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AfD Hohenlohe lehnt Aufnahme von zusätzlichen Afghanen ab

Die AfD hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in welcher sie angesichts des Dramas, das sich derzeit in Afghanistan abspielt, klar ablehnend positioniert und sich gegen eine Aufnahme von zusätzlichen Afghanen in Deutschland ausspricht.

Fehler von 2015 würden wiederholt

Nach Auffassung des Vorstands des Kreisverbandes Hohenlohe wiederhole Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den Fehler, den Angela Merkel (CDU) 2015 bereits gemacht habe: Der Ministerpräsident lade Flüchtlinge nach Baden-Württemberg ein. Bewusst ignoriere Winfried Kretschmann die Probleme, die die letzten sieben Jahre mit sich gebracht hätten und die auch unabhängig von weiteren Flüchtlingswellen immer größer würden, schreibt die AfD Hohenlohe-Schwäbisch Hall in einer Pressemitteilung. Unterkünfte seien belegt, weitere könnten nicht errichtet werden, so AfD-Kreissprecher Anton Baron. Er weist zudem auf den laut seiner Meinung „teils dramatischen Wohnungsmangel“ in Baden-Württemberg hin, vor allem in den größeren Städten. Dieser bestehe nach wie vor und trotzdem wolle Kretschmann „noch mehr Menschen zu uns holen“.

Aus einem anderen Kulturkreis

Hinzu komme, dass es die Aufgabe eines Landesvaters sei, seine Bevölkerung zu schützen. Doch stattdessen wolle Kretschmann nun wieder primär Männer nach Deutschland holen, die aufgrund ihrer „archaischen Sozialisierung eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit in unserem Land werden könnten“. Laut einer aktuellen BKA-Statistik würden Afghanen bereits jetzt als überproportional kriminell bei Drogen- und Sexualdelikten auffallen, so die AfD weiter. Dass diese Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis kaum zu integrieren seien, würden die Erfahrungen der letzten „Wir-schaffen-das“-Aktion zeigen. Experten würden bereits davor warnen, dass man mit offenen Armen auch Taliban empfange, die hier islamistische Terrornetzwerke aufbauen, pflegen oder verstärken könnten. Vorläufigen Schutz könnten auch die umliegenden islamischen Nachbarländer bieten.

Was die AfD in ihrer Pressemitteilung unerwähnt lässt, ist, dass zahlreiche Afghanen derzeit vor der Taliban versuchen zu fliehen und Hilfe und Unterstützung unter anderem in nicht islamistisch geprägten Ländern suchen. Die Tagesschau berichtet aktuell von so genannten „Festnahmelisten“.

 

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass die Äusserungen und Behauptungen in der Pressemitteilung der AfD die Meinung der AfD Schwäbisch Hall-Hohenlohe wiedergibt und nicht die der Redaktion GSCHWÄTZ. Anlässlich der Bundestagswahlwahlen im Herbst 2021 erachten wir es jedoch als äusserst wichtig, dass die Bürger:innen wissen, wofür welche Partei eintritt.