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Klimastammtisch im Biergarten am Kocher

Der Klimabeirat lädt zum zweiten Klimastammtisch ein. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Künzelsau hervor.

Am Donnerstag, den 26. August 2021, veranstaltet der Künzelsauer Klimabeirat um 19 Uhr im Biergarten beim Kocherfreibad in Künzelsau den zweiten offenen Klimastammtisch.

Alle, die sich informieren oder – noch besser – für mehr Klimaschutz engagieren möchten, sind herzlich eingeladen.

Bei Regenwetter wird ein alternativer Treffpunkt auf der Homepage oder dem Facebook-Auftritt der Stadtverwaltung Künzelsau veröffentlicht: http://www.kuenzelsau.de , http://www.facebook.com/kuenzelsau.meinestadt

Mehr Informationen zum Klimabeirat: https://kuenzelsau.de/site/Kuenzelsau/node/835447?QUERYSTRING=Klimabeirat




„Das kostet auch einfach viel Geld, diese ganzen Kontrollen und Hygienemaßnahmen zur Verfügung zu stellen“

Da stehen wir nun am großen Biergarten an der Burg Stettenfels, die Tische sind in greifbarer Nähe, die Aussicht ist atemberaubend, nur reingelassen werden wir nicht. Vor uns der Eintrittstisch und eine Mitarbeiterin, die uns erklärt, dass unsere Schnelltests, die wir, zwei Erwachsene und fünf Kinder, vorzeigen, zu alt sind, um Einlass begehren zu können. Um genau zu sein: zwei Stunden zu alt. Am Vortag wurden wir gegen 13 Uhr negativ auf Covid-19 getestet, einen Tag später stehen wir gegen 15 Uhr am Biergarteneingang.“Das ist ein Scherz“, fragen wir? Keineswegs.

Gleich neben dem Eingang steht ein Testzelt

Zum Glück arbeitet dieser große Gastronomiebetrieb mit einem Testunternehmen zusammen, dass gleich neben dem Tisch mit der Mitarbeiterin ein Zelt aufgebaut hat und hier reihenweise gewillte Besucher:innen testet. Aber unsere Kinder im Alter zwischen sieben und 12 Jahren sind alles andere als begeistet, als es heißt: schon wieder testen. Eines der Kinder verweigert sich komplett. Was also tun? Ein Mann, der ebenfalls in der Schlange zum Testen steht, rät: „Lasst den Jungen im Auto und geht alleine rein.“ Die Mama das Jungen schaut ihn ungläubig an. Eine andere Familie hat da mehr Verständnis und kennt das Problem.

Eines der Kinder verweigert sich komplett

Andere Szene, ebenfalls ungläubige Augen. Pimps Biergarten am Kocherfreibad öffnet ebenfalls wieder, auch unter Coronabedingungen. Der Chef hat das Biergartengelände eingezäunt, am Eingang hängt ein Schild, das nur Genesene, Geimpfte oder Getestete Zutritt erhalten. Einige Besucher:innen stehen davor und sind nicht getestet. Das Problem: Nicht bei jedem Biergarten ist eine Teststation direkt ums Eck. Was also tun? Da bleibt nur, Sachen zum Mitnehmen bestellen oder zum Baumarkt in Künzelsau fahren, da gibt es eine Schnellteststation, die den ganzen Tag geöffnet hat. Die Teststation in der Innenstadt hat nur vormittages geöffnet.

Die kleineren Gastronomen haben das Nachsehen

Die Inhaberin / Betreiberin der Burg Stettenfels, Anja Weimar, erklärt, dass ihre Teststation auch nur bei ihnen testet, weil sie ein sehr hohes Besucheraufkommen zu verzeichnen haben: „Man braucht einen offiziell bestellten Tester. Wir haben zum Glück einen Partner gefunden. Dieser muss auch eine Genehmigung haben. Man kann sich auch selbst dafür qualifizieren lassen, aber da gibt es sehr hohe Hürden. Man braucht auch eine medizinische Ausbildung dafür.“

GSCHWÄTZ: Das heißt, sie bezahlen das Ganze auch aus eigener Tasche?

Weimar: „Nein, die Betreiber suchen sich gute Standorte aus, wo sie das dann durchführen können. Weil wir hier hoch frequentiert sind, lohnt sich das, hier eine Teststation aufzubauen. Das lohnt sich für einen kleinen Gastronomen weniger und dadurch hat es der kleinere Gastronom wesentlich schwerer, um die Leute dann in seinen Betrieb zu bekommen.“

GSCHWÄTZ: Aber Sie haben trotzdem einen Mehraufwand, oder?

Weimar: „Wir sind sehr froh, dass wir wieder aufhaben dürfen. Aber das ist für uns ein großer Aufwand, alles zu organisieren. Wir brauchen zusätzliches Personal, um die ganzen Regeln zu kontrollieren. Wir müssen uns täglich informieren, wie die aktuellen Regeln gerade sind. Wir haben auch sehr viele Menschen, die mit viel Unverständnis kommen und enttäuscht sind, dass der Eintritt zu uns nicht so ganz einfach ist, das man einen Impfausweis vorlegen muss, eine Bescheinigung, genesen zu sein oder ein aktuelles Ergebnis eines Schnelltests“, das nicht älter sein darf als 24 Stunden. „Glücklicherweise haben wir eine Teststation am Eingang, so dass die Menschen, die noch keinen Test gemacht haben, hier die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. Aber das bedeutet auch wieder, Wartezeit mitbringen. Aber wenn man dann mal bei uns drin ist, dann hat man seine Ruhe und kann relaxen.“

„Wir brauchen zusätzliches Personal“

Warum wir mit unseren 26 Stunden alten Schnelltestergebnissen nicht reinkommen, obwohl wir bei anderen Stellen zuvor bereits reingekommen sind, erklärt Weimar so: „Das sind unsere Vorschriften und die werden auch sehr streng kontrolliert. Wir halten uns da auch ganz genau an die Vorschriften.“

„Wir halten uns ganz genau an die Vorschriften“

GSCHWÄTZ: Wie werden sie kontrolliert?

Weimar: „Wir werden zum einen vom Ordnungsamt gebrieft, wie wir uns zu verhalten haben. Es kann sein, dass Prüfungen kommen, aber bislang hatten wir das hier vor Ort noch nicht.“

GSCHWÄTZ: Freuen sich die Besucher:innen, endlich wieder die Gastronomie nutzen zu können?

Weimar: „Viele, die kommen, freuen sich tatsächlich sehr. Die nehmen das auch gerne in Kauf, ein bisschen warten zu müssen. Was natürlich schade war: dass man mit maximal zwei Haushalten zusammensitzen durfte mit maximal 5 Personen. Das hat natürlich die Menschen abgehalten, die mit Freunden und größeren Gruppen weggehen wollten. Und es gibt auch einfach die Menschen, denen das alles zu kompliziert und zu umständlich ist.“

GSCHWÄTZ: „Und es gibt ja auch so eine Art Zweiklassengesellschaft. Zum einen diejenigen, die schon zweimal geimpft sind und zum anderen Kinder etwa, die aktuell noch nicht geimpft werden können und ständig diese Tests machen müssen.

Weimar: „Ab Montag, den 07. Juni 2021, wird ja die Impfpriorisierung aufgehoben und dann kann sich jeder um einen Termin bemühen. Allerdings einen Termin zu bekommen, das ist ja bekanntlich schwer.“

GSCHWÄTZ: Aber für die Gastromen ist nun sicherlich erst einmal wichtig, dass es wieder aufwärts geht, oder?

Weimar: „Ja, es liegen sehr harte Monate hinter uns. Für den Betrieb selbst und vor allem auch für die Mitarbeiter, die nicht mehr arbeiten durften, die in Kurzarbeit waren und wir sind alle froh, wieder arbeiten zu dürfen, auch unter diesen Bedingungen und hoffen natürlich, dass die Bedingungen bald einfacher werden – für die Gäste und für uns. Das kostet auch einfach viel Geld, diese ganzen Kontrollen und Hygienemaßnahmen zur Verfügung zu stellen.“

Text: Dr. Sandra Hartmann




Randale im Biergarten

Unbekannte wüteten am Wochenende auf dem Gelände eines Biergartens in Forchtenberg. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn herovr. In der Zeit zwischen 23.30 Uhr am Samstagabend und 12 Uhr am Sonntagmittag, waren die Täter auf das Grundstück des Biergartens in der Öhringer Straße gelangt und beschädigten dort die Eingangstüre zu den Toiletten.

Gartenlampe gestohlen

Die Unbekannten stahlen ein Schild und eine Gartenlampe und machten sich außerdem an einem Schild mit der Aufschrift „Mitfahrerbänkle“ zu schaffen, welches gegenüber des Biergartens angebracht war und beschädigten dieses. Die Polizei hofft nun auf Mithilfe aus der Bevölkerung und bittet Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

 




Künzelsau: Ed’s Café heute im Biergarten am Kocher

Die Hohenloher Band Ed’s Café spielt heute am Biergarten am Kocher, direkt neben dem Kocherfreibad, in Künzelsau. Los geht es um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ed’s Café

Falls Sie sich schon gefragt haben: Wie kommen die Kerle bloß auf den Bandnamen? Wo ist Ed’s Cafe? Der Bandname bezieht sich auf eine Textzeile in einem Song von Frank Zappa, Lets make the water turn black. Wo es heißt: And I still remember mama with her apron and her pad, Feeding all the boys in Ed’s Cafe. Was für uns soviel heißen soll wie: Die Band will Musik für alle Altersklassen und Geschmäcker machen. So sind Songs von Peter Fox im Repertoire der Gruppe, aber auch von Natalie von Gilbert Becaud, sie spielen die Rolling Stones ebenso wie Carbonara von Spliff?

Quelle: http://www.edscafe.de