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„Ein Ort, der für das ganze Kochertal, sogar für Teile des Jagsttals, eine Bereicherung sein wird“

Das alte Gasthaus zur Linde in Niedernhall soll zu neuem Leben erweckt werden. Ende Dezember 2019 hat die Raiffeisenbank Hohenloher Land (Raiba) das gesamte Grundstück mit dem Wohn- und Gasthaus sowie der ehemaligen Kegelbahn vom Eigentümer erworben. Zum Kaufpreis gab Andreas Siebert, Vorstandsvorsitzender der Raiba, auf GSCHWÄTZ-Nachfrage keine Auskunft. Für die Sanierung und Renovierung wird die Bank weit über eine Million Euro investieren.

„Eine erste grobe Kostenermittlung des beauftragten Architekturbüros beläuft sich auf zirka 1,5 Millionen Euro“, so Siebert. „Derzeit werden jedoch die Anforderungen der Mietinteressenten noch überprüft und gegebenenfalls eingearbeitet.“

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Niedernhall hat die Raiba ein Konzept für die Sanierung des bekannten Wohn- und Gasthauses erstellt. Das Gebäude soll laut Bürgermeister Achim Beck umfassend saniert, um- und angebaut werden. Das neu gestaltete Objekt soll künftig „Haus an der Linde“ heißen, sagte Beck auf GSCHWÄTZ-Nachfrage.

Eröffnung im Herbst/Winter 2021 geplant

Losgehen soll es nach Auskunft des Bürgermeisters schon in Kürze. „Während die Eigentümer aus der Linde ausziehen, laufen im Hintergrund schon die Planungen für den Umbau und die Umnutzung“, so Beck weiter. Ursprünglich sah der Plan vor, dass das Objekt im Sommer beziehungsweise im Herbst 2021 eingeweiht und in Betrieb genommen werden kann. Diese Zielvorstellung hatte auch die Raiba, die plante, die Räumlichkeiten „bereits im zweiten Halbjahr 2021 ihrer neuen Verwendung zuführen zu können“. Durch Corona hat sich die Terminplanung leicht nach hinten verschoben. Bürgermeister Beck erklärte zum aktuellen Stand: „Das Ärztehaus steht kurz vor der Einreichung des Baugesuchs. Die Genehmigung ist nach aktuellem Stand für den Herbst 2020 geplant.“ Der Bauherr plane aber die Eröffnung nach wie vor im Jahr im Herbst/Winter 2021. Im Herbst/Winter soll es laut Bürgermeister Beck soweit sein.

„Ein Kinderarzt, eine neue Hebammenpraxis und eine Physiopraxis sollen hier einziehen“

In der heutigen Linde sollen drei unterschiedliche Praxisräume entstehen – laut Beck handelt es sich dabei um „einen Kinderarzt, der hier in Niedernhall eine Praxis einrichtet, sowie um eine neue Hebammenpraxis und eine Physiopraxis, die bereits hier vor Ort praktiziert, sich jedoch mittelfristig in den neuen Räumen sieht“. Auch Raiba-Vorstandsvorsitzender Siebert bestätigt, dass man mit „diesen Ärzten und Dienstleistern in einvernehmlichen Verhandlungen“ stehe. Konkrete Namen wollten jedoch weder er noch Achim Beck zu diesem Zeitpunkt nennen.

„Ein Ort, der für das ganze Kochertal, sogar für Teile des Jagsttals eine Bereicherung sein wird“

Die umgebauten Praxisräume und der Neubau sollen barrierefrei werden, das Gebäude Linde aber in der Ansicht und Kubatur erhalten bleiben. Bürgermeister Beck sieht das Projekt als „ein Ort, der der Gesundheitsversorgung dient, der übrigens für das ganze Kochertal, zudem sogar für Teile des Jagsttals eine Bereicherung sein wird, zumindest was die dann ansässige Kinderarztpraxis betrifft“. Und sofern „am Ende des Tages alles klappt und alle Nutzer an Bord bleiben können“.

Niedernhall steuert 160.000 Euro aus dem Stadtsäckel bei

Besonders freut Beck, dass zeitgleich die vorhandene Kegelbahn abgerissen wird. Dort soll ein Mehrfamilienwohnhaus entstehen – „auch wieder ein Beispiel für ein
innerörtliches Wohnprojekt“. Weil sich mit dem Projekt die Stadt Niedernhall um die Gesundheitsversorgung am Ort und darüber hinaus kümmere, hat der Gemeinderat in einer Sitzung im vergangenen Jahr entschieden, dieses Projekt mit 400.000 Euro aus Stadtsanierungsmitteln zu unterstützen. Davon werde die Stadt Niedernhall faktisch 40 Prozent – also 160.000 Euro – aus dem Stadtsäckel selbst bezahlen. Den Rest trägt das Land Baden-Württemberg. Diese Zahlen bestätigte auch Raiba-Vorstandsvorsitzender Andreas Siebert – „abhängig von den tatsächlichen Umbaukosten“. Überlegungen von Seiten der Stadtverwaltung Niedernhall, das Grundstück angesichts der hohen Bezuschussung aus Stuttgart mit 240.000 Euro selbst zu erwerben, gab es laut Auskunft von Bürgermeister Beck jedoch nicht.

Gasthaus war ursprünglich ein Arzthaus

Das Gasthaus Linde war ursprünglich im Jahr 1830 als Arzthaus errichtet worden, erst 1880 wurde es als Braugaststätte umgenutzt. „Mit dieser Planung führt man die Linde wieder der ursprünglichen Nutzung – also die Nutzung als Arztpraxis“, so Beck.

Text: Sonja Bossert

Achim Beck hat am 07. Dezember 2017 Klartext gesprochen

Bürgermeister Achim Beck. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck sieht das Projekt als eine Bereicherung nicht nur für Niedernhall (Foto: GSCHWÄTZ), sondern für das ganze Kochertal.




Mehr als nur Gemüse

Nach mehrjähriger Planungs- und Abstimmungsphase des Landratsamtes Hohenlohekreis und des Kompetenzzentrums Vermögen und Bau des Landes Baden-Württemberg wurden jetzt die Pläne für einen Schul- und Erholungsgarten an der Akademie in Kupferzell – mit tatkräftiger Unterstützung der Fachlehrerinnen Sigrun Vogt-Brück und Valentina Schulz – umgesetzt. Landrat Dr. Matthias Neth und Frank Berkenhoff, der stellvertretende Leiter von Vermögen und Bau Heilbronn, und weitere Vertreter des Landratsamtes schauten sich vor Ort die Resultate der ersten Umbaumaßnahmen und der bereits angebauten Gemüsepracht an, hieß es in einer Pressemitteilung. Alle waren beeindruckt von der Produktvielfalt im Garten, die durch die Fachlehrerinnen der Akademie und des Landwirtschaftsamtes im Rahmen des Unterrichts angebaut wurde.

Bedeutung von Kulturpflanzen

Im Fach Gartenbau erhalten die Fachschülerinnen der Akademie und des Landwirtschaftsamtes Einblicke in die Bedeutung von Kulturpflanzen: Gemüse, Kräuter und Beeren, Ziergarten und -pflanzen. Alle Themen können nun im Garten in der Fachpraxis handlungsorientiert umgesetzt und im Nutz- und Ziergarten der Schule geübt werden. Die Schülerinnen sind in ihrem späteren Berufsalltag überwiegend als Führungspersonen in Großhaushalten eingesetzt. Das erworbene Wissen im Gartenbau kann in jeder Einrichtung zum Beispiel in der Gestaltung des Eingangs- oder Außenbereiches eingesetzt werden.

Offen für Gartenliebhaber

In den regelmäßig angebotenen Gartenführungen des Landwirtschaftsamtes haben auch Gartenliebhaber die Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden. Aktuelle Themen sind derzeit gezielte Düngung, biologischer Pflanzenschutz, schonende Bodenbearbeitung, Sorten- und Artenvielfalt sowie sparsame Bewässerung. Gerade junge Familien haben wieder Interesse am eigenen Garten. Der Schulgarten bietet hier in den Bereichen Gemüsegarten, Gewächshaus, Ziergarten, Beerenobst und Streuobstwiese reichlich Fortbildungsthemen. Ganz nebenbei lernen die Teilnehmer  die Bedeutung der Gärten als Biotope für Pflanzen, Tiere und Menschen kennen, die unser Kleinklima positiv beeinflussen.

Frisches für Tagungsgäste

Neben der Vermittlung von Wissen an die Schülerinnen und im Rahmen von Veranstaltungen zur Erwachsenenbildung profitieren auch die Tagungsgäste der Akademie vom hauseigenen Garten. Die Gäste erhalten je nach Saison von dort frisches Obst und Gemüse. In der Mittagspause bieten der Schulgarten und der Park Raum für Regeneration. Im Garten sind Infotafeln aufgestellt, so dass sich Gäste bei einem erholsamen Rundgang informieren können, was gerade wächst.

Nicht zuletzt ist der Garten auch eine Attraktion für die Gemeinde Kupferzell, die das Projekt unterstützt. Park und Schulgarten gelten als beliebter Naherholungsraum für die Bürger der Gemeinde.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




K 2348 gesperrt

Wegen Fahrbahnerhaltungsarbeiten der Straßenmeisterei Öhringen wird die Kreisstraße K 2348 zwischen der Einmündung zur L 1050 und Tiefensall von Dienstag, den 14. Juli 2020, bis Mittwoch, den 15. Juli 2020, für den gesamten Verkehr gesperrt.

Der überörtliche Verkehr wird über die K 2354 – Kleinhirschbach – Stolzeneck – Metzdorf und umgekehrt umgeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




Polizei bestätigt Strafverfahren gegen Michael Bauer

Nach dem tödlichen Angriff auf eine Katze (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/07/08/der-katzenkiller-hund/ liegt nun eine Strafanzeige gegen Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer vor. Das bestätigte Daniel Fessler, Pressesprecher am Polizeipräsidium Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Bauers Jagdhund hatte die Katze auf einem Privatgrundtsück derart attackiert, dass die Katze wenig später ihren Verletzungen erlag beziehungsweise aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläferte werden musste. Der Hund war nicht angeleint.

Der Vorfall ereignete sich laut Fessler am 28. Juni 2020, gegen 16 Uhr. Fessler: „Der  Hund des Bürgermeisters Herrn Michael Bauer esoll ine Katze im Elsbeerenweg gerissen haben. In diesem Zusammenhang wurde ein Strafverfahren eröffnet. Die Ermittlungen hierzu dauern an und sind noch nicht abgeschlossen.“

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wird sich eventuell die Staatsanwaltschaft damit befassen.

Der Straftatbestand Sachbeschädigung könnte bei der Tötung eines Tieres angewendet werden. Eine Sachbeschädigung kann mit einer Geldstrafe geahndet werden, bei einer schwerwiegenden Sachbeschädigung sei sogar eine Gefängnisstrafe laut dem Deutschen Gesetz möglich.

Auch Bürgermeister Bauer soll zu dem Vorfall befragt werden. Er hat aber das Recht zu schweigen.

Symbolfoto Hund Deutsch Drahthaar. Foto: adobe stock

 




Der Katzenkiller-Hund

Vor rund zehn oder 14 Tagen soll sich der Vorwahl ereignet haben, der in Ingelfingen derzeit Stadtgespräch ist. Der Jagdhund von Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer soll beim Gassi gehen eine Katze so schwer attackiert haben, dass sie eingeschläfert werden musste.

Hund war nicht angeleint

Es ist nicht der erste Vorfall, bei dem der Hund durch sein eigenwilliges Auftreten aufgefallen sei, so berichten es mehrere Quellen gegenüber GSCHWÄTZ. Aber es ist wohl der vorläufige Höhepunkt. Ein Überwachungsvideo soll den Vorfall sogar festgehalten haben. Danach hat der Hund, als Bauer mit ihm spazieren ging, eine graue Katze auf einem Privatgrundstück an die Hauswand gedrängt und ihr ins Genick gebissen. Die Katze konnte fliehen, musste aber am Ende eingeschläfert werden wegen ihren Verletzungen. Bauer selbst macht auf den Videoaufzeichnungen wohl ebenfalls keine rühmliche Figur. Der Hund folgt nach dem Katzenangriff wieder seinem Herrchen, der seinen Spaziergang nach dem Vorfall wohl einfach fortsetzte. Der Hund war nicht angeleint.

Kann bisweilen sehr eigensinnig auftreten

Schon öfter, so bericheten es Quellen gegenüber GSCHWÄTZ, haben sich Einwohner beschwert, dass Michael Bauer seinen Jagdhund nicht anleint. Es habe wohl auch schon des Öfteren Fälle gegeben, dass der Hund Katzen angegriffen habe. Auch bei anderen Tieren, etwa im Wald, scheint der Hund kein Halten zu kennen und so könne es vorkommen, dass er mehrere Stunden verschollen bleibe, bis sein Jagdtrieb befriedigt sei. Es soll sich bei dem Hund des Bürgermeisters wohl um die Rasse Deutsch-Drahthaar handeln, ein dunkelbrauner Hund, um die 60cm hoch. Der Deutsch-Drahthaar zeichnet sich durch einen hervorragenden Geruchssinn aus, er ist wachsam, kann aber bisweilen wohl auch recht eigensinnig auftreten. Der Deutsch-Drahthaar benötigt daher eine konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Halter, zu dem er im Laufe der Zeit eine enge Bindung aufbaut.

Besondere Einstufung durch den Gemeinderat

Vor mehreren Monaten soll der Jagdhund des Bürgermeisters vom Ingelfinger Gemeinderat wohl als steuerbefreit beziehungsweise steuervergünstigt eingestuft worden sein. Laut der Satzung über die Erhebung der Hundesteuer in Ingelfingen sind „Jagdgebrauchshunde, die von Forstbediensteten, Wildtierschützern oder jagdausübungsberechtigten Personen mit einem gültigen Jagdschein gehalten werden, soweit diese Hunde zur Ausübung der Jagd oder des Jagd- und Forstschutzes eingesetzt werden und erforderlich sind“ von der Hundesteuer befreut. „Die jagdliche Brauchbarkeit des Hundes ist durch eine absolvierte und bestandene Brauchbarkeitsprüfung nachzuweisen.“

Wir haben Michael Bauer wegen des Vorfalls mit der Katze um eine Stellungnahme gebeten. Eine Antwort steht noch aus.

Das Ingelfinger Ordnungsamt soll wohl über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden sein.

Das Ordnungsamt schickt Schreiben an Hundebesitzer in Ingelfingen, wenn diese sich (vermeintlich) nicht an geltende Regeln halten. Ob der Bürgermeister ebenfalls ein solches Schreiben bekommt beziehungsweise bekommen hat, ist nicht bekannt.

Michael Bauer. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




„Außerhalb von Öhringen ist es gerade sehr dunkel“

Die FDP Hohenlohe hat zur Nominierungsveranstaltung des Wahlkreiskandidaten nach Pfedelbach-Windischenbach eingeladen und einige Dutzend potenzielle Wähler sind ihr gefolgt. Die Kreisvorstände der Kreisverbände Schwäbisch Hall und Hohenlohe haben sich jeweils einstimmig für die Nominierung des Jagsttälers Valentin Christian Abel ausgesprochen. „Valentin Abel ist ein junger, dynamischer Mensch, der sich hier sehr stark engagiert“, sagte der Hohenloher Kreisvorsitzende Michael Schenk gegenüber GSCHWÄTZ.

Befürworter der Energiewende

Abel hatte bereits 2017 für den Bundestag kandidiert. 2021 will es der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg nochmals wissen und den Sprung von der Lokalpolitik in die Bundespolitik schaffen.“Wenn Sie frischen Wind nach Hohenlohe bringen wollen, dann bin ich Ihr Kandidat“, zeigte sich Abel im Gespräch mit GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus überzeugt. Er halte die Energiewende für „eine gute Idee, die aber erstaunlich schlecht umgesetzt wird“. Ein Grund dafür sei, dass „man sich viel zu lange über die Erzeugung unterhalten hat“.

Mehr Ärzte für das Ländle

Für Hohenlohe will er den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen, denn „außerhalb von Öhringen ist es da gerade sehr dunkel“. Im Bereich der Gesundheitspolitik setzt Abel auf Ehrlichkeit und plädiert für eine starke medizinische Versorgung vor Ort. Wege und Zeit sollen kürzer werden. Er möchte sicher stellen, dass die Versorgung mit Landärzten besser wird und stellt grundsätzlich die Budgetierung im Gesundheitswesen in Frage.

Die Bundestagswahlen sind 2021.

FDP-Bundestagskandidat Valentin Christian Abel will frischen Wind nach Berlin bringen. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Freie Ausbildungsplätze zur Pflegefachkraft

Die Karoline-Breitinger-Schule in Künzelsau (KBS) bietet noch Ausbildungsplätze für die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann ab September an. Dabei lernt man, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen zu pflegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Da die Absolventen nach der Ausbildung in allen systemrelevanten Versorgungsbereichen der Pflege arbeiten können, stehen ihnen vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Zudem wird der Berufsabschluss automatisch EU-weit anerkannt. Damit besteht die Möglichkeit, auch im EU-Ausland als Pflegefachkraft zu arbeiten. Eigens für diese neue Ausbildungsform ging die Homepage http://www.kbs-generalistik.de ans Netz. Hier gibt es neben einem Jobboard für Ausbildungsinterressierte alle wichtigen Informationen rund um die neue Ausbildung in der Pflege.

Die KBS ist eine öffentliche Schule mit langjähriger Erfahrung im Bereich Pflege und verfügt über ein gutes Netzwerk. Zu ihren Kooperationspartnern zählen Kinderkrankenhäuser, Krankenhäuser und Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege. Qualifizierte Lehrkräfte vermitteln die Lerninhalte und fördern und fordern die Auszubildenden gleichermaßen. Für Fachkräfte in der Pflege steht an der KBS außerdem ein umfangreiches kostenloses Weiterbildungsprogramm zur Verfügung. Noch in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit, sich kostenneutral zur Praxisanleiterin, zur gerontopsychiatrischen Fachkraft oder zur Leitung einer Funktionseinheit weiterzubilden.

Weitere Informationen unter http://www.kbs-generalistik.de. Eine Beratung ist auch telefonisch möglich unter Telefon 07940/939 040.

Quelle: Pressemitteilung der KBS

 




Auf Schnäppchenjagd in Öhringen

Nur noch Samstag, der 11. Juli 2020, von zehn bis 16 Uhr bleibt kauflustigen Hohenlohern, etwas Passendes für den Strand, die Wandertour oder zum Ausgehen am Abend zu finden, auch wenn der Sommerurlaub dieses Jahr sicher anders als gewohnt ausfällt. Oder steht noch eine kleine Grillparty mit Freunden an? Auch dafür findet sich sicher das ein oder andere Schnäppchen in den Öhringer Geschäften, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen.

Neu dabei ist Toni Tänzer, jeden Samstag zu finden an der Ecke Poststraße/Markplatz. Er und sein markanter silberner Streetfood-Wagen warten mit leckeren Burgern und Getränken. Auch die Innenstadt-Geschäfte bauen wieder ihren großen Außen-Sonderverkauf auf. Mit Pavillons, Tischen und Warenständern vor ihren Türen locken sie mit einer riesigen Auswahl an Einzelteilen, Restposten und vielem mehr aus allen Sortimentsbereichen. „Alle teilnehmenden Geschäfte bieten Waren zu deutlich vergünstigten Preisen an“, versprechen die Organisatoren Diana Rossmann von Modewelt Rossmann, Claudia Brunner vom Modehaus Frank, Renate Rau-Maier von der Buchhandlung Rau, Ulrike Eheim von Intersport Groß und Petra Häffner von Zeitgeist in der Mitteilung. „Es gibt vieles zu absoluten Sonderpreisen.“ Zusätzlich zur Schnäppchenmeile gibt es in vielen Geschäften noch Extra-Rabatte auf das normale Sortiment.

Die Schnäppchenmeile zieht sich von der Bahnhofstraße über die Poststraße in den Marktplatz und von dort die Markstraße hinunter. Und nicht nur für den Urlaubskoffer gibt es einiges: Von Sportartikeln über Bücher, Deko- und Geschenkartikel, Damen- und Herrenkleidung, Bademoden, Schuhen, Kinder- und Babykleidung, Spielwaren bis hin zu Haushaltswaren können allerlei Schnäppchen ergattert werden.

Quelle: Pressemitteilung des Handels- und Gewerbevereins Öhringen




Frischer Wind am Campus Künzelsau

Bei den laufenden Hochschul-Prüfungen müssen die Räume ohne Lüftung oder Klimatisierung wegen möglichen Coronaviren sehr gut manuell belüftet werden. Der Künzelsauer Ventilatorenbauer Ziehl-Abegg hat deshalb laut einer Pressemitteilung diese Woche die Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau kurzfristig kostenfrei mit vier großen, transportablen Industrieventilatoren unterstützt.

„Coronaviren reichern sich in geschlossenen Räumen an, daher müssen wir vor und nach den Prüfungen an der Hochschule regelmäßig lüften“, sagt Prof. Dr.-Ing. Anke Ostertag, Dekanin der Reinhold-Würth-Hochschule, in der Mitteilung. Doch nicht jeder Raum ist mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. “Da wir die Experten sind, wenn es ums Bewegen von Luft geht, freut es mich, dass die Hochschule auf uns zukam”, sagt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. „Natürlich ist eine moderne Lüftungsanlage, wie sie unsere Kunden einbauen, die beste Lösung“, so Fenkl weiter. „Doch jetzt geht es darum, kurzfristig und schnell für eine sichere Belüftung zu sorgen.“

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg




Versuchter Einbruch bei Lidl

Einbrecher versuchten am Wochenende in einen Discounter in der Würzburger Straße in Künzelsau-Nagelsberg zu gelangen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Da es in dieser Straße nur einen Discounter gibt, wird es sich um Lidl handeln.

Im Zeitraum zwischen 23 Uhr am Samstag, den 04. Juli 2020, und 6 Uhr am Montagmorgen, den 06. Juli 2020, drückten die unbekannten Täter zunächst mit Gewalt die Schiebetür des Haupteingangs auf. Im Vorraum des Ladens versuchten die Einbrecher, die inneren Zugangstüren aufzubrechen, scheiterten jedoch an diesen. Mehrere Glaselemente an den inneren Türen wurden bei dem Versuch beschädigt, so dass ein Schaden von rund 2.000 Euro entstand. Als die Täter hier nicht weiterkamen, brachen sie ihren Einbruchsversuch wohl ab und flüchteten unerkannt. Da der Vorraum der Discounter-Filiale auch nachts hell erleuchtet und auch von einem angrenzenden Fast-Food-Lokal gut einsehbar ist, hofft die Polizei auf Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier in Künzelsau zu melden.