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Die Flohmarkt-Saison beginnt

Schon zum 7. Mal findet am Samstag, den 30. April 2022 der Hof-Flohmarkt von 10 bis 16 Uhr auf dem Gelände/ Hof der Firma Omnibus Kohler in Bieringen statt.
Es gibt auch Kaffee und Kuchen, warme Würstchen, Getränke.

Hof-Flohmarkt Bieringen. Foto: privat

Nachdem 2020 und auch 2021 der Flohmarkt aufgrund von Corona abgesagt werden musste, freuen sich die Veranstalter umso mehr auf den diesjährigen Flohmarkt.
Adresse: Halsberger Straße 9 in 74214 Bieringen.

Hof-Flohmarkt Bieringen. Foto: privat

Wer nicht abwarten kann, darf gerne jederzeit an unserem Selbstbedienungs-Flohmarkt-Pavillon vorbei schauen ( Foto im Anhang). Diese Idee entstand letztes Jahr als kleine Alternative für unseren richtigen Flohmarkt, da dieser ganz kontaktlos stattfinden konnte. Auch dieses Jahr ist er bereits bereits aufgebaut, um so die Wartezeit für den richtigen Flohmarkt am 30.4.2022 zu verkürzen.

Hof-Flohmarkt Bieringen. Foto: privat




„Ich dachte, ich muss auch weiterhelfen“

„Meine Mama Emmy hat mir geholfen und ich dachte, ich muss auch weiterhelfen“, sagt Pfarrer Christuraj, seit November 2018 Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Schöntal. Deshalb hat er 2016 das Spendenprojekt „Hilfe für Dalit-Kinder in Indien“ ins Leben gerufen, mit dem er Kindern aus der Kaste der Dalit eine gute Schulausbildung und eine Zukunft ermöglichen möchte. Der Pfarrvikar wuchs im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu auf, wurde dort 2007 zum Priester geweiht, und ist selbst ein Dalit. Emely Schönlein aus Iphofen im Landkreis Kitzingen – seine „Mama Emmy“ – hatte ihm als Spendenpatin eine gute Schulausbildung ermöglicht. „Sie hat mich in ihren Briefen immer getröstet und motiviert und so konnte ich gut studieren“, blickt er zurück. Seit sieben Jahren lebt und arbeitet Pfarrer Christuraj in Deutschland, seit 2018 ist er in Bieringen tätig. Davor hatte der 43-Jährige vier Jahre lang eine Pfarrei im südindischen Dekanat Vandavasi geleitet.

Opfer von Ausbeutung, Gewalt und Landraub

Dalit sind Menschen, die der untersten Gesellschaftsstufe angehören – früher „die Unberührbaren“ genannt. Eigentlich ist das Kasten-System in Indien verboten, es hält sich aber nach wie vor hartnäckig – vor allem auf dem Land. Oft werden die Dalit Opfer von Ausbeutung, Gewalt und Landraub. Sie sind Tagelöhner, deren Einkommen nur für das Allernötigste reicht. Das Schulgeld, das in Indien bezahlt werden muss, ist für die meisten der Dalit-Familien unerschwinglich. Ihre Kinder haben so kaum eine Chance auf ein besseres Leben.

 „Über 80 Kindern kann ich so helfen.“

Hier setzt die Hilfe von Pfarrer Christuraj an. Über Spenden aus der Kirchengemeinde oder auch Aktionen wie der Spendenlauf an der Realschule Krautheim im Oktober 2021 sammelt er Geld auf einem Spendenkonto ein – jährlich rund 7.000 bis 8.000 Euro. „Einmal im Jahr, zur Einschulung im Juni, fliege ich ins Dekanat Vandavasi“, erklärt der Pfarrer. „Mit dem Spendengeld kaufe ich Schulmaterial, bezahle das Schul- oder Bus-Geld für die Kinder.“ Manche von ihnen leben auch im Internat, was rund 250 Euro im Jahr kostet. Die Kinder sind in den unterschiedlichsten Klassenstufen – vom Erstklässler bis zur Abschlussklasse. Nach einem Gottesdienst werden die Materialien an die strahlenden Kinder übergeben. „Über 80 Kindern kann ich so helfen.“ Aus der Gesamtgemeinde Schöntal unterstützen außerdem noch drei Familien Patenkinder direkt. „Die haben mich persönlich angesprochen“, sagt er. „Das Geld gebe ich direkt für das jeweilige Kind weiter.“ Rund 250 Euro kostet so eine Patenschaft im Jahr.

„Regen wie seit 100 Jahren nicht mehr“

Was Pfarrer Christuraj in diesem Jahr zudem Sorgen bereitet: Den Menschen in seiner Heimat macht nicht nur zusätzlich die Corona-Pandemie zu schaffen. Sie sind auch noch von einem heftigen Monsun betroffen. „Die Situation ist schlecht, es hat so viel geregnet wie seit über 100 Jahren nicht mehr“, erzählt Pfarrer Christuraj. „Die Leute leben in ganz kleinen Häusern, schlafen auf dem Boden und kochen vor der Tür.“ Doch durch den Regen ist alles überschwemmt, teilweise läuft das Wasser bis in die Hütten. Trink- und Regenwasser vermischt sich, was die Gefahr für Krankheiten erhöht,  „Diese Leute brauchen unsere Hilfe und ich kaufe jedes Jahr zur Weihnachtszeit rund 800 Decken, um wenigstens diese Not zu lindern.“

Hilfe für die Allerärmsten

Der Pfarrvikar ist sich bewusst, dass er nicht allen notleidenden Menschen helfen kann. „Der leitende Pfarrer in den Gemeinden sucht die Menschen aus, denen geholfen werden soll“, sagt er. Meistens seien das die Allerärmsten. Je Gemeinde werden sechs bis sieben Kinder ab sechs Jahren unterstützt. „Wir bezahlen auch Lehrer für Förderunterricht am Abend in der Kirche“, erzählt er weiter. Denn es sei ja so: In den Hütten sei es dunkel und eng. Hausaufgaben machen und lernen könnten die Kinder dort nur schlecht. Aber in den Kirchen sei es hell und es gebe dort Platz. Also kommen die Kinder in die Abendschule, um gemeinsam zu lernen.

„Sie bekommen Respekt von der Gesellschaft“

Pfarrer Christuraj ist sich sicher: „Die unterstützten Kinder werden Arbeit finden, es gibt für sie viele Möglichkeiten als Programmierer oder Krankenschwester. Dann bekommen sie auch Respekt von der Gesellschaft.“ Doch dazu müssten sie nach der Schulzeit in die größeren Städte ziehen. Er selbst hätte schon als kleiner Junge Priester werden wollen. „Die Pfarrer sind mit dem Motorrad in die Orte gefahren, haben dort die Messe gefeiert und für die Armen eine Kirche gebaut.“ Das hätte ihn fasziniert. Nach der Priesterweihe war er noch einige Jahre in indischen Gemeinden tätig, „bis der Bischof vorschlug, dass ich nach Deutschland gehen soll“.  Nach anfänglichem Heimweh gefalle es ihm mittlerweile ganz gut in Deutschland. „Ich habe keine Probleme hier“, sagt er. In Indien leben noch sein 70-jähriger Vater, zwei Brüder und eine Schwester.

Information

Unterstützung für das Spendenprojekt von Pfarrer Christuraj ist bis 31. Dezember 2021 über folgende Bandverbindung möglich:

Kath. Kirchenpflege St. Kilian, Bieringen, Raiba Kocher Jagst, IBAN: DE90 600 697 140 085 299 014, BIC: GENODES1IBR, Stichwort: Dalit-Kinder

Ab 01. Januar 2022 gilt folgende Bankverbindung:

Katholische Kirchengemeinde Schöntal – Gemeinschaftskonto der SE Schöntal, IBAN: DE55 622 515 500 220 043 452, Verwendungszweck: Dalit-Projekt von Pfarrer Christuraj

Es werden Spendenquittungen ausgestellt. Dazu im Verwendungszweck auf dem Überweisungsträger Adresse mit Straße und Wohnort vermerken.

Text: Sonja Bossert

Die Dalit gehören in Indien meistens zu den Ärmsten der Armen und haben kaum eine Chance auf sozialen Aufstieg. Foto: privat

In Südindien hat es in diesem Jahr so viel geregnet wie seit 100 Jahren nicht mehr. Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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Anhänger löst sich und verursacht Vollsperrung

Oberkessach: Anhänger löst sich von Zugmaschine

Die Landstraße 1046 zwischen Oberkessach und Bieringen musste am Montagabend, den 04. Januar 2020, wegen eines Unfalls voll gesperrt werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Gegen 15.45 Uhr löste sich der Anhänger einer Sattelzugmaschine während der Fahrt von dem Zugfahrzeug und rollte in der Folge in einen Graben. Der Anhänger kam daraufhin teilweise im Graben und der Straße zum Stehen. Die Landstraße muss für die Bergung komplett gesperrt werden. Die Bergungsmaßnahmen begann voraussichtlich gegen 18 Uhr. Beide Fahrbahnen bleiben bis zur Beendigung der Bergung voll gesperrt.




Vollsperrung der L 1046 zwischen Bieringen und Oberkessach ab 26. Oktober 2020

Das Landratsamt Hohenlohekreis teilt mit, dass die Landesstraße L 1046 zwischen Bieringen und Oberkessach bis zur Einmündung der K 2325 von Aschhausen für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Die Straßenmeisterei Künzelsau führe in diesem Zeitraum die stellenweise Sanierung der Fahrbahndecke und parallel Gehölzarbeiten durch. Je nach Verlauf der Bauarbeiten sei es möglich, dass die Sperrung früher aufgehoben werden kann.

Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Bieringen über die K 2323  – Aschhausen – K 2325 zur L 1046 und umgekehrt.

 

 

 




Schöntal-Bieringen: Photovoltaikanlage explodiert

Vermutlich infolge eines technischen Defekts explodierte am Sonntagmittag, den 10. Mai 2020, gegen 12.40 Uhr, ein Solarelement auf dem Dach eines Anwesens in der Poststraße in Bieringen. Die Feuerwehren Krautheim und Schöntal waren jeweils mit 20 Einsatzkräften vor Ort und konnten den entstandenen Brand löschen. Die Photovoltaikanlage wurde hierdurch komplett zerstört, zudem entstanden am Gebäude Schäden durch Löschwasser. Geschätzt wird der Schaden auf 150.000 Euro.

Verletzt wurden niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Flohmarkt in Bieringen

Am Samstag, den 28. September 2019, 10 bis 16 Uhr, veranstaltet Familie Kohler zum sechsten Mal ihren Hof-Flohmarkt. Bis zu 50 private Flohmarkt-Verkäufer und ein großer Bücher- und Schmökertisch erwarten die Besucher. Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt, da auch die Halle der Firma Omnibus Kohler für den Flohmarkt zur Verfügung stünde.

„Alles fing ganz klein an. Unser Flohmarkt bestand beim ersten Mal im Jahr 2017 aus nur 15 bis 20 Verkäufern. Nur ein paar einzelne Werbeflyer hatten wir damals verteilt, um Besucher anzulocken“, erzählen die Veranstalter Verena Sauer und Benedikt Kohler. Mittlerweile drucken sie über 1.000 Flyer und es sind bis zu 50 Verkäufer da. Sogar eine Warteliste mit Nachrutschverfahren benötigen die Veranstalter des Hof-Flohmarktes mittlerweile. „Manche Verkäufer nehmen eine richtig weite Strecke auf sich. Manche kommen aus Pleidelsheim, sogar aus Bad Kissingen hatten wir schon Teilnehmer“, schwärmt Sauer. Es gäbe sogar Teilnehmer, die bei allen vergangenen fünf Flohmärkten dabei waren. Kohler ist dankbar für die Unterstützung seiner Eltern, und besonders seiner Mama und Schwiegermutter, die es überhaupt erst möglich machen, ein so großes privates Event umzusetzen. „Unsere Bewirtung ist kostenlos und erfolgt auf Spendenbasis. Diese Spenden werden jedes Jahr an verschiedene soziale Zwecke gespendet.“

Anmeldungen bei Verena Sauer und Benedikt Kohler unter: 2707Verena@web.de.

Zahlreiche Besucher von nah und fern lockt der Flohmarkt an. Foto: privat

Mittlerweile stellen rund 50 Verkäufer aus, sagt Veranstalterin Verena Sauer. Foto: privat




Großer Flohmarkt in Bieringen

Zum 5. Mal lädt Omnibus Kohler zum großen Hof-Flohmarkt nach Bieringen ein. Am Samstag, den 27. April 2019 von 10 bis 16 Uhr verkaufen dort 50 private Verkäufer allerlei schöne Dinge.

Der Flohmarkt ist schon fast zur Tradition geworden. „Kommt ins schöne Jagsttal und lasst euch überraschen“, lädt Verena Sauer von Omnibus Kohler alle Interessierten ein.

Neben Flohmarkt-Artikeln gibt es auch Kaffee und Kuchen sowie Getränke und heiße Würstchen.

Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt, weil er überdacht ist. In der Halle findet man auch einen Bücher- und Schmökertisch.

Adresse: Omnibus Kohler, Halsbergerstraße 9, 74214 Bieringen

Flohmarkt in Bieringen bei Omnibus Kohler. Foto: privat




Großer Hof-Flohmarkt in Bieringen

Am Samstag, den 29. September 2018, von 10 bis 16 Uhr bekommt man die Möglichkeit den großen Hof-Flohmarkt auf dem Gelände der Firma Omnibus Kohler besuchen.

Über 35 Verkäufer bieten ihre Sachen an. Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt, da er teilweise überdacht ist und bei schlechtem Wetter in die Halle verlagert wird.

4. Großer Hof-Flohmarkt am 29. September in Bieringen.