kontrollierten wurde Rauschgift sichergestellt. Einer hatte eine verbotene Waffe dabei, zwei waren nicht angeschnallt. Sie alle werden nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen. Um weitere Alkoholfahrten zu vermeiden, führten die Beamten vor der Abreise der Festivalbesucher am Sonntag präventive Alcotests durch.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn