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Das 16. Adventstürchen

Hinter dem 16. Adventstürchen findet man Beton-Tännchen.

„Hallo, von mir sind die Päckchen am 16. Dezember. Meine Name ist Anja Schmitt und vor etwa drei Jahren habe ich mit Betonieren angefangen. Mittlerweile ist es meine große Leidenschaft. Die Tannenbäume habe ich aus Feinbeton gegossen und den Stern bemalt. Zum Aufstellen wird alles zusammen gesteckt.“ Viele liebe Weihnachtsgrüße aus Anja‘s BetonBude.

Hinter dem 16. Türchen sind Beton-Tannenbäumchen zu finden.
Foto: privat




Das 15. Adventstürchen

Was verbirgt sich hinter dem 15. Adventstürchen des Dorf-Adventskalenders?

Corina Müller hat Traubengelee selbst gemacht. Hier das Rezept:

750 Milliliter Traubensaft mit einem Kilogramm Gelierzucker 1:1 aufkochen, kochen lassen und anschließend in Gläser abfüllen.




Das 14. Adventstürchen

Hinter dem 14. Adventstürchen verbirgt sich wieder etwas für den Gaumen.

Bratapfelmarmelade von Lisa Röger:

Man nehme 500 Gramm Äpfel, püriere diese, vermische das Apflelpüree mit einem halben Teelöffel Zimt, einem Esslöffel Rum und einem Teelöffel Glühweinzucker oder Spekulatius. Hinzu kommt 250 Gramm Xylit oder Gelierzucker (Mischungsverhältnis zu den Äpfeln: 2:1). Alles zusammen sechs Minuten kochen. Fertig.

Hinter dem 14. Adventstürchen verbirgt sich selbstgemachte Bratapfelmarmelade von Lisa Röger.
Foto: privat




Das 13. Adventstürchen

Für das 13. Adventstürchen wurde gebacken.

Inge Egner hat Springerle gebacken.

Zutaten:

vier große Eier,

500g Puderzucker,

500g Mehl,

eine Messerspitze Hirschhornsalz.

Eier und Zucker gut schaumig rühren, Mehl zugeben. Teig eine Stunde kaltstellen. Backblech fetten und bemehlen. 15 bis 20 Minuten bei 150 bis 160 Grad backen.

 

Für das 13. Adventstürchen wurden Springerle gebacken.
Foto: privat




Das 12. Adventstürchen

Hinter dem 12. Adventstürchen verbergen sich süße Träume.

Carmen Koch hat für jede Teilnehmerin des Dorf-Adventskalenders ein kleines Kissen genäht.

Hinter dem 12. Adventstürchen verbirgt sich ein Kissen.
Foto: privat




Das 11. Adventstürchen

Was verbirgt sich hinter dem 11. Türchen beim Dörrenzimmerer Adventskalender?

Sylvia Frank erzählt: „Hinter meinem „Türchen“ steckt selbstgemachte Pfirsichmarmelade. Hergestellt aus Pfirsichen von meinem Pfirsichbaum. Die Herstellung ist ganz einfach (im Thermomix): Pfirsiche waschen, den Kern herausschneiden, in Stücke schneiden, pürieren, Gelierzucker (2:1) hinzufügen, vermischen und 12 Minuten kochen lassen. Noch heiß in die Gläschen einfüllen, sofort verschließen und kurz auf den Kopf stellen.“

Hinter dem 11. Adventstürchen verbirgt sich selbstgemachte Pfirsichmarmelade.
Foto: privat




Das 9. Adventstürchen

Am 09.Dezember 2018 heißt es: „Zündet eure Kerze an“. Mein Name ist Sabrina Ehrmann und hinter meinem Türchen verbirgt sich eine gegossene Kerze im Glas. Bastelanleitung: Weiße Teelichter von Aluminium und Docht befreien und zerkleinern. Wachs im Wasserbad schmelzen.Gewünschter Farbton an Wachs dazugeben. Kerzendocht in der Mitte vom Glas platzieren. Geschmolzenes Wachs eingießen und mehrere Stunden trocknen lassen. Dabei den Docht mit Hilfe eines Spießes oder ähnliches. fixieren. Nach dem Trocknen Glasrand reinigen, Docht abschneiden und das Glas beliebig verzieren. Die Kerze ist zweifarbig. Mehrere Schichten mit unterschiedlichen Farben sind natürlich auch möglich.

 

beim 9. Adventstürchen heißt es: „Zündet eure Kerze an“.
Foto: privat




Das 6. Adventstürchen am Nikolaustag

Brigitte Egner hat Nudeln selbst gemacht.

Hierfür hat die dreifache Mama sieben Eier und ein Kilogramm Mehlgriess gemischt und diese Mischung in ihre Nudelmaschine gefüllt. Die daraus herauskommenden Nudeln schneidet man dann der gewünschten Länge nach ab und lässt sie trocknen. In der Regel sollten die Nudeln in ein bis drei Tagen getrocknet sein.

Brigitte Egner hat Nudeln selbst gemacht.
Foto: privat

Nikolausgedicht:

Von drauß vom Walde komm’ ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt’ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;
Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!”
Ich sprach: “O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.” –
“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.” –
“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.”
Christkindlein sprach: “So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von drauß vom Walde komm’ ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find’!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

von Theodor Storm

 

 




Morsbacher Weihnachtsdorf

Die Morsbacher sind hart im Nehmen, denn Groß und Klein hatten sich am ersten Adventsonntag, den 02. Dezember 2018, bei strahlendem Nieselregen und zwölf Grad zum traditionellen Morsbacher Weihnachtsdorf eingefunden. Essen und Trinken gehen ja immer, besonders der über Morsbach hinaus bekannte Glühwein, der Eisbrecher – ein Garant für frühzeitige Weihnachtsgefühle. Was es sonst noch alles zu erleben, probieren und zu erzählen gab, Nikolaus inklusive – Videoreporter Felix Kribus hat es in anheimelnden Bewegtbildern unterm Regenschirm eingefangen – unermüdlich gehalten von Morsbacherin Ingeborg Zeller.

Frohe Weihnachten wünscht Gschwätz allen seinen Lesern und Zuschauern!

Morsbacher Weihnachtsdorf 2018.
Foto: GSCHWÄTZ




Das 5. Adventstürchen versüßt die Adventszeit

Hinter dem fünften Adventstürchen des Dörrenzimmerner Adventskalenders verbirgt sich ein selbst gemachter Feigen-Dattel-Stollen.

Eine kleine Leckerei aus der Adventsbäckerei von Nicole Beranek: „Ich habe mich für einen Feigen-Dattel-Stollen im Glas entschieden, um allen Teilnehmern die Adventszeit etwas zu versüßen.“

Feigen-Dattel-Stollen im Glas von Nicole Beranek.
Foto: privat

 

Rezept für den Feigen-Dattel-Stollen in acht Gläsern mit jeweils 290 ml und zwei Gläsern mit je jeweils 370 ml
  • 200 Gramm getrocknete Datteln 
  • 200 Gramm getrocknete Feigen 
  • 150 Gramm Mandelkerne mit Haut 
  • abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone 
  • 6 Esslöffel Rum 
  • 125 ml Milch 
  • 500 Gramm Mehl 
  • 1 Würfel (42 Gramm) Hefe 
  • 1 Esslöffel + 60 Gramm Zucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 2 Teelöffel Stollengewürz 
  • 350 Gramm Butter 
  • 100 Gramm Puderzucker 
  • Fett und 3–4 Esslöffel gemahlene Mandelkerne für die Gläser 

Zubereitung:

Datteln und Feigen klein würfeln, Mandeln grob hacken. Mit Zitronenschale mischen, mit -saft und Rum beträufeln und zugedeckt über Nacht ziehen lassen.
Milch lauwarm erwärmen. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Hefe in die Mulde bröckeln und nach und nach mit 1 EL Zucker und der Milch zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort zirka 20 Minuten ruhen lassen. Salz, 60 Gramm Zucker, Stollengewürz und 250 Gramm weiche Butter in Flöckchen auf den Mehlrand geben. Mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Früchtemischung zum Schluss mit den Händen unterkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort zirka 1 Stunde gehen lassen. Sturzgläser fetten und mit Mandeln ausstreuen. Teig einmal durchkneten und in Stücke teilen, 2 davon etwas größer für die 2 etwas größeren Gläser. Jedes Teigstück in ein Glas geben und gut andrücken.
Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 35 bzw. die größeren Gläser 40–45 Minuten backen.
100 Gramm Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Stollen aus dem Ofen nehmen, die Oberfläche mit Butter bestreichen. Mit Puderzucker bestäuben. Sofort verschließen. Auskühlen lassen. Kühl gelagert 3–4 Wochen haltbar.

Das Rezept ist auf der Internetseite von Lecker zu finden.

Hintergrund

Nicht nur Kinder freuen sich über einen Adventskalender. So haben sich 24 Frauen aus Ingelfingen-Dörrenzimmern entschieden, gemeinsam einen solchen Kalender für sich selbst zu machen. So funktioniert‘s: Jede Frau bastelt, backt oder kocht etwas für die anderen 23 Frauen und verpackt die Geschenke, damit die Frauen nicht vorher schon wissen, was sich darin befindet. Jede der Frauen bekommt eine Zahl zwischen 1 und 24 zugewiesen. Andrea Ochs hat etwa die Zahl eins zugewiesen bekommen. Am 1. Dezember durften die anderen Frauen das Geschenk von Andrea Ochs auspacken. Sie hat für jede Frau ein Glas mit Apfel-Zwiebel-Marmelade gemacht.