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Wie aus einer Eichel eine Taubnessel wurde

Ich wäre eigentlich so gern so viel mehr grün. Im Herzen bin ich es in jedem Fall durch und durch. Und will auch gerne so viel wie möglich tun, damit die Welt grüner wird. Ich pflanze auch gerne, aber leider dauert es nicht all zu lange, bis meine frisch gepflanzten Werke braun werden, vertrocknen oder ertrinken.

Toll für Eltern, die mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Schlecht für mich.

Daher bekam ich auch Schweissausbrüche, als mein Sohn sein Schulprojekt vergangenes Jahr verkündete: „Wir müssen in den Wald gehen, dort eine Eichel suchen und die dann zu Hause in einen kleinen Topf pflanzen und ein Jahr lang gießen. Dann pflanzen wir die Bäumchen alle gemeinsam ein.“ Aha. Toll für Eltern, die mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Schlecht für mich.

Ich konnte mein Glück kaum fassen

So begeistert mein Sohn zu Beginn war, so schnell verflog das Interesse. Also goss ich die Erde regelmäßig und konnte mein Glück kaum fassen, als ein dünner Stil durch die Erde brach. Ich hatte es tatsächlich geschafft, die Eichel zum Wachsen zu bringen. Dann kam Corona. Ich will Corona nicht als Entschuldigung dafür nehmen, dass ich mich dann nicht mehr hundertprozentig auf das Wachstum der Eichel konzentrieren konnte. Aber es war so. Homeschooling kam, home office ebenso. Ich goss nebenher, mal mehr, mal weniger. Es schien auch zu fruchten, denn feine Blätter brachen sich durch den Stil.

Mein Umgang mit dem Pflänzchen wurde immer sorgloser

Mein Umgang mit dem Pflänzchen wurde jedoch immer sorgloser, mal goss ich zu viel, mal zu wenig. Gleichzeitig wurde ich mir immer sicherer, dass die Schule vermutlich erst im nächsten Schaltjahr wieder ihre Pforten für den Präsenzunterricht öffnen würde. Für das heranwachsende Bäumchen würde sich vermutlich kein Mensch mehr interessieren.

Ich bekam die Kurve nicht mehr. Das Pflänzchen starb

Als die Blätter allmählich braun und löchrig wurden, auch etwas runzlig, dachte ich noch: Die junge Eiche kann man noch retten. Aber ich bekam die Kurve nicht mehr. So schnell wie sie erblüht ist, war sie denn auch vertrocknet. Um das Elend nicht tagtäglich sehen zu müssen, verfrachtete ich sie von der Küche auf den Fenstersims der Speisekammer, in der Hoffnung, dass das Bäumchenprojekt durch Corona ad acta gelegt wurde.

„Was soll ich denn jetzt machen?“

Doch leider erstarb meine Hoffnung, als nun mein Sohn am Schuljahresende nach Hause kam und total schockiert verkündete: „Übermorgen machen wir die Baumpflanzaktion. Was soll ich denn jetzt machen?“ Ich holte das Pflänzchen aus der Speisekammer und wir betrachteten es gemeinsam. Auf keinen Fall wolle er das tote Pfänzchen mitnehmen. Auch ein Reporter der hiesigen Zeitung sei bei der Aktion dabei, um Fotos zu machen. Er wolle sich doch nicht lächerlich machen. Was also tun? „Wir können auch im Wald eine neue Pflanze holen“, schlug mein Sohn vor. Ich schaute ihn fassungslos an. „Ehrlich. Das haben die in der Schule gesagt. Bevor wir nichts vorweisen können, sollen wir einfach etwas Neues ausgraben.“ Noch einen Tag hatten wir Zeit. Also gut, wenn die Lehrer dafür grünes Licht gegeben hatten, dann machen wir das eben so. Im nahegelegenen Wald wurden wir auch schnell fündig. Im strömenden Regen gruben wir ein feines grünes Pflänzchen aus, das ein wenig an das junge Pflänzchen erinnert, das wir ursprünglich herangezüchtet hatten.

Dumm nur, dass es sich dabei um eine Taubnessel handelte

Dumm nur, dass es sich dabei um eine Taubnessel handelte, aber das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich meine, eigentlich kenne ich die runden Wölbungen der Eichenblätter und die eher spitzen Ränder eine Taubnessel, aber in dem jungen Stadium sah irgendwie alles auf einmal gleich aus. Mein Sohn marschierte stolz mit dem frischen Pfänzchen in die Schule. Die Taubnessel wurde jedoch in Windeseile enttarnt. Glücklicherweise hatte ein Freund von meinem Sohn damals mehrere Eicheln hochgezüchtet, falls aus eienr nichts werden sollte, und mein Sohn durfte eine von ihm pflanzen. Auf diese geniale Idee hätten wir auch kommen können.

 




Umgestürzter Baum blockiert Kochtertalstraße

Einsatz für die Feuerwehr Weißbach – Umgestürzter Baum: Am Donnerstag, den 04. Februar 2021, um 00:49 Uhr, wurde die Löschgruppe der Feuerwehr Weißbach von der integrierten Leitstelle des Hohenlohekreis zu einem „Baum auf Fahrbahn“ alarmiert.
Es ist ein Baum auf die Kochertalstraße gestürzt und blockierte diese. Ein PKW wurde beim Durchfahren der Schadensstelle beschädigt. Ein LKW-Fahrer, der etwa 3 Meter vom Baum entfernt in seinem Führerhaus schlief, kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Der Baum wurde zerkleinert und die Straße freigeräumt und gereinigt.
Quelle: Feuerwehr Weißbach

Umgestürzter Baum auf der Kochertalstraße. Quelle:Feuerwehr Weißbach




Unwetter richtet Schäden an

Zu einem umgestürzten Baum zwischen Mäusdorf und Nitzenhausen wurde heute die Kleineinsatzgruppe der Feuerwehr Künzelsau, Abteilung Stadt gerufen. Der Baum wurde zersägt und am Fahrbahnrand gelagert.

Feuerwehr Künzelsau zersägt am 12.052020 umgesägten Baum. Foto: Feuerwehr Künzelsau




Ingelfingen: Fahrzeug bleibt unter einem Baum stecken

Ein Autofahrer blieb am Samstagabend, den 29. Februar 2020, mit seinem Audi unter einem umgestürzten Baum stecken. Auf der Strecke zwischen Ingelfingen und Bühlhof stürzte ein Baum auf die Fahrbahn. Der Baum kam auf der Leitplanke zum Liegen und ragte auf Fahrzeughöhe über die komplette Fahrbahn. Ein 31-Jähriger erkannte dies trotz Warnungen anderer Verkehrsteilnehmer vermutlich zu spät und blieb mit seinem Fahrzeugdach am Baum hängen. Der Audi steckte anschließend unter dem Baum fest.
Die Feuerwehr zersägte den Baum und räumte die Strecke. Am Audi entstand Sachschaden von etwa 4000 Euro. Verletzt wurde der Fahrer nicht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Umgestürzter Baum führt zu zwei Unfällen

Zwischen Forchtenberg und Sindringen hat ein umgestürzter Baum gleich für zwei Verkehrsunfälle gesorgt. Gegen 21.05 Uhr am Sonntagabend, den 15. Dezember 2019, schlug der umfallende Baum auf die Motorhaube eines Mercedes Kombi. Verletzt wurde hierbei niemand.

Gegen 21.10 Uhr konnte der Fahrer eines VW Passat nicht mehr rechtzeitig vor dem Baum halten, sodass er in das Geäst fuhr. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt circa 8.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Einheitsbuddeln in Ingelfingen-Eberstal

Am Tag der Deutschen Einheit heißt es auch im Hohenlohekreis: „Mein Baum fürs Land!“. Der Hohenlohekreis, die Stadt Ingelfingen und die BAGeno Raiffeisen eG laden für Donnerstag, den 03. Oktober, ab 14 Uhr zu einer großen öffentlichen Pflanzaktion nach Ingelfingen-Eberstal ein.

Mit der landesweiten Pflanzaktion soll am Tag der Deutschen Einheit ein Zeichen gesetzt werden: Dann sind die Bürger aufgerufen, einen Baum zu pflanzen. Der Hohenlohekreis und die Stadt Ingelfingen greifen mit Unterstützung der BAGeno Raiffeisen eG die auch als „Einheitsbuddeln“ benannte Initiative vor Ort auf. Sie wird im Ingelfinger Teilort Eberstal, im Stadtwald „Breitenberg“ stattfinden.

 

Klimastabile Baumarten

 

„Der Hohenlohekreis gehört landesweit zu den von den Dürreschäden im Wald am meisten betroffenen Regionen. Entsprechend groß sind die Herausforderungen, der sich die kommunalen und privaten Waldbesitzer und unsere Förster zu stellen haben. Wir wollen mit der heutigen Aktion das Bewusstsein der Bürger schärfen und ein Zeichen gesellschaftlichen Rückhalts setzen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth.

Die BAGeno wird die Aktion unterstützen und für die Teilnehmer Setzlinge der klimastabilen Baumarten Speierling und Nussbaum zur Verfügung stellen. „Damit wollen wir verdeutlichen, dass nachhaltiges Denken und Wirtschaften in der Landwirtschaft fest verankert sind“, sagt Frank Tremel, Betriebsstellenleiter der BAGeno.

Dr. Wolfgang Eißen, Dezernent für Ländlichen Raum, freut sich sehr über diese Unterstützung: „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir die Aktion im Schulterschluss mit unserer heimischen Wirtschaft starten. Wir können die Herausforderungen im Klima- und Naturschutz nur gemeinsam angehen.“

Bei der Pflanzaktion im Ingelfinger Stadtwald ist jeder zum Mitmachen eingeladen und die Initiatoren hoffen auf viele zupackende Hände. Los geht es um 14 Uhr. Treffpunkt ist die Kreisstraße zwischen Eberstal und Alt-Krautheim. Der Weg ist ab Eberstal ausgeschildert. Wer mitmachen möchte, sollte feste Schuhe anziehen und möglichst auch einen Spaten dabeihaben. Fachliche Unterstützung gibt es durch Mitarbeiter des Kreisforstamtes.

Wozu das alles?

Der Wald befindet sich im Ausnahmezustand und leidet spürbar unter den Folgen des Klimawandels. Dürre und damit einhergehende Schädlinge setzen den Laub- und Nadelbäumen schwer zu, viele tausend Hektar einstiger Waldfläche in Baden-Württemberg sind heute kahl. Auch die naturnahen Mischwälder im Hohenlohekreis hat es schwer getroffen. Das Schadausmaß übersteigt das natürliche, kurzfristige Regenerationsvermögen des Waldes deutlich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenloehkreises