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Kreutzer: „Bis heute in Hohenlohe stark in der Minderheit“

Am 12. November 1918 erhielten Frauen das aktive und passive Wahlrecht. Die erste Wahl, bei der Frauen ihr Recht ausüben konnten, war die Wahl zur Weimarer Nationalversammlung und fand im Januar 1919 statt. 37 Frauen von insgesamt 300 Frauen, die für einen Sitz im Parlament kandidierten, erhielten ein Mandat.
Wie sah es damals bei uns in der Region aus?

Dr. Thomas Kreutzer, Kreisarchivar des Hohenlohekreises, erzählt auf GSCHWÄTZ-Nachfrage wie sich das Frauenwahlrecht hier bei uns im jetzigen Hohenlohekreis etabliert hat: „In dem stark ländlich geprägten Gebiet des heutigen Hohenlohekreises hat es verhältnismäßig lange gedauert, bis das 1919 eingeführte Frauenwahlrecht sich dahingehend auswirkte, dass Frauen in die politischen Gremien gewählt wurden.
Aufgrund des schlechten Forschungsstandes lässt sich momentan leider nichts dazu sagen, wann die ersten Frauen in die hiesigen Gemeinderäte gewählt wurden; die Vermutung liegt aber nahe, dass dies eine ganze Weile gedauert hat. Auf der Ebene der Landkreise Öhringen und Künzelsau sowie des 1973 daraus hervorgegangenen Hohenlohekreises ist festzustellen, dass erst 1965 die erste Frau in den Kreistag gewählt wurde. Es war Marianne Mayer-Wehrstein (1915-1999), die als CDU-Vertreterin von 1965 bis 1972 dem Kreistag in Öhringen und von 1973 bis 1979 dem Kreistag im Hohenlohekreis angehörte. Erst 1979 wurde im Hohenlohekreis die zweite Frau zur Kreisrätin gewählt. Seit den 1980er Jahren gehören regelmäßig mehrere Frauen dem Kreistag an, mit steigender Tendenz, aber bis heute stark in der Minderheit.“

Gleichstellungsgesetz:
Am 01. Juli 1958 trat das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Folgende Punkte wurden damit – zumindest auf dem Papier – geändert:
Das Letztentscheidungsrecht des Ehemanns in allen Eheangelegenheiten wird ersatzlos gestrichen.
Aber die Versorgungspflicht des Ehemannes für die Familie bleibt bestehen.
Die Zugewinngemeinschaft löst die Nutzverwaltung als gesetzlichen Güterstand ab. Frauen dürfen ihr in die Ehe eingebrachtes Vermögen selbst verwalten. Bis dahin durften die Männer über das Vermögen der Frauen verfügen.
Die Frau hat das Recht, nach ihrer Heirat ihren Geburtsnamen als Namenszusatz zu führen.

Quellen: Kreisarchiv des Hohenlohekreises; Wikipedia




ECHT JETZT?

Kommentar von Nadja Fischer:
Dem Menschen war Unterhaltung schon immer wichtig. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gab es Freakshows, Menschenzoos und Völkerschauen. Unterhaltung – egal wie und egal, auf wessen Kosten. Wir leben im 21. Jahrhundert – im Zeitalter des Internets und der Mobilität. Ich kann mir zu fast allem einen Dokumentarfilm oder ein YouTube-Video anschauen oder auch an jeden Fleck des Erdballs reisen. Man hat so viele Möglichkeiten.
Und wenn man mit seinen kleinen Kindern nicht unbedingt eine Safari in Afrika buchen möchte oder kann, wäre es denn nicht trotzdem schöner, dem Kind den natürlichen Lebensraum eines Tieres zu erklären? Muss man dann tatsächlich die Illusion stützen, dass Tiger und Löwen einfach nur große Katzen sind, die gerne Akrobatik machen? Ein Zirkus ist eine nette Sache, aber es gibt so viel mehr Sehenswertes und Beeindruckendes im Zirkus zu sehen als Tiere. Die Akrobaten, bei denen wir vor lauter Aufregung und Spannung schwitzige Hände bekommen. Der Clown, der es schafft, dass wir vom vielen Lachen Tränen in den Augen haben. Der Magier, bei dem uns einfach nur die Kinnlade nach unten klappt… genügt uns das nicht?




Bei Verkehrskontrolle 100 Gramm Marihuana aufgefunden

Bei einer Verkehrskontrolle haben vergangenen Donnerstag, den 28. Februar 2019, Beamte vom Polizeirevier Schwäbisch Hall den richtigen Riecher bewiesen. Die Streifenbesatzung hielt kurz nach 21.30 Uhr einen 21 Jahre alten Autofahrer an. Aus dem Fahrzeuginnenraum roch es verdächtig nach Marihuana, weshalb sie den Pkw durchsuchten. Hierbei fanden die Beamten über 100 Gramm Marihuana. Der Fahrer selbst stand auch unter dem berauschenden Einfluss von Drogen, weshalb bei ihm eine Blutentnahme veranlasst wurde. Auf den jungen Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Unerlaubtem Besitz von Betäubungsmittel in nicht geringer Menge zu. Ferner wurde die Führerscheinstelle über den Sachverhalt informiert, von wo aus die Entziehung der Fahrerlaubnis geprüft wird.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Große Welcome-Party für Alexander Gerst

Der Termin steht: Am Samstag, den 18. Mai 2019, richtet Künzelsau eine große Welcome-Party für den ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst aus. „Wir begrüßen unseren Ehrenbürger nach seinem zweiten Aufenthalt im All und bereiten eine tolle Party gemeinsam mit der ESA und dem DLR vor“, freut sich Bürgermeister Stefan Neumann. Details stehen zwar noch nicht fest. Die Bühnenshow soll aber nachmittags in der Künzelsauer Hauptstraße stattfinden, damit möglichst viele Menschen Astro-Alex live erleben können. Jetzt geht es an die Planung. Neben Alexander Gerst werden Ehrengäste aus Politik und Raumfahrt erwartet.

Christian Freiherr von Stetten, MdB und Mitglied in der Parlamentariergruppe für Luft- und Raumfahrt hat auch Alexander Gersts zweite Mission horizons mit Begeisterung von Anfang an begleitet und war beim Start am 6. Juni 2018 in Baikonur: „Neben den schönen Bildern, welche Alexander Gerst gepostet hat, war seine Mission auch aus wirtschaftspolitischer Sicht ein voller Erfolg. Die deutsche Luft- und Raumfahrt ist ein bedeutender Wirtschaftszweig. Dass der für Raumfahrt zuständige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ebenfalls zur „Welcome-Party“ nach Künzelsau kommt, unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung.“

 

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Gespensterjagd auf schwäbisch

An einem Samstagnachmittag im Herbst 2018 sieht man in einem Waldstück eine Horde Kinder. Jedes Kind steht an einem Baum. Sie klatschen Lehm an die Rinde und formen Gespenster daraus. Einige Minuten später, etwas tiefer im Wald, stehen Eltern an einem Netz, das aus Seilen gebastelt wurde und zwischen Bäumen gespannt ist. Sie heben Kinder durch das Netz. Keines der Kinder darf das Seil berühren. Zwei Stunden später, in der Abenddämmerung, marschieren die Eltern mit ihren Kindern von der Ruine Forchtenberg abwärts. Sie halten Fackeln in den Händen. So sieht eine Familienaktion des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Kupferzell aus, an der über 40 Personen teilnehmen.

Seit fast zwei Jahren baut der Schwäbische Albverein der Ortsgruppe Kupferzell eine Familiengruppe für Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter auf. „Das war nicht einfach“, erklärt Adelheid Antlauf, Naturpädagogin, die im Hauptverein in Stuttgart eingestellt wurde, um Ortsgruppen zu helfen: „Am Anfang gab es wenig Interesse. Einige Veranstaltungen sind auch ausgefallen. Aber mit der Unterstützung der Ortsgruppe Kupferzell sind wir in die Kindergärten gegangen und haben dort Werbung gemacht. Seitdem boomt es.“

Mit gesammelten Eicheln müssen die Kinder die Münder der Gespenster treffen. Foto: GSCHWÄTZ

Die Fackelwanderung an der Ruine Forchtenberg ist aber keine gewöhnliche Wanderung. Auf dem Weg zur Ruine müssen die Kinder Aufgaben erledigen – um das kleine Gespenst von seinem Fluch zu befreien. Im Wald sind vier kleine schwarze Gespenster versteckt. An jedem einzelnen Gespenst gilt es, eine Aufgabe zu meistern. Mit Lehm ein Gespenst an einem Baum formen, von den Eltern durch ein Spinnennetz gehoben werden, ohne es zu berühren. Ein Gespenst mit einer Astgabel schnellstmöglich balancieren und selbst gesammelte Eicheln in den Mund eines großen und kleinen Gespenstes reinwerfen. An der Ruine angekommen darf jedes Kind eine Tüte – ein Dankeschön vom Gespenst – suchen. Bis es richtig dunkel ist, basteln die Kindern selbst noch ein kleines Gespenst auf der Ruine. Gegen 18.30 Uhr beginnt die Fackelwanderung zurück. Ein Nachmittag voller Abenteuer.

Gudrun Schickert, die sich selbst als Omi der Familiengruppe sieht und seit über 30 Jahren im Schwäbischen Albverein ist, erklärt, warum das Verjüngungsprinzip der Albvereine so wichtig ist: „Man möchte neue Mitglieder und vor allem eben junge Mitglieder, die auch neue Ideen in die Vereinsarbeit bringen und das geht nur über die Familien und die Jugend.“ Schickert weiter: „Uns ist es wichtig, die Kinder und die Eltern raus in die Natur zu bringen. Das Interesse für Aktionen in der Natur zu wecken und weg vom Computer zu kommen.“

Bloß nicht das Spinnennetz berühren, lautet die Faustregel. Foto: GSCHWÄTZ

 

Geplante Termine für 2019:

Sonntag, den 24. März 2019: Vom Schaf zum Wollfaden

Samstag, den 11. Mai 2019: Backen im Backhaus

Sonntag, den 02. Juni 2019: Alpakawanderung in Bauersbach oder Goggenbach

Sonntag, 07. Juli 2019: Das Leben im Fluss

Sonntag, 20. Juli 2019: Steinsuppe im Kupfertal

Sonntag, 22. September 2019: Drachensteigen auf dem Einkorn

Sonntag, 13. Oktober 2019: Kürbiskönige und schaurige Fratzen schnitzen

Samstag, 16. November 2019: Laternen- und Fackellaufen auf den Feldern

Sonntag, 01. Dezember 2019: Backen mit Kindern und Senioren

 

Anmeldungen bei Christina Hansel unter der E-Mail albverein-og-kupferzell@gmx.de.

 

 

 




Unfall zwischen Weißbach und Forchtenberg

Am Samstag, den 02. März 2019, gegen 10 Uhr, ereignete sich zwischen Weißbach und Forchtenberg ein Unfall mit zwei Fahrzeugen.

Die Fahrzeuge sind womöglich miteinander kollidiert. Der Ford Mustang liegt unten am Kocher und der VW Golf am Straßenrand.

 

Unfall zwischen Weißbach und Forchtenberg.
Foto: GSCHWÄTZ




Vollsperrung zwischen Forchtenberg und Schleierhof

Wegen Baumfällarbeiten wird die Kreisstraße K2320 zwischen der Einmündung Tiroler See und dem Ortsausgang Schleierhof von Montag, den 4. März, bis voraussichtlich Freitag, den 8. März 2019, voll gesperrt. Im Staatswalddistrikt Klosterwald werden aus Gründen der Verkehrssicherheit Baumfällarbeiten durchgeführt. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Das merkwürdige Verhalten lokaler Bürgermeister vor den Wahlen

De Faschingsbütt von de alte Fraa von drobbe de Hütt´

2018 war a zünftigs Jahr.
2019 wird noch besser sogar.
Vieles steht zur Wahl, ob Kreistag, oder kommunal.

Und wo de Bürger da sei Kreuz soll mache,
des isch gar nimme so einfach in solche Sache.

Wenn I die Politik verfolg, da hab i ja des Gefühl
Als ob i die Rot-Grün-Blindheit hätt.
I erkenn koin Unterschied mehr zwische dene einzelne Farbe.
Da sitze se alle, die Hans-Duck-Dichs und spiele Wackel-Dackel vor ihre Herrn,
wenn se ihn – de Landrat oder de Bürgermeischter – spreche hörn.

Aber die Politiker ham scho Recht:
Deutschland muss de Gürtel enger schnelle,
noch mehr Sektkorke könne mer nimmer lasse knalle.
Für die Politiker sollt de Schampus schließlich noch ne Weile lange,
de große Rescht steht zwische hoffe und bange,
und muss widder des oifache Lebe lerne kenne.

Wie damals in de Ritterzeit:
mit minimalem Wasserverbrauch für jede Leit.
mit Pferdekärren, um die Luft widder besser zu machen,
während nebedrou die Nebelschwade vorüberziehe von de Induschtrie,
die sich lacht oins wie noch nie.

Unser Minischter fürs Ländle, Peter Hauck, mahnt, mehr Holzhäuser zu bauen,
das soll besser für die Umwelt sein.
Da sag ich: des leuchtet mir ein.
Immer mehr Bäume auf der Welt zu ham, braucht schließlich kein Schwein.
Zumal durch die Dürre die Bäume sowieso aussehen wie ein Geischterwald,
da könne mer die a glei nutze für neie Wänd sou bald.

Unsere Bildungsministerin Eisenmann is a sou ä Käpsele.
Sagt die doch in Kiau, wie beeindruckt sie isch von unserer Bildungslandschaft hier.
Hä? Hat die trunke ghat zu viel Bier?
Ja, des isch scho toll, wie hier Ehrenamtliche und Rentner den Unterricht ufrechterhalte,
wie Grundschullehrer sich jedes Jahr mit komplett neie Bildunspläne herumärgern dürfe,
und Eltern als Hiwis funktioniere, da weiß mer net: Leidet die Frau Eisenmann an Realitätsverluscht oder
odder hat die oifach ä paar Fürschtefässle zu viel getrunke aus lauter Fruscht?
Die hiesige Poliitiker klatsche zu solche minischteriale Aussage a noch Applaus und bitte
die Minister im nächsten Jahr wieder in ihr Haus.

Und dann immer diese Geheimniskrämerei. En Spezialist isch ja da de Achim Beck,
der hat ja sei Rathaus-Ritterburg in Niedernhall ganz verbarrikadiert gege Angriffe von ausse.
Do darfsch net widerspreche oder dich getraue, kritisch nachzufrage,
sonscht guckt der dich fei ganz bös ou,
geschweige denn, dass du bekommsch noch a gscheite Antwort von dem Mou.

Dabei is des ja noch en halber Bub.
Der wächst bestimmt noch mit seine Aufgabe und bekommt noch einen Schub.
Aber hoffentlich im positive Sinne.

De Politiker müsset oifach widder wisse, vor allem im lokale Bereich: Sie san oifach net King Käs.
Des isch abber jetzt net nur nach Niedernhall gerichtet,
Öhringens Bürgermeischter Thilo Michler hat wohl die Wörter Freundlichkeit und Bürgernähe
ebefalls ganz unte in seiner Agenda gewichtet.
Dem Faß den Boden ausgeschlagen hat aber Ingelfingens Chef Bürgermeister Michae Bauer,
als er unlängst lag als Dorfsheriff auf der Lauer.
Eine Anzeige wegen Nötigung und Beleidigung hat er dafür kassiert,
er hat sich aber leider net wirklich dafür geniert.

Liebe Politiker: Krone, Federn und ein Königsgewand san hier in euren Ämtern wirklich fehl am Platz.
Das Wohl des Volkes steht an erster Stelle, sei hier genannt,
und net irgendein Machtgehabe oder gar ein Neubau, – gell, Herr Neth –
von einem neuen Landratsamt-Palast.

Häuptling Achim Beck ist gegen jeden Angriff gewappnet. Karikatur: Natalis Lorenz

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE MÄRZ-AUSGABE

// Grausame Tat – Warum der Prozess um Elisabeth S. kein Ende nimmt

// Neues Leben – Bretzfelderin bekommt Spenderorgan

// Vermisste Kinder – Auch in Hohenlohe laufen immer wieder Kinder weg. Aber warum?

// Die etwas Anderen – Kaufland in Künzelsau nimmt Abstand vom perfekten Apfel

 

Titelseite der GSCHWÄTZ-März-Ausgabe 2019

=> Alles zu unseren Top-Themen und viele weitere Hintergrundinformationen lest ihr in unserer neuen, frisch gedruckten GSCHWÄTZ-März-Ausgabe

// Ab heute an allen Vertriebsstellen im Hohenlohekreis zu kaufen oder bei uns bestellen:  per E-Mail info@gschwaetz.de oder telefonisch unter der 07940 935 557

Wir lieben unser Ländle.




Der Umweltkasper jagt ab sofort den Energieräuber

Für die diesjährige Auflage des Projektes „Standby an Schulen“ hat sich die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis etwas ganz Besonderes einfallen lassen: „Energiesparen mit dem Umweltkasperle“. Die kindgerechte Aufklärungskampagne vom Puppentheater D. Kussani soll bereits die Vorschulkinder aus den Kindergärten für die wichtigen Themen Umwelt, Klimaschutz und Energieeinsparung begeistern. „Wir wollen unser beliebtes Angebot jetzt auch auf die Kindergärten im Kreis ausweiten“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm.

Bereits seit vielen Jahren ist der Hohenlohekreis mit dem Projekt „Standby an Schulen“ im Landkreis unterwegs und erarbeitet mit Schülerinnen und Schüler kleine Projekte, die helfen sollen im Alltag Energie einzusparen und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Erst im letzten Jahr konnte man mit der Wanderausstellung „Alle Energie kommt von der Sonne?“ vom Glasmuseum Wertheim mehrere hundert Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Kreis begeistern. Das „Standby-Projekt“ wird vom baden-württembergischen Umweltministerium gefördert.

Die Möglichkeit an einer „Energieeinsparer Detektivausbildung“ teilzunehmen

„Immer wieder wurde der Wunsch geäußert, in die Projektarbeit auch die Kindergärten einzubinden“, berichtet Projektleiterin Simone Götz. Dem wolle man jetzt mit dem Puppentheater des Umweltkasperles Rechnung tragen. Dabei gibt es Programmhighlights, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Für die Schulen, Kindergärten und Eltern soll so wenig Aufwand wie möglich entstehen, denn das Umweltkasperle kommt mit seinen Freunden direkt in die Gemeinden und Kindergärten. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Aber auch die Grundschüler sollen in diesem Jahr nicht zu kurz kommen: Sie haben neben der Möglichkeit die normale „Energieeinsparer Detektivausbildung“ in vier Unterrichtsstunden durch die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis das Theaterstück Rabe „Rudi“ bekommen. Dieser soll den Schülern die Themen Energie und Klima lebhaft näher bringen und so für ein „Prima Klima“ in den Schulen sorgen. In dem Energietheater wird zudem „Professor Pfiffikus“ die Entstehung der Kohle „hochwissenschaftlich“ erklären. Aber Achtung: Die hauseigene „Energie-Kommandozentrale droht jeden Morgen in die Luft zu fliegen. Außerdem werden die Sonny-Boys mit ihrem „Klima-Rapp“ für gute Laune sorgen.

Passend zum Theaterstück erhält anschließend jede Schule Begleitmaterial mit Rabe Rudi Geschichten und Bastelanleitungen und Kopiervorlagen, sowie einer passenden Broschüre „Energiesparen leicht gemacht.“

Für die weiterführenden Schulen gibt es weiterhin das Stand-By Angebot und die Möglichkeit den Energiefressern zu Hause per Strommessgerät auf die Schliche zu kommen.

Es liegen bereits erste Anmeldungen für die Theaterstücke im Juli 2019 vor.  Kindergärten und Schulen dürfen sich verbindlich zur besseren Koordinierung bis zum 22.03.2019 an die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis, Frau Götz unter simone.goetz@hohenlohkreis.de, wenden.

 

Mimi Energy und Rudi Rabe entdecken das Wunder der Energie.
Foto: Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises

 

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises