1

Corona-Quarantäne soll ab Mitte kommender Woche der Vergangenheit angehören

Mit drei weiteren Ländern will Baden-Württemberg die Isolationspflicht für positiv getestete Personen aufheben. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hält das für einen Fehler.

Wer künftig in Baden-Württemberg positiv auf das Coronavirus getestet wird, soll sich in der Regel nicht mehr in häusliche Absonderung begeben müssen. Das Land hat sich mit Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein darauf geeinigt, die generelle Isolationspflicht für positiv getestete Personen aufzuheben, wie das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mitteilte. Das berichtet der SWR.

Empfehlung an Kranke, zu Hause zu bleiben – aber kein Muss mehr

Eine entsprechend neue Corona-Verordnung soll laut Ministerium ab Mitte nächster Woche, also ab Mitte November 2022, gelten. Corona-Infizierten soll demnach nur noch empfohlen werden, zuhause zu bleiben. Eine Absonderungspflicht werde es nicht mehr geben, so der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne).

Lauterbach kritisiert die Pläne und warnt vor steigenden Fallzahlen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisierte die Pläne der vier Bundesländer. Die Länder könnten eine solche Entscheidung treffen, sie sei aber ein Fehler, so der SPD-Politiker. „Das kommt jetzt zur Unzeit und findet nicht die Billigung der Bundesregierung“, so Lauterbach. Einen Alleingang einzelner Länder bezeichnete er als ärgerlich, weil er zu einem Flickenteppich an Regelungen in Deutschland führe.

Es gebe auch keinen medizinischen Grund, auf die Isolationspflicht zu verzichten, betonte Lauterbach. Man müsse weiter dafür sorgen, dass die Fallzahlen begrenzt werden und nicht steigen. Es gebe immer noch etwa 1.000 Todesfälle durch eine Covid-Infektion pro Woche, und das Land stehe vor einer Winterwelle, warnte Lauterbach.

Stattdessen Maskenpflicht für Infizierte

Die vier Bundesländer planen anstelle der generellen Isolationspflicht angepasst verpflichtende Schutzmaßnahmen wie eine begrenzte Maskenpflicht positiv getesteter Personen sowie dringende Empfehlungen einzuführen. „Wir läuten eine neue Phase im Umgang mit der Pandemie ein“, erklärte Lucha.

Ziel sei, wieder mehr Eigenverantwortung an die Bürger abzugeben, betonte er gegenüber dem SWR. „Wir können nicht dauerhaft sagen, es gibt einen Infekt, das regelt der Staat.“ Der Grünen-Politiker betonte, dass es jetzt an jedem Einzelnen sei, sich um seine Gesundheit zu kümmern, „weil wir jetzt alle wissen, wie wir damit umzugehen haben“, so Lucha weiter.

Österreich als Vorbild

Die Bundesländer berufen sich „unter anderem auf Erfahrungen aus Nachbarländern wie Österreich, wo es seit Sommer 2022 absonderungsersetzende Schutzmaßnahmen gibt“. Aus diesen Ländern seien keine negativen Erkenntnisse bekannt.

„Zurückgehende Infektionszahlen, eine wirksame Schutzimpfung, eine Basisimmunität innerhalb der Bevölkerung von mehr als 90 Prozent, in der Regel keine schweren Krankheitsverläufe sowie wirksame antivirale Medikamente rechtfertigen aus Sicht der Länder, diesen Schritt zeitnah zu gehen“, heißt es aus dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium. „Wir sind in Deutschland im Übergang von einer Pandemie zur Endemie“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gegenüber dem „Handelsblatt“. Ähnlich hatte sich der 74-Jährige bereits vor einigen Wochen geäußert.

Übergang von Pandemie zu Endemie

Der Rückgang der Infektionszahlen in Baden-Württemberg würde die Realität nicht widerspiegeln, so Steffen Jürgensen, Klinikvorstand vom Klinikum Stuttgart. Menschen würden schlicht vermeiden, sich zu testen, betonte er im SWR. Die Isolation auf freiwilliger Basis hält er gesellschaftlich und medizinisch für überfällig: „Wir haben eine ganz kontrollierte Situation“, so seine Einschätzung. Eine Überlastung des Gesundheitssystems sehe er nicht. Allerdings hat das Gesundheitssystem in Baden-Württemberg aktuell nicht nur mit Corona, sondern auch anderen Atemwegserkrankungen zu kämpfen.

Keine Überlastung des Gesundheitssystems in Sicht

Der Mitteilung des Gesundheitsministeriums zufolge verständigten sich die vier Bundesländer auf gemeinsame Empfehlungen als Grundlage für ihre neuen Regelungen. Diese sehen etwa vor, dass positiv Getestete außerhalb ihrer eigenen Wohnung eine Maske tragen müssen – außer im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Vorgesehen ist demnach auch, dass positiv Getestete medizinische und pflegerische Einrichtungen nicht als Besucher betreten dürfen.

Schneller an den Arbeitsplatz zurück

Die Schutzmaßnahmen werden für mindestens 5 Tage angeordnet. Sie sollen maximal für 10 Tage gelten. Davon befreit sind auch Personen, die 48 Stunden lang keine typischen Symptome mehr haben.

Der baden-württembergische Gesundheitsminister will so die Menschen auch schneller zurück an den Arbeitsplatz bringen. Viele Geimpfte und mehrfach Infizierte hätten nach kurzer Zeit keine Symptome mehr, so Lucha gegenüber dem SWR. Sie säßen „dumm zu Hause herum“ und wüssten, dass sie als Infizierte auch wüssten, die Maske zu tragen und diese auch auf zu behalten. „Da habe ich keine Sorge, dass daraus eine große Infektionsgefahr besteht“, sagte der Grünen-Politiker.

Die Gewerkschaft „Nahrung Genuss Gaststätten“ hält allerdings nichts von der Änderung. „Wir haben Sorge, dass durch die Abschaffung der Isolationspflicht das Infektionsgeschehen wieder in die Betriebe getragen wird“, so der Landesvorsitzende Uwe Hildebrandt im SWR. Die Arbeitsplätze in den Betrieben „müssen sicher sein“, so seine Forderung.

Wie schaut es bei Kindern aus?

Kritik an den Plänen des Gesundheitsministeriums kommt von der SPD in Baden-Württemberg. Ihr gesundheitspolitischer Sprecher Florian Wahl sagte, die Herbstwelle sei deutlich abgeflacht, dann könne man auch lockern. „Aber wenn ab sofort zum Beispiel coronapositive Kinder nur mit der Verpflichtung zum Tragen einer Maske über Stunden mit anderen Kindern im Klassenzimmer sitzen könnten, wäre das keine Lockerung, sondern Leichtsinn“, so Wahl.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte die Entscheidung der vier Bundesländer ebenfalls und wies auf die praktischen Folgen hin. Vorstand Eugen Brysch erklärte, mit der Isolationspflicht würden Ansteckungen und damit auch „Leiden und Sterben verhindert“. Infizierte Arbeitnehmer würden davor bewahrt, zur Arbeit zu gehen: „Diese Fakten wischen Bundesländer vom Tisch, die die Isolationspflicht beerdigen.“ Es sei chaotisch, wenn in jedem Bundesland andere Regeln gelten. Schließlich überquerten allein Millionen Pendler täglich die Ländergrenzen.




BAGeno-Schließung „großer Verlust für die Gemeinde“

Nachdem diverse Bürger:innen ihr Bedauern bezüglich der Schließung des BAGeno-Standortes in Dörzbach bekundet hatten (wir berichteten), hat nun auch Dörzbachs Bürgermeister Andy Kümmerle GSCHWÄTZ gegenüber Stellung zu der Schließung genommen:

„Die Schließung der BAGeno Filiale in Dörzbach ist ein großer Verlust an Kaufkraft/Infrastruktur für die Gemeinde, das Jagsttal und Umgebung“, betont er. Auf Nachfrage, ob die Gemeinde Dörzbach Interesse am Kauf des Grundstückes samt Gebäuden habe beziehungsweise ob es hier bereits Verkaufsgespräche gegeben habe, antwortet Kümmerle: „Um weitergehende Planungen/Nutzungen/Ideen zu erstellen sind die Information der Schließung noch zu frisch.“

Dennoch seien die Bedingungen hierfür derzeit vorteilhaft, denn: „Die Gemeinde Dörzbach befindet sich seit diesem Jahr im Städtebaulichen Sanierungsgebiet. Das BAGeno Gelände/Gebäude befinden sich in diesem Sanierungsgebiet. Durch die Generierung der  Städtebaulichen Fördermittel gibt es sicherlich viele gute Möglichkeiten und Ideen einer künftigen Nutzung des Areals,  die ich jedoch zu aller erst mit der BAGeno intern besprechen möchte.“

Das Areal umfasst, wie bereits berichtet, mehrere Gebäude und befindet sich am Ortsausgang Richtung Klepsau, unweit des Edeka-Supermarktes.

 




Handküsschen für den Angeklagten

Ein Paukenschlag zu Beginn hätte am 10. November 2022 den Prozess um den Drogenhandel der beiden Künzelsauer Angeklagten platzen lassen können: Der bisherige psychiatrische Gutachter war so schwer erkrankt, dass er an diesem und den beiden weiteren geplanten Verhandlungstagen nicht mehr teilnehmen kann. Der Gutachter sollte seine Einschätzung darüber abgeben, ob für einen oder beide Angeklagten ein sogenannter Maßregelvollzug nach §64 StGB in Frage kommt. Dazu müßte einerseits eine Suchtkrankheit, andererseits eine Therapiefähigkeit bescheinigt werden. Im Massregelvollzug nach §64 StGB wird ein verurteilter Straftäter im Rahmen des Strafvollzugs für eine Entzugstherapie nicht in der JVA, sondern in einer Entzugsklinik behandelt.

Das Gericht schlug den Verteidigerinnen nun eine neue Gutachterin vor, „Psychiater sind selten“. Nach einer längeren Beratungspause stimmten die drei Anwältinnen der Angeklagten der neuen Gutachterin zu. Sie muss nun kurzfristig intensiv mit den beiden Angeklagten sprechen, denn sie soll schon am nächsten Verhandlungstag ihre Einschätzung vortragen.

Handküsschen für den Angeklagten

Zu dieser Beratungspause werden die Angeklagten wieder mit Handfesseln aus dem Saal gebracht. G.s Mutter, die zusammen mit einigen Freunden G.s die Verhandlung verfolgt, sucht den Blickkontakt zu ihrem Sohn, wirft ihm ein Handküsschen zu. Sie schaut traurig.

Und es folgen weitere Paukenschläge

Und mit weiteren Paukenschlägen ging es nach der Unterbrechung weiter:

Die Anwältinnen baten Richter Haberzettl darum, eine vorläufige Einschätzung des Gerichts zu eventuell möglichen Strafen abzugeben. Im Konjunktiv und unter der Voraussetzung, dass ein umfassendes Geständnis abgegeben wird, schätzte Richter Haberzettl das Strafmass für den Angeklagten R. auf eine Größenordnung von etwa sechseinhalb Jahren ein. Die Anklagepunkte Erpressung, schwerer Raub und die Tatsache, dass R. bewusst einen Minderjährigen zum Dealen angestiftet oder sogar gezwungen haben soll, lassen keine geringere Strafe zu. Sollte R. nicht vollumfänglich gestehen, „können Sie sich auch als Laie vorstellen, welche Zahl da stehen kann“, meint Haberzettl.
Beim Angeklagten G. will sich Haberzettl noch nicht festlegen. Erst muss die Rolle von G. in einem geplanten 20kg-Deal geklärt sein: Hatte G. nie wirklich geplant diesen Deal durchzuziehen oder war er an diesem Deal maßgeblich beteiligt?  Haberzettl sagt zur Strategie des innerlichen Rückzugs deutlich: „Das hören wir oft, glaubhaft ist es selten. Das ist riskant“. Dem Angeklagten und seiner Verteidigerin Anke Stiefel-Bechdolf ist das bewußt.

Vollumfängliches Geständnis von R.

Kristina Brandt, die Anwältin von R., gibt danach eine Erklärung im Namen ihres Mandanten ab: Sämtliche vorgeworfenen Taten werden von R. eingeräumt. Allerdings legt er Wert darauf, dass es niemals zu einer gemeinsamen Tat zusammen mit G. gekommen sei. R. hat die Erklärung seiner Anwältin verstanden und erklärt, dass das seine Erklärung sei. Weiter Fragen möchte er nicht beantworten. „Die Erklärung ist abschliessend“, teilt Brandt mit.

Teilgeständnis von G.

Auch Stiefel-Bechdolf verliest eine Erklärung ihres Mandanten, in der er viele der Anklagevorwürfe einräumt. Einige Vorwürfe stellt er anders dar als die Anklageschrift: So will er einen 50-Gramm-Deal mit verdeckten Ermittlerinnen, der ihm vorgeworfen wird, nicht als solch großes Geschäft begriffen haben. Geliefert hat er in der Tat nur eine „Probemenge“ – so drückt er es aus – von einem Gramm. Auch den schwersten Vorwurf, die Absprache einer Lieferung von 20 Kilogramm Marihuana, will er entkräften: er habe den Deal nicht wirklich durchführen wollen, sei in der Situation von seinen Kontaktleuten in eine Rolle gedrängt worden, die er nie einnehmen wollte. Und in einem Fall habe er statt Geld ein Kilo Amphetamin von einem Kunden erhalten. Dieses habe er später vernichtet, ein Weiterverkauf sei nicht geplant gewesen. Und auch G. legt Wert darauf, dass es nie eine gemeinsame Tat mit R. gegeben habe. G. will Angaben zur Sache machen, Richter Haberzettl stellt diese Befragung aber noch zurück, weil die Angaben teilweise der Aktenlage widersprächen und will erst die Zeugen hören.

„Zwei unterschiedliche Menschen“

Als erste Zeugin wird die Sozialpädagogin W. aufgerufen. Sie hat R. im Rahmen der Jugendhilfe bis 31. März 2019 betreut, anschließend in einer Nachbetreuungsphase bis Ende Juli 2020. Sie habe ihm noch eine Wohnung, „nein, es war nur ein Zimmer“ vermittelt und ihm angeboten, ihn auch zukünftig, etwa bei Behördengängen zu unterstützen. So habe sie auch von seiner Verhaftung erfahren: Ein Termin bei der Arbeitsagentur, den sie mit ihm wahrnehmen wollte, wurde wegen der Inhaftierung abgesagt.

Sie berichtet, dass R. bereits einmal wegen BTM-Delikten vor Gericht stand, Genaueres sagt sie nicht aus. Sie habe die Betreuung von R. übernommen, nachdem eine Kollegin von ihr „keine Arbeitsbeziehung“ aufbauen konnte. „Mit mir hat das funktioniert.“ Sie hat R. gut kennengelernt, beschreibt ihn als „zwei unterschiedliche Menschen“. Zum einen der „ordentliche, angepaßte, der alles richtig machen will“. Zum anderen einen aggressiv aufbrausenden Menschen an der Schwelle zur Gewalt.

„Ich hab geglaubt, ich les nicht richtig“

Trotzdem sagt sie „Ich hab geglaubt, ich les nicht richtig, als ich die Tatvorwürfe gelesen habe“.  Ihre Aufgabe sei es, den jungen Menschen eine Perspektive zu verschaffen, „es war aber schnell klar, dass so einfach nicht funktioniert“. R. sei nach ihrem Eindruck durch den Krieg traumatisiert, habe mit etwa 14 Jahren den Krieg hautnah erfahren müssen und sei ja auch verwundet nach Deutschland gekommen. „Er hat viel geredet über das, was vorgefallen ist“. Sie berichtet von Schwierigkeiten in Schule und Praktikum, beide Male habe er abgebrochen, er entwickle Aggression, „wenn er sich in die Ecke gedrängt fühlt“. Sie habe den Eindruck gewonnen, dass er Druck vonseiten seiner Familie in der Heimat empfunden habe. Die Geschwister seien teils studiert, seien erfolgreich. Er habe vielleicht der Familie Erfolg vorweisen wollen, habe sich vielleicht eine Scheinwelt aufgebaut.

„Mit viel Begleitung“

„Wenn man ihm hilft, kann er dann zurechtkommen?“ fragt der Richter. W. antwortet nach ein wenig Überlegung: „Mit viel Begleitung“. Sie sieht die Notwendigkeit, dass er den Hauptschul- und gegebenfalls den Realschulabschluß nachholen müsse. Sie sagt das selbstverständlich, hat offenbar keine Zweifel, dass er das schaffen kann. Auch eine Traumatherapie sei wohl vonnöten.

Von Drogensucht nichts bemerkt

Etwas verwundert ist W. bei der Bemerkung des Richters „also dreimal Hilfe: Arbeit, Drogen und Trauma“. Sie habe nie Drogen bemerkt, R. habe sich selbst das Rauchen abgewöhnt und „hat nie Alkohol getrunken“.

W. bleibt nach ihrer Aussage im Saal, die Wachtmeister erlauben ihr, in einer kurzen Pause ein paar Worte mit R. zu sprechen – wenn sie nicht über Smalltalk hinausgehen. Er scheint ihr zu vertrauen, seine Körperhaltung, die ansonsten distanziert ist, ändert sich. Er scheint froh zu sein, dass er wenigstens eine vertraute Person um sich hat, die ihn nicht vergessen hat und die ihm zur Seite steht.

„Er ist alt genug, er hat ja Hilfe“

Seine Familie – mindestens zwei Brüder und ein Onkel sind in Deutschland, ein Bruder wohnt sogar in Künzelsau – hat ihn bisher nicht in der Haft besucht, war auch nicht im Gericht anwesend. Warum es keinen Kontakt gebe, fragt eine Schöffin. Das wisse sie nicht, antwortet W. Sie hat zwar Kontakt aufgenommen, aber einer der Brüder meinte nur etwas wie „er ist alt genug, er hat ja Hilfe“.

Ein zweiter Beitrag zum dritten Prozesstag wird sich mit den Aussagen der Polizeizeugen befassen, insbesondere mit dem Einsatz der verdeckten Ermittler:innen. Es wird von weiteren Paukenschlägen zu berichten sein.

Text: Matthias Lauterer




Vorverkaufsstart bei den Burgfestspielen Jagsthausen am Montag, 14. November 2022

Auch 2023 bietet der Spielplan der Burgfestspiele Jagsthausen wieder eine spannende und abwechslungsreiche Mischung aus Musical, Schauspiel sowie Kinder- und Familientheater! Mit dem Musical „Saturday Night Fever“ wird die Spielzeit am 10. Juni 2023 offiziell eröffnet. Vorab feiern die Kinderstücke „Des Kaisers neue Kleider“ für Kinder ab 5 Jahren (im Burghof) sowie „Der Sonnenkönig“ für Kinder ab 3 Jahren (im Gewölbe) Premiere. Der Vorverkauf für die Spielzeit 2023 startet am Montag, 14. November um 9.00 Uhr.

„Es ist ein bisschen wie vorgezogene Weihnachten.“

Eva Hosemann, künstlerische Leiterin zum bevorstehenden Vorverkaufsbeginn: „Wenn ich jemandem unseren neuen Spielplan in die Hand drücke, kommt immer große Freude auf. Meist höre ich Sätze wie „oh, das will ich sehen“ oder „das ist mein Stück“ oder „habe ich verpasst, diesmal schaff ichs“. Der Vorverkaufsstart ist für uns immer der erste Gradmesser, ob unser Spielplan auf Interesse stößt. Wir sind neugierig und aufgeregt. Es ist ein bisschen wie vorgezogene Weihnachten.“

Saturday Night Fever

Musicals sind aus dem Spielplan der Burgfestspiele schon lange nicht mehr wegzudenken – 2023 kommt das Discofeeling der 70er Jahre in den Burghof. „Saturday Night Fever“ (von Robert Stigwood und Bill Oakes / In der neuen Version von Ryan McBryde / Deutsche Dialoge von Anja Hauptmann), ein Musical über Sehnsüchte, Freundschaft und die Suche nach Anerkennung mit den legendären Hits der Bee Gees. 1976: Tony Manero, ein junger Italo-Amerikaner, arbeitet in einem Farbenladen in der New Yorker Vorstadt Brooklyn. Um seinem tristen Arbeitsalltag zu entfliehen, verbringt er jeden Samstagabend in der Disco „2001 Odyssey“. Der 19-Jährige träumt davon, Brooklyn zu verlassen und wünscht sich ein besseres Leben an der Seite eines schönen Mädchens. Vorerst jedoch kann er seine Sehnsüchte nur auf der Tanzfläche – als umjubelter Disco-King – ausleben. Seine große Chance sieht Tony in dem Tanzwettbewerb des „2001 Odyssey“. Doch bevor er sich auf dem Siegerpodest feiern lassen kann, muss er noch seine umschwärmte Traumfrau überzeugen, sich mit ihm aufs Parkett zu wagen…

Der Klassiker: Götz von Berlichingen

Der Klassiker „Götz von Berlichingen“ wird in einer neuen Inszenierung auf die Burghofbühne kommen. Regie führt, der aus Schwäbisch Hall bekannte ehemalige Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Christoph Biermeier. Götz von Berlichingen steht in Fehde mit dem Bischof von Bamberg. Er nimmt Weislingen, seinen ehemaligen Jugendfreund und Berater des Bischofs gefangen. Götz überzeugt Weislingen, sich mit ihm auf die Seite der Fürstengegner zu stellen. Doch bei einem erneuten Besuch am Hofe in Bamberg gerät Weislingen in den Bann der schönen Adelheid von Walldorf und verrät Götz erneut. Gleichzeitig erheben sich die Bauern.

Christoph Biermeier zu seiner Inszenierung: „Goethes „Götz“ ist kein historisch-klassisches Drama. Es ist ein zeitgenössisches Stück, weil es unsere gegenwärtige Welt sehr anschaulich und drastisch schildert: eine (Welt-)Ordnung zerfällt, ist zumindest in einer existentiellen Krise. Partikularinteressen, Radikalisierungen, Krieg, Ausbeutung nehmen in beängstigender Weise zu. Sehr genau und scharfsinnig zeigt Goethe, was mit Menschen und Interessengruppen geschieht, wenn eine übergeordnete gemeinsame gesellschaftliche Idee verschwindet, dass Goethe dies anhand der handelnden Menschen zeigt, macht uns heutige Zuschauer*innen diese Veränderungen auf sehr menschliche und nachvollziehbare Weise deutlich. „Götz von Berlichingen“ ist ein Drama, das uns warnen will und uns dazu aufruft, den gegenwärtigen Zeittendenzen entgegenzutreten.“

Der König von Deutschland: Rio Reiser

Neben dem Traditionsstück ergänzt das Schauspielmusical „Rio Reiser – König von Deutschland“ (von Heiner Kondschak) das vielseitige Programm. KEINE MACHT FÜR NIEMAND schrie Rio Reiser als Sänger der Polit-Band „Ton Steine Scherben“. Ein Lied, dessen Titel zum Motto einer ganzen Generation wurde – und ein Lied, das dafürsteht, dass sich Musik mit einer starken politischen Botschaft verbinden lässt. Reisers wohl bekanntester Hit „König von Deutschland“ gibt dieser musikalischen Inszenierung seinen Namen. Neben seiner Musik steht Rio Reisers Biografie im Zentrum dieses Stückes. Es geht um die Hoffnung auf ein Leben voller Liebe in einer Gesellschaft ohne ökonomische Zwänge und Korruption. Schlaglichtartig wird hier von der Gründung der Band, von Konzerten, Hausbesetzungen, dem Umzug der Band aufs Land und schließlich von Reisers Solokarriere erzählt.

Einmal mehr: „Ladies Night“ l

Aufgrund des großen Erfolgs in der Spielzeit 2022 wird die Komödie „Ladies Night“ (von Stephen Sinclair und Anthony McCarten / Deutsch von Annette und Knut Lehmann / Übertragen ins Schwäbische: Monika Hirschle) wieder in den Spielplan 2023 aufgenommen. Arbeitslose Männer beschließen, sich als Stripteasetänzer in Schwaben zu versuchen. Sie sind zwar zu dick, zu schmächtig oder zu alt, aber sie wollen es versuchen. Was mehr oder weniger als Spaß beginnt, wird bald harte Arbeit. Nach anfänglich tollpatschigen Versuchen nehmen sie Unterricht bei einem weiblichen Revuestar und perfektionieren ihre Show. Immer wieder droht der Plan zu scheitern, doch die Burschen entsprechen vollkommen den weiblichen Zuschauererwartungen und werden erfolgreich.

Tradition: Stücke für Kinder

Auch für die kleinen Gäste gibt es in der kommenden Spielzeit wieder ein umfangreiches Programm. Mit „Des Kaisers neue Kleider“ (nach Hans Christian Andersen / in einer Fassung von Laura Remmler) setzen die Burgfestspiele weiterhin auf Klassiker der Kinderbuchliteratur. Für seine hochwohlgeborene Majestät, den Kaiser, gibt es nichts Wichtigeres auf der Welt als Kleider. Seine Garderobe quillt über, während er seine Pflichten vernachlässigt und das Volk Hunger leidet. Eines Tages kommt ein Mann an den Hof, der behauptet, er sei in der Lage, Kleider zu weben, die von niemandem gesehen werden können, der dumm ist oder nicht für sein Amt taugt. Sofort gibt der Kaiser die Herstellung dieser seltenen Stoffe in Auftrag und weder er noch sein Minister möchten eingestehen, dass sie nichts von dem sehen können, was der Fremde da zu weben behauptet. Gibt es denn niemanden, der seiner eigenen Wahrnehmung traut?

„Der Sonnenkönig“, nach dem Bilderbuch von Werner Holzwarth wird für Kinder ab 3 Jahren parallel zu „Des Kaisers neue Kleider“ im Gewölbe der Götzenburg gespielt. Die Premiere findet parallel zu „Des Kaisers neue Kleider“ am Samstag, 3. Juni 2023 statt. Jeden Morgen geht auf dem Hühnerhof die Sonne auf. Und jeden Morgen wird sie von Konrad, dem Hahn, mit einem lauten „Kikeriki!“ begrüßt. Bis zu dem Tag, an dem Konrad den Hühnern weismacht, dass die Sonne nur deshalb aufgeht, weil er kräht. Ab jetzt ist auf dem Hühnerhof nur noch einer der Chef: König Konrad! Aber was, wenn die ganze Sache auffliegt?

Neuer Spielort im Burggraben

Erstmals wird auch im Burggraben der Götzenburg Theater gespielt. „Indien“ (von Alfred Dorfer und Josef Harder), ein Wunderwerk des komischen Schreckens, rundet das Programm für die Spielzeit 2023 ab. Unter der Oberfläche der beiden ungleichen Protagonisten, Heinzi Bösel und Kurt Fellner, die im Wirtshaus über die letzten und die ersten Dinge, Wiener Schnitzel und ihre Ängste philosophieren, lauern lauter kleine Tragödien von einsamen Männern. Eine kammertheatralische Groteske von derb-menschlicher Art, deren Humor sich nicht sofort aufdrängt, sondern erst im Laufe des Stückes zum Tragen kommt. Eine subtile emotionale Entwicklung der Beziehung zweier Menschen zueinander, an deren Endpunkt der Zuschauer/die Zuschauerin das Gefühl hat an einem besseren Ort angekommen zu sein – unweit von „Indien“ eben.

„Klassik meets Götzenburg – so klingt Goethe“

Ein besonderes Highlight im Spielplan der Burgfestspiele ist das klassische Konzert des Württembergischen Kammerorchesters am Sonntag, den 25. Juni 2023 im Burghof. Mit „Klassik meets Götzenburg – so klingt Goethe“ erwartet das Publikum eine musikalische Reise mit dem Württembergischen Kammerorchester unter seinem Chefdirigenten Case Scaglione von Beethovens Musik zu „Egmont“ bis hin zu Schuberts „Erlkönig“. Eine lang verschollene „Götz von Berlichingen“- Ouvertüre wird vom WKO neu interpretiert – ein exklusives, klassisches Konzert in der Götzenburg!

Vorneweg findet am 22. April 2023 erneut ein Gastspiel mit der aus „Laible und Frisch – Urlaubsreif“ bekannten Schauspielerin Monika Hirschle statt. Sie kommt mit ihrem neuen Soloprogramm ins Gewölbe. „Jetzt wird’s Dag!“ – das kann ein Stoßseufzer, eine Warnung oder eine Beruhigung sein und es ist das Motto des neuen Solo-Programms von Monika Hirschle. Erlebte Geschichten – zum Beispiel mit Hugo, Hermann und Karl-Heinz und ein Rückblick auf 40 Jahre Theaterarbeit. Wie immer auf gut Schwäbisch.

Nach dem erfolgreichen Start der Schultheatertage im Schuljahr 2018/2019 geht die Kooperation der aim- Akademie und der Burgfestspiele Jagsthausen in die Fortsetzung. Zum Thema „Anders sein – Mutig sein“ entwickeln die Schüler*innen spannende Inszenierungen und erhalten über das Schuljahr hinweg professionelle Unterstützung. Die fertigen Inszenierungen werden dann am 18./19.07.2023 im Burghof präsentiert.

Vorverkauf ab Montag, 14. Noveber 2022

Karten gibt es ab Montag, den 14. November 2022 online unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail unter info@burgfestspiele-jagsthausen.de oder telefonisch unter 07943 912345.

Pressemitteilung BFS Jagsthausen




Der Würth-Bike-Park in Gaisbach ist fertig – Rundkurs mit Steilkurven und Wellen

Bahn frei– der Würth-Bike-Park hat in den letzten Wochen seinen letzten Feinschliff erhalten und wird offiziell eröffnet am Freitag, 11. November 2022. Der SSV Gaisbach 1973 e.V. lädt alle Sportbegeisterten und Interessierten um 15 Uhr zur Einweihung auf das Sportgelände Ballenwasen, Ballenwasen 4, Künzelsau ein.

Mit der Eröffnung der Anlage wird sie auch für die Öffentlichkeit freigegeben und steht im Rahmen der Nutzungsordnung allen Interessierten zur Verfügung.

Der Würth-Bike-Park ist der neue Pumptrack auf dem Sportgelände Ballenwasen. Im September wurde die Baumaßnahme des SSV Gaisbach 1973 e.V., gesponsert von der Adolf Würth GmbH & Co. KG und unterstützt von der Stadtverwaltung Künzelsau, fertiggestellt. Die parkähnliche Anlage hat eine Gesamtfläche von 4.500 Quadratmeter mit einer asphaltierten Fläche von zirka 920 Quadratmeter. Die restliche Fläche ist als Wildwiese mit Aufenthaltsmöglichkeiten insbesondere für Kinder und Familien vorgesehen. Innerhalb von nicht einmal 14 Tagen hat die Firma pumptrack.de den Rundkurs für Rollsportgeräte aller Art in Handarbeit modelliert und asphaltiert.

Was ist ein Pumptrack?

Pumptracks sind Spiel- und Sportanlagen auf denen motorische Fertigkeiten auf Rollsportgeräten ausgebildet werden. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Die Geschwindigkeit wird beim Fahren auf einem Pumptrack ausschließlich durch Gewichtsverlagerung und gezielte Zieh- und Drückbewegungen aufgebaut. Mit ein wenig Übung kann der Kurs ganz ohne Pedalumdrehung durchfahren werden. Die Fahrtechnik, die aus einem gezielten Be- und Entlasten besteht, wird „Pumping“ genannt und funktioniert auch mit vielen anderen Sportgeräten. So kann ein Pumptrack auch mit Skateboard, Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. Gerade Kleinkinder entwickeln koordinative Fähigkeiten bestens mit dem Laufrad beim Rollen auf dem Rundkurs.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Warnung der Ärzteschaft: „COVID-Impfstoffe haben relevante Nebenwirkungen“

Paukenschlag im Bundestag in Berlin. Die Stellungnahme der Ärzt:innen vom 12. Oktober 2022, gegossen in ein 34-Seiten-starkes Thesenpapier mit allerlei Verweisen auf diverse Studien hätte kaum eindeutiger ausfallen können.

COVID-Impfstoffe verlieren rasant an Wirkung

So sei eine einrichtungsbezogene Impfpflicht  aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht nicht haltbar, denn sie biete:

• keinen relevanten „Fremdschutz“

Die COVID-Impfstoffe vermitteln keinen relevanten Schutz vor der Ansteckung anderer.

• keinen nachhaltigen Selbstschutz:

Die COVID-Impfstoffe vermitteln keinen nachhaltigen Schutz vor der eigenen Ansteckung mit
SARS-CoV-2.

• aber relevante Nebenwirkungen:

Die Ärzt:innen sind sich einig: „Die COVID-19-Impfstoffe haben relevante Nebenwirkungen – diese werden zunehmend bekannter. Betroffene suchen verzweifelt nach Anlaufstellen und professioneller Hilfe. Hierfür sind dringend eine systematische Erfassung und evidenzbasierte Studien erforderlich.“

„Betroffene suchen verzweifelt nach professioneller Hilfe“

Das alles haben bereits diverse „Querdenker:innen“ auf Deutschlands Straßen bei ihren Demos vermutet. Nun ist es fast amtlich und die vergangenen Coronajahre wirken fast zynisch. Ein Scheitern der Bundesregierung in fast allen gesundheitlichen Belangen. Und auch ein Scheitern der Pharmaindustrie. Peinlicher geht es nicht mehr.

Die Ärztinnen verweisen in ihren Auswertungen auf diverse internationale Studien, alle mit ähnlichen Ergebnissen.

„Mehrmalige Impfungen reduzieren Ansteckungen gar nicht“

So heißt es etwa in einer dänischen Studie zur Ansteckung trotz Impfung: „Die zweimalige Impfung (die bis vor Kurzem noch
als „vollständige Immunisierung“ galt) und selbst die Booster-Impfung reduzierten unter Omikron die SAR
und damit das Ansteckungsrisiko auch enger Kontaktpersonen somit gar nicht.“

Das Fazit zum Schutz vor Übertragung: „Die mittlerweile zahlreichen Studien zur tatsächlichen Übertragung von COVID-19 zeigen unter Delta konsistent, dass die aktuellen Impfstoffe das Übertragungsrisiko entweder gar nicht oder zumindest
nicht in klinisch und epidemiologisch relevantem Maße verringern.“

Geimpfte fast so ansteckend wie Ungeimpfte“

Dies bestätige sich auch in den Studien unter Omikron – auch hier sind Geimpfte fast genauso ansteckend wie Ungeimpfte.
Somit gilt das Resümee, das die Direktorin der US-amerikanischen CDC, Rochelle Walensky, im August
2021 zur Delta-Variante zog, nach aktuellem Kenntnisstand auch und vor allem für Omikron50: „Unsere Impfstoffe funktionieren außergewöhnlich gut. Sie funktionieren weiterhin gut bei Delta im Hinblick auf schwere Erkrankungen und Tod – sie verhindern das. Aber was sie nicht mehr können, ist die Übertragung zu verhindern.“

Erhöhung einer Ansteckung mit Omikron, wenn man mehrmals mit den normalen COVID-Impfstoffen geimpft wurde“

Auch eine Ansteckung mit der Omikron-Variante können die normalen COVID-19-Impfstoffe wohl nicht minimieren: „Die zweimalige Impfung (die vor Kurzem noch als „vollständiger Impfschutz“ galt) scheint im Gegenteil dieses Risiko mittelfristig sogar zu erhöhen, ein in dieser Form völlig unvorhergesehenes Phänomen, das seine Erklärung im Konzept der sogenannten „original antigenic sin“ finden könnte. Und wie wir aktuell wissen, kann durch die dritte Impfung der Eigenschutz gegen eine Infektion nur dürftig für kurze Zeit unsicher hergestellt werden. Das werden auch die Impfstoffe gegen die Virusvariante BA.5 nicht wesentlich ändern.“

Das Gute ist: Das Virus schwächt sich immer mehr ab in seinen neuen Varianten

Das Gute: Die durchschnittliche Schwere der Krankheitsverläufe nehme ab, je länger die Pandemie andauert. Die leichter verlaufende Omikron-Variante ist also kein Zufall, sondern die logische Konsequenz der viralen Evolution.“
Auch Shabir Madhi, Impfexperte an der Universität in Witwatersrand (Südafrika) hält eine neue Welle mit
höherer Hospitalisations- oder Sterblichkeitsrate nach Omikron für „extrem unwahrscheinlich“.

Das Problem: Man müsste sich im Grund fast ständig mit angepassten Impfstoffen schützen

Das Problem der begrenzten Impfstoff-Wirkdauer und -Wiederholbarkeit: Die COVID-19-Impfsttoffe haben laut der Ärzteschaft zeitlich nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit. So gäbe es keine „Evidenz für eine z. B. zum Jahresende 2022 noch bestehende Wirksamkeit einer z. B. im Herbst 2022 durchgeführten COVID-19-Impfung, nicht einmal gegen die bisher schon bekannten Virusvarianten.“ Das bedeute, „dass wir uns alle vier Monate impfen lassen müssten, und das ist nicht das Ziel“, so Prof. Gili Regev-Yochay, die Leiterin der israelischen Studie zur vierten Impfdosis.

Auch die EMA weist auf die Problematik mehrfach wiederholter Auffrischimpfungen bei ihrem Press Briefing am 11.01.2022 ausdrücklich hin: Man könne nicht ernsthaft alle drei bis vier Monate einen Booster
wiederholen, dies sei keine nachhaltige Strategie und brächte die Gefahr der Überlastung des Immunsystems („overloading the immune system“) mit sich.

Zusammenfassende Beurteilung

Die aktuellen Impfstoffe vermitteln laut der Ärzteschaft einen immer schwächer werdenden Eigenschutz vor Infektion und noch einen respektablen Schutz vor schwerer Erkrankung, aber keinerlei relevanten Fremdschutz. Die aktuell dominierende Virusvariante BA.5 führt nicht zu einer außergewöhnlichen Belastung des Gesundheitssystems.
Somit fehle einer verpflichtenden Impfung jegliche Grundlage.




Tödlicher Verkehsunfall

Tödlich endete ein Unfall für einen 19-jährigen Autofahrer am Donnerstagmittag, 10. November 2022,  bei Forchtenberg. Der junge Mann war mit seinem Peugeot von Weißbach in Richtung Forchtenberg unterwegs. Am Ortseingang kam er gegen 12 Uhr vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Weißbacher Straße ab. Der Peugeot überschlug sich und landete in einem angrenzenden Baumstück.

Der Fahrer und sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der alarmierten Feuerwehr daraus befreit werden. Beide Insassen erlitten schwerste Verletzungen. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen und abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme war die Weißbacher Straße bis 16 Uhr voll gesperrt.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Schulbusfahrer mit 2,38 Promille aus dem Verkehr gezogen.

Der Fahrer eines Kleinbusses wurde am Donnerstagmorgen, 10. November 2022, mit 2,38 Promille am Steuer erwischt. Gegen 08:15 Uhr befuhr der 56-jähirige Fahrer des Kleinbusses die B19 Richtung Künzelsau und wurde auf Höhe Gaisbach Süd von der Polizei kontrolliert. Nachdem Alkoholgeruch bei dem Fahrer festgestellt werden konnte, wurde bei ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von knapp 2,4 Promille ergab.

Nach Angaben des Fahrers handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Schulbus und hatte am Morgen bereits mehrere Kinder zur Schule gefahren. Der Mann musste zu Blutentnahme ins Krankenhaus und sein Führerschein wurde ihm abgenommen.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Advent am Schloss vom 30. November bis 04. Dezember 2022

In der Adventszeit verwandelt sich der Künzelsauer Schlossplatz in einen Weihnachtstraum. Von Mittwoch, 30. November bis Sonntag, 4. Dezember 2022 feiert Künzelsau wieder „Advent am Schloss“ auf dem Schlossplatz. An fünf Tagen wird die Vorweihnachtszeit eingeläutet.

Kreative Weihnachtsgetränke und Speisen

Gastronomen und Vereine bieten kreative Weihnachtsgetränke und Speisen an und laden zum Verweilen und Genießen ein. Ein buntes weihnachtliches Bühnenprogramm – gestaltet unter anderem von Kindergärten, Chören und Bands – runden den „Advent am Schloss“ ab. Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche nach Feierabend sind alle eingeladen, den Tag und Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Bürgermeister Stefan Neumann eröffnet den Markt am Mittwoch, 30. November um 19 Uhr.

Kunsthandwerkermarkt

Am Freitag ab 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils ab 11 Uhr findet auf dem Vorhof des Schlossgymnasiums ein Kunsthandwerkermarkt statt. Zahlreiche Kunsthandwerker mit unterschiedlichem Angebot an selbstgemachten, kreativen und weihnachtlichen Produkten werden den Markt bereichern.

Öffnungszeiten

Mittwoch, 30.11.2022: 16 – 21 Uhr

Donnerstag, 01.12.2022: 16 – 21 Uhr

Freitag, 02.12.2022: 16 – 22 Uhr

Samstag, 03.12.2022: 11 – 22 Uhr

Sonntag, 04.12.2022: 11 – 18 Uhr

Weitere weihnachtliche Aktionen in Künzelsau

Am Samstag, den 03. Dezember findet um 11 Uhr Origami-Falten in der Stadtbücherei statt. Renate Weber faltet mit allen Interessierten Flatterkraniche, die zu Weihnachtssternen werden.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau / Foto Linke

Weihnachtspäckchenkonvoi

In der Zeit von 3. bis 17. November 2022 wird das Künzelsauer Rathaus wieder Sammelstelle für Weihnachtsgeschenke. Der Weihnachtspäckchenkonvoi bringt Geschenke für bedürftige Kinder in entlegene und ländliche Gegenden in Osteuropa. Dabei steht ein Grundgedanke im Mittelpunkt: Kinder helfen Kindern. Der Weihnachtspäckchenkonvoi hat bereits seit 2001 Tradition. Vor der Adventszeit werden Weihnachtspäckchen gesammelt, um Not leidenden Kindern zu Weihnachten eine besondere Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Die Stadtverwaltung Künzelsau unterstützt die Aktion des „Round Table“, „Ladies´ Circle“, „Old Tablers“ und des „Tangent Club“ und bietet das Künzelsauer Rathaus als Sammelstelle an.

Weihnachtlich geschmückte Innenstadt

Künzelsaus Innenstadt leuchtet wieder festlich für die Adventszeit und ist weihnachtlich geschmückt. Der städtische Bauhof sorgt in der Künzelsauer Innenstadt mit einer tollen Weihnachtsbeleuchtung und geschmückten Weihnachtsbäumen wieder für ein gemütliches Ambiente. Der Aktion der Werbegemeinschaft Künzelsau „Kinder schmücken Weihnachtsbäume“ ist es zu verdanken, dass ab Ende November in der Hauptstraße außerdem zirka 40 Weihnachtsbäume mit von Künzelsauer Kindern gebasteltem Schmuck zu bestaunen sind.

Die Weihnachtsbeleuchtung wird in diesem Jahr aufgrund der Energieeinsparverordnung etwas reduziert, dennoch erstrahlt die Innenstadt wieder festlich. Auch die Fenster des Alten Rathauses werden wieder mit Fensterbildern, die die Künzelsauer Kindertageseinrichtungen gebastelt haben, geschmückt. Auf eine Beleuchtung wird in diesem Jahr aber verzichtet.

WinterLounge: Treffpunkt am Alten Rathaus in der Adventszeit

Winter-Weihnachtlich bleibt es in der Künzelsauer Innenstadt auch nach dem Advent am Schloss: In der Zeit von 5. bis 30. Dezember 2022 öffnet die WinterLounge direkt am Alten Rathaus – ein Treffpunkt während der Advent- und Weihnachtszeit. Die Werbegemeinschaft Künzelsau bietet neben Glühwein und Punsch auch abwechslungsreiche regionale Speisen an.

Adventsmusizieren

Auch das Adventmusizieren der Jugendmusikschule findet wieder an einigen Nachmittagen in der Innenstadt statt, um musikalisch für weihnachtliche Stimmung zu sorgen. Verschiedene Ensembles spielen oder singen in den Künzelsauer Geschäften und in der Innenstadt weihnachtliche Lieder und stimmen so auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Advent am Schloss. Quelle: Archiv/Stadtverwaltung Künzelsau / Foto Linke

Weihnachtsgewinnspiel Werbegemeinschaft

Ab dem ersten Advent sind die Stempelkarten für das Weihnachtsgewinnspiel in allen Geschäften der Künzelsauer Werbegemeinschaft erhältlich. Bei Einkäufen können bis zum 24. Dezember 2022 drei verschiedene Stempel auf der Karte gesammelt und in den Geschäften der Künzelsauer Werbegemeinschaft abgegeben werden. Auch die Sammlung und Abgabe mehrerer Stempelkarten ist möglich. Zu gewinnen sind Gutscheine der Werbegemeinschaft im Wert von insgesamt 10.000 Euro. Es werden einmal 1.000 Euro, zweimal 750 Euro und einmal 500 Euro als Hauptgewinne ausgelost.

Christmas-Shopping

Viele Einzelhändler der Werbegemeinschaft Künzelsau laden an diesen Abenden ihre Kunden bis in die späten Abendstunden ein: zum Bummeln, Einkaufen, aber auch zum Probieren. Das Christmas-Shopping am 9. und 16. Dezember 2022 bietet die optimale Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke in Künzelsau zu besorgen. Bereits zum zweiten Mal findet das Christmas-Shopping an zwei Tagen statt. So können Kurzentschlossene auch noch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen Besorgungen erledigen. Die teilnehmenden Geschäfte locken mit verlängerten Öffnungszeiten bis 22 Uhr in die Stadt.

Christmas Ride

Am 10. Dezember laden die Harley Davidson Freunde Hohenlohe zum Christmas Ride ein. Die Biker verkleiden sich als Engel und Nikoläuse und fahren gegen 11 Uhr durch die Innenstadt. Der Christmas Ride for Kids ist eine Veranstaltung für einen guten Zweck, es wird Geld für die Klinikclowns im Diak Klinikum Schwäbisch Hall gesammelt.

Benefizkonzert Jugendmusikschule

Am Sonntag, 11. Dezember 2022 um 17 Uhr veranstaltet die Jugendmusikschule Künzelsau ein Benefizkonzert für die „Deutsche Kinderkrebshilfe“ in der Johanneskirche Künzelsau. Verschiedene Ensembles und Solisten der Jugendmusikschule spielen Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen. Passend zur Adventszeit erklingen natürlich auch Weihnachtslieder.

Die „Deutsche Kinderkrebshilfe“ engagiert sich für die Bekämpfung von Krebserkrankungen von Kindern. Dabei werden Projekte wie der Auf- und Ausbau von Kinderkrebszentren, Spezialstationen, Entwicklung neuer Therapien, Unterstützung der kliniknahen und klinischen Forschung in der Kinderonkologie und die Einrichtung von Elternhäusern und -wohnungen in Kliniknähe gefördert. Sogleich unterstützt die „Deutsche Kinderkrebshilfe“ die Nachsorgekliniken, die sich auf die Ausrichtung von Kuren für krebskranke Kinder, Jugendlicher sowie deren Familien spezialisiert haben. Ebenfalls wird die Förderung der Lehre auf dem Gebiet der Kinderkrebsforschung und -bekämpfung unterstützt. Über eine Spende zu Gunsten der „Deutschen Kinderkrebshilfe“ würden freut sich die Jugendmusikschule sehr.

Familientheater

Das Landestheater Dinkelsbühl spielt am Freitag, 16. Dezember 2022 um 16 Uhr das Theaterstück „Das tapfere Schneiderlein“ in der Stadthalle. Sieben Fliegen auf einmal hat das Schneiderlein auf seinem Marmeladenbrot erlegt. Daraufhin fertigt es sich einen Gürtel mit der Aufschrift „Sieben auf einen Streich“ an und spaziert damit stolz durch die Straßen. So hört auch der König von diesem ganz besonderen Schneiderlein. An seinen Hof bestellt, verspricht er ihm nicht nur das halbe Königreich, sondern auch die Hand der wunderschönen Königstochter – wenn es nur die Aufgaben meistert, die ihm gestellt werden. Riesen und Einhörner müssen besiegt werden, doch zum Glück hat das Schneiderlein so einige Tricks auf Lager…

Nach der Vorstellung gemütlicher Abschluss für alle Zuschauer bei Punsch, Waffeln und weiteren Leckereien von Schülerinnen und Schülern der Georg-Wagner-Schule. Für alle Zuschauer ab vier Jahren. Der Eintritt kostet drei Euro. Karten können reserviert werden bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Renate Kilb, 07940 129-121, mailto:renate.kilb@kuenzelsau.de

Engelesblasen – gelebte Tradition und stimmungsvoller Treffpunkt

Das Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche in Künzelsau ist ein schöner und stimmungsvoller Weihnachtsbrauch, der nach der Pause im vergangenen Jahr, nun wieder stattfinden soll: An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar 2023. Alle, die an Heiligabend und Silvester das Engelesblasen also nicht hören und sehen konnten, haben an Neujahr um 19 Uhr das letzte Mal in der Weihnachtszeit die Möglichkeit dazu.

Zu den Fotos:

Weihnachtsmarkt „Advent am Schloss“, weihnachtlich geschmückte Innenstadt mit Altem Rathaus. Fotos Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

 




Vom Lager Künzelsau nach Mäusdorf

Eine gewisse Nervosität ist im Haus der Familie Schuh in Künzelsau-Garnberg zu spüren gewesen, als dort vor kurzem ein äußerst seltenes Jubiläum begangen worden ist. Hildegard und Alfred Schuh feierten am 18. Oktober 2022 ihre Gnadenhochzeit. Das heißt, dass sie seit 70 Jahren verheiratet sind. Natürlich hatte sich an dem Tag auch Besuch angemeldet. Zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, Alwina Neubauer und Delia Unger, überbrachten Glückwünsche und ein Geschenk von Bürgermeister Stefan Neumann, der zu seinem Bedauern nicht dabei sein konnte. Ebenfalls überreicht wurde die Glückwunsch-Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Per Post sind auch die Glückwünsche des Bundespräsidenten in Garnberg angekommen.

Beim Tanz im Gasthaus Adler kennengelernt.

Im Vorfeld hatte sich Hildegard Schuh schon Sorgen gemacht, dass sie möglicherweise ihre Erinnerung im Stich lassen könnte, wenn sie etwas von früher erzählen soll. Dabei kann sie sich noch ganz genau daran erinnern, wie sie ihren Alfred Anfang der 50er Jahre kennengelernt hat. Das war beim Tanz im Gasthaus Adler, wo das Jubelpaar jetzt im engsten Familienkreis die Gnadenhochzeit feierte. Ein fescher junger Mann war damals aus Mäusdorf nach Garnberg herübergekommen. Und er hat die junge Garnbergerin für sich eingenommen.

Von Mäusdorf nach Garnberg

Wenig später heirateten die beiden im Jahr 1952 und bauten 1954 ein Haus in der Hofstraße, in das sie 1955 einziehen konnten. Hier wohnt das betagte Paar bis heute. Ihr Sohn Eberhard, der ebenfalls im Haus wohnt, umsorgt seine inzwischen gebrechlichen Eltern. Nach Hohenlohe ist Alfred Schuh erst als 18-Jähriger gekommen. Er gehört zu den vielen Heimatvertriebenen, die in Künzelsau einen Neuanfang machen mussten.

Alfred gehört zu den vielen Heimatvertriebenen

Der Weg hierher führte ihn quer durch Osteuropa. Geboren wurde Schuh am Schwarzen Meer in Teplitz in Bessarabien. 1940 wurde er mit seiner Familie ins Deutsche Reich umgesiedelt und kam über ein Sammellager bei Belgrad zunächst über Graz in ein Umsiedlungslager im sächsischen Kreis Oschatz. Im Juli 1941 folgte dann die Ansiedlung in Westpreußen beim Bromberg, wo die Familie bis zur Flucht vor der anrückenden russischen Armee 1945 lebte. Über Mecklenburg kam Alfred Schuh schließlich 1946 ins Lager Künzelsau. Genauso wenig wie seine Frau hätte er gedacht, dass es in Europa nochmals einen Krieg gibt. „Man hat gedacht, in der heutigen Zeit macht das keiner mehr“, sagt Alfred Schuh kopfschüttelnd.

Nach drei Jahren Lehre und zwei Jahren als Geselle in der Molkerei Mäusdorf, wechselte er dann zu Strickereien in Künzelsau, bevor er bei Ziehl-Abegg 30 Jahre bis zur Rente arbeitete. Dort war er dann Versandleiter. Seine Frau Hildegard arbeitete in Haushalten und kümmerte sich um die Kinder. 1953 wurde Tochter Gisela geboren, 1957 Sohn Günter, 1958 Tochter Gerlinde und 1960 schließlich Eberhard.

Das hochbetagte Paar lebt auch im hohen Alter noch in der eigenen Wohnung. Alfred Schuh hat sich nach einem schlimmen Sturz in der Wohnung den Oberschenkel gebrochen und ist nach langem Krankenhausaufenthalt und Reha glücklicherweise wieder auf die Beine gekommen und konnte nach Hause zurückkehren zu seiner Frau, die ihren linken Arm nur noch schwer bewegen kann.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Zum Foto: Hildegard und Alfred Schuh konnten ihre Gnadenhochzeit in Garnberg feiern. Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung haben gratuliert. Foto Rainer Lang.