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„Ist das getarnte Kinderfeindlichkeit?“

Seit 01. Juli 2022 zahlen Kinder ab dem 01. Lebensjahr denselben Eintrittspreis in der Therme Solymar in Bad Mergentheim wie Erwachsene. Das berichten die Fränkischen Nachrichten. 

Der Therme-Betreiber verweist unter anderem auf gestiegene Betriebskosten.

Dieser „Preisschock“ beschwert dem Schwimmbad nun heftige negative Bewertungen im sozialen Netz, wie die Tageszeitung weiter berichtet.

So schreibt etwa Michael B. auf google: „Sollen die Kinder jetzt die Preissteigerungen alleine tragen ? Das Kleinkindbecken im Sportbad ist eh eine ZUMUTUNG Absturzsicherung Fehlanzeige 🙈Das Solymar wird mich auch alleine nicht mehr sehen 🤨Hoffe meine 10er Karte wird erstattet 🤢. Jana Englert empfindet die Preissteigerung als Diskriminierung gegenüber Familien: „Das war’s für uns mit dem Besuch dieses Schwimmbades. Diese Preispolitik geht gar nicht. Wir mit 3 Kindern sollen fast 100 Euro zahlen, man könnte auch gleich ein Schild draußen hinhängen, dass Familien mit Kindern nun nicht mehr erwünscht sind. Und das ab einem Alter von einem Jahr … dazu fällt mir nichts mehr ein … hoffentlich wird die Therme jetzt leer bleiben…, so was sollte nicht unterstützt werden, und wenn ich den Text lese, wieso diese Preiserhöhung angeblich getroffen werden musste, bekomm ich wirklich das ko****… ihr solltet euch wirklich schämen!!!“ Ein User, der sich mit F RH registriert hat, fragt sich ebenfalls: „Die Argumentation verstehe ich nicht:

[…] Möglich wird dies durch den Verzicht auf die Kinder- und Sozialermäßigungen im Sauna- und Thermenbereich und einer geringfügigen Preiserhöhung für das Sport- und Familienbad.
Statt wie bisher 16€ für 2h Therme mit meinem Kleinkind habe ich jetzt 38€ bezahlt.Wir fahren 1h … ins Sportbad können wir auch heimatnah und günstiger. Ob unser Fernbleiben dem Bad hilft, finanziell zu überleben? Wohl kaum.
Oder ist das getarnte Kinderfeindlichkeit?“ Stefanie Bischof sieht das ähnlich: „Die Solymar Therme möchte uns weismachen, dass die gestiegenen Betriebskosten verantwortlich dafür sind, dass Familien mit kleinen Kindern zukünftig quasi von der Therme ausgeschlossen werden aber wie soll die Rechnung aufgehen? Beispiel: Früher ging eine vierköpfige Familie mit kleinen Kindern einen Tag in die Therme für etwa 50€, heute gehen sie dann für vier Stunden ins Sportbad für 20€. Die Betriebskosten sinken ja aber nicht, weil die Familie nicht in der Therme ist. Dass Preise aufgrund der aktuellen Situation steigen müssen ist klar, hier wurde aber unter diesem Deckmantel die Preispolitik dahingehend geändert, dass Familien aus der Therme unterschwellig ausgeschlossen werden. Wir waren immer gerne Ganztages-Gäste, jetzt hat uns das Solymar als Gast komplett verloren.“

 




Frauen in der Innenstadt belästigt

 Nachdem ein 37-Jähriger am Sonntag, den 16. August 2020, mehrere Frauen in der Bad Mergentheimer Innenstadt belästigt hat, sucht die Polizei nach den Geschädigten. Der polizeibekannte Mann hielt sich gegen 15 Uhr gegenüber einer Eisdiele in der Burgstraße auf. Dort lief er mindestens vier Frauen hinterher und versuchte dabei, diese zum Teil unsittlich zu berühren. In einem Fall gelang ihm dies laut Zeugenaussagen. Als die herbeigerufene Streifenwagenbesatzung eintraf, waren die belästigten Frauen nicht mehr vor Ort. Dem 37-Jährigen sprachen die Beamten einen Platzverweis für die Bad Mergentheimer Innenstadt aus, dem dieser nachkam.

Bereits am Mittwoch, den 12. August 2020, war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, der ebenfalls mit einem Platzverweis gegenüber dem Mann endete. Nun sucht die Polizei nach den Frauen, die sich am Sonntag belästigt gefühlt haben, und bittet diese, sich unter der Telefon 07931/549 90 beim Polizeirevier Bad Mergentheim zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Bei Prügelei verletzt

Ein Angestellter des städtischen Ordnungsdienstes wurde am Mittwoch, den 11. August 2020, in Bad Mergentheim verletzt. Der 51-Jährige war gegen 15.30 Uhr in der Münzgasse dabei, Falschparker aufzuschreiben, als es zu einer Diskussion mit zwei jungen Männern kam. Die Männer schubsten den Stadtangestellten zunächst und liefen dann in Richtung des Deutschordensplatzes davon. Der städtische Angestellte folgte den beiden, woraufhin es auf dem Platz zu einer Prügelei kam, bei der der 51-Jährige verletzt wurde. Der Mann wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei Bad Mergentheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter Telefon 07931/549 90 zu melden.

 




„Im Elterntraining kann ich ungünstige Verhaltensmuster aufdecken“

Klaus Weißenberger hat seit 2003 eine eigene Ergotherapiepraxis in Bad Mergentheim, wo er insbesondere auch mit Kindern und Familien arbeitet. Er beantwortete die Fragen von Nadja Fischer.

GSCHWÄTZ: Wie viele Ihrer Kinder, die Sie behandeln, haben ein Aufmerksamkeitsproblem?

Weißenberger: Ich arbeite überwiegend mit Familien, deren Kinder Aufmerksamkeitsprobleme haben, oft als Symptom einer Bindungs- und Beziehungsproblematik.

GSCHWÄTZ: Betrifft das eher Jungen oder Mädchen?

Weißenberger: Es sind überwiegend Familien mit Jungen angemeldet.

„In der schulischen Laufbahn kommen erste Konsequenzen in Form von schlechten Noten“

GSCHWÄTZ: Wie zeigen sich bei Kindern Aufmerksamkeitsprobleme?

Weißenberger: Rasches und flüchtiges Arbeiten. In der Kommunikation kurz angebunden oder Redefluss. Inadäquate Kommunikation, die Kinder wechseln die Themen. Unruhiges Verhalten, Bewegungsdrang. Widerständiges, oppositionelles Verhalten. Soziale Unsicherheit, Angst.

GSCHWÄTZ: Welche Konsequenzen hat dieses Verhalten in der schulischen Laufbahn?

Weißenberger: In der schulischen Laufbahn kommen die ersten Konsequenzen in Form von schlechten Noten. Oppositionelles Verhalten hat auch Entzug von Wärme und Nähe des/der Lehrer/in gegenüber dem Schüler/in zur Folge. Die fehlende Automatisierung von zum Beispiel Einmaleins und Leseverständnis hat zur Folge, dass darauf aufbauende Anforderungen wie Textaufgaben nicht gelöst werden können.

GSCHWÄTZ: Inwieweit fördert das soziale Umfeld, im speziellen das familiäre Alltagsleben, unruhige Kinderseelen?

Weißenberger: Innerhalb der Familie geschieht die bestmögliche Förderung für Beziehung und Bindung des Kindes. Gibt es dahingehend Probleme beim Kind, so können Eltern diese unbewusst verstärken.

„Im Elterntraining kann ich ungünstige Verhaltensmuster aufdecken“

GSCHWÄTZ: Sie arbeiten sehr stark verhaltenstherapeutisch. Das heißt, das Verhalten aller Familienbeteiligten wird mittels Videoanalyse von Ihnen evaluiert und dementsprechend verbessert.

Weißenberger: Ja, ich arbeite zu 50 Prozent mit den Eltern im Beisein des/der Kindes/Kinder. Im Elterntraining kann ich ungünstige Verhaltensmuster aufdecken und mit den Eltern passende Reaktionen einüben. Es wird der Transfer in den Alltag besprochen.

GSCHWÄTZ: Was sind typische familiäre Muster, die aus unruhigen Kindern noch unruhigere Kinder machen? Sie nennen unter anderem kein strukturierter Alltag, keine klaren Regeln, direkter Blickkontakt fehlt bei der Kommunikation.

Weißenberger: Ihre Vorschläge sind gut und bewusst. Ich mache den Eltern unbewusste Signalgebung bewusst. Bis zu 99 Prozent unserer Signalgebung ist hochautomatisiert und somit unbewusst (Gestik, Mimik, Bewegung, Stimme und vieles mehr). Sind diese Signale als elterliche Reaktion zeitnah (Sekundenfenster) zum Verhalten des Kindes, so sind sie stark steuernd. Sind diese zeitnahen Signale unpassend, so wird das ungünstige Verhalten des Kindes verstärkt.

„Es gibt Ratgeber mit konträrem Inhalt, hier wird die Unsicherheit der Eltern gefördert.“

GSCHWÄTZ: Wie kann man als Eltern seinen Teil leisten, dass Kinder im Alltag ruhiger werden?

Weißenberger: Für die Aufdeckung von verstärkenden Signalen benötige ich die Anwesenheit der Familie. Eltern können eben Besprochenes in der Lernsituation erfolgreich anwenden und sich umstellen. Es gibt zahlreiche Literatur mit richtigen Ratschlägen, die Umsetzung ohne Moderation bleibt für die Eltern schwierig. Zudem gibt es Ratgeber mit konträrem Inhalt, hier wird die Unsicherheit der Eltern gefördert. In meinem Vortrag zum Thema Konzentration mache ich zur besprochenen Theorie Rollenspiele mit meinem Kollegen. Hier kann das Publikum die Zusammenhänge zwischen unbewussten Signalen und deren Auswirkung besser verstehen.

GSCHWÄTZ: Sie arbeiten auch mit einem Punktesystem (positive / negative Konsequenzen) sowie mit einem fünf- beziehungsweise zehnstufigen Modell. Können Sie dies näher erklären?

Weißenberger: Ja. Eltern und Kinder können sich in der Therapie nicht sofort zu 100 Prozent auf neue Lerninhalte (Verhaltensweisen) umstellen. Hier benötigen sie Hilfsmittel in Form von Wochenplänen und Zielleisten. Es werden einige wenige Schwerpunkte gesetzt und eine Überforderung somit vermieden.

„Bei richtiger Dosierung verringert sich zum Beispiel die Unruhe.“

GSCHWÄTZ: Inwieweit kann Ritalin oder können andere Medikamente Kindern mit ADHS helfen?

Weißenberger: Methylphenidat ist einer der besterforschtesten Wirkstoffe. Er wird schon über Jahrzehnte teilweise mit Erfolg bei ADHS eingesetzt. Für eine sichere Diagnostik beinhaltet die Anamnese des Arztes Kinder/Jugendpsychiatrie auch eine Beobachtung von Lehrer/in. Bei richtiger Dosierung verringert sich zum Beispiel die Unruhe, die Aufmerksamkeit des Kindes kann sich stabilisieren. Optimal ist eine medikamentöse Einstellung bei gleichzeitigem Elterntraining. Hier kann es auch zu einer Verbesserung der Frustrationstoleranz, Konfliktbewältigung und der emotionalen Reife insgesamt kommen.

GSCHWÄTZ: Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Die Fragen wurden Herrn Weißenberger schriftlich eingereicht.

Mitarbeit: Nadja Fischer

Auch physische Beweglichkeit gehört zur Ergotherapie. Foto: GSCHWÄTZ




Schiefhängender Haussegen in Bad Mergentheim: Frau verletzt Mann mit Messer

Am 03. August 2019 kam es um zirka 23.15 Uhr in Bad Mergentheim zu einem Polizeieinsatz. Beziehungsstreitigkeiten zwischen einem Mann und einer Frau eskalierten, so dass im Verlauf der körperlichen Auseinandersetzungen ein Messer ins Spiel kam und hierbei der Mann nicht unerheblich verletzt wurde. Er kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Wie der genaue Verlauf der Streitigkeiten war und wie es zu den Verletzungen bei dem Mann kam ist bislang noch unklar. Die polizeilichen Ermittlungen dauern daher noch an.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Muss das sein?

„Zirkus mit Tieren gehört abgeschafft“, rufen Demonstranten. „Denn artgerecht ist nur die Freiheit.“ Es ist Samstag, der 22. Dezember 2018, der Tag der Premiere des Main-Tauber Weihnachtscirkus auf dem Volksfestplatz in Bad Mergentheim. Auf der einen Seite das gelbe Zirkuszelt mit den roten Wimpeln und den Menschen, die Schlange stehen, um in der Manege Luftartisten, Clowns, Tiger und Löwen sehen zu können. Einige Menschen blicken zu ihrer Rechten. Auf der anderen Straßenseite stehen, hinter rotem Absperrband, 43 Demonstranten mit Schildern in der Hand, die ihre Parolen rufen. Sie haben Schilder
mit Schriftzügen wie „Tierquälerei ist keine Unterhaltung“ oder „Zirkus, aber ohne Tiere“ in den Händen.

GSCHWÄTZ-Redakteurin Nadja Fischer fragt die Besucher, die in der Schlange zur Kasse stehen, wie sie es finden, dass direkt neben ihnen eine Demonstration gegen Tiere im Zirkus stattfindet. Fast alle sind sich einig: Das ist eine gute Idee. Auf die zweite Frage, wieso sie denn dann gerade in der Schlange stehen, um in den Zirkus zu gehen, wusste keiner so recht eine Antwort.

 

„Kein Tier springt freiwillig durch brennende Reifen“

 

Carolin und Marie-Christin, die beiden Organisatoren der Demo gegen Tiere im Zirkus, wissen, wieso sie selbst keine Tiere in der Manege sehen wollen: „Kein Tier begibt sich freiwillig in Situationen, die es als unangenehm empfindet. Tiernummern im Zirkus sind aufgrund der Musik und der kreischenden und applaudierenden Menschen laut und wegen der Lichteffekte grell und daher psychisch unheimlich belastend. Zudem springt kein Tier freiwillig durch brennende Reifen oder macht Salti. Um Tiere dazu zu bekommen, diese Kunststücke aufzuführen, werden sie mit Peitschenhieben, Stockschlägen und ähnlichen grausamen Erziehungsmethoden bearbeitet“, sind sich die beiden sicher. Sie betonen, dass Tiere nicht ausgebeutet und zu Unterhaltungszwecken ausgenutzt werden dürfen. „Uns war klar, dass wir hier ein Zeichen gegen Tiermissbrauch vor unserer eigenen Haustüre setzen müssen.“ Und so meldeten sie die Demo gegen Tiere im Zirkus beim Ordnungsamt der Stadt Bad Mergentheim an.

Der Main-Tauber Weihnachtszirkus wirbt auf seinen Plakaten mit Tigern. Foto: GSCHWÄTZ

Bad Mergentheim hat die Demonstration genehmigt. „Auch wenn wir die Position der Veranstalter und Teilnehmer der Demo nicht teilen – und vor allem den geäußerten Vorwurf der Tierquälerei zurückweisen“, erklärt Carsten Müller, Pressesprecher der Stadt Bad Mergentheim, auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Eine Polizeistreife mit zwei Polizeibeamten war vor Ort, es kam aber zu keinerlei Zwischenfällen der friedlichen Plakat-Demo.
GSCHWÄTZ fragte die 27- und 28-jährigen Organisatoren Mitte Januar 2019, ob es bisher Feedback auf die Demo gab. „Es gab zahlreiches Feedback – sowohl positives als auch Unverständnis.“

 

Veranstalter sieht keinen Grund auf Tiere zu verzichten

 

Auf Unverständnis stoßen die beiden auch bei Rudi Bauer, dem Veranstalter des Main-Tauber Weihnachtscirkus. Zwar vertritt er die Meinung, dass grundsätzlich jeder das Recht hat, seine Meinung in der Öffentlichkeit kundzutun. Jedoch sind für ihn „Tiere im Zirkus eine Selbstverständlichkeit – sofern die Haltung und der Umgang mit ihnen stimmt“. Bauer sagt: „Solange nur 15 Menschen vor dem Zirkus stehen und demonstrieren, zeitgleich aber knapp 1.000 Zuschauer im Zelt sitzen“, sehe er keinen Grund, Tiere nicht mehr in das Zirkusprogramm aufzunehmen. Er werde auch im nächsten Jahr nicht auf Tiere in der Manege verzichten, denn tausende Besucher seien genau wegen der Tierdarbietungen zur Show gekommen, ist seine Meinung. „Unsere Tierhaltung wurde vom lokalen Veterinäramt überprüft und als gut bewertet. Nur weil eine Minderheit gegen Tiershows demonstriert, ist dies noch lange kein Grund, diese aus dem Programm zu nehmen. Im Gegenteil, die Besucher haben nach mehr Tieren gefragt und diesem Wunsch kommen wir im nächsten Jahr auch gerne nach.“

 

 




Bad Mergentheim: Von der 13-jährigen fehlt noch immer jede Spur

Die Polizei in Tauberbischofsheim führte auch an den vergangen Tagen die Suche nach dem vermissten 13-jährigen Mädchen fort, das seit 10. Januar 2019 im Bereich der Tauber vermisst wird. Am Mittwoch, den 16. Januar 2019, und Donnerstag, den 17. Januar 2019, wurde der gesamte Bereich nochmals mit einem Polizeihubschrauber abgeflogen.

Am Freitag, den 18. Januar 2019, wurde das Flussufer in Richtung Impfingen und Hochhausen durch insgesamt vier Spürhunde abgesucht. Auch bei dieser Suche konnten keinerlei Hinweise auf das Mädchen erlangt werden. Am heutigen Samstag erfolgte ein größerer Einsatz der Wasserschutzpolizei mit insgesamt vier Polizeitauchern und weiteren sog. Wasserortungshunden der DLRG Wertheim mit sieben Einsatzkräften und drei Hunden. Ein zirka 40 Meter langer Flussbereich wurde durch die Polizeitaucher intensiv überprüft,  jedoch konnte wiederrum keine Spur von der 13-jährigen gefunden werden. Das Polizeirevier Tauberbischofsheim wird die Suche mit eigenen Kräften weiter fortführen. Wer verdächtige Wahrnehmungen im Flussbereich macht, wird gebeten unverzüglich die Telefonnummer 09341/810 oder 110 oder 112 zu wählen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Demo gegen Tiere im Zirkus

Am Samstag, den 22. Dezember 2018, fand in Bad Mergentheim eine Demo gegen Tiere im Zirkus statt. Die Demonstranten machten die Besucher des Main-Tauber Weihnachtszirkus mit selbst gebastelten Plakaten und Parolen auf Tierquälerei im Zirkus aufmerksam. Im Main-Tauber Weihnachtszirkus sollen neben diversen Artisten auch Tiger und Pferde in der Manage zu sehen sein.

Die Organisatorin der Demo gegen Tiere, Carolin Kästner, gab GSCHWÄTZ ein kurzes Interview warum sie eine Demo gegen Tiere im Zirkus organisiert hat und wie sie die Demo ins Leben rief.

 




Bad Mergentheim: Entwichener Strafgefangener wieder hinter Gittern

Trotz zweifacher Fesselung an den Beinen gelang einem 19-Jährigen am Montagnachmittag, den 17. September 2018, gegen 14.30 Uhr, die Flucht aus einem Bad Mergentheimer Krankenhaus. Eine sofort eingeleitete Großfahndung unter Einbeziehung eines Polizeihubschraubers im nahen Umfeld der Klinik führte zunächst nicht zum Erfolg. Zeitgleich wurde die ehemalige Wohnanschrift des Gefangenen in Stuttgart überprüft und die Fahndung auf den dortigen Bereich ausgeweitet. Gegen 20.30 Uhr, teilte ein aufmerksamer Taxifahrer der Bad Mergentheimer Polizei mit, dass er eine Person in einem Arztkittel zum Bahnhof gefahren hätte. Die Spur des Geflohenen führte schließlich nach Echterdingen, wo der 19-Jährige um 23.30 Uhr wieder festgenommen werden konnte. Zwischenzeitlich sitzt der, sich wegen räuberischer Erpressung in Untersuchungshaft befindliche Häftling, wieder hinter Gitter. Die Umstände wie sich der Mann von seinen Fußfesseln befreien konnte werden derzeit geprüft.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Betrunkener versprüht Fäkalien im Supermarkt

Ein pöbelnder Kunde wurde der Polizei am Donnerstagmittag, den 30. August 2018, gegen 12 Uhr, in einem Supermarkt in der Bad Mergentheimer Johann-Hammer-Straße gemeldet. Zudem soll der Mann einen Tetrapack Wein im Markt geleert haben. Der merkbar unter Alkoholeinwirkung stehende Mann wurde im Laden angetroffen.

Jogginghose rutschte runter

Trotz mehrfacher Aufforderung seitens der Beamten, wollte er den Markt nicht verlassen, sodass er nach Draußen geleitet werden musste. Hierbei wehrte sich der Volltrunkene nach Kräften und musste schlussendlich zu Boden gebracht und mittels Handschließen geschlossen werden. Bei dem Gerangel rutschte dessen Jogginghose herunter.

Betroffener gab einen Sprühstoß Diarrhö in Richtung der Beamten ab

Noch am Boden liegend, gab der Betroffene einen Sprühstoß Diarrhö in Richtung der Beamten ab. Glücklicherweise kam keiner der Polizisten mit den Fäkalien in Berührung. Der 43-jährige Slowene wurde schlussendlich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, da er außerhalb des Supermarkts einen Krampfanfall bekam.

 

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn