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Veränderungen im Stiftungsaufsichtsrat der Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe beschäftigt sich mit der Besetzung der Führungsgremien in die Zukunft hinein, nachdem Reinhold Würth zwar bei bester Gesundheit, aber immerhin 87 Jahre alt ist.

Zur weiteren Gestaltung der Führungsgremien hat der Stiftungsaufsichtsrat beschlossen, dass Benjamin Würth ab 1. Januar 2023 als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats tätig werden wird. Reinhold Würth bleibt weiterhin Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats. Ferner zieht Bettina Würth zum 1. Mai 2023 als ordentliches Mitglied in den Stiftungsaufsichtsrat ein.

Auch im aktiven Beirat der Würth-Gruppe (vergleichbar mit dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft) wird es in absehbarer Zeit Änderungen geben. Zum 1. Januar 2025 wird Bettina Würth den Vorsitz im Beirat an Sebastian Würth übergeben und zur weiteren Ehrenvorsitzenden des Beirats neben Reinhold Würth bestellt.

Maria Würth wird perspektivisch die Leitung der Kunst- und Kulturaktivitäten der Würth-Gruppe übernehmen, wenn C. Sylvia Weber, die in ihrer Funktion als Geschäftsbereichsleiterin diesen Bereich hoch erfolgreich verantwortet, in den Ruhestand geht. Maria Würth gehört schon heute dem Vorstand der gemeinnützigen Stiftung Würth an.

Mit diesen Entscheidungen ist gewährleistet, dass die Kontinuität in der Würth-Gruppe sowohl hinsichtlich der Zielsetzung, des Arbeitsstils und der Unternehmenskultur unverändert in die Zeit nach Reinhold Würth fortgeführt werden kann.

Pressemitteilung Würth

Sebastian und Maria Würth bei einer Pressekonferenz. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Verschiedene Rundflüge über das Kochertal möglich

„Unser Kasy wird 50!“ Der Motorsegler, den die Firma Scheibe Flugzeugbau seit 1963 baut, wurde im Jahr 1972 von den Segelflugvereinen aus Künzelsau, Ingelfingen sowie Öhringen gemeinsam gekauft und ist nun seit Jahrzehnten im Besitz der aus dem Künzelsauer und Ingelfinger Vereinen hervorgegangenen Flugsportgruppe Kochertal e. V. in Hermuthausen. Mit seinen 15 Metern Spannweite und einer Dienstgipfelhöhe von 5 km ist er auch heute noch ein imposanter Motorsegler.

Seit nunmehr 50 Jahren ist das Flugzeug mit der Kennung D-KASY ein beliebter und zuverlässiger Motorsegler der von den Mitgliedern des FSG gerne und häufig geflogen wird. Liebevoll wird er von den Piloten aufgrund der Reisegeschwindigkeit von nur 130 km/h „Rentnerjet“ genannt.

Sein Jubiläum am Samstag, den 16. Oktober 22, am Flugplatz in Hermuthausen gefeiert. Zum Start um 11 Uhr wird ein leckeres Weißwurstfrühstück serviert. Ab 14 Uhr bietet der Verein Kaffee und  selbstgemachtem Kuchen an. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Flugzeughalle statt.

Bei gutem Wetter sind über die ganze Zeit Rundflüge in verschiedenen Flugzeugen über dem Kochertal möglich.

Jetzt am GSCHWÄTZ Gewinnspiel teilnehmen und die Frage beantworten: Was ist für Sie der schönste Platz im Kochertal?

Ihre Antwort senden Sie bitte an: gschwaetz@gschwaetz.de oder per WhatsApp an: 0172/68 78 474.

Sollten Sie der Gewinner eines kostenlosen Rundfluges sein, werden Sie von uns bis zum 10. Oktober 2022 benachrichtigt.

Alle Fotos: Flugsportgruppe Kochertal




„Hohenlohe to go“ findet großen Anklang bei Gastronomen

Der bekannte „Coffee to go“ ist schon lange keine Ausnahme mehr – Essen und Getränke zum Mitnehmen erfreuen sich großer Beliebtheit. Während herkömmliche Take-Away-Verpackungen nach einmaliger Benutzung im Abfall landen, gibt es auch umweltfreundliche Alternativen. Bei einer gemeinsamen Tour durch den Landkreis informierten die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe, die Touristikgemeinschaft Hohenlohe, das Klima-Zentrum und die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis sowie der Systemanbieter „Local to go“ über das landkreisweite Mehrwegsystem „Hohenlohe to go“ und bestehende Fördermöglichkeiten für neue Teilnehmer.

„Es bleibt oft eine Menge Verpackungsmüll übrig“

Von Döner über gut bürgerliche Küche bis hin zu exotischen Spezialitäten: Der Hohenlohekreis hat kulinarisch viel zu bieten – oft auch als Essen zum Mitnehmen. „So toll die Mitnahme-Angebote auch sind: Es bleibt oft eine Menge Verpackungsmüll übrig“, weiß der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis Sebastian Damm. Nach Angaben der Bundesregierung entstehen in Deutschland täglich 770 Tonnen Verpackungsmüll durch Essen to go.

Mehrwegpflicht ab 2023 in Kraft

Um die Flut an nur einmal genutzten Verpackungen einzudämmen, tritt am 1. Januar 2023 für Betriebe ab einer gewissen Größe eine Mehrwegpflicht in Kraft. „Ab dem kommenden Jahr sind viele Restaurants, Cafés, Bistros aber auch Kantinen und Tankstellen, die Essen für unterwegs anbieten verpflichtet, ihren Kunden eine Mehrwegalternative bereitzustellen. Dabei darf die Mehrwegvariante nicht teurer sein als das Produkt in der Einwegverpackung“, erklärt die Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung und Tourismus Caroline Bogenschütz. „Wir wissen, dass das viele Gastronomiebetriebe vor große Herausforderungen stellt. Daher wollen wir gemeinsam mit der Sparkasse Hohenlohekreis die ersten einhundert Betriebe, die sich für ein Jahr oder länger für das Mehrwegsystem, Hohenlohe to go‘ entscheiden, unterstützen und den monatlichen Beitrag für ein halbes Jahr übernehmen.“ Des Weiteren bieten einige Kommunen eine zusätzliche Förderung an, die in der Regel ebenfalls sechs Monate umfasst und zusätzlich die Förderung der Wirtschaftsinitiative Hohenlohe ergänzt.

Hohenlohe-to-go zum Anfassen

Und da ein Produkt zum Anfassen immer anschaulicher ist, als eine Beschreibung per Brief oder Telefon, waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsinitiative Hohenlohe, der Touristikgemeinschaft Hohenlohe, des Klima-Zentrums und der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis sowie des Systemanbieters „Local to go“ unterwegs. Sie besuchten zahlreiche Gastronomiebetriebe und Take-Away-Anbieter im Landkreis. „Mit unserer Aktion im Rahmen der Deutschen Aktionstage ,Nachhaltigkeit‘ und der Europäischen Nachhaltigkeitswoche haben wir zahlreiche Betriebe direkt angesprochen, über das Mehrwegsystem ,Hohenlohe to go‘ informiert und vor Ort offene Fragen beantwortet“, berichtet Sebastian Damm. Caroline Bogenschütz ergänzt: „Ganz besonders freut uns, dass viele kleinere Betriebe wie zum Beispiel Dönerläden oder Asia-Imbisse großes Interesse daran haben, ihren Beitrag zur Abfallvermeidung zu leisten und uns ihre Teilnahmebereitschaft an, Hohenlohe to go‘ signalisiert haben.“

Weitere Informationen zum kreisweiten Mehrwegsystem „Hohenlohe to go“ gibt es im Internet unter www.wih-hohenlohe.de.

Pressemitteilung Abfallwirtschaft Hohenlohekreis

 




Bürgerbüro im Künzelsauer Rathaus am Freitag, 07. Oktober 2022, erst nachmittags geöffnet

Aufgrund einer Fortbildungsveranstaltung öffnet das Bürgerbüro im Rathaus in Künzelsau am kommenden Freitag, 7. Oktober 2022 erst ab 14 Uhr. Dann ist an diesem Freitagnachmittag – wie üblich – bis 18.30 Uhr geöffnet.

Ansonsten ist das Team des Bürgerbüros zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar: Montag bis Freitag 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr – oder telefonisch 07940 129 0 und per Mail info@kuenzelsau.de .

Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet um Verständnis.

Pressemitteilung Stadt Küünzelsau




Drei Gebäude mit Graffiti besprüht

Für einen Sachschaden an mehreren Objekten in der Künzelsauer Innenstadt sorgten Unbekannte am vergangenen Wochenende:

Der oder die Täter begaben sich zwischen 14 Uhr am Samstag, 2. Oktober 2022 und 10 Uhr am Montag, 3. Oktober 2022 in die Hauptstraße und den Mühlgrabenweg sowie in den Bereich „Unterer Markt“. Dort wurden die Fassaden und Schaufenster von drei Gebäuden mit roter und blauer Farbe beschmiert. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen machen konnten oder Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Pressmitteilung Polizei Heilbronn




KÜNightLive am 5. Oktober 2022 ist abgesagt

Die für morgen, Mittwoch, 5. Oktober 2022 angekündigte erste KÜNightLive im Herbst kann leider nicht stattfinden. Die Band Gravity kann krankheitsbedingt nicht auftreten.

Folgende weitere Termine sind geplant:
09.11.2022 TETs
07.12.2022 Keep Alive
11.01.2023 Shadows Revenge
01.02.2023 The Uniques
08.03.2023 Steel, Wine & Honey

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




„Wer bin ich eigentlich? Und warum überhaupt?“

Am 29. Oktober feiert die Show „Wer bin ich eigentlich? Und warum überhaupt?“ im Science Dome der experimenta ihre Premiere. In dem interaktiven Format gehen Clarissa Corrêa da Silva und Simone Müller zusammen mit dem Publikum den Fragen nach, was Menschen ausmacht und was sie prägt.

Derzeit haben rund 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland einen Migrationshintergrund. Welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft? Durch welche Faktoren werden Menschen in ihrer Entwicklung eigentlich geprägt? Diesen sowie weiteren spannenden Fragen zum Thema Herkunft und Identität gehen die TV-Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva und die Schauspielerin Simone Müller am 29. Oktober in der experimenta auf den Grund. Ihre interaktive Wissens-Show „Wer bin ich eigentlich? Und warum überhaupt?“ läuft um 12:00 und 15:00 Uhr im Science Dome und richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren.

Identitätssuche mit überraschendem Ausgang

Auf Augenhöhe nehmen da Silva und Müller ihr Publikum auf eine Reise mit: Sie beginnt mit Abgrenzung und Ausgrenzung im Alltag und endet nach rund einer Stunde mit der Sensibilisierung für Toleranz, Diversität und Selbstbestimmtheit. Die beiden Darstellerinnen haben selbst Migrationshintergrund und berichten anfangs in einem Wechsel aus humoristischen Szenen und wissenschaftlichen Erklärungen von ihren persönlichen Erfahrungen bei der Identitätssuche. Schnell wird klar: Obwohl alle Menschen zu 99,9 Prozent das identische Erbgut besitzen, müssen viele von ihnen mit Vorurteilen, Rollenklischees und Diskriminierung leben. Gemeinsam mit den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern werden die Auswirkungen davon in der Show herausgearbeitet.

Science-Slam

Im Anschluss erklären Clarissa Corrêa da Silva und Simone Müller im Science Slam-Stil, wie die wissenschaftlichen Disziplinen Mikrobiologie und Epigenetik dazu beitragen, traditionelle Vorstellungen von Herkunft und Identität zu überdenken. So besteht zwar eine genetische Vorprägung durch die Vorfahren, doch jeder Mensch hat grundsätzlich die Möglichkeit, seine eigenen Werte und Verhaltensweisen zu entwickeln. Eine Erkenntnis, die auch im letzten Teil der Show eine wichtige Rolle spielt: Die beiden Akteurinnen gehen mit dem Publikum in den Austausch und werten bestimmte Szenarien durch Abstimmungen gemeinsam mit allen aus.

Premiere am 29. Oktober mit zwei Vorstellungen

Am Samstag, 29. Oktober, gastiert die Wissens-Show „Wer bin ich eigentlich? Und warum überhaupt?“ in der experimenta. An diesem Tag feiert das Stück seine Premiere, bevor es als Gastspiel auf Tournee geht. Die Aufführungen im Science Dome, die für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren geeignet sind, beginnen um 12:00 und 15:00 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6,00 Euro und für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren 4,00 Euro. Karten gibt es ab sofort online im Ticketshop der experimenta.

Die Wissens-Show „Wer bin ich eigentlich? Und warum überhaupt?“ ist in Kooperation mit dem renommierten Festival „Enjoy Jazz. Festival for Jazz and More“ entstanden. Gefördert wird sie durch die Stiftung Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und den Gewinnsparverein der BB Bank Karlsruhe.

Die Darstellerinnen

Clarissa Corrêa da Silva, Fernseh-Journalistin und Autorin, moderiert mehre­re, vielfach preisgekrönte TV- und Online-Formate für Kinder, darunter „Die Sen­dung mit der Maus“ (WDR), „Wissen macht Ah!“ (WDR), „Triff …“ und „Die beste Klasse Deutschlands“ (beide KiKa) sowie die Reportage-Reihe „3 Blocks“ (MDR). Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem den Kinder-Medienpreis „Der weiße Elefant“. Außerdem wurde sie mehrfach beim „Goldenen Spatz“ ausgezeichnet, dem größten Festival für deutschsprachige Kindermedien.

Simone Müller, Schauspielerin und Autorin, ist bekannt aus TV-Auftritten in Serien wie „Tatort“ (MDR) und „How to Sell Drugs Online (Fast)“ (Netflix) sowie durch Episoden­hauptrollen in innovativen Formaten wie „Triff …“ (KiKa) und „Find­her“ (YouTube). Sie ist Ensemble-Mitglied des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Daneben ist sie unter anderem sonder­pädagogisch an Schulen tätig und arbeitet künstlerisch zu den Themenfeldern Intersektionalität und Geschlechtergerechtigkeit.

Pressemitteilung experimenta




Klimabeirat der Stadt Künzelsau tagt

Am Dienstag, 11.Oktober 2022 findet um 18:00 Uhr eine Sitzung des Klimabeirats der Stadt Künzelsau statt, zu der die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

Ort: Rathaus Künzelsau, großer Saal, 3.Stock

Tagesordnung:

1 Eröffnung & Begrüßung

2 „Mögliche Wege zur Klimaneutralität von Künzelsau“

Maren Krämer und Maximilian Scholze, Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen, Energiemanagement an der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau, ReinholdWürthHochschule

3 Informationen & Statusbericht der Stadtverwaltung zu verschiedenen Projekten und Themen (Präsentation)

4 Neues Mitglied für das Gremium aus dem Bereich Bevölkerung

5 Aktivitäten der 4 Arbeitsgruppen
Abfallvermeidung
Begrünung
Energie
Mobilität

6 Zukünftige Arbeitsschwerpunkte

7 Aussprachen und Verschiedenes

8 Nächste Sitzungstermine

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




„Dobro došli“ heißt „Herzlich willkommen“ auf Serbisch

1.200 Kilometer trennen die Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule (RWS) und die zwölf Landwirtschaftlichen Schulen der Autonomen Provinz Vojvodina, die zu Serbien gehört. Doch viel größer als diese Distanz sind die vielen Gemeinsamkeiten, welche die beiden Regionen und speziell die jeweiligen landwirtschaftlichen Ausbildungsgänge miteinander verbinden. So konnte an Vieles angeknüpft werden, als Uwe Stiefel, Leiter der Richard-von-Weizsäcker-Schule, gemeinsam mit seinem Kollegen Marco Blachut und Referatsleiter Christian Bühler vom Regierungspräsidium Stuttgart am 26. September 2022 die Delegation aus der Vojvodina im Öhringer Schulhaus Am Maßholderbach empfing. 22 Schülerinnen und Schüler aus den zwölf verschiedenen landwirtschaftlichen Schulen sowie drei Regierungsvertreter der Autonomen Provinz Vojvodina unter Leitung von Mladen Petres hatten sich auf den Weg gemacht, um an die Begegnung von 2019 anzuknüpfen, die seither wegen der Corona-Pandemie nicht intensiviert werden konnte.

„Der fachliche Austausch steht und fällt mit dem kulturellen Austausch“

Austausch, Vernetzung und Kennenlernen standen im Fokus des Besuchs der Vertreterinnen und Vertreter aus der Autonomen Provinz Vojvodina an der Öhringer Richard-von- Foto: Richard-von-Weizsäcker-Schule Öhringen.

Uwe Stiefel und Marco Blachut zeigten den interessierten Gästen die Werkstatt und die Ausstattung der Öhringer Landwirtschaftsschule und gaben Einblicke in das Duale Ausbildungssystem in Deutschland. „Der fachliche Austausch steht und fällt mit dem kulturellen Austausch“, betonte Uwe Stiefel und unterstrich, wie wichtig die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis für eine qualifizierte landwirtschaftliche Ausbildung sei. „Aber genauso wichtig ist die Verzahnung zwischen unseren beiden Regionen, damit wir voneinander lernen können“, sagte der Schulleiter an die Adresse seiner Gäste. Auch Christian Bühler betonte den hohen Wert des interkulturellen Austauschs und überbrachte Grüße von Dr. Kurt Metzger aus dem Stuttgarter Regierungspräsidium. Dieser hatte die Partnerschaft zwischen der Autonomen Provinz Vojvodina und dem Regierungsbezirk Stuttgart ins Leben gerufen.

Breit aufgestellte landwirtschaftliche Ausbildung in Öhringen

Im Anschluss an die Begrüßung wandten sich die Gäste mit großem Interesse den Landmaschinen und dem Versuchsacker direkt an der Richard-von-Weizsäcker-Schule zu, den sie sich von den Öhringer Schülerinnen und Schülern des ersten Ausbildungsjahrgangs erläutern ließen. Die serbischen Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von der modern ausgestatteten Richard-von-Weizsäcker-Schule und waren überrascht, wie breit die landwirtschaftliche Ausbildung in Öhringen aufgestellt ist. Auch das Agrarwissenschaftliche Gymnasium an der RWS gehört dazu. Die Kommunikation zwischen den Deutschen und ihren Gästen aus der Vojvodina klappte bestens, und da, wo es hakte, übernahm Stana Tokovic, Deutschlehrerin an der RWS, die Rolle der Dolmetscherin.

Besuch des Landwirtschaftlichen Hauptfests in Bad Cannstatt

Zum weiteren Besuchsprogramm der Gäste aus der Vojvodina gehören zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe der Region, der Stuttgarter Landtag und schließlich das Landwirtschaftliche Hauptfest in Bad Cannstatt. Der Öhringer Auftakt dieser Deutschlandreise war offenkundig für alle eine große Freude – nicht zuletzt wegen des Herzlichen Willkommens an der RWS. Die Öhringer freuen sich darauf, mit einem ebenso warmherzigen „Dobro došli“ beim hoffentlich bald anstehenden Gegenbesuch in der Vojvodina begrüßt zu werden.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Der Döner kommt jetzt ins Wachstuch

Die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schule Künzelsau wollen ihren Verpackungsmüll reduzieren. Ab sofort können sie daher ihr Mittagessen am Dönerwagen auf dem Pausenhof auch in einer eigenen Dose, einem mitgebrachten Wachstuch oder einer anderen wiederverwendbaren Verpackung erwerben. Die Schule unterstützt das Bemühen um mehr Nachhaltigkeit, indem sie unter den Schülerinnen und Schülern entsprechende Verpackungen verlost.

„Wir freuen uns über die Initiative unserer Schülerinnen und Schüler und von Cemal Akdogan, der die Imbissbude betreibt“, sagt Lehrerin Angela von Reventlow. Mit der Möglichkeit zum verpackungsfreien Imbiss schließt sich die Kaufmännische Schule Künzelsau etlichen Läden und Markständen in der Stadt an, die den Einkauf mit mitgebrachten Verpackungen bereits unterstützen.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis