1.000 Besucher im Kocherwerk kommt aus Karlsruhe
Wenige Tage vor dem ersten Geburtstag hat das Kocherwerk – Haus der Verbindungstechnik seinen 10.000 Besucher, Thomas Gietzelt aus Karlsruhe, begrüßt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kocherwerks hervor.
Gemeinsam mit seiner Partnerin und Tochter radelte er über die Pfingstferien die rund 330 km des Kocher-Jagst-Radwegs mit Zwischenstation in Ernsbach. „Eigentlich sind wir auf Initiative meiner Frau hier“, sagt er verschmitzt.
Sie war es, die den Tipp mit dem Kocherwerk in einem Radreiseführer entdeckte. „Aber als Werkstoffwissenschaftler interessiert mich das Thema Schraube natürlich auch.“ Wenn er nicht gerade in seiner Freizeit radelt, arbeitet Thomas Gietzelt für das KIT – Karlsruher Institut für Technologie. Dass die ein oder andere Firma auf ihrem Weg mit Schrauben und Befestigung zu tun haben, war bekannt. Umso passender war es, dass die Familie den Weg zur „Wiege der Schraubenindustrie in Heilbronn-Franken“ gefunden hat.
Hier, an der Stelle der alten Mühle in Ernsbach, nahm die Firma L. & C. Arnold im Jahr 1898 erstmals ihre Schraubenproduktion auf. Bis heute sind aus dem Unternehmen rund 30 große und kleine Firmen der Montage- und Befestigungsindustrie hervorgegangen. Seit Juni 2021 können Besucherinnen und Besucher im historischen Gebäudekomplex rund um die Rote Mühle auf über 400 qm Dauerausstellung mehr über die Entwicklung der Schrauben- und Befestigungsindustrie in der Region Hohenlohe und Heilbronn-Franken erfahren. Die Ausstellung bietet neben Informationen, historische Ausstellungsstücke und Technik zum Anfassen für Jung und Alt. Öffnungszeiten: Mi-So von 11-17 Uhr, Eintritt frei. Mehr Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen auf www.kocherwerk.de.