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Wie aus einem toten Krankenhaus auf einmal ein Leuchtturmprojekt wird

Als Nina Warken (CDU) mit ihrer Rede am Neujahrsempfang in Künzelsau am Freitag, den 23. Januar 206, beginnt, braucht sie ein paar Minuten, bis sie alle wichtigen Namen aufgezählt hat, die an diesem Festabend anwesend sind und ihr von der ersten Reihe aus lauschen: Reinhold und Bettina Würth (Carmen Würth war nicht anwesend, auch Benjamin und Maria Würth nicht), Albert und Ursula Berner, Hohenlohes Landrat Ian Schölzel, ihr CDU-„Kollege“ Christian von Stetten,  CDU-Landtagsbewerber Tim Breitkreuz, Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (CDU), Wolfgang Freiherr von Stetten (CDU). Man weiß bereits zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich, ob man sich auf einem Neujahrsempfang befindet oder auf einem Landesparteitag der CDU. 

Was auf die Bürger:innen zukommt: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in Künzelsau

Sind wir auf einer Wahlkampfveranstaltung oder auf einem Neujahrsempfang?

Sicher, es sind Landtagswahlen in 2 Monaten. Sicher ist auch, der Hohenlohekreis war schon immer sehr schwarz. Und dennoch hinterlässt es einfach ä Gschmäckle, wenn selbst Künzelsaus Bürgermeister, der noch 2018 für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhaus bei der Demo der damaligen BI eine Rede gehalten halt, sich am Neujahresempfang in einem Video nun in bester Bob-der-Baumeister-Manier, mit Bauhelm und beim Tapete-herunter-reißen präsentiert im mittlerweile sehr kaputt wirkenden Krankenhausgebäude und über die hervorragenden Aussichten philosophiert, die das tote Krankenhausgebäude nun habe – unter anderem mit einer geplanten Kurzzeitpflege in Räumen, die zu Zeiten, als das Krankenhaus vom Kreistag geschlossen wurde, noch – milde gesagt – als marod und abrissbereit bezeichnet wurde.

Vom maroden Abrissgebäude zum Leuchtturmprojekt – Loriot würde „ach“ darauf antworten

Nun ist das tote Krankenhausareal nun also das neue „Leuchtturmprojekt“ für Deutschland, wie Nina Warken in ihrer anschließenden Rede strahlend verkündet. Na, ob das die Mehrheit der Künzelsauer genau so sehen, mag wohl dahingestellt sein. Wichtig ist vermutlich auch lediglich der Applaus der Richtigen und Wichtigen in der ersten Reihe, die mit dem dem richtigen Parteibuch, aber auch die Wirtschaftselite.

In Ihrer Rede ging es denn auch viel um Wirtschaft, um Reformen, die Menschen besser gesteuert durch das finanziell stark belastete Gesundheitssystem zu navigieren. Aber, keine Sorge, die Regierung sei mit den angestrebten Reformen unter anderem im ambulanten und stationären Bereich auf einem guten Weg. Es stehe wieder mehr Eigenverantwortung im Fokus, wieder ein Mehr an länger-gesünder-leben, noch weniger Krankenhäuser, aber dafür mehr spezialisierte. Denn wer möchte schon schlecht operiert werde? Lieber fährt man planbar etwas länger (wenn Herzinfarkte nur immer so planbar wären).

Der große Friedrich

Bezogen auf den Bundeskanzler attestiert Nina Warken Friedrich Merz wie zu Erwarten eine hervorragende Arbeit, er reise derzeit viel um die Welt, um die Probleme zu lösen. Von Deutschland werde eine Führungsrolle erwartet. Wie die genau aussieht, kann man derzeit nur erahnen.

Video: Maren Hennig, GSCHWÄTZ-Mitarbeiterin

Ein Kommentar von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann

 

 

 




Dr. Sandra Hartmann: „Das Gehirn einer Frau ist offensichtlich nicht für Führung ausgelegt“

„Um die internationale Ausrichtung und Kundenzentrierung der GEMÜ Gruppe weiter zu stärken, hat der Hohenloher Ventilspezialist seine Geschäftsführung im November 2025 neu aufgestellt. Stephan Gehrig erweitert als neuer Geschäftsführer Vertrieb und Marketing die Geschäftsführung der GEMÜ Gruppe“, heißt es in einer Pressemitteilung von Gemü vom 08. Dezember.

Gehrig ist damit der vierte Geschäftsführer im Konzern. Bei anderen Unternehmen in der Region, ist der Anteil von Frauen in der Führungsebene ebenfalls verschwindend gering.

„Vermutlich liegt das daran, dass das Gehirn von Frauen für die Komplexität kaufmännischer Aufgaben, denen sich Geschäftsführer und Vorstände gegenübersehen, nicht ausgelegt ist“, so GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann in ihrem Video-Kommentar.

Eine Frau unter vielen Männern: Bettina Würth (Wirtschaft) und Angela Merkel (Politik). Aber wir wissen alle: Eine Schwalbe macht eben doch noch lange keinen Sommer.

 

! Achtung: Satire 😉

Mann oh Mann, GEMÜ

Quelle: Pressemitteilung Gemü

Fotos: Screenshots von Pressemitteilungen der hiesigen Unternehmen




Tochter von Reinhold Würth stirbt im Alter von nur 66 Jahren

Es ist wohl der schwerste Schicksalsschlag, den Eltern erleiden können. Im Alter von 90 Jahren muss der so genannte „Schraubenkönig“ Reinhold Würth Abschied von seiner Tochter nehmen.

Tochter von Reinhold Würth gestorben

Zu der Todesursache ist bislang nicht viel bekannt

Marion Würth war erst 66 Jahre alt. Zu der Todesursache ist bislang nicht viel bekannt. In einem offiziellen Statement spricht die Familie von einem plötzlichen gesundheitlichen Schicksalsschlag.

Ihr Herz gehörte der Natur und den Tieren

Im Gegensatz zu ihrer Schwester Bettina Würth war Marion Würth weniger involviert in das Firmen-Imperium, das ihr Vater geschaffen hatte. Ihr Herz gehörte der Natur und den Tieren. Biolandwirtschaft, Demeter, ein regional bekannter Hofladen – das war ihr Leben. Ihre Söhne Benjamin und Sebastian dagegen verkörpern beide die Zukunft des Unternehmens Würths. Benjamin soll nach dem Rückzug von Reinhold Würth der offizielle „Stammesnachfolger“ sein.

Sie hinterlässt viel

Zum 90. Geburtstag ihres Vaters Reinholds war Marion Würth Impulsgeberin für einen ganz besonderen Baumgarten in der Nähe der Firmenzentrale und des Carmen-Würth-Forums am Firmensitz in Künzelsau-Gaisbach. 100 Bäume aus im wahrsten Sinne aller Herren Länder wurden hier gepflanzt, sinnbildlich für die Länder, in welchen Würth vertreten ist, aber auch sinnbildlich für Vielfalt, Wachstum und für ein „geerdetes Leben“.

Auch ihr wird ein Denkmal gesetzt werden

So wie auch Anne-Sophie, die mit nur 9 Jahren verstorbene Tochter von Bettina Würth bis heute weiterlebt in zahlreichen besonderen Häusern, die ihren Namen tragen, wie etwa die Freie Schule Anne-Sophie („Jedes Kind soll hier als Gewinner herausgehen“), so wird auch Marion Würth ein Denkmal bekommen, das sie und ihre Werte verkörpert: die Natur, die Tiere, das Leben an sich, Wachstum und die Vielfalt von allem.

Die beiden Töchter mit ihrem Papa: Bettina, Reinhold und Marion Würth (von links).

Ein Kommentar von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann

 




500.000 Euro für Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Würth-Gruppe spendet eine halbe Million Euro für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Mit einer Soforthilfe in Höhe von 500.000 Euro unterstützt die weltweit tätige Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau auf Initiative der Familie Würth die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Das Unternehmen möchte einen Beitrag zur schnellen Hilfe leisten und seine Solidarität zum Ausdruck bringen.
500.000 Euro gehen an die Hilfsorganisation UNICEF, die sich besonders für das Wohl von Kindern und Jugendlichen einsetzt und über ein internationales Netzwerk verfügt. Sie ist als eine von wenigen Hilfsorganisationen in Nordsyrien vor Ort und bereitet Hilfsmaßnahmen im Land vor. Die Würth-Gruppe unterstützt ihre Beschäftigten und deren Familien in den betroffenen Regionen darüber hinaus mit zahlreichen Soforthilfemaßnahmen.

 

„Wir sind zutiefst erschüttert über das Ausmaß und die schweren Schäden des Erdbebens in der Türkei und in Syrien. In der gegenwärtigen Notlage sehen wir es als unsere humanitäre Verantwortung, schnell und wirksam zu helfen. Mit unserer Spende möchten wir den Betroffenen in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen – ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.“

Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe

 

Die Würth-Gruppe hat acht Gesellschaften in der Türkei und beschäftigt über 900 Mitarbeitende.
Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In über 80 Ländern beschäftigt der Konzern weltweit mehr als 85.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.500 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2022 gemäß vorläufigem Jahresabschluss einen Umsatz von 19,95 Milliarden Euro. Mit 7.600 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Quelle: Würth