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Auch an Silvester müssen Bürger um spätestens 20 Uhr zu Hause sein

Der Polizeipräsident von Heilbronn, Hans Becker, weist auf die an Silvester geltenden Corona-Regeln hin:

Keine Treffen auf Straßen und Plätzen

Die in Baden-Württemberg geltenden Ausgangsbeschränkungen gelten auch über den Jahreswechsel. Das heißt, dass auch an Silvester die Wohnung zwischen 20 Uhr und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen verlassen werden darf. Zudem wurde am Silvester- und Neujahrstag ein bundesweite geltendes An- und Versammlungsverbot umgesetzt.

Kontaktbeschränkungen auch an Silvester in Kraft

Das heißt, ein Treffen mit anderen Menschen auf Straßen und Plätzen ist nicht möglich. Die Kontaktbeschränkung von fünf Personen aus maximal zwei Haushalten gilt auch über Silvester.

Generelles Böllerverbot im öffentlichen Raum

Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist 2020 generell verboten. Selbst wer noch Restbestände vom letzten Jahr hat, für den gilt: Das Zünden von Böllern ist im öffentlichen Raum verboten. Ein Treffen an Silvester auf der Straße mit dem Nachbarn ist also nicht möglich. Auch auf das Anstoßen mit den Nachbarn muss dieses Jahr verzichtet werden.

Appell an die Vernunft

Der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker appelliert an die Vernunft der Bürger auch an Silvester. „Verstöße sind keine Bagatelldelikte! Wir werden auch an Silvester unterwegs sein. Mit Augenmaß wird die Polizei gemeinsam mit den Ordnungsbehörden dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden.

Polizei wird Fehlverhalten sanktionieren

Wer allerdings unverbesserlich die einschränkenden Regelungen missachtet, muss mit einer konsequenten Sanktionierung seines Fehlverhaltens rechnen. Wir appellieren an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger. Jeder und jede muss seinen Beitrag im Kampf gegen das Virus leisten, nur gemeinsam können wir den Kampf gegen das Virus gewinnen. Wer gegen die Vorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus verstößt, gefährdet letztendlich Menschenleben.“

Rückfragen bitte an das Polizeipräsidium Heilbronn, Telefon: 07131 104 1010

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Heilbronn und des Polizeipräsidiums Heilbronn




Brautkleider in Hülle und Fülle – Polizei sucht zugehörige Bräute

Mit einem etwas kuriosen Anliegen wendet sich die Polizei Heilbronn an die Bevölkerung- sie teilt mit:

Herkulesaufgabe für die Polizei Obersulm: Nach der Beschlagnahmung von 100 Brautkleidern eines ehemaligen Brautmodengeschäfts mit Kommissionsware suchen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten die ursprünglichen Besitzerinnen. Im Frühjahr war der Secondhandladen in Obersulm zur Geschäftsaufgabe gezwungen. Bei der in dem Laden angebotenen Ware handelte es sich um zum Wiederverkauf abgegebene gebrauchte Brautkleider. Die Eigentümerin des Ladens verstaute die Kleider nach der Geschäftsaufgabe vorübergehend bei sich zu Hause. Infolge gingen bei der Polizei über 50 Strafanzeigen wegen Unterschlagung ein.

100 Brautkleider beschlagnahmt

Nach monatelangen Verhandlungen und Aufforderungen, die Kleider an die Eigentümerinnen auszuhändigen, beantragte die Staatsanwaltschaft Heilbronn schließlich eine Wohnungsdurchsuchung und ordnete die Beschlagnahme aller noch vorhandenen Kleider an. Nun versucht die Polizei Obersulm die circa 100 Brautkleider und diversen Hochzeitsaccessoires an die Eigentümerinnen zurückzugeben. Geschädigte können sich zur Terminabsprache zu den üblichen Bürozeiten telefonisch beim Polizeiposten Obersulm unter der Telefonnummer 07130 7077 melden.

Foto mitbringen

Diese werden gebeten, zur Abholung wenn vorhanden einen Eigentumsnachweis oder ein Foto mitzubringen. Aufgrund von Lagerschwierigkeiten bittet die Polizei um zeitnahe Anrufe. Abholungen nach dem 10. Januar 2021 sind nur noch stark eingeschränkt möglich.

Quelle: Pressemitteilung Polizei Heilbronn

Brautkleider. Foto: pixabay




Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau weist fünf serbische Schwarzarbeiter aus

Bei der Prüfung einer Künzelsauer Baustelle am 14. Dezember 2020 trafen die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit aus Tauberbischofsheim fünf serbische Staatsangehörige an. Diese hielten sich ohne die erforderlichen Papiere im Land auf und gingen unerlaubt einer Beschäftigung als Bauhelfer nach. Auf Anordnung der Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau müssen sie in ihr Heimatland ausreisen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Heilbronn hervor.

„Die Arbeiter haben keinen erforderlichen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland für ausländische Arbeitskräfte erforderlich ist. Ihnen war somit lediglich ein touristischer Aufenthalt, nicht jedoch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gestattet,“ so die Einsatzleitung.

Gegen die fünf Arbeiter wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts mit unerlaubter Arbeitsaufnahme eingeleitet.

Den kroatischen Bauunternehmer und Arbeitgeber der fünf Serben, der als Subunternehmer einer deutschen Baufirma aus dem Raum Heilbronn tätig ist, erwartet indes eine Anzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

Die Auswertung der Unterlagen und die weiteren Ermittlungen dauern an.

 




Vierbeiniges Opfer am vierten Advent – wem gehört dieser Hund?

Bei einem Unfall auf der K2386 bei Neuenstein gab es ein vierbeiniges Opfer. Es war kein gewöhnlicher Unfall, keine zwei Autos. Zwischen Mangoldsall und der Kreuzung nach Kirchensall fuhr ein VW Up entlang und krachte plötzlich mit einem Mischlingshund zusammen. Der kleine, etwa kniehohe Hund mit schwarem, leicht gelocktem Fell hatte keine Chance. Er starb.
Die Polizei suchte am vierten Advent nach den Herrchen und Frauchen, denn der Hund hatte ein braunes Lederhalsband mit weißen Kreuzen, aber keine Hundemarke. Hinweise an das Polizeipräsidiums Heilbronn: 07131/1049



Unfallflucht – Zeugen gesucht

Wie die Polizei mitteilt, wurde der Mercedes eines 53-Jährigen wurde am Dienstagmittag, 01. Dezember 2020, beim Überholvorgang eines unbekannten Autofahrers auf der B19 bei Künzelsau beschädigt.

Die Polizei beschreibt den Unfallhergang wie folgt: Der Mercedesfahrer war gegen 13 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Schwäbisch Hall unterwegs, als er auf Höhe der Anschlussstelle Taläcker von einem silbernen BMW der X-Baureihe mitsamt Anhänger überholt wurde. Der Fahrer des BMWs wechselte zunächst vom rechten auf den linken der beiden Fahrstreifen und fuhr an dem Mercedes vorbei. Beim Wiedereinscheren auf die rechte Spur, streifte der am BMW befindliche Anhänger die Front des Mercedes. Dabei entstanden Schäden in Höhe von circa 1.200 Euro. Der Lenker des BMWs fuhr nach dem Unfall weiter und verließ die Bundesstraße in Richtung Kupferzell.

Polizei sucht Zeugen

Der Fahrer des BMWs wird als Mann mittleren Alters, mit Brille und Basecap beschrieben. Dieser oder Zeugen, die Angaben zum BMW oder dessen Fahrer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Künzelsau, Telefon 07940 9400, zu melden.




Auto überschlägt sich

Zwei Frauen mussten am Montagnachmittag, den 30. November 2020, nach einem Unfall bei Forchtenberg von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht werden. Eine 61-Jährige fuhr gegen 14.45 Uhr in ihrem Opel auf der Landstraße von Forchtenberg-Sindringen nach Forchtenberg-Ernsbach, als sie aus unbekannter Ursache in den Gegenverkehr geriet.
Hier kollidierte der Opel frontal mit dem entgegenkommenden VW einer 46-Jährigen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Opel überschlug sich daraufhin und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. Der VW rutschte nach dem Zusammenstoß weiter, kam von der Straße ab und blieb auf einer Wiese stehen.
Beide Fahrerinnen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von insgesamt knapp 30.000 Euro.

Unfall zwischen Forchtenberg-Sindringen und Forchtenberg-Ernsbach am 30. November 2020. Foto: privat

Unfall zwischen Forchtenberg-Sindringen und Forchtenberg-Ernsbach am 30. November 2020. Foto: privat

Unfall zwischen Forchtenberg-Sindringen und Forchtenberg-Ernsbach am 30. November 2020. Foto: privat




Unfallflucht – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch, 25. November 2020, gegen 15:30 beschädigte ein Unbekannter einen VW Polo, der auf  dem Parkplatz eines Discounters in der Künzelsauer Hellas-Straße geparkt war. Der Verursacher fuhr davon, ohne auf den Unfall und den entstandenen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro aufmerksam zu machen.

Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Polizei Künzelsau unter der Nummer 07940 9400 zu melden.




Polizei stoppt völlig überladenen Sprinter

Am Mittwochmittag, 25. November 2020, fiel der Polizei auf der A6 zwischen Bretzfeld und Öhringen ein Mercedes Sprinter mit Anhänger auf, da auf dem Dach des Anhängers mehrere gefüllte „BigPacks“ mangelhaft gesichert waren.

Pflastersteine geladen

Neben der ungesicherten Ladung stellte sich heraus, dass der Kastenwagen deutlich überladen war. Im Inneren des Fahrzeugs waren neben zwei vollen Paletten mit Pflastersteinen unter anderem zwei große Traktorreifen und diverse andere Gegenstände geladen. Beim Wiegen des Sprinters wog dieser knapp 6.000 Kilogramm anstatt den maximal erlaubten 3.500 Kilogramm.

Erhebliche technische Mängel

Zudem stellte ein Sachverständiger fest, dass das Fahrzeuggespann gravierende Mängel vorwies. Unter anderem waren die Bremsen des Anhängers nahezu funktionslos. Ebenfalls wies die Bremsanlage des Mercedes Sprinters deutliche Mängel auf. Das Fahrzeuggespann musste anschließend stehen bleiben und durfte nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Quelle: Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Verkehrsunfall

Zwei Autofahrer wurden bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag, 26. November 2020 leicht verletzt, dazu entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 55.000 Euro.

In Linkskurve in den Gegenverkehr geraten

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 52-Jähriger gegen 13 Uhr in seinem Opel mitsamt Anhänger auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Forchtenberg-Sindringen und Forchtenberg-Schießhof. Kurz vor einer leichten Linkskurve sei der Mann aus bislang unbekannten Gründen nach links in den Gegenverkehr geraten. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes eines ebenfalls 52 Jahre alten Mannes. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.




Zigaretten unter Kohlköpfen und Petersilie versteckt

Nachdem der 33-jährige Fahrer eines in Rumänien zugelassenen Transporters nach anmeldepflichtigen Waren befragt angab, keine nennenswerten Waren zu befördern, entschlossen sich die Einsatzkräfte des Zolls am Freitagabend, 20. November 2020, zu einer genauen Überprüfung des Frachtraums. Unter einer Tarnladung von Dutzenden Kohlköpfen, zahlreichen Sträußen Petersilie und einigem anderen Gemüse entdeckten Heilbronner Zöllner über 12.000 Zigaretten.

Mobiler Scanner entdeckt Schmuggelgut

Neben einigen Gepäckstücken fanden die Zöllner, versteckt unter einer Ladung von frischem, unverarbeiteten Gemüse, zwei großvolumige Taschen. Diese wurden mit dem im Einsatz befindlichen Scan-Van noch vor Ort durchleuchtet.

Vermutlich auf dem Weg nach Grossbritannien

Schon auf den Röntgenbildern zeichneten sich die versteckten hochsteuerbaren Waren in Form der Zigaretten ab. Diese sollten mutmaßlich zu gewerblichen Zwecken nach Großbritannien verbracht und dort mit Gewinnerzielungsabsicht auf dem Schwarzmarkt in den Verkehr gebracht werden. Die Zigaretten wurden noch vor Ort sichergestellt, ein Steuerstrafverfahren gegen den Fahrer eingeleitet und ein Steuerbescheid von über 2.000 Euro für die insgesamt 12.400 zu gewerblichen Zwecken verbrachten Zigaretten erstellt.

Quelle: Pressemitteilung Zoll

In den Gepäckstücken versteckte Zigaretten
Quelle: Zoll

 

Mobiler Scanner, hier bei einer Kontrolle auf der A6. Foto: GSCHWÄTZ