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Holzrücken mit dem Pferd

Am Dienstag, 22. November 2022, lädt das Forstamt des Hohenlohekreises zu einer besonderen Veranstaltung in den Krautheimer Wald ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die traditionelle Kunst des Holzrückens mit dem Pferd, also das Herausziehen gefällter und entasteter Bäume aus dem Wald durch Kaltblutpferde, hautnah erleben. Die alte Kulturtechnik ist auch heute noch fester Bestand der Forstwirtschaft. Boden- und bestandschonendes Holzrücken sind ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeit im Wald. Der Einsatz von Pferden sowie Holzernte- oder Holzrückemaschinen mit spezieller bodenschützender Ausstattung leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Expertin Christel Erz und Revierförster Ralph Heinzelmann erklären bei dem Termin gemeinsam, wie die Waldarbeit mit Pferden funktioniert und warum die traditionelle Herangehensweise heute immer noch eingesetzt wird.

Treffpunkt ist Krautheim

Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Gemeindewald Krautheim, östlich des Ortsteils Neunstetten. Eine detaillierte Karte zur Anfahrt ist auf www.hohenlohekreis.de/wald zu finden. Die Veranstaltung dauert etwa 90 Minuten. Unerlässlich für Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung sind festes Schuhwerk, ein Schutzhelm sowie Signalweste.

Weitere Termine im Hohenloher Waldprogramm:

8. November bis 4. Dezember 2022: Wanderausstellung Die Rotbuche – Charakterbaum im Hohenlohekreis“. Ort: Rathaus Schöntal. Geöffnet wochentäglich von 8.30 bis 12 Uhr, Montag auch von 14 bis 16 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Freitag, 11. November 2022 und Samstag, 12. November 2022, jeweils 14–17 Uhr: Adventskranz binden. Mit Karin Bender und Leah Eckert. Ort: Bildungshaus Kloster Schöntal. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis Montag, 7. November 2022.

Freitag, 18. November 2022, 14–17 Uhr: Michels vorweihnachtliche Schnitzwerkstatt – komm‘ und werde Schnitz-Kid. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Mit Christine Neuweiler-Lieber und Leah Eckert. Ort: Kelter, Bretzfeld-Siebeneich. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis Dienstag, 15. November 2022.

Freitag, 25. November 2022, 14–17 Uhr: Michels vorweihnachtliche Schnitzwerkstatt – komm‘ und werde Schnitz-Kid. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Mit Christine Neuweiler-Lieber und Leah Eckert. Ort: Werkraum Grundschule, Dörzbach. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis Dienstag, 22. November 2022.

Zu diesen Veranstaltungen ist eine Anmeldung beim Forstamt notwendig, idealerweise bis spätestens drei Tage vor dem Termin, unter Telefon: 07940 18-1567 oder E-Mail: HWP@hohenlohekreis.de. Das komplette Programm und weitere Hinweise zu den Veranstaltungen sind auf www.hohenlohekreis.de/wald zu finden.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Kreisgemeinden mit der Unterbringung von Flüchtlingen finanziell überfordert

Nachdem in der Kreistagssitzung vom 26. September 2022 einige im Kreistag vertretene Bürgermeister große Sorgen über die Kosten der Flüchtlingsunterbringung und -betreuung in ihren Gemeinden geäußert haben, hat GSCHWÄTZ die aktuelle Situation recherchiert.

Derzeit 377 Geflüchtete in den Unterkünften des Kreises

Ende September 2022 wurden „143 Geflüchtete aus der Ukraine und 234 Personen aus anderen Herkunftsländern in den Unterkünften des Kreises betreut“, teilt Sascha Sprenger, Pressesprecher im Landratsamt mit. Für die Menschen aus der Ukraine endet die „vorläufige Unterbringung“ spätestens nach sechs Monaten. „Ansonsten endet die vorläufige Unterbringung mit Unanfechtbarkeit der Entscheidung über den Asylantrag oder den Folgeantrag, mit Erteilung eines Aufenthaltstitels sowie 24 Monate nach der Aufnahme durch die untere Aufnahmebehörde (§ 9 Gesetz über die Aufnahme von Flüchtlingen – FlüAG).“

Rund 128.000 ukrainische Geflüchtete in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Justiz und Migration geht „- mit Stand von Mitte September 2022 – von landesweit über 128.000 Geflüchteten aus der Ukraine aus, von denen bislang etwa 80 Prozent ein privates Unterkommen gefunden haben. (…) Da die ersten Kriegsflüchtlinge bereits kurz nach Beginn der russischen Invasion in Deutschland angekommen sind, steht für viele von ihnen bereits in diesen Wochen die Anschlussunterbringung an. Mit Stand Ende August waren an die 27.000 Geflüchtete aus der Ukraine vorläufig untergebracht, die nun in den kommenden Wochen und Monaten von den Städten und Gemeinden in die Anschlussunterbringung zu übernehmen sind.“

Betreuung geht an die Gemeinden über

Das Ende der vorläufigen Unterbringung bedeutet, dass die Menschen danach nicht mehr vom Landratsamt betreut und versorgt werden, sondern von den Gemeinden, in denen sie dann leben. Für die Gemeinden fallen dann Kosten für Unterkunft und Sozialleistungen an. Zumindest für die Ukrainer:innen ist damit der Termin, wann die Gemeinden verantwortlich werden, klar definiert. Bisher wurden, so Sprenger, bereits 21 ukrainische Geflüchtete auf drei Gemeinden verteilt, im Oktober und November werden jeweils 28 Personen, im Dezember 8 Personen in die Verantwortlichkeit der Gemeinden übergeben.

Allgemein wird erwartet, dass sich die Flüchtlingsströme verstärken werden. Neben weiteren Menschen aus der Ukraine und den Flüchtlingen aus anderen Krisengebieten der Welt werden vor allem russische Staatsangehörige erwartet, die der Mobilisierung entkommen wollen.

Ende September hat der Hohenlohekreis noch 129 freie Plätze in seinen Unterkünften, das entspricht rund einem Viertel der Gesamtkapazität.

Kurzfristige Erweiterung der Unterkunftskapazität

Laut Informationen des Landratsamts ist der Kreis auf weitere Flüchtlingsströme vorbereitet: „Der Kreis wird nach Inbetriebnahme der Gewerbehalle in Bretzfeld-Schwabbach um weitere 80 Plätze verfügen sowie nach Inbetriebnahme der Containeranlagen in Kupferzell und Niedernhall um jeweils weitere 54 Plätze, die durch Aufstellen von Doppelstockbetten verdoppelt werden könnten. Zudem werden weitere ca. 40 Plätze in der Stettenstrasse in Künzelsau eingerichtet.“ [Mit Stettenstrasse ist das ehemalige Krankenhaus in Künzelsau gemeint, Red.]

Das sind insgesamt weitere 336 Plätze, der Kreis plant also, seine Kapazität von 506 Plätzen kurzfristig um zwei Drittel auszubauen. Mit russischen Kriegsdienstverweigerern rechnet der Kreis allerdings nicht: „Russische Kriegsdienstverweigerer werden zunächst in den Erstaufnahmeunterrichtungen des Landes untergebracht, da sie ein Asylverfahren durchlaufen. Daher plant der Kreis aktuell keine zusätzlichen Unterkünfte für diese Personen.“

Unterstützung durch das Sozialministerium

Das Sozialministerium, das auch für die Integration zuständig ist, hat sich früh eingeschaltet und seine Verantwortung auf die Integration der Ukrainer:innen erweitert: „Um die Aufnahme und Integration von Vertriebenen aus der Ukraine auf lokaler Ebene zu unterstützen, hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg frühzeitig reagiert und per Erlass vom 11.03.2022 das Integrationsmanagement temporär auf Vertriebene aus der Ukraine ausgeweitet. Zeitgleich wurden die erforderlichen Schritte für eine zügige und möglichst unbürokratische finanzielle Unterstützung der Kommunen angesichts der dynamischen Zuwanderung eingeleitet. Mit dem am 08.04.2022 von den Amtschefinnen und -chefs der Ministerien beschlossenen Soforthilfepaket in Höhe von insgesamt 9 Millionen Euro nimmt Baden-Württemberg im bundesweiten Ländervergleich eine Vorreiterstellung ein. Von dieser Summe entfielen 1 Millionen Euro auf die Unterstützung der Stadt- und Landkreise bei der Förderung des Spracherwerbs von ukrainischen Vertriebenen. Der weitere Betrag in Höhe von 8 Millionen Euro wurde im Rahmen eines Förderaufrufs den 44 Stadt- und Landkreisen zur Verfügung gestellt, welche die Zuwendung ganz oder teilweise an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden oder an freie Träger weitergeben können. Die Fördermittel können für die befristete Aufstockung der Stellenanteile im Integrationsmanagement oder für weitere flankierende Maßnahmen (Einrichtung eines Welcome-Integrationsmanagements oder Maßnahmen zur niedrigschwelligen psychosozialen Unterstützung) eingesetzt werden.“

Konkret bedeutet dies für den Hohenlohekreis und einzelne Gemeinden, dass das Ministerium die Ämter mit zusätzlichen Stellen bei der Integration der Geflüchteten unterstützt hat: „Das Integrationsmanagement wird seit 2018 mit 9,97 VZÄ im Hohenlohekreis gefördert. Im Landkreis Hohenlohekreis haben vier eigenständige Antragsteller im Rahmen des regulären Integrationsmanagements eine Förderung beantragt: Stadt Künzelsau, Gemeinde Mulfingen, Stadt Öhringen sowie der Landkreis Hohenlohekreis mit 13 Verbandsmitglieder (Bretzfeld, Dörzbach, Stadt Forchtenberg, Stadt Ingelfingen, Stadt Krautheim, Kupferzell, Stadt Neuenstein, Stadt Niedernhall, Pfedelbach, Schöntal, Stadt Waldenburg, Weißbach, Zweiflingen). Laut Auskunft der Bewilligungsstelle hat der Hohenlohekreis auch einen Antrag im Rahmen des Förderaufrufs „Soforthilfe für die Integration von Vertriebenen aus der Ukraine“ für die befristete Aufstockung der Stellenanteile im Integrationsmanagement und für weitere flankierende Maßnahmen gestellt.“

Keine Unterstützung bei der dauerhaften Betreuung

Diese Maßnahmen unterstützen das Integrationsmanagement – ein Beitrag, der die Gemeinden beispielwsweise bei der Anmietung von Wohnungen entlastet, sind sie nicht. Solche Maßnahmen scheint es derzeit auch noch gar nicht zu geben. Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz forderte daher: „Der Bund muss Klarheit bei der Finanzierung der Unterbringung der Geflüchteten schaffen“.

Bis diese Klarheit geschaffen ist, werden die Gemeinden wahrscheinlich ohne Unterstützung durch Bund, Land oder Kreis auskommen müssen.

In einem weiteren Beitrag werden die Gemeinden selbst zu Wort kommen und ihre Situation schildern.

Text: Matthias Lauterer

 

 




Millionenschaden bei Großbrand in Oberkessach

Thomas Böhret. Foto: GSCHWÄTZ

Aus allen Richtungen eilten Feuerwehrleute am Dienstag, 13. September 2022 nach Oberkessach, wo eine Fensterbaufirma brannte. Die freiwilligen Feuerwehren aus Krautheim, Dörzbach und Forchtenberg sowie die Wehren aus Öhringen, Heilbronn, Neckarsulm und Künzelsau waren vor Ort. Thomas Böhret, Kommandant der Feuerwehr Künzelsau, sagt: „Wir waren mit 8 Fahrzeugen und 45 Männern und Frauen vor Ort“.

Die Polizei teilt zu dem Brand mit:

Am späten Dienstagnachmittag, 13. September 2022,  brach gegen 17.45 Uhr im Firmengebäude eines Fachbetriebs für Fenster und Türen in Schöntal-Oberkessach ein Brand aus. Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehr brannte das Gebäude mit einer Fläche von ca. tausend Quadratmeter nieder. In ihm befanden sich auch wertvolle Fahrzeuge, unter anderem ein Oldtimer sowie Motorräder. Sie wurden ebenfalls ein Opfer des Feuers. Gegen 19.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle und um 21.00 Uhr weitestgehend gelöscht. Derzeit wird von einem Sachschaden in Höhe von ca. 2 Millionen Euro ausgegangen. Menschen wurden bei dem Brand zum Glück nicht verletzt. Zur Brandursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von 48 Fahrzeugen und 220 Einsatzkräften am Brandort eingesetzt. Das THW sowie der Rettungsdienst befanden sich ebenfalls am Einsatzort. Die Feuerwehr führte Schadstoffmessungen durch.

Gesundheitsschädliche Konzentrationen wurden dabei nicht festgestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Am Mittwochmorgen, 14. September 2022, seien noch Nachlöscharbeiten im Gange, informiert Böhret.

Text: Matthias Lauterer




Gleich drei Einbrüche in Vereinsheime und Sporteinrichtungen

Zwischen Donnerstag, 08. September 2022, und Montag, 12. September 2022, meldet das Polizeipräsidium Heilbronn gleich drei Einbrüche in zwei Vereinsheime und eine Sporthalle:

Bad Mergentheim: Einbruch in Vereinsheim – Zeugen gesucht

Unbekannte verschafften sich zwischen Donnerstag, 08. September 2022, und Montag, 12. September 2022 Zutritt in ein Sportvereinsheim in Bad Mergentheim-Rengershausen. Dabei hebelten sie ein Schiebefenster auf, zerstörten dessen Glasscheibe und drangen in das Gebäude ein. Die Täter hebelten ein weiteres Fenster auf, beschädigten einen Rolladen und demolierten das Fliegengitter. In dem Gebäude wurden Schränke durchwühlt. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts. Hinweise zu den Tätern oder der Tat werden vom Polizeirevier Bad Mergentheim unter der Telefonnummer 07931 54990 entgegengenommen.

Niederstetten: Unbekannte in Turnhalle eingedrungen – Wer hat etwas gesehen?

In eine Turnhalle in der Oberstetter Straße in Niederstetten brach eine unbekannte Person in der Nacht auf Montag ein. Zwischen Sonntag, 20.30 Uhr, und Montag, 8.45 Uhr, verschaffte sie sich über ein zuvor aufgehebeltes Fenster Zugang in die Halle. Der oder die Unbekannte drückte eine verschlossene Verbindungstüre im Übergang zum Sportheim auf, warf eine weitere Glastüre ein, so dass das Sicherheitsglas zersplitterte. Hier wurden mehrere Schubladen durchsucht und Bargeld entwendet. Der entstandene Sachschaden beträgt circa 5.000 Euro. Zeugen, die in der Nacht auf Montag verdächtige Wahrnehmungen machen konnten und Hinweise zum Täter oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Weikersheim unter der Telefonnummer 07934 99470 zu melden.

Krautheim: In Vereinsheim eingebrochen – Zeugenaufruf

Unbekannte verschafften sich in der Nacht auf Montag, 12. September 2022 unbefugt Zugang in ein Sportheim in Krautheim-Gommersdorf. Sie hebelten zwischen Sonntag, 21 Uhr, und Montag, 6.30 Uhr, ein Fenster auf und drangen in das Gebäude ein. Im Inneren brachen die Täter Türen auf und entwendeten unter anderem zwei Mikrofone, eine Lautsprecheranlage und Bargeld. Es entstand an den Türen und am Fenster ein Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro. Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben oder Hinweise zur Tat und den Unbekannten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Krautheim unter der Telefonnummer 06294 234 zu melden.

Pressemeldungen Polizei Heilbronn




Sperrung der L 1025 zwischen Marlach und Winzenhofen

Die Landesstraße L 1025 muss zwischen Marlach und Winzenhofen von Montag, 29. August, bis einschließlich Freitag, 2. September, wegen einer Fahrbahndeckenerneuerung durch die Straßenmeisterei Künzelsau gesperrt werden.

Die überörtliche Umleitung wird in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt von Marlach über Sindeldorf nach Westernhausen.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Alkoholisierter Rollerfahrer stürzt zwischen Grabsteine

Ein 68-jähriger Rollerfahrer wurde bei einem Unfall am Montagnachmittag schwer verletzt. Der Mann fuhr gegen 17 Uhr auf der Götzstraße in Richtung Gommersdorf und bog in die Wolfgangstraße ab. Im Bereich der dortigen Steigung verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte einen kleinen Abhang hinunter. Dort blieb er zwischen zwei Grabsteinen liegen. Durch den Roller wurde vermutlich ein Grabstein aus seiner Verankerung gelöst und fiel auf den Kopf des 68-Jährigen. Dieser erlitt trotz Helm schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ein Alkoholtest bei ihm ergab mehr als 1,6 Promille, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Folgeunfall

Aufgrund einer Sperrung wegen des Unfalls mit dem gestürzten Rollerfahrer ereignete sich am Montagabend in Krautheim ein weiterer Unfall. Gegen 17.30 Uhr befuhren ein Ford und ein Opel Zafira hintereinander die Götzstraße. Der Ford musste aufgrund der Sperrung verkehrsbedingt anhalten. Der Zafira hielt dahinter. Vermutlich aufgrund Unachtsamkeit fuhr ein weiterer Opel-Lenker auf den haltenden Pkw auf, der daraufhin auf den Ford geschoben wurde. Die beiden Insassen der haltenden Autos wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 15.000 Euro.

Pressemitteilung Polizei HN




Schulwerbung kommt in Fahrt

Die Gewerbliche Schule Künzelsau und die Karoline-Breitinger-Schule werben von nun an mit großformatig beschrifteten Linienbussen des Nahverkehr Hohenlohekreis für ihre Einrichtungen. Beide Schulen in der Trägerschaft des Hohenlohekreises stellen auf den Seitenflächen der Busse ihre jeweils typischen Bildungsgänge vor und bringen sie ins Blickfeld ihrer jungen Zielgruppe: der Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kreis, die die Linienbusse überwiegend nutzen.

Linien von Öhringen und Krautheim nach Künzelsau

Der Bus der Karoline-Breitinger-Schule wirbt insbesondere für die vielfältigen Bildungsangebote im Bereich Hauswirtschaft und Pflege und ist zwischen Öhringen und Künzelsau unterwegs. Der Bus mit der Werbung der Gewerblichen Schule fährt auf der Linie von Krautheim über Mulfingen in die Kreisstadt. Die leuchtenden Farben und das junge Design sollen auf das Technische Gymnasium mit dem Schwerpunkt Technik und Management aufmerksam machen.

Werbung wird fünf Jahre zu sehen sein

Die beiden Busse werden für die nächsten fünf Jahre mit ihrer Werbebotschaft im Kreis unterwegs sein. Das positive ökologische Image des öffentlichen Nahverkehrs passt dabei ausgezeichnet zur Intention der Schulen.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Kevin Leiser: „Hohenlohes touristisches Potential weiter nutzen“

Mit seinem Besuch am Bahnhof Dörzbach kam Kevin Leiser, SPD-Bundestagsabgeordneter für Schwäbisch Hall Hohenlohe, der Einladung der Jagsttalbahnfreunde e.V. gerne nach.
Michael Rothenhöfer (Vorstand der Jagsttalbahn AG) führte durch den Lokschuppen und die Betriebsanlagen. Dank der Arbeit der Jagsttalbahnfreunde, wie zum Beispiel Restaurierung von Waggons oder der Verlegung von Gleisen, könne nun im Bahnhof Dörzbach wieder gefahren werden. Im nächsten Schritt solle nun die Strecke Richtung Krautheim wieder aufgebaut werden.

Großartiges ehrenamtliches Engagement 

„Ich finde dieses ehrenamtliche Engagement großartig. Zum einen machen die Jagsttalbahnfreunde die Geschichte unserer Heimat erlebbar. Und zum anderen entsteht so mit der Museumsbahn ein weiteres touristisches Highlight im wunderschönen Hohenlohe“, zeigte sich Kevin Leiser beeindruckt.

Jagsttalbahn fährt wieder – aber nur im Endbahnhof Dörzbach

Die Jagsttalbahn, für deren Reaktivierung die Jagsttalbahnfreunde arbeiten, fuhr bis 1988 von Möckmühl aus durch das Jagsttal über die heutigen Gemeinden Widdern, Olnhausen, Jagsthausen, Schöntal und Krautheim bis Dörzbach.

Pressemitteilung
Kevin Leiser




Landrat Dr. Matthias Neth kritisiert „Montags-Spaziergänge“

In den vergangenen Tagen wurden dem Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt acht weitere Omikron-Fälle bestätigt. Aufgrund der besonders schnellen Verbreitung ist davon auszugehen, dass zahlreiche weitere Fälle hinzukommen und diese besorgniserregende Virusvariante bald das Infektionsgeschehen bestimmt.

Versammlungsfreiheit hat ihre Grenzen, wo eine Gefährdung der Öffentlichkeit besteht

Im Hinblick auf diese Entwicklungen kritisiert Landrat Dr. Matthias Neth die sogenannten Montagsspaziergänge: „Wer in dieser Lage gegen die Corona Regeln demonstrieren geht, muss sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein und die Vorgaben der Corona-Verordnung einhalten, also insbesondere Maske tragen und Abstand halten. Deshalb appelliere ich an alle Teilnehmer der Proteste: Seien Sie rücksichtsvoll und beachten Sie zu Ihrem eigenen Schutz, aber auch zum Schutz Ihrer Mitmenschen die geltenden Regelungen. Ich halte die Versammlungsfreiheit für eines der wichtigsten Grundrechte unserer Demokratie überhaupt. Allerdings hat die Versammlungsfreiheit dort ihre Grenzen, wo von der Versammlung eine Gefährdung für die Öffentlichkeit ausgeht. Eben diese Gefährdung besteht, wenn viele Menschen ohne Maske und Abstand zusammenkommen und dabei die durch Omikron gestiegene Ansteckungsgefahr ignorieren. Sollte es in Zukunft vermehrt zu solchen Verstößen gegen die Corona-Verordnung kommen, wird ein Versammlungsverbot als letztes Mittel erteilt werden müssen.“

Hintergrund

Alle Versammlungen unter freiem Himmel sind rechtzeitig bei der zuständigen Behörde anzuzeigen, um einen ordnungsgemäßen Ablauf gewährleisten zu können sowie zum Schutz der Teilnehmer und der Allgemeinheit. Für das Gebiet von Öhringen, Pfedelbach und Zweiflingen ist dies die Stadtverwaltung Öhringen, für alle anderen Städte und Gemeinden das Landratsamt Hohenlohekreis. Zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung können allgemeine Auflagen sowie besondere Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes erteilt werden. Nur in absoluten Ausnahmefällen und nach umfassender Abwägung besteht auch die Möglichkeit, eine Versammlung zu verbieten.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Probealarm im Hohenlohekreis

Am 8. Januar 2022 werden funkansteuerbare Sirenen geprüft

Am Samstag, 8. Januar 2022, findet die nächste turnusgemäße Probealarmierung der funkansteuerbaren Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises statt. Dabei werden die funkansteuerbaren Sirenen aller Gemeinden und Ortsteile im Hohenlohekreis zwischen 11 und 12 Uhr ausgelöst.

Pressemitteilung Hohenlohekreis

 

Seit 1975 informieren bundesweit einheitliche Sirenensignale die Bevölkerung vor Katastrophen aller Art. Grafik: Landratsamt Hohenlohekreis