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Illegales Autorennen auf A6?

Am Sonntagmittag, den 21. April 2019, gegen 13.45 Uhr, soll es auf der A6, zwischen den Autobahnanschlussstellen Bretzfeld und Öhringen, in Fahrtrichtung Nürnberg, zu einem unerlaubten Autorennen gekommen sein. Zunächst wurde ein Zeuge von einem Audi Sportsback in Blau und einem Fahrzeug derselben Marke in Tarnfarben, auf dem rechten Fahrstreifen überholt.

Anschließend soll es zu einem Rennen zwischen den Audis gekommen sein, welches durch jemanden in einem weißen Audi Sportsback mit einer Kamera, angebracht an einen Greifarm, gefilmt wurde. Möglicherweise wurden weitere Verkehrsteilnehmer durch das Verhalten gefährdet.

Die Audis konnten am Rasthof Hohenlohe neben zirca 30 weiteren augenscheinlich hochmotorisierten Audis angetroffen werden. Die Teilnehmer gaben an, in Fünferkolonnen vom Audi-Forum in Neckarsulm bis zum Rasthof Hohenlohe Süd gefahren zu sein. Zeugen und Personen, die durch die Fahrweise, insbesondere der drei genannten Audis, gefährdet wurden oder das Szenario beobachten konnten, werden darum gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion Weinsberg, Telefon 07134 5130, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Unfall mit 3 Lkws auf der A6 – Autofahrer bildeten teils keine Rettungsgasse

Zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkws kam es am Dienstag, 13. März 2019, um zirca 9.30 Uhr auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim kurz vor der Anschlussstelle Neuenstein. Aufgrund von stockendem Verkehr kam es auf dieser Strecke zu einem Stau. Der  27-jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine übersah vermutlich das Stauende und fuhr auf der rechten Spur ungebremst auf den vor ihm stehenden Sattelzug eines 52-Jährigen auf. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde ein dritter Lkw beschädigt, welcher zu dieser Zeit den mittleren Fahrstreifen befuhr. Der 27-Jährige wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von circa 70.000 Euro. Während der Unfallaufnahme waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Die Einsatzkräfte hatten Schwierigkeiten zeitnah an die Unfallstelle zu gelangen, da Verkehrsteilnehmer teilweise keine Rettungsgasse bildeten. Durch die Polizei wurden insgesamt 16 Verstöße geahndet. Zudem überholten 37 Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Die Betroffenen müssen mit Bußgeldern rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Rekordraser auf der A6 unterwegs

Am Sonntag, den 24. Februar 2019, haben Beamte der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Heilbronn zwischen 8.50 Uhr und 12.30 Uhr auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein eine Geschwindigkeits- und Abstandskontrolle durchgeführt. Insgesamt 126 Autofahrer überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometer / Stunde. 27 Temposünder waren über 40 Kilometer / Stunde schneller als erlaubt und müssen somit als Konsequenz ein Fahrverbot befürchten. Mit einer Geschwindigkeit von 209 km/h raste der Schnellste in die Kontrollstation. Auch er muss damit rechnen, seinen Führerschein für eine Weile abzugeben.

Den Sicherheitsabstand hielten insgesamt 13 Fahrzeuglenkende nicht ein. Zwei fuhren sogar so knapp hinter ihrem Vordermann, dass sie mit einen Fahrverbot rechnen müssen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27. Februar 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

 




Kupferzell // Es knallt fast jeden Tag auf der A6

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Heilbronn und Kupferzell der A6 kommt es fast an jedem Arbeitstag in beiden Fahrtrichtungen zu einem Unfall. Im vergangenen Jahr 2017 gab es 254 Unfälle bei 260 Arbeitstagen. Richtung Nürnberg (Osten) waren es 112 Unfälle und Richtung Mannheim (Westen) waren es 142 Unfälle, so Herr Gerhard Zeh vom Polizeipräsidium Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. 2016 ereigneten sich auf demselben Streckenabschnitt sogar 300 Unfälle, wohingegen es 2015 „lediglich“ 224 Unfälle waren.

Richtung Osten (Nürnberg):             2017: 112 Unfälle // 2016: 148 Unfälle // 2015: 93 Unfälle

Richtung Westen (Mannheim):        2017: 142 Unfälle // 2016: 152 Unfälle // 2015: 131 Unfälle

Gesamt:                                               2017: 254 Unfälle // 2016: 300 Unfälle // 2015: 224 Unfälle

 

// Aktuelle Verkehrsunfallstatistik für den Raum Heilbronn //

 

Laut der aktuellen, am 16. März 2018, vom Polizeipräsidium Heilbronn veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik im Zuständigkeitsbereich Heilbronn, sei die hohe Zahl von Verkehrsunfällen mit Lkw-Beteiligung „bemerkenswert, die letztlich mit der hohen Schwerverkehrsbelastung der Autobahnen korrespondiert. An 396 der insgesamt 928 Verkehrsunfälle mit bedeutendem Sachschaden beziehungsweise mit Personenschaden im gesamten Heilbronner Zuständigkeitsbereich waren Lkw beteiligt, was einem Anteil von 42,6  Prozent entspricht. Bei deutlich mehr als der Hälfte der Unfälle mit Personenschaden haben Lkw-Fahrer die Unfälle verursacht.“

Positik ist: Die Zahl der Personen, die 2017 im Rahmen von Verkehrsunfällen verletzt wurden, ging  im Vergleich zum Jahr 2016 um 22 Prozent zurück. Die Zahl der dabei schwer Verletzten sank um 24 Prozent.

 

// Unfallursachen //

 

Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit (333 Unfälle) sowie mangelnder Abstand (172 Unfälle) sind auf den Autobahnen laut der Unfallstatistik die häufigsten Hauptunfallursachen. Bei den Unfällen mit Personenschaden liegen Abstandsverstöße mit 47 Prozent noch vor den Geschwindigkeitsverstößen (44 Prozent) an erster Stelle.
Im Bereich der Verkehrstüchtigkeit war 36 mal Übermüdung des Fahrzeugführers die Unfallursache, in 19 Fällen lag die Ursache im vorangegangenen Alkoholgenuss. Drei Verkehrsteilnehmer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und fünf Fahrer nahmen mit sonstigen körperlichen Mängeln am Verkehr teil.

 

// Gaffer, Handybenutzer, Standstreifenparker: Überwachungsschwerpunkte 2018 //

 

2018 will die Polizei verstärkt kontrollieren, ob Fahrer mit Mobiltelefonen am Ohr unterwegs sind, da mehr als jeder zehnte Unfall dadurch resultiere, dass die Fahrer mit dem Handy oder dem Navigationsgerät hantieren.
Da es immer wieder zu gefährlichen Situationen komme, wenn Lkw an den Zu- und Ausfahren von Parkplätzen halten, werde auch in diesem Bereich verstärkt kontrolliert werden, betont Karl Himmelhan, der Leiter der Verkehrsunfallaufnahme der Verkehrspolizeidirektion. Erster Polizeihauptkommissar Joachim Feucht weiß, dass „blockierte Rettungsgassen die Retter viel Zeit kosten, die für die Versorgung der Verletzten an der Unfallstelle dringend gebraucht wird. Hierdurch können entscheidende Minuten verloren gehen, die über Leben und Tod eines Verunglückten entscheiden. Neben der verstärkten Überwachung dieses Phänomens durch die Polizei hat auch der Gesetzgeber mit einer drastischen Erhöhung des Bußgeldes reagiert.“

In immer stärkerem Maße führe das Verhalten von Gaffern und rücksichtslosen Schaulustigen zu gefährlichen Situationen auf den Autobahnen. Dadurch verlängere sich nicht nur der Stau durch den Unfall, sondern es komme dadurch auch zu Folgeunfällen.

// Foto: GSCHWÄTZ/Archiv. Aufgenommen im November 2016 bei einer Polizeikontrolle auf der A6