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3000 Euro und Überraschungspäckchen an bedürftige Familien verteilt

was gibt es Schöneres als in der Vorweihnachtszeit jemandem eine Freude zu bereiten? Diesem Auftrag nahmen sich auch die Sitzungsratsmitglieder der Friedrich und Emma Veit Stiftung an. Am Donnerstag, den 2022, 8. Dezember wurde nach der jährlichen Sitzung wieder vielen bedürftigen Kindern und ihren Eltern eine Freude gemacht. 15 Kinder aus acht Familien wurden von der Stiftung mit insgesamt 3000 Euro beschenkt. Diese Unterstützung möchten die Familien überwiegend für neues Mobiliar, Winterkleidung, einen Ausflug in einen Freizeitpark und Weihnachtsgeschenke nutzen. „Es ist jedes Jahr wieder schön, die Familien glücklich zu sehen und sich auszumalen wie groß die Freude sein wird, wenn an Weihnachten die Kinderaugen leuchten, da mit Hilfe der Friedrich und Emma Veit Stiftung ein (Weihnachts-)Wunsch in Erfüllung ging“, freut sich Oberbürgermeister Thilo Michler.

Emma Clara Veit vererbte ihr Vermögen der Stadt Öhringen

Hintergrund: Die Öhringerin Emma Clara Veit starb am 7. März 1997 und setzte in ihrem Testament die Stadt Öhringen als ihre Alleinerbin ein. Die Erbschaft wurde mit der Auflage beschwert, den gesamten Nettonachlass als Sondervermögen unter der Bezeichnung „Friedrich und Emma Veit Stiftung“ zu verwalten. Als Vermögen hinterließ sie Immobilien sowie Kapitalvermögen. Zweck der Stiftung ist die Unterstützung von bedürftigen Kindern, die in der Stadt Öhringen (einschließlich Stadtteilen) ihren Wohnsitz haben. Aus Vorschlägen des Sozialamtes oder sonstigen Institutionen oder Personen (Kirchenstellen, soziale Einrichtungen u. ä.) wählt der Stiftungsrat die empfangsbedürftigen Kinder aus. Möglich ist auch die Unterstützung von Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen. Abstammung, Religion und Nationalität der Kinder sind unbeachtlich. Auch private Spenden für diesen Zweck sind willkommen. Kontakt bei der Stadtverwaltung: Stefanie Ivanov, Tel. 07941 68-135, E-Mail: stefanie.ivanov@oehringen.de

Quelle: Stadtverwaltung Öhringen




Wunderheilplan für den Planeten

Mit dem Titel „Wunderheilplan für den Planeten“ bewirbt die wohl größte gemeinnützige Internetplattform Avaaz derzeit eine Spendenaktion zu nichts weniger als die Rettung der Welt. Darin heißt es:

„Wenn wir nicht aufhören, die Umwelt zu verschmutzen, ist unser Planet verloren“

„15.000 Wissenschaftler haben gerade ein SOS gefunkt — eine Warnung an die Menschheit: Wenn wir nicht aufhören, die Umwelt zu verschmutzen, ist unser Planet verloren.
Artenvielfalt reduziert sich 1.000 mal schneller als normalDie Fakten sind erschreckend: Unsere Artenvielfalt reduziert sich 1000 mal schneller als normal. 90% des Great Barrier Reef vor Australien ist bereits abgestorben oder steht kurz davor. Unsere Ozeane ersticken in Plastik und die Fische sind sogar schon süchtig danach.

Doch Wissenschaftler haben noch eine weitere Entdeckung gemacht: Ein Wunder, das uns retten könnte. Wenn wir 50% unseres Planeten vor menschlicher Ausbeutung schützen, ist unser Ökosystem in der Lage, sich zu stabilisieren und zu regenerieren. Die Erde kann sich tatsächlich erholen!

Regierungen auf der ganzen Welt haben bereits Zusagen zum Schutz von 25% des Planeten gemacht. Es ist also im Bereich des Möglichen. Doch keine andere globale Bewegung engagiert sich für diesen Wunderheilplan.

Wenn 50.000 von uns wöchentlich den Preis einer Tasse Kaffee spenden, können wir den Plan berühmt machen, Umweltverschmutzern und Wilderern die Stirn bieten und mit Kampagnen unsere Politiker dazu bringen, auf einem globalen Biodiversität-Gipfel ein Abkommen auszuhandeln, mit dem unsere Erde gerettet werden kann.




Tourismushelden im Hohenlohekreis

Nachdem der Hohenlohekries zumindest in Teilen bei der CMT in Stuttgart, einer der größten Reisemessen Europas, dabei ist, wollten wir vom Landratsamt wissen, welche Reisetipps Sie haben für Besucher:innen. Vor allem Veranstaltungstipps nannte uns daraufhin Sandra Leuser. Gerne präsentieren wir Ihnen diese an dieser Stelle:

3.-5. März 2023 Rebenglühen in Bretzfeld am Bretzfelder Lindelberg

  1. 28. April 2023 Wahl der Hohenloher Weinkönigin in der Stadthalle Ingelfingen

13.-14. Mai 2023 Jagsttal Wiesen Wanderung

  1. Juni 2023 Beginn des Hohenloher Kultursommers mit dem Eröffnungskonzert in Neuenstein

16.-18. Juni 2023 Ingelfinger Weindorf

  1. Juni bis 3. Juli 2023 Hohenloher Weindorf in Öhringen

21.-23. Juli 2023 Schlossfest Pfedelbach

18.-21. August 2023 Weinfest in Ingelfingen-Criesbach

26.-27. August 2023 Kochertaler Genießertour

Ausstellungtipp:
3. April. bis 16. Juli 2023 Museum Würth 2 in Künzelsau: David Hockney – A Year in Normandie im Dialog mit Werken der Sammlung Würth

Tipp für Radfahrer:

Hohenlohe-Tour mit Eröffnungsfahrt im Rahmen des Landkreis-Jubiläums am Tag der Mobilität am 18. Juni 2023. Die Vorbereitungen für die Beschilderung und Routenführung sind im vollen Gange. Die Radtour verbindet alle Gemeinden im Hohenlohekreis.

Weitere Tipps und Anregungen:

  • www.hohenlohe.de: Die Website der Touristikgemeinschaft Hohenlohe präsentiert in einem frischen Design Freizeitideen, Urlaubsangebote, Einkehr- und Veranstaltungstipps. Die beschilderten Rad- und Wandertouren können alle mit Beschreibung, Höhenprofil und per GPX heruntergeladen werden.
  • www.hohenlohe-schwaebischhall.de, der ebenso spannenden Website unseres Partners Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.
  • www.wohnmobil-bw.de (auch in Printform): Die Arbeitsgemeinschaft Wohnmobil Baden-Württemberg, zu der auch die Touristikgemeinschaft Hohenlohe zählt, hat ihre Karte mit 6 Entdeckertouren sowie den Internetauftritt aktualisiert. Die neue Karte gibt es auf der CMT erstmals zum Mitnehmen.
  • https://www.kocher-jagst.de (auch in Printform): Ebenfalls aktualisiert wurde die Übersichtskarte vom Kocher-Jagst-Radweg, die auf der CMT erstmals an Messebesucher überreicht wird.

Pressekonferenz

Am 16. Januar von 13:30 Uhr bis 14:20 Uhr gibt es auf der CMT eine Pressekonferenz zur touristischen Kooperationsgründung im nördlichen Teil Baden-Württembergs.

Außerdem findet im Rahmen der CMT am 17. Januar die Ehrung der Tourismushelden Baden-Württemberg 2023 statt. Zu den Nominierten zählen auch verschiedene Hohenloher. Alle Tourismushelden werden ab 17. Januar 2023 hier zu finden sein: https://www.messe-stuttgart.de/cmt/tourismushelden

 




Der, der nicht nur malen kann

Das Museum Würth 2 in Künzelsau zeigt anlässlich des 85. Geburtstags des Künstlers Georg Baselitz vom 15. Januar bis 16. Juli 2023 eine Werkschau mit rund 50 seiner Arbeiten. 

Experimente mi Holz und Linoleum

Der am 23. Januar 1938 in Deutschbaselitz in Sachsen geborene Georg Baselitz gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern der Gegenwart. Bekannt ist er vor allem für seine grobe Pinselführung und seine kräftigen Farben, doch in der Schau zum 85. Geburtstag konzentriert sich das Museum Würth 2 in Künzelsau mit druckgrafischen Werken auf eine andere Seite des Neoexpressionisten.

Rituelle Handlung

Denn bereits seit Mitte der 1960er-Jahre setzt sich Baselitz intensiv mit diversen Drucktechniken auseinander, experimentiert mit ihren Möglichkeiten – vom Holzschnitt über den Linolschnitt bis zum Holzstich. Das Graben mit dem Holzbeitel im splitternden Holz, das erregte, aggressive Ausheben und Herausfetzen der nichtdruckenden Teile gleichen bei ihm einer beschwörenden, rituellen Handlung.

Rund 50 Werke von Baselitz präsentiert das Museum Würth 2. Darunter 18 monumentale Linolschnitte aus den Jahren 1977 bis 1979, die der Künstler in den 1990er-Jahren erneut für sich abziehen ließ. Sie treten in Dialog mit Skulpturen, Grafiken und Gemälden aus der Sammlung Würth.

Museum Würth 2, Atrium, Künzelsau, Georg Baselitz zum 85. Geburtstag,15. Januar bis 16. Juli 2023. Eintritt frei, geöffnet Oktober bis März täglich 11 bis 18 Uhr, April bis September täglich 11 bis 19 Uhr. www.kunst.wuerth.com

 




«Wenn heute ein Mitarbeiter zu mir kommt und mir den Brief zeigt, in dem steht, dass er ein neues Auto bekommen soll, dann bekommt er ein neues Auto.»

Der Unternehmer Reinhold Würth ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein Verfechter mobiler Arbeit. «Ich bin beruflich immer viel gereist», sagte Würth der Deutschen Presse-Agentur. «Mein Büro war mein Diktiergerät.» Und seitdem das elektronische Übermitteln der Diktate so wunderbar funktioniere, brauche Würth sein Büro in der Zentrale in Künzelsau nur noch ganz selten. «Ich habe mein Büro dort, wo ich bin.»

„Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt“

Wenn er Informationen verteilen müsse, liebe er die Schriftlichkeit, sagte Würth. Deshalb würden seine Diktate aufgeschrieben und dann per E-Mail oder auf dem Postweg verschickt.

Ohne dass er sich habe daran erinnern können

«Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt», sagte Würth. Schon früh in seiner Karriere habe er das erkannt, als Mitarbeiter auf ihn zugekommen seien und behaupteten, er hätte ihnen dieses oder jenes zugesagt – ohne dass er sich daran habe erinnern können. «Wenn heute ein Mitarbeiter zu mir kommt und mir den Brief zeigt, in dem steht, dass er ein neues Auto bekommen soll, dann bekommt er ein neues Auto.»

Nur ganz selten krankheitsbedingt nicht gearbeitet

Generell sei Arbeiten für ihn «immer mehr Hobby als Pflicht gewesen». Er habe nur ganz selten krankheitsbedingt nicht gearbeitet.» Auch während seiner Corona-Infektion sei er nicht ganz ausgefallen, sagte Würth. «Das war ein dreitägiger, grausamer Schnupfen.» Insgesamt sei der Verlauf aber mild gewesen. Wohl auch, weil er mehrfach geimpft sei. Etwas gearbeitet habe er währenddessen trotzdem. «Ich hatte genügend Taschentücher», sagte Würth.

Über 17 Milliarden Euro Umsatz

Die für ihre Schrauben bekannte Würth-Gruppe erzielte 2021 einen Umsatz von rund 17,1 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis vor Steuern von rund 1,3 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigte der Konzern mehr als 83.000 Menschen. Im Alter von 14 Jahren begann Reinhold Würth eine Lehre im damals noch kleinen Betrieb seines Vaters, ehe er diesen nach dessen Tod 1954 als 19-Jähriger übernahm. Heute ist er Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats. Der Milliardär zählt zu den reichsten Deutschen.




Autofahrerin fuhr auf geparkten Autotransporter

Eine 40-jährige Frau war am 01. Januar 2022 gegen 15.30 Uhr bei Ingelfingen auf der Kreisstraße 2311 von Hermutshausen kommend in Richtung Weldingsfelden unterwegs. Kurz nach der Ortseinfahrt Weldingsfelden übersah sie vermutlich aus Unachtsamkeit einen am Fahrbahnrand stehenden Autotransporter. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.
Da dieser gerade ein Fahrzeug abgeladen hatte, war die Rampe des Transporters noch heruntergelassen. Die Mazda-Fahrerin fuhr ungebremst auf die Auffahrrampe auf und kollidierte mit der Hinterwand des Führerhauses.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich nicht nur heraus, dass die 40-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, sondern vor Fahrtantritt auch Alkohol zu sich genommen hatte. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 75.000 Euro.
Zur Pressemitteilung: https://sohub.io/kuqv



Sofa, Plastikpool und Mülleimer entzünden sich

Auf drei Balkonen und in einem Altkleidercontainer kam es am Wochenende zu Bränden in Künzelsau und Öhringen. Am Silvesterabend landete eine Feuerwerksrakete auf dem Balkon einer Wohnung in der Öhringer Lindenallee.

Hierdurch entzündete sich gegen 21:45 Uhr ein dort stehendes Sofa, das durch die Feuerwehr gelöscht wurde. Es wurden die Fassade sowie ein Fenster- und Türenelement beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Auf einem Balkon in der Öhringer Faustinastraße entzündete sich gegen 0.30 Uhr ein Mülleimer. Dieser geriet vermutlich aufgrund einer Rakete in Brand.

Es entstand geringer Sachschaden. Auf einem Balkon in Künzelsau entzündete wohl eine abgeschossene Rakete ein Feuer. Der Brand brach in der Silvesternacht gegen 0 Uhr aus, weil sich ein Plastikpool und ein Wasserschlauch entzündeten. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es zu einem Sachschaden am Gebäude kam.

Ebenfalls in Künzelsau brannte bereits am Freitag ein Altkleidercontainer.

Unbekannte verursachten gegen 19.30 Uhr vermutlich durch das Einwerfen von Knallfröschen den Brand des Containers in der Mainzer Straße. Die darin befindlichen Kleidungsstücke wurden zerstört. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt. Bei den Bränden wurden keine Personen verletzt.

Künzelsau: Feuerwerkskörper in Apotheke geworfen

Das Polizeirevier Künzelsau sucht Zeugen, nachdem ein Unbekannter am Freitagabend einen Feuerwerkskörper in eine Apotheke in Künzelsau warf. Der Täter befand sich gegen 18 Uhr zu Fuß in der Keltergasse und warf den Böller im Vorbeigehen durch die Glasschiebetüre auf den dortigen Teppichboden. Durch eine Angestellte wurde der noch glühende Feuerwerkskörper nach draußen vor den Eingang befördert. Sodass niemand verletzt wurde. Es entstand Sachschaden von rund 500 Euro. Zeugen, die Hinwiese zur Tat oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

 




Hohenlohe auf der diesjährigen CMT vertreten

Wer schon im Januar 2023 Urlaubsideen und Inspiration sammeln möchte, ist auf der CMT in Stuttgart, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, genau richtig. Neben über 1000 weiteren Ausstellern, ist die Region Hohenlohe auch in diesem Jahr wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Zu finden ist dieser in Halle 6 mit der Standnummer 6F71.

Gemeinsam mit Schwäbisch Hall, Crailsheim und Öhringen sowie den Gemeinden der „Hohenloher Perlen“

Die Städte Schwäbisch Hall und Crailsheim sowie die Stadt Öhringen und die Gemeinden der Hohenloher Perlen (Bretzfeld, Öhringen, Pfedelbach und Zweiflingen) präsentieren in diesem Jahr erneut ihre zahlreichen Museen und diversen Veranstaltungen. Auch Naturliebhaber kommen bei einem Besuch auf ihre Kosten. In und um Hohenlohe laden zahlreiche Rad- und Wanderwege zum Entdecken, Bestaunen und Erleben ein.

Besonderes Reiseziel für Radbegeisterte: der Kocher-Jagst-Radweg

Ein besonders beliebtes Reiseziel für Radbegeisterte ist der Kocher-Jagst-Radweg. Entlang der beiden Zwillingsflüsse entdecken Reisende urige Dörfer und vielseitige Kulturlandschaften. Zudem haben Tourismusgemeinschaften Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V. sowie der Touristikgemeinschaft Hohenlohe e. V. einige Tipps für Reisende im Hohenloher Land parat. Daneben wird auf der CMT traditionsgemäß das jährlich erscheinende Gästemagazin „guck mal“ sowie weiteres Informationsmaterial für Gäste aus nah und fern vorgestellt.




„Hoffentlich wieder mehr Hebammen“

Die Mitglieder des Vereins „Guter Anfang“ freuen sich über gute Botschaften aus Stuttgart. Der Grund: Das Regierungspräsidium hat die Projektförderung zur Verbesserung der Hebammenversorgung im Landkreis Schwäbisch Hall bewilligt.

Zeitraum: 1,5 Jahre

„Als Verein ‚Guter Anfang e.V.‘ freuen wir uns gemeinsam mit unseren Kollegen und Kollegen über 100 000 Euro zur Förderung und Erprobung neuer Modellprojekte.“

Auch im Hohenlohekreis klagen viele Schwangere bereits seit Jahren über immer weniger Hebammen (wir berichteten). Das Problem: Der Beruf wird durch Veränderungen in der deutschen Gesundheitspolitik in den vergangenen Jahren immer unattraktiver (wir berichteten).

Lediglich drei Projektförderungen in ganz Baden-Württemberg

Der Unterstützungszeitraum beträgt eineinhalb Jahre zur Förderung lokaler Gesundheitszentren (LGZ) mit dem Schwerpunkt geburtshilflicher Versorgung. Die finanzielle Förderung zur Erprobung von neuen Modellprojekten wurde im Sommer dieses Jahres vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration ausgeschrieben, um die Versorgung von Familien rund um die Geburt zu verbessern. Es gibt im ganzen Land Baden-Württemberg laut dem Verein „Guter Anfang“ lediglich drei dieser Projektförderungen. Nun auch im Landkreis Schwäbisch Hall.

„Bedingungen für Hebammen sollen verbessert werden“

Die erste Vorsitzende Melanie Bendl sagt dazu: „Ich freue mich sehr, dass unser Verein diese Projektförderung erhält und dass wir dadurch helfen können, die Bedingungen für die Arbeit der Hebammen im Landkreis zu verbessern. Es wird hier vor Ort – und besonders für Familien – hoffentlich wieder mehr Hebammen-Arbeit als bisher stattfinden können.“

 Aufbaue einer Hebammenzentrale in SHA

Der Verein Guter Anfang e.V. verfolgt den Zweck, die Hebammenversorgung im Landkreis Schwäbisch Hall zu verbessern. Die Verantwortlichen initiierten bereits erfolgreich Projekte, wie den Aufbau der Hebammenzentrale SHA, die offene Hebammensprechstunde und das Hebammencafé. Durch die bestätigte Förderung können neue Projekte initiiert und etabliert werden, welche die Versorgung junger Familien verbessern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken. Konkret wird unter dem Titel ‚Geburtshilfe neu denken‘ in den kommenden eineinhalb Jahren ein interdisziplinäres Netzwerk aufgebaut werden. Geplant sind monatliche Treffen interessierter Gruppen unter dem Motto ‚Update rund um die Geburt SHA‘ und vierteljährliche Treffen mit der Fachgruppe unter dem thematischen Dach ‚Forum rund um die Geburt SHA‘.

Zentrale Anlaufstelle für die Hebammenversorgung

Lisa Kunz, Hebamme und zweite Vorsitzende des Vereines ‚Guter Anfang‘, dazu: „Zum Start des Projektes im Jahr 2023 konzentrieren wir uns auf die Arbeit der Hebammen, welche unmittelbar die Schwangerschaft und die Geburt betreffen. Wir versprechen uns dadurch, als zentrale Anlaufstelle für die Hebammenversorgung im außerklinischen Bereich, auch gerade für neu zugezogenen Familien, noch bekannter zu werden und neue Menschengruppen erreichen zu können.“ Ein klares Projektziel ist dafür der Einzug in die Räume eines Hebammenzentrums in Schwäbisch Hall noch im Jahr 2024.

Spenden

Der Verein Guter Anfang setzt sich für eine Verbesserung der Versorgung mit Hebammenhilfe und somit für einen guten Start der Frauen und Familien in eine neue Lebensphase ein. Der Förderverein ist auf Gelder aus Spenden und Sponsoring angewiesen. Nur so kann er bestehen und zukunftsweisend arbeiten. Da die Projekte eine finanzielle Planungssicherheit benötigen, freuen sich die Vertreter des Vereins über jede Spende und längerfristige Unterstützung sehr. Die Hebammenzentrale Schwäbisch Hall, das Hebammencafé, die Hebammensprechstunde und die interdisziplinäre Vernetzung sind Angebote und Projekte des übergeordneten Vereins ‚Guter Anfang e.V.‘. Dabei stellt die Hebammenzentrale das Kernprojekt dar und wird deshalb auch durch ein eigenes Logo gekennzeichnet.

Kontakt

Mehr Informationen unter: http://www.hebammenzentrale-sh.de/verein/ / IBAN: DE80 6225 0030 0002 2862 31 / BIC: SOLADES1SHA / Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim / Kontonummer 2286231 / BLZ: 62250030 Kontakt: Montag & Donnerstag 9 bis 12 Uhr / mobil 0151 644 17 464 / E-Mail: info@hebammenzentrale-sha.de; Für Informationen, Anregungen und Fragen zum Projekt steht die Projektleitung gerne unter einer neuen Kontaktmöglichkeit per Mail projektleitung@hebammenzentrale-sha.de zur Verfügung.

 

Verantwortliche Vertreterinnen des Vereins Guter Anfang e.V. beim Tag der Hebammen 2022 in Schwäbisch Hall. Erste von rechts Melanie Bendl / Hebamme und 1. Vorsitzende; Zweite von rechts Lisa Kunz / Hebamme und 2. Vorsitzende. Foto: privat

Foto: privat




Nur wenn man altes loslässt, kann etwas neues erblühen

An Silvester lassen viele das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren, denken an die wunderbaren Weihnachtsmärkte, etwa in Forchtenberg oder Niedernhall, die man erst so richtig „nach“ Corona zu schätzen weiß und die in diesem Jahr wieder ohne Maske begangen werden durften. Die Kunst und Kultur durfte in unseren Alltag zurückkehren, ob in Form der Burgfestspiele in Jagsthausen mit der überaus lustigen Komödie Ladies Night oder in Form des Würth Open Airs in Gaisbach mit einem überragend ehrlichen und authentischen Wincent Weiss.

Wincent Weiss beim Würth Open ai am 24. Juni 2022. Foto: GSCHWÄTZ

Würth wächst weiter – wär hätte das gedacht? Der Bau einer Kita direkt neben der Freien Schule Anne Sophie auf den Taläckern schreitet voran. Ziehl-Abegg in Künzelsau wächst ebenso rapide. Beide Firmen schütten in diesem und im nächsten Jahre hohe Inflationsprämien an ihre Mitarbeiter:innen aus. Doch nicht alle haben dieses Glück.

Gebeutelt von schwindelerregender Inflation

Viele Menschen auch im Hohenlohekreis sind gebeutelt von den schwindelerregenden Energie- und Lebensmittelpreisen auch hierzulande, immer mehr drängen sich vor den Tafelläden. Die Inflation frisst das Geld scheinbar in Sekundenschnelle auf. Hinzu kommen zahlreiche Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern aus dem kriegsgebeutelten Ukraine zu uns und erbeten Hilfe.

Ankunft von Flüchtlingen in der Unterkunft im ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Ehrenamtliche versuchen ihr möglichstes und sind nach Monaten irgendwann am Ende ihrer Kräfte. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nun soll eine Zeit der Ruhe, des Innehaltens, der Stille sein, um neuen Kraft für das neue Jahr zu schöpfen. Neuen Mut und Energie zu tanken, um mit Freude auf die bevorstehende Zeit zu blicken.

Symbolfoto. Quelle: adobe stock

Was habt ihr für Ziele für 2023? Worauf freut ihr euch? Lasst Vergangenes vergangen sein, lass Wunden, die man euch vielleicht zugeführt hat, heilen, vergebt und vergesst, was war und was euch vielleicht geschadet und verletzt hat. Wendet euch 2023 Menschen zu, die es gut mit euch meinen und meint auch ihr es gut mit euer Umwelt. Seid bereit für Neues und Veränderung. Denn nur wenn man altes loslässt, kann neues erblühen.

Und vergesst nicht zu danken für alles, was euch im Leben bislang positives widerfahren ist.

DANKE an euch für Eure Treue und Euren Glauben an einen kritischen und mutigen Lokaljournalismus.

Winterliche Grüße sendet Euch

Dr. Sandra Hartmann

im Namen des gesamten GSCHWÄTZ-Redaktionsteams