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Der Würth-Bike-Park in Gaisbach ist fertig – Rundkurs mit Steilkurven und Wellen

Bahn frei– der Würth-Bike-Park hat in den letzten Wochen seinen letzten Feinschliff erhalten und wird offiziell eröffnet am Freitag, 11. November 2022. Der SSV Gaisbach 1973 e.V. lädt alle Sportbegeisterten und Interessierten um 15 Uhr zur Einweihung auf das Sportgelände Ballenwasen, Ballenwasen 4, Künzelsau ein.

Mit der Eröffnung der Anlage wird sie auch für die Öffentlichkeit freigegeben und steht im Rahmen der Nutzungsordnung allen Interessierten zur Verfügung.

Der Würth-Bike-Park ist der neue Pumptrack auf dem Sportgelände Ballenwasen. Im September wurde die Baumaßnahme des SSV Gaisbach 1973 e.V., gesponsert von der Adolf Würth GmbH & Co. KG und unterstützt von der Stadtverwaltung Künzelsau, fertiggestellt. Die parkähnliche Anlage hat eine Gesamtfläche von 4.500 Quadratmeter mit einer asphaltierten Fläche von zirka 920 Quadratmeter. Die restliche Fläche ist als Wildwiese mit Aufenthaltsmöglichkeiten insbesondere für Kinder und Familien vorgesehen. Innerhalb von nicht einmal 14 Tagen hat die Firma pumptrack.de den Rundkurs für Rollsportgeräte aller Art in Handarbeit modelliert und asphaltiert.

Was ist ein Pumptrack?

Pumptracks sind Spiel- und Sportanlagen auf denen motorische Fertigkeiten auf Rollsportgeräten ausgebildet werden. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Die Geschwindigkeit wird beim Fahren auf einem Pumptrack ausschließlich durch Gewichtsverlagerung und gezielte Zieh- und Drückbewegungen aufgebaut. Mit ein wenig Übung kann der Kurs ganz ohne Pedalumdrehung durchfahren werden. Die Fahrtechnik, die aus einem gezielten Be- und Entlasten besteht, wird „Pumping“ genannt und funktioniert auch mit vielen anderen Sportgeräten. So kann ein Pumptrack auch mit Skateboard, Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. Gerade Kleinkinder entwickeln koordinative Fähigkeiten bestens mit dem Laufrad beim Rollen auf dem Rundkurs.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Warnung der Ärzteschaft: „COVID-Impfstoffe haben relevante Nebenwirkungen“

Paukenschlag im Bundestag in Berlin. Die Stellungnahme der Ärzt:innen vom 12. Oktober 2022, gegossen in ein 34-Seiten-starkes Thesenpapier mit allerlei Verweisen auf diverse Studien hätte kaum eindeutiger ausfallen können.

COVID-Impfstoffe verlieren rasant an Wirkung

So sei eine einrichtungsbezogene Impfpflicht  aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht nicht haltbar, denn sie biete:

• keinen relevanten „Fremdschutz“

Die COVID-Impfstoffe vermitteln keinen relevanten Schutz vor der Ansteckung anderer.

• keinen nachhaltigen Selbstschutz:

Die COVID-Impfstoffe vermitteln keinen nachhaltigen Schutz vor der eigenen Ansteckung mit
SARS-CoV-2.

• aber relevante Nebenwirkungen:

Die Ärzt:innen sind sich einig: „Die COVID-19-Impfstoffe haben relevante Nebenwirkungen – diese werden zunehmend bekannter. Betroffene suchen verzweifelt nach Anlaufstellen und professioneller Hilfe. Hierfür sind dringend eine systematische Erfassung und evidenzbasierte Studien erforderlich.“

„Betroffene suchen verzweifelt nach professioneller Hilfe“

Das alles haben bereits diverse „Querdenker:innen“ auf Deutschlands Straßen bei ihren Demos vermutet. Nun ist es fast amtlich und die vergangenen Coronajahre wirken fast zynisch. Ein Scheitern der Bundesregierung in fast allen gesundheitlichen Belangen. Und auch ein Scheitern der Pharmaindustrie. Peinlicher geht es nicht mehr.

Die Ärztinnen verweisen in ihren Auswertungen auf diverse internationale Studien, alle mit ähnlichen Ergebnissen.

„Mehrmalige Impfungen reduzieren Ansteckungen gar nicht“

So heißt es etwa in einer dänischen Studie zur Ansteckung trotz Impfung: „Die zweimalige Impfung (die bis vor Kurzem noch
als „vollständige Immunisierung“ galt) und selbst die Booster-Impfung reduzierten unter Omikron die SAR
und damit das Ansteckungsrisiko auch enger Kontaktpersonen somit gar nicht.“

Das Fazit zum Schutz vor Übertragung: „Die mittlerweile zahlreichen Studien zur tatsächlichen Übertragung von COVID-19 zeigen unter Delta konsistent, dass die aktuellen Impfstoffe das Übertragungsrisiko entweder gar nicht oder zumindest
nicht in klinisch und epidemiologisch relevantem Maße verringern.“

Geimpfte fast so ansteckend wie Ungeimpfte“

Dies bestätige sich auch in den Studien unter Omikron – auch hier sind Geimpfte fast genauso ansteckend wie Ungeimpfte.
Somit gilt das Resümee, das die Direktorin der US-amerikanischen CDC, Rochelle Walensky, im August
2021 zur Delta-Variante zog, nach aktuellem Kenntnisstand auch und vor allem für Omikron50: „Unsere Impfstoffe funktionieren außergewöhnlich gut. Sie funktionieren weiterhin gut bei Delta im Hinblick auf schwere Erkrankungen und Tod – sie verhindern das. Aber was sie nicht mehr können, ist die Übertragung zu verhindern.“

Erhöhung einer Ansteckung mit Omikron, wenn man mehrmals mit den normalen COVID-Impfstoffen geimpft wurde“

Auch eine Ansteckung mit der Omikron-Variante können die normalen COVID-19-Impfstoffe wohl nicht minimieren: „Die zweimalige Impfung (die vor Kurzem noch als „vollständiger Impfschutz“ galt) scheint im Gegenteil dieses Risiko mittelfristig sogar zu erhöhen, ein in dieser Form völlig unvorhergesehenes Phänomen, das seine Erklärung im Konzept der sogenannten „original antigenic sin“ finden könnte. Und wie wir aktuell wissen, kann durch die dritte Impfung der Eigenschutz gegen eine Infektion nur dürftig für kurze Zeit unsicher hergestellt werden. Das werden auch die Impfstoffe gegen die Virusvariante BA.5 nicht wesentlich ändern.“

Das Gute ist: Das Virus schwächt sich immer mehr ab in seinen neuen Varianten

Das Gute: Die durchschnittliche Schwere der Krankheitsverläufe nehme ab, je länger die Pandemie andauert. Die leichter verlaufende Omikron-Variante ist also kein Zufall, sondern die logische Konsequenz der viralen Evolution.“
Auch Shabir Madhi, Impfexperte an der Universität in Witwatersrand (Südafrika) hält eine neue Welle mit
höherer Hospitalisations- oder Sterblichkeitsrate nach Omikron für „extrem unwahrscheinlich“.

Das Problem: Man müsste sich im Grund fast ständig mit angepassten Impfstoffen schützen

Das Problem der begrenzten Impfstoff-Wirkdauer und -Wiederholbarkeit: Die COVID-19-Impfsttoffe haben laut der Ärzteschaft zeitlich nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit. So gäbe es keine „Evidenz für eine z. B. zum Jahresende 2022 noch bestehende Wirksamkeit einer z. B. im Herbst 2022 durchgeführten COVID-19-Impfung, nicht einmal gegen die bisher schon bekannten Virusvarianten.“ Das bedeute, „dass wir uns alle vier Monate impfen lassen müssten, und das ist nicht das Ziel“, so Prof. Gili Regev-Yochay, die Leiterin der israelischen Studie zur vierten Impfdosis.

Auch die EMA weist auf die Problematik mehrfach wiederholter Auffrischimpfungen bei ihrem Press Briefing am 11.01.2022 ausdrücklich hin: Man könne nicht ernsthaft alle drei bis vier Monate einen Booster
wiederholen, dies sei keine nachhaltige Strategie und brächte die Gefahr der Überlastung des Immunsystems („overloading the immune system“) mit sich.

Zusammenfassende Beurteilung

Die aktuellen Impfstoffe vermitteln laut der Ärzteschaft einen immer schwächer werdenden Eigenschutz vor Infektion und noch einen respektablen Schutz vor schwerer Erkrankung, aber keinerlei relevanten Fremdschutz. Die aktuell dominierende Virusvariante BA.5 führt nicht zu einer außergewöhnlichen Belastung des Gesundheitssystems.
Somit fehle einer verpflichtenden Impfung jegliche Grundlage.




Tödlicher Verkehsunfall

Tödlich endete ein Unfall für einen 19-jährigen Autofahrer am Donnerstagmittag, 10. November 2022,  bei Forchtenberg. Der junge Mann war mit seinem Peugeot von Weißbach in Richtung Forchtenberg unterwegs. Am Ortseingang kam er gegen 12 Uhr vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Weißbacher Straße ab. Der Peugeot überschlug sich und landete in einem angrenzenden Baumstück.

Der Fahrer und sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der alarmierten Feuerwehr daraus befreit werden. Beide Insassen erlitten schwerste Verletzungen. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen und abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme war die Weißbacher Straße bis 16 Uhr voll gesperrt.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Schulbusfahrer mit 2,38 Promille aus dem Verkehr gezogen.

Der Fahrer eines Kleinbusses wurde am Donnerstagmorgen, 10. November 2022, mit 2,38 Promille am Steuer erwischt. Gegen 08:15 Uhr befuhr der 56-jähirige Fahrer des Kleinbusses die B19 Richtung Künzelsau und wurde auf Höhe Gaisbach Süd von der Polizei kontrolliert. Nachdem Alkoholgeruch bei dem Fahrer festgestellt werden konnte, wurde bei ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von knapp 2,4 Promille ergab.

Nach Angaben des Fahrers handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Schulbus und hatte am Morgen bereits mehrere Kinder zur Schule gefahren. Der Mann musste zu Blutentnahme ins Krankenhaus und sein Führerschein wurde ihm abgenommen.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Advent am Schloss vom 30. November bis 04. Dezember 2022

In der Adventszeit verwandelt sich der Künzelsauer Schlossplatz in einen Weihnachtstraum. Von Mittwoch, 30. November bis Sonntag, 4. Dezember 2022 feiert Künzelsau wieder „Advent am Schloss“ auf dem Schlossplatz. An fünf Tagen wird die Vorweihnachtszeit eingeläutet.

Kreative Weihnachtsgetränke und Speisen

Gastronomen und Vereine bieten kreative Weihnachtsgetränke und Speisen an und laden zum Verweilen und Genießen ein. Ein buntes weihnachtliches Bühnenprogramm – gestaltet unter anderem von Kindergärten, Chören und Bands – runden den „Advent am Schloss“ ab. Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche nach Feierabend sind alle eingeladen, den Tag und Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Bürgermeister Stefan Neumann eröffnet den Markt am Mittwoch, 30. November um 19 Uhr.

Kunsthandwerkermarkt

Am Freitag ab 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils ab 11 Uhr findet auf dem Vorhof des Schlossgymnasiums ein Kunsthandwerkermarkt statt. Zahlreiche Kunsthandwerker mit unterschiedlichem Angebot an selbstgemachten, kreativen und weihnachtlichen Produkten werden den Markt bereichern.

Öffnungszeiten

Mittwoch, 30.11.2022: 16 – 21 Uhr

Donnerstag, 01.12.2022: 16 – 21 Uhr

Freitag, 02.12.2022: 16 – 22 Uhr

Samstag, 03.12.2022: 11 – 22 Uhr

Sonntag, 04.12.2022: 11 – 18 Uhr

Weitere weihnachtliche Aktionen in Künzelsau

Am Samstag, den 03. Dezember findet um 11 Uhr Origami-Falten in der Stadtbücherei statt. Renate Weber faltet mit allen Interessierten Flatterkraniche, die zu Weihnachtssternen werden.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau / Foto Linke

Weihnachtspäckchenkonvoi

In der Zeit von 3. bis 17. November 2022 wird das Künzelsauer Rathaus wieder Sammelstelle für Weihnachtsgeschenke. Der Weihnachtspäckchenkonvoi bringt Geschenke für bedürftige Kinder in entlegene und ländliche Gegenden in Osteuropa. Dabei steht ein Grundgedanke im Mittelpunkt: Kinder helfen Kindern. Der Weihnachtspäckchenkonvoi hat bereits seit 2001 Tradition. Vor der Adventszeit werden Weihnachtspäckchen gesammelt, um Not leidenden Kindern zu Weihnachten eine besondere Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Die Stadtverwaltung Künzelsau unterstützt die Aktion des „Round Table“, „Ladies´ Circle“, „Old Tablers“ und des „Tangent Club“ und bietet das Künzelsauer Rathaus als Sammelstelle an.

Weihnachtlich geschmückte Innenstadt

Künzelsaus Innenstadt leuchtet wieder festlich für die Adventszeit und ist weihnachtlich geschmückt. Der städtische Bauhof sorgt in der Künzelsauer Innenstadt mit einer tollen Weihnachtsbeleuchtung und geschmückten Weihnachtsbäumen wieder für ein gemütliches Ambiente. Der Aktion der Werbegemeinschaft Künzelsau „Kinder schmücken Weihnachtsbäume“ ist es zu verdanken, dass ab Ende November in der Hauptstraße außerdem zirka 40 Weihnachtsbäume mit von Künzelsauer Kindern gebasteltem Schmuck zu bestaunen sind.

Die Weihnachtsbeleuchtung wird in diesem Jahr aufgrund der Energieeinsparverordnung etwas reduziert, dennoch erstrahlt die Innenstadt wieder festlich. Auch die Fenster des Alten Rathauses werden wieder mit Fensterbildern, die die Künzelsauer Kindertageseinrichtungen gebastelt haben, geschmückt. Auf eine Beleuchtung wird in diesem Jahr aber verzichtet.

WinterLounge: Treffpunkt am Alten Rathaus in der Adventszeit

Winter-Weihnachtlich bleibt es in der Künzelsauer Innenstadt auch nach dem Advent am Schloss: In der Zeit von 5. bis 30. Dezember 2022 öffnet die WinterLounge direkt am Alten Rathaus – ein Treffpunkt während der Advent- und Weihnachtszeit. Die Werbegemeinschaft Künzelsau bietet neben Glühwein und Punsch auch abwechslungsreiche regionale Speisen an.

Adventsmusizieren

Auch das Adventmusizieren der Jugendmusikschule findet wieder an einigen Nachmittagen in der Innenstadt statt, um musikalisch für weihnachtliche Stimmung zu sorgen. Verschiedene Ensembles spielen oder singen in den Künzelsauer Geschäften und in der Innenstadt weihnachtliche Lieder und stimmen so auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Advent am Schloss. Quelle: Archiv/Stadtverwaltung Künzelsau / Foto Linke

Weihnachtsgewinnspiel Werbegemeinschaft

Ab dem ersten Advent sind die Stempelkarten für das Weihnachtsgewinnspiel in allen Geschäften der Künzelsauer Werbegemeinschaft erhältlich. Bei Einkäufen können bis zum 24. Dezember 2022 drei verschiedene Stempel auf der Karte gesammelt und in den Geschäften der Künzelsauer Werbegemeinschaft abgegeben werden. Auch die Sammlung und Abgabe mehrerer Stempelkarten ist möglich. Zu gewinnen sind Gutscheine der Werbegemeinschaft im Wert von insgesamt 10.000 Euro. Es werden einmal 1.000 Euro, zweimal 750 Euro und einmal 500 Euro als Hauptgewinne ausgelost.

Christmas-Shopping

Viele Einzelhändler der Werbegemeinschaft Künzelsau laden an diesen Abenden ihre Kunden bis in die späten Abendstunden ein: zum Bummeln, Einkaufen, aber auch zum Probieren. Das Christmas-Shopping am 9. und 16. Dezember 2022 bietet die optimale Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke in Künzelsau zu besorgen. Bereits zum zweiten Mal findet das Christmas-Shopping an zwei Tagen statt. So können Kurzentschlossene auch noch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen Besorgungen erledigen. Die teilnehmenden Geschäfte locken mit verlängerten Öffnungszeiten bis 22 Uhr in die Stadt.

Christmas Ride

Am 10. Dezember laden die Harley Davidson Freunde Hohenlohe zum Christmas Ride ein. Die Biker verkleiden sich als Engel und Nikoläuse und fahren gegen 11 Uhr durch die Innenstadt. Der Christmas Ride for Kids ist eine Veranstaltung für einen guten Zweck, es wird Geld für die Klinikclowns im Diak Klinikum Schwäbisch Hall gesammelt.

Benefizkonzert Jugendmusikschule

Am Sonntag, 11. Dezember 2022 um 17 Uhr veranstaltet die Jugendmusikschule Künzelsau ein Benefizkonzert für die „Deutsche Kinderkrebshilfe“ in der Johanneskirche Künzelsau. Verschiedene Ensembles und Solisten der Jugendmusikschule spielen Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen. Passend zur Adventszeit erklingen natürlich auch Weihnachtslieder.

Die „Deutsche Kinderkrebshilfe“ engagiert sich für die Bekämpfung von Krebserkrankungen von Kindern. Dabei werden Projekte wie der Auf- und Ausbau von Kinderkrebszentren, Spezialstationen, Entwicklung neuer Therapien, Unterstützung der kliniknahen und klinischen Forschung in der Kinderonkologie und die Einrichtung von Elternhäusern und -wohnungen in Kliniknähe gefördert. Sogleich unterstützt die „Deutsche Kinderkrebshilfe“ die Nachsorgekliniken, die sich auf die Ausrichtung von Kuren für krebskranke Kinder, Jugendlicher sowie deren Familien spezialisiert haben. Ebenfalls wird die Förderung der Lehre auf dem Gebiet der Kinderkrebsforschung und -bekämpfung unterstützt. Über eine Spende zu Gunsten der „Deutschen Kinderkrebshilfe“ würden freut sich die Jugendmusikschule sehr.

Familientheater

Das Landestheater Dinkelsbühl spielt am Freitag, 16. Dezember 2022 um 16 Uhr das Theaterstück „Das tapfere Schneiderlein“ in der Stadthalle. Sieben Fliegen auf einmal hat das Schneiderlein auf seinem Marmeladenbrot erlegt. Daraufhin fertigt es sich einen Gürtel mit der Aufschrift „Sieben auf einen Streich“ an und spaziert damit stolz durch die Straßen. So hört auch der König von diesem ganz besonderen Schneiderlein. An seinen Hof bestellt, verspricht er ihm nicht nur das halbe Königreich, sondern auch die Hand der wunderschönen Königstochter – wenn es nur die Aufgaben meistert, die ihm gestellt werden. Riesen und Einhörner müssen besiegt werden, doch zum Glück hat das Schneiderlein so einige Tricks auf Lager…

Nach der Vorstellung gemütlicher Abschluss für alle Zuschauer bei Punsch, Waffeln und weiteren Leckereien von Schülerinnen und Schülern der Georg-Wagner-Schule. Für alle Zuschauer ab vier Jahren. Der Eintritt kostet drei Euro. Karten können reserviert werden bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Renate Kilb, 07940 129-121, mailto:renate.kilb@kuenzelsau.de

Engelesblasen – gelebte Tradition und stimmungsvoller Treffpunkt

Das Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche in Künzelsau ist ein schöner und stimmungsvoller Weihnachtsbrauch, der nach der Pause im vergangenen Jahr, nun wieder stattfinden soll: An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar 2023. Alle, die an Heiligabend und Silvester das Engelesblasen also nicht hören und sehen konnten, haben an Neujahr um 19 Uhr das letzte Mal in der Weihnachtszeit die Möglichkeit dazu.

Zu den Fotos:

Weihnachtsmarkt „Advent am Schloss“, weihnachtlich geschmückte Innenstadt mit Altem Rathaus. Fotos Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

 




Vom Lager Künzelsau nach Mäusdorf

Eine gewisse Nervosität ist im Haus der Familie Schuh in Künzelsau-Garnberg zu spüren gewesen, als dort vor kurzem ein äußerst seltenes Jubiläum begangen worden ist. Hildegard und Alfred Schuh feierten am 18. Oktober 2022 ihre Gnadenhochzeit. Das heißt, dass sie seit 70 Jahren verheiratet sind. Natürlich hatte sich an dem Tag auch Besuch angemeldet. Zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, Alwina Neubauer und Delia Unger, überbrachten Glückwünsche und ein Geschenk von Bürgermeister Stefan Neumann, der zu seinem Bedauern nicht dabei sein konnte. Ebenfalls überreicht wurde die Glückwunsch-Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Per Post sind auch die Glückwünsche des Bundespräsidenten in Garnberg angekommen.

Beim Tanz im Gasthaus Adler kennengelernt.

Im Vorfeld hatte sich Hildegard Schuh schon Sorgen gemacht, dass sie möglicherweise ihre Erinnerung im Stich lassen könnte, wenn sie etwas von früher erzählen soll. Dabei kann sie sich noch ganz genau daran erinnern, wie sie ihren Alfred Anfang der 50er Jahre kennengelernt hat. Das war beim Tanz im Gasthaus Adler, wo das Jubelpaar jetzt im engsten Familienkreis die Gnadenhochzeit feierte. Ein fescher junger Mann war damals aus Mäusdorf nach Garnberg herübergekommen. Und er hat die junge Garnbergerin für sich eingenommen.

Von Mäusdorf nach Garnberg

Wenig später heirateten die beiden im Jahr 1952 und bauten 1954 ein Haus in der Hofstraße, in das sie 1955 einziehen konnten. Hier wohnt das betagte Paar bis heute. Ihr Sohn Eberhard, der ebenfalls im Haus wohnt, umsorgt seine inzwischen gebrechlichen Eltern. Nach Hohenlohe ist Alfred Schuh erst als 18-Jähriger gekommen. Er gehört zu den vielen Heimatvertriebenen, die in Künzelsau einen Neuanfang machen mussten.

Alfred gehört zu den vielen Heimatvertriebenen

Der Weg hierher führte ihn quer durch Osteuropa. Geboren wurde Schuh am Schwarzen Meer in Teplitz in Bessarabien. 1940 wurde er mit seiner Familie ins Deutsche Reich umgesiedelt und kam über ein Sammellager bei Belgrad zunächst über Graz in ein Umsiedlungslager im sächsischen Kreis Oschatz. Im Juli 1941 folgte dann die Ansiedlung in Westpreußen beim Bromberg, wo die Familie bis zur Flucht vor der anrückenden russischen Armee 1945 lebte. Über Mecklenburg kam Alfred Schuh schließlich 1946 ins Lager Künzelsau. Genauso wenig wie seine Frau hätte er gedacht, dass es in Europa nochmals einen Krieg gibt. „Man hat gedacht, in der heutigen Zeit macht das keiner mehr“, sagt Alfred Schuh kopfschüttelnd.

Nach drei Jahren Lehre und zwei Jahren als Geselle in der Molkerei Mäusdorf, wechselte er dann zu Strickereien in Künzelsau, bevor er bei Ziehl-Abegg 30 Jahre bis zur Rente arbeitete. Dort war er dann Versandleiter. Seine Frau Hildegard arbeitete in Haushalten und kümmerte sich um die Kinder. 1953 wurde Tochter Gisela geboren, 1957 Sohn Günter, 1958 Tochter Gerlinde und 1960 schließlich Eberhard.

Das hochbetagte Paar lebt auch im hohen Alter noch in der eigenen Wohnung. Alfred Schuh hat sich nach einem schlimmen Sturz in der Wohnung den Oberschenkel gebrochen und ist nach langem Krankenhausaufenthalt und Reha glücklicherweise wieder auf die Beine gekommen und konnte nach Hause zurückkehren zu seiner Frau, die ihren linken Arm nur noch schwer bewegen kann.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Zum Foto: Hildegard und Alfred Schuh konnten ihre Gnadenhochzeit in Garnberg feiern. Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung haben gratuliert. Foto Rainer Lang.

 




Jeder Tropfen zählt – künftig im ganzen Hohenlohekreis

Als erster Landkreis in Baden-Württemberg sammelt der Hohenlohekreis künftig Altspeiseöle und -fette in privaten Haushalten. Der Kreistag hat bei seiner heutigen Sitzung in Waldenburg hierfür die nötigen Beschlüsse gefasst. So soll es künftig allen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis ermöglicht werden, an dem neuen Sammelsystem teilzunehmen. „Wir wollen mit der kleinteiligen Sammlung von Altspeiseölen und -fetten dazu beitragen, dass diese wertvolle Ressource nicht einfach in den Küchenabflüssen verschwindet, sondern für die Bio-Kraftstoff-Produktion genutzt wird“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. Vorausgegangen waren Pilotprojekte in der Großen Kreisstadt Öhringen und der Gemeinde Dörzbach im Jagsttal. Durch eine Kooperation mit der Firma „Jeder Tropfen zählt“ konnten so wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden.

„Jeder Tropfen zählt“ wird von der Bevölkerung bereits angenommen – Roswitha Heigold stellt Fett aus der Fritteuse zur Verfügung. Foto: GSCHWÄTZ

„Die positiven Rückmeldungen und die Ergebnisse in den Pilotgemeinden waren so enorm, dass für uns die kreisweite Sammlung der logische nächste Schritt ist“, erklärt der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm. „Uns erreichen seit der Einführung immer wieder Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern anderer Gemeinden aus dem Hohenlohekreis, die ebenfalls am Projekt teilnehmen wollen.“ Nun könne man diese Möglichkeit endlich bieten.

Synthetischer Kraftstoff aus Altfett

Das Konzept der Sammlung ist so einfach wie genial: Alle Haushalte der teilnehmenden Städte und Gemeinden erhalten eine luftdicht verschließbare Sammelflasche. Darin sammeln die Bürgerinnen und Bürger übrig gebliebene Bratfette sowie Ölreste aus Konserven. Volle Sammelflaschen können rund um die Uhr an zentral gelegenen Sammelautomaten abgegeben werden und man erhält im Austausch eine saubere, leere Flasche für die weitere Sammlung zurück. Aus dem abgegebenen Altfett und Speiseöl kann dann synthetischer Bio-Kraftstoff hergestellt werden.

Belastung des Kanalsystems

Nach wie vor können große Mengen Altfett und Speiseöl – beispielsweise aus Fritteusen – auch auf den Recyclinghöfen im Landkreis abgegeben werden. Kleine Mengen Fettreste, die beispielsweise beim Braten oder durch den Konsum von Konserven anfallen, können zwar ebenfalls dort abgegeben werden, in der gängigen Praxis verschwinden sie aber meist in den Küchenabflüssen. Dort kommt es deshalb nicht selten zu Verstopfungen und das Kanalsystem wird belastet. Auch eine Entsorgung über die Restmülltonne ist nicht ideal: Die wertvolle Ressource geht bei der Müllverbrennung verloren, anstatt als Bio-Kraftstoff wiederverwendet zu werden.

Ein bisschen Geduld müssen die Bürgerinnen und Bürger aber noch mitbringen, bevor im ganzen Kreis mit der Sammlung begonnen werden kann. „Zunächst müssen wir den Auftrag für die Sammlung im gesamten Kreis ausschreiben“, erklärt Sebastian Damm den weiteren Ablauf. „Und auch nach der Vergabe wird die Einführung nicht im ganzen Kreis zeitgleich ablaufen können.“ Insbesondere die Verteilung der Sammelflaschen an alle Haushalte müsse für jede Gemeinde gut geplant sein, um die Teilnahme für die Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich zu gestalten. „Über den zeitlichen Ablauf der Einführung wird die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis zu gegebener Zeit informieren.“

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis

GSCHWÄTZ hat mit dem Initiator des Pilotprojekts in Öhringen, Roland Weisser zum Start des Pilotprojekts in Öhringen gesprochen. Ein weiterer Bericht erschien während des Projekts.




Gedenkfeier am Volkstrauertag am Sonntag, 13. November 2022

Die Stadtverwaltung Künzelsau lädt ein zur Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 13. November 2022, um 11Uhr, auf dem Friedhof in Künzelsau.

Bürgermeister Stefan Neumann, Martin Gawel, Pastoralreferent der Katholischen Kirchengemeinde St. Paulus und Pfarrer Hartmut Soland von der Evangelischen Kirchengemeinde werden sprechen und einen Kranz am Ehrenmal niederlegen. Die Gedenkfeier wird musikalisch umrahmt von der Stadtkapelle Künzelsau sowie von Mitgliedern verschiedener Männerchöre unter der Leitung von Susanne Koch. Die Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Gedenken an die NS-Opfer im Hohenlohekreis

Titelblatt der Dokumentation “Spuren, Wege, Erinnerung“. Gestaltung: Andrea Renner, Weldingsfelden.

Am Dienstag, 15. November 2022, findet von 17 bis 20 Uhr im Bürgerzentrum in Berlichingen (Kilian-Nuss-Straße 6, 74214 Schöntal-Berlichingen), der „11. Tag der Heimatgeschichte im Hohenlohekreis“ statt, veranstaltet vom Hohenlohekreis in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schöntal. Im Mittelpunkt steht die Dokumentation „Spuren, Wege, Erinnerung. Orte des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Hohenlohekreis“, die im Herbst 2021 als Buch erschienen ist und nun einem größeren Publikum vorgestellt wird.

31 lokale Gedenkorte

Die Publikation behandelt in kurzen Artikeln 31 Gedenkorte, die mit den Schicksalen von NS-Opfern verbunden sind, darunter offizielle Gedenkstätten, aber auch bislang kaum bekannte Orte. Thematisiert werden unter anderem die Deportation und Ermordung von jüdischen Menschen, Behinderten und Angehörigen der Minderheit der Sinti und Roma, die Hinrichtung von Zwangsarbeitern und die Misshandlung von politischen Gegnern. An der Aufarbeitung waren 15 Autorinnen und Autoren beteiligt, deren Beiträge größtenteils in ehrenamtlichem Engagement entstanden sind. Die Drucklegung wurde von der Stiftung des Hohenlohekreises, der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ finanziell unterstützt.

Das Buch bietet einen Überblick über die Gedenklandschaft im Hohenlohekreis und regt dazu an, die Orte selbst zu erkunden und der Opfer zu gedenken. Damit eignet es sich auch sehr gut für die Verwendung im Schulunterricht, da die Auswirkungen des NS-Terrors Kindern und Jugendlichen nähergebracht und besser veranschaulicht werden können.

Im Rahmen der Veranstaltung werden nach einführenden Worten zum Gesamtprojekt in drei Vorträgen einzelne Gedenkorte vorgestellt, außerdem wird die neu erarbeitete Online-Präsentation der Gedenkorte-Dokumentation vorgestellt, die künftig im Geoinformationsportal HOKis verfügbar sein wird.

Presseinfornmation LRA Hohenlohekreis

 




Zulassungsstelle am 18. November 2022 geschlossen

Am Freitag, 18. November 2022, ist die Zulassungsstelle im Landratsamt Hohenlohekreis ganztägig geschlossen. An diesem Tag wird das Kfz-Zulassungsprogramm umfassend erneuert und aktualisiert. Aufgrund der Umstellung kann es in den darauffolgenden Tagen zu Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Das Landratsamt empfiehlt daher in der ersten Woche nach Verfahrensumstellung nur dringende, unaufschiebbare Vorgänge vornehmen zu lassen. Außerdem stehen aufgrund der Umstellung von 14. bis 20. November keine Online-Dienste zur Verfügung. Es sind in diesem Zeitraum keine Abmeldungen, Zulassungen und Umschreibungen von Fahrzeugen online möglich.

An den anderen Wochentagen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstelle wie gewohnt für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger da. Die regulären Öffnungszeiten sind: Montag bis Mittwoch 7:30-15:30 Uhr durchgehend, Donnerstag 7:30-12:30 Uhr und 14:00-17:30 Uhr sowie Freitag 7:30-12:00 Uhr.

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis