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Was für ein Jahr für Hohenlohe

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DHL stößt wegen stark erhöhter Paketsendungen an die Grenzen – Zustellprobleme sind die Folge

Wer kennt das Problem nicht? Man bestellt etwas im Internet – und gerade, wenn man es ganz pünktlich benötigt, dann wartet man und  wartet man und es kommt nicht. Selbst die großen Internethändler haben seit einigen Wochen aufgehört, damit zu werben, dass Ware am nächsten Tag geliefert wird. Offensichtlich sind die Paketdienstleister im Moment überlastet. Auch GSCHWÄTZ ist betroffen: Die Pakete mit der Heftauslieferung an unsere Abonnenten (Ausgabe Dezember 2020) sind seit dem 30.11.2020 bei der Post nicht mehr auffindbar.

GSCHWÄTZ-Abonnenten nicht beliefert

Diverse Versuche der Deutschen Post, die Pakete aufzufinden, damit die Hefte ausgeliefert werden können, sind fehlgeschlagen, ob die Hefte überhaupt noch wiedergefunden werden, steht in den Sternen. Sonja Radojicic, Pressesprecherin von DHL teilt dazu mit: „Letzte Woche war die bisher stärkste Woche aller Zeiten. Für das Gesamtjahr 2020 erwarten wir ein Plus von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr: Das entspricht dann rund 1,8 Milliarden Pakete im Jahr 2020.“

Massive Kapazitätserhöhung

Sie fährt fort: „Zur Vorbereitung auf den Starkverkehr haben wir bereits im Frühsommer 4.000 neue Kollegen eingestellt. Im Oktober haben wir 3.000 weitere Mitarbeiter eingestellt. Auch 2020 werden wir im Weihnachtsgeschäft insgesamt wieder mehr als 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte in allen Bereichen der Produktion beschäftigen. Zudem haben wir mehr als 13.000 zusätzliche Fahrzeuge und 600 zusätzliche E-Trikes im Einsatz. Darüber hinaus haben wir rund 90.000 zusätzliche Rollbehälter und über 70.000 Kartonagen und ca. 3.000 zusätzliche Wechselbehälter (Container) im Einsatz.“

Trotzdem diverse Schwierigkeiten

Trotz dieser Aufstockung ist das System von DHL offenbar überlastet – man sieht das auch in der Sendungsverfolgung, dass Pakete teils mehrere Tage in Depots oder Hubs liegenbleiben.

Angebot an Abonnenten

Abgesehen davon, dass wir natürlich versuchen, auf mehreren Wegen die Hefte bei DHL wiederzufinden, bieten wir unseren Abonnenten einen kleinen „Neujahrsgruß“ als Kompensation an: Ein dreimonatiges kostenloses Heft-Abo von Januar bis März 2021, das sie einer Person ihrer Wahl zukommen lassen können. Eine Mail an info@gschwaetz.de genügt.

GSCHWÄTZ arbeitet währenddessen mit Hochdruck an einem alternativen Vertriebssystem neben der Deutschen Post, damit eine solche Verzögerung beziehungsweise ein derartiger Ausfall nicht mehr vorkommt.

Die Vertriebsstellen konnten indes wie gewohnt beliefert werden mit einem GSCHWÄTZ-eigenen Vertriebsteam. Hier kann man die Dezemberausgabe noch kaufen.

Text: Matthias Lauterer

 

Irgendwo sind die Pakete mit der GSCHWÄTZ-Auslieferung verlorengegangen. Foto: Deutsche Post DHL

 

Ein Screenshot der Sendungsverfolgung für ein verspätetes Paket. Foto: GSCHWÄTZ