1

Bester Vermessungstechniker kommt aus dem Landratsamt Hohenlohekreis

Sehr erfolgreich beendete Jakob Scheppach beim Landratsamt Hohenlohekreis seine Ausbildung zum Vermessungstechniker als bester Absolvent der Landratsämter im Land Baden-Württemberg, schreibt das Landratsamt Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung. Aufgrund seiner Leistungen in der Ausbildung beim Vermessungsamt und beim Flurneuordnungsamt sowie in der Berufsschule wurde der 20-Jährige vorzeitig nach zweieinhalbjähriger Ausbildung zur Abschlussprüfung zugelassen, welche er mit der Note „sehr gut“ abschloss.

Buch- und Geldpreis

Zu seinem hervorragenden Prüfungsergebnis gratulierte ihm Landrat Dr. Matthias Neth und überreichte ihm eine Anerkennung für diese bemerkenswerte Leistung. Der Landkreistag honorierte das Prüfungsergebnis mit einem Buchpreis. Auch die Geodäsieverbände Baden-Württemberg würdigten die Leistungen des Mulfingers mit einem Geldpreis.

Das dritte Mal in sechs Jahren

Die beiden Amtsleiter des Flurneuordnungs- und des Vermessungsamtes, Friedrich Küßner und Gerald Bär, freuten sich ebenfalls über das herausragende Prüfungsergebnis. Mit Jakob Scheppach hat nun bereits das dritte Mal in den vergangenen sechs Jahren eine Vermessungstechnikerin oder ein Vermessungstechniker des Hohenlohekreises diese besondere Auszeichnung erhalten.

Anschließendes Studium

Der 20-Jährige der Gemeinde Mulfinaus gen begann im Herbst 2018 mit der Ausbildung zum Vermessungstechniker im Landratsamt Hohenlohekreis, nachdem er am Ganerben-Gymnasium Künzelsau sein Abitur abgeschlossen hatte. Bis zum Herbst wird er nun beim Vermessungsamt in der Liegenschaftsvermessung und in der Stabsstelle GIS tätig sein. Anschließend will Jakob Scheppach, der auch als hoffnungsvolles Nachwuchstalent des FSV Hollenbach gilt, ein Studium des Vermessungswesens und der Geoinformatik beginnen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Sparkasse Hohenlohekreis: Förderkreditvolumen nahezu verdreifacht

Wie aus einer Pressemitteilung der Sparkasse Hohenlohekreis hervorgeht, gehört die Sparkasse Hohenlohekreis weiterhin zu den aktivsten Förderberatern im Land. Für eine hervorragende Förderberatung gab es wiederholt eine Auszeichnung der Landesbank Baden-Württemberg.

Förderkredite in 2020 nahezu verdreifacht

Die Sparkasse Hohenlohekreis hat im Jahr 2020 Förderkredite in Höhe von 68 Millionen Euro an ihre Kunden vermittelt (2019: 27,111 Millionen) und gehört damit zu den aktivsten Förderberatern in Baden-Württemberg. Mehr als die Hälfte, nämlich 39 Millionen Euro, der Förderkredite gingen in den privaten Wohnungsbau. Das Zentralinstitut Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Sparkasse Hohenlohekreis deshalb als „Premium-Partner Förderberatung“ ausgezeichnet. Zum Jahreswechsel hatte die Sparkasse Hohenlohekreis einen Förderkreditbestand von 244 Millionen Euro.

Gute Bewertungen im „Sparkassen-Kundendialog“

Der erfolgreiche Einsatz von Fördermitteln im gewerblichen wie auch im privaten Kundengeschäft bestätigt der Sparkasse höchste Beratungsqualität und besten Service. Das deckt sich auch mit dem Vertrauen und der Wertschätzung der Kunden, was sich im Sparkassen-Kundendialog, einer Online-Befragung, die 2020 durchgeführt wurde, widerspiegelt.

Übrigens: Mit einem Anteil von rund 50 Prozent ist die Sparkassen-Finanzgruppe in Baden-Württemberg der führende Anbieter von Förderkrediten der KfW und der L-Bank. Somit tragen die Sparkassen aktiv zur Wirtschaftsförderung bei und unterstützen mit Fördermittel für den Klimaschutz die „Energiewende“ vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung der Sparkasse Hohenlohekreis




„Künzelsau ist ein guter Nährboden für Startups und Gründer“

Bereits seit 2017 bietet die Stadtverwaltung Künzelsau mit vielen weiteren Akteuren das Konzept „Verwirkliche Deinen Traum in Künzelsau“ für Unternehmensgründer an. Beim diesjährigen Landeswettbewerb von Start-up BW Local schaffte die Stadt neben Bad Saulgau und Magstadt in der Kategorie „Gemeinde bis 20.000 Einwohner“ den Einzug ins Landesfinale, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Das virtuelle Finale fand am Donnerstag, den 03. Dezember 2020, statt und wurde live im YouTube-Kanal von Start-up BW übertragen.

Erster Platz

Bei der Preisverleihung wurde Künzelsau mit dem ersten Platz in der Kategorie „Gemeinde“ prämiert und darf sich über 10.000 Euro Preisgeld freuen. „Das Geld wird zu 100 Prozent in die Startups gehen“, so Thorben Heinrichs (hfcon GmbH & Co. KG / Digital Hub Heilbronn-Franken) als Vertreter der Stadt Künzelsau. Er ist regionaler Partner und Unterstützer des Modells. Mit dem Gründerfonds „Hohenlohe 4 Talents“ und weiteren Leistungen trägt er einen wesentlichen Teil zur Erweiterung und nachhaltigen Entwicklung des Konzepts bei.

Videopräsentation

Im Vorfeld fanden Dreharbeiten für die Videopräsentation statt. Im Video-Clip hat Christoph Bobrich, zuständig für die Wirtschaftsförderung bei der Stadtverwaltung Künzelsau, den Weg eines Gründers und Künzelsau vorgestellt. „Wir freuen uns riesig über den Gewinn“, so Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung. „Herzlichen Dank allen am Projekt Beteiligten. Künzelsau ist ein guter Nährboden für Startups und Gründer. Christoph Bobrich ist unser kompetenter Ansprechpartner, der Gründer gerne unterstützt.“ Anschließend hatte die Jury die Möglichkeit noch offene Fragen zu stellen. Die Zuschauer bekamen die Möglichkeit, für ihren Favoriten in der jeweiligen Kategorie online abzustimmen.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Referat 43 – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex), Henning Schimpf | Projektleitung Start-up BW Local, Telefon 0711/123 2217 und E-Mail henning.schimpf@wm.bwl.de

Stadtverwaltung Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau, Pressestelle, Elke Sturm, Telefon 07940/129 122 und E-Mail elke.sturm@kuenzelsau.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Thorben Heinrichs, Geschäftsführer hfcon und Projektleiter des Digital Hub Heilbronn-Franken, vertrat die Stadt Künzelsau. Foto: hfcon GmbH & Co. KG / Digital Hub Heilbronn-Franken

Beratungssituation mit Christoph Bobrich (rechts) und einem Gründer. Christoph Bobrich begleitet und unterstützt Gründer in Künzelsau beim „Verwirklichen ihres Traums“. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




ebm-papst in Mulfingen: Ausgezeichneter Innovationstreiber

Laut einer Pressemitteilung erhält der Ventilatorenspezialist ebm-papst in Mulfingen für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit zum vierten Mal in Folge das Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Dieser zeichnet mit diesem Gütesiegel seit 2014 Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung aus und honoriert damit deren Bemühungen als Innovationstreiber.

Die für zwei Jahre gültige Auszeichnung ehrt dabei Unternehmen, „die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen“, wie es von Seiten des Verbandes heißt. “Forschung und Entwicklung sind das Herzstück eines Technologieführers. Es freut uns, erneut dafür ausgezeichnet worden zu sein. Wir sehen diese Ehrung als Ansporn, weltweite Innovation durch Forschung und Entwicklung bei ebm-papst weiter voranzutreiben“, betont Dr. Stephan Arnold, Gruppengeschäftsführer für Forschung & Entwicklung und Einkauf der ebm-papst Gruppe, in der Mitteilung.

Um die Technologieführerschaft auszubauen und Innovationen auf den Markt zu bringen, investiert die ebm-papst Gruppe jedes Jahr Millionenbeträge in Forschung und Entwicklung. Unter „GreenIntelligence“ vermarktet der Ventilatoren- und Antriebsspezialist bereits heute intelligent vernetzbare Lösungen. Diese werden geprägt durch höchste Energieeffizienz und den Vorteilen digitaler Vernetzung.

Mit seiner Denkfabrik ebm-papst Neo in Dortmund hat das Familienunternehmen seine Forschungsaktivitäten im Bereich der Digitalisierung sowie der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle noch weiter ausgebaut. Mit diesem „Think Tank“ sollen kontinuierlich neue Innovationen auf den Markt gebracht werden. Darüber hinaus kooperiert ebm-papst mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise der Hochschule Heilbronn oder der Universität Stuttgart.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 

 




„Ihr macht euren Job super“ – Micky überreicht Oscar mit Flügeln im Pflegeheim Krautheim

Im Altenpflegeheim Haus der Generationen in Krautheim war Mitte April 2020 ein ganz besonderes Ereignis auf der Tagesordnung eingetragen. Fast ging es zu wie bei einer Oscarverleihung. Der Anlass: Lea Schmidt ist eine von vielen tatkräftigen Facharbeiterinnen im dortigen Pflegeheim. Für ihre stetige Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Fleiß wurde ihr symbolisch ein „Goldener Änschel“ von Michael Scholz und Heimleiterin Heike Stadtmüller überreicht. Es war eine gelungene Überraschung für Lea Schmidt, die sich sehr über diese Aufmerksamkeit gefreut hat. Mit dieser Auszeichnung soll vor allem die „geradlinige, zuverlässige Arbeit“ von Lea Schmidt gewürdigt werden, die sie für die zu betreuenden Personen verrichtet. Sie steht dabei für alle im Haus Beschäftigten, an alle soll die Botschaft gehen: „Ihr macht euren Job super“.

Humorvoller Touch

Die Auszeichnung für Lea Schmidt ist der zweite Goldene Engel, der überreicht wurde. Der erste ging an eine ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Tagespflege. Und warum Goldener Änschel und nicht Goldener Engel? Um der ganzen Sache humorvollen Hauch zu verleihen, wurde der Auszeichnung ein hessicher Tatsch mitgegeben. In Hessen heißen die Engel Änschel.

Schon als junger Mensch sozial engagiert

Die Grundidee zu dieser Überraschung kommt von Michael Scholz, bekannt in Krautheim auch als Micky. Schon als junger Mensch habe der heute 63-Jährige gespürt, dass er sich gerne sozial engagiert und ehrenamtlich tätig ist. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit hat er sich für ein Praktikum als Betreuungskraft schulen lassen und wusste dann sofort, dass dies seine Berufung ist. Seit acht Jahren ist er nun im Altenheim in Krautheim in der Betreuung eingesetzt. Er sagt heute mit fester Überzeug, dass er mit 65 Jahren nicht in den Ruhestand gehen möchte, sondern noch so lange wie es seine Gesundheit erlaubt, in diesem Bereich tätig sein möchte, um anderen Menschen eine Freude zu machen und zu helfen.

Jugendraum in Krauthim

Getreu dem Motto „Gib der Jugend Raum und sie kann sich entfalten“ engagiert sich Michael Scholz seit fünf Jahren für die Jugendarbeit in Krautheim.  Dazu stellt er eine Räumlichkeit in einem von ihm gekauften Haus zur Verfügung. Gerne hätte er in diesem Bereich Untersützung, damit für die Jugendlichen  mehr Freizeitbeschäftiung angeboten werden kann, bisher leider noch ohne Erfolg. Darüber hinaus verkauft er ehrenamtlich Pizza, der Erlös dafür geht ans Pflegeheim Krautheim. Für Heimbewohner hat er ein Frühbeet gebaut und zudem macht er Ausflüge mit Heimbewohnern mit Rollator. So fuhr er mit ihnen beispielsweise nach Bad Mergentheim. Außerdem wurde vor sechs Jahren der Verein „Frische Quelle  e.V.“ in einer früheren Mälzerei gegründet. Denn ein weiteres Motto von Michael Scholz ist: „Wenn man die Nachrichten der Welt sieht, kann man nichts bewegen. Im eigenen Ort oder in der Nachbarschaft ist es aber möglich, mit vielen Kleinigkeiten Gutes zu tun“.

Text: Elke Brand

Lea Schmidt (Mitte) wurde der Goldene Änschel von Michael Scholz und Heimleiterin Heike Stadtmüller überreicht. Foto: privat

 

Der Goldene Änschel würdigt das besondere Engagement von Pflegekräften. Foto: privat

Michael Scholz in Aktion. Foto: privat

Mit den Senioren baute Michael Scholz eine Krippe. privat

Auch für die Jugend engagiert sich Michael Scholz. Mit Kindern backt er Pizza. Foto: privat