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„Um etwa drei Uhr kam die Nachricht, dass es hier brennt“

Ein leichter Rauchgeruch hängt über dem beschaulichen Örtchen Goldbach bei Waldenburg. Über einem der Wohnhäuser steht dichter Rauch. In der Nacht hat es hier gebrannt, Wohnhaus und Stallgebäude des Gehöfts wurden zerstört. Die Dächer sind nur noch schwarze Gerippe mit einer großen, verbogenen Fotovoltaikanlage obendrauf. Hier wird auf absehbare Zeit niemand mehr wohnen. Das Tor zum Stallgebäude scheint dafür noch völlig intakt zu sein, weist keinerlei Brandspuren auf. Und immer noch sind zahlreiche Feuerwehrleute mit Nachlöscharbeiten und Bekämpfung von Glutnestern beschäftigt. Sie fahren eine Drehleiter zwischen Wohnhaus und Stall und spritzen von oben Wasser in die Gebäude. Weißer Dampf steigt auf.

„Um etwa drei Uhr kam die Nachricht, dass es hier brennt“

Auch Waldenburgs Bürgermeister Bernd Herzog und Landrat Dr. Matthias Neth sind vor Ort. „Um etwa drei Uhr kam die Nachricht, dass es hier brennt“, erzählt Herzog von der vergangenen Nacht. Er ist sofort mit ausgerückt. Für ihn eine klare Sache – schließlich sei er als Bürgermeister der „oberste Feuerwehrmann“ im Ort. Über 100 Angehörige der Feuerwehren aus Waldenburg, Künzelsau, Kupferzell und Öhringen seien vor Ort gewesen. Dazu die Tiernotrettung und Seelsorger. „Zum Glück ist den Menschen und Tieren nichts passiert“, ist Herzog trotz allem erleichtert.

„Man weiß ja nie, ob so ein Feuer nicht übergreift.“

„Gegen drei Uhr ist meine Frau kurz aufgestanden und hat gleich gesehen, dass es bei den Nachbarn brennt“, erzählt ein Nachbar des abgebrannten Hofes. „Meine Frau hat auch gleich bei der Feuerwehr angerufen.“ Doch die hätte schon Bescheid gewusst. „Wahrscheinlich haben die Besitzer selbst den Brand bemerkt.“ Die Garage des Nachbarn steht direkt neben dem betroffenen Grundstück. „Wir haben schnell unser Auto aus der Garage geholt, man weiß ja nie, ob so ein Feuer nicht übergreift.“ Dann hätte er den Nachbarn geholfen, die Kühe in Sicherheit zu bringen. „Wir haben sie auf die Weide gebracht, dort sind sie jetzt noch“, erzählt der Mann. Tiefenentspannt liegen die Viecher auf ihrer Weide in der Sonne – vom Stress der vergangenen Nacht ist zumindest bei ihnen nichts mehr zu bemerken.

Über die Brandursache war noch keine Auskunft zu bekommen. Der Schaden liegt bei geschätzten 350.000 Euro.

Text: Sonja Bossert

Blick über den Goldbacher Löschteich auf den abgebrannten Stall. Foto: GSCHWÄTZ

Ankunft der Drehleiter: Über 100 Feuerwehrleute waren in der Nacht vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ

Das abgebrannte Wohnhaus. Foto: GSCHWÄTZ

Die geschwärzten Balken vom Dach des Stalls. Foto: GSCHWÄTZ

Blick in den abgebrannten Stall. Foto: GSCHWÄTZ

Zwei Feuerwehrleute lassen sich mit der Drehleiter über die abgebrannten Gebäude bringen. Foto: GSCHWÄTZ

Löscharbeiten von oben. Foto: GSCHWÄTZ

Weißer Dampf hüllt die Feuerwehrleute ein. Foto: GSCHWÄTZ




„Nö, das war’s“

Am Donnerstag, den 21. Januar 2021, dem zweiten Verhandlungstag des Hohebacher Scheunenbrandprozesses (wir berichtetenhttps://www.gschwaetz.de/2021/01/08/beschuldigter-schickte-laut-eigenen-aussage-dickpics-an-ehefrau-von-hochrangigem-hohenloher-politiker/https://www.gschwaetz.de/2021/01/08/wie-man-einen-partisanenkrieg-durchfuehrt-so-nuechtern-habe-ich-das-geplant/  versucht das Gericht, mehr über die Vorgeschichte des Scheunenbrands und den Brand an sich zu erfahren. Als erster Zeuge ist der Eigentümer der in Band gesetzten Scheune, Herr E., geladen. Er berichtet, dass er den Beschuldigten Bernd K. auf einem Treffen der örtlichen Motorradfreunde an Pfingsten 2019 kennengelernt habe. Schon damals sei ihm aufgefallen, dass K. „ein Schwätzer“ gewesen sei. So habe er ihm beim ersten Treffen bereits von hohen Geldforderungen an ein lokales Unternehmen berichtet, die er jetzt einziehen lassen wollte.

„Ich kann doch da nichts herausgeben, das ist doch für mich nicht zuzuordnen“

„Ungefähr im Juni oder Juli“ 2019 habe Bernd K. ihn über eine Bekannte fragen lassen, ob er einige Möbel für einige Monate bei ihm unterstellen könne. Man habe sich auf eine geringe Miete geeinigt und Bernd K. habe die Möbel untergestellt. Anfangs seien tatsächlich Möbel, Schränke, Regale und dergleichen sowie Papiere untergestellt gewesen, er habe sich dann aber nicht weiter darum gekümmert. Von einem Computer, der am ersten Prozesstag eine Rolle gespielt hat, weil er laut Bernd K. angeblich wichtige Daten enthalten habe, erwähnt E. nichts. Der Zeitraum habe sich verlängert, da Bernd K. einen Krankenhausaufenthalt gehabt habe – auch das sei für E. kein Problem gewesen. Später habe sich herausgestellt, dass einige der Möbel nicht Bernd K.,  sondern dessen ehemaligem Vermieter gehört hätten. „Ich kann doch da nichts herausgeben, das ist doch für mich nicht zuzuordnen“, daher habe E., so erklärt er es als Zeuge vor Gericht, zum damaligen Zeitpunkt dem Vermieter nicht helfen können.

Betreuerin half weiter

Anfang 2020 habe sich eine Frau R. bei ihm gemeldet, die Betreuerin von Bernd K., und sich umgehend um die Bezahlung der ausstehenden Miete gekümmert. Er habe erfahren, dass Bernd K. und sein ehemaliger Vermieter über die gegenseitige Herausgabe von Gegenständern verhandelt hätten und als im April eine Liste der Gegenstände angefertigt wurde, habe er sich gedacht „dann sind die sich wohl einig geworden“. Kurz vor dem vereinbarten Termin zum Austausch sein K dann nochmal zu ihm gekommen, um den Austausch zu verhindern, aber Frau R. habe ihm versichert, dass alles in Ordnung gehe. Im Zuge des Austauschs seien dann unter anderem zwei Motorräder eingestellt worden. Ein juristisches Dokument zu diesem Tausch habe E nicht gesehen.

„Mir ist das dann suspekt geworden“

Anfang Juni habe ihm Bernd K. „Ärger mit dem Finanzamt“ angedroht. „Mir ist das dann suspekt geworden“, sagt Herr E. Ein seltsames Zusammentreffen schildert E: Bernd K. sei offenbar zu Fuß aus Unterbalbach gekommen und habe scheinbar einen Rucksack in den an der Scheune gelagerten Hackschnitzeln versteckt gehabt – da hatte Herr E. genug und er habe Bernd K. ein Hausverbot ausgesprochen. Danach habe er ihm das Mietverhältnis per SMS gekündigt und den Schlüssel zurückgefordert. Brnd K. hat die Kündigung bestätigt. Das Gericht liest die Nachrichten aus den Akten vor: Sie sind lang, höflich und geschäftsmäßig formuliert.

Als Bernd K. den Schlüssel nicht zurückgegeben habe, habe Herr E.E das Schloss ausgetauscht und mehrere Schlüssel anfertigen lassen und er habe K. darüber informiert und ihm die Kosten in Rechnung gestellt, danach habe „Funkstille“ geherrscht.

„Großer Bahnhof, die ganze Feuerwehr war da“

Den Brandtag schildert Herr E. wie folgt: Er habe in der Frühe das Martinshorn gehört, sei dann kurz vor sechs in der Arbeit gewesen und habe kurz nach 6 Uhr den Anruf erhalten: „Die Feldscheuer brennt“. An der Feldscheuer angekommen war dort „großer Bahnhof, die ganze Feuerwehr war da“. Es seien Bretter teils durchgebrannt gewesen. Es sei ihm sofort klar gewesen, dass es sich um eine Brandstiftung gehandelt hat, da es mehrere Brandherde gegeben habe.

Seinen Schaden beziffert E auf 6.500 Euro für die Reparaturarbeiten an der Scheune, dazu 2.500€ Eurofür den Feuerwehreinsatz. Wäre die Scheune komplett abgebrannt und die darin untergestellten Fahrzeuge und Maschinen zerstört worden, wäre ein Schaden von fast einer halben Million Euro entstanden. Seit der Tat habe es keinen Kontakt mehr mit Bernd K. gegeben, auch der Dauerauftrag für die Miete sei storniert worden.

Anwalt versucht, die Schwere der Brandstiftung gering zu halten

Anwalt Donath, der Anwalt des Beschuldigten, versucht noch, darauf hinzuarbeiten, dass die Scheune nicht „gebrannt“ habe, die Fotos aus der Akte zeigen jedoch Brandspuren, zum Beispiel an einem Eckpfosten.

Der Beschuldigte nutzt sein Fragerecht zur Konstruktion einer Verschwörung von dem ehemaligem Vermieter, Herr E und der Betreuerin R, denen er „räuberische Erpressung“ vorwirft.

Der Mann, der Schlimmeres verhindert hat

Der zufällige Zeuge, der den Brand zuerst bemerkt hat, wird als nächster befragt: Er gibt an, mit seinem LKW bei dem schönen Wetter mit offenem Fenster unterwegs gewesen zu sein und einen Brandgeruch bemerkt zu haben. Daraufhin habe er angehalten, sei zu den Scheunen gelaufen und hätte dort Rauch festgestellt. Umgehend habe er – laut den Unterlagen des Gerichts war das um 05:12 Uhr – Feuerwehr und Polizei alarmiert. „Gebrannt haben sie nicht, nur geraucht“, berichtete er über den Zustand der Brandnester bei seiner Ankunft. Er selber sei Feuerwehrmann und habe keinen Grund gesehen, unmittelbar einzugreifen. Die eintreffende Feuerwehr habe die Nester dann gelöscht.

Bericht der Polizei vor Ort

Routiniert trägt der Zeuge D seine Personalien vor – kein Wunder: Als Kriminalkommissar tut er das sicherlich des Öfteren. Er sei wegen des Notrufs zur Scheune geschickt worden und dort gegen 05:30 eingetroffen, zu diesem Zeitpunkt sei ein Teil der Feuerwehr bereits vor Ort gewesen. „Manche Bretter waren in Brand geraten“ sagt er und betonte, dass Flammen zu sehen gewesen seien, „allerdings keine Stichflammen“. Er berichtet aber auch von mindestens einem Brandnest, das nicht gezündet habe, man habe deutlich den Anzünder sehen können. Eine Verpackung dieser Anzünder sei später von seinen Kollegen auch in der Nähe gefunden worden.

K wurde sofort als Verdächtiger benannt

Der Sohn des Geschädigten habe im Gespräch K als Verdächtigen ins Gespräch gebracht, weil der Streit mit seinem Vater gehabt habe, der Geschädigte selbst habe ihm kurz darauf auch davon berichtet, dass er K im Verdacht habe, den Brand gelegt zu haben.

D berichtet, dass K. auf dem Revier durchaus bekannt gewesen sei. Zwar sei D selber nicht dienstlich mit K befaßt gewesen, aber er habe über den Flurfunk gewußt, dass K. ohne festen Wohnsitz sei und zum Beispiel an oder in einer Kapelle genächtigt habe. Auch von kleineren Straftaten, die W nicht spezifizierte, sprach er. Außerdem seien Platzverweise gegen K ausgesprochen worden. Weitere Details über K oder die Vorgeschichte des Brandes kannte er nicht, er sei auch erst seit kurz vor dem Brand in Künzelsau.

Einige Tage nach der Brandstiftung hätte D im Rahmen einer politischen Veranstaltung, die er schützen sollte, weil auch der Innenminister anwesend war, im Gespräch mit dem Veranstalter davon gehört, dass am Vortag eine Gestalt im Hof gesehen worden sei, bei der es sich um K gehandelt haben könnte. Auch seien kurz darauf emails mit beleidigenden Inhalten eingegangen. E habe dies als Anzeige formuliert und weitergeleitet. Weiter sei er mit dem Vorfall nicht befasst gewesen.

K befragt den Beamten nach der Organisation der Verteilung der e-mails innerhalb des Reviers. Er befürchtet, dass seine Mails – er spricht insbesondere von einer 804-seitigen Schriftsatz, aus dem hervorgehen sollte, dass er kein „Landstreicher“ sondern ein „wissenschaftlicher Berater“ sei – nicht gelesen würden.

Als nach der Befragung des Polizeibeamten das Gericht mit Verteidigung und Staatsanwältin bespricht, ob eventuell Zeugen abgeladen werden können und dabei kurz die Rede auf das ominöse Intimfoto kommt, geht ein schwer zu interpretierendes Lächeln über K’s Gesicht.

Die Polizeibeamtin R war um 06:13 mit einem Kollegen als zweite Streifenwagenbesatzung am Brandort. Zu diesem Zeitpunkt waren die einzelnen Feuer bereits gelöscht. Mit welchen Mitteln die Feuer gelöscht wurden weiß sie nicht, aber da eine aufgefundene Verpackung von Anzündern durchnäßt gewesen sei, vermutet sie, dass mit Wasser gelöscht war. Anschließend habe man nach dem Brandstifter gesucht, sowohl allgemein als auch gezielt nach K, dessen Personenbeschreibung vorgelegen habe. Sie und ihr Kollege hätten allerdings niemanden auffinden können.

Skurril zu nennender Auftritt eines weiteren Polizeibeamten

Letzter Zeuge am zweiten Verhandlungstag war der Polizeibeamte W., dessen Auftreten vor Gericht man durchaus als skurril bezeichnen darf: Er hatte offenbar kaum Erinnerungen an den Fall und hatte diese Erinnerung auch nicht durch vorbereitendes Lesen der Akte aufgefrischt. Auch der Vorhalt von Richterin Bezold, dass Sachverhalte nicht durch Verweis auf eine Akte, sondern durch Vortrag in den Prozess einzubringen seien, verbesserte sein Erinnerungsvermögen kaum.

Einn Polizeibeamter mit Gedächtnislücken

Er kenne den Beschuldigten nur aus der Akte, es seien mehrfache Beleidigungen und Drohungen, sogar Morddrohungen, in der Akte. Gegen wen genau und genaue Wortlaute waren ihm nicht erinnerlich. Eine eventuelle Vorgeschichte sei ihm auch nicht bekannt. Auch zum Ablauf der Ermittlungen konnte er wenig beitragen: Frau R. habe ihm in einem Telefonat von den Beleidigungen und Drohungen berichtet, daraufhin habe er festgestellt, dass es sich dabei um Straftaten handelt und ihr Unterlagen zur Stellung eines Strafantrags zugeschickt. Ein persönliches Gespräch mit R. habe es – Corona geschuldet – nicht gegeben.

Ein denkwürdiger Dialog zwischen Richterin und Zeugen

Der Anwalt wirft „keine eigene Erinnerung“ ein und auch Richterin Bezold wird ein wenig ärgerlich, als W. wieder einmal in der Akte blättert, und es kommt zu einem denkwürdigen Dialog:

„Also sprich, Sie kennen das eh nicht, was da drin steht“

„Ich habe die Akte nur zusammengeführt“

„Sie kennen von der Akte ganz wenig, weil Sie sagen, Sie haben die Akte nur zusammengeführt.“

Einige Details kamen dennoch ans Tageslicht: So seien auch die Künzelsauer Beamten bedroht werden, weshalb der Fall an W’s Dienststelle abgegeben worden sei. Der Beschuldigte ist offenbar aufgrund einer Handyortung in Bietigheim aufgefunden worden. W habe dann bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf U-Haft gestellt, der sei von der StA in Schwäbisch-Hall erst abgelehnt, ein paar Tage später aber bewilligt worden. Das Gericht zitiert aus dem Antrag auf U-Haft: „Bedrohungen steigern sich, er sucht die Personen auf und schreckt auch vor Brandstiftung nicht zurück.“ Zudem war K zu diesem Zeitpunkt wohnungslos. Offenbar hätten die Künzelsauer Kollegen nochmals bei der Staatsanwaltschaft nachgehakt, mutmaßt W.. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass ihm dieses nicht recht war.

Weiterer denkwürdiger Dialog

Bernd K.’s Anwalt fragt zum Telefonat, das W. mit R. geführt hat, nochmals nach W.’s „fachkundiger Einschätzung“, warum und welche Straftaten nach der Beschreibung von Frau R. vorgelegen hätten. „Da müsste man schauen …“, was der Anwalt mit „Nö, das wars“ beendete.

Ein weiterer umfangreicher Schriftsatz des Beschuldigten

K. will danach von W. noch wissen, was mit einem weiteren seiner Schreiben, diesmal 420 Seiten lang, an diverse Polizeidienststellen geschehen sei. Davon sei ihm nichts bekannt, möglicherweise sie das Schreiben bei seiner Stellvertreterin gelandet, vermutet W..

Wenn man davon hört, dass er eimal 804 Seiten und einmal 420 Seiten geschrieben hat, wird auch die Bemerkung der Richterin Bezold verständlich, als ihr am Anfang des Prozesstags Dr. Heinrich, der psychiatrische Sachverständige, ein mehrere Zentimeter dickes Paket mit Schriftsätzen des Beschuldigten übergab: „Vielleicht sollten Sie in Erwägung ziehen, ein Ende zu finden.“

Text: Matthias Lauterer




Zahlreiche Feuerwehreinsätze im Hohenlohekreis

Zahlreiche Einsätze mussten die Feuerwehren im Hohenlohekreis am Donnerstag, de 23. Juli 2020, bewältigen.Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums hervor.

In Forchtenberg kam es gegen 20:31 Uhr zu einem Flächenbrand, nachdem sich, entlang der Kreisstraße zwischen Metzdorf und Wollmuthausen, ein Strohballen in einer Ballenpresse entzündet hatte. Hierbei kam es auch im Inneren der Ballenpresse zu starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Neuenstein und Forchtenberg waren mit sieben Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften im Einsatz.

In Neuenstein selbst kam es zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr zu einem kleineren Brand auf einem Balkon in der Fichtenstraße. Hier brannte eine Schilfabtrennung und Blumenkästen. Ein größerer Schaden entstand hierbei nicht. 30 Einsatzkräfte auf vier Fahrzeugen brachten den Brand schnell unter Kontrolle.

In Bretzfeld-Schwabbach hatte sich gegen 14.30 Uhr Grünschnitt in einer Gitterbox offenbar selbst entzündet. Das Feuer griff in der Maybachstraße auf die angerenzende Wiese über, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr (sieben Fahrzeuge / 30 Einsatzkräfte) bereits 200 Quadratmeter Wiese brannten. Hier kam es bei der Anfahrt der Feuerwehr zu einem kleineren Auffahrunfall unter Beteiligung eines Feuerwehrfahrzeugs.




Krautheim: Brand in Pflegeeinrichtung fordert Todesopfer – Landrat & Bürgermeister vor Ort

Bei einem Brand in einem Wohnzentrum für Pflegebedürftige in der Altkrautheimer Straße in Krautheim, verstarb am Sonntagabend, den 12. April 2020, ein Bewohner an den Folgen des Brandes. Gegen 17.54 Uhr, ging ein Brandalarm bei der Leitstelle ein. Ebenfalls wurde der Brand akustisch im Pflegeheim gemeldet.

Wie sich herausstellte brannte es in einem Zimmer. Der Bewohner des Zimmers kam hierbei ums Leben. Über die genauen Umstände, wie es zu dem Feuer und somit zum Ableben des Pflegebedürftigen kam, kann derzeit noch keine verbindliche Aussage getroffen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Sämtliche Bewohner des Gebäudeteils wurden aus ihren Zimmern gebracht und in andere Räumlichkeiten des Heims untergebracht. Ein weiterer Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Gebäude wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit 55 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls drei Rettungswägen, ein Notarzt und drei Notfallseelsorger, sowie der Landrat vom Hohenlohekreis und der Bürgermeister von Krautheim.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Außenstelle Schwäbisch Hall und des Polizeipräsidiums Heilbronn




Schöntal: Brand in Gemeindehaus

Mehrere 10.000 Euro Schaden entstanden bei einem Brand am Montag, den 09. März 2020, in Schöntal-Berlichingen. Nach Angaben der Feuerwehr kam es gegen 6.45 Uhr, vermutlich aufgrund eines Kurzschlusses, in der Küche des Jugendraumes im Gemeindehaus in der Kilian-Nuß-Straße zu einem Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Schöntal: Brand durch Holzofen

Starke Rauchentwicklung konnte am Samstag, den 23. November 2019, gegen 18 Uhr in einem Wohnhaus in Oberkessach beobachtet werden. Im Bereich eines Holzofens entwickelte sich ein Feuer, welches die umliegenden Wände und Türen beschädigte. Durch die Freiwillige Feuerwehr Schöntal konnte der Brand zügig gelöscht werden. Für die Löscharbeiten wurde die L1046 bis ca. 19.30 Uhr gesperrt. Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand; der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn


 

 




Hoher Schaden nach Brand einer Forstmaschine

Bei der Aufarbeitung eines Holzeinschlags im Bereich der Landesstraße 1045 bei Sindringen, geriet am Montagnachmittag, den 11. November 2019, ein Kettenbagger in Brand. Nachdem Rauchschwaden am Motor im Bereich der Abgasanlage zu sehen waren versuchte der Maschinenführer zunächst selbst sich dort entzündetes Laub zu entfernen. Einen Brandausbruch konnte der Mann jedoch nicht verhindern. Die Feuerwehren Öhringen und Forchtenberg, waren mit neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird auf zirca 30.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

Neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften der Feuerwehr mussten den Brand des Kettenbagger löschen. Foto: privat




Neuenstein: Sägemehl in Silo fängt Feuer

Donnerstagmittag, den 31. Oktober 2019, kam es im Ortsteil Untereppach in einer Schreinerei zu einem Brand. Gegen 13 Uhr wurde an einem Silo, in dem Sägemehl gelagert wird, Rauch festgestellt. Die Freiwilligen Feuerwehren Neuenstein und Öhringen konnten mit über 80 Einsatzkräften den Brand schnell löschen. Ersten Ermittlungen nach kam es vermutlich aufgrund eines technischen Defekts zum Brand. Der Sachschaden begrenzt sich auf das Silo selber und dürfte nach ersten Schätzungen bei mindestens 80.000 Euro liegen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn 




Dörzbach: Traktor geriet in Brand

Aufgrund eines Fahrzeugbrands war die Freiwillige Feuerwehr Dörzbach am Sonntag, den 06. Oktober 2019, um 8.30 Uhr, in der Straße „Kleb“ in Dörzbach im Einsatz. Ein Traktor geriet vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer vollständig löschen.

Insgesamt entstand Sachschaden von knapp 25.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Marktpavillon bei der Kärwe in Kupferzell in Flammen

Auf dem Festgelände der Kärwe in Kupferzell, unmittelbar vor der Kupferbrücke, brannte in der Nacht zum Dienstag, den 01. Oktober 2019, gegen 1.10 Uhr, ein Verkaufspavillon. Laut bisherigen Erkenntnissen entstand hierdurch ein Sachschaden in Höhe von zirca 1.200 Euro. Derzeit ermittelt die Polizei, ob der Brandausbruch im Zusammenhang mit zuvor stattgefundenen Böllerwürfen aus einer Personengruppe heraus, stehen könnte. Die Feuerwehr war mit neun Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort. Zeugen, die im Bereich um die Kupferbrücke verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden darum gebeten, sich bei der Polizei in Künzelsau, Telefon 07940/9400, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn