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Weiterhin kein Präsenzunterricht für die Hohenloher Schüler:innen

Wenn die Inzidenz weiter so hoch bleibt, bleiben die Klassenzimmer am Montag im Hohenlohekreis weiter geschlossen.

Sollte der Inzidenzwert weiterhin die 200er-Marke überschreiten, dann geht es für die Schüler:innen nächste Woche weiter mit Homeschooling. Erst bei einem Unterschreiten dieser Marke bei drei aufeinanderfolgenden Tagen sollen die Schulen wieder öffnen für Wechselunterricht (abwechselnd Homeschooling und Unterricht im Klassenzimmer). Dann allerdings muss jeder Schüler zweimal pro Woche getestet werden und das unabhängig von der Inzidenz.

Brief vom Kultusministerium an die Schulleiter

Die Schulleiter wurden am Mittwoch, den 14. April 2021, vom Kultusministerium darüber informiert, wie es ab Montag für die Schüler:innen weitergehen soll. Darin heißt es unter anderem: „In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 wird auf Fernunterricht umgestellt. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren G und K und SBBZ anderer Förderschwerpunkte mit diesen Bildungsgängen sind hiervon weiterhin ausgenommen.“ Der aktuelle Inzidenzwert im Hohenlohekreis ist nach Angaben des Landratsamtes Hohenlohekreis 264,5 pro 100.000 Einwohner (Stand 13. April 2021). Das heißt also: Die Kinder in Hohenlohe bleiben vorerst zu Hause.

Sieben Stadt- und Landkreise über der 200er-Marke

Damit geht es ihnen so wie den Schüler:innen in einigen anderen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Stand gestern (14. April 2021) lagen die Inzidenzen von sieben Stadt- und Landkreisen im Bundesland über der 200er-Marke – beispielsweise der Landkreis Schwäbisch Hall bei 307,0 und der Landkreis Heilbronn bei 219,5. Die Stadt Heilbronn lag als Spitzenreiter in Baden-Württemberg bei 322,5 (https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210414_COVID_Tagesbericht_LGA.pdf). Den niedrigsten Wert wies gestern die Stadt Heidelberg mit 67,5 aus, dicht gefolgt von Freiburg mit 74,4. Der Landkreis Emmendingen lag bei 84,1 und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bei 86,1. Alle anderen Stadt- und Landkreise wiesen bereits dreistellige Inzidenzen aus, manche nur knapp unter der 200er-Marke.

Organisatorisch schwierig

Sollte sich der Inzidenzwert in Hohenlohe in den nächsten Tagen wieder verringern und an drei Tagen in Folge stabil unter der magischen Zahl von 200 bleiben, so dürften die Kinder ab Montag theoretisch zur Schule gehen. Was aber organisatorisch so kurzfristig kaum zu schaffen sein dürfte.

 

Das Schreiben vom 14. April 2021 des Kultusministerium Baden-Württemberg an die Schulleiter.

Seite 2 des Schreibens.

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