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„Rein freundschaftliche und nachbarschaftliche Besuche sind nicht mehr möglich“

Vom Landkreis Schwäbisch Hall wurde am Samstag, den 20. März 2021 eine Ausgangssperre für den Zeitraum 5 Uhr bis 21 Uhr verhängt. Ziel der Allgemeinverfügung ist es das Bummeln und Verweilen im öffentlichen Raum einzuschränken und die Kontaktbeschränkungen zu verschärfen, heißt es auf der Seite des Landkreises.
Frisöre können weiterhin besucht werden
Die bisherigen Beschränkungen der Corona-Verordnung gelten jedoch weiterhin fort. Das bedeutet, öffentliche Einrichtungen die geöffnet sind, wie beispielsweise Frisöre, Buchläden und Baumärkte können weiterhin besucht werden. Dabei ist die 20 qm Regelung zu beachten. Auch der Besuch von Lebenspartnern, sowie die Fahrt zur Arbeit ist weiterhin erlaubt. Im öffentlichen Raum ist es gestattet alleine oder mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zur Bewegung an die frische Luft zu gehen. Kinder unter 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Auch das Abholen von Essen in der Gastronomie sowie die Fahrt zu Corona-Testungen ist weiterhin möglich. „Mit der Ausgangsbeschränkungen am Tag sollen Gruppenbildungen und damit mögliche Infektionsquellen vermieden werden. Wir rufen Bürgerinnen und Bürger auf, die Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und die Wohnung nur aus dringendem Grund zu verlassen“, so Landrat Gerhard Bauer.

Änderung der Allgemeinverfügung: Nun explizit Freundschaftsbesuche verboten

Durchfahrten des Landkreises Schwäbisch Hall ist weiterhin möglich. Die Allgemeinverfügung wurde heute nochmals angepasst. Rein freundschaftliche und nachbarschaftliche Besuche im Landkreis und aus anderen Landkreisen sowie Fahrten zu diesem Zweck in andere Landkreise und im Landkreis Schwäbisch Hall sind nicht mehr möglich. Besuche von Lebenspartnern sowie Familienangehörigen sind unter Einhaltung der Corona-Verordnung weiterhin erlaubt. Es wird empfohlen, nur wirklich notwendige Fahrten und Einkäufe vorzunehmen.

Auch Umzüge gelten als triftige Gründe. Die Kontaktbeschränkungen der Corona – Verordnung müssen allerdings eingehalten werden.

Die Allgemeinverfügung ist befristet bis 29. März 2021. Sobald die 7-Tagesinzidenz des Landkreises an drei aufeinander folgenden Tagen einen Wert von 200 unterschreitet, gilt sie als aufgehoben.




In Schwabbach brannte ein Auto

Als ein Paar am Montagabend, den 09. September 2019, von Einkaufen mit seinem Auto weiterfahren wollten, fing dieses Feuer. Auf der Durchreise machten der Mann und die Frau in einem Einkaufsladen in der Schwabbacher Schwabenstraße ein paar Besorgungen. Nachdem sie an ihr Auto zurückkehrten, bemerkte der 59-Jährige beim Starten des Motors Brandgeruch. Nach dieser Wahrnehmung verließen beide sofort das Auto, woraufhin es unmittelbar zu brennen begann.  Mit vier Fahrzeugen und zirka 20 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr zur Löschung des Fahrzeugs aus. Als Ursache des Brandes wird ein technischer Defekt vermutet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Mann springt aus fahrendem Auto

Ein 20-jähriger Mann hatte am frühen Samstagmorgen, den 20. Juli 2019, großes Glück beim Sprung aus einem Auto. Er war gegen 03 Uhr auf der Kreisstraße 2368 zwischen Kubach und Feßbach als Mitfahrer auf dem Rücksitz in einem Opel unterwegs. Plötzlich sprang er ohne Vorwarnung aus dem geöffneten Seitenfenster und fiel auf die Straße. Zum Glück fuhr die Lenkerin des Autos zu diesem Zeitpunkt mit einer geringen Geschwindigkeit, so dass sich der alkoholisierte Mann nur leichte Schürfwunden zuzog.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Auto steht in Flammen

Am Montag, den 28. Januar 2019, gegen 17.40 Uhr, brannte ein Auto auf der B19 beim Ortseingang Künzelsau auf der Höhe vom Kaufland. Feuerwehr und Polizei waren vor Ort.

Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage teilt Frank Belz, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn, mit, dass das Fahrzeug aufgrund eines technischen Defektes brannte. „Das Fahrzeug wurde vom Fahrzeughalter abgeschleppt“, so Belz.

 




Das Mitfahrbänkle: „Wollen Sie mitfahren?“

Es ist Montagmorgen, halb neun. Nach den heißen Tagen der vergangenen Wochen weht ein kühler Wind durch Mulfingen. Ich sitze auf der Mitfahrerbank in der Ortsmitte und warte darauf, dass eines der zahlreichen Autos, die vorbeifahren, mich mitnimmt. Als Zielort weist der Pfeil über mir Ailringen aus. Doch erstmal geschieht – nichts. Die Autofahrer schauen freundlich-neugierig, aber keiner hält an. Vielleicht liegt es am Ziel? Fährt niemand nach Ailringen?

Sonja Bossert hat die Mitfahrbank ausprobiert. Fazit: Von Mulmigen in die Teilorte zu kommen, ist kein Problem – nur zurück nach Mulfingen. Entsprechende Bänke sollen erst im Herbst aufgestellt werden.
Foto: GSCHWÄTZ

„Es kommt wohl auf das Erscheinungsbild an.“

Also ändere ich die Richtung. Nun will ich nach Buchenbach. Ich sitze kaum wieder, höre ich es schon rufen: „Wollen Sie mitfahren?“ Die nette Fahrerin, Carla Müller aus Buchenbach, hat noch nie jemanden auf der Bank sitzen sehen und deshalb ist es heute auch für sie das erste Mal, dass sie jemanden mitnimmt. Hätte sie auch für einen Mann angehalten? „Bei einem Fremden hätte ich mir das schon überlegt“, sagt sie. „Es kommt wohl auf das Erscheinungsbild an.“ Die Idee der Mitfahrerbank findet sie gut, „besonders für ältere Menschen ist das doch geschickt“. Allerdings hat sie das Gefühl, dass die Bank noch nicht so frequentiert wird. Das könnte aber auch an der Uhrzeit liegen.

Carla Müller aus Buchenbach nimmt Sonja Bossert mit.
Foto: GSCHWÄTZ

Wer eine Fahrgelegenheit sucht, dreht die Anzeigentafel mit dem Zielort nach oben und setzt sich dann auf die Bank.

Die Bank – die ihr leuchtendes Rot einer Farbe im Gemeindelogo verdankt – steht seit etwa einem Jahr in Mulfingens Ortsmitte an der Theresienwiese. Das Konzept dahinter: Wer von Mulfingen in einen der Teilorte möchte und weder Auto noch eine sonstige Fahrgelegenheit hat, dreht die Anzeigentafel mit dem Zielort nach oben und setzt sich dann auf die Bank. Sobald ein Autofahrer vorbeikommt, der in die gleiche Richtung will, kann er den Wartenden mitnehmen.

Es sollen weitere Bänke aufgestellt werden

Ideengeber war Dr. Horst Geiger, der ursprünglich aus Rheinland-Pfalz stammt und solche Bänke dort das erste Mal gesehen hatte. Als Mitglied vom Verein ProMu Gemeinsam Zukunft Mulfingen Gestalten e.V. fand er schnell Mitstreiter. „Wir haben die Bank mit Anzeigenpfosten und den Richtungstafeln selbst konstruiert und gebaut“, erzählt Vereinsmitglied und langjähriger erster Vorsitzender Fritz Korn. Auch die Finanzierung hat der Verein übernommen, die Volksbank beteiligte sich mit Spenden. „Die Stadt hat unsere Initiative positiv aufgenommen, die Kommune steht hinter uns“, so Korn weiter. Der Standort wurde mit dem Bürgermeister abgesprochen und gemeinsam mit Mitarbeitern vom Bauhof wurde die Bank aufgestellt. Um diese kümmert sich weiterhin der Verein, den Platz drumherum pflegt der Bauhof. Im Herbst sollen weitere Bänke in den Teilorten auf der Höhe aufgestellt werden, damit man von dort auch wieder zurückfahren kann.

Friedrich Korn auf der Mitfahrbank in Mulfingen.
Foto: GSCHWÄTZ

„Der Standort direkt in der Kurve ist nicht ideal.“

Natürlich hat Fritz Korn die Bank selbst ausprobiert. „Eine Viertelstunde war nötig, dann hat jemand angehalten“, erzählt er. Oft werde die Bank auch einfach als Sitzgelegenheit genutzt. Er habe beobachtet, dass Autofahrer genau im Blick hätten, ob sich an der Bank etwas tue.

Ein Manko gibt es: „Der Standort direkt in der Kurve ist nicht ideal.“ Autofahrer aus dem oberen Jagsttal sehen Mitfahrwillige erst im letzten Moment. Auch Anhalten ist hier schlecht. Deshalb gibt es Überlegungen, die Bank für Mitfahrer ins untere Jagsttal an den Brunnen in der Hauptstraße zu verlegen. Für jene, die ins obere Jagsttal wollen, soll es dann eine zweite Bank gegenüber vom jetzigen Standort geben.

Doch wie sieht es aus, wenn ein Unfall passiert? „Das Angebot setzt auf den Freiwilligkeitscharakter bei beiden Seiten“, sagt Fritz Korn. Das Ganze geschehe auf privater Basis, im Fall der Fälle springt die Fahrzeughaftpflichtversicherung ein. Außerdem sollen Mitfahrende mindestens 16 Jahre alt sein.

Auch in Künzelsau sollen noch in diesem Jahr Mitfahrerbänke aufgestellt werden. Und zwar in Zusammenarbeit mit der Hochschule im Bereich der oberen Hauptstraße und des Reinhold-Würth-Hochschul-Campus. Einen genauen Termin gibt es allerdings noch nicht.

Mitfahrbänkle in Niedernhall. Bürgermeister Achim Beck: „Es gibt keine Zahlen, wie oft die Bänke genutzt werden. Wir gehen aber davon aus, dass diese durchaus ihren Nutzen haben.“
Foto: GSCHWÄTZ

Erstes Mitfahrbänkle in Niedernhall

Die erste Mitfahrerbank in der Region steht seit Frühjahr 2016 in Niedernhall. Mittlerweile gibt es dort vier Standorte: am Jugendhaus Giebelheide, an der Ecke Hohenloher/Schöntaler Straße auf der Giebelheide sowie an der Lindenkreuzung im Städtle und vor dem Edeka in der Criesbacher Straße. Finanziert wurden sie aus Mitteln der Bürgerstiftung, für die ein Projekt gesucht wurde, welches innovativ und zugleich auch von Bürgern für Bürger ist. Aufgestellt wurden die Bänke vom Bauhof der Stadt, der auch für die Pflege zuständig ist. Die Beschilderung hat die Firma Graf gespendet. „Mit den Mitfahrerbänken sollen die Bürger sich gegenseitig bei Fahrten unterstützen und die Anbindung für junge und alte Menschen deutlich verbessert werden“, so Bürgermeister Achim Beck. „Es gibt keine Zahlen, wie oft die Bänke genutzt werden. Wir gehen aber davon aus, dass diese durchaus ihre Nutzer haben.“




Kochertal: Potenzieller Autokäufer geht mit Schlagring auf Autohändler los

Laut der Polizei Heilbronn kam es am Mittwoch, den 09. Mai 2018, gegen 15.15 Uhr in Niedernhall zu einer gefährlichen Körperverletzung mit Waffen. Laut dem derzeitigen Ermittlungsstand kamen zwei potenzielle Autokäufer, die nicht aus dem Hohenlohekreis stammen, zu einem Autohändler, bei dem sie ihr Fahrzeug gekauft haben. Es sei zum Streit bezüglich der Qualität eines Fahrzeuges gekommen, welches nicht den Kriterien der Ausschreibung entsprochen haben soll. Zuerst war es ein verbaler Streit, doch dann seien Metallstangen, Messer und ein Schlagring zum Einsatz gekommen. Der Autohändler habe sich aufgrund des Schlagringes Verletzungen im Gesicht zugezogen  und musste mit dem Hubschrauber nach Stuttgart in eine Klinik geflogen werden. Laut der Polizei sei es schwer herauszufinden, wer den ersten Schlag ausgeteilt habe.

// Foto: GSCHWÄTZ/Archiv