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Was fehlt in Hohenlohe? Was ist dein Lieblingsort?

Der Hohenlohekreis wagt es gleich doppelt: Zwei LEADER-Regionen mit Gebietsanteilen im Landkreis bewerben sich unter seiner Federführung für das EU-Förderprogramm LEADER im neuen Förderzeitraum 2023 bis 2027, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit. Gemeinsam mit Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie interessierten Bürger:innen sollen in den kommenden Monaten zwei regionale Entwicklungskonzepte (REK) als Grundlage für die LEADER-Bewerbungen erarbeitet werden. Die neue Limesregion Hohenlohe-Heilbronn und die bereits bestehende LEADER-Gebietskulisse Hohenlohe-Tauber bieten zahlreiche Angebote zur Mitgestaltung und Teilnahme an. Alle Bürger:innen sind nach ihrer Meinung gefragt und können sich zum Beispiel bei der Online-Umfrage der Region Hohenlohe-Tauber oder beim Fotowettbewerb der Limesregion beteiligen.

Was sich hinter LEADER verbirgt

LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“, was so viel bedeutet wie die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft, schreibt das Landratsamt weiter in seiner Pressemitteilung. LEADER ist ein Programm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg zur Förderung innovativer Regionalentwicklungsansätze und Projekte im ländlichen Raum. Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung und die wirtschaftliche Stärkung strukturschwacher ländlicher Regionen in Europa. Das Förderprogramm zeichnet sich durch die Beteiligung der Bürger:innen aus. Verantwortlich für die Umsetzung des LEADER-Programms auf regionaler Ebene sind sogenannte LEADER-Aktionsgruppen, die sich aus privaten und öffentlichen Akteuren aus der Region zusammensetzen. Nähere Informationen finden sich unter www.hohenlohekreis.de/de/tourismus-wirtschaft/leader-2021-2027.

Erfolgsgeschichte fortsetzen

Die LEADER-Bewerberregion Hohenlohe-Tauber besteht aus 28 Städten und Gemeinden und liegt in den drei Landkreisen Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Schwäbisch Hall. In den vergangenen Jahren konnten bereits viele Projekte umgesetzt werden. Mit einer erneuten Bewerbung soll diese Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden. Die Limesregion Hohenlohe-Heilbronn besteht aus 13 Städten und Gemeinden und liegt in den zwei Landkreisen Hohenlohekreis und Heilbronn.

Fotowettbewerb

Bis zum 31. Oktober 2021 können alle Interessierte in der Limesregion ab 14 Jahre über Instagram (#Limesregion) oder per E-Mail an limesregion@ifls.de Bilder samt Beschreibungen übermitteln. Folgende Fragen soll das Bild behandeln: Was macht deinen Heimatort besonders (#BestofLimesregion)? Was ist dein Lieblingsort in der Limesregion (#LieblingsOrtLimesregion)? Was fehlt dir in deinem Heimatort (#LimesregionDasBraucheIch)? Die Aussagen der Bilder werden im Regionalen Entwicklungskonzept Berücksichtigung finden. Außerdem winken spannende Preise vom Hochseilgarten über eine Kanadier-Tour bis hin zum Segelflug. Der Wettbewerbsaufruf ist unter https://www.ifls.de/news/ zu finden.

Interaktive Beteiligungsplattform

Auf einer interaktiven Beteiligungsplattform können Ideen für mögliche Projekte in der Limesregion vorgeschlagen oder der Beteiligungsprozess mit allen Events nachverfolgt werden. Die Beteiligungsplattform findet sich unter https://adhocracy.plus/profile/Limesregion%20Hohenlohe-Heilbronn/.

Diskussion über Potenziale und Ressourcen

Am Montag, den 18. Oktober 2021, findet von 18 bis 20.30 Uhr das LEADER-Regionalforum als hybrides Veranstaltungsformat statt.  Alle Bürger:innen aus den Kommunen der Limesregion Hohenlohe-Heilbronn können sich digital oder vor Ort in der Mehrzweckhalle in Zweiflingen beteiligen. Eine Anmeldung ist unter https://limesregion.questionpro.eu/ möglich. Hier werden auf Basis der Wettbewerbsergebnisse und einer vorläufigen Bestandsanalyse die regionalen Handlungsbedarfe, Potenziale und Ressourcen für die Region diskutiert. Mehr Informationen zur Limesregion sind unter www.hohenlohekreis.de/de/tourismus-wirtschaft/leader-2021-2027 oder auf der Instagram-Seite #Limesregion zu finden.

15 Minuten für die Online-Umfrage

Bei einer Online-Umfrage sollen Fragen zu den Stärken und Schwächen der Region beantwortet werden. Unter anderem stehen folgende Fragen im Fokus: „Welche Herausforderungen sehen Sie in den kommenden Jahren in Ihrem Wohnort?“ und „Welche Themenbereiche sollen zukünftig durch LEADER bespielt werden?“. Die Beantwortung unter https://hohenlohe-tauber.questionpro.eu/ dauert etwa 15 Minuten.

Diskussionsforum über Hohenlohe-Tauber

Am Dienstag, den 19. Oktober 2021, werden von 14 bis 16.30 Uhr im Rahmen eines LEADER-Regionalforums den regionalen Handlungsbedarf und Potenziale in der Region Hohenlohe-Tauber diskutiert. Alle Einwohner aus den Kommunen der LEADER-Region Hohenlohe-Tauber sind eingeladen, entweder in der Stauseehalle in Mulfingen oder daheim vor dem eigenen Bildschirm teilzunehmen. Die Veranstaltung baut auf den Ergebnissen der Onlinebefragung auf. Eine Anmeldung ist unter https://regionalforum-hohenlohe-tauber.questionpro.eu möglich. Weitere Informationen zu LEADER Hohenlohe-Tauber finden sich unter www.leader-hohenlohe-tauber.eu.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

Die Bewerberregion Hohenlohe-Tauber besteht aus 28 Kommunen. Mit dabei: Künzelsau, Ingelfingen, Weißbach, Niedernhall, Forchtenberg, Schöntal, Krautheim, Dörzbach, Mulfingen, Kupferzell und Waldenburg. Grafik: Landratsamt Hohenlohekreis

Die Limesregion Hohenlohe-Heilbronn besteht aus 13 Städten und Gemeinden und liegt in den zwei Landkreisen Hohenlohekreis und Heilbronn. Grafik: Landratsamt Hohenlohe




Hohenlohe: Uwe Wirkner und Uwe Köhler bewerben sich als FDP-Landtagskandidaten

Bei einer Sitzung des Kreisvorstandes der Freien Demokraten meldeten sowohl Uwe Wirkner aus Öhringen wie auch Uwe Köhler aus Ohrnberg ihre Kandidatur als Landtagskandidat im Wahlkreis 21 Hohenlohe an. Die Nominierung soll am Freitag, den 03. April 2020, im Schlosshotel in Ingelfingen erfolgen. 

Der 55-jährige Uwe Wirkner ist Sozialversicherungsangestellter und verheiratet. Der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzender und Kreisschatzmeister wohnt in Öhringen und gehört zu den Delegierten des Landesparteitages. Uwe Köhler ist 58 Jahre alt und Verleger. Er ist in einer Lebensgemeinschaft und hat ein Kind sowie einen Enkel. Der Öhringer Stadtrat wohnt in Öhringen-Ohrnberg.

Der nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg ist 2021.

Quelle: Pressemitteilung des FDP-Kreisverbands Hohenlohe

Uwe Wirkner. Foto: FDP Hohenlohe

Uwe Köhler. Foto: FDP-Kreisverband Hohenlohe

 




So punktet man bei der Blitz-Bewerbung: Speed-Dating bei GEMÜ

Im Schnelldurchlauf zum neuen Job.

Bewerbungsschreiben sind nicht jedermanns Sache. Wie findet man die richtigen Worte in einem Anschreiben? Wie präsentiert man sich gut, ohne überheblich zu wirken ? Manch einer tut sich auch schwer mit Rechtschreibung und Ausdruck.

2019 geht es in die nächste Runde

Um solche Hürden abzubauen, geht der Ingelfinger Ventilhersteller GEMÜ (Gebrüder Müller) andere Wege und will Bewerbern entgegenkommen. Das Zauberwort heißt: Berufs-Speed-Dating. Auf Deutsch am ehesten mit ,spontanes Blitzbewerbungsgespräch von Angesicht zu Angesicht‘ zu beschreiben. Damit hat das Unternehmen gleich beim ersten Mal gute Erfahrungen gemacht. 200 Bewerber standen teilweise bis zur Straße hinaus Schlange, um bei Gemü im Schnelldurchlauf punkten zu können. Die Firma will wegen der guten Erfahrungen auch 2019 wieder Bewerbungsspeeddating anbieten.

Personalleiterin Siegmeth: Tipps für Bewerber

GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus hat GEMÜ Personalleiterin Heike Siegmeth getroffen und mit ihr unter anderem über die Vorteile für Firma als auch Bewerber, ihre Erfahrungen, Tipps für Bewerber und ihr Fazit zur Veranstaltung gesprochen.

Die anschließende Umfrage, wie die Hohenloher Berufsspeeddating sehen, rundet unser Gschwätz-Interview ab.

Video, Fotos & Fotos: Dr. Felix Kribus




Bewerber-Speed-Dating bei GEMÜ

Das Unternehmen GEMÜ startet am Freitag, den 28. September 2018, ein Bewerber-Speed-Dating für gewerbliche Stellen. Sie suchen Mitarbeiter für die Bereiche Logistik, Montage, Produktion, Oberflächentechnik und Facility Management/Instandhaltung.

Persönliches Gespräch statt Bewerbungsanschreiben

Zum Bewerber-Speed-Dating sind alle Interessierten eingeladen, mit nur ihrem Lebenslauf zu einem persönlichen Gespräch ins GEMÜ Produktions- und Logistikzentrum Kupferzell zu kommen. Zwischen 16 und 19 Uhr können die Bewerber dann direkt erste Gespräche mit den verantwortlichen Meistern und Vorgesetzten sowie mit der Personalabteilung führen.

 

Quelle: gemu-group.com