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Gewinnerin des original Roccotelli-Gemäldes kommt aus Forchtenberg

Unternehmer Netzwerk Hohenlohe gratuliert

Ein Original-Roccotelli-Gemälde hat am Sonntag, den 18. September 2022 im Rahmen des Hof-Festes in Forchtenberg-Schleierhof seine neue Besitzerin gefunden: Anja Leitlein aus Forchtenberg konnte sich über den wertvollen Hauptgewinn bei der Charity-Verlosung zugunsten des Galana River School Project e.V. in Kenia freuen. Für das Schulprojekt kamen fast 2.400 EUR allein aus dieser Verlosung zusammen.

Das Unternehmer Netzwerk Hohenlohe freut sich sehr, hier tatkräftig unterstützen zu können und wünscht weiterhin viel Erfolg bei der Verwirklichung dieser sinnvollen Ziele.

Auch unserem UNetzH-Mitglied Siegmut Reichert von der Galerie Reichert gilt unser Dank für die großzügige Gemäldespende, sowie unseren zahlreichen weiteren UNetzH-Mitgliedsunternehmen für Ihre überaus großzügigen Sach- und Gutschein-Spenden und ihren aktiven ehrenamtlichen Einsatz an diesem Tag.

Nächster Besucherabend beim Unternehmer Netzwerk Hohenlohe ist der Donnerstag, 6. Oktober 2022 um 19 Uhr in Kupferzell-Eschental.

Gerne können Sie sich hierfür kostenfrei anmelden:

https://unetzh.de/besucher/

Foto von links nach rechts:

Markus Dietz, S’badische Backheisle und Vorstand Galana River School Project e.V.; Siegmut Reichert, Galerie Reichert Kupferzell; Gewinnerin Anja Leitlein; Simone Weis-Heigold, Artefact Grafik Fotografie Training und eine der beiden Vorstände beim Unternehmer Netzwerk Hohenlohe; Weinprinzessin Carolin Helbig; Gerhard Große, Vorstand Galana River School Project e.V.




„In der Tat, ich bin von Haus aus ein bißchen neugierig““

Den Namen „Curio“, der einen Hinweis auf die Neugier als Grundlage allen Forschens geben soll, hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG für ihr Innovationszentrum gewählt, das am Mittwoch, 28. September 2022 eröffnet wurde.

Ein seltenes Bild: Familie Würth zeigt sich glücklich über das neue Zentrum. (In der Mitte Landrat Dr. Neth, rechts die Geschäftsleitung). Foto: GSCHWÄTZ

Eines der weltweit leistungsfähigsten Testzentren für Befestigungstechnik ist nun in Gaisbach zuhause. Auf 15.500 Quadratmetern, davon 5.700 Quadratmeter Laborfläche und 4.800 Quadratmetern Bürofläche arbeiten in Zukunft Hochschulforscher und Entwickler der Würth-Unternehmen gemeinsam an neuen und kundenorientierten Anwendungen, die von Würth auf den Markt gebracht werden. Rund 75 Millionen Euro hat sich Würth dieses Entwicklungszentrum am Firmensitz in Künzelsau kosten lassen: „Das Innovationszentrum ist deutliches Bekenntnis zu unseren Wurzeln und zum Wirtschaftsstandort Hohenlohe, eine Investition in das Wachstum und damit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Gleichzeitig ist es klarer Beweis für die Herstellerkompetenz von Würth und damit für die anwenderfokussierte Qualität unserer Produkte. Das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden macht dies möglich – dafür bedanke ich mich“, sagte Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, in seiner Ansprache an die zahlreichen Gäste.

Ehrengäste: Landrat Dr. Matthias Neth (r.) mit seinem Vorgänger Helmut M. Jahn. Foto: GSCHWÄTZ

Der prominenteste angekündigte Gast, Ministerpräsident Kretschmann, ließ sich zwar entschuldigen, teilte aber per Video mit: „Würths Schrauben und Befestigungssysteme findet man heute auf der ganzen Welt – in Biberach ebenso wie in Brisbane. Ich bin sicher, das neue Zentrum wird dem Würthschen Innovationsgeist noch weiteren Schub geben. Bei Würth wurde schon immer getüftelt, um die Ecke gedacht, Gutes stetig noch etwas besser gemacht, mutig vorausgedacht und dann auch tatsächlich kraftvoll  vorangegangen. Eigenschaften, die Baden-Württemberg zu einem erfolgreichen Wirtschaftsstandort gemacht haben. Und die wir dringend brauchen. Gerade jetzt – angesichts der multiplen Herausforderungen“.

Landes- und Lokalpolitik: Arnulf von Eyb, MdL, (links) mit Bernhard Kürschner, dem Ortsvorsteher von Gaisbach. Foto: GSCHWÄTZ

Nachhaltige und „gute“ Architektur einmal mehr im Fokus

Der Neubau besteht aus zwei Gebäuden: Die dreieckige Form des Hauptgebäudes wird durch eine kunstvoll wirkende Stahl-Glaskonstruktion betont, die das Foyer überdacht. Das Nebengebäude schließt sich über eine Brücke direkt an das Hauptgebäude an. Eine begrünte Dachterrasse und Meeting-Points mit Blick über das Hohenloher Land schaffen weite Horizonte. Die Arbeitsbereiche orientieren sich am Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Bereichsübergreifende Entwicklungsarbeit

CURIO steht für die Neugier. Foto: GSCHWÄTZ

Der Ansatz des neuen Entwicklungszentrums ist es, während des gesamten Entwicklungprozesses Lösungen zusammen mit den Kunden, mit den Forschern aus der Hochschule, den Produktentwicklern der Adolf Würth GmbH & Co. KG, sowie den Produktionsgesellschaften zusammenzuarbeiten. So will man fortschrittliche Produkte auf den Markt bringen, die die Prozesse der Kunden unterstützen, effizient gefertigt werden können und somit Ertrag abwerfen: „So stärken wir unsere eigene Expertise und Innovationskraft durch das unmittelbare Wissen, die Ideen und den Bedarf unserer Kunden“, sagte Dr. Heiko Roßkamp, Leiter Forschung und Entwicklung bei der
Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Innovationsoase – Zusammenarbeit mit Hochschulen und Wissenschaft

Im neuen Curio arbeiten rund 250 Menschen an Produkt- und Systemneuheiten. Der Fokus der Forschungsarbeit liegt auf den Kompetenzfeldern Verbindungstechnik, Schrauben, Dübel, Chemie, Maschinen und Systeme. Durch die Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT, der Universität Stuttgart und der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau entsteht eine Innovationsoase aus Forschung, Entwicklung und Anwendung. Am Ende soll das qualitativ beste Produkt für den Kunden stehen.

Innovationskraft durch Kundennähe

„Weltweit haben täglich mehr als 42.000 Mitarbeitende über die verschiedenen Vertriebskanäle Kundenkontakt. Daher wissen wir sehr genau, vor welchen Herausforderungen sie stehen“, erklärte Thomas Klenk, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG für Einkauf, Produkt, Marketing und Divisionen, die Strategie. Die Einbindung der Kunden in die Weiterentwicklung der Produkte und Services ist zentrales Kernelement. In interaktiven Werkstätten bildet Würth die
Anwendungswelten der Kunden in der Realität ab. „Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung innovativer Produkte. Es geht um die ganzheitliche Betrachtung inklusive umfassender Servicemodule und Systeme mit wirklichem Mehrwert für den Kunden in seinem Alltag. Wir verstehen uns als Berater und Problemlöser, damit sich unsere Kunden auf ihre Arbeit konzentrieren können“, so Klenk.

Zukunftsfähiges Arbeitsumfeld

Werkstätten, Prüffelder, Klimakammern, 3D-Drucktechnik, Seismik-Prüfstände für die Dübeltechnik sowie ein IoT-Labor treiben die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung nachhaltig voran. Erdbeben können im Innovationszentrum simuliert und Produkte auf ihre Funktionalität in Extremsituationen geprüft werden. Klimakammern und ein Tropenhaus simulieren relevante Umweltbelastungen. Mit dem Innovationszentrum positioniert sich das Unternehmen als attraktiver
Arbeitgeber für Fach- und Führungskräfte – insbesondere in den Bereichen Mechatronik, Chemie, Softwareentwicklung/IoT und Befestigungstechnik. Potenzielle Mitarbeitende erwarten modernste Arbeitsplätze und ganz neue Entwicklungsmöglichkeiten. Weitere 30 High Potentials aus dem Ingenieursumfeld werden in den kommenden Monaten eingestellt.

Prof: Reinhold Würth: „In der Tat, ich bin von Haus aus ein bißchen neugierig“

Reinhold Würth ist neugierig, was für ein Geschenk ihm Dr. Heiko Roßkamp, Leiter F&E, gemacht hat. Foto: GSCHWÄTZ

Neben der Freude über das neue Gebäude und die neuen Möglichkeiten, die alle Redner in ihren Grußworten hervorheben, äußert Prof. Reinhold Würth auch seine große Sorge über die Lage in der Welt, spricht von der Umwelt, vom m Krieg, von der Inflation und von Corona als mindestens drei aufeinandertreffenden Krisen und fragt sich, ob wir nicht bereit im dritten Weltkrieg seien. Er beginnt mit einer Erinnerung an seine Jugend – „ich bin 49 in den Betrieb gekommen und seither nicht mehr raus“.  Die Entwicklung von der kleinen  Firma mit zwei oder drei Mitarbeiter:innen zum Weltunternehmen mit rund 86.000 Mitarbeiter:innen hätte er sich nie träumen lassen, aber – er schmunzelt dabei – „In der Tat, ich bin von Haus aus ein bißchen neugierig“. Für das Jahr 2050, „also nach meiner Zeit“, sieht er eine Spanne von Möglichkeiten: Entweder wir befinden uns dann in einem postatomaren Katastrophenszenario oder wir leben zufrieden mit einer Vier- oder sogar einer Drei-Tage-Woche, weil die KI dem Menschen bis dahin so viel abnehmen kann.  Trotz aller Krisen fordert er „wir sollen den Optimismus nicht aus den Augen verlieren“, sein Optimismus sei wieder gewachsen, seit China Russland zu Verhandlungen aufgefordert habe.

Viele Gäste waren zur Eröffnung erschienen. Foto: GSCHWÄTZ.

Auf die GSCHWÄTZ-Frage, welcher Meilenstein nach dem Curio und dem im Bau befindlichen Vertriebszentrum als nächster auf der Liste steht, antwortet Prof. Reinhold Würth dann auch konsequent mit „Das weiß ich nicht.“

Text: Matthias Lauterer unter Verwendung einer Pressemitteilung der Adolf Würth GmbH & Co. KG

 




„Wir bauen eine Verwaltung für die Zukunft“

Die Kreistagssitzung vom Montag, 26. September 2022, hatte neben der Entscheidung über die Zukunft des Krankenhausgebäudes in Künzelsau einen weiteren Schwerpunkt, nämlich die Errichtung des neuen Kreishauses.

Eine klare Architektursprache

So stellt sich KUBUS 360 den öffentlichen Bereich des neuen Kreishauses vor. Foto: Entwurf KUBUS 360

Der Architektenwettbewerb ist vorüber (GSCHWÄTZ berichtete), das Büro Kubus 360 aus Stuttgart gewann den Wettbewerb. Für Gerd Grohe vom Architekturbüro Kohler und Grohe, der den Wettbewerb organisierte und durchführte, war der Wettbewerb besonders: „Anspruchsvoll war, dass es in dem Projekt keine vorhandene Nachbarschaft gibt, die wird ja erst entwickelt.“ Das führte dazu, dass fünf Büros gar keinen Entwurf abgaben und nur 17 Entwürfe eingegangen sind. Über den Siegerentwurf sagt er: „Die hatten ein Alleinstellungsmerkmal, einen zusätzlichen Platz. Dazu wurde die kleinstädtische Struktur aufgegriffen, mit echten schrägen Dächern, unter denen man die Lüftungstechnik unterbringen kann und die für Solaranlagen geeignet sind.“ Er spricht von einer „klaren Architektursprache“, die Öffentlichkeit erzeugt und von einer „einfachen, hochflexiblen Struktur“.

„Flexibilität für Aufgaben, die wir heute noch nicht kennen“

Genau diese Flexibilität ist es, die Landrat Dr. Matthias Neth so gut gefällt: Er verweist darauf, dass sich die Verwaltungsstruktur in den letzten Jahren schnell und stark verändert habe: das Gesundheitsamt sei plötzlich in den Fokus geraten, die Anzahl der Beschäftigten im Bereich des Bevölkerungsschutzes habe sich verdreifacht. Über 1.000 Menschen arbeiten inzwischen beim Landratsamt – das ist ziemlich genau 1 Prozent der Bewohnerzahl des Hohenlohekreises. „Neue Bedarfe fordern neue Flexibilität“, sagt Neth, man müsse heute anders bauen: „Wir brauchen Flexibilität für Aufgaben, die wir heute noch nicht kennen“. Er verliebe sich daher immer mehr in den Entwurf.

600 Mitarbeiter:innen sollen in dem Gebäude einmal arbeiten. Mit modernen Arbeitsbedingungen und Prozessen will sich der Hohenlohekreis positiv von konkurrierenden Arbeitgebern absetzen. Nach wie vor sei es ein Problem, überhaupt Mitarbeiter zu finden, weiß Neth.

Im Bauabschnitt 1, dem ans geplante städtische Parkhaus angrenzende Gebäude, sollen alle bürgernahen Ämter, die „Frequenzbringer“ untergebracht werden: Soziales und Jugend, Verkehr, Ordnungsamt, Ausländeramt sowie Bauen und Umwelt sollen für die Bürger an einem Ort erreichbar sein. Ein lichtdurchfluteter Zentralbereich soll der Anlaufpunkt für die Bürger sein. Dem Sicherheitbedürfnis der Beschäftigten wird im Entwurf ebenfalls Rechnung getragen, beispielsweise durch getrennte Laufwege im Inneren. „Damit geben wir ein Statement ab: Wir denken das Landratsamt vom Bürger her“.

„Die Großkopferten sind für die Bürger nicht so interessant“

Dazu gehört auch, so Neth, dass er selbst, der erste Landesbeamte Gotthard Wirth sowie Kämmerer Michael Schellmann nicht in das neue Gebäude umziehen werden: „Die Großkopferten sind für die Bürger nicht so interessant“, drückt es Neth aus.

Der geplante Bauabschnitt 1 des Kreishauses. Oben: das neu zu errichtende Parkhaus. Foto: Entwurf von KUBUS

„Nach den schönen Bildern ist es schwer …

… in die reine Sachlichkeit zurückzukehren“, beginnt Michael Schellmann. Er zeigt die geplante Projektstruktur auf, erläutert, wie sich Stadt und Kreis die Zusammenarbeit in dem übergreifenden Projekt des neuen Stadteingangs die Zusammenarbeit vorstellen und nennt einen ambitionierten Zeitplan: Die Planung soll nach den abschließenden Verhandlungen bereits im Oktober oder November 2022 beginnen, einen Baubeschluß plant er bereits für den Sommer 2023. Eine Kostenplanung hat er noch nicht – im Raum stehen rund 60 Millionen Euro, also 100.000 Euro pro geplantem Arbeitsplatz, allerdings wurde diese Schätzung bereits 2018 erstellt.

Diskussion

Die Diskussion erstreckt sich im Wesentlichen auf wenige Punkte, die meisten angesprochenen Punkte können aktuell noch gar nicht besprochen werden. Die Planung ist dafür noch gar nicht weit genug vorangegangen oder liegt gar nicht in der planerischen Zuständigkeit des Kreises. Die Art der Bepflanzung der „neuen Stadtachse“ oder die Parkplatzsituation liegen beispielsweise in der Verantwortung der Stadt Künzelsau.

Die Frage nach den Kosten und der Kostenkontrolle

Anton Baron (AfD) will mehr direkte Entscheidungen über Kosten in den Kreistag verlagern, er überrascht dabei mit einem Zitat, das Lenin zugesprochen wird: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Ihm erscheint der Entwurf offenbar zu teuer, vielleicht sogar zu luxuriös. Gegenwind bekommt er ausgerechnet von Ernst Kern (LINKE), der an Menschen, Gewerbetreibende und Industrie denkt: „Die haben es verdient, ein modernes Landratsamt zu bekommen und nicht eines, das hinterher in den Prozessen teurer wird.“ Und Landrat Dr. Matthias Neth betont, dass der Kreistag über den Genehmigungsbeschluss in die Entscheidungsfindung einbezogen ist. Außerdem sei eine „stufenweise Beauftragung“ vorgesehen. Zu den Gesamtkosten sagen er und Michael Schellmann, dass alle Aussagen derzeit noch unseriös seien. Alle Aussagen könnten beim derzeitigen Planungsstand nur Überschläge sein, noch nicht einmal eine „Schätzung“.

Mögliche Verquickungen

Achim Beck (FWV) macht sich Sorgen, ob es sinnvoll ist, den vom Architekturbüro vorgeschlagenen Bauleiter quasi als Subunternehmer des Architekten zu beauftragen. Er hat die Befürchtung, dass der Kreis in eventuellen Konfliktfällen gegenüber dem Architekten nicht stark genug vertreten wird, „wenn der Architekt und der Bauleiter zusammen golfen“.

Das Sahnestück nicht hergeben

Grundsätzliche Bedenken gegen das Projekt äußert einzig Rolf Weibler (CDU): Er will das Grundstück, auf dem heute das Landratsamt steht und das er als „Sahnestück“ betrachtet, „nicht für eine Sichtachse opfern.“

Beschluß

Dem Antrag, die Verwaltung zu ermächtigen, „den Planungsauftrag an den 1. Preisträger KUBUS360 aus Stuttgart in Form einer stufenweisen Beauftragung zu erteilen“ und die weiteren erforderlichen Fachplanungs- und Beratungsleistungen zu vergeben, stimmt der Kreistag mit großer Mehrheit zu. Einzig Rolf Weibler stimmt gegen den Antrag, die drei Mitglieder der AfD-Gruppe enthalten sich. Der gemeinsamen Absichtserklärung zwischen Landkreisverwaltung und Stadt Künzelsau, die die Grundlage für spätere vertragliche Regelungen darstellt, stimmt der Kreistag einstimmig zu.

Text: Matthias Lauterer

 

 




Probealarm im Hohenlohekreis

Am Samstag, 1. Oktober 2022, findet die nächste turnusgemäße Probealarmierung der funkansteuerbaren Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises statt. Dabei werden die funkansteuerbaren Sirenen aller Gemeinden und Ortsteile im Hohenlohekreis zwischen 11 und 12 Uhr ausgelöst.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




SWR veröffentlicht Video zu mutmaßlicher Tierquälerei bei einem Viehhändler im Kreis Schwäbisch Hall

Aufnahmen von der SOKO Tierschutz, gedreht mit versteckter Kamera, zeigen, wie Schweine, die nicht mehr gehen können, zum Transport getrieben oder mit Seilen geschleift werden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Gegen einen Viehhandelsbetrieb im Kreis Schwäbisch Hall steht der Verdacht der Tierquälerei im Raum. Nach neuesten Erkenntnissen geht das zuständige Veterinäramt von möglichen Straftaten aus. Grundlage sind Recherchen des SWR und Videoaufnahmen, die vom Verein SOKO Tierschutz mit versteckter Kamera im Zeitraum von Februar bis Juli 2022 gemacht wurden und mutmaßliche Tierrechtsverstöße in dem Betrieb zeigen.

Quelle: SWR




„Vertane Chance für Künzelsau“

Statement von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann zu der Kreistagsentscheidung zur Verkaufs- und Abrissfreigabe des ehemaligen Krankenhausgebäudes im Zentrum der Stadt (wir berichteten):

„Die Erwartungen von Gemeinderat und Stadtverwaltung, der Einwohner:innen von Künzelsau und der Region sind sicherlich andere gewesen. Zum einen schmerzt der Verlust des Krankenhauses in Künzelsau, zum anderen sind da die Versprechungen und Erwartungen, was mit dem ehemaligen Krankenhaus passiert. Da haben wir in den letzten Jahren gesehen, dass zu wenig oder nichts ernsthaftes passiert ist.“

„Nichts ernsthaftes passiert“

Auch die Stadtverwaltung hat Möglichkeiten zur Nachnutzung des Gebäudekomplexes und Areals aufgezeigt, geprüft und der Betreibergesellschaft sowie Vertretern der BBT-Gruppe und der Kreisverwaltung vorgestellt. Leider ist dann nichts passiert, keine Option wurde zu unserem großen Bedauern von Betreibergesellschaft und Landkreis weiterverfolgt.

„Keine Option wurde weiterverfolgt“

Ich finde, es ist eine vertane Chance – nicht nur für Künzelsau, sondern auch für den ganzen Mittelbereich.

Es steht für mich außer Frage, dass an diesem Standort zukunftsfähige, gesundheitliche und medizinische Angebote etabliert werden.

Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung im Oktober über die Zukunft des ehemaligen Krankenhauses beraten.“

 

 




„Engagierte und treue Mitarbeitende sind das Rückgrat eines jeden Unternehmens.“

Nach der Corona-Pause setzt GEMÜ die lang gepflegte Tradition der Jubilarfeier fort. Die Jubilar/-innen sowie die Mitarbeitenden, die dieses Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurden, waren am 23. September 2022 zu einem festlichen Dinner im Schloßhotel Ingelfingen eingeladen.

Festakt im Schloßhotel Ingelfingen

Im Rahmen des Festaktes im Restaurant des Schloßhotels ließ der geschäftsführende Gesellschafter Gert Müller zusammen mit Geschäftsführer Stephan Müller einige bemerkenswerte Ereignisse und Meilensteine der vergangenen Jahre und Jahrzehnte Revue passieren. Hierbei würdigten sie die Loyalität der langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Ihrer Arbeit den Grundstein für zukünftige Erfolge gelegt haben.

Drei Jubilare schon 45 Jahre im Betreieb

Gert Müller gratulierte im Anschluss an seine Ansprache allen anwesenden Jubilar/-innen und Rentner/-innen und überreichte ihnen als Anerkennung ein Präsent sowie ein Fotobuch zur Erinnerung an das Jubiläumsjahr. Besonders erwähnt wurden dabei die drei Jubilare, die mit stolzen 45 Jahren Betriebszugehörigkeit ein ganz besonderes Jubiläum feiern. Beim anschließenden Essen haben die Gäste ihre persönlichen Erinnerungen und so manche lustige Anekdote der letzten Jahre ausgetauscht.

„Engagierte und treue Mitarbeitende sind das Rückgrat eines jeden Unternehmens.“

„Engagierte und treue Mitarbeitende sind das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Allen Jubilaren und Jubilarinnen sowie unseren Rentnern und Rentnerinnen gilt unser herzlicher Dank für ihre langjährige Treue und ihren Beitrag am gemeinsamen Erfolg. Ihre Loyalität macht uns stolz und dankbar,“ so Gert Müller. „Langjährige Betriebszugehörigkeiten sind durchaus keine Seltenheit bei GEMÜ. Es ist ein Ausdruck nachhaltiger Unternehmenskultur und zeigt die Verbundenheit der Mitarbeitenden zu unserem Familienunternehmen.“

Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer.

Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführendem Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt.

Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2022 einen Umsatz von über 450 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit über 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1.200 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an sechs Standorten: Deutschland, Schweiz und Frankreich sowie in China, Brasilien und den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 28 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv.

Geehrt wurden für
10 Jahre Betriebszugehörigkeit: 58 Mitarbeitende
20 Jahre Betriebszugehörigkeit: 26 Mitarbeitende
25 Jahre Betriebszugehörigkeit: 12 Mitarbeitende
30 Jahre Betriebszugehörigkeit: 7 Mitarbeitende
35 Jahre Betriebszugehörigkeit: 6 Mitarbeitende
40 Jahre Betriebszugehörigkeit: 4 Mitarbeitende
45 Jahre Betriebszugehörigkeit: 3 Mitarbeitende

In den Ruhestand verabschiedet wurden 7 Mitarbeitende.

Pressemitteilung GEMÜ

 

 

 

 

 




Kreistag stellt Freibrief für die „Vermarktung“ des Künzelsauer Krankenhausgebäudes aus

Mit 7 Gegenstimmen hat der Kreistag in seiner Sitzung vom 26. September 2022 den Antrag der Verwaltung angenommen, der Betreibergesellschaft, der Hohenloher Krankenhaus gGmbH (HK),  freie Hand bei der „Vermarktung“ des Künzelsauer Krankenhausgebäudes und des zugehörigen Grundstücks zu lassen.

„Ein Gebäude, das nicht nutzbar ist, kann nicht erhalten werden, auch nicht aus politischen Gründen“

Landrat Dr. Matthias Neth betonte zu Beginn der Diskussion: „Ein Gebäude, das nicht nutzbar ist, kann nicht erhalten werden, auch nicht aus politischen Gründen“. Er nennt einige wenige Zahlen: 2018 seien die Abrißkosten – die Fall der Fälle der Kreis aufgrund vertraglicher Bestimmungen zu tragen hätte – auf drei Millionen Euro geschätzt worden, an jährlichen Unterhaltskosten fielen im Durchschnitt jährlich 260.000 Euro an, dabei seien Mieten und andere Einnahmen bereits abgezogen.

Neth nennt keine Beispiele und gibt keinen Einblick in die Gutachten

Versuche der Nachnutzung durch die Betreibergesellschaft seien alle gescheitert. Beispiele, welche Nachnutzungsmöglichkeiten untersucht wurden, nannte er nicht.  Außerdem gebe es eine Anzahl Gutachten, die dem Gebäude bescheinigten, dass es marode sei. Auch diese Gutachten und deren Historie standen offenbar den aktuellen Kreistagsmitgliedern nicht als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung. „Dem alten Kreistag sind diese Gutachten bekannt“, so Neth. Dem neuen Kreistag offenbar nicht.

Jetzt der richtige Zeitpunkt

Neth spricht vom Entwicklungsinteresse der Stadt Künzelsau und davon, dass sich die Interessenlage der Stadt Künzelsau und die der HK doch decken würden: „Hat der Hohenlohekreis eine Verwendung für das Gebäude?“ fragt Neth rhetorisch und gibt gleich die Antwort: „NEIN, so hart es ist und so weh es tut.“ Und da der Kündigungstermin für den ein oder anderen Mietvertrag nahe, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, für die Entscheidung. Zur Kündigung eines Mietvertrags hätte es allerdings den Kreistag nicht gebraucht.

BBT hat Versprechungen nicht eingehalten

„Mit dem jetzigen Zustand kann niemand zufrieden sein“, meint Hans-Jürgen Saknus (SPD) und schiebt den Schwarzen Peter in Richtung in BBT, wenn er darauf hinweist, dass die BBT, der Partner des Hohenlohekreises in der HK, ihre Versprechen bezüglich der medizinischen Versorgung, nämlich ein „Gesundheitszentrum, das neue Möglichkeiten bietet, nicht wahrgemacht hätte. „Die Weiterentwicklung ist untergegangen“. Seiner Meinung nach seien keine zukunftsweisenden Angebote vorgestellt worden, dass es „viele Projekte“ gegeben hätte, sei ihm nicht bekannt. Saknus ist auch Gemeinderat in Künzelsau, er hätte sicherlich von solchen Projekte erfahren, wenn es sie denn gegeben hätte.

Keine Idee für Nachnutzung: „Hausaufgaben nicht gemacht“

„Es geht doch darum, ob es eine Idee für eine Nachnutzung gibt“. Ob ein Gebäude „marode“ sei, dieses Thema stehe und falle mit der Art der Nachnutzung, meint Künzelsaus Bürgermeister Neumann. „Die Klimakrise hat auch damit etwas zu tun, wie wir mit unseren Gebäuden umgehen“. Auch er ist der Meinung, dass sich die BBT nicht genügend Gedanken zur Nachnutzung gemacht habe, die Verzahnung von staionärem Krankenhaus und den niedergelassenen Ärzten sei nicht gelungen: „Da hat die BBT ihre Hausaufgaben nicht gemacht, ihre Verantwortung noch nicht erfüllt.“ Er könne daher „heute noch nicht zustimmen“. Einen Antrag auf Vertagung der Abstimmung stellte er allerdings nicht.

Gutachten stimmt Neumann zu

Nach Informationen, die GSCHWÄTZ vorliegen, sagt ein Gutachten genau das, was Neumann formuliert: Die Kosten für die Renovierung des Gebäudes sind abhängig von der Art der Nachnutzung. Möglicherweise bezieht sich ja Neumann auf dieses Gutachten.

Ein regelrechtes Drohszenario aufgebaut

Geradezu ein Drohszenario baut Prof. Weidmann auf, wenn er Stefan Neumann mit „Lieber Stefan“ anspricht und sagt, die Stadt Künzelsau müsse bedenken, wer der größte Arbeitgeber und der größte Investor in der Stadt sei. „Das Leben ist ein Geben und Nehmen“ sagt er. Das kann man wirklich als eine Drohkulisse auffassen – oder als eine „offer, he cannot refuse“, wie es Marlon Brando im Film „Der Pate“ ausdrückt. Es sei eine „riesen-städetebauliche Chance für Künzelsau“. Man könne doch einfach „einen Bebauungsplan drüberlegen mit gebundener Bebauung“. Weiß Weidmann etwa schon mehr, weil er von „Pflegeheim“ spricht und davon, dass die Pflege einen „hohen Aufwand für den Kreis“ bedeute?

Im Übrigen ist der Landkreis weder Künzelsaus größter Arbeitgeber noch der größte Investor: Am morgigen 27. September 2022 eröffnet beispielsweise ein größerer Arbeitgeber und Investor ein Projekt in Gaisbach, dessen Investitionskosten höher sind als der derzeit im Raum stehende Kostenrahmen für das Kreishaus.

Zwei Protagonisten des Gesundheitswesens fehlten

Christian von Stetten, der sich in der Vergangenheit sehr engagiert für das lokale Gesundheitswesen zeigte, fehlte entschuldigt. Seine Ansichten zum Thema wären sicherlich interessant gewesen. Immerhin hat er Konsequenzen aus der Situation des Gesundheitswesens in Künzelsau gezogen und ein eigenes Gesundheitszentrum errichtet.

Und auch die BBT, der von mehreren Seiten ein Großteil der Verantwortung für die Situation zugeschoben wurde, hatte keine Gelegenheit, Stellung zu beziehen und ihre Bemühungen für eine Nachnutzung darzulegen.

Der Kreistag hat jetzt mit dem Krankenhausgrundstück nichts mehr zu tun

Der Kreistag entscheidet sich bei 7 Gegenstimmen, darunter die von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann, für den Antrag der Verwaltung. Damit liegt die Zukunft des Gebäudes und des Grundstücks nicht mehr unter der demokratischen Kontrolle des Kreistags. Stattdessen ist es jetzt die Entscheidung des Eigentümers, der Hohenloher Krankenhausgesellschaft gGmbH, was mit dem Gebäude und dem Grundstück passieren wird. In dieser Gesellschaft hält der Landkreis zwar eine Mehrheit von 51 Prozent, eine öffentliche Diskussion über die Zukunft des städtebaulichen Sahnestücks muss es nach dieser Entscheidung allerdings nicht mehr geben.

Man hatte den Eindruck, dass bei einigen Kreisrät:innen ein Gefühl der Erleichterung darüber, dass sie sich nicht mehr mit dem Thema befassen müssen, vorherrscht.

Text: Matthias Lauterer

 

 

 

 




Ins Schleudern geraten

Der Witterung nicht angepasste Geschwindigkeit war vermutlich am Sonntag, 25. September 2022, die Ursache eines Unfalls auf der Bundesstraße bei Künzelsau:

Gegen 16.30 Uhr befuhr eine 22-Jährige mit ihrem Seat Ibiza die Bundesstraße 19 zwischen Stachenhausen und Belsenberg. Dabei verlor sie auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Gefährt und kam von der Fahrbahn ab. Durch den Unfall wurde die 17-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Zudem entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Respektvolle Formen der Imkerei

Der gemeinnützige Verein Mellifera e. V. vermittelt in seinem Kompaktseminar „Wege zu einer wesensgemäßen Bienenhaltung“ besonders respektvolle Formen der Imkerei. Ziel ist, die Bienen leben dabei ihre natürlichen Fähigkeiten aus, während der Imker sie verantwortungsvoll betreut. Erstmals wird das traditionelle Seminar auch online gestreamt und so als Webinar angeboten. Anbei veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Vereins:

Was sollte ich als Neueinsteiger beachten?

Wie kann ich mein Bienenvolk seinen natürlichen Anlagen gemäß halten? Welche Bienenbehausungen bieten sich dafür an? Was sollte ich als Neueinsteiger unbedingt beachten und wie kann ich meine Bienenhaltung auf diese Weise neu ausrichten? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus, wenn der gemeinnützige Verein Mellifera e. V. zu seinem viertägigen Kompaktseminar „Wege zu einer wesensgemäßen Bienenhaltung“ einlädt. Von Donnerstag, 10. November, bis Sonntag, 13. November, findet das Seminar sowohl in Präsenz an der Fischermühle bei Rosenfeld als auch online statt.

Welche Rollen spielen klimatische Verhältnisse?

Um ein Verständnis für die Lebensweise der Biene und ihre Eingebundenheit in Natur und Kultur zu erlangen, werden alle relevanten Bereiche betrachtet – aus den Augen der Biene und des Menschen:  Welche Rolle spielen Behausung, Standort oder klimatische Verhältnisse? Was bedeutet der Wabenkörper des Bienenvolks für das Bienenvolk und wie organisiert sich der Bienenstock im Jahreslauf? Wie hält er sich gesund und wie kann man seine Gesundheit fördern? Wie können wir die natürliche Vermehrung der Bienen im Schwarmprozess in unseren persönlichen Alltag integrieren? Wie entstehen wertvolle Bienenerzeugnisse wie Honig, Propolis oder Wachs? Die geistigen Ursprünge der wesensgemäßen Bienenhaltung werden mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen über die natürliche Lebensweise von Bienenvölkern zusammengeführt. Die Teilnehmenden erfahren, wie geistige und praktische Aspekte sich in der imkerlichen Haltung ergänzen können, um mit dem so andersartigen Lebewesen Bien in Beziehung zu treten.

In Arbeitsgruppen werden Themen vertieft und individuelle Fragestellungen mit den kompetenten und in vielfältigen (Bienen-)Bereichen tätigen Referent*innen besprochen vor Ort lädt der Lehrbienenstand und die idyllische Umgebung der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle zum Spaziergang ein.

Das Seminar findet im schwäbischen Rosenfeld am Vereinssitz Melliferas statt. Das wunderschöne Gelände mit Lehrbienenstand und Skulpturen des Bildhauers Günther Mancke laden neben dem Seminar zu kleinen und größeren Streifzügen ein. Erstmals bietet Mellifera e. V. das alljährlich stattfindende Kompaktseminar „Wege zu einer wesensgemäßen Bienenhaltung“ auch als Webinar an. Für weniger als die Hälfte der regulären Teilnahmegebühr kann online teilgenommen werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät sowie eine stabile Internetverbindung.

Anmelden zum Seminar wie auch zum Webinar kann man sich direkt auf der Website Melliferas unter: www.mellifera.de/kompaktseminar.

Bildunterschrift: Bei der wesensgemäßen Bienenhaltung steht ganz klar die Biene, nicht der Imker im Vordergrund. Foto: Nick Leukhardt/Mellifera e. V.