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Heimatvertriebene ließen Künzelsau in den 50er Jahren explosionsartig wachsen

Was wäre Künzelsau ohne Zuwanderung? Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage ist die für Integration zuständige stellvertretende Hauptamtsleiterin Marion Hannig-Dümmler auf die Idee gekommen, für jedes Jahrzehnt seit 1950 Bilder und Menschen berichten zu lassen. Vor kurzem ging es in der Stadthalle deshalb unter dem Motto „Wege nach Künzelsau“ um sieben Jahrzehnte Stadtgeschichte aus einer ganz persönlichen Perspektive.

Neubürger:innen verändern Stadtgesellschaft

Als Moderator eigeladen hatte Hannig-Dümmler einen ehemaligen Künzelsauer, der reichlich Erfahrung im Führen von Interviews mitgebracht hat. Hans-Peter Archner, der frühere stellvertretende Direktor beim SWR-Fernsehen, moderierte den Gesprächsabend. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt davon, wie stark die Neubürgerinnen und Neubürger die Stadtgesellschaft verändert haben. Um deutlich zu machen, was für eine Umgebung die Ankommenden vorfanden, wurden historische Fotos aus den jeweiligen Jahrzehnten gezeigt.

drei Seniorinnen mit einem Moderator auf der Bühne, im Hintergrund Fotos von früheren Arbeitssituationen, im Vordergrund Publikum
Sigrid Maibaum, Maria Zürn und Hilde Hornung im Gespräch mit Hans-Peter Archner.

Auch Hans-Peter Archner ging darauf ein, dass Künzelsau seinen Aufstieg zum prosperierenden Industriestandort mit Weltmarktführern wie Würth vor allem auch den im Verlauf der Jahrzehnte zahlreich zugewanderten Menschen und deren gelungener Integration verdankt. Die Gründe für die Zuwanderung sind dabei unterschiedlich. In den 50er Jahren kamen die Heimatvertriebenen. Die Einwohnerzahl sei damals sprunghaft von 3000 auf 8000 angestiegen, so Archner. Dass der Neuanfang nicht einfach war, weiß der Moderator aus eigener Erfahrung. Auch seine Eltern mussten sich als Flüchtlinge aus dem heutigen Polen eine neue Existenz aufbauen.

Sie sei „sehr gut aufgenommen“ worden

Wie sie im Verlauf der 1950er Jahren in Künzelsau wieder neu angefangen haben, darüber berichteten drei Seniorinnen. Sie kamen an mit nicht viel mehr als dem, was sie tragen konnten. Sigrid Maibaum wurde aus Niederschlesien im heutigen Polen vertrieben. Maria Zürn und Hilde Hornung stammen aus dem Böhmerwald, der jetzt zu Tschechien gehört. In Künzelsau fanden sie nicht nur Unterkunft, sondern auch eine neue Heimat. Dass es für die Kinder auch Hürden gab, bestätigte Sigrid Maibaum. Sie sei „sehr gut aufgenommen worden“, erinnert sich die Seniorin, habe jedoch Sprachprobleme gehabt, „weil ich vieles nicht verstanden habe“. Mit ihrem Hochdeutsch sei sie angeschaut worden, als ob sie von einem anderen Stern gekommen sei, fügte sie schmunzelnd dazu. Das ist längst Vergangenheit.

zwei Frauen im Gespräch mit dem Moderator auf der Bühne, im Hintergrund Foto eines griechischen Tanzes beim Stadtfest
Konstantia Bachtsetzi ist als junge Griechin mit ihrem Verlobten, einem Griechen, nach Künzelsau gekommen. Ihre Tochter Katerina Tsiligiri ist hier geboren.

Inzwischen sind sie genauso Künzelsauerinnen wie der hier geborene Costa Papadopoulos. Als Sohn griechischer Gastarbeiter, die in Künzelsau 1964 mit dem Ochsen in der Hauptstraße eine Traditionsgaststätte mit Erfolg übernommen hatten. Nun führt der Sohn das Lokal seiner Eltern weiter, und zwar als modernes Bistro-Café Oxn. Griechische Zuwanderer sind ein bedeutender Teil der Stadtkultur geworden. Nicht zufällig nutzt die griechisch-orthodoxe Gemeinde die frühere katholische Kirche als ihren Gottesdienst-Raum. Costa Papadopoulos konnte nicht persönlich berichten, weil er wegen Personalmangels an dem Abend selbst hinter dem Tresen stehen musste.

Nicht für jeden ein einfacher Start

Gern hätte Archner seinen Schulfreund Heiner Sefranek vom Jeans-Hersteller Mustang zu den historischen Bildern aus seiner Näherei interviewt, dieser musste kurzfristig seine Teilnahme zu der Veranstaltung absagen, die Hannig-Dümmler im Rahmen der „Strategie 2030 – Wir gestalten gemeinsam unsere Zukunft in Künzelsau“ organisiert hat. Der Gesprächsabend am 20. Oktober 2022 mit verschiedenen langjährigen und neuen Einwohnerinnen und Einwohnern sollte zeigen, welche unterschiedlichen Wege nach Künzelsau führen und wie man hier Freundschaft und Heimat findet. Oft nur für einen Lebensabschnitt gedacht, bleibt Künzelsau doch die Heimatstadt oder der Ausgangspunkt von spannenden Entwicklungen. Lebenswege, die nach Künzelsau führten, standen deshalb im Mittelpunkt der Talk-Runde, bei der Moderator Hans-Peter Archner mit Zeitzeugen aus den verschiedenen Epochen sprach.

Stefan Kraut, links, berichtete über seinen Start in Künzelsau.

In den 70er Jahren kam Stadtarchivar Stefan Kraut nach Künzelsau, dessen Vater 1951 nach Montevideo ausgewandert war. Nachdem der Vater in politischen Wirren in Uruguay sogar entführt worden war, kehrte die Familie nach Künzelsau zurück, wo ihre Wurzeln bis ins Jahr 1630 zurückreichen. In den 80er Jahren kam Konstantia Bachtsetzi als junge Griechin mit ihrem Verlobten, einem Griechen, der in Künzelsau aufgewachsen ist, zurück nach Deutschland. Ihre Tochter Katerina Tsiligiri wird hier geboren und besucht in Künzelsau neben der üblichen deutschen Schule auch die griechische Schule, wie alle griechischen Kinder. Sie fühlen sich heute in Künzelsau wohl genauso wie Hannig-Dümmlers Mann Hauke Hannig.

Auch damals schon waren öffentliche Verkehrsmittel nicht immer zweckmäßig einzusetzen

Als er 1992 sein Studium an der Fachhochschule Heilbronn Außenstelle Künzelsau beginnen wollte, mietete sich der Großstädter in Heilbronn eine Wohnung direkt in Bahnhofsnähe, um via öffentlicher Verkehrsmittel gut von Heilbronn nach Künzelsau und auch nach Bremen zu kommen. Zum Start des Semesters habe ihn fast der Schlag getroffen, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht unter drei Stunden Fahrtzeit die Hochschul-Außenstelle erreichten – was einen Umzug von Heilbronn nach Künzelsau und die Anschaffung eines Autos erforderte.

zwei Herren sitzen auf einer Couch auf der Bühne
Hauke Hannig, links, kam als Student und ist geblieben. Inzwischen lebt er seit 30 Jahren in Künzelsau.

Auch war der Dialekt der Dozenten eine große sprachliche Herausforderung für den Norddeutschen. Schließlich fand es der heutige Kommunikationschef von ebm-papst „klasse, dass an der Hochschule und in der Kleinstadt alles viel familiärer und persönlicher war als in der Großstadt und man sich schnell zuhause fühlte“ und stellt fest „es sind nun 30 Jahre Künzelsau – länger als ich in Bremen lebte“.

Zwei Modeläden in Künzelsau eröffnet

Extra aus ihrem heutigen Wohnort Würzburg angereist waren Neofit Vasilev und seine Frau Öznur. Das Ehepaar erinnert sich gern an die Zeit von 1998 bis 2008 in Künzelsau. Er machte seinen Weg ebenfalls über die Hochschule – nach internationaler Diplomarbeit etablierte er sich zum Verkaufsleiter bei der Mode-Firma Mustang. Außerdem hatte das Ehepaar zusammen mit einem Geschäftspartner zwei Modeläden in Künzelsau – da sich der Student Vasilev mit einem seiner Mitstudenten Jörg Andoleit bereits im zweiten Semester über die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten für junge Leute nicht nur wunderte, sondern auch etwas in der Stadt verändern wollte.

in einer Couch auf der Bühne sitzen zwei Herren und eine Dame und sind im Gespräch
Neofit Vasilev und seine Frau Öznur sind aus Würzburg zum Talk-Abend gekommen.

Viele weitere Menschen kamen, in den 90er Jahren Tausende vor allem aus Russland, die sich im Neubaugebiet Taläcker ansiedelten und von der kurzfristig erkrankten Natalia Zeller repräsentiert werden sollten. Für die Zeit nach 2000 stehen Ilona Nies aus Kiew und Omar Alkhalaf aus Syrien. Nies ist seit 2013 in Künzelsau verheiratet, Alkhalaf floh 2015 vor dem Krieg. Beide betreuen bei der Stadtverwaltung Geflüchtete. Die Besucherinnen und Besucher in der Stadthalle beeindruckten die Parallelen in den Geschichten der Geflüchteten seit den 50er Jahren.

Text & Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau




Massiver Rückgang an Steuern, mehr Aufwendungen im sozialen Bereich

Am Montag, den 06. November 2022, findet in Waldenburg um 14 Uhr die Kreistagssitzung rund um den Haushalt 2023 des Hohenlohekreises statt.

Die Zahlen schauen nicht mehr so rosig aus wie für das Jahr 2022. Der Grund ist ein befürchteter massiver Rückgang der Steuereinnahmen.

Eingliederungshilfe

In der Beschlussvorlage hierzu heißt es: „Die Haushaltsplanung 2023 erfolgt auf der Basis der Bestimmungen des Gemeindewirtschaftsrechts und unter Zugrundelegung des Entwurfs der Orientierungsdaten zur kommunalen Haushalts- und
Finanzplanung in den Jahren 2023 ff. des Ministeriums für Finanzen und des Ministeriums des
Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Maßgeblich geprägt ist die Haushaltsplanung 2023 von einem offensichtlichen Rückgang bei den Steuerkraftsummen der Gemeinden (-7,8 % gegenüber Vorjahr) sowie von höheren Transferaufwendungen im Sozialbereich insbesondere bei der Eingliederungshilfe, der Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung sowie bei der Leistungsgewährung nach SGB II.

Höhere Energiekosten

Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist für das Haushaltsjahr 2023 mit erhöhten Energieaufwendungen bei der Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften zu rechnen. Hinzu kommen strukturelle Änderungen bei der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr GmbH hinsichtlich der Neuregelung der Einnahmeaufteilung. Darüber hinaus soll mit der Einführung eines landesweit gültigen Jugendtickets der öffentliche Personennahverkehr attraktiver gestaltet werden.

Die wesentlichen Investitionen erstrecken sich auf den Neubau des Kreishauses, auf den Umbau an der Gewerblichen Schule Künzelsau, den Abschluss der Erweiterung und Sanierung an der Gewerblichen Schule Öhringen sowie auf Baumaßnahmen an Kreisstraßen.

Anlage 1: Zahlen und Daten zum Haushaltsplan 2023




Mann überrollt Frau mit Traktor

Eine Frau ist am Donnerstag, den 03. November 2022, gegen 18 Uhr, in Schrozberg-Sigisweiler im Kreis Schwäbisch Hall von einem Traktor überrollt worden und gestorben. Der Notarzt konnte sie nicht mehr retten. Der 59 Jahre alte Traktorfahrer habe die 49-Jährige am Donnerstagabend offenbar übersehen, teilte die Polizei mit.

Für die Frau kam jede Hilfe zu spät: Offenbar übersieht ein Traktorfahrer im Landkreis Schwäbisch Hall eine 49-Jährige. Sie erliegt noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

 




Wer wars?

Die Studiobühne – Kulturverein Bad Mergentheim präsentiert am Freitag, den 11. November 2022 um 20 Uhr in Weikersheim und am Samstag, den 12. November 2022, in Krautheim im Pfarrsaal um 19.30 Uhr die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“ unter der Regie von Monika Schumann.

Worum geht es? Eine abgelegene Villa, ein verschneiter Ort. Eine wohlhabende Familie kommt zusammen, acht Frauen. Der Hausherr wird tot aufgefunden. Mord! Panik bricht aus. Misstrauen, Verdächtigungen und gegenseitige Beschuldigungen, denn eines wird schnell klar: In diesem Fall muss der Mörder eine Mörderin sein…

Karten gibt es über die Studio Bühne: 0171/8550688 (10 Euro) oder an der Abendkasse (12 Euro).




Kinder suchen ein neues Zuhause

Über 81.000 Kinder und Jugendliche leben in Deutschland in einer Pflegefamilie. Für viele weitere wird ein Zuhause gesucht – auch im Hohenlohekreis. „Kinder brauchen einen sicheren Ort, an dem sie lernen, spielen und heranwachsen können. Wo sie Kind sein dürfen. Das gilt auch für jene, deren leibliche Eltern dies nicht oder aktuell nicht gewährleisten können“, sagt Esther Herdtweck. Die Sozialpädagogin ist im Jugendamt des Hohenlohekreises für den Pflegekinderdienst zuständig. Gemeinsam betreut der Pflegekinderdienst aktuell 84 Pflegekinder in 50 Familien. Aktuell werden besonders dringend Familien oder Einzelpersonen gesucht, die im Rahmen der Bereitschaftspflege kurzfristig und vorübergehend ein Kind bei sich aufnehmen können. Außerdem werden Pflegefamilien für unbegleitete minderjährige Ausländer (alle Nationalitäten) gesucht.

Familien auch für unbegleitete Minderjährige aus dem Ausland gesucht

Es gibt viele Gründe, weswegen ein Kind nicht bei seiner eigenen Familie aufwachsen kann: Überforderung mit der Erziehung und Vernachlässigung, Suchtprobleme und gewalttätiges Verhalten, aber auch lange Therapie- oder Gefängnisaufenthalte, zählt Herdtweck auf. „Die Ursachen, weswegen ein Kind in eine Pflegefamilie kommt, sind sehr unterschiedlich. Diese Kinder haben schon viel erlebt und bringen oft emotionales Gepäck mit.“

„Viele denken, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen sind“

Herdtweck ist sich bewusst, dass es eine Herausforderung ist, ein Pflegekind aufzunehmen und ihm ein Zuhause zu schenken. „Viele denken, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen sind“, sagt die Sozialpädagogin. Doch sie weiß auch, wie viel man voneinander lernt. „Von den Familien höre ich oft: Es ist anstrengend, aber das Kind gibt uns viel zurück. Wir haben viel Neues über uns selbst erfahren.“

„Es ist anstrengend, aber das Kind gibt uns viel zurück“

Das Jugendamt begleitet die Pflegefamilien mit Beratung und Unterstützung, etwa durch Schulungen, und vermittelt sie auch an Fachkräfte. „Wir sind für alle Sorgen und Fragen da, egal wie groß oder klein sie erscheinen mögen“, stellt Herdtweck klar. Es gehe nicht allein darum, im Notfall gerufen zu werden. Vielmehr sehen ihr Team und sie sich als Partner und Vertrauenspersonen der Pflegeeltern und -kinder. Zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements gehören auch finanzielle Hilfen wie z.B. das monatliche Erziehungs- und Pflegegeld.

Man muss selbst keine eigenen Kinder haben

Sie möchten Kindern aus belasteten Familien eine Chance geben und ihnen ein Zuhause schenken – auf Zeit oder für immer? Das Jugendamt informiert Sie gerne im Gespräch über unterschiedliche Pflegeformen, Aufgaben und Pflichten. Voraussetzung ist, einem Kind eine gute Zukunft in einem sicheren und stabilen Umfeld ermöglichen zu wollen. Pflegepersonen müssen nicht verheiratet sein oder eigene Kinder haben. Erforderlich ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Jugendamt und den Herkunftseltern der Kinder.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten des Jugendamts unter www.hohenlohekreis.de, Landratsamt – Ämter und Organisation – Jugendamt. Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, melden Sie sich gerne bei Esther Herdtweck, Telefon 07940 18-1439, E-Mail: Esther.Herdtweck(@)Hohenlohekreis.de.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Zu wenig Blutkonserven

Eine Patientin des Diak in Schwäbisch Hall hat vor ein paar Wochen eine Bluttransfusion gebraucht. Vorrätig hatte das Diak die passende Blutgruppe nicht, weswegen sie bestellt werden musste. Zwei Tage zogen ins Land. Dann traf die bestellte Bluttransfusion ein.

Was vor Corona schon prekär war, wird nun zu einem Dauerthema: fehlende Blutkonserven für Menschen, die auf Bluttransfusionen angewiesen sind.

Während in der Coronazeit viele Blutspendeaktionen nicht mehr stattfinden konnten, regiert nun fast schon das Prinzip: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ Aber auch das Deutsche Rote Kreuz selbst (DRK) scheint ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Aktiv werben sie um neue Fördermitglieder. Auf der Internetseite der Stadt Mulfingen ist noch immer ein Aufruf von August zu sehen. Darin heißt es:

DRK braucht ebenfalls dringend eine Spritze – eine Finanzspritze

„Als größte Hilfsorganisation haben wir sicher und zuverlässig für die Menschen in Notlagen da zu sein. Dies gelingt uns durch hauptamtliche Mitarbeiter, aber im notwendigen Umfang nur durch die vielen unermüdlichen ehrenamtlichen
Helfer im Kreisverband. Insbesondere diese profitieren von der verlässlichen Unterstützung unserer Fördermitglieder. Dies ermöglicht dem Kreisverband erst die Schulung und Ausrüstung der ehrenamtlichen Helfer. Auch die umfangreiche
Jugendarbeit im Jugendrotkreuz wäre ohne die Beiträge der Fördermitglieder nicht denkbar. Auch in der Zukunft stehen wieder viele Aufgaben und umfangreiche Herausforderungen für den Kreisverband an.
Mit einer Fördermitgliedschaft helfen Sie uns zu helfen!“

Der DRK möchte an den Haustüren im Hohenlohekreis für eine Fördermitgliedschaft werben, das heißt, man unterstützt das DRK finanziell mit einem bestimmten Betrag:

„Ab dem 1. August findet im Hohenlohekreis eine Haustürwerbung und auch in dem Gebiet Ihrer Gemeinde eine Aktion zur Gewinnung von Fördermitgliedern statt. Werber werden im Namen des Kreisverbands unterwegs sein und besuchen alle
Haushalte. Wenn also die jungen Frauen und Männer vor Ihrer Tür stehen, handelt es sich um eine seriöse Aktion im Namen des DRK. Die Werber sind eindeutig erkennbar. Sie tragen DRK-Kleidung und führen einen Ausweis mit Stempel des
DRK-Kreisverbands mit sich. Die Daten der neuen Mitglieder werden gesichert über ein Tablet aufgenommen. Bargeld – und Sachspenden dürfen nicht entgegengenommen werden.

Rückfragen und Informationen unter Telefon 07940/9225-21 oder E-Mail: senta.weiss@drk-hohenlohe.d




Bürgerworkshop zur Sanierung des Niedernhaller Solebades

Bürger-Workshop Sanierung des Solebads

Datum: 10.11.2022
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Veranstalter: Stadt Niedernhall
AdresseHauptstraße 30
74676 Niedernhall

Gestaltung, Anforderung und Ausrichtung des zukünftigen Solebades

Die Stadtverwaltung Niedernhall lädt am Donnerstag, den 10. November 2022, zu einem Bürgerworkshop im Rathaus (Rathaushalle) in Niedernhall ein Los geht es um 17 Uhr.

Im Zuge der Sanierungsplanung für das Solebad Niedernhall lädt die Stadt Niedernhall alle interessierten Bürger:innen und Bürger sowie alle Badegäste des Solebads zum Workshop ein. Im Workshop soll mit den Teilnehmenden über die Gestaltung und Anforderung sowie die Ausrichtung des sanierten Solebads diskutiert werden.

Dauer: zirka 2,5 bis 3 Stunden. Für Getränke und ein kleines Vesper ist gesorgt.

Zur besseren Planung bittet die Verwaltung um Anmeldung im Rathaus Niedernhall, Frau Sabine Herz, 07940/9125-321, s.herz(@)niedernhall.de oder direkt im Solebad Niedernhall an der Kasse.




„Nach dem Erkennen kommt das Entsetzen“

„Nach dem Erkennen kommt das Entsetzen“, sagt Lucia Völlinger, Psychotherapeutin aus Malsch, im Gespräch zum Thema Narzissmus in der Familie (wir berichteten) mit Jens Lehrich vom Nachrichtenmagazin Rubikon. Denn, so schmerzlich es auch für Betroffene ist, die unter Narzissten leiden, so klar und deutlich sei ebenfalls, dass der Samen hierfür in der Kindheit bereits mit ebenfalls narzisstischen Strukturen gesät wurde. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es darum, wie man dies erkennt und nicht mehr Opfer dieser narzisstischen Strukturen wird.

Der schwierigste Punkt ist der Aufwachprozess

Der schwierigste Punkt ist laut Völlinger der Aufwachprozess. Sätze wie: „Das ist in doch in Ordnung, dass ich mit dir eine Woche nicht gesprochen habe“ oder: „Das ist doch in Ordnung, dass ich dich geschlagen habe“, die man früher als „wahr“ bewertet hat, werden nun zur Farce. Natürlich sind diese Dinge nicht in Ordnung. Diese Erkenntnis sei aber besonders schmerzhaft, trifft sie doch die innersten familiären Strukturen, nämlich die Beziehung zu den teilweise destruktiven Eltern oder den/die Partner:in.

Bösartigkeiten des Täters werden vom Opfer übernommen

Schlimmer noch: „Der Täter spiegelt seine Persönlichkeit so lange auf das Kind, bis das Kind diese Bösartigkeiten als eigene Charaktereigenschaften anerkennt“, sagt Völlinger. Sätze wie: „Du kannst nichts. Du bist nichts“ zeigen eigentlich, was der Täter von sich im Innersten hält oder über sich denkt, er möchte diese Gefühle aber unbewusst jemand anderem überstülpen, etwa seinem Kinder oder Partner. Die Opfer, etwa die Kinder, schämen sich und gehen deswegen nicht nach außen. „In der Familie ist das ein riesen Tabu“, weiß Völlinger.

„In der Familie ist das ein riesen Tabu“

Die Opfer leider auch nach der Trennung von einem Narzissten noch jahrelang unter einer traumatischen Belastungsstörung, die teilweise schlimmer ist wie eine posttraumatische Belastungsstörung. Denn bei letzterem ist zum Beispiel der Partner gestorben. Hierbei handelt es sich um ein einmaliges traumatisches Erlebnis. Bei einer Beziehung zu einem Narzissten handelt es sich laut Völlinger um eine Dauertraumatisierung. „Es finden rund um die Uhr, 24/7, Entwertungen statt, ständige Demütigungen, permanente Unsicherheit. Was sind heute die Regeln? Die Regeln ändern sich ständig. Das müssen die Kinder anhand der Mimik und Gestik herauskriegen. Man hat nie eine Sicherheit“, so Völlinger.

„Meine Klientinnen sind unfassbar starke Persönlichkeiten“

Ihre Klienten seien „unfassbar starke Persönlichkeiten. oft sehr erfolgreich  beruflich“, aber im Innenverhältnis nicht selten Opfer von toxischer Gewalt innerhalb der Familien.

Gewedelt werde dabei immer mit der „Karotte“ der Liebe

Warum aber lassen sich manche Menschen das alles gefallen? Gewedelt werde dabei immer mit der „Karotte“ der Liebe. Machst du das oder lässt du dir das gefallen, bekommst du vielleicht ein Stückchen Liebe, ein nettes Wort, eine kurze Umarmung. Aber das sei nicht Liebe, sondern Vortäuschung von Liebe. Narzissten seien häufig gar nicht fähig zu lieben.

Burn-out

Das Opfer müht sich derweil immer mehr ab, um zu gefallen. Dies mündet nicht selten in einem Burn-out. „Ich kann machen, was ich will. Es wird sich nie etwas verändern.“

„Stell dich nicht so an“

Das Problem sei auch, dass Außenstehende häufig das Leid gar nicht nachvollziehen können. Schließlich gäbe es in der Regel keine blauen Flecken, keine sichtbaren Blessuren. Da heiße es dann häufig lapidar: Er: „Stell dich nicht so an.“ Oder: „So war er doch schon immer.“ Vielen werde auch nicht geglaubt.“ Selbst viele Therapeuten wüssten zu wenig um das Machtgefüge in einer toxischen Beziehung. Dabei berichtet Völlinger von einer Klientin, die lange in Therapie war und sich am Ende von ihrer damaligen Therapeutin habe anhören müssen: „Was, wenn Ihre Mutter doch recht hat?“ Das führe dann noch mehr in die Verzweiflung. Menschen, die ohnehin schon oft jahrelang mit Schuldgefühlen von dem Täter beladen wurden, seien am Ende doch wieder an allem allein Schuld.

„Die normalen Therapeuten wissen gar nicht, was da an Dynamik abläuft“

„Wir haben hier einfach eine Besonderheit. Die normalen Psychotherapeuten haben relativ wenig Ahnung und wissen gar nicht, was da an Dynamik abläuft. Traumatherapeuten oder jemand, der selbst betroffen ist, weiß, dass das eine ganz eigene Welt ist. Da gibt es ganz eigene Regeln“, betont Völlinger.

Und immer liege die Wurzel von allem, so bitter es für die Opfer auch sein mag, in der eigenen Herkunftsfamilie. Es finde eine Schuldumkehr bereits in frühester Kindheit statt nach dem Schema: „Mit dir stimmt etwas nicht. Mit mir ist alles in Ordnung.“

Häufig seien ihre Klient:innen umgeben von „hochgradig toxischen Persönlichkeiten und diese Person, die bei mir in der Praxis sitzt, hat sich irgendwann entschieden: Ich nehme das alles auf mich. Die Opfer arbeiten sich dabei an Themen ab, die gar nicht ihre eigenen sind.“

„Man sollte sich in Sicherheit bringen“

Was aber rät die Psychotherapeutin diesen Opfern? Kontaktabbruch? „Man sollte sich in Sicherheit bringen. Manchmal geht es nicht komplett, aber soweit als möglich. Beim Elternhaus sollte man zumindest für eine gewisse Zeit einen Cut machen und sich sehr gut anschauen: Wer hatte welche Funktion innerhalb der Familie?“

Besteht die Möglichkeit, dass Narzissmusopfer und Täter auf gesundem Wege wieder zusammenkommen? „Der einstmals coabhängige Teil muss die Regeln für ein Treffen aufstellen. Früher war es ja gerade andersherum.“ Das sei wichtig, so Völlinger. Aber sie betont ebenso: „Die bedingungslose Liebe von narzisstischen Eltern werde ich nie bekommen. Sie sind dazu nicht in der Lage. Sie haben ja gar nicht diese Empathiefähigkeit.“

Da ist diese Urangst

Wichtig sei für die Betroffenen, dass sie letzten Endes aus dieser erlernten Hilflosigkeit herauskämen. „Die Menschen glauben, dass sie an ihrer Lebenssituation nichts ändern können und dass sie selbst das verursacht haben. Wenn ich in einem toxischen Umfeld groß werde, dann gibt es dieses Familiensystem und da drin hast du zu spuren. Sonst fliegst du raus. Das ist diese Urangst. Ich bin es nicht wert und zugleich wollen sie Anerkennung. Dann gehen sie doch wieder in ihr Elternhaus zurück und dann kommt aber wieder die Klatsche am Tisch. Und dann denkt man: Ja, ich habe es ja auch nicht anders verdient.“

Sich Menschen zuwenden, die einem gut tun

Die Kunst sei, irgendwann sich diese Klatschen nicht mehr zu geben und sich anderen Dingen beziehungsweise Menschen zuzuwenden, die einem gut tun. Am Ende warte ein riesiges Geschenk, so Völlinger: „Die Menschen fangen an, ihr eigenes Leben zu leben. Das ist wie ein Befreiungsschlag.“

 




„Wir stehen zu unserer Entscheidung“

„Wir informieren Sie darüber, dass der Vorstand und der Aufsichtsrat der BAGeno mehrheitlich entschieden hat, die Betriebsstelle Dörzbach schrittweise bis Mitte nächsten Jahres zu schließen“, schreibt Manuel Schülein der Redaktion GSCHWÄTZ in einer kurzen Stellungnahme  am 24. Oktober 2022. Diverse Einwohner:innen Dörzbachs sind enttäuscht und können die Gründe für diesen Schritt nicht nachvollziehen. Dr. Sandra Hartmann hat sich nun mit Manuel Schuelein, dem geschäftsführenden Vorstand der BAGeno Raiffeisen eG, über die Gründe unterhalten, über die großen Umbrüche in der hiesigen Landwirtschaft und das Betriebesterben in der Landwirtschaft gesprochen.

Unzufrieden und enttäuscht

Schuelein ist zwar erst seit 2021 geschäftsführender Vorstand, arbeitet aber bereits seit 2011 bei BAGeno, zunächst als ITler. Dem 37-Jährigen ist es wichtig, transparent zu machen, was zu dieser Entscheidung geführt hat. „Uns ist es lieber, wir sprechen mit der Öffentlichkeit, als wenn über uns gesprochen wird“, sagt er denn auch gleich zu Beginn des Gesprächs.

„Wir stehen zu unserer Entscheidung“

Dass manche Einwohner:innen unzufrieden und enttäuscht, viele auch überrascht, über die Entscheidung sind, weiß er und kann es auch nachvollziehen: „Wir haben auch ein gewisses Verständnis dafür in Hohebach und Dörzbach. Trotzdem stehen wir zu der Entscheidung, tragen diese mit und können sie auch vertreten.“

Äpfel-Annahme soll weiterhin in Dörzbach möglich sein

Ab kommendem Jahr werden die Einwohner:innen Dörzbachs daher vermutlich auf ihren Raiffeisenmarkt verzichten müssen. Die bereits von diversen Anwohnern geäußerte Befürchtung, dass viele ihre Äpfel ins 10 Kilometer Marlach zu dortigen BAG-Annahmestelle fahren müssen, dem kann Schuelein entgegenwirken: „Für die Apfelannahme im nächsten Herbst und auch für die darauffolgenden Jahre lassen wir uns etwas einfallen, dass man das Obst auch künftig noch in Dörzbach abgeben kann. Wir möchten hier eine langfristige Lösung anbieten. Aber natürlich muss das dann auch von der Bevölkerung angenommen werden.

Bislang keine Gespräche mit privaten Investoren

Diverse Einwohner:innen monieren, dass die Entscheidung zur Schließung schon langer stillschweigend beschlossene Sache gewesen ei. Das weist Manuel Schuelein auf GSCHWÄTZ-Nachfrage entschieden zurück: „Wir haben vor eine Aufsichtsratssitzung gemacht. Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben das dort mehrheitlich besprochen.“ Zuvor sei nichts abgesprochen gewesen. Er habe auch die Gerüchte gehört, dass die BAGeno wohl schon Gespräche mit Projektieren gehabt habe, um auf dem Grundstück künftig Wohnungen zu bauen. Auch das weist er entschieden zurück.

Was mit dem Grund und Boden geschieht, ist bislang nicht klar

Der Grund und die Gebäude gehören BAGeno. Ein Lagerhaus mit Raiffeisenmarkt, eine Lkw-Halle sowie eine Lagerhalle und diverse weitere Gebäude hat die BAGeno derzeit in Dörzbach. Was wird damit nun geschehen? „Wir sind für alles offen“, betont Schuelein. „Unser erster Ansprechpartner ist die Gemeinde.“ Zunächst seien Verkaufsgespräche mit der Stadtverwaltung geplant: „Nächstes Jahr wollen wir mit Andy Kümmerle sprechen, wie das weiter genutzt werden könnte.“

„Eine Nullnummer“

Doch bevor es in die Zukunft geht, ist es Schuelein wichtig, die Gründe zu erklären, wie es zu der Schließung kam: „Das war natürlich keine Entscheidung, die aus der Hüfte heraus geschossen wurde, sondern eine Wirtschaftlichkeitsfrage.“ Die BAGeno Dörzbach habe zwar keine roten Zahlen geschrieben, aber „eine Nullnummer gemacht“. Zudem stünden große Investionen an. So sei die Bodenwaage zur Annahme etwa von Äpfeln kaputt. Geschätzte Neuanschaffungskosten: 50.000 bis 60.000 Euro. Der Aufzug werde nicht mehr vom TÜV abgenommen. Das heißt: Ein neuer Aufzug müsste her. Zudem müsste das Gelände, die Wege drumherum gerichtet werden. Weit über 100.000 Euro würde das kosten, rechnet Schuelein hoch. „Und dann hätten wir immer noch eine alte Anlage gehabt.“ Sein Fazit: „Wir können die moderne Landwirtschaft nicht mehr zeitgemäß bedienen.“ Eine neue Anlage wäre, selbst unabhängig von den Kosten, am Dörzbacher Standort wegens Platzmangels nicht möglich gewesen.

Fazit: Zu viel Invest, zu wenig Ertrag

Anders in Marlach. Auf der dortigen freien Fläche hat Bageno bereits zwischen 2,5 Millionen bis 4 Millionen Euro in eine neue Silotechnik, in bessere Annahmetechniken und Möglichkeiten investiert.

Betriebe sterben

Des Weiteren gäbe es gravierende Veränderungen in der Landwirtschaft. Es gäbe laut Schuelein immer weniger Betriebe und Tiere. Die Preise für Dünger, Futter und Tierhaltung würden „explodieren“. Viele wüssten nicht  mehr, wie sie weitermachen sollen. Vor allem im Schweinebereich sehe es ganz düster aus. Viele geben nun auf. Die können nicht mehr.

Auch BAGeno trifft die derzeit rasant steigenden Kosten: „Jede von unseren Betriebsstellen kostet extrem viel Geld, Energiekosten. Die Heizkosten werden uns nächstes Jahr einholen.“

Acht Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit noch in Dörzbach. Einer davon geht in Ruhestand. „Allen anderen lägen Angebote vor für eine Übernahme in andere BAGeno-Märkte in Niederstetten, Marlach oder Ingelfingen. „Wir haben dabei versucht, die Wünsche der Mitarbeiter:innen mitzuberücksichtigen.“ Denn: Wir haben dasselbe Problem wie viele andere auch. Der Fachkräftemangel herrscht auch bei uns.“

Text: Dr. Sandra Hartmann

 




Pilzgerichte, Liköre, Gefilztes und Gestricktes

Die Werbegemeinschaft Künzelsau veranstaltet am Sonntag, den 06. November 2022 in der Innenstadt erneut einen bunten Herbstmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag.

Wärmendes von Kopf bis Fuß

In der gesamten Künzelsauer Hauptstraße wird ein vielseitiges Programm geboten. Viel Würze gibt es bei der Speiseauswahl von der Roten Wurst, Curry- und Wildschweinwurst bis hin zu Pilzgerichten aus heimischen Wäldern. Unter dem Motto „aktuell und regional“ ist für jeden etwas dabei. Für Weinfreunde und Likörliebhaber gibt es Fruchtiges. Ebenso werden Crêpes, selbstgebackene Kuchen und Torten angeboten. Bunt ist auch das Angebot der übrigen Stände: gefilzt, gestrickt, gebacken, künstlerisch gestaltet, in Hohenlohe geerntet, wärmend von Kopf bis Fuß, abwechslungsreich und kreativ.

Mehr als 30 Stände

Bereits um 11 Uhr öffnet der Markt mit mehr als 30 Ständen. Eine Vielzahl von Fachgeschäften in der Künzelsauer Hauptstraße haben für die Besucher ab 12 Uhr geöffnet und warten mit einigen Sonderaktionen beim verkaufsoffenen Sonntag auf. Bis 17 Uhr freuen sich die Einzelhändler der Werbegemeinschaft auf den Besuch zahlreicher Kunden, die sich ungezwungen umschauen, erste Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen oder bei den vielen Sonderangeboten gleich zuschlagen können. Auch mit den beliebten Einkaufsgutscheinen der Werbegemeinschaft Künzelsau kann man eine Freude machen und an dem Tag bei den Geschäften einlösen.

TSV Künzelsau Tag der offenen Tür

Ebenfalls lädt der TSV Künzelsau von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucher dürfen sich im Hallstadtweg 36 auf ein Glas Sekt freuen.

Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH