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Zuschuss von 3,5 Millionen vom Hohenlohekreis für das Öhringer Krankenhaus, aber nur wenn…

Hohenlohekreis steht zur Hohenloher Krankenhaus gGmbH

Zuschuss für das Öhringer Krankenhaus wird aber an Erwartungen geknüpft

Der Hohenlohekreis unterstützt die Hohenloher Krankenhaus gGmbH mit einem freiwilligen Trägerzuschuss in Höhe von 3,5 Mio. €. Dieser Beschluss wurde in der Kreistagssitzung am 12.12.2022 in Kupferzell mit großer Mehrheit getroffen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes hervor, die wir an dieser Stelle veröffentlichen.

„Wir können auf die Menschen vertrauen“

Landrat Dr. Matthias Neth sieht in dem Zuschuss hierin ein starkes Signal für die Mitarbeiter:innen: „Der Kreistag hat mit der Entscheidung für den freiwilligen Zuschuss gezeigt, dass wir ganz besonders wertschätzen, was im Krankenhaus und in den Seniorenbetreuungen tagtäglich geleistet wird. Wir können auf diese Einrichtungen und die Menschen, die dort wirken, vertrauen.“

Im Bereich der Gesundheitsversorgung in Künzelsau hingegen liegen die Umsetzungen hinter den Erwartungen des Kreistags. Der Zuschuss wurde daher an die konkrete Erwartung geknüpft, dass sich auch dort zeitnah positive Entwicklungen abzeichnen. Hierzu gehört die Inbetriebnahme des Hospizes St. Elisabeth Künzelsau im 1. Quartal 2024 unter der Voraussetzung, dass alle baurechtlichen Genehmigungen zeitnah vorliegen und keine Lieferengpässe am Baumarkt auftreten. Vom 2018 durch die BBT-Gruppe im Kreistag vorgestellten Nachnutzungskonzept für das ehemalige Krankenhausgebäude Künzelsau konnten bisher nur wenige Teile umgesetzt werden. Der Hohenlohekreis erwartet daher von der BBT-Gruppe auch, dass dem Kreistag bis Sommer 2023 ein realistisches, für sie umsetzbares Konzept vorgelegt wird.

Rahmenbedingungen haben sich laut der BBT-Gruppe geändert

BBT-Regionalleiter Thomas Wigant verwies in der Kreistagssitzung auf die gemeinsame Aufgabe, die Gesundheitsversorgung für die Menschen im Hohenlohekreis sicherzustellen. „Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen haben sich den vergangenen drei bis vier Jahren massiv verändert. Aus diesen Entwicklungen haben wir für die weitere Konkretion unserer Projekte gelernt und arbeiten intensiv daran, auch für den Standort Künzelsau tragfähige Konzepte vorlegen zu können.“

Öhringer Krankenhaus habe sich sehr gut entwickelt

Das Krankenhaus Öhringen hat sich laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises positiv entwickelt, seit die BBT-Gruppe im Jahr 2018 als Mehrheitsgesellschafter bei der Hohenloher Krankenhaus gGmbH eingestiegen ist. Vor allem während der schwierigen Phasen in der Corona-Pandemie hat sich das Öhringer Krankenhaus als immer leistungsfähig behauptet. Auch Chefarztpositionen konnten trotz der schwierigen Situation auf dem Ärztemarkt mit sehr guten Kräften nachbesetzt werden. Der Neubau des Krankenhauses Öhringen sei schnell auf den Weg gebracht worden und liege im Kosten- und Zeitplan. Das sehen diverse Kritiker:innen jedoch anders.

Abschließend betonte das Landratsamt: „Jedoch stehen alle Krankenhäuser in Baden-Württemberg durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, enorm gestiegene Energie- und Sachkosten, Personalengpässe und schwierige Strukturvorgaben unter großem wirtschaftlichem Druck. Die genannten Rahmenbedingungen belasteten auch das Hohenloher Krankenhaus in diesem Jahr sehr, so dass die BBT-Gruppe den Landkreis um den genannten Zuschuss gebeten hat.“

 




Baustelle Sudentenhalde verharrt nun erstmal in Winterstarre

Die Bauarbeiten sind in den letzten Wochen in der Sudetenhalde am Südhang von Künzelsau laut der Stadtverwaltung Künzelsau gut vorangekommen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor, die wir hiermit veröffentlichen.

Anfang Dezember 2022 wurde deshalb den Anliegern der Einbau der Asphalt-Tragschicht noch bis Weihnachten angekündigt. Das hätte auch fast geklappt. „Aber, weil es jetzt so kalt geworden ist, müssen wir die Baustelle leider über den Winter stilllegen“, sagt Simone Mitsch von den städtischen KünWerken.

„Wir bedanken uns für die aufgebrachte Geduld“

Für den Einbau von Beton sind fünf Grad plus und für Asphalt-Arbeiten null Grad Celsius Voraussetzung. Deshalb werden die Bauarbeiten bis Weihnachten das Herrichten eines winterfesten Provisoriums beinhalten, so dass zumindest der Winterdienst räumen und streuen kann. Die weiteren Bauarbeiten zur Fertigstellung werden dann erst im neuen Jahr fortgesetzt. „Dafür bitten wir um Verständnis bei den Anwohnenden. Wir bedanken uns für die bisher aufgebrachte Geduld und das Verständnis der direkt von der Baumaßnahme betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner – aber auch bei allen anderen, die durch die Baumaßnahme doch einige Umstände zu ertragen hatten. Die Anlieger werden rechtzeitig informiert, wenn es wieder weitergeht“, so Simone Mitsch, die auch sehr gerne den Asphalt noch vor Weihnachten eingebaut und lediglich die Restarbeiten im neuen Jahr gemacht hätte.

Straßenbeleuchtung soll noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden

Bislang wurden laut der Stadt die Abwasser- und Wasserleitungen verlegt und Hausanschlüsse umgebunden. Im nördlichen Teil der Sudetenhalde wurde auch die Gasleitung der Netze BW bereits verlegt. In der dritten Oktober-Woche haben hier die Arbeiten zur Kabelverlegung begonnen. Bei den Kabelarbeiten wurden Leitungen für Strom (Netze BW), Breitband und Straßenbeleuchtung neu verlegt. Die Bestandsleitungen von Vodafone und Telekom mussten umgelegt werden. Gleich im Anschluss daran wurde mit dem Straßenbau begonnen. Dies bedeutete leider eine weitere Einschränkung für die Grundstückseigentümerinnen, -eigentümer und Anwohnenden, da währenddessen die Zufahrten zu den Privatgrundstücken nicht mehr möglich war. Auch im südlichen Teil der Sudetenhalde sind mittlerweile die Tiefbaumaßnahmen größtenteils abgeschlossen. In den letzten Wochen hat die Baufirma Wolff & Müller zusätzlich zu den beiden bisher tätigen Baukolonnen noch eine dritte eingesetzt. „Alle am Bau Beteiligten zeigten vollen Einsatz“, so die Stadtverwaltung. Die Mitarbeiter der Elektrowerkstatt werden noch vor Weihnachten die Straßenbeleuchtung teils in neuem Glanz, teils noch in altem Bestand in Betrieb nehmen.

Parken nur auf privaten Flächen

„Wir bitten die Anwohner über die Winterpause nur innerhalb der privaten Flächen zu parken, so dass der Winterdienst uneingeschränkt stattfinden kann“, so Simone Mitsch. Die im Winterdienst eingesetzten Fahrzeuge benötigen eine Gasse von mindestens drei Meter Breite innerhalb der asphaltierten Flächen.

Kosten von über 1,7 Millionen Euro

Bis zur Fertigstellung werden erneuert: zirka 370 Meter Kanal inklusive zwölf Schächte; zirka 400 Meter Wasserleitung inklusive zehn Schächte; zirka 400 Meter Breitbandleerrohre; zirka 400 Meter Straßenbeleuchtungskabel inklusive 18 Straßenbeleuchtungsmasten sowie rund 45 Hausanschlüsse Kanal (im öffentlichen Bereich), Wasserleitung und Breitband (im öffentlichen und privaten Bereich). Zudem werden 45 Stromanschlüsse der Netze BW erneuert und teilweise Gasleitungsanschlüsse verlegt. Telekom und Vodafone legten die bestehenden Versorgungsleitungen um. Der Straßenbau wird auf der Gesamtlänge von zirka 400 Metern komplett erneuert.

Der Gemeinderat hat die Tief-und Straßenbauarbeiten der Sanierung der rund 400 Meter langen Sudetenhalde für die Bruttoangebotssumme von 1, 73 Millionen Euro im Dezember 2021 an die Firma Wolff & Müller aus Waldenburg vergeben.

Sudentenhalde im Winterschlaf. Foto: Stadt Künzelsau

Zum Foto:

Winterruhe auf der Baustelle in der Sudetenhalde. Bis Weihnachten wird ein winterfestes Provisorium geschaffen, damit der Winterdienst stattfinden kann. Foto Simone Mitsch, Stadtverwaltung Künzelsau.

 

 

Freundlich grüßt

Elke Sturm

Stadtverwaltung Künzelsau
Stuttgarter Straße 7
74653 KünzelsauTelefon 07940 129-122
elke.sturm@kuenzelsau.de
www.kuenzelsau.de

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Wir verwenden aktuelle Virenschutzprogramme. Für Schäden, die dem Empfänger gleichwohl durch von uns zugesandte, mit Viren befallene E-Mails entstehen, schließen wir jede Haftung aus.

Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob ein Ausdruck der elektronischen Nachricht erforderlich ist!

 

Pressemitteilung online:

https://kuenzelsau.de/,Lde/rathaus+und+buergertheke/pressemitteilungen/sudetenhalde_+winter+auf+der+baustelle+_13_12_2022_

 

 

Freundlich grüßt

 

Elke Sturm

 

 

 

Stadtverwaltung Künzelsau

Stuttgarter Straße 7

74653 Künzelsau

 

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Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob ein Ausdruck der elektronischen Nachricht erforderlich ist!

Von: Sturm, Elke Stadt Kuenzelsau <elke.sturm@kuenzelsau.de>

Gesendet: Dienstag, 13. Dezember 2022 19:53

An: redaktion@krieger-verlag.de

Cc: Asum, Laura <laura.asum@kuenzelsau.de>; Mitsch, Simone <simone.mitsch@kuenzelsau.de>

Betreff: Nach Redaktionsschluss für „Künzelsau aktuell“: Winter auf der Baustelle in der Sudetenhalde

 

Liebe Frau Müller,

 

liebes Redaktions-Team,

 

wieder kommt eine PM von mir nach Redaktionsschluss bei Ihnen an. Ich hoffe, Sie finden dennoch Platz für diese Info in der kommenden Ausgabe von „Künzelsau aktuell“.

 

Ich wünsche gutes Gelingen für die letzte Ausgabe des Jahres und wünsche Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start im neuen Jahr.

 

Viele Grüße nach Blaufelden

 

Elke Sturm

++++

 

Pressemitteilung

 

Asphalt-Einbau und Restarbeiten aufgrund der Witterung leider erst 2023

Winter auf der Baustelle in der Sudetenhalde

Die Bauarbeiten sind in den letzten Wochen in der Sudetenhalde am Südhang von Künzelsau gut vorangekommen. Anfang Dezember wurde deshalb den Anliegern der Einbau der Asphalt-Tragschicht noch bis Weihnachten angekündigt. Das hätte auch fast geklappt. „Aber, weil es jetzt so kalt geworden ist, müssen wir die Baustelle leider über den Winter stilllegen“, sagt Simone Mitsch von den städtischen KünWerken. Für den Einbau von Beton sind fünf Grad plus und für Asphalt-Arbeiten null Grad Celsius Voraussetzung. Deshalb werden die Bauarbeiten bis Weihnachten das Herrichten eines winterfesten Provisoriums beinhalten, so dass zumindest der Winterdienst räumen und streuen kann. Die weiteren Bauarbeiten zur Fertigstellung werden dann erst im neuen Jahr fortgesetzt. „Dafür bitten wir um Verständnis bei den Anwohnenden. Wir bedanken uns für die bisher aufgebrachte Geduld und das Verständnis der direkt von der Baumaßnahme betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner – aber auch bei allen anderen, die durch die Baumaßnahme doch einige Umstände zu ertragen hatten. Die Anlieger werden rechtzeitig informiert, wenn es wieder weitergeht“, so Simone Mitsch, die auch sehr gerne den Asphalt noch vor Weihnachten eingebaut und lediglich die Restarbeiten im neuen Jahr gemacht hätte.

 

Schon viel gemacht bisher

Die Abwasser- und Wasserleitungen wurden bereits verlegt und Hausanschlüsse umgebunden. Im nördlichen Teil der Sudetenhalde wurde auch die Gasleitung der Netze BW bereits verlegt. In der dritten Oktober-Woche haben hier die Arbeiten zur Kabelverlegung begonnen. Bei den Kabelarbeiten wurden Leitungen für Strom (Netze BW), Breitband und Straßenbeleuchtung neu verlegt. Die Bestandsleitungen der Vodafone und Telekom mussten umgelegt werden. Gleich im Anschluss daran wurde mit dem Straßenbau begonnen. Dies bedeutete leider eine weitere Einschränkung für die Grundstückseigentümerinnen, -eigentümer und Anwohnenden, da währenddessen die Zufahrten zu den Privatgrundstücken nicht mehr möglich war. Auch im südlichen Teil der Sudetenhalde sind mittlerweile die Tiefbaumaßnahmen größtenteils abgeschlossen. In den letzten Wochen hat die Baufirma Wolff & Müller zusätzlich zu den beiden bisher tätigen Baukolonen noch eine dritte eingesetzt. Alle am Bau Beteiligten zeigten vollen Einsatz. Die Mitarbeiter der Elektrowerkstatt werden noch vor Weihnachten die Straßenbeleuchtung teils in neuem Glanz, teils noch in altem Bestand in Betrieb nehmen.

 

„Wir bitten die Anwohner über die Winterpause nur innerhalb der privaten Flächen zu parken, so dass der Winterdienst uneingeschränkt stattfinden kann“, so Simone Mitsch. Die im Winterdienst eingesetzten Fahrzeuge benötigen eine Gasse von mindestens drei Meter Breite innerhalb der asphaltierten Flächen.

 

Zahlen, Daten, Fakten

Bis zur Fertigstellung werden erneuert: zirka 370 Meter Kanal inklusive zwölf Schächte; zirka 400 Meter Wasserleitung inklusive zehn Schächte; zirka 400 Meter Breitbandleerrohre; zirka 400 Meter Straßenbeleuchtungskabel inklusive 18 Straßenbeleuchtungsmasten sowie rund 45 Hausanschlüsse Kanal (im öffentlichen Bereich), Wasserleitung und Breitband (im öffentlichen und privaten Bereich). Zudem werden 45 Stromanschlüsse der Netze BW erneuert und teilweise Gasleitungsanschlüsse verlegt. Telekom und Vodafone legten die bestehenden Versorgungsleitungen um. Der Straßenbau wird auf der Gesamtlänge von zirka 400 Metern komplett erneuert.

 

Der Gemeinderat hat die Tief-und Straßenbauarbeiten der Sanierung der rund 400 Meter langen Sudetenhalde für die Bruttoangebotssumme von 1, 73 Millionen Euro im Dezember 2021 an die Firma Wolff & Müller aus Waldenburg vergeben.

 

Zum Foto:

Winterruhe auf der Baustelle in der Sudetenhalde. Bis Weihnachten wird ein winterfestes Provisorium geschaffen, damit der Winterdienst stattfinden kann. Foto Simone Mitsch, Stadtverwaltung Künzelsau.

 

Pressemitteilung online:

https://kuenzelsau.de/,Lde/rathaus+und+buergertheke/pressemitteilungen/sudetenhalde_+winter+auf+der+baustelle+_13_12_2022_

 

Freundlich grüßt

Elke Sturm

 

http://kuenzelsau.de/

https://kuenzelsau.de/-/lebenslagen/lebm1/leb5000297/llid5000297/llmid1

https://kuenzelsau.bewerbung.dvvbw.de/index?utf8=%E2%9C%93&scopes%5Bvacancy.type%5D%5B%5D=Vacancies%3A%3ADvvbwProfessional

Stadtverwaltung Künzelsau

Stuttgarter Straße 7

74653 Künzelsau

 

Telefon 07940 129-122

mailto:elke.sturm@kuenzelsau.de

http://www.kuenzelsau.de

 

 

 

 

Diese E-Mail sowie etwaige Anlagen sind ausschließlich für den Adressaten bestimmt und können vertrauliche oder gesetzlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der bestimmungsgemäße Empfänger sind, unterrichten Sie bitte den Absender und vernichten Sie diese Mail. Anderen als dem bestimmungsgemäßen Adressaten ist es untersagt, diese E-Mail zu speichern, weiterzuleiten oder ihren Inhalt, auf welche Weise auch immer, zu verwenden. Jede anderweitige (wirtschaftliche oder sonstige) Nutzung oder Verwertung von etwaigen Personendaten ist untersagt. Dieses Verbot erfasst auch jede anderweitige Nutzung oder Verwertung über Drittpersonen.

Wir verwenden aktuelle Virenschutzprogramme. Für Schäden, die dem Empfänger gleichwohl durch von uns zugesandte, mit Viren befallene E-Mails entstehen, schließen wir jede Haftung aus.

 

Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob ein Ausdruck der elektronischen Nachricht erforderlich ist!




Carmen Würth: „Bei allen Krisen, die uns derzeit treffen, dürfen wir die Region nicht aus den Augen verlieren“

Stiftung Würth spendet 200.000 Euro an Tafeln in der Region

Die aktuellen Krisen stellen die Tafeln vor enorme Herausforderungen. Der immense Preisanstieg für Mieten, Transport und Energie treffen die Einrichtungen zum einen direkt. Zum anderen steigt die Zahl der Bedürftigen stark an, während Sach- und Lebensmittelspenden abnehmen. Die Stiftung Würth spendet deshalb auf Initiative von Carmen und Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth 200.000 Euro als Soforthilfe an die Tafeln in der Region, verteilt auf drei Jahre. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens Würth hervor, die wir an dieser Stelle veröffentlichen:
Für Stiftungsgründerin Carmen Würth ist das Engagement eine Herzensangelegenheit: „Bei allen Krisen, die uns derzeit treffen, dürfen wir die Region nicht aus den Augen verlieren. Die Tafeln lindern hier viel Not und wir möchten mit unserer Spende dazu beitragen, dass sie diese schnelle und wirksame Hilfe aufrechterhalten können. Mein Dank gilt insbesondere den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ohne ihren Einsatz wäre die Unterstützung der bedürftigen Menschen gar nicht möglich.“
„Stiftungen können staatliches Handeln nie ersetzen, aber sinnvoll ergänzen und wichtige Impulse geben. Die Arbeit, die derzeit in den Tafelläden geleistet wird, verdient höchste Wertschätzung. Die Tafeln sind für viele Menschen ein Segen. Mit der Soforthilfe der Stiftung Würth wollen wir aber auch andere anstiften, die Arbeit in den örtlichen Tafeln zu unterstützen, mit Sach- und Geldspenden ebenso wie mit tatkräftigem Anpacken in den Tafelläden“, ergänzte Johannes Schmalzl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Würth. Im Beisein von ehrenamtlichen Mitarbeitenden, Vorständen der Fördervereine der Tafeln sowie Vertretern der Politik und seiner Vorstandskollegen überreichte Johannes Schmalzl einen großzügigen Spendenscheck. Die Spendenübergaben erfolgten am Montag, 12. Dezember 2022, in der Tafel Bad Mergentheim sowie am Mittwoch, 14. Dezember 2022, in der Tafel Crailsheim.

Jeweils 100.000 Euro kommen den Tafeln im Main-Tauber-Kreis und dem Landkreis Schwäbisch Hall zugute. Unterstützt werden die Tafeln in Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim sowie die Tafel Crailsheim und das Sozialkaufhaus Hab & Gut der Erlacher Höhe in Schwäbisch Hall.

 

„Wir als Diakonisches Werk freuen uns außerordentlich über eine solch großzügige Spende. Das Geld kommt gerade richtig in einer Zeit, in der steigende Kosten für Unterhalt und Energie sowie rückläufige Warenzugänge die Tafelbetriebe geradezu ans Limit bringen. Die Stiftung Würth als wohltätiger Arm des gleichnamigen Konzerns zeigt uns damit, dass Würth für die Region nicht nur als Unternehmen und Arbeitgeber wertvoll ist, sondern auch Menschen im Main-Tauber-Kreis in den Blick nimmt, die nicht ohne soziale Hilfestellungen leben können. Dies ist so wertvoll wie wichtig – und mit einer Spendensumme von insgesamt 100.000 Euro auch beispiellos großzügig“, sagte Wolfgang Pempe, Geschäftsführer Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, bei der Spendenübergabe am Montag, 12. Dezember 2022, in der Tafel Bad Mergentheim.

 

„In Zeiten, in denen steigende Energie- und Lebensmittelpreise dafür sorgen, dass immer mehr Menschen auf eine Versorgung mit Lebensmitteln in Tafelläden und Sozialkaufhäusern angewiesen sind, ist das überaus großzügige Engagement der Stiftung Würth ein Lichtblick: Es sichert ganz unmittelbar die Arbeit unserer sozialen Angebote und lenkt gleichzeitig den Blick der Öffentlichkeit auf die aktuelle Situation einkommensarmer Menschen, deren Not häufig nicht gesehen wird“, sagte André Frank, Geschäftsführer des diakonischen Sozialunternehmens Erlacher Höhe.

 

„Ich kann nicht beschreiben, wie froh wir über die unglaubliche Spende der Stiftung Würth sind in dieser schwierigen Zeit. Mit unserer ganzen Kraft versuchen wir der Armut und Vereinsamung etwas entgegenzusetzen und die Menschen besser zu vernetzen, auch mit unserem Tafel-Mobil. Diese Spende ist eine tolle Hilfe und ein großer Ansporn“, so Karin Coffey, Leiterin der Tafel Crailsheim. „Auch hier in der Region können Menschen ihre Mieten, Energie und Lebensmittel kaum noch bezahlen, oftmals, weil sie arbeitslos sind. Mit den Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Tafel führen wir langzeitarbeitslose Menschen wieder an den 1. Arbeitsmarkt heran, und schaffen eine Grundlage für ihre eigene Versorgung“, so Aufbaugilde-Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Die Stiftung Würth unterstützt bereits seit Sommer die beiden Tafeln im Hohenlohekreis in Künzelsau und in Öhringen mit insgesamt 100.000 Euro.

Karin Coffey, Leiterin der Tafel Crailsheim und Carmen Würth, Stiftungsgründerin, bei der Spendenübergabe. Foto: Würth

 

Karin Coffey, Leiterin der Tafel Crailsheim und Carmen Würth, Stiftungsgründerin, bei der Spendenübergabe.

Die Tafeln des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis
In die Beratungsstellen des Diakonischen Werks kommen viele bedürftige Menschen. Deshalb hat das Diakonische Werk in Zusammenarbeit mit Initiativen vor Ort und eigens dafür gegründeten Fördervereinen Tafelläden eingerichtet. 2006 entstanden die Tafelläden in Wertheim und Bad Mergentheim, 2008 in Lauda-Königshofen. 150 Ehrenamtliche unterstützen jeweils im Laden oder als Fahrerinnen und Fahrer – was jährlich etwa 25.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit entspricht.

Die Tafel Crailsheim – Aufbaugilde Heilbronn
Bereits seit Herbst 2005 bietet die Tafel Crailsheim gespendete Lebensmittel und Drogerieartikel für bedürftige Menschen an. Der Crailsheimer Tafelladen ist Montag bis Freitag täglich von 12-14 Uhr geöffnet und versorgt derzeit über 3.200 Bedürftige. Zu den Angeboten der Tafel Crailsheim gehören neben dem Tafelladen auch der Suppentreff, die Möbelhalle mit Entrümpelung, die Kleiderbörse, der Waschsalon und die Duschmöglichkeit.

Die Erlacher Höhe
Die Erlacher Höhe ist ein diakonisches Sozialunternehmen und bietet an 16 Standorten in Baden-Württembergs über 60 Angebote für benachteiligte Menschen. Im Sozialkaufhaus Hab & Gut der Erlacher Höhe in Schwäbisch Hall ist jeder willkommen, ohne über die Höhe seines Einkommens Auskunft geben zu müssen. Bis zu 100 Menschen werden hier werktäglich versorgt. Lebensmittel werden vorrangig an Menschen mit schmalem Geldbeutel abgegeben, Non-Food-Artikel können von allen Kundinnen und Kunden gekauft werden. Menschen, die lange ohne Arbeit waren, erfahren im Hab & Gut durch Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen neue Motivation und Lebenssinn und können so wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen.

 

Die Stiftung Würth
Im Jahr 1987 von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold und Carmen Würth als Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Künzelsau gegründet, verfolgt die Stiftung Würth gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Sie fördert zahlreiche Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft, Bildung und Erziehung sowie Integration – schwerpunktmäßig in der Region Heilbronn-Franken, dem Stammsitz des Unternehmens Würth. Unterstützt werden die Aktivitäten durch die Gesellschaften der Würth-Gruppe in Deutschland, insbesondere durch die Adolf Würth GmbH & Co. KG.




Das „vertrauliche“ Gespräch beim Friseur

Ob Gespräche beim Friseur der Vertraulichkeit unterliegen,  diese Frage tauchte bei einem Prozess am 14. Dezember 2022 vor dem Amtsgericht Künzelsau auf. Angeklagt war Andreas M., ein 52-jähriger Mann aus dem Kochertal, dem vorgeworfen wird, speziell bei zwei unangemeldeten Versammlungen, den sogenannten Montagsspaziergängen, in Künzelsau die Rolle des „faktischen Versammlungsleiters“ eingenommen zu haben. Gegen einen Strafbefehl hat er Rechtsmittel eingelegt, sodass es jetzt zur öffentlichen Hauptversammlung kommt.

Fast ein Jahr nach dem ersten Montagsspaziergang am 20. Dezember 2021 muss M. vor Gericht erscheinen. Er ist sichtlich nervös, wippt ständig auf dem freischwingenden Angeklagtenstuhl. Zur Person und zur Sache will er sich nicht äußern.

Zur Sache äußern sich mehrere Polizeibeamt:innen sowie ein Mitarbeiter S. des Landratsamts, der für das Versammlungsrecht zuständig ist. Er berichtet, dass keiner der Montagsspaziergänge in Künzelsau versammlungsrechtlich angemeldet gewesen sei, nicht einmal ein Anmeldeversuch habe stattgefunden. Er bestätigt, dass es andererseits auch keine Allgemeinverfügung gegeben habe, die derartige Demonstrationen generell untersagt hätte.

„Als Behörde habe ich nicht die technischen Möglichkeiten, das nachzuvollziehen“

S. war bei der ersten Veranstaltung in Zivil anwesend. Bereits vor Beginn des eigentlichen Spaziergangs sei ihm H. aufgefallen, da er von anderen Teilnehmern mit Worten wie „Da kommt der Chef“ begrüßt worden sei.  Außerdem habe sich der Zug in Bewegung gesetzt, als H. losgegangen sei.

Wie genau die Mobilisierung der Teilnehmer erfolgt sei, weiß S. nicht, er hat einen Ausdruck, möglicherweise aus einer einschlägigen Telegram-Gruppe mitgebracht. Genaueres weiss er aber nicht: „Als Behörde habe ich nicht die technischen Möglichkeiten, das nachzuvollziehen“, sagt er. Im Vorfeld, so antwortet er Rechtsanwältin Kerstin Baumann, H.s Verteidigerin, habe man keine Hinweise auf H. als möglichen Veranstalter gehabt.

Veranstaltung war offenbar gut organisiert

Von einer gut organisierten Veranstaltung berichten die Polizeibeamtin Z.: „Innerhalb von fünf Minuten hat sich die Straße gefüllt. Aus allen Seitengassen sind Personen gekommen“, erinnert sie sich. H. sei ihr aufgefallen, weil er ein Handzeichen gegeben habe, die Richtung angezeigt und ungefähr „Wir laufen in diese Richtung“ gerufen habe. Dieses Handzeichen und die Richtungsangabe bestätigt sie nochmals auf Rückfrage der Verteidigerin.
Im späteren Verlauf des Auflaufs sollte sie die Personalien von H. feststellen, er war auch anderen Personen als möglicher Versammlungsleiter aufgefallen. Einen Ausweis hatte er nicht dabei und wurde deshalb zur Personalienfeststellung aufs Revier gebracht. Z. berichtet, dass H. im Streifenwagen einen Anruf erhalten habe und Anweisungen zum Verhalten bei der Polizei entgegengenommen habe. Im Verlauf des Verfahrens stellt sich heraus, dass es sich bei dem Anrufer um M. gehandelt hat, der bei den Aufläufen auch immer in vorderster Front zu sehen war und der als Gegner der Coronamaßnahmen auch bekanntermaßen in Erscheinung getreten war.

Ob er deutlich Versammlungsleiter war, fragt die Anwältin. „Es war nicht so, dass er fackeltagend vorausgelaufen ist“. Z. bestätigt allerdings, dass er ihr mehrfach aufgefallen sei, mal ganz vorne im Zug, mal eher in der Mitte.

„Wir wußten ja gar nicht, was wir zu erwarten haben“

Neben den uniformierten Kräften waren auch Beamte in Zivil vor Ort, bestätigt der Beamte V., der selbst in Zivil mitgelaufen ist. „Wir wußten ja gar nicht, was uns erwartet“. Von möglichen Störern spricht er oder von möglichen Eingriffen in den Straßenverkehr. „Er war eine Art Magnetpunkt“, beschreibt er H. Das heißt, dass er immer wieder von anderen Teilnehmern aufgesucht und angesprochen wurde. Auch sei er vorne im Zug mitgelaufen. V. berichtet, dass S., der Mitarbeiter des Landratsamtes, den H. als möglichen Anführer genannt habe. Aufgrund dessen sollten die Personalien festgestellt werden, was nicht gelang: H. habe keinen Ausweis zeigen wollen, habe ihn ausgelacht und als „Stasi“ bezeichnet. Auch soll H. während der versuchten Maßnahme gefilmt oder die Beamten fotografiert haben. Erst später habe man H. dann doch noch aufs Revier gebracht und dort die Personalien festgestellt.

Eine Durchsuchung nach dieser ersten Veranstaltung sei nicht genehmigt worden. Aber H. habe sich auch auf weiteren Veranstaltungen exponiert, daher sei später eine Durchsuchung bei ihm genehmigt worden.  Über das Ergebnis dieser Durchsuchung wurde wenig gesprochen, der Beamte, der dazu befragt werden sollte, war wegen Krankheit nicht erschienen. Es wurde aber klar, dass sowohl Betäubungsmittel als auch Aufkleber gefunden wurden.

Fall beim Friseur geklärt?

Beim Friseur, so erzählt es W., ebenfalls ein Polizeibeamter, habe zufällig H. auf dem anderen Stuhl gesessen und dabei von den Aufläufen erzählt. Dabei habe er gehört, dass H. zur Frisörin ganz klar gesagt habe, dass er der Anführer der Spaziergänger sei. „Anführer hat er gesagt, das habe ich zweifelsfrei gehört“, entgegnet er Richterin Rührich. Und er bestätigt das nochmals auf Nachfrage der Verteidigerin.

Verteidigerin will Frisörin hören

Als Baumann darauf Wert legt, die Friseurin zu hören, ist klar, dass an diesem Tag kein Urteil zu erwarten ist. Außerdem will man den Durchsuchungsleiter ebenfalls noch anhören. Den – wohl nicht ganz uneigennützigen – Vorschlag  „bei Freispruch gehe ich alles mit, dann brauche ich das nicht“ vonseiten der Verteidigung wollen Richterin Rührich und Staatsanwalt Küttner nicht annehmen.

Mit einem Urteil wird im Januar gerechnet.

Text: Matthias Lauterer




Großes Parkhaus für Künzelsau

Die Stadt Künzelsau beabsichtigt den Neubau eines Parkhauses an zentraler Stelle am Stadteingang Stuttgarter Straße. Durch die neue Anordnung und Aufteilung des Neubaus des Kreishauses besteht die Möglichkeit, an der Stuttgarter Straße ein städtisches Parkhaus zu errichten. So kann dem bereits in vorangegangenen Wettbewerben bestehenden Wunsch nach weiteren öffentlichen Parkierungsoptionen Rechnung getragen werden. Der Neubau des Parkhauses soll zudem Lösungen und Vorschläge für zukünftige Teilersatznutzungen wie beispielsweise den öffentlichen Raum belebende Kleingewerbeeinheiten aufzeigen, um so auch auf ein sich in Zukunft änderndes Mobilitätsverhalten flexibel reagieren zu können.

Preisgericht kürte Entwurf des Büros LIMA mit erstem Preis

Um den besten Entwurf für diese Planungsaufgabe zu finden, hatte die Stadt Künzelsau einen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil ausgeschrieben. Das Preisgericht tagte am Donnerstag, 24. November 2022. Als Sieger ging der Entwurf des Büros LIMA Architekten, Lisa Bogner und Tobias Manzke, aus Stuttgart hervor.

Der Jury unter dem Vorsitz von Professor Martin Haas gehörten Bürgermeister Stefan Neumann, Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Vertretern von Gemeinderat und Landkreis sowie verschiedene Fachpreisrichter an. Ziel des Wettbewerbs war es, für den Neubau des Parkhauses ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude zu erhalten, das auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet.

Nachhaltigkeit

„Der Entwurf von LIMA architekten bedeutet den Auftakt der für Künzelsau so wichtigen Bebauung vom neuen Stadteingang“, hält Bürgermeister Stefan Neumann fest. „Unsere Erwartungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Darstellungen unterschiedlichster Mobilitätsformen greift der Entwurf in beeindruckender Form auf. Das Parkhaus bildet einen markanten und eigenständigen Auftakt und bündelt die unterschiedlichen Verkehrsströme in optimaler Art und Weise. Ich freue mich auf die ersten Gespräche zur Realisierung mit den Architekten.“

Offenes, helles und einladendes Parkgebäude

Lisa Bogner und Tobias Manzke haben ihr Architekturbüro LIMA architekten vor rund zehn Jahren in Stuttgart gegründet. Zu ihrem Entwurf für den Neubau des Parkhauses und der Auszeichnung mit dem ersten Preis sagen sie: „Auch wir sind gespannt auf das erste Gespräch im neuen Jahr mit der Stadtverwaltung. Ein offenes, helles und einladendes Parkgebäude soll an der Stuttgarter Straße entstehen, welches mit dem Einsatz von nachwachsenden und recycelten Baumaterialen einen großen Beitrag zum nachhaltigen Bauen leistet. Der fünfgeschossige Neubau mit den geplanten 260 Stellplätzen soll zukünftig die öffentliche Parkierung in Künzelsau erweitern und bietet auch die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge zu laden. Ein Fahrradverleih mit Fahrradwerkstatt soll direkt an das zentrale Fahrradwegenetz angebunden werden und somit das Mobilitätsangebot erweitern. Das Parkgebäude ist als Mobilitätshub zu verstehen und ermöglicht dadurch eine zukunftsorientierte Nutzung. Die Option der Nachnutzung wurde bei der Planung ebenfalls berücksichtigt, was eine große Flexibilität und Zukunftssicherheit darstellt. Die vorgesehene Fassadenbegrünung trägt zur Verbesserung des Stadtklimas bei und lässt das Parkgebäude als vertikalen Garten im Stadtbild erscheinen.“

Multifunktional für das gesamte Quartier nutzbar

Das zukünftige Parkhaus soll für alle Besuchenden der Stadt Künzelsau zur Verfügung stehen und multifunktional für das gesamte Quartier nutzbar sein. Mit dem Projekt wird ein Teil des Städtebaulichen Rahmenplans „Stadteingang Stuttgarter Straße“ realisiert. Der Neubau soll bis Mitte 2025 fertiggestellt werden.

„Die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten und das breit gefächerte Angebot unterschiedlicher Lösungsansätze hat mal wieder den unschätzbaren Wert von Architekturwettbewerben aufgezeigt“, so Professor Martin Haas. „Der Siegerentwurf hat am besten die umfangreichen stadträumlichen Anforderungen an das Parkhaus mit einer innovativen, begrünten Holzhybridkonstruktion umgesetzt.“

Modelle bis 5. Januar 2023 ausgestellt

Bei dem nicht offenen Realisierungswettbewerb für das Parkhaus hatten 21 Architekturbüros ihre Entwürfe eingereicht. Das Preisgericht hat drei Preisträger gekürt und zwei weitere Anerkennungen ausgesprochen.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

Modelle der fünf prämierten Arbeiten sind vom 12. Dezember 2022 bis 5. Januar 2023 im Foyer des Rathauses Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr.

Die Preisträger:

  1. Preis: LIMA architekten, Stuttgart
  2. Preis: Birk Heilmeyer und Frenzel Gesellschaft von Architekten mbH, Stuttgart
  3. Preis: KohlmayerOberst Architekten, Stuttgart

Anerkennung: BFK Architekten GmbH, Stuttgart

Anerkennung: BG: DBCO Generalplaner GmbH, Münster + DBCO GmbH, Münster + studio ELE, Köln

Foto des Modells und Ansicht des Entwurfs von LIMA architekten. Foto und Ansicht: LIMA architekten.

 




Wiedermal kracht es auf der B19

Der Rüstzug der Feuerwehr Künzelsau wurde am Montag, den 12. Dezember 2022, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Eine Person wurde in einem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zur schonenden Rettung wurde hierfür das Fahrzeugdach geöffnet. Im Anschluss konnte die Person dem Rettungsdienst übergeben werden.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Weihnachtssterne aus Teebeutelverpackungen

Flyer Weihnachtssterne aus Teebeutelverpackungen. Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Wir sagen DANKE für eine neue Wohnung für eine Frau, die alles zurücklassen musste

Die ukrainische Frau, die mit ihrem beiden Kindern im Hohenlohekreis gestrandet ist, nachdem sie aus ihrem Heimatland geflohen ist, hat nun eine Wohnung in Künzelsau gefunden.

Wir sagen DANKE an alle, die sich nach unserem GSCHWÄTZ Aufruf bei unserem gemeldet haben. Die Wohnung ist fast unmöbliert. Was hier noch dringend benötigt wird sind vor allem drei Betten, ein Esstisch, Stühle und Lampen. Gerne gebraucht.

Die Frau, die auch ehrenamtlich bereits sehr engagiert in Künzelsau ist, sucht ebenfalls noch nach einer Arbeit.

Kontakt über unsere Redaktion: info@gschwaetz.de; WhatsApp: 0172/68 78 474




Zocken für den guten Zweck

Die eSportler bei Ziehl-Abegg schließen sich der Weihnachts-Aktion deutscher YouTuber und Streamer an, die Geld für wohltätige Zwecke einsammeln. Bei Ziehl-Abegg wird das Geld dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf (Waldenburg) zugutekommen. Der Charity-Stream bei Ziehl-Abegg wird am Sonntag, den 18. Dezember 2022, stattfinden.
Achtung: Besucher können vor Ort nicht zuschauen, nur online. Wer mitspielen will, erhält am Veranstaltungstag über Twitch alle Infos dazu.

Charity-Streams gibt es seit 2015. Im Rahmen des Livestreams werden von den Teilnehmern überwiegend Video- und Partyspiele (keine Ego-Shooter) gespielt. Bei Ziehl-Abegg werden es folgende Spiele sein:

10 – 12 Uhr    Fall Guys
12 – 14 Uhr    League of Legends
14 – 16 Uhr    Minecraft
16 – 18 Uhr    Farming Simulator
18 – 20 Uhr    Rocket League
20 – 22 Uhr    Fifa 23

Alle Infos dort: ZIEHL-ABEGG.de/esports

Was eSports bei Ziehl-Abegg heißt: https://youtu.be/0mJViujQzEo 

Quelle: Ziehl-Abegg




Rudolf, the red-nosed Harley

Große Kinderaugen warten am Samstag, 10. Dezember 2022, in der Künzelsauer Hauptstrasse auf den Weihnachtsmann. DEN Weihnachtsmann? Eigentlich nicht, denn kurz darauf ziehen mehr als  ein Dutzend Weihnachtsmänner und -frauen auf schweren Motorrädern an den Kindern vorbei.

Romy wartet mit ihrer Mutter Linda gespannt auf den Weihnachtsmann. Foto: GSCHWÄTZ

Christmas Run for Kids in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

Und gleich darauf kamen sie ein zweites Mal – und diesmal hält sogar einer der Weihnachtsmänner bei jedem Kind an und verteilt kleine Geschenke.

Das Warten hat sich gelohnt. Foto GSCHWÄTZ

Kindern ein Geschenk machen, das ist das Motto dieses „Christmas Ride for Kids“, den die Harley-Davidson-Freunde Hohenlohe e.V. regelmäßig veranstalten. Nutznießer der Aktion sind die Krankenhausclowns in Schwäbisch-Hall, die Kindern im Krankenhaus ein wenig Freude spenden wollen.

Joachim Schmidt. Foto GSCHWÄTZ

„Ich kenne aus eigener Erfahrung, was die Clowns leisten“, erklärt Joachim Schmidt, einer der Organisatoren des Christmas Run. Sein eigenes Kind hat sich im Krankenhaus über die Clowns gefreut. „Kinder sind schließlich das Wichtigste, was wir haben“, ergänzt er.

Linda und Edwin mit ihrer Beiwagen-NSU von 1953. Foto GSCHWÄTZ

Das Vorbild für die Künzelsauer Veranstaltung ist ein ähnlicher Run in Basel. Schmidt zeigt ein Video, wo Hunderte von Zuschauern den vorbeifahrenden Motorradfahrern zujubeln. Ganz so viele Zuschauer sind es an diesem Samstag in Künzelsau noch nicht, aber eine dreistellige Zahl von Schaulustigen wird es schon gewesen sein. Nicht nur Kinder, sondern auch Motorradenthusiasten sind darunter, denn es gibt nicht nur Süßigkeiten, sondern sehenswerte Maschinen.  Eine Harley ist nicht verpflichtend, um am Christmas Ride for Kids teilzunehmen: Es sind Motorräder vieler Fabrikate zu sehen. Edwin und Linda präsentieren voller Stolz eine NSU mit Beiwagen aus dem Jahr 1953.

„Eine Attraktion für die Stadt“ könnte die Veranstaltung werden, schaut Schmidt in die Zukunft. Der Gewerbeverein hat in diesem Jahr die Winterlounge zur Verfügung gestellt, vielleicht könne daraus auch mehr erwachsen. Mitten ins Gespräch platzt ein Anruf: „Die Weckle sind aus“ – der Andrang der Menschen, die eine Bratwurst essen und dazu einen Glühwein oder Punsch trinken, ist unerwartet hoch. „Man kanns ja nicht gut planen, heute morgen haben wir noch aus dem Fenster geschaut, obs geschneit hat und ob wir überhaupt fahren können.“
Der Verein hat Glück gehabt: Das Wetter bleibt trocken und für das Werk der Clowns wird wohl wieder eine gute Summe zusammenkommen.

Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von den zwei Gitarren der Hohenloher Helden, die kassischen Rock und Blues spielen, passend zu den schweren Maschinen. Und ganz unangekündigter Chor singt Weihnachtslieder – „eine Gegendemonstration“ lacht Schmidt. Er findet das gut.

Motorradschmuck. Foto: GSCHWÄTZ

„Ich bin immer wieder überrascht, was sich die Leute einfallen lassen“, ist Schmidt vom Engagement der Vereinsmitglieder begeistert, „Vorgaben gibt es nicht, jeder schmückt seine Maschine selber“.

Hoher Besuch vom Nachbar-Motorradclub. Foto: GSCHWÄTZ

Noch bis 21:00 ist in der Winterlounge Betrieb. Die Kinder im Haller Krankenhaus freuen sich über jeden getrunkenen Glühwein und jedes verkaufte Los.

Gut was los in der Winterlounge. Foto: GSCHWÄTZ

Text: Matthias Lauterer