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Neuer Schmuck für das alte „Brünnele“

Wer in Niedernhall die Weinsteige zum Weingut Keck hochwandert, kommt bald an einer liebevoll geschmückten Mauer vorbei. Pflanzen, von Hand bemalte Schilder, beschriftete Steine, kleine Keramikfiguren, eine Vogeltränke und viele weitere Dinge haben hier eine neue Heimat gefunden. Sogar ein kleines von seinem ursprünglichen Besitzer vergessenes Spielzeugauto befindet sich unter den Gegenständen. „Meine entfernte Verwandte Margret Queisser hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Platz zu schmücken“, erzählt Susanne Seyboth, die die GSCHWÄTZ-Redaktion auf das Engagement der Niedernhallerin aufmerksam machte. Mit ihrer Anregung möchte sie das Engagement ihrer Bekannten, die noch nichts davon weiß, würdigen und diese überraschen.

Da fließt kein Wasser mehr

„Margret will damit auch die Menschen erfreuen, die hier vorbeikommen.“ Früher sei ein kleines Rinnsal den Berg heruntergekommen und in dem kleinen Wasserbecken neben der Mauer aufgefangen worden. „Aber das ist schon lange stillgelegt“, so Seyboth weiter. Heute stehen in dem Becken Geranien, Zierkürbisse und kleine Quitten.

Demnächst ist der Weihnachtsschmuck dran

Die 70-jährige Margret Queisser spaziere jeden Tag die Weinberge hinauf. „Wenn sie sieht, dass es wieder Platz gibt, bringt sie gleich etwas Neues vorbei.“ Natürlich immer der Jahreszeit entsprechend. „Demnächst stellt Margret wieder Kerzen und Weihnachtsschmuck auf“, freut sich die Ingelfingerin Seyboth.

Text: Sonja Bossert

Über die ganze Mauer hat Margret Queisser die Deko verteilt. Foto: GSCHWÄTZ

Wo früher ein Wasser war, steht heute eine Geranie. Foto: GSCHWÄTZ

Ein kleines Spielzeugauto mitten in der Deko. Foto: GSCHWÄTZ

Mutmachspruch für alle Pandemie-Geplagte. Foto: GSCHWÄTZ