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Viel zu tun für den neuen Stadteingang

Ausnahmsweise mittwochs, am 9. November 2022, tagt der Künzelsauer Gemeinderat um 18:00 im großen Sitzungssaal des Rathauses. Wichtigstes Thema wird der neue Stadteingang sein.

Nachdem sich sowohl Kreistag als auch Gemeinderat über die Zusammenarbeit geeinigt haben, können jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Planungshoheit liegt bei der Stadt – also ist die Stadt jetzt am Zug und muss die Grundlagen zur Planung schaffen. Einerseits für das neue Kreishaus, andererseits für die Entwicklung des gesamten Quartiers, angefangen bei den Straßen – es soll beispielsweise eine neue Stadtachse von der Bergbahn zur Innenstadt entstehen – bis hin zur Festlegung von Rahmenbedingungen für Neubauten. Auch die Trasse der im Übrigen noch immer in den Sternen stehenden Kochertalbahn ist im Entwurf des Bebauungsplans enthalten.

Aktueller Stand des Bebauungsplanentwurfs „Neuer Stadteingang“. Foto: Sitzungsunterlagen.

Ein Vorentwurf für einen Bebauungsplan wurde bereits erstellt – die Verwaltung beantragt, dass der Gemeinderat die weiteren Schritte, die zur Erstellung eines gültigen Bebauungsplans notwendig sind, beauftragt. Diese Schritte umfassen beispielsweise die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung nach § 3 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) und die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB.

Zeitplan für das Projekt

Die Koordination der unterschiedlichen und miteinander vernetzten Maßnahmen innerhalb des Projekts soll der Gemeinderat in die Hände der CPM GmbH, Gesellschaft für Projektmanagement aus 71063 Sindelfingen, legen. Deren Geschäftsführer Dirk Haecker wird den bisher erarbeiteten Terminplan ausführlich
erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Nach diesem Terminplan soll das in der Regie der Stadt Künzelsau zu bauende Parkhaus Ende Juli 2025 fertiggestellt sein, der Bau des Kreishauses kann frühestens nach Erteilung der Baugenehmigung, geplant für Februar 2024, beginnen. Mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren ist zu rechnen. Das Ende der verkehrlichen Erschließung plant Haecker bis Ende September 2027 ein. Die Maßnahmen zur Einbindung der Kochertalbahn werden im Zeitplan nicht genannt.

Altlasten

Und zudem befinden sich auf dem Gebiet Altlasten aus einem ehemaligen Industriestandort der Firma Stahl. Um die Baumaßnahmen wie geplant umsetzen zu können, müssen diese Altlasten beseitigt und fachgerecht entsorgt werden. Es handelt sich dabei um leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe und PCB.  „Die Planungen und Ausschreibungsvorbereitungen durch das Ingenieurbüro CDM Smith sowie die Abstimmungen mit und Genehmigungen durch das Landratsamt werden in den Jahren 2022/23 abgearbeitet, damit die Umsetzung der Bodensanierung im Zeitraum Januar bis Mai 2024 erfolgen kann (tatsächliche Bauzeit 8-12 Wochen). Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Stadtverwaltung von einem Bruttoinvestitionsvolumen von rund 2,0 Mio. € für die Bodensanierung aus“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Weitere Themen

Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen weiterhin die Verabschiedung eines Aufstellungsbeschlusses für einen Bebauungsplan nach § 13b BauGB – „Wohnen am Wartberg“ in Künzelsau, ein vorhabenbezogener Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften für eine „Freiflächenphotovoltaikanlage Belsenberg“sowie Gebührenanpassungen.

Text: Matthias Lauterer

 

 




„Ich habe drei Tage den Dalai-Lama begleiten dürfen“

Viele prominente Freunde und Weggefährten waren am 7. November 2022 ins Carmen-Würth-Forum gekommen, um Harald Unkelbach zu ehren, der an diesem Abend das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Landrat Dr.Matthias Neth entgegennehmen durfte und aus seinem Amt als Vorsitzender der Würth-Stiftung verabschiedet wurde.

Landrat Dr. Matthias Neth überreicht das Bundesverdienstkreuz an Harald Unkelbach. Foto: Ufuk Arslan

Im Mittelpunkt des Abends stand nicht der Unternehmensmanager Unkelbach, sondern die vielen Facetten der Persönlichkeit Harald Unkelbach. Wenn Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth von gemeinsamen Schachabenden erzählt und davon, dass Unkelbach meist gewinnt, aber sich über Niederlagen ärgert, dann ist das eine Facette von Harald Unkelbach, der so viele Facetten aufweist. So erinnert sich Laudator Prof. Dr. Bernd Engler, Präsident der Stiftung Weltethos, an die Studienzeit Unkelbachs und bescheinigt ihm „das Zeug zu einem veritablen Revoluzzer, damals in den späten 60ern“. Auch als Kleinkünstler oder in der Theaterszene sei Unkelbach bekannt gewesen. Letzendlich habe er sich aber doch für die Mathematik entschieden.

Formeln, Logik und Prozesse – aber Sinn für die Kunst

„Ein Mensch der Formeln, der Logik und der Prozesse“, sei Unkelbach, stellt Maria Würth fest. „Aber er hat trotzdem einen Sinn für die Kunst, dem bei einer Sinfonie das  Herz aufgeht“. Und Kunst, das ist für Unkelbach nicht nur die Musik, sondern vor allem die Literatur: „Literatur und Musik sind ein ungeheurer Schatz“, sagt er. 12.000 Bücher dürften es gewesen sein, die er gelesen hat.

Das Rampenlicht scheint ihm nicht so zu liegen

Unkelbach steht an diesem Abend im Rampenlicht. Ganz wohl scheint er sich damit nicht zu fühlen. Immer, wenn er von Erfolgen spricht, stellt er seinen Anteil zurück und dankt denen, die beigetragen haben: Einerseits natürlich Reinhold und Carmen Würth, die die Stiftung ins Leben gerufen haben und damit die Voraussetzungen für die Arbeit geschaffen haben, andererseits seinen Mitarbeitern, die ihn in seinen vielen Aufgaben unterstützt haben. Besonders deutlich wird das bei seinen Dankesworten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes: „Auszeichnungen sind ein äußerliches Zeichen der Anerkennung“. Diese Auszeichnung will er verstanden wissen „als Auszeichnung für alle, die mich in all den Jahren unterstützt haben“.

Große Persönlichkeiten kennengelernt

Besonders dankbar ist Unkelbach für Begegnungen mit Persönlichkeiten: „Ich habe drei Tage den Dalai-Lama begleiten dürfen“, berichtet er, aber auch Christo und Jeanne-Claude oder den amerikanischen Komponisten Philipp Glass nennt er.

Viele alte Weggefährten sind gekommen

Gekommen waren sie alle, die Menschen aus vielen Arbeitsbereichen, mit denen er in über 30 Jahren bei Würth oder in anderen Funktionen, beispielsweise der IHK, zusammengearbeitet hat. Man kann sie gar nicht alle aufzählen, so viele waren es. Selbst Maria Würth mußte nach der Begrüßung direkt einen Schluck Wasser trinken. Unternehmer waren gekommen, beispielsweise Albert Berner und Dieter Schwarz, aber auch Politiker wie der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten, der ehemalige Abgeordnete Eberhard Gienger oder die Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb und Anton Baron.

Arnulf von Eyb, Anton Baron, Christian von Stetten und Eberhard Gienger (v.l.) Foto: GSCHWÄTZ

Fotografiert werden möchte Dieter Schwarz nicht: „Wissen Sie, jeder weiß, dass ich da bin, aber keiner kennt mich“. Er scheint es zu mögen, nicht als einer der reichsten Menschen Deutschlands erkannt zu werden: „Ich kann mich in Heilbronn bewegen“, ist ihm wichtig.

Auch Künzelsaus Altbürgermeister Volker Lenz (r.) war gekommen. Foto: GSCHWÄTZ

Noch lange nach dem Ende des Festaktes trafen sich alte Bekannte zum Gespräch. Foto: GSCHWÄTZ

Text: Matthias Lauterer




Stabwechsel im Vorstand der Stiftung Würth

„Ich freue mich sehr auf die Arbeit bei der Stiftung Würth, denn sie gehört zu den bedeutendsten zivilgesellschaftlichen Akteuren im Land. Was mich besonders reizt, ist die hohe internationale Reputation der Stiftung“, so Johannes Schmalzl. Der gebürtige Unterfranke war vor seiner Tätigkeit bei der IHK Region Stuttgart bis 2016 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart.

„Stiftungen wie die Stiftung Würth sind indes mehr als die Summe ihrer Teile, sprich mehr als die Preise, die sie ausloben und verleihen! Stiftungen und ihr Wirken sind die Garanten dafür, dass eine Gesellschaft eine Wertegemeinschaft ist und bleibt, eine Gesellschaft in der die uns verbindenden kulturellen Werte in ihrer Vielfalt gelebt werden können. Für dieses Bekenntnis zu einer wertebasierten und zugleich offenen Gesellschaft danken wir Ihnen, lieber Herr Unkelbach, vor allem aber auch den Stiftern der Stiftung, dem Ehepaar Würth“, betonte Prof. Bernd Engler, Präsident der Stiftung Weltethos, in seiner Festrede.

In einer Gesprächsrunde, moderiert von Bernadette Schoog, blickt Harald Unkelbach an seine Anfänge im Unternehmen Würth vor 43 Jahren. „Arbeit war für mich nie ungeliebte Pflicht, immer Herausforderung, die ich mit Freude und Elan angegangen bin.“ Sein Amt als Mitglied der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG gibt er zum Jahreswechsel ab.

Verdienstkreuz am Bande für Harald Unkelbach

Landrat Dr. Matthias Neth überreicht das Bundesverdienstkreuz an Harald Unkelbach. Foto: Ufuk Arslan

Bei der Feierstunde erhielt Harald Unkelbach für sein vorbildliches gesellschaftliches Wirken sowie für seinen außerordentlichen Einsatz in zahlreichen Ämtern und sein herausragendes Engagement in der Region Heilbronn-Franken das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Ordensverleihung nahm im Auftrag des Bundespräsidenten der Landrat des Hohenlohekreises Dr. Matthias Neth vor.

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, dankte Harald Unkelbach in seiner Schlussrede mit den Worten: „In besonderem Maße gebührt unser Dank Harald Unkelbach. Ohne seine großen Verdienste, seinen unermüdlichen Einsatz, seine Weltoffenheit und seine Zielorientierung wäre es nicht möglich gewesen, diese Mitverantwortung für die Menschen, für die Region und für die Gemeinschaft Wirklichkeit werden zu lassen.“

Zur Person Harald Unkelbach

Nach dem Studium der Mathematik, Physik, BWL und VWL und seiner Promotion führten Forschungsaufenthalte Harald Unkelbach an die Stanford University Kalifornien und das Westfield College in London geführt. Danach war er vier Jahre als Unternehmensberater für Betriebsorganisation, Logistik und Informationstechnologie tätig.

1979 trat Harald Unkelbach als Geschäftsführer in die Adolf Würth GmbH & Co.KG mit Sitz in Künzelsau ein. Seither trieb er die Entwicklung der Würth-Gruppe maßgeblich voran. So zeichnete Unkelbach verantwortlich für den Aufbau der IT und der Logistikstrukturen, nicht nur bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, sondern auch innerhalb der gesamten Würth-Gruppe. Dem lebenslangen Lernen fühlte sich der weltoffene und weitsichtige Manager schon immer verpflichtet. Nach Gründung der Akademie Würth im Jahr 1990 übernahm er die Leitung, die er bis 2020 innehatte. Für sein Engagement im Bereich Bildung und für den Aufbau eines internationalen MBA Programmes wurde dem gebürtigen Hessen im November 2013 die Ehrendoktorwürde der US-amerikanischen University of Louisville verliehen. 20007 war er zum Professor für Management und International Business berufen worden.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Unkelbach stark ehrenamtlich und für die regionale Entwicklung, schwerpunktmäßig in den Bereichen Bildung und Kultur. Im Februar 2013 wählte ihn die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken zu ihrem Präsidenten. Von 2016 bis 2021 fungierte er als Vizepräsident der BWIHK Baden-Württemberg, von 2018 bis 2021 war er Mitglied des Vorstands des DIHK. Für seine Verdienste für die Duale Hochschule Baden-Württemberg wurde er 2021 zum Ehrensenator ernannt. Seit Gründung des Fechtclubs Würth Künzelsau ist er Präsident des Clubs.

Unkelbach ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Zur Person Johannes Schmalzl

Johannes Schmalzl wurde 1965 geboren und wuchs in der Region auf. Er studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Würzburg, Bonn und Lausanne (Schweiz). Nach seinem Referendariat, das er auch an der Deutschen Botschaft in Tallinn (Estland) absolvierte, trat er in den baden-württembergischen Staatsdienst ein.

Die ersten zehn Berufsjahre verbrachte er in der Justiz, im Justizministerium sowie im Staatsministerium/Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Bonn und Berlin. 2005 wurde er zum Präsidenten des Landesamts für Verfassungsschutz ernannt, 2008 zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Stuttgart. Gerade in dieser Funktion war er der Region Hohenlohe sehr verbunden. 2016 wechselte Johannes Schmalzl als Ministerialdirektor und Chef der Abteilung Bundesimmobilien, Bundesvermögen und Beteiligungsverwaltung in das Bundesministerium der Finanzen nach Berlin.

2017 wurde Johannes Schmalzl zum Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart bestellt. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren die berufliche Aus- und Weiterbildung, die Digitalisierung sowie die Organisation von Corona-Hilfsprogrammen für Unternehmen. Für die Landesregierung koordinierte er die Corona-Impfkampagne in den Unternehmen.

Johannes Schmalzl ist in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert. Er ist u.a. Präsident der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie VWA, Vorstand des Kuratoriums der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Mitglied im Aufsichtsrat der Hochschule für Kirchenmusik. Außerdem ist er Ehrenvorsitzender des Landesverbandes des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, in dem er sich lange als Landesvorsitzender engagierte. In der Stiftung Würth arbeitet er bereits seit 2016 ehrenamtlich im Vorstand mit.

Schmalzl ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Über die Stiftung Würth

Im Jahr 1987 von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold und Carmen Würth als Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Künzelsau gegründet, verfolgt die Stiftung Würth gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Sie fördert zahlreiche Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft, Bildung und Erziehung sowie Integration – schwerpunktmäßig in der Region Heilbronn-Franken, dem Stammsitz des Unternehmens Würth. Unterstützt werden die Aktivitäten durch die Gesellschaften der Würth-Gruppe in Deutschland, insbesondere durch die Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Pressemitteilung Würth




Hetze gegen Klimaprotestler:innen

Am 27. Oktober 2022 titelte die Süddeutsche Zeitung: „Polizei setzt Klimaaktivisten fest.“ der RBB schreibt am 07. November 2022: „In Gewahrsam kommen Aktivisten eigentlich nur, wenn die Beamten feststellen, dass dieselbe Person zum Beispiel bereits am Vortag Straßen blockierte.“

Ankleben am Boden

Es spielt keine Rolle, ob man derzeit in den Süden nach München schaut oder nach Berlin, man sieht die stets gleichen Bilder: Klimaaktivisten demonstrieren derzeit teilweise mit radikalen Methoden wie das Ankleben am Boden und fordern ein sofortiges Umsteuern in der aktuellen Klimapolitik: wesentlich weniger CO“-Emissionen, bedeutend mehr Erneuerbare Energien, ein Ende der Konsumgesellschaft und den Fokus auf eine grünere Erde.

Die Polizei flext dann entweder die Protestler vom Boden gegen ihren Willen weg, verhängt Bußgelder oder nimmt sie in Gewahrsam.

Die ganzen Schreihälse auf den digitalen Gassen

Unlängst stand sogar im Raum, dass Klimaaktivisten eine Notarzteinsatz wenn nicht verhindert, so doch verzögert hätten. Dies wurde jedoch von einer Notärztin in einem späteren Zeitungsbericht widerlegt. Doch da waren schon die ganzen Schreihälse auf den digitalen Gassen, um Stimmung zu machen gegen die vermeintlich Grünen Radikalen auf den Straßen.

Anti-Klima-Stimmung

Die Stimmung im Ländle kippt. Die Klimaaktivisten stehen mittlerweile in der Beliebtheitsskala scheinbar direkt hinter den Nazis und Querdenkern. Und das, obwohl sie sich nur für positive Dinge einsetzen: Für die Umwelt, die Natur, die Erhaltung von Pflanzen und Tieren.

Polizei fährt Geschütze gegen sie auf wie bei NS-Aufmärschen

Die Polizei fährt derweil Geschütze gegen sie auf wie bei NS-Aufmärschen. Bußgelder werden an die Protestler verhängt, wenn sie zum „Wiederholungstäter“ werden. Sprich: Mehr als einmal für die grünen Belange auf die Straßen gehen oder die Klimaprotestler kommen in Gewahrsam. Der Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrind (CSU) fordert „deutliche härtere Strafen“ gegen Klimaaktivisten.

Klimaaktivisten = Extremisten?

Befeuert wird das Ganze durch ein Staatswesen, das hinter dem harten Durchgreifen der Polizei steht, wenn nicht sogar, diese hierzu möglicherweise anweist. Immerhin ist die Polizei letzten Endes die Exekutive des Staates. Das ist umso bitterer, als das sich dieses Vorgehen eigentlich gegen genau die Wähler richtet, die der aktuellen GRÜNEN-Regierung an die Macht geholfen haben. In einem von MrWissen2go veröffentlichten Video auf youtube (Video siehe oben) fragt der Moderator ernsthaft, ob diese Klimaaktivisten Extremisten seien. Wenn man sich durch google klickt, fällt einem auf, das eben dieses Video auch auf der ARD- und ZDF-Seite abrufbar sein. Also den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern, die nicht selten als das verlängerte Sprachrohr der aktuellen Politik dienen.

Die GRÜNEN vergessen, dass sie auch einst Klimaprotestler waren

Die GRÜNEN waren einst die Partei, die ebenfalls auf die Straße ging für eben dieselben Belange. Nun gehören sie dem Establishment an und scheinen weit weg von den Protestlern auf den Straßen zu sein. Der Ukraine-Krieg scheint über allem zu herrschen. Für die ebenso wichtigen grünen Themen scheint keine Zeit zu sein. Wo wohl die grünen Protestler bei den nächsten Bundestagswahlen ihr Kreuz machen werden?

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

 




AfD Hohenlohe / Schwäbisch Hall wählt neues Vorstandsmitglied

Der Kreisverband Hohenlohe/Schwäbisch Hall der Alternative für Deutschland hat während der Mitgliederversammlung am 27. Oktober Bernd Weber zum stellvertretenden Sprecher nachgewählt. Weber setzt sich in seiner neuen Funktion dafür ein, dass „die AfD in der Mitte der Gesellschaft verankert ist“. Dies hat Weber nach seiner Wahl deutlich zum Ausdruck gebracht. Zudem liegt es ihm sehr am Herzen, dass „die rechtsstaatliche und zum Grundgesetz stehende AfD nicht länger stigmatisiert und ausgegrenzt wird.“

Den Umgang der verantwortlichen politischen Kräfte mit den aktuellen Krisen kommentiert Weber folgendermaßen: „Hysterie und politische Horror- und Untergangsvisionen haben in einer den Menschen verpflichteten Politik nichts zu suchen. Faktenbasierte und tragfähige Entscheidungen in der Gesundheits-, Energie- und Sicherheitspolitik müssen dringend die links-grüne Zerstörungsorgie bezüglich der gewachsenen Gesellschafts-fundamente umkehren. Kommunal müssen die Interessen der Bürgerschaft im Mittelpunkt stehen und sie müssen vor utopistischen Weltveränderungs- und Weltrettungsutopien geschützt werden.“

Der Vorstand gratulierte Bernd Weber zu seiner Wahl.

Pressemitteilung AfD Hohenlohe / Schwäbisch-Hall




Holzrücken mit dem Pferd

Am Dienstag, 22. November 2022, lädt das Forstamt des Hohenlohekreises zu einer besonderen Veranstaltung in den Krautheimer Wald ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die traditionelle Kunst des Holzrückens mit dem Pferd, also das Herausziehen gefällter und entasteter Bäume aus dem Wald durch Kaltblutpferde, hautnah erleben. Die alte Kulturtechnik ist auch heute noch fester Bestand der Forstwirtschaft. Boden- und bestandschonendes Holzrücken sind ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeit im Wald. Der Einsatz von Pferden sowie Holzernte- oder Holzrückemaschinen mit spezieller bodenschützender Ausstattung leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Expertin Christel Erz und Revierförster Ralph Heinzelmann erklären bei dem Termin gemeinsam, wie die Waldarbeit mit Pferden funktioniert und warum die traditionelle Herangehensweise heute immer noch eingesetzt wird.

Treffpunkt ist Krautheim

Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Gemeindewald Krautheim, östlich des Ortsteils Neunstetten. Eine detaillierte Karte zur Anfahrt ist auf www.hohenlohekreis.de/wald zu finden. Die Veranstaltung dauert etwa 90 Minuten. Unerlässlich für Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung sind festes Schuhwerk, ein Schutzhelm sowie Signalweste.

Weitere Termine im Hohenloher Waldprogramm:

8. November bis 4. Dezember 2022: Wanderausstellung Die Rotbuche – Charakterbaum im Hohenlohekreis“. Ort: Rathaus Schöntal. Geöffnet wochentäglich von 8.30 bis 12 Uhr, Montag auch von 14 bis 16 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Freitag, 11. November 2022 und Samstag, 12. November 2022, jeweils 14–17 Uhr: Adventskranz binden. Mit Karin Bender und Leah Eckert. Ort: Bildungshaus Kloster Schöntal. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis Montag, 7. November 2022.

Freitag, 18. November 2022, 14–17 Uhr: Michels vorweihnachtliche Schnitzwerkstatt – komm‘ und werde Schnitz-Kid. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Mit Christine Neuweiler-Lieber und Leah Eckert. Ort: Kelter, Bretzfeld-Siebeneich. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis Dienstag, 15. November 2022.

Freitag, 25. November 2022, 14–17 Uhr: Michels vorweihnachtliche Schnitzwerkstatt – komm‘ und werde Schnitz-Kid. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Mit Christine Neuweiler-Lieber und Leah Eckert. Ort: Werkraum Grundschule, Dörzbach. Kosten: 10 Euro. Anmeldung bis Dienstag, 22. November 2022.

Zu diesen Veranstaltungen ist eine Anmeldung beim Forstamt notwendig, idealerweise bis spätestens drei Tage vor dem Termin, unter Telefon: 07940 18-1567 oder E-Mail: HWP@hohenlohekreis.de. Das komplette Programm und weitere Hinweise zu den Veranstaltungen sind auf www.hohenlohekreis.de/wald zu finden.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Heimatvertriebene ließen Künzelsau in den 50er Jahren explosionsartig wachsen

Was wäre Künzelsau ohne Zuwanderung? Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage ist die für Integration zuständige stellvertretende Hauptamtsleiterin Marion Hannig-Dümmler auf die Idee gekommen, für jedes Jahrzehnt seit 1950 Bilder und Menschen berichten zu lassen. Vor kurzem ging es in der Stadthalle deshalb unter dem Motto „Wege nach Künzelsau“ um sieben Jahrzehnte Stadtgeschichte aus einer ganz persönlichen Perspektive.

Neubürger:innen verändern Stadtgesellschaft

Als Moderator eigeladen hatte Hannig-Dümmler einen ehemaligen Künzelsauer, der reichlich Erfahrung im Führen von Interviews mitgebracht hat. Hans-Peter Archner, der frühere stellvertretende Direktor beim SWR-Fernsehen, moderierte den Gesprächsabend. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt davon, wie stark die Neubürgerinnen und Neubürger die Stadtgesellschaft verändert haben. Um deutlich zu machen, was für eine Umgebung die Ankommenden vorfanden, wurden historische Fotos aus den jeweiligen Jahrzehnten gezeigt.

drei Seniorinnen mit einem Moderator auf der Bühne, im Hintergrund Fotos von früheren Arbeitssituationen, im Vordergrund Publikum
Sigrid Maibaum, Maria Zürn und Hilde Hornung im Gespräch mit Hans-Peter Archner.

Auch Hans-Peter Archner ging darauf ein, dass Künzelsau seinen Aufstieg zum prosperierenden Industriestandort mit Weltmarktführern wie Würth vor allem auch den im Verlauf der Jahrzehnte zahlreich zugewanderten Menschen und deren gelungener Integration verdankt. Die Gründe für die Zuwanderung sind dabei unterschiedlich. In den 50er Jahren kamen die Heimatvertriebenen. Die Einwohnerzahl sei damals sprunghaft von 3000 auf 8000 angestiegen, so Archner. Dass der Neuanfang nicht einfach war, weiß der Moderator aus eigener Erfahrung. Auch seine Eltern mussten sich als Flüchtlinge aus dem heutigen Polen eine neue Existenz aufbauen.

Sie sei „sehr gut aufgenommen“ worden

Wie sie im Verlauf der 1950er Jahren in Künzelsau wieder neu angefangen haben, darüber berichteten drei Seniorinnen. Sie kamen an mit nicht viel mehr als dem, was sie tragen konnten. Sigrid Maibaum wurde aus Niederschlesien im heutigen Polen vertrieben. Maria Zürn und Hilde Hornung stammen aus dem Böhmerwald, der jetzt zu Tschechien gehört. In Künzelsau fanden sie nicht nur Unterkunft, sondern auch eine neue Heimat. Dass es für die Kinder auch Hürden gab, bestätigte Sigrid Maibaum. Sie sei „sehr gut aufgenommen worden“, erinnert sich die Seniorin, habe jedoch Sprachprobleme gehabt, „weil ich vieles nicht verstanden habe“. Mit ihrem Hochdeutsch sei sie angeschaut worden, als ob sie von einem anderen Stern gekommen sei, fügte sie schmunzelnd dazu. Das ist längst Vergangenheit.

zwei Frauen im Gespräch mit dem Moderator auf der Bühne, im Hintergrund Foto eines griechischen Tanzes beim Stadtfest
Konstantia Bachtsetzi ist als junge Griechin mit ihrem Verlobten, einem Griechen, nach Künzelsau gekommen. Ihre Tochter Katerina Tsiligiri ist hier geboren.

Inzwischen sind sie genauso Künzelsauerinnen wie der hier geborene Costa Papadopoulos. Als Sohn griechischer Gastarbeiter, die in Künzelsau 1964 mit dem Ochsen in der Hauptstraße eine Traditionsgaststätte mit Erfolg übernommen hatten. Nun führt der Sohn das Lokal seiner Eltern weiter, und zwar als modernes Bistro-Café Oxn. Griechische Zuwanderer sind ein bedeutender Teil der Stadtkultur geworden. Nicht zufällig nutzt die griechisch-orthodoxe Gemeinde die frühere katholische Kirche als ihren Gottesdienst-Raum. Costa Papadopoulos konnte nicht persönlich berichten, weil er wegen Personalmangels an dem Abend selbst hinter dem Tresen stehen musste.

Nicht für jeden ein einfacher Start

Gern hätte Archner seinen Schulfreund Heiner Sefranek vom Jeans-Hersteller Mustang zu den historischen Bildern aus seiner Näherei interviewt, dieser musste kurzfristig seine Teilnahme zu der Veranstaltung absagen, die Hannig-Dümmler im Rahmen der „Strategie 2030 – Wir gestalten gemeinsam unsere Zukunft in Künzelsau“ organisiert hat. Der Gesprächsabend am 20. Oktober 2022 mit verschiedenen langjährigen und neuen Einwohnerinnen und Einwohnern sollte zeigen, welche unterschiedlichen Wege nach Künzelsau führen und wie man hier Freundschaft und Heimat findet. Oft nur für einen Lebensabschnitt gedacht, bleibt Künzelsau doch die Heimatstadt oder der Ausgangspunkt von spannenden Entwicklungen. Lebenswege, die nach Künzelsau führten, standen deshalb im Mittelpunkt der Talk-Runde, bei der Moderator Hans-Peter Archner mit Zeitzeugen aus den verschiedenen Epochen sprach.

Stefan Kraut, links, berichtete über seinen Start in Künzelsau.

In den 70er Jahren kam Stadtarchivar Stefan Kraut nach Künzelsau, dessen Vater 1951 nach Montevideo ausgewandert war. Nachdem der Vater in politischen Wirren in Uruguay sogar entführt worden war, kehrte die Familie nach Künzelsau zurück, wo ihre Wurzeln bis ins Jahr 1630 zurückreichen. In den 80er Jahren kam Konstantia Bachtsetzi als junge Griechin mit ihrem Verlobten, einem Griechen, der in Künzelsau aufgewachsen ist, zurück nach Deutschland. Ihre Tochter Katerina Tsiligiri wird hier geboren und besucht in Künzelsau neben der üblichen deutschen Schule auch die griechische Schule, wie alle griechischen Kinder. Sie fühlen sich heute in Künzelsau wohl genauso wie Hannig-Dümmlers Mann Hauke Hannig.

Auch damals schon waren öffentliche Verkehrsmittel nicht immer zweckmäßig einzusetzen

Als er 1992 sein Studium an der Fachhochschule Heilbronn Außenstelle Künzelsau beginnen wollte, mietete sich der Großstädter in Heilbronn eine Wohnung direkt in Bahnhofsnähe, um via öffentlicher Verkehrsmittel gut von Heilbronn nach Künzelsau und auch nach Bremen zu kommen. Zum Start des Semesters habe ihn fast der Schlag getroffen, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht unter drei Stunden Fahrtzeit die Hochschul-Außenstelle erreichten – was einen Umzug von Heilbronn nach Künzelsau und die Anschaffung eines Autos erforderte.

zwei Herren sitzen auf einer Couch auf der Bühne
Hauke Hannig, links, kam als Student und ist geblieben. Inzwischen lebt er seit 30 Jahren in Künzelsau.

Auch war der Dialekt der Dozenten eine große sprachliche Herausforderung für den Norddeutschen. Schließlich fand es der heutige Kommunikationschef von ebm-papst „klasse, dass an der Hochschule und in der Kleinstadt alles viel familiärer und persönlicher war als in der Großstadt und man sich schnell zuhause fühlte“ und stellt fest „es sind nun 30 Jahre Künzelsau – länger als ich in Bremen lebte“.

Zwei Modeläden in Künzelsau eröffnet

Extra aus ihrem heutigen Wohnort Würzburg angereist waren Neofit Vasilev und seine Frau Öznur. Das Ehepaar erinnert sich gern an die Zeit von 1998 bis 2008 in Künzelsau. Er machte seinen Weg ebenfalls über die Hochschule – nach internationaler Diplomarbeit etablierte er sich zum Verkaufsleiter bei der Mode-Firma Mustang. Außerdem hatte das Ehepaar zusammen mit einem Geschäftspartner zwei Modeläden in Künzelsau – da sich der Student Vasilev mit einem seiner Mitstudenten Jörg Andoleit bereits im zweiten Semester über die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten für junge Leute nicht nur wunderte, sondern auch etwas in der Stadt verändern wollte.

in einer Couch auf der Bühne sitzen zwei Herren und eine Dame und sind im Gespräch
Neofit Vasilev und seine Frau Öznur sind aus Würzburg zum Talk-Abend gekommen.

Viele weitere Menschen kamen, in den 90er Jahren Tausende vor allem aus Russland, die sich im Neubaugebiet Taläcker ansiedelten und von der kurzfristig erkrankten Natalia Zeller repräsentiert werden sollten. Für die Zeit nach 2000 stehen Ilona Nies aus Kiew und Omar Alkhalaf aus Syrien. Nies ist seit 2013 in Künzelsau verheiratet, Alkhalaf floh 2015 vor dem Krieg. Beide betreuen bei der Stadtverwaltung Geflüchtete. Die Besucherinnen und Besucher in der Stadthalle beeindruckten die Parallelen in den Geschichten der Geflüchteten seit den 50er Jahren.

Text & Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau




Massiver Rückgang an Steuern, mehr Aufwendungen im sozialen Bereich

Am Montag, den 06. November 2022, findet in Waldenburg um 14 Uhr die Kreistagssitzung rund um den Haushalt 2023 des Hohenlohekreises statt.

Die Zahlen schauen nicht mehr so rosig aus wie für das Jahr 2022. Der Grund ist ein befürchteter massiver Rückgang der Steuereinnahmen.

Eingliederungshilfe

In der Beschlussvorlage hierzu heißt es: „Die Haushaltsplanung 2023 erfolgt auf der Basis der Bestimmungen des Gemeindewirtschaftsrechts und unter Zugrundelegung des Entwurfs der Orientierungsdaten zur kommunalen Haushalts- und
Finanzplanung in den Jahren 2023 ff. des Ministeriums für Finanzen und des Ministeriums des
Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Maßgeblich geprägt ist die Haushaltsplanung 2023 von einem offensichtlichen Rückgang bei den Steuerkraftsummen der Gemeinden (-7,8 % gegenüber Vorjahr) sowie von höheren Transferaufwendungen im Sozialbereich insbesondere bei der Eingliederungshilfe, der Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung sowie bei der Leistungsgewährung nach SGB II.

Höhere Energiekosten

Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist für das Haushaltsjahr 2023 mit erhöhten Energieaufwendungen bei der Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften zu rechnen. Hinzu kommen strukturelle Änderungen bei der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr GmbH hinsichtlich der Neuregelung der Einnahmeaufteilung. Darüber hinaus soll mit der Einführung eines landesweit gültigen Jugendtickets der öffentliche Personennahverkehr attraktiver gestaltet werden.

Die wesentlichen Investitionen erstrecken sich auf den Neubau des Kreishauses, auf den Umbau an der Gewerblichen Schule Künzelsau, den Abschluss der Erweiterung und Sanierung an der Gewerblichen Schule Öhringen sowie auf Baumaßnahmen an Kreisstraßen.

Anlage 1: Zahlen und Daten zum Haushaltsplan 2023




Mann überrollt Frau mit Traktor

Eine Frau ist am Donnerstag, den 03. November 2022, gegen 18 Uhr, in Schrozberg-Sigisweiler im Kreis Schwäbisch Hall von einem Traktor überrollt worden und gestorben. Der Notarzt konnte sie nicht mehr retten. Der 59 Jahre alte Traktorfahrer habe die 49-Jährige am Donnerstagabend offenbar übersehen, teilte die Polizei mit.

Für die Frau kam jede Hilfe zu spät: Offenbar übersieht ein Traktorfahrer im Landkreis Schwäbisch Hall eine 49-Jährige. Sie erliegt noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

 




Wer wars?

Die Studiobühne – Kulturverein Bad Mergentheim präsentiert am Freitag, den 11. November 2022 um 20 Uhr in Weikersheim und am Samstag, den 12. November 2022, in Krautheim im Pfarrsaal um 19.30 Uhr die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“ unter der Regie von Monika Schumann.

Worum geht es? Eine abgelegene Villa, ein verschneiter Ort. Eine wohlhabende Familie kommt zusammen, acht Frauen. Der Hausherr wird tot aufgefunden. Mord! Panik bricht aus. Misstrauen, Verdächtigungen und gegenseitige Beschuldigungen, denn eines wird schnell klar: In diesem Fall muss der Mörder eine Mörderin sein…

Karten gibt es über die Studio Bühne: 0171/8550688 (10 Euro) oder an der Abendkasse (12 Euro).