Weitere Fälle der britischen Virusvariante in Hohenlohe nachgewiesen
Im Hohenlohekreis wurden am Mittwoch, den 10. Februar 2021, insgesamt 30 neue Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 129,6 pro 100.000 Einwohner. Der Ausbruch bei einem Unternehmen im Hohenlohekreis (GSCHWÄTZ berichtete) umfasst mittlerweile 43 Mitarbeiter aus dem Hohenlohekreis, meldete das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Die Zahl der direkten Kontaktpersonen dieser 43 Fälle außerhalb der Firma betrage aktuell 104. Von diesen Personen sind bislang 25 positiv getestet worden. Daraus resultieren weitere 29 Kontaktpersonen mit bislang drei Infektionsfällen.
Weitere Fälle werden erwartet
Das Ausbruchsgeschehen in Bezug auf das Unternehmen umfasste zu dem Zeitpunkt also mindestens 71 positive Fälle, die dem Hohenlohekreis zuzuordnen seien. Außerdem wurde durch das Landesgesundheitsamt ein vierter Fall der Virusmutation B.1.1.7 („britische Variante“) bei dem Unternehmen nachgewiesen, weitere Testergebnisse stehen noch aus. Aufgrund der dynamischen Verbreitung bei dem Unternehmen gehen die Behörden davon aus, dass noch weitere Fälle mit der Virusvariante nachgewiesen werden.
Alle Betroffenen wurden isoliert sowie die Kontaktpersonen in eine Quarantäne versetzt. Weitere Schnelltests sollen in den kommenden Tagen die Lage verdeutlichen.
14 bestätigte Corona-Fälle
Auf das Geschehen in der Kinderbetreuungseinrichtung in Öhringen können weiterhin 14 bestätigte Fälle mit 52 Kontaktpersonen zurückgeführt werden, die dem Hohenlohekreis zuzuordnen sind. Alle bekannten Fälle wurden isoliert beziehungsweise in Quarantäne versetzt. Mittlerweile ist auch bei diesem Ausbruchsgeschehen ein zweiter durch das Landesgesundheitsamt bestätigter Fall der Virusmutation B.1.1.7 nachgewiesen.
Drei weitere betroffene Kinderbetreuungseinrichtungen
Derzeit gibt es in drei weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen im Kreis laborbestätigte Coronafälle, davon zwei im Raum Bretzfeld sowie eine im Raum Kochertal. Positiv bestätigt sind insgesamt vier Fälle. Auch in diesen Fällen wurde eine Sequenzierung beauftragt, die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Alle vier Einrichtungen haben geschlossen.
Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis
