Aufgewirbelter Gegenstand verursachte Unfall
Knapp 40.000 Euro Sachschaden ist das Resultat von zwei Unfällen am Mittwochabend, den 02. September 2020, auf der Autobahn 6. Auf der Höhe der Anschlussstelle Kupferzell war eine 35-Jährige mit ihrem Opel gegen 18.30 Uhr unterwegs. Als sie von der mittleren auf die linke Spur wechseln wollte, unterschätzte sie vermutlich die Geschwindigkeit eines von hinten herannahenden Mercedes eines 43-Jährigen. Die durch den Mann eingeleitete Gefahrenbremsung reichte nicht mehr aus, woraufhin die beiden Fahrzeuge kollidierten. Durch den Zusammenstoß prallten der Opel und der Mercedes gegen die Mittelleitplanke. Der Frau kam daraufhin mit ihrem Wagen entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der linken Spur und der Mann mit seinem Pkw auf der mittleren Spur zum Stehen. Ein weiteres Auto einer 26-Jährigen fuhr im weiteren Verlauf gegen den verunfallten Mercedes. Der VW der 26-Jährigen und der Mercedes schleuderten daraufhin auf die rechte Fahrspur. Durch den Unfall wurden die 43-jährige und die 26-jährige verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr zwischen der Anschlussstellen Öhringen und Bretzfeld. Ein 55-Jähriger befuhr mit seinem BMW die mittlere Spur der Autobahn und wich einem aufgewirbelten Gegenstand aus.
Hierbei verlor der Mann die Kontrolle über sein Wagen und prallte gegen die mittlere Leitplanke. Von dort wurde der BMW abgewiesen, schleuderte zurück auf die mittlere Fahrspur und kollidierte mit dem Mitsubishi eines 52-Jährigen. Der BMW kam daraufhin quer auf der rechten Fahrspur und der Mitsubishi auf dem Standstreifen zum Stehen. Kurze Zeit später fuhr eine 32-jährige Ford-Fahrerin mit ihrem Gefährt durch die Trümmerteile des Unfalls, woraufhin der Ford ebenfalls beschädigt wurde. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro.