1

Letzte Abfuhr von Leichtverpackungen in grüner Tonne

Die Abfallwirtschaft Hohenlohe informiert:

Bis Mittwoch, 30.12.20, finden die letzten Abfuhren von Leichtverpackungen in den Bezirken Bretzfeld, Ingelfingen, Künzelsau, Mulfingen und Pfedelbach Bezirk 1 über die grüne Tonne statt. Bitte befüllen Sie danach nur noch Gelbe Säcke und stellen diese zur Abfuhr bereit. Die Abfuhrtermine für den Gelben Sack stehen in der Abfall-App „Abfallinfo HOK“ und im neuen Abfallkalender. Die ersten Abfuhren von Leichtverpackungen über den Gelben Sack finden in den genannten Bezirken zwischen 05.01. und 15.01.21 statt. Bis 31.12.20 haben Sie die Möglichkeit, Leichtverpackungen auch auf dem Recyclinghof abzugeben.

Weitere Informationen unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de/neu-ab-2021

Die Abfall-App „Abfallinfo HOK“ erinnert an alle Abfuhrtermine. Sie steht in den gängigen App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung.

Kunststoffmüll Symbolfoto. Quelle: adobe stock




Kühltruhe brannte aus

Die Feuerwehr Bretzfeld wurde am Montag, den 10. August 2020, gegen 16 Uhr zu einem Zimmerbrand im Ortsteil Scheppach alarmiert. Vor Ort brannte eine Kühltruhe in einem Gewölbekeller, vermutlich ausgelöst durch einen technischen Defekt.

Die Kühltruhe wurde mit einem C-Rohr von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht und nach draußen gebracht. Der Kellerraum wurde belüftet, das Gebäude mit der Wärmebildkamera kontrolliert und an die Eigentümer übergeben. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Bretzfeld war mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften im Einsatz.

Quelle: Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Bretzfeld

 

In einem Kellergewölbe hatte eine Kühltruhe Feuer gefangen. Fotos: FFW Bretzfeld

Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrleute in den Keller.

Die Feuerwehr Bretzfeld war mit 24 Einsatzkräften vor Ort.

Die zerstörte Kühltruhe nach erfolgreicher Löschung.

Der Kellerraum musste anschließend belüftet werden.

 

 

 




Zahlreiche Feuerwehreinsätze im Hohenlohekreis

Zahlreiche Einsätze mussten die Feuerwehren im Hohenlohekreis am Donnerstag, de 23. Juli 2020, bewältigen.Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums hervor.

In Forchtenberg kam es gegen 20:31 Uhr zu einem Flächenbrand, nachdem sich, entlang der Kreisstraße zwischen Metzdorf und Wollmuthausen, ein Strohballen in einer Ballenpresse entzündet hatte. Hierbei kam es auch im Inneren der Ballenpresse zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Neuenstein und Forchtenberg waren mit sieben Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften im Einsatz.

In Neuenstein selbst kam es zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr zu einem kleineren Brand auf einem Balkon in der Fichtenstraße. Hier brannte eine Schilfabtrennung und Blumenkästen. Ein größerer Schaden entstand hierbei nicht. 30 Einsatzkräfte auf vier Fahrzeugen brachten den Brand schnell unter Kontrolle.

In Bretzfeld-Schwabbach hatte sich gegen 14.30 Uhr Grünschnitt in einer Gitterbox offenbar selbst entzündet. Das Feuer griff in der Maybachstraße auf die angerenzende Wiese über, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr (sieben Fahrzeuge / 30 Einsatzkräfte) bereits 200 Quadratmeter Wiese brannten. Hier kam es bei der Anfahrt der Feuerwehr zu einem kleineren Auffahrunfall unter Beteiligung eines Feuerwehrfahrzeugs.




Versuchte Tötung in Bretzfeld – Prozess vor dem Landgericht Heilbronn beginnt

Vor der Ersten Schwurgerichtskammer des Landgerichts Heilbronn beginnt am Donnerstag, den 02. Juli 2020, um 9 Uhr der Prozess gegen einen 45-Jährigen, der seit dem 05. Januar 2020 in Untersuchungshaft sitzt. Ihm werden unter anderem versuchte Tötungsdelikte zur Last gelegt. Ihm wird vorgeworfen, am 04. Januar 2020 in Bretzfeld seine Exfrau aufgesucht und in Tötungsabsicht mit einem Bajonett in Tötungsabsicht auf sie eingestochen zu haben. Auch auf die zur Hilfe eilende gemeinsame Tochter habe der Angeklagte eingestochen. Die Attacken hätten zu massiven Schnittwunden im Armbereich der beiden Geschädigten geführt. Als der gemeinsame Sohn ebenfalls eingeschritten sei, habe die Tochter flüchten können. Beide geschädigten Frauen überlebten. 

Für den Prozess wurden unter anderem neben dem Angeklagten und seinem Verteidiger sowie zwei Dolmetscher 16 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Es sind vier weitere Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: Prozessvorschau des Landgerichts Heilbronn

 

 

 

 

 




Öhringen/Bretzfeld: Betrunkener Fußgänger auf A6 unterwegs

Nachdem ein Fußgänger in der Nacht von Mittwoch, den 08. April 2020, auf Donnerstag, den 09. April 2020,  mehrfach von der Autobahn verwiesen werden musste, kam er letztlich in Gewahrsam. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Gegen 19 Uhr wurde der Autobahnpolizei zum ersten Mal ein Fußgänger an der A6 in Fahrtrichtung Mannheim gemeldet. Im Bereich zwischen Öhringen und Bretzfeld entdeckte die Polizei daraufhin einen 59-Jährigen. Dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt und er verließ den dortigen Bereich.

Um 22.00 Uhr wurde der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg erneut eine männliche Person im Bereich Öhringen auf der A6 gemeldet. Es handelte sich um den selben Mann, der diesmal leicht betrunken auf der Autobahn unterwegs war. Er wurde durch die Polizisten nach Öhringen zum Bahnhof gebracht. Als um kurz vor 24 Uhr erneut eine Person entlang der Autobahn gemeldet wurde, handelte es sich wieder um den – diesmal deutlich alkoholisierten – Mann.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Die Nacht musste der Mann nun im Gewahrsam des Polizeireviers in Weinsberg verbringen.

 




Super-Gau Großveranstaltung Rebenglühen in Bretzfeld mit mehreren Infizierten – Rückverfolgung Kontaktpersonen schier unmöglich

Am so genannten Rebenglühen in Bretzfeld vom 06. bis 08. März 2020 gab es mehrere Coronainfizierte, die das Virus wiederum an andere Besucher weitergaben. Das Prekäre: Eine solche Veranstaltung kann eine Kettenreaktion auslösen. Mehrere tausend Personen könnten mit den Infizierten Kontakt gehabt haben und möglicherweise ebenfalls angesteckt worden sein. Für das Landratsamt des Hohenlohekreises ein Super-Gau, stellt es sie doch vor die laut eigenen Aussagen schier unmögliche Aufgabe, hier alle Kontaktpersonen ausfindig zu machen.

Über 1.300 Kontaktpersonen konnten hinsichtlich aller Infizierten (nicht nur die des Rebenglühens) ausfindig gemacht werden

Laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises seien rund 250 Mitarbeiter des Landratsamtes derzeit sieben Tage die Woche im Schichtdienst damit beschäftigt, die Coronalage im Hohenlohekreis zu bewältigen. Dabei sei insbesondere die Ermittlung von Kontaktpersonen mit COVID 19 erkrankten Personen die Hauptaufgabe, denn nur so können weitere Infektionsketten unterbrochen werden, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Dafür sei eine eigene Aufbauorganisation innerhalb des Landratsamtes geschaffen worden. „Wir haben eine komplett neue Struktur im Gesundheitsamt aufgebaut und die Büroarbeitsplätze in mehreren Verwaltungsgebäuden entsprechend umgerüstet“, so Annette Schmidt, kommissarische Amtsleitung des Personal- und Organisationsamtes. Aus allen Verwaltungsbereichen des Landratsamtes sei Personal abgezogen worden, um diese Mammutaufgabe erfüllen zu können.

Rund 1.350 Kontaktpersonen von COVID 19 infizierten Personen konnten so alleine in den letzten Wochen ermittelt werden. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Kontaktpersonen zu erreichen – ob per Mail, telefonisch aber auch auf dem Postweg, um sie über die angeordnete Quarantäne zu informieren“, so Mike Weise, Verwaltungsleiter der Besonderen Aufbauorganisation im Gesundheitsamt. Besonders wichtig ist es, dass infizierte Personen den Mitarbeitern des Landratsamtes immer alle Kontaktpersonen im betroffenen Zeitraum vollständig angeben. Insbesondere bei größeren Veranstaltungen macht dies aber immer wieder Probleme – aber etwa auch bei Personen, die viel in Kundenkontakt sind, wie etwa Kassierer.

Die Hälfte keinerlei Symptome

Die Fallermittlungen haben nun ergeben, dass gleich mehrere infizierte Personen bei der Großveranstaltung Rebenglühen in Bretzfeld vor zwei Wochen gewesen waren. „Hier die Kontakte nachzuvollziehen ist objektiv kaum möglich“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Antje Haack-Erdmann. Insbesondere deshalb, da gut die Hälfte der Infizierten keinerlei Symptome aufweisen und gar nicht wüssten, dass sie infiziert sind. Diese Personen bemerkten auch oft gar nicht, dass sie überhaupt krank waren.

„Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse kann nicht ausgeschlossen werden, dass Besucher des Rebenglühens vor zwei Wochen in Kontakt mit infizierten Personen gekommen sind“, so Haack-Erdmann. „Daher sei es wichtig, dass Besucher des Rebenglühens, bei denen die typischen Symptome auftreten, telefonisch Kontakt zum jeweiligen Hausarzt aufnehmen“, so Bretzfelds Bürgermeister Martin Piott. Eine individuelle Nachverfolgung aller Kontakte ist aufgrund der hohen Besucheranzahl nicht möglich.

Besucher des Rebenglühens sollten bei Symptomen Hausarzt kontaktieren

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.
Grundsätzlich gilt weiterhin der Appell zuhause zu bleiben. Neben den allgemeinen Hygienetipps, wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen, sollte vor allem Abstand zu anderen Personen gehalten werden.




Coronavirus hat Hohenlohe erreicht – Landrat Neth: „Mögliche Folgen einer unkontrollierten Verbreitung wären enorm“

Erster bestätigter Coronavirus-Fall im Hohenlohekreis.

Am Donnerstag, den 05. März 2020, wurde erstmals ein Coronavirus-Fall im Hohenlohekreis bestätigt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Weiter heißt es darin: „Es handelt sich um eine Frau aus der Raumschaft Bretzfeld, ihr Gesundheitszustand ist gut. Sie befindet sich in häuslicher Isolation und steht in gutem Kontakt zum Gesundheitsamt des Hohenlohekreises. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.“

Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

Während der Isolation beziehungsweise der häuslichen Quarantäne stehe das Gesundheitsamt stets in Kontakt mit den Personen. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises gehe nach wie vor jedem Verdachtsfall nach.

„Seit in Baden-Württemberg Fälle von infizierten Personen bekannt wurden, haben wir uns auf einen möglichen Ausbruch im Hohenlohekreis vorbereitet. Wir waren deshalb gut auf diesen Fall vorbereitet und konnten schnell und besonnen reagieren“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth. „Durch das vorbildliche Handeln der Betroffenen und die hervorragende Arbeit des Gesundheitsamtes war der Ablauf in diesem Fall so, wie er sein soll. Das Wichtigste ist, eine Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich einzudämmen. Daran arbeiten wir in enger Abstimmung mit den Landesbehörden“, so Neth weiter.

Neth: „Wir konnten schnell und besonnen reagieren“

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940/18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist. Das Gesundheitsamt steht mit seinen Experten beratend zur Verfügung.
In den vergangenen Tagen konnten bereits viele Nachfragen beantwortet werden, insbesondere zum Umgang mit geplanten Veranstaltungen, bei Kontakt mit möglichen Infizierten oder Wissenswertes für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder angrenzenden Risikogebieten.

Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Außerdem bietet das Landratsamt Hohenlohekreis fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.hohenlohekreis.de an.

Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus nach wie vor höchste Priorität

„Wir arbeiten weiterhin mit aller Kraft daran, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen und Kontaktpersonen zu identifizieren. Umso früher wir diese erkennen, können wir auch eine Ausbreitung verhindern oder verlangsamen“, so Landrat Dr. Matthias Neth in der heutigen Besprechung des Koordinierungsstabs, der weiterhin täglich zusammenkommt. „Wir im Hohenlohekreis arbeiten gemeinsam an dem bundesweiten Ziel der Eindämmungsstrategie. Dafür möchte ich mich bereits heute bei allen Akteuren und Betroffenen für das hervorragende Zusammenspiel bedanken, dass wir hier im Kreis erfahren.“

„Mögliche Folgen einer unkontrollierten Verbreitung wäre enorm“

„Ich habe großes Verständnis, dass Bürger unterschiedlich reagieren, auch persönliche Emotionen spielen in der aktuellen Situation eine Rolle. Wir werden weiterhin transparent über unser Vorgehen und unsere Schutzmaßnahmen informieren, denn die möglichen Folgen einer unkontrollierten Verbreitung wären enorm“, ruft Landrat Dr. Neth die Bevölkerung zum besonnenen Handeln auf. So rät das Landratsamt dringend dazu, Ruhe zu bewahren und auch keine unnötigen Hamsterkäufe von Lebensmittel, Desinfektionsmitteln oder Atemmasken zu tätigen. Insbesondere sollten die empfohlenen Schutzmaßnahmen vom Robert Koch-Institut eingehalten werden – gute Handhygiene, die übliche Huste-und Nieß-Etikette sowie einen ausreichenden Abstand von ca. 1-2 Meter zu Erkrankten. Wichtig ist auch, überfüllte Räume und Menschenansammlungen zu vermeiden.

„Wir haben auch die Veranstaltungen im Blick“, ergänzt Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamts. „Für jede Veranstaltung bedarf es einer Einzelfallprüfung durch den Veranstalter. Hierzu orientieren wir uns an den Handlungsempfehlungen des Robert Koch-Instituts, welche wir auf unserer Homepage eingestellt haben, aber auch jedem Veranstalter auf Nachfrage zuschicken. Ergibt sich nach den Kriterien ein höheres Risiko, halten wir es für sachgerecht, eine geplante Veranstaltung zu verschieben.“ Für jede Veranstaltung werden individuelle Hygienemaßnahmen empfohlen, so das Landratsamt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 05. März 2020




A6: Von der Autobahn gedrängt

Regelrecht von der Autobahn gedrängt wurde der Wagen einer 21-Jährigen am frühen Sonntagmorgen, den 09. Februar 2020. Die junge Frau war kurz nach 4 Uhr mit ihrem VW Polo auf der A6 zwischen dem Kreuz Weinsberg und der Anschlussstelle Bretzfeld in Richtung Nürnberg unterwegs. Ein Unbekannter überholte sie mit einem weißen, sprinterähnlichem Transporter, und scherte so vor ihrem Auto ein, dass sie ausweichen musste. Ihr Polo kam von der Straße ab, stieß gegen das 300-Meter-Zeichen der Ausfahrt Bretzfeld und blieb an einem Baum stehen. Die Fahrerin konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und wurde von der Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Rettungswagens versorgt und in eine Klinik gebracht. Von dem Unfallverursacher oder seinem Transporter ist nur bekannt, dass dieser weiß ist.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vogelgrippe auf Hof in Bretzfeld – Tierbestand getötet

In einem Betrieb mit einem Kleinbestand mit Geflügel in Bretzfeld wurde laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises am vergangenen Samstag, den 08. Februar 2020, der Ausbruch der Geflügelpest mit dem hochpathogenen Influenza A Virus H5N8 amtlich festgestellt.

Betroffen sind auch die Landkreise Heilbronn und Schwäbisch Hall

Um eine Ausbreitung auf weitere Bestände zu verhindern, wurde der Bestand von rund 30 Tieren nach der Verdachtsmitteilung am Donnerstag, den 06. Februar 2020, sofort gesperrt. Am Freitag, den 07. Februar 2020, wurden die Tiere des betroffenen Bestandes aufgrund des Seuchenverdachtes getötet und unschädlich über die Tierkörperbeseitigung entsorgt. Die Bestätigung des Verdachtes erfolgte ebenfalls am späten Freitagnachmittag durch das nationale Referenzlabor in Riems. Nun werden als Restriktionsgebiete ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von insgesamt mindestens zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. In diesen müssen Geflügelhalter entsprechende Maßnahmen – unter anderem die Aufstallung (Stallpflicht) des Geflügels – treffen. Die Allgemeinverfügung mitsamt ihren Maßnahmen sowie einer Karte der Restriktionsgebiete kann ab Montagnachmittag, den 10. Februar 2020, auf http://www.hohenlohekreis.de eingesehen werden.

Da der Geflügelbestand auf dem Betrieb in Auslaufhaltung in der Nähe eines Fließgewässers gehalten wurde, wird derzeit ein Kontakt mit wildlebenden Wasservögeln (Stockenten) als wahrscheinliche Infektionsursache vermutet. Das Veterinäramt wird diesbezüglich weitere epidemiologische Ermittlungen und Untersuchungen anstellen sowie die Betriebe im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet kontrollieren.

Hintergrund:
Geflügelpest (Aviäre Influenza), umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die ihren natürlichen Wirt in wilden Wasservögeln hat. In den vergangenen 20 Jahren gab es in Mittel- und Osteuropa immer wieder Geflügelpestausbrüche, so zuletzt im Winter 2016/17; bei diesem Geschehen waren auch Wildvögel in Baden-Württemberg stark betroffen. Außer dem Ausbruch in Bretzfeld gibt es derzeit keine Hinweise auf weitere Ausbrüche im Land.

Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Eine Ansteckung von Menschen durch HPAI H5N8 ist laut der Pressemitteilung des Landratsamtes unwahrscheinlich.

Weitere Informationen auch auf den Seiten des Friedrich-Löffler-Institutes: http://www.fli.de




A6: Autobahn nach Unfall mehrere Stunden gesperrt

Für mehrere Stunden ging am Dienstagvormittag, den 04. Februar 2020, auf der A6 bei Bretzfeld nichts mehr. Ein LKW-Fahrer, der in Fahrtrichtung Mannheim unterwegs war, stellte sein Gefährt zur Einhaltung der vorgeschriebenen Lenkzeiten auf dem Standstreifen ab. Gegen 8.30 Uhr krachte der Laster eines 24-Jährigen, möglicherweise aufgrund eines Sekundenschlafes des Fahrers, in den stehenden Sattelzug. Dabei wurden beide Fahrzeugführer leicht verletzt. Die Schadenshöhe ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zur Bergung der Fahrzeuge musste die Strecke bis 12.45 Uhr gesperrt werden. Bei den Bergungsarbeiten kam es dann zum nächsten Unfall. Der Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens verletzte sich bei Arbeiten mit einem Winkelschleifer und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn