1

Sperrung der K 2382 zwischen Ingelfingen und Diebach/Bühlhof/Rodachshof

Die Kreisstraße K 2382 muss zwischen Ingelfingen und Diebach/Bühlhof/Rodachshof von Montag, 12. September 2022, bis einschließlich Freitag, 21. Oktober 2022, wegen Tiefbauarbeiten gesperrt werden.

Die überörtliche Umleitung wird in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt von Ingelfingen über die L 1045 Abzweig B 19 nach Belsenberg Richtung Stachenhausen, Abzweig K 2316/B19.

Konsequenzen auch für NVH-Fahrgäste

Folgende Haltestellen können während der Sperrzeit durch den NVH nicht bedient werden:
„Bühlhofer Straße“, „Im Lauf“ und „Ziegelhütte“. Die Haltestelle „Rose“ dient als Ersatz.

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis

 




Kraut- und Rübenmarkt mit Schnäppchenmeile

Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende zu. Ein Grund für Traurigkeit? In Künzelsau sicherlich nicht, denn am letzten Samstag vor Schulbeginn, am 10. September 2022 ab 10 Uhr werden viele Mitgliedsgeschäfte der Werbegemeinschaft Künzelsau hochwertige Markenprodukte zu absoluten Schnäppchenpreisen vor ihren Läden anbieten.

Kraut und Rüben gibt es nicht

Zwar gibt es weder Kraut noch Rüben zu kaufen, dafür erwartet die Kunden aber das ein oder andere Angebot passend zur Jahreszeit: ein Paar Sommerschuhe zu Tiefstpreisen, Kurzarmhemden oder Herrenhosen in schöner Auswahl, rabattierte Schreib- und Spielwaren, Geschenke zur Einschulung, ein paar Teller für den neuen Studentenhaushalt, eine neue Backform oder Kinderspielzeug; auch Schmuck oder antiquarische Bücher werden zu finden sein.

Und das alles zu einem sensationellen Preis. Nebenbei können sich die Besucher bei einem Eis oder Mittagessen von den Künzelsauer Gastronomen verwöhnen lassen. So wird das letzte Ferienwochenende traditionell zu einem Einkaufsspaß mit Freunden, Bekannten oder der ganzen Familie in der Künzelsauer Innenstadt.

Künzelsau und die Geschäftsinhaber freuen sich über zahlreiche Besucher.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 

 




Öffentliche Verkehrsmittel auf Bestellung

In manchen ländlichen Regionen mit dünner Besiedelung ist öffentlicher Personennahverkehr mit einem festen Linienbustakt nicht wirtschaftlich. Um auch in diesen Gebieten einen flächendeckenden ÖPNV zu garantieren, sind hier öffentliche Verkehrsmittel auf Bestellung (On Demand) ein Mittel der Wahl. So können beispielsweise Kleinbusse oder Ruf-Taxis via Smartphone bestellt werden. Das Verkehrsministerium fördert deshalb diese On-Demand Verkehre.

Förderung von flexiblen und bedarfsorientierten Angeboten

Das Ministerium für Verkehr hat neue Förderrichtlinien für On-Demand Verkehre veröffentlicht. Mit dem Programm sollen die kommunalen Aufgabenträger bei der
Einrichtung und dem Betrieb flexibler und bedarfsorientierter Angebote finanziell unterstützt werden. Insgesamt stellt das Land 25 Millionen Euro zur Verfügung.
Mit dem Geld können voraussichtlich zehn Vorhaben über drei Jahre gefördert werden.
„Gerade in ländlichen Räumen müssen wir das ÖPNV-Angebot angepasst ausbauen. On-Demand Verkehre sind hier ideal um ein wirtschaftlich tragfähiges und ökologisch sinnvolles ÖPNV-Angebot in Räumen und zu Zeiten schwacher Verkehrsnachfrage sicherzustellen. Mit dem neuen Programm schaffen wir dafür ein passgenaues Instrument“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL.

On-Demand-Projekte werden mit bis zu 2,5 Millionen Euro unterstützt

Die Stadt- und Landkreise können bis zum 14. Oktober 2022 beim Ministerium für Verkehr ihre Anträge für die Einrichtung von On-Demand Verkehren einreichen. Das Förderprogramm sieht eine abschmelzende, dreijährige Förderung der Vorhaben vor. Dabei werden im ersten Jahr bis zu 50 Prozent der Kosten, im zweiten und dritten Jahr jeweils 25 Prozent der Kosten durch das Land übernommen. Je Vorhaben können maximal 2,5 Millionen Euro gewährt werden.

Das Förderprogramm reiht sich in eine Vielzahl von Maßnahmen ein, mit denen die Landesregierung das Nahverkehrsangebot in der Fläche weiter ausbauen
möchte. Seit 2015 konnten mit der Förderung von inzwischen 36 Regiobuslinien zahlreiche Unter- und Mittelzentren stündlich an den regionalen Schienenverkehr
angebunden werden.

Mobilitätsgarantie von morgens bis abends

Hier setzt nun das neue Programm an, indem bestehende Taktlücken geschlossen und auch kleinere Gemeinden und Ortschaften mit On-Demand Verkehren im Landestakt attraktiv angebunden werden. Die geförderten Verkehre sollen zusammen mit vorhandenen Buslinien an allen Wochentagen ein mindestens stündliches Fahrtenangebot zwischen 05:00 Uhr und 24:00 Uhr (am Wochenende mindestens ab 7:00 Uhr) sicherstellen. Die Buchung soll mittels Internet, App und Telefon möglich sein. Auch der barrierefreie Transport von Rollstühlen, Gehhilfen und Kinderwagen wird verbindlich vorgeschrieben.

Ziel des Landes ist, die Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Um dies zu erreichen, ist es erforderlich, Bahn und Busangebote
in Baden-Württemberg als eine Alternative zum Pkw-Verkehr auszubauen, um ein bedarfsangepasstes, verlässliches und flächendeckendes Grundangebot
sicherzustellen. Nach dem Leitbild der im Koalitionsvertrag verankerten Mobilitätsgarantie sollen alle Räume in Baden-Württemberg von frühmorgens bis
spätabends an den ÖPNV angeschlossen sein.

Link zum Förderprogramm: https://vm.badenwuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/oepnv/

Pressemitteilung Verkehrsministerium Baden-Württemberg




Bongai Shamwari ART eröffnet eine neue Ausstellung in Hermuthausen.

Seit dem 4. September 2022 ist die Ausstellung Bongai Shamwari ART mit ihren vielfältigen Kunstwerken aus dem afrikanischen Land Zimbabwe in Hermuthausen eröffnet. In der Rathsgasse 6, bei Familie Beekes sind neben vielen Shona Steinskulpturen auch Bilder verschiedener Künstler zu bewundern. Ganz einzigartig sind die Vögel aus Schwemmholz, die auch im Garten einen schönen Platz finden. Neu im Programm sind Metallvögel  und Ameisen aus receicling Material, Schmuck und afrikanische Kleider. Ob Geburtstag oder sonst ein Anlass für ein Geschenk, hier findet jeder ein passendes Stück für den Geschmack und Geldbeutel.

Förderung eines Projekts in Zimbabwe

Der Erlös geht an den Ingelfinger Verein Bongai Shamwari e.V, der seit vielen Jahren ein Kindergarten, Schule, ein Frauenprojekt und Kunst und Kultur unterstützt. Denn mit dem Verkauf werden auch die Künstler vor Ort unterstützt, die dem Verein alle persönlich bekannt sind. Somit können Sie nicht nur außergewöhnliche Kunstwerke erwerben, sondern auch gleichzeitig etwas Gutes tun.

Kontakt zum Besuch
Resi und Wilfried Beekes
Festnetz 07940 2795
Whatsapp 01512 3694376

Zwei Schaufenster in Ingelfingen erweitern die Ausstellung und bieten auch da eine kunstvolle Auswahl: In der Mariannenstrasse, gegenüber von Fahrrad Zügel, und in der Schloßstrasse, gegenüber der Tiefgarage.

Pressemitteilung Bongai Shamwari e.V.




Müllabfuhr ist der Top-Performer unter den staatlichen Dienstleistern

Jedes Jahr läßt der Deutsche Beamtenbund, eine Art Gewerkschaft für Beamte, vom Institut Forsa eine Umfrage unter dem Titel „Der öffentliche Dienst aus Sicht der Bevölkerung“ durchführen, um festzustellen, wo den Bürger der Schuh drückt und ob die Beamten die Probleme, die die Bürger empfinden, auch zielführend bearbeiten. Im Juli 2022 wurden etwas mehr als 2.000 Bürger repräsentativ zu ihren Ansichten über den Staat, die Beamten und verschiedene aktuelle gesellschaftliche Themen befragt.

Die Erhebung fand im Juli 2022 statt. Befragt wurden 2.013 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger. Wie bereits 2020 und 2021 wurde die Erhebung online mithilfe des forsa.omninet-Panels durchgeführt, einem für die deutsche Online-Bevölkerung ab 14 Jahren repräsentativen Panel mit derzeit rund 100.000 Teilnehmern. Die Auswahl der Befragten erfolgte offline nach einem systematischen Zufallsverfahren, das sicherstellt, dass die befragten Bürgerinnen und Bürger ein Spiegelbild der Gesamtbevölkerung in Deutschland darstellen.

Die ermittelten Ergebnisse können lediglich mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- 2,5 Prozentpunkte) auf die Gesamtheit der Bevölkerung übertragen werden

Handlungs- und Leistungsfähigkeit des Staates

Im Jahr 2020 waren noch 56 Prozent der Befragten davon überzeugt, „dass der Staat in der Lage sei, seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen.“ Mit dem weiteren Verlauf der Coronakrise und der folgenden weiteren Krisensituationen bis hin zur heutigen Gaskrise fiel dieser Anteil deutlich ab: Waren es 2021 noch 45 Prozent, sind es aktuell nur noch 29 Prozent der Befragten, die den Staat als handlungsfähig empfinden. Interessant ist, dass ausgerechnet zu Beginn der Coronakrise der Staat als sehr handlungsfähig empfunden wurde, später dann immer weniger.

Zwischen Ost und West sind kaum Unterschiede festzustellen, erstaunlich ist, dass ausgerechnet die junge Generation der 18-29-jährigen den Staat noch am besten beurteilt: 35 Prozent der jungen Menschen finden, dass der Staat in der Lage ist, seine Aufgaben zu erfüllen. Je höher der Schulabschluß, desto mehr wird dem Staat Handlungsfähigkeit zugesprochen.

Am wenigsten überzeugt vom Staat sind die Anhänger der Oppositionspartei AfD (9 Prozent) und der Regierungspartei FDP (16 Prozent). Anhänger von SPD und Grünen erachten den Staat mit 45 bzw 46 Prozent als handlungsfähig – bezeichnend aber auch bei diesen Regierungsparteien ist, dass jeweils mehr als die Hälfte ihrer Anhänger den Staat als überfordert ansehen.

Auszug aus der Forsa Studie

Wo liegen die Probleme?

Die Befragten, die den Staat als überfordert ansehen, wurden gebeten, die Aufgaben zu nennen, bei denen sie eine Überforderung sehen. Es wurden dabei keine Antwortvorgaben gemacht – offene Antworten und Mehrfachantworten waren möglich.

Da die Befragung im Juli 2022 durchgeführt wurde, ist es nicht verwunderlich, dass das Thema Energieversorgung mit 17 Prozent sehr häufig genannt wurde – in den Vorjahren war dieses Thema kaum relevant. Es folgen die Themen Klima- und Umweltschutz (15 Prozent), Schul- und Bildungspolitik (13 Prozent), soziale Sicherungssysteme, Rente (12 Prozent) und soziale Gerechtigkeit sowie Gesundheitsversorgung mit jeweils 11 Prozent.

Es fällt auf, dass offenbar nicht einmal die AfD-Wählerschaft, die zu 90 Prozent den Staat als überfordert empfindet, den Staat bei zweien ihrer lautesten Kritikpunkte als überfordert ansieht: Sowohl die Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie das Thema „Krieg in der Ukraine, Umgang mit Rußland“ landen bei 10 bzw. 9 Prozent – und das, wo die AfD-Wähler unter den Befragten, die den Staat für überfordert halten, einen höheren Anteil haben als in der Grundgesamtheit.

Vergleich mit den sozialen Medien

Im Vergleich mit den Themenschwerpunkten der sozialen Medien, ist dieses Ergebnis überraschend: In der Umfrage zeigt sich erhebliche Präsenz der sozialen Themen. Diese Themen finden in den sozialen Medien zwar statt, scheinen den Nutzern der sozialen Medien aber nicht so wichtig wie in der Umfrage. Dort dreht sich ein großer Teil der Diskussionen und „Diskussionen“ um das Thema Russland. Die Russland-Diskussion wird intensiv befeuert durch automatisierte Bots, wie eine Recherche von t-online zeigt. Wie intensiv diese Einflußnahme ist, dafür könnte das Umfrageergebnis des Beamtenbundes ein Indiz sein.

Einzelne Bereiche

Am Besten von den Bürgern bewertet wird wie übrigens auch in den Vorjahren die Müllabfuhr. Dahinter kommen Bibliotheken und Museen. Die Arbeit der Ministerien in Bund und Land sowie der Arbeitsagentur wird – in Schulnoten – am schlechtesten bewertet: diese bekommen aber auch noch im Durchschnitt eine 3-, also noch ein „Befriedigend“.

Bewertung der Einzelbereiche passt nicht zur Gesamtaussage

Diese Bewertungen wollen so gar nicht zum Ergebnis passen, dass nur noch 29 Prozent der Befragten den Staat für handlungsfähig halten und 66 Prozent ihn für überfordert halten. Man sollte eine deutlich schlechtere Bewertung annehmen:  Wenn 66 Prozent die Leistung der staatlichen Institutionen nicht als „ausreichend“ erachten, kann die Gesamtwertung eigentlich keine 3minus mehr sein.

Wünsche der Bürger

Auszug aus der Forsa Studie

Welche staatlichen Aufgaben die Bürger für wichtig oder weniger wichtig halten, ist die letzte Aussage der Umfrage: Und wieder stehen die sozialen Themen und der Klimaschutz an erster Stelle: 94 Prozent der Bevölkerung halten die Aufrechterhaltung der sozialen Gerechtigkeit für wichtig oder sehr wichtig, beim Klimaschutz sind es 84 Prozent. Auch die Entlastung der Bürger aufgrund der Inflation (87 Prozent) ist im Endeffekt nichts anderes als das Thema der sozialen Gerechtigkeit.

Diese Themen sind den Menschen wichtiger als beispielsweise die Versorgung der Ukraine mit schweren Waffen. Die humanitäre Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung liegt allerdings 81 Prozent der Befragten am Herzen.

Die reale Welt ist nicht das Netz und auch nicht die politische Welt

Auch dieses Ergebnis entspricht nicht den Prioritäten, die die sozialen Medien suggerieren. Es entspricht auch nicht der Politik, die der eine oder andere Spitzenpolitiker vertritt. In der Bevölkerung gibt es offenbar einen großen Bedarf nach sozialer Gerechtigkeit, den die Politik momentan nicht zu erfüllen scheint.

Auch die gefühlte Wichtigkeit des Klimaschutzes sollte für manchen politisch Verantwortlichen ein Zeichen sein, sich von althergebrachten Prinzipien zu lösen. Die Umfrage zeigt deutlich, dass der Klimaschutz bereits von der absoluten Mehrheit der Menschen als „sehr wichtig“ eingeschätzt wird.

Text: Matthias Lauterer

 




Wird Alexander Gerst der erste Deutsche auf dem Mond?

Vor etwas über 50 Jahren trainierten US-Astronauten im Rieskrater um Nördlingen für ihren ersten Mondspaziergang. Und genau dort soll sich auch Alexander Gerst, zusammen mit seiner amerikanischen Astronautenkollegin Stephanie Wilson, demnächst auf den nächsten Mondflug eines Menschen vorbereiten. Sie sollen dort üben, wie man in Kratern geologische Proben nimmt, um möglichst gute Erkenntnisse über den Mond zu erhalten. Der Rieskrater rund um Nördlingen bietet ähnliche geologische Bedingungen wie die Mondkrater.

Das European Service Module (EMS) macht den Flug zum Mond erst möglich. Gebaut wurde es bei Airbus in Bremen. Im Bild ist die Primärstruktur zu sehen, die dem Modul Steifigkeit verleiht. Foto: Airbus

Ob Gerst und Wilson aber wirklich zum Mond fliegen werden, ist noch nicht beschlossen. Das ARTEMIS-Programm, das wieder Menschen auf den Mond bringen soll, steht noch am Beginn. Dass beim Mondflug ein Astronaut oder eine Astronautin aus Europa teilnehmen werden, gilt aber als sicher: Europa liefert mit dem ESH (European Service Module), das ist das Lasten- und Landemodul der auf den Namen „Raumschiff Orion“ getauften Landefähre.

Raumschiff Orion. Foto: ESA

Der erste Startversuch der ARTEMIS-Rakete, die wieder Menschen zum Mond bringen soll, wurde bereits zweimal wegen technischer Probleme abgebrochen. Der dritte Startversuch findet möglicherweise erst im Oktober statt.

Text: Matthias Lauterer




experimenta schließt vom 12. bis 14. September

Die experimenta nutzt die ersten drei Tage nach den Sommerferien in Baden-Württemberg für Wartungsarbeiten. Die experimenta bleibt deshalb vom 12. bis 14. September für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

Deutschlands größtes Science Center schließt von Montag, 12. September, bis Mittwoch, 14. September, seine Tore für die Öffentlichkeit. In dieser Zeit finden Service- und Wartungsarbeiten an den Mitmachstationen und an der Gebäudetechnik statt. Außerdem nutzt die experimenta diesen Zeitraum, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Sicherheitstechnik und Erste Hilfe zu schulen.

Ab Donnerstag, 15. September, startet die experimenta dann wieder ihren Betrieb und kann montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Wochenende sowie feiertags von 10:00 bis 18:00 Uhr besucht werden. Aktuelles Highlight ist die Sonderausstellung „Geschmacksfragen“, in der Besucherinnen und Besucher ihren eigenen Geschmack in den Bereichen Mode, Musik, Essen, Wohnen und Liebe erkunden und an den Mitmachstationen selbst kreativ werden können.

Pressmitteilung experimenta




Nachhaltig in Künzelsau

Die Stadt Künzelsau beteiligt sich an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit mit einer Themenwoche und einem Aktionstag „Verpackungsfreies Einkaufen“ am Freitag, 23. September 2022 von 8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt.

Müllvermeidung beim Einkaufen ist ein großes Thema unserer Gesellschaft. Welche Möglichkeiten gibt es in Künzelsau, verpackungsfrei einzukaufen? Wo lässt sich unnötige Verpackung vermeiden? Und auf welche alternativen Verpackungsmöglichkeiten kann man zurückgreifen? Um diese Fragen geht es bei der Themenwoche und dem Aktionstag. Alle sind aufgerufen mitzumachen und in dieser Zeit – und darüber hinaus – auszuprobieren, was im Alltag umsetzbar ist.

Aktionstag auf dem Wochenmarkt

Der Künzelsauer Wochenmarkt ist der ideale Ort, um regional und verpackungsfrei einzukaufen. Jeden Dienstag und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr (von Mai bis September ab 7 Uhr) gibt es am Unteren Markt Obst, Gemüse und vieles mehr. Wer eine Tasche oder einen Korb dabei hat, kann die meisten Produkte ohne Verpackung mitnehmen. Die Themenwoche „Verpackungsfreies Einkaufen“ startet daher mit einem Aktionstag am Freitag, 23. September 2022 von 8 bis 12 Uhr beim Wochenmarkt.

Wer an diesem Tag keine Tasche dabei hat, kann sich bedienen und eine „gespendete“ Tasche mitnehmen. Viele Stofftaschen liegen unbenutzt zu Hause. Gut erhaltene Taschen können am Informationsstand beim Wochenmarkt abgegeben werden und stehen dann anderen Käuferinnen oder Käufern zur Verfügung, die keine Tasche dabei haben.

Beim Workshop von „Hohenlohe for Future“ und „Einmal ohne, bitte“ kann man selbst aktiv werden. Hier wird gezeigt, wie mit einfachen Mitteln alternative Verpackungen hergestellt werden. Wer möchte kann ein oder mehrere T-Shirts mitbringen, aus denen dann eine Einkaufstasche wird. Mit dabei ist auch das Klima-Zentrum Hohenlohekreis, das unter anderem über das Mehrwegsystem „Hohenlohe to go“ informiert.

Informationen

Die Themenwoche „Verpackungsfreies Einkaufen“ startet mit einem Aktionstag am Freitag, 23. September 2022 von 8 bis 12 Uhr beim Wochenmarkt am Unteren Markt. Anschließend wird bis Donnerstag, 29. September 2022 auf der städtischen Webseite unter www.kuenzelsau.de und in den sozialen Medien jeden Tag über das Thema berichtet.

Strategie 2030

Dies ist eine Maßnahme aus der „Strategie 2030 – Wir gestalten gemeinsam unsere Zukunft in Künzelsau“. Der Gemeinderat hat im Rahmen der „Strategie 2030“ fünf Schwerpunktthemen definiert und gemeinsame Ziele für die nächsten Jahre festgelegt, unter anderem für das Thema „Zukunft Klima“.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 

 




Ehemalige Sieger gehen erneut an den Start

Der 25. Ebm-papst Marathon musste aufgrund der Corona-Pandemie zwei Mal verschoben werden. Doch nun läuft am Samstag, 10. September und Sonntag, 11. September, zum 2. Mal eine große Zahl von Teilnehmern bei der Jubiläumsveranstaltung durchs Kochertal. „Es ist schön, dass das Lauf-Event wieder stattfinden kann“, sagt Rennleiter Uwe Richlik. „Ich bin guter Dinge.“.

Seit 2022 wird die Veranstaltung vom TSV Niedernhall ausgerichtet

Zwar fiel der erste Startschuss für den ersten Marathon in bereits 1993, doch zunächst wurde er im Zwei-Jahres-Rhythmus vom Polizeisportverein Hohenlohe veranstaltet. Seit 1999 unterstützt der Ventilatorenhersteller ebm-papst die Organisation. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr der PSV nicht mehr mit an Bord. Dafür hat der TSV Niedernhall als ausrichtender Verein übernommen.

Jedermann-Veranstaltung

Von Anfang an war der Lauf als Veranstaltung für Jedermann konzipiert. Schnelle, auf Bestzeiten und Siege eingestellte Athleten sind ebenso willkommen wie Hobbyläufer. So werden auch dieses Jahr einige ein schnelles Tempo vorlegen. Auf der Marathondistanz wird Martin Schwab, der Zweite der letzten Auflage im Jahr 2019, wieder in der Spitzengruppe zu finden sein. Der Name von Rekordsieger Kay-Uwe Müller (Sieger 2019) ist bisher noch nicht in der Meldeliste aufgetaucht und so könnte Schwab durchaus eine Siegchance haben. Doch auch in der Vergangenheit gab es noch kurzfristige Meldungen schneller Läufer.

Strecke jetzt schwieriger – keine Rekorde zu erwarten

Aus den Top-Ten von 2019 ist Daniel Halt erneut gemeldet und könnte auch dieses Jahr wieder einen guten Lauf hinlegen. Allerdings werden über die Marathon-Distanz aufgrund der Streckenänderung keine Bestzeiten zu erwarten sein. Durch den Wegfall der Schleife in Niedernhall, die bei Kilometer 34 gelaufen wurde und die Erweiterung nach Büschelhof bei Kilometer 19 sind weitere 100 Höhenmeter dazu gekommen.

Der 25. ebm-papst Marathon findet wieder als Live-Event in Niedernhall statt. Foto: ebm-papst

„Schon vor einigen Jahren mit der Änderung zu einem Genussmarathon und dem Anstieg in die Weinberge, ging eine neue Zeitrechnung los“, sagt Richlik über die weiteste Strecke der Veranstaltung. „Die Stecke ist seitdem nicht mehr bestzeitenfähig.“

Prominente Starter:innen aus der Region

Deutlich flacher geht es da beim Halbmarathon zu. „Florian Dinse wollte kommen, der ist in der Lage, eine schnelle Zeit zu laufen“, sagt Richlik. Der Obersulmer startet für das Triathlon-Bundesliga-Team aus Schwäbisch Hall und war 2021 deutscher Vizemeister der Altersklasse 30 über die Mitteldistanz. Außerdem gewann er im vergangenen Jahr den Stadtlauf in Öhringen sowie den Halbmarathon in Heilbronn, dort landete er dieses Jahr auf Rang sechs. Dritter beim Trollinger-Halbmarathon war Tobias Feyrer. Und dieser hat sich für den Zehner im Kochertal gemeldet.

Auf der kurzen Distanz deutet sich an der Spitze ein spannendes Rennen an. Steffen Burkert, Sieger von 2019, Tobias Feyrer, Tobias Bissinger (Sechster 2019) und auch Christian Muth, der bei der letzten Auflage noch Dritter des Halbmarathons war, könnten sich gegenseitig anstacheln. Bei den Frauen haben sich hingegen einige schnelle Läuferinnen wie Maria Keilbach (4. des 10 Kilometer-Laufs 2019) und Petra Stiegler (8.) in diesem Jahr für den Halbmarathon gemeldet.

Nicht nur für Läufer

Wenn die Läufer das Ziel erreicht haben, stellen sich die Handbiker an der Startlinie auf. Um 14 Uhr gehen sie auf die 42-Kilometer-Strecke – und schon bei der ersten Auflage waren vier Rollstuhlfahrer am Start. Auch in diesem Jahr ist der ebm-papst Marathon ein Teil der Rennserie National Handbike Circuit (NHC). Und so werden einige ambitionierte Fahrer am Start sein, Fahrer wie 2019-Sieger Jürgen Döringer oder der Zweite Olaf Heine, der in seiner Kategorie MH4 gerade das gelbe Trikot im NHC trägt. Bei den Frauen ist mit Julia Dierkesmann zu rechnen, der Führenden der Klasse WH.

Den Abschluss bilden dann die Inlineskater, für die um 14.45 Uhr der Startschuss fällt. Unter anderem gehen mit dem Schweizer Tomas Ruegge und Wjatscheslaw Solomon zwei Läufer an den Start, die schon 2019 schnelle Zeiten liefen.

Ablauf und Startzeiten

Samstag, 10.09.2022

15:00 Uhr                                   Nordic Walking – (Siegerehrung 17:00 Uhr)
Ab 18:00 Uhr                             Pasta Party (Festzelt)

Sonntag, 11.09.2022

08:30 Uhr                                   Start Marathon, Duo-Marathon (Siegerehrung Gesamtsieger 13:45 Uhr)
09:05 Uhr                                   Start10-km-Lauf (Siegerehrung Gesamtsieger 11:30 Uhr)
09:25 Uhr                                   Start Halbmarathon (Siegerehrung Gesamtsieger 13:15 Uhr)
Ab 09:00 Uhr                             Marathon-Wiese mit Spiel und Spaß für die ganze Familie
u.a. Kindersponsorenlauf für den Helferkreis „Ukraine“ von Horst Bierend.
Ab 12:30 Uhr                              Start Kinderläufe (Siegerehrung Gesamtsieger/Mannschaftswertung 14.30 Uhr)
14:00 Uhr                                   Start Handbike (Siegerehrung Gesamtsieger 17:00 Uhr)
14:45 Uhr                                   Start Inline-Lauf (Siegerehrung Gesamtsieger/Mannschaftswertung 16:15 Uhr)

Pressemitteilung ebm-papst




Boxberg: Verkehrsunfall – 20 Meter durch die Luft geflogen

Eine schwer verletzte Person und rund 26.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Montagabend, den 05. September 2022, bei Boxberg.Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Gegen 18.50 Uhr war eine 72-Jährige mit ihrem Seat Arona auf der Bundesstraße 292 zwischen Unterschüpf und Schweigern unterwegs. Hierbei kam sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Alkoholbeeinflussung in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen einen Leitpfosten und fuhr eine Böschung hinunter. Im weiteren Verlauf schanzte der Pkw über eine weitere Böschung, woraufhin der Wagen circa 20 Meter weit durch die Luft flog und schlussendlich auf einem Feld zum Stehen kam. Ein während der Unfallaufnahme durchgeführter Alkoholtest ergab knapp 0,6 Promille. Die Fahrerin wurde schwer verletzt durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.