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Keine Künzelsauer Apfelschorle in diesem Jahr

Aufgrund der wochenlangen Hitze und Trockenheit sind viele Äpfel nicht mehr verwertbar oder hängen schon nicht mehr auf den Bäumen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Die Stadtverwaltung Künzelsau muss daher leider die Apfel-Sammelaktion, die am 16. und 17. September 2022 im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ in Belsenberg stattfinden sollte, absagen.

 

 




Gemeinsam etwas Gutes tun

Traditionell umgeben Streuobstbäume die Ortschaften und begleiten häufig Wege und Straßen. Als Kulturpflanze bieten Streuobstbäume zudem regionale und saisonale Lebensmittel, deren Wertschätzung in der Gesellschaft mit dieser Sammelaktion gestärkt werden soll. Die Stadtverwaltung Künzelsau möchte laut Pressemitteilung der Vergeudung wertvoller Nahrungsmittel entgegenwirken und veranstaltet deshalb auch in diesem Jahr eine gemeinsame Apfel-Sammelaktion in Belsenberg – und zwar am Freitag, den 17. September, und am Samstag, den 18. September 2021.

Knapp 1.000 Flaschen Apfelschorle

Aus den gesammelten Äpfeln macht die Hohenloher Fruchtsäfte GmbH in Schwäbisch Hall original Hohenloher Apfelsaftschorle – vergangenes Jahr knapp 1.000 Flaschen Apfelschorle mit den Künzelsauer Äpfeln. Gesammelt werden die Äpfel von 9 bis 13 Uhr im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ auf den grün markierten Flächen laut Plan. Die Obstsammler sollten Körbe, Eimer und Behälter zum Aufsammeln der Äpfel sowie – falls vorhanden – einen Rüttelhaken mitbringen.

Nur ungespritzte Äpfel werden verwendet

Die zentrale Sammelstelle der Äpfel ist direkt im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ in Belsenberg. Jeder ist willkommen und erhält für die gesammelten Äpfel einen Gutschein, der im Nachgang bei der Stadtverwaltung Künzelsau gegen Apfelsaftsaftschorle eingelöst werden kann. Auch Obstbauern oder Privatpersonen, die Äpfel übrig haben und diese spenden möchten, können ihre Äpfel abgeben. Außerdem können Privatpersonen ihre Äpfel auch direkt nach Schwäbisch Hall liefern und erhalten das Apfelsaftschorle nach Vorlage der Quittung bei der Stadtverwaltung Künzelsau. Es ist zu beachten, dass alle Äpfel ungespritzt und nicht verfault beziehungsweise wurmig entgegengenommen werden.

Weitere Informationen

Rückfragen und Anmeldungen bis zum 16. September 2021 nimmt Marina Schukowski-Hust unter Telefon 07940/129 422 oder per E-Mail marina.schukowski-hust@kuenzelsau.de entgegen. Die Sammelaktion wird vollständig von der Stadtverwaltung Künzelsau organisiert und der Transport der Äpfel ist gewährleistet. Das Apfelsaftschorle kann nach Fertigstellung im Rathaus Künzelsau abgeholt werden. Hierzu werden Kontaktdaten der Beteiligten vor Ort aufgenommen. Die Sammelaktion findet unter den dann geltenden Corona-Auflagen statt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Belsenberg: Äpfel sammeln, Apfelsaftschorle bekommen

Streuobstbäume umgeben traditionell die Ortschaften und bieten zudem regionale und saisonale Lebensmittel. Die Stadtverwaltung Künzelsau will gemeinsam mit den ortsansässigen Schulen, Kindergärten und Bürgern die Wertschätzung der Bäume in der Gesellschaft stärken und der Verschwendung wertvoller Nahrungsmittel entgegenwirken. Deshalb lädt sie am Freitag und Samstag, 27. und 28. September, von 9 bis 13 Uhr  zu einer gemeinsamen Apfel-Sammelaktion in Belsenberg ein.

Jeder ist willkommen, sollte aber Körbe, Eimer oder sonstige Behälter zum Aufsammeln mitbringen und falls vorhanden einen Rüttelhaken. Auch Obstbauern oder Privatpersonen, die Äpfel übrig haben und spenden möchten, dürfen diese abgeben. Aus dem Obst macht die Hohenloher Fruchtsäfte GmbH in Schwäbisch Hall original Hohenloher Apfelsaftschorle. Für die eingesammelten Äpfel gibt es einen Gutschein, der später im Rathaus Künzelsau gegen Apfelsaftsaftschorle eingelöst werden kann.

Die zentrale Sammelstelle für die Äpfel ist im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ in Belsenberg. Privatpersonen, die ihre Äpfel direkt nach Schwäbisch Hall liefern möchten, erhalten ebenfalls das Apfelsaftschorle nach Vorlage der Quittung bei der Stadtverwaltung Künzelsau. Alle Äpfel sollten ungespritzt und nicht verfault beziehungsweise wurmig sein. Auch der Mostverein Nagelsberg unterstützt die Nutzung der Streuobstwiesen. Bis Ende Oktober 2019 kann jeden Samstag eigenes Obst zu Most verarbeitet werden.

Rückfragen und Anmeldungen nimmt David Hägele unter Telefon 07940/129 422 oder per E-Mail: david.haegele@kuenzelsau.de bis zum 26. September 2019 entgegen.

 

 




Ist das noch ein Apfel? Unser täglich Brot: genmanipuliertes Essen

Jeder möchte sich gesund ernähren. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn: Ein schöner Apfel ist nicht gleich ein gesunder Apfel. Was keiner sieht: Die Gentechnik hat sich tief in unser Essen gefressen. Und wir konsumieren genmanipulierte Nahrung, ohne es zu wissen. Der aus Künzelsau stammende Wissenschaftler Jürgen Binder warnt in seinen Büchern „Sicherheitsrisiko Gentechnik“ und „Genfood“ vor den gesundheitsschädlichen Folgen von genetisch verändertem Essen.

„Die Ratten hatten Magenbluten.“

Binder kritisiert vor allem eine mächtige profitorientierte Nahrungslobby und die in seinen Augen wenigen unzulänglichen Studien, die es mit diesen so genannten GM-Pflanzen [Anm. d. Red.: genveränderte Pflanzen] gibt. Im Grunde gebe es nur eine Studie, die so genannte Flavr-Savr-Tomate-Studie, aus der man damals, so Binder, schlussfolgerte, dass die GM-Pflanzen für Tiere nicht schädlich sei. Die FDA (Food and Drug Administration) habe daraufhin entschieden, aus GM-Pflanzen hergestellte Nahrungsmittel auch ohne biologische Untersuchung zu genehmigen. Aber selbst bei dieser Starterstudie sei nicht alles glatt gelaufen, wie die Autoren feststellten: „Bei Gewebeuntersuchungen an den zwanzig weiblichen Ratten, die mit GM-Tomaten gefüttert worden waren, hatten Pathologen im Magen von über zehn Tieren erosionshafte negrotische Veränderungen entdeckt. „Die Ratten hatten Magenbluten.“ Während des Versuchs seien sieben der vierzig Ratten, die GM-Tomaten bekommen hatten, gestorben. Weiterhin beklagen die Professoren, dass es bislang keine humane klinische Untersuchung gegeben habe. Sprich: Welche Auswirkung
GM-Pflanzen auf den Menschen haben, sei nie getestet worden.

„Die Produktion gentechnisch veränderter Pflanzen ist ein gigantischer, unkontrollierbarer und misslungener Versuch mit völlig unberechenbarem Ausgang.“

Binders Fazit: „Es wachsen mehrere Milliarden transgenhaltiger Pflanzen in der Natur, von denen wir kaum etwas wissen.“ Der US-amerikanische Professor Barry Commoner kritisierte schon früh: „Wenn man berücksichtigt, dass sich unerwartete Auswirkungen wahrscheinlich nur langsam entfalten, müssten diese Pflanzen über Generationen hinweg beobachtet werden. Mangels ständiger Beobachtung und Analyse nehmen wir es jedoch nicht wahr, wenn sich irgendein Problem andeutet.“ Sein Fazit: „Die Produktion gentechnisch veränderter Pflanzen ist ein gigantischer, unkontrollierbarer und misslungener Versuch mit völlig unberechenbarem Ausgang.“ Auch das Argument, dass ja nur ein bestimmer Teil der Pflanzen genverändert ist, lassen die Autoren nicht zählen. Denn: „Gefährlich ist der neue Zweig der GM-Technologie, weil die GM-Pflanzen (hauptsächlich Mais, Tabak und Bananen), im Freien angebaut werden“ und daher über die Kreuzbestäubung die reale Gefahr bestehe eine „unvermeidbare Vermischung“ mit herkömmlichen Pflanzen. Damit wandern die GM-Pflanzen direkt auf unseren Teller, ohne dass es jemand merkt.

Der Einfluss auf die Umwelt sei radikal

Das Argument der Anbieter: Die Transgene würden im Darm zerfallen und seien daher unschädlich für den Menschen. Das sei jedoch nicht korrekt, sagen Professor Dr. Árpád Pusztai und Professor Dr. Susan Bardóz in dem Buch „Sicherheitsrisiko Gentechnik“. Es sei noch nicht bekannt, wie Transgene den Körper verändern werden und können, bemängeln die beiden Autoren. Aber auch der Einfluss auf die Umwelt sei radikal. „In GM-Pflanzen kommen „Transgene sowohl als Baktieren als auch als Viren vor, und zwar in Kombinationen, die es in der Natur so noch nie gegeben hat“.

„Die neue Volkskrankheit heißt Allergie.“

Was aber bedeutet das? „Wenn in der Natur ein Transgen freigesetzt wird, dann lässt es sich nie wieder einschränken, ausschalten oder zurückrufen. Die GM-Technologie ist bei Pflanzen unumkehrbar“, sagen die beiden Autoren. Und was bedeutet das für den Menschen? Die Professoren stellen fest: „Anscheinend ist die allergisierende Wirkung die Achillesferse der GM-Technologie.“
Sprich: „Die neue Volkskrankheit heißt Allergie.“