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Mit dem Baumtelefon mit dem Tiger und dem Bären Kontakt aufnehmen

Im Künzelsauer Stadtwald lädt ein neuer 3,5 Kilometer langer Natur-Erlebnis-Pfad Familien mit Kindern aber auch alle anderen Naturfreunde dazu ein, die Natur zu erkunden. Er wurde als Bürgerprojekt umgesetzt und vom Künzelsauer Bürgerbudget gefördert.Unsere Leserin Sylvia Bendel hat ihn ausprobiert.

Kleine und große Entdecker finden hier verschiedene Mitmachstationen: Balancieren auf Holzpflöcken, Naturmusik mit Baumtrommel und Klangstäben, Barfußpfad, Murmelbahn oder Wurfstation. Auf dem Hochsitz, mit der Lupe oder am Insektenhotel kann beobachtet und gelauscht werden, was sich so im Wald abspielt. Auf der Route sind außerdem Vogelhäuschen versteckt mit jeweils einem Stempel zum Thema Wald. Die Stempelkarte und die Auflösung gibt es vor Ort und zum Ausdrucken auf http://www.kuenzelsau.de/naturerlebnispfad.

Angekommen beim Baumtelefon fühlt man sich fast wie bei Janoschs „Der-Tiger-und-der-Bär-„-Geschichten, als seine Hauptdarsteller ein Telefon selbst gebaut haben.

Erreichbar ist der Natu-Erlebnis-Pfad über das Wohngebiet Taläcker. Direkt am Waldrand gibt es kostenlose Parkplätze. Von da aus sind es dann noch rund fünf bis zehn Minuten bis zum Startpunkt des Rundwegs. Der Besuch kann auch mit einer Fahrt mit der Künzelsauer Bergbahn kombiniert werden, die die Künzelsauer Kernstadt mit dem Wohngebiet Taläcker verbindet. Der Weg ist allerdings nicht durchgehend kinderwagentauglich. 

Am Insektenhotel können kleine Krabbler beobachtet werden. Fotos: GSCHWÄTZ

Auch der Barfußpfad bietet Anregungen.

Gelegenheit zum Balancieren.

Die Resonanzeigenschaften des Holzes am Baumtelefon erleben.

Eine weitere Mitmachstation.

Musik machen mit Klanghölzern.