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Der Klimabeirat Künzelsau sammelt Zigarettenkippen und macht Künzelsau sauberer und schöner

Der Klimabeirat Künzelsau möchte im Hinblick auf weggeworfene Kippen langfristig Verhaltensänderungen erreichen. Daher findet zum zweiten Mal die Kippen-Sammelaktion statt, für die möglichst viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht werden. Das Sammelergebnis soll ausgestellt und damit für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sichtbar gemacht werden.

Termin: Samstag, 17. September 2022 von 10.30 bis 13 Uhr

Treffpunkt: Innenhof Rathaus Künzelsau

Der Kippster solll zum Abstimmen mit der Kippe anregen – und damit weggeworfene Kippen vermeiden. Foto Rainer Freese, www.kippster.de

„Lassen Sie sich motivieren und sammeln Sie mit!“ lädt Hanne Gloger ein. Eine Anmeldung nimmt Hanne Gloger (07940/57749 oder hagloger@web.de) gerne entgegen, die Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich.

Bürgerbudget-Projekt: Kippster für KÜN

Außerdem hat die AG Abfallvermeidung des Klimabeirats ein Projekt im Rahmen des Bürgerbudgets Künzelsau eingereicht: „Kippster für KÜN“. Hier geht es darum, Raucherinnen und Raucher durch ganz besondere Sammelbehältnisse – die Kippster – dazu zu bringen, ihre Kippen eben nicht einfach auf den Boden (oder in einen Gully) zu werfen. Der Kippster lädt Menschen mit einer – möglichst originellen – Frage dazu ein, ihre Kippe als Abstimmungswerkzeug zu benutzen; beispielsweise auf die Frage „Fleischkäsweck oder Tomatenbrot?“

Hier noch einige Fakten:

  • Es dauert bis zu 15 Jahre, bis sich ein Filter zersetzt.
  • In jeder Kippe ist ein Giftcocktail enthalten, der rasch ins Grundwasser wandert. Von dort gelangt das Gift in Flüsse und Meere und auch in unsere Nahrungskette.
  • Laut Weltgesundheitsorganisation WHO verschmutzen jedes Jahr zirka 500.000 Tonnen Zigarettenkippen unseren Planeten.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 

 




„Sommer in der Stadt“ mit Little Miss Martin

Ein letztes Mal heißt es am Donnerstag, 8. September 2022 „Sommer in der Stadt“ in Künzelsau! Von 17 bis 21 Uhr sorgt die Band Little Miss Martin für beste Unterhaltung in der Oberen Hauptstraße. Die SoulRock-Funk Band mit ihrer charismatischen Sängerin Miriam Martin covert Stücke von Interpreten wie Stevie Wonder, Tina Turner, Joss Stone, Amy Winehouse oder Lenny Kravitz, denen sie ihren eigenen Stempel aufdrückt.
Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Sommer in der Stadt

An Künzelsaus schönsten Plätzen Platz nehmen, den Sommer und die Stadt genießen – dazu lud die Stadtverwaltung Künzelsau von Juni bis September an zwölf Abenden
nun schon im dritten Jahr ein. Zum gemütlichen Verweilen wurden an verschiedenen Stellen Sandflächen geschaffen sowie Liegestühle, Oleander und Palmen aufgestellt. Ziel der Stadtverwaltung war und ist es, die Innenstadt attraktiv und lebendig zu präsentieren. Deshalb organisiert das Kultur- und Veranstaltungsteam der Stadtverwaltung die Termine, engagiert die Live-Bands und übernimmt die Gagen.

Ursprünglich zur Unterstützung der Gastronomie gedacht

Damit erhalten die Künzelsauer Gastronomiebetriebe die Möglichkeit, an ihren Standorten die Besuchenden in eigener Regie und Verantwortung mit Essen und Getränken zu bewirten. Die „Sommer in der Stadt“-Abende wurden in der Corona-Zeit als Unterstützung der Gastronomiebetriebe gestartet. Die Live-Musik-Abende kommen so gut an, dass sie in der Zwischenzeit dauerhaft in den Künzelsauer Veranstaltungskalender aufgenommen sind.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Sperrung der K 2382 zwischen Ingelfingen und Diebach/Bühlhof/Rodachshof

Die Kreisstraße K 2382 muss zwischen Ingelfingen und Diebach/Bühlhof/Rodachshof von Montag, 12. September 2022, bis einschließlich Freitag, 21. Oktober 2022, wegen Tiefbauarbeiten gesperrt werden.

Die überörtliche Umleitung wird in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt von Ingelfingen über die L 1045 Abzweig B 19 nach Belsenberg Richtung Stachenhausen, Abzweig K 2316/B19.

Konsequenzen auch für NVH-Fahrgäste

Folgende Haltestellen können während der Sperrzeit durch den NVH nicht bedient werden:
„Bühlhofer Straße“, „Im Lauf“ und „Ziegelhütte“. Die Haltestelle „Rose“ dient als Ersatz.

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis

 




Seid ihr bereit für den besten Lokaljournalismus aller Zeiten?

Wie schreibe ich einen Artikel? Welcher Titel wirkt am interessantesten für die/den Leser:in? Wie sehen professionelle Fotos aus? Wie drehe ich ein Kurzvideo? Wie schreibe ich über ein Gerichtsverfahren? Das alles und noch viel mehr werden wir bei unserem Lokaljournalismus-Workshop am Freitag, den 09. September 2022, sowie Samstag, von 09 bis 16 Uhr, in unserer Redaktion GSCHWÄTZ in Künzelsau besprechen  – anhand von theoretischen Beispielen und praktischen Übungen. Auch rechtliche Fragen werden erörtert.

Die Teilnehmenden dürfen sich auf drei prominente Interviewpartner:innen freuen, die von Ihrer Arbeit berichten.

Des Weiteren richtet sich der Workshop aber auch an Freiberufler, Selbstständige, Medienmacher, Beginner, Schüler:innen, Student:innen und Quereinsteiger, die gerne die grundlegenden Basics im Lokaljournalismus in einem Crashkurs lernen und zugleich wichtige Kontakte knüpfen möchten.

„Die Redaktion GSCHWÄTZ möchte den Lokaljournalismus stärken, da er ein Basispfeiler einer jeden Demokratie darstellt und für Meinungsvielfalt und Pressefreiheit steht. Insbesondere Jungjournalisten sollen in ihrem beruflichen Tun gefördert werden“, erklärt GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann.

Der Workshop ist kostenlos. Die Teilnehmenden erhalten eine Urkunde.




Neubau des Landratsamts nimmt Gestalt an

Die Planungen für den Neubau des Landratsamts des Hohenlohekreises in Künzelsau schreiten voran. Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs können nun alle eingereichten Entwürfe sowie die vier Preisträger in einer virtuellen Ausstellung auf der Homepage des Landratsamts Hohenlohekreis eingesehen werden. Unter www.hohenlohekreis.de/neubau gibt es neben den Entwürfen künftig auch weitere Informationen zum weiteren Verlauf des Bauvorhabens.

Landrat ist voller Vorfreude

„Mit dem Abschluss des Wettbewerbs haben wir einen großen Schritt in Richtung neues Kreishaus getan. Ich freue mich sehr über das große Interesse der Bevölkerung an diesem Prozess und vor allem darauf, mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem modernen Verwaltungsgebäude mit viel Bürgernähe und attraktiven Arbeitsbedingungen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu bearbeiten, sie zu beraten und für die Zukunft des Hohenlohekreises anzupacken“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth, der auch Mitglied der Jury war.

17 Entwürfe, 4 Preisträger

Der Architekturwettbewerb wurde mit der Sitzung des Preisgerichts am 1. Juli 2022 abgeschlossen. Die Jury, bestehend aus erfahrenen Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Kreistags, der Kreisverwaltung sowie der Stadtverwaltung Künzelsau, hat aus 17 eingereichten Entwürfen vier Preisträger ausgewählt. Gemäß der Vergabeverordnung fand mittlerweile das Verhandlungsgespräch mit den Preisträgern statt. In diesem Gespräch haben die Preisträger ihr finales Angebot abgegeben. Der Kreistag des Hohenlohekreises wird in seiner Sitzung am 26. September – ausgehend vom Ergebnis des Vergabeverfahrens – einen der vier Preisträger mit der Planung des neuen Kreishauses beauftragen.

Hintergrund zum Verfahren

Für den Neubau eines Kreishauses beauftragte der Kreistag die Landkreisverwaltung mit dem Grundsatzbeschluss vom 19. Juli 2021, ein Vergabeverfahren zur Planerbeauftragung (VgV-Verfahren) mit vorgelagertem Architekturwettbewerb durchzuführen. Hierzu bereitete die Verwaltung im Herbst 2021 die entsprechenden Unterlagen vor und schrieb den Wettbewerb Ende November 2021 öffentlich aus. In einer ersten Phase konnten sich Architekturbüros für eine Teilnahme bewerben. Da die Teilnehmerzahl auf insgesamt 25 begrenzt war, mussten die freien Plätze unter den zugelassenen Bewerbern verlost werden. Der eigentliche Wettbewerb begann mit der zweiten Phase, in der die teilnehmenden Architekturbüros auf der Basis der detaillierten Aufgabenstellung ihre Entwürfe entwickelten. Abgeschlossen wurde der Architekturwettbewerb mit der Preisgerichtssitzung. Anhand vorher festgelegter Beurteilungskriterien prüfte das Preisgericht die einzelnen Arbeiten und prämierte am Ende die besten Arbeiten. Am 1. Juli 2022 hat das Preisgericht in mehreren Auswahlrunden das Teilnehmerfeld auf vier Arbeiten reduziert und nach einer anschließenden intensiven Diskussion über die Vorzüge und Nachteile der in der engeren Wahl verbliebenen vier Entwürfe die Rangfolge festgelegt. Entsprechend dieser Rangfolge wurden dann die Preise vergeben.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




Hohenloher:innen aufgepasst: Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen

Jost Jahn sitzt in seinem eigenen Wartezimmer und erklärt die Situation kurz und knapp. Der Zahnarzt werde ab Frühjahr 2023 in den Ruhestand gehen. Dann werde es auf Amrum keinen Zahnarzt mehr geben, wenn sich kein/e Nachfolger:in finde.

Für viele Einwohner:innen und auch Touristen wäre das natürlich die schlechteste Lösung. So bliebe den Insulanern nur mit der Fähre nach Föhr zu schippern, im den nächsten Zahnarzt zu besuchen.

Die Praxis von Jahn befindet sich im Erdgeschoss seines Privathauses in dem kleinen Städtchen Nebel. Er könne sich vorstellen, sagt er, dass ein Nachfolger hier in Miete die Praxis weiterführt. Nur allzu viel verändern in den Praxisräumen dürfe man nicht, da etwa der Boden sehr alt ist und damit zwar nicht unter Denkmalschutz stehe, aber doch einen gewissen Wert habe.

Eine weitere verbliebene Praxis befindet sich im Hafenstädtchen Wittdün. Sie ist moderner und jünger ausgetattet. Die Zahnärztin möchte, wie sie auf Ihrer Internetseit hinweist, bereite im Oktober 2022 ihre Porten schlieeßen. Diese Praxis, immerhin 120qm groß und modern ausgestattet, kann man käuflich erwerben. Ebenso eine dazugehörige Wohnung, was nicht von Nachteil ist, wenn man die Immobilienpreise auf Amrum betrachtet.

rund die Hälfte der Patienten sind laut Jost Insulaner, der Rest Touristen. Generell sei in den Ferienmonaten mehr Betrieb in den Praxen als in den Wintermonaten. Notdienste kämen hinzu, die man bestenfalls mit einem Kollegen teilen könne, wenn beide Praxen eine/n Nachfolger:in finden.

Wer Interesse hat, eine der Praxen zu übernehmen, darf sich gerne direkt mit den jeweiligen Zahnärzten in Verbindung setzen:

Jost Jahn: Smäswai 4, 25946 Nebel. Telefon: 04682 9614474
Nina-Patricia Bienert, Inselstraße 20, 25946 Wittdün. Telefon: 04682/9681081
Auch die jeweiligen Bürgermeisterämter in Wittdün und Nebel helfen gerne weiter.



Keine Künzelsauer Apfelschorle in diesem Jahr

Aufgrund der wochenlangen Hitze und Trockenheit sind viele Äpfel nicht mehr verwertbar oder hängen schon nicht mehr auf den Bäumen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Die Stadtverwaltung Künzelsau muss daher leider die Apfel-Sammelaktion, die am 16. und 17. September 2022 im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ in Belsenberg stattfinden sollte, absagen.

 

 




Maisernte vorgezogen

Aufgrund der anhaltenden Dürre haben diverse Landwirte die Maisernte vorgezogen. Die Böden auf den Feldern bilden wegen des ausbleibenden Regens tiefe Risse. Der Mais ist wegen der Trockenheit nicht richtig gewachsen. Fast komplett verdorrt und vertrocknet haben viele Landwirte im Hohenlohekreis bereits Ende August 2022 ihren Mais eingefahren. Normalerweise steht der Mais ansonsten gerne noch bis Oktober oder sogar November.

Durch die anhaltende Hitze ist die Ernte nun wesentlich spärlicher ausgefallen. Den Mais verarbeiten die Landwirte in der Regel zu Tierfutter. Nun fürchten viele, dass das Futter in diesem Jahr nicht reicht und sie entweder Futter zukaufen oder Tiere schlachten müssen (wir berichteten).

Deutschlandweit sieht es nicht besser aus.

Angesichts anhaltender Trockenheit in vielen Regionen erwartet der Deutsche Raiffeisenverband erhebliche Schäden bei der Maisernte. Bei Körnermais sei mit Verlusten von knapp 600.000 Tonnen zu rechnen – rund 15 Prozent der ursprünglich prognostizierten Menge, teilte der Verband in Berlin mit. Das berichtet der Stern.

 




Äpfel, Kirschen, Birnen oder Zwetschgen

Es ist wieder soweit: die Stadt Öhringen verteilt kostenlos 300 hochstämmige Obstbäume inklusive Pflanzmaterial. Um an dieser Aktion teilnehmen zu können, müssen Sie in Besitz eines Grundstücks auf Öhringer Gemarkung sein. Bitte melden Sie sich telefonisch am Montag den 12.09.2022 von 8:30 Uhr bis 16 Uhr im Öhringer Rathaus bei Frau Herzog unter der Nummer 07941/68-168. Nennen Sie dabei bitte das Flurstück, auf welchem die Bäume gepflanzt werden sollen, sowie die gewünschte Anzahl. Sie können auch Sortenwünsche äußern, aufgrund der begrenzten Menge pro Sorte kann jedoch nicht garantiert werden, dass Sie jeden Baum Ihrer Wahl erhalten. Pro Bürgerin oder Bürger können maximal fünf Bäume ausgegeben werden.

Mehrere Sorten im Angebot

Die Sortenaufstellung für dieses Jahr sieht folgendermaßen aus:

Apfelsorten: Gehrers Rambour, Glockenapfel, Gravensteiner, Kardinal Bea, Rote Sternrenette und Zabergäurenette.
Süßkirschen: Hedelfinger.
Tafelbirnen: Pastorenbirne.
Zwetschgen/Pflaumen: Reneklode. Quitte.

Informationen zu den Sorten

Die Pastorenbirne wurde angeblich vor langer Zeit von einem französischen Pfarrer in einem Wald aufgefunden. Der Baum der Pastorenbirne ist in der Jugend starkwüchsig und insgesamt stellt er keine zu großen Ansprüche an Boden und Lage. Das Fruchtfleisch ist weißgelb und saftig. Der Geschmack wird durch ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis mit schwachem Aroma beeinflusst.

Glockenäpfel werden im Oktober geerntet. Ein durchlässiger, nährstoffreicher Boden und ein sonniger bis halbschattiger Standort sind gute Bedingungen für den Wuchs des Baums. Der Geschmack ist säuerlich-erfrischend mit einem wenig saftigen Fruchtfleisch. Der Baum weißt eine gute Frosthärte auf.

Die Rote Sternrenette ist ein dunkelrot gefärbter Apfel und galt früher als „der klassische Weihnachtsapfel“. Sie war sehr weit verbreitet. Der Baum bevorzugt tiefgründige und feuchte Böden. Zudem ist er ist widerstandsfähig gegen Krankheiten und Frost. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, mittelfest, nur mäßig saftig und süßsäuerlich.

Abholung im Baubetriebshof

Die bestellten Bäume können am Mittwoch, den 26.10.2022 von 17 bis 18 Uhr im Baubetriebshof abgeholt werden. Da die Pflanzungen der Biotopvernetzung dienen, müssen die Bäume im Außenbereich auf Streuobstwiesen gepflanzt werden. Die Umsetzung wird stichprobenhaft kontrolliert.

„Seit dem Jahr 2014 findet die beliebte Aktion bereits statt. Mit einer Pflanzung können Sie die Biotopvernetzungsaktion unterstützen und helfen, einen der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas, die Streuobstwiesen, zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler.

Die Pflanzung der Bäume sollte im November bei frostfreiem Wetter erfolgen. Zu beachten ist, dass junge Bäume einen Erziehungsschnitt benötigen. Für interessierte Bürger veranstalten das Landwirtschaftsamt, der Obst- und Gartenbauverein und der Landschaftserhaltungsverband verschiedene Baumschnittkurse. Einer dieser Kurse findet am 02.12.2022 und am 03.12.2022 statt. Änderungen dieser Termine können eintreten. Mitte Februar gibt es zusätzlich Kurse zur Streuobstpflege.

Beitrag zu neuen Lebensräumen und der Biotopvernetzung

Mithilfe der Verwaltungsgemeinschaft Öhringen – Pfedelbach – Zweiflingen wurden in den vergangenen Jahren ca. 5700 hochstämmige Bäume gepflanzt. Dadurch entstanden bereits 52 ha (520.000 m2) neue Streuobstflächen und damit Lebensräume, welche die Bildung der Biotopvernetzung unterstützen.

Die Biotopvernetzung ist von großer Bedeutung für Tier- und Pflanzenarten, weil sie wichtige Verbindungen zwischen verschiedenen Lebensräumen schafft. Durch diese Vernetzungen ist es Arten möglich, von einem Lebensraum in den nächsten zu wandern. Tiere machen dies unter anderem bei der Nahrungssuche oder auf der Suche nach geeigneten Überwinterungsquartieren. Auch bei Wanderungen zu Paarungsorten hilft die Biotopvernetzung.

Beeinflussung des Kleinklimas

Auch in Bezug auf den immer schneller voranschreitenden Klimawandel hilft diese Aktion. Bäume filtern die Luft und kühlen diese kleinklimatisch ab, was auch Vorteile für den Menschen hat.

Der geschaffene Lebensraum an sich hilft vielen Arten weiter, wie zum Beispiel dem Gartenrotschwanz, einer Vogelart, die sich in lichten Wäldern, Parks und auch im Streuobst findet. Durch die wärmeren Temperaturen bleiben mehr Vogelarten den Winter über in der Region, die dem Gartenrotschwanz Konkurrenz um geeignete Brutreviere machen. Durch die Schaffung neuer Lebensräume kann diesem Problem etwas entgegengewirkt werden.

Wenn Sie die Artenvielfalt Ihrer Grundstücke weiter erhöhen möchten, sollte eine extensive Grünlandbewirtschaftung mit späterem Schnittzeitpunkt (ab Mitte Juni) erfolgen. Auch ein Verzicht auf Stickstoffdüngung erhöht die Artenvielfalt.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Öhringen




Bund fördert Breitbandausbau im Landkreis Schwäbisch-Hall mit 28 Millionen Euro

Zeitgleich freuen sich die Abgeordneten Kevin Leiser (SPD) und Valentin Abel (FDP) darüber, dass der Bund den Breitbandausbau im Kreis Schwäbisch-Hall mit 28 Millionen Euro fördert:

Kevin Leiser. Foto: www.kevin-leiser.de

Kevin Leiser schreibt:

Der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall erhält knapp 28 Millionen Euro Fördergelder des Bundes für den Breitbandausbau. Dies erfuhr der Bundestagsabgeordnete Kevin Leiser (SPD) durch den Projektträger des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr am Donnerstag, dem 01. September 2022.

„Alle Menschen in Deutschland sollen an der Digitalisierung teilhaben können. Dazu braucht es schnelle Breitbandverbindungen. Ich freue mich daher über die Förderungen für unsere Kommunen“, so Kevin Leiser.

Im Rahmen des Förderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland fördert der Bund die Investitionen des Zweckverbandes für die Erschließung von unterversorgten Adressen in den Städten Gaildorf (1.137.032,00 Euro), Ilshofen (4.544.943,00 Euro), Langenburg (1.250.424,00 Euro) und Schrozberg (642.664,00 Euro) sowie in den Gemeinden Michelbach an der Bilz (1.079.273,00 Euro), Obersontheim (5.074.140,00 Euro), Rot am See (5.425.364,00 Euro), Satteldorf (5.919.910,00 Euro) und Wolpertshausen (2.833.566,00 Euro). Der Förderbetrag entspricht dabei 50 Prozent der Gesamtkosten. Die Mittel aus dem Förderprogramm stellt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zur Verfügung.

Valentin Abel. Foto: FDP Hohenlohe

Und Valentin Abel teilt mit:

 Digitale Erschließung unserer Region schreitet voran

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert den Breitbandausbau in mehreren Gemeinden und Städten des Landkreises Schwäbisch Hall. Dazu erklärt der örtliche Bundestagsabgeordnete Valentin Abel (FDP):

„Eine stabile, schnelle und zuverlässige Internetverbindung ist heutzutage unabdingbar und ein wichtiger Faktor für die Attraktivität unserer Region. Nicht nur für Unternehmen ist eine solche Verbindung für die Standortwahl relevant, gerade auch für die Bürgerinnen und Bürger. Denn in einer Gesellschaft, die täglich digitaler wird, ist die Qualität des Internets auch ausschlaggebend für die Lebensqualität, zum Beispiel wenn Homeoffice ermöglicht werden soll.“

Abel weiter: „Es freut mich sehr, dass das Bundesministerium für Digitales und Verkehr die Relevanz des Breitbandausbaus erkannt hat und endlich die notwendigen Schritte einleitet, um auch den ländlichen Raum ins 21. Jahrhundert zu bringen. Auch der Landkreis Schwäbisch Hall profitiert von diesem Förderprogramm. Insgesamt fördert der Bund mit über 30 Millionen Euro die Erschließung unterversorgter Adressen in den Gemeinden Wolpertshausen, Obersontheim, Satteldorf, Michelbach an der Bilz und Rot am See und den Städten Schrozberg, Gaildorf, Ilshofen, Langenburg und Vellberg. Durch die Förderung schreitet die digitale Erschließung unserer Region mit großen Schritten voran.“

Pressemitteilungen Valentin Abel und Kevin Leiser