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Straße voll gesperrt wegen Baumaßnahmen

Die Kreisstraße 2311 zwischen Hohebach und Weldingsfelden muss von Montag, den 06. Dezember, bis voraussichtlich Freitag, den 10. Dezember 2021, für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Grund sind umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen an den Banketten durch die Straßenmeisterei Künzelsau.

Die überörtliche Umleitung erfolgt über die B 19 Hohebach – Stachenhausen – Kirchwald – K 2316 Hermuthausen – L 1022 Weldingsfelden und umgekehrt. Die gesamte Ortsdurchfahrt Weldingsfelden bleibt von der L 1022 kommend zugänglich. Die Zufahrt von Weldingsfelden nach Seidelklingen über den Gemeindeverbindungsweg bleibt weiter möglich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Blitzer im Baustellenbereich – Arbeitsschutzmaßnahmen für Baustellenarbeiter

In den kommenden Wochen und Monaten wird es an Baustellen im Straßenverkehr vermehrt stichprobenartig durchgeführte Geschwindigkeitsmessungen, das heißt Blitzer, geben. Diese Maßnahme dient in erster Linie dem Arbeitsschutz.

Im März 2019 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales neue Sicherheitsanforderungen für Arbeitsplätze im Straßenverkehr festgelegt. Allgemeines Ziel der Verkehrssicherungsmaßnahmen an Arbeitsstellen ist der Schutz von Verkehrsteilnehmern und dort arbeitenden Personen. Je nach Örtlichkeit stehen verschiedene Arbeitsschutzmaßnahmen zur Verfügung. Diese gehen von Geschwindigkeitsbeschränkungen, deren Einhalten durch Geschwindigkeitsanzeigetafeln und Geschwindigkeitskontrollen gewährleistet wird, über halbseitige Sperrungen bis hin zu Vollsperrungen.

 

Vollsperrungen sollen vermieden werden

 

Unter Abwägung der Interessen des Autofahrers und des Arbeitsschutzes wird im Hohenlohekreis versucht, die Behinderungen für den fließenden Verkehr so gering wie möglich zu halten. Das Ziel ist es, Vollsperrungen, wenn es irgendwie möglich ist, zu vermeiden. Nach aktuellem Stand ist bei Unterhaltungsarbeiten im Straßenraum jedoch mit einem deutlichen Anstieg der Sperrungen zu rechnen. Ist die verbleibende Restbreite der Straße zu gering, das heißt unter 3 Metern, wird die Straße grundsätzlich vollgesperrt. In Ausnahmefällen kann eine Vollsperrung auch noch bei einer Restbreite von 2,75 Metern vermieden werden. Ein solcher Ausnahmefall wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung unter 50 km/h. Eine Vollsperrung unter der Bedingung einer solchen Geschwindigkeitsbegrenzung zu vermeiden, setzt aber voraus, dass die vorgegebene Geschwindigkeit auch eingehalten wird. Daher sind seit April 2019 zwei Geschwindigkeitsanzeigetafeln im Einsatz. Diese zeigen die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit und den Hinweis „langsam“ oder „danke“ an. Überprüft werden diese Arbeitsschutzmaßnahmen künftig auch durch stichprobenartig durchgeführte Geschwindigkeitsmessungen.

Das Landratsamt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich sowohl zum Schutz der arbeitenden Menschen als auch zum eigenen Schutz an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten. Nur wenn die vorgegebenen Geschwindigkeiten eingehalten werden, können Vollsperrungen vermieden werden.

 

Hintergrund

 

Gemäß einem Bericht des Statistischen Bundesamtes vom 09. Juli 2019 passierten im Jahr 2018 1.829 Unfälle mit Personenschaden im Baustellenbereich auf Autobahnen. 2008 waren es lediglich 1.011 Unfälle. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist die Anzahl somit um rund 80 Prozent gestiegen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Belsenberg: Baustelle übersehen

Drei leicht Verletzte mussten nach einem Unfall am Sonntagnachmittag, den 26. August 2018, in Belsenberg vom Rettungsdienst in eine Klinik gefahren werden. Eine 44-Jährige fuhr mit ihrem Audi auf der B19 in Richtung Künzelsau, als vor ihr andere Autos verkehrsbedingt anhalten mussten. Dies sah die Frau offenbar zu spät, so dass ihr Auto mit großer Wucht gegen das Heck eines anderen Audis prallte. Die 44-Jährige sowie zwei im vorderen Auto sitzende Frauen erlitten dabei Verletzungen.

 

Quelle: Pressemittelung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv