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Einmal ohne, bitte: Fahrradfreundliche Stadt und Abfall vermeiden

Die nächste öffentliche Sitzung des Klimabeirates Künzelsau ist am Dienstag, 07. Februar 2023, Rathaus, Großer Saal, 3. Stock des Rathauses Künzelsau, um 18.30 Uhr.

Die Tagesordnungspunkte lauten wie folgt:

  1. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
  2. Vorstellung der Mitglieder des Klimabeirats
  3. Vorstellung Vortragsreihe „Zukunft Kima“
  4. Informationen der Stadtverwaltung zu aktuellen
  5. Aktivitätsbericht Klimazentrum Hohenlohekreis
  6. Projektteam Mobilität: erste Ergebnisse „fahrradfreundliche Stadt“
  7. Projektteam Abfallvermeidung in Kooperation mit Hohenlohe for Future: Update zu „Einmal ohne, bitte“
  8. Zukünftige Arbeitsschwerpunkte
  9. Aussprachen und Verschiedenes
  10. Nächste Sitzungstermine



Achtung! Geflügelpest geht wieder um

Biosicherheitsmaßnahmen für kleinere Geflügelhaltungen

Geflügelpest breitet sich aus – Allgemeinverfügung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Seit dem 21. Januar 2023 muss jeder Halter von Hühnern, Puten, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen einen Katalog von Maßnahmen einhalten, um eine Einschleppung der Geflügelpest zu vermeiden. Neben der Sicherung der Stalleingänge gegen unbefugtes Betreten, das Tragen von Schutzkleidung für betriebsfremde Personen sowie der Einhaltung von Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen ist es unbedingt erforderlich, dass Tierhalter unverzüglich das zuständige Veterinäramt informieren, wenn sie Krankheitserscheinungen oder unklare Todesfälle in ihrer Tierhaltung feststellen. Eine labordiagnostische Abklärungsuntersuchung ist für in Baden-Württemberg gelegene Betriebe kostenfrei.

Derzeit hohes Risiko der Geflügelpest-Ausbreitung in Baden-Württemberg

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat das Risiko zur Ausbreitung der Geflügelpest in Baden-Württemberg als „hoch“ eingestuft. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Demnach stellen besonders Wild- und Wasservögel das natürliche Reservoir für Geflügelpest-Erreger dar. Da das Virus aktuell deutschlandweit weitflächig in der Wildvogelpopulation auftritt, ist es zur Vermeidung von Ansteckungen besonders wichtig, jeden direkten oder indirekten Kontakt von gehaltenem Geflügel mit Wildvögeln soweit wie möglich auszuschließen. Die Biosicherheitsmaßnahmen, die per Gesetz bereits für Haltungen ab 1000 Tieren gelten, werden nun auch für kleinere Haltungen vorgeschrieben. Dies stellt eine wichtige Maßnahme dar, ein landeseinheitliches und flächendeckendes Schutzniveau zu erreichen.

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz weist zudem darauf hin, dass auch kleine Geflügelhaltungen zu privaten Zwecken beim zuständigen Veterinäramt angezeigt bzw. registriert werden müssen.

Die betreffende Allgemeinverfügung ist im Internet unter https://kurzelinks.de/9blh zu finden.




Neue Gesichter bei den Festspielen in Jagsthausen 2023

Das Besetzungskarussell dreht sich. In der Spielzeit 2023 kehren viele bekannte Gesichter nach Jagsthausen zurück, aber auch einige neue Gesichter können im Ensemble begrüßt werden. Eines davon ist Denis Fischer, der die Hauptrolle „Rio Reiser“ im gleichnamigen Stück „Rio Reiser – König von Deutschland“ geben wird. Außerdem komponiert er die Musik für „Des Kaisers neue Kleider“ und spielt den „Narr“.

Des Kaisers neue Kleider

Wenn auch nach außen noch nicht sichtbar, laufen die Vorbereitungen im Hintergrund bereits auf Hochtouren. Die künstlerische Abteilung steckt in den Endzügen der Besetzungsplanungen, um das Ensemble für die Saison 2023 zu komplettieren, Castings, Kostüm- und Bühnenbildbesprechungen fanden statt. Bereits im März nehmen die Mitarbeiterinnen in der Schneiderei ihre Arbeit auf.

„Mein Bruder hat mich damals mitgeschleift“

„Ich hatte das Glück „Rio“ zufällig 1991 live in der Schmidtshow auf der Reeperbahn in Hamburg zu sehen. Mein Bruder hat mich damals mitgeschleift. Er sang: „Halt dich an deiner Liebe fest“. Ganz allein am Klavier. Das hatte eine unglaubliche Energie. Danach lief er im Backstage an mir vorbei, ganz verdruckst und unsicher. Für mich ist Rio Reiser bis heute der beste Texter deutschsprachiger Songs. Ohne Schnörkel, ehrlich und geradeaus. Als ich 1978 geboren wurde, hat er schon solche Songs wie „Land in Sicht“ geschrieben. Damit war er seiner Zeit und all seinen Kollegen weit voraus. Als Sänger hat er diese raue Energie und trifft direkt ins Herz. Ich freue mich riesig darauf diese Lieder live auf die Bühne zu bringen“, so Schauspieler und Sänger Denis Fischer.

Rocky Horror Picture Show

Denis Fischer, der neben der Titelrolle im gleichnamigen Stück „Rio Reiser – König von Deutschland“ auch im Kinderstück „Des Kaisers neue Kleider“ als „Narr“ zu sehen ist, wurde 1978 im Norden Deutschlands geboren, machte er im Alter von 16 Jahren erste Erfahrungen als Musiker in Kneipen und Bars. Seit 1999 arbeitet er als Sänger und Schauspieler in der freien Kunst- und Kultur-Szene. Im selben Jahr schlüpfte er auch in erste Theaterrollen am Jungen Theater Bremen. Seit 2004 fester Gast am Künstlerhaus Schwankhalle Bremen. Neben seinen schauspielerischen Tätigkeiten engagierte er sich dort in den Bereichen Konzeption und Programmplanung und war von 2013-15 künstlerischer Leiter des Hauses. Mit seinen Soloprogrammen ist Fischer deutschlandweit unterwegs. Als Regisseur hatte er zuletzt Premiere mit: „Wildes Berlin“, einer Produktion des BKA Theaters in Koproduktion mit dem Admiralspalast Berlin. 2017 erschien mit dem Album: „Sommer in der Stadt“ Fischers erste CD mit ausschließlich eigenen, deutschsprachigen Songs. 2018 war Fischer neben Theaterprojekten mit seinem Liederabend: „Denis Fischer singt Cohen“ auf Tournee. Ein Highlight 2019 war sein Mitwirken bei den Clingenburg Festspielen. Dort war er in der Rolle des Frank‘n‘Furters in der „Rocky Horror Show“ zu sehen. Hierfür bekam er den Preis „Publikumsliebling 2019“.

Bedürfnis nach Gerechtigkeit

Eva Hosemann, die künstlerische Leiterin der Burgfestspiele wird bei „Rio Reiser – König von Deutschland“ selbst Regie führen und freut sich sehr auf dieses Stück: „Rio Reiser ist für mich nicht nur ein Musiker, der uns sowohl mit „Ton Steine Scherben“, als auch als Solokünstler viele unvergessliche Hits geschenkt hat, sondern ein Ausnahmemensch. Immer mit dem „Ohr auf der Schiene der Geschichte“ und dem Zeitgeist und dem Herz am Dilemma des Menschschein. Klar, zart und mit einem großen Bedürfnis nach Gerechtigkeit, das ihn auch laut werden ließ, von vielen vereinnahmt blieb er weit über seinen Tod hinaus solitär.“

Hauptsponsor Würth

Die Burgfestspiele Jagsthausen möchten sich auf diesem Wege für die große Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, des Landkreises Heilbronn und der Gemeinde Jagsthausen bedanken. Ein aufrichtiger Dank gilt dem Hauptsponsor Adolf Würth GmbH & Co. KG, dem Sponsor ZEAG Energie AG, dem Förderverein „Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen e. V.“, der KulturStiftung der Kreissparkasse Heilbronn, der SV SparkassenVersicherung, dem Deutschen Bühnenverein und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit dem Förderprogramm „Neustart Kultur“.

Karten für alle Stücke gibt es online unter http://www.burgfestspiele-jagsthausen.deper Mail unter info@burgfestspiele-jagsthausen.de, telefonisch unter 07943 912345 oder persönlich im TicketCenter.

 




Bürgermeister Neumann: „„Wir hoffen, dass die Anzucht der Samen gelingt und wir den ein oder anderen Baum auf Künzelsauer Stadtgebiet als Friedenssymbol auspflanzen können“

Gingko-Samen aus Hiroshima kommt in Künzelsauer Erde

Wenn es wärmer wird, werden im Bauhof Künzelsau Samen von einem Nachkömmling jenes Ginkgobaumes, der nur 800 Meter entfernt von der Einschlagstelle der Atombombe in Hiroshima die Explosion überlebt hat, in Anzuchterde landen. Das geht aus einer Presseerklärung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor, die wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Die Organisation Mayos for Peace sendet diese Samen in alle Welt. Der Ginkgo ist zu einem weltweiten Symbol von universaler Geltung und Bedeutung geworden, da er mit seiner Kraft und Widerstandsfähigkeit allen bisherigen Herausforderungen seines nun schon 300 Millionen Jahre alten Lebens erfolgreich begegnet ist. „Wir hoffen, dass die Anzucht der Samen gelingt und wir den ein oder anderen Baum auf Künzelsauer Stadtgebiet als Friedenssymbol auspflanzen können“, so Bürgermeister Neumann.

Seit Mai 2022 ist Künzelsau Mitglied bei Mayors for Peace – Bündnis für den Frieden. Den Beitritt unterstützte der Künzelsauer Gemeinderat einstimmig.

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verantwortlich sind, versucht die Organisation Mayors for Peace durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. In Deutschland sind rund 800 Städte Mitglied.

Aufruf an Schüler:innen in und aus Künzelsau | Malwettbewerb „Friedliche Städte“

Zum anderen ruft Mayors for Peace jährlich zu einem internationalen Malwettbewerb auf, bei dem sich auch Künzelsau beteiligt. So sind alle Schüler:innen und Schüler in und aus Künzelsau im Alter von sechs bis 15 Jahren aufgerufen, zu Farbe und Papier zu greifen, um ein kreatives Werk zu gestalten, das für eines steht: FRIEDEN. Friedliche Städte, Frieden auf der Welt. Ist kein Krieg schon Frieden? Was kann ich für den Frieden tun? Frieden beginnt bei uns, in unserer Familie, vor unserer Haustür, mit unseren Nachbarn, in unseren Städten, in unserer Gesellschaft. Nur eine Gesellschaft, die in Frieden miteinander lebt, kann auch nach außen Frieden stiften.

Bis Ende März 2023 sind die Werke im Rathaus Künzelsau abzugeben. Dabei ist es wichtig, dass durch eine Kennzeichnung hinten auf dem Bild oder durch einen Anhänger klar ist, wer das Werk geschaffen hat: Name, Adresse, am besten eine E-Mail-Adresse und die Altersangabe sind zu nennen. Die Kunstwerke können im Bürgerbüro im Künzelsauer Rathaus abgegeben werden.

Jedes Bild gewinnt

Zwei Altersgruppen werden im April 2023 von einer mehrköpfigen Künzelsauer Jury bewertet: Schüler:innen von sechs bis zehn Jahren sowie von zehn bis 15 Jahren. Ausgestellt werden die Werke anschließend im Foyer des Rathauses. Jedes Werk gewinnt, denn es gibt eine „Überraschungsbox“, aus der man sich eine kleine Belohnung greifen kann. Die Siegerbilder mit den Plätzen eins bis drei bekommen jeweils einen individuellen Preis und nehmen am Internationalen Wettbewerb im Herbst des Jahres teil, indem die Kunstwerke nach Japan gesandt werden. Damit das Bild am internationalen Wettbewerb teilnehmen kann, ist das Format DIN A4 oder A3 einzuhalten.

Kontaktdaten für den Malwettbewerb

Sibylle Fünfer, Mitarbeiterin im Amt für Nachhaltige Entwicklung und Bürgerbeteiligung bei der Stadtverwaltung Künzelsau; sibylle.fuenfer@kuenzelsau.de, Telefon 07940 129-103.

Die Stadt Künzelsau freut sich auf viele Teilnehmende und kreative Beiträge.

Zum Foto: Am 8. Juli 2022 wehte zum ersten Mal die Flagge zum weltweiten Flaggentag des Netzwerkes „Mayors for Peace“ in Künzelsau. Foto Stadtverwaltung Künzelsau. Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Jetzt bewerben für 50 neue Bauplätze in Michelbach am Wald

50 Bauplätze werden in Michelbach am Wald erschlossen. Bewerbungsstart für Einfamilienhäuser ab 3. Februar.

bei Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt setzte Oberbürgermeister Thilo Michler im Beisein von Anwohnern, Vertretern der Stadtverwaltung, Gemeinde- und Ortschaftsräten, sowie Baufirmen und Erschließungsträgern, am Montag, den 30. Januar 2023, zum Spatenstich im Neubaugebiet Göckes I im Öhringer Teilort Michelbach am Wald an. „Nach einem langen und nicht einfachen Planungsprozess mit diversen Änderungen und Ergänzungen, freue ich mich sehr, heute mit Ihnen diesen Spatenstich zu feiern. 50 Bauplätze werden nun in beeindruckender Lage mit weitem Blick auf Öhringen und das Hohenloher Land erschlossen. Ich wünsche allen Firmen ein zügiges und sicheres Vorankommen und danke allen Anwohnern für ihre Geduld mit der Baustelle“, sagte Oberbürgermeister Thilo Michler.

kein einfacher Planungsprozess

Gerade eine Woche vorher, am 24. Januar, hatte der Öhringer Gemeinderat die Bauplatzpreise für die 40 städtischen Bauplätze mit einer zehnprozentigen Erhöhung festgesetzt und den Vergaberichtlinien für das rund 2,6 Hektar große Neubaugebiet zugestimmt. 275 Euro kostet nun der Quadratmeter für die städtischen 25 Einfamilien- und zehn Doppelhausbauplätze. 385 Euro pro Quadratmeter wurden für die zwei Mehrfamilienhaus- und drei Ketten- und Leanhausbauplätze beschlossen. Die restlichen zehn Bauplätze sind in Privatbesitz, werden aber vom Erschließungsträger zugleich für die Bebauung vorbereitet.

275 Euro pro Quadratmeter

Am 3. Februar startet der Bewerbungszeitraum für die städtischen Einfamilien- und Doppelhausbauplätze. Ab dem 17. Februar kann man sich für Ketten-, Lean- und Mehrfamilienhäuser bewerben. Alle Informationen zum Baugebiet und zur Bewerbung sind auf der städtischen Homepage unter www.oehringen.de/stadt/bauen-und-wohnen/ hinterlegt. Auch Baugemeinschaften für Doppelhäuser können Bewerbungsunterlagen ab 3. Februar einreichen.

Fertigstellung für Herbst 2023 geplant

OB Thilo Michler und Erschließungsträger Bernd Willibald vom Ingenieurbüro IFK aus Mosbach betonten die besonderen geografischen Umstände des Baugebietes, die für Planungsmehraufwand gesorgt hatten. Der Planungsprozess für ein kleineres Gebiet begann schon im Sommer 2019. Ab Mitte des Jahres 2020 wurde wegen der Anbindung an die Kreisstraße 2387 neu gedacht. Vor allem beim Umgang mit Wasser brachte die erhöhte Lage Herausforderungen mit sich. So wird eine Druckerhöhungsanlage gebaut. Zusätzlich wird Starkregen in einem neuen Feuerlöschteich und durch gut 50 verpflichtende Zisternen mit je 3000 Litern Fassungsvermögen auf jedem Grundstück aufgefangen und dort gleichzeitig ökologisch sinnvoll als Gieß- und WC-Spülwasser genutzt. Rund zwei Kilometer Schmutz- und Regenwasserleitungen inklusive Regenwasserableitung zum Regenrückhaltebecken werden verbaut. Die Erschließungskosten für die Firma Wolf und Müller belaufen sich auf 4,65 Millionen Euro. Die Ausschreibung der Arbeiten erfolgte Mitte 2022. Seit Oktober 2022 ist der Bebauungsplan rechtskräftig. Aufgrund der hohen Auslastung, konnten die Firmen erst jetzt mit den Arbeiten beginnen. Fertigstellung ist für Herbst/Ende 2023 geplant.

Zeitplan

Neu ist, dass die Zufahrt zum Baugebiet durch eine verbreiterte Straßenführung mit Querungshilfe (Mittelinsel) und neuer Linksabbiegespur vereinfacht wird. Hinzu kommt ein neuer Gehweg entlang der Hauptstraße nach Westen zur Bushaltestelle „Michelbach Siedlung“ (an der Einmündung Sonnenbergstraße).

Zeitplan

Öffentliche Ausschreibung der Einzel- und Doppelhausbauplätze zur Einzelvergabe und Vergabe an Baugemeinschaften 

  • Beginn der Bewerbungsphase: Freitag, 03.02.2023
  • Ende der Bewerbungsphase: Freitag, 24.03.2023, 12 Uhr
  • Anschließend Prüfung der Bewerbungen
  • Nichtöffentliche Losung der Bauplätze in KW 13-14/2023
  • Vergabe der Bauplätze im Gemeinderat: Dienstag, 25.04.2023
  • Anschließend Mitteilung der Ergebnisse an Teilnehmer

Konzeptvergabe (2 Mehrfamilienhausbauplätze-, 1 Ketten-/Leanhausbaufeld)

  • Beginn der Ausschreibung: Freitag, 17.02.2023
  • Abgabe Konzeptvorschläge: Freitag, 05.05.2023, 12 Uhr
  • Anschließend Vorprüfung durch die Stadt
  • Sitzung des Bewertungsgremiums: Montag, 19.06.2023
  • Vergabe der Bauplätze im Gemeinderat: Dienstag, 25.07.2023
  • Anschließend Mitteilung der Ergebnisse an Teilnehmer

Quelle: Stadtverwaltung Öhringen




Helau, Alaaf und Duldeldidü…Fasching is coming

Fasching is coming…auch in den Hohenlohekreis. Anbei veröffentlichen wir einen kleinen Überblick über Faschingsveranstaltungen – ohne Gewähr auf Vollständigkeit:




„Hier hatten wir die Fokus auf der Haselmaus und die Gelbbauchunke“

„Hier bei uns im Windpark hatten wir den Fokus auf die Haselmaus und die Gelbbachunke“, erklärt Markus Pubantz todernst dem schmunzelnd dreinschauenden Moderator von der Heute-Show. Die ZDF-Heute-Show war zu Besuch in Niedernhall, genauer gesagt, bei dem Bürgerwindpark Hohenlohe und lies sich die über 50 Aktenordner zeigen, die die GmbH mittlerweile zur Antragstellung  und Genehmigung eines neues Windkraftrades braucht.

Gelbbauchunke.

Bürokratiewahnsinn schlechthin

Wobei Pubantz das alles noch sehr locker sieht. „Die Gelbbauchunke ist aber auch wirklich putzig“, bemerkt er in dem Video über die Froschlurchart. „Jedes Projekt beinhaltet eben eigene Herausforderungen.“

Gießen für die Lurche

„Wir haben hier über 20 Gelbbauchunkentümpel erschaffen.“ Das sei einer der Auflagen, die in den Genehmigungen drinstehe. Diese gelte es auch zu gießen von den Betreibern, damit sie nicht austrocknen – im Sommer täglich, ansonsten reicht das zweimal wöchentlich. Den Gelbbauchunken geht es bei uns gut.“

Strom geht in die Schweiz

In dem Heute-Show-Beitrag geht es darüber hinaus um die deutschen Stromnetze, die noch größtenteils von 1990 sind und um autarke Stromdörfer, etwa in Bayern, die mehr Strom produzieren, als sie brauchen. Der Überschuss geht in die Schweiz als derzeit Höchstbietenden für diesen Strom. „Wie Deutschland den Ausbau der Erneuerbaren Energien verkackt“, lautet der sehr deutliche Titel des TV-Beitrages der Heute-Show.

Markus Pubantz (rechts) erklärt im Windpark in Niedernhall der Heute-Show, wie viele Aktenordner mittlerweile zusammenkommen, um ein Windrad genehmigt zu bekommen.

 




„Deutlich gestiegene Zinsen und Baukosten machen es derzeit gerade jungen Familien schwerer, sich den Wunsch von der eigenen Traumimmobilie zu erfüllen“

Die Sparkasse Hohenlohekreis hat am 24. Januar 2023 eine Bilanz Ihres Geschäftsjahres 2022 veröffentlicht. Dabei verweist die Sparkasse auf der Problem der hohen Inflation infolgedessen Erspartes an Wert verliert. Dadurch würden Kund:innen mehr nach alternativen Anlagemöglichkeiten wie Werpapieren Ausschau halten.

Inflation frisst Sparguthaben auf

Die Sparkasse selbst konnte 2022 sich über 6 Prozent mehr Kundeneinlagen freuen. Die Einlagen der Sparer:innen stiegen inflationsbedingt allerdings nur um 2 Prozent. Dieser Trend dürfte sich aufgrund der anhaltenden Inflation fortsetzen.

Der Nettoabsatz an Wertpapieren ist auf fast 55 Mio. Euro gestiegen. „Die konjunkturellen Unsicherheiten boten auch immer wieder gute Einstiegschancen an den Kapitalmärkten. Wir konnten Zuflüsse über alle Wertpapierarten hinweg feststellen. Besonders gefragt waren strukturierte Anleihen und Fondslösungen“, sagt Sparkassenchef Bernd Kaufmann.

Steigende Zinsen lassen Nachfrage nach Finanzierungen von Häuslebauern sinken

Die dynamische Kreditnachfrage der Vorjahre setzte sich in 2022 weiter fort, so dass erstmals die Marke von 1,5 Mrd. Euro beim Kundenkreditvolumen überschritten werden konnte. Im Firmenkundengeschäft waren speziell kurzfristige Finanzierungen gefragt, da
die wiederkehrenden Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten viele Unternehmen veranlasste ihre Lagerbestände vorsorglich zu erhöhen. Die Ausleihungen für den privaten Wohnungsbau konnten erneut um über 9 Prozent gesteigert werden. Bei den Neuzusagen für private Baufinanzierungen hat die Dynamik im Jahresverlauf hingegen nachgelassen. Deutlich gestiegene Zinsen und Baukosten machen es derzeit gerade jungen Familien schwerer, sich den Wunsch von der eigenen Traumimmobilie zu erfüllen.

Frühzeitiges Bausparen gefragt

Die gestiegenen Bauzinsen rückten für viele Kundinnen und Kunden die Vorteile des frühzeitigen Bausparens stärker ins Blickfeld. Vorstandsvorsitzender Kaufmann erläutert dazu: „Unsere Beraterinnen und Berater haben unsere Kunden intensiv über frühzeitige
Zinssicherungsstrategie beraten und passgenaue Lösungen für sie entwickelt.“

Internationales Geschäft auf Wachstumskurs

Im fünften Jahr der Zusammenarbeit mit der S-International Baden-Württemberg Nord zeigte sich das Internationale Geschäft sehr dynamisch. „Durch unser gemeinsames Kompetenzzentrum mit mittlerweile fünfzehn weiteren Sparkassen haben wir hier ein sehr
erfahrenes und kompetentes Expertenteam. Unsere Lösungen für das Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement wissen viele unserer mittelständischen Kunden zu schätzen. Das gilt gerade in so volatilen Phasen, wie wir sie in 2022 an den Zins- und Währungsmärkten erlebt haben“, erklärt Kaufmann.

Jahresüberschuss von gut 2 Millionen Euro

Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich gut 2 Mio. Euro betragen.

Die Folgen der Zinswende werden auch im Jahr 2023 die Entwicklung der Sparkasse prägen. Dazu Kaufmann: „Unsere Sparkasse ist für das veränderte Zinsumfeld gut aufgestellt. Wir blicken deshalb recht optimistisch nach vorne.“ Und weiter: „Im Sinne unserer Kund:innen hoffen wir, dass sich der zarte konjunkturelle Hoffnungsschimmer verfestigt und auch eine nachhaltige Rückkehr zu wieder deutlich niedrigeren Inflationsraten im Jahresverlauf 2023 gelingt.“ Die Sparkasse Hohenlohekreis beschäftigt derzeit 308 Mitarbeiter:innen.




„Unvorstellbar und unfassbar für uns alle“

Die Nachricht am 25. Januar 2023 brach vielen Hohenloher:innen das Herz. Der schwer herzkranke Marcel aus Niedernhall (20) (wir berichteten) ist verstorben. Besonders bitter: Der Verein Lächelwerk hat kurz zuvor die benötigte Spendensumme für die lebensnotwendige Therapie in den USA zusammenbekommen. Dr. Sandra Hartmann hat mit dem Vereinsvorsitzenden, Alex Göbel
gesprochen.

Alex Göbel ist der Vereinsvorsitzende von Lächelwerk. Foto: Lächelwerk

Marcel mit seinem Vater Damir Klisan und seiner Mutter Manuela kurz vor Weihnachten 2022. Foto: GSCHWÄTZ

„Wir haben die Summe für Marcels Therapie um 08.40 Uhr in die USA überwiesen, um 08.42 Uhr stirbt der Junge.“
„Wir haben die Summe für Marcels Therapie um 08.40 Uhr in die USA überwiesen, um 08.42 Uhr stirbt der Junge. Das ist doch nicht normal. Es wären doch nur noch ein paar Meter für Marcel gewesen.“ Göbel kann es selbst noch gar nicht richtig fassen, was geschehen ist. 241,326 Euro steht aktuell auf dem Spendenaufruf bei betterplace.de. Und: Erfolgreich finanziert. „Es bricht uns das Herz, Euch von Marcels Tod berichten zu müssen.“ So meldet sich der Verein Lächelwerk aus Schmallenberg über facebook nach Marcelsl plötzlichem und unerwarteten Tod zu Wort. „Marcel ist heute Morgen im Krankenhaus verstorben. Dieser junge Mann, dieser lebensfrohe Mensch, war so voller Hoffnung. Voller Hoffnung auf sein neues Leben. Seine Kraft aber hat nicht mehr gereicht. So kurz vor seinem Ziel, der Therapie in den USA.

Marcel Klisan kam mit einem der schwersten Herzfehler überhaupt auf die Welt. Foto: GSCHWÄTZ

„Wir sind geschockt“
Wir sind geschockt, betäubt. Doch wir müssen Euch diese furchtbare Nachricht mitteilen, weil Ihr mit Euren Spenden so sehr versucht habt Marcel zu helfen. Wir wären dankbar, wenn wir Eure Spenden für die Unterstützung von Marcels Familie sowie weitere Herzkinder einsetzen dürfen. Doch Spenderinnen und Spender, die Ihre Spende zurückhaben möchten, melden sich bitte unter info@laechelwerk.de (bitte mit vollständigem Namen / Summe / Überweisungsdatum). Wir veranlassen alles Weitere. Wir bitten Euch nur darum, uns etwas Zeit dafür zu geben. Wir sprechen Marcels Familie unser tiefstes Mitgefühl aus. Es zerreißt uns, dass Ihr nun so leiden müsst. Wir wünschten, wir könnten Euch den Schmerz nehmen. Marcel, wo auch immer Du nun bist. Es ist furchtbar, was passiert ist. Du bleibst in unseren Herzen als witziger, lieber Mensch, der viel zu früh gehen musste. Ruhe in Frieden. ❤️

Spendenaufruf auf betterplace.de

Schwere Lymphentzündung

Marcel starb in der Uniklinik Tübingen, nachdem er wegen einer schweren Lymphentzündung in den Beinen ins Krankenhaus kam. Sein Zustand habe sich, so Göbel, innerhalb von Stunden komplett gedreht. Das sei für alle Beteiligten, auch für die Ärzte in den Vereinigten Staaten „Unvorstellbar und unfassbar“ gewesen.

„Wenn jemand sein Geld wiederhaben möchte, ist das kein Problem“

Zahlreiche Hohenloher:innen, auch ortsansässige Firmen, haben für Marcel in den vergangenen Wochen gespendet. „Wenn jemand sein Geld wieder haben möchte, ist das kein Problem“, sagt Göbel. „Das, was nicht zurückgefordert wird, wird an andere herzkranke Kinder gehen.“ In zwei Wochen fliegt ein junges Mädchen zu derselben Therapie in die USA, wie es auch für Marcel angedacht war.

Ein weiteres Mädchen muss wegen einer Zweitbehandlung ebenfalls in die Staaten. Hier fehlt noch fast der komplette Behandlungsbetrag von rund 70.000 Euro plus Unterkunft und Flüge. Viele betroffene Familien trauen sich laut Göbel vor lauter Scham, dass sie das finanziell nicht alleine stemmen können, nicht in die Öffentlichkeit. Marcels Familie fiel dies ebenfalls nicht leicht, aber sie wussten: Alleine bekommen wir diese enorme Therapiesumme nicht zusammen.

„Du darfst fallen. Du darfst krank sein.“

„Wenn so ein Kind erkrankt, erkrankt das ganze familiäre System“, weiß Göbel, der selbst vor einigen Jahren an Krebs erkrankt ist. Den Verein Lächelwerk hat er gemeinsam mit seiner Frau 2017 gegründet. „Wir unterstützen hauptsächlich schwer chronisch erkrankte und an Krebs erkrankte Kinder.“ Mit zwei Kindern haben sie angefangen. Derzeit betreuen sie 126 Kinder. „Alle Erkrankten haben ein Problem: Wenn sich dein Leben komplett auf den Kopf stellt und du psychisch und finanziell komplett herunterfährst, fängt dich keiner auf. Das Einkommen fällt weg. Der Lebensmut fällt weg.“ Wir sind da, um den Betroffenen zu sagen: „Du darfst fallen. Du darfst krank sein. Wir sind für euch da und kümmern uns.“ Das Problem im heutigen Gesundheitssystem: Man bekomme Standardbehandlungen, aber Medikamente und Behandlungen, die teuer, aber von großem Nutzen sind, fielen oft raus aus dem Leistungskatalog.

Die Solidarität der Gemeinschaft

Die Familie Klisan hat das Geld durch Spenden zusammenbekommen. Die Solidarität der Gemeinschaft hat sie getragen. Jeder hat mit ihnen gelitten und gehofft. „Die gemeinnützige Arbeit wichtiger als je zuvor, da überall immer mehr eingespart wird“, sagt Göbel. Jeden Tag setzt er sich mit dem Tod auseinander, jeden Tag versucht er zu retten, was möglich ist. Aus eigener Erfahrung weiß er: „Du kannst weitermachen oder stehenbleiben.“ Mittlerweile ist Lächelwerk ein Vier-Mann-Team mit diversen Ehrenamtlichen. „Wir sind eine Organisation zum Anfassen“, betont Göbel. Sie seien Rund-um-die Uhr für die Familien, die sie betreuen, da. Auch jetzt hat er der Familie Klisan gesagt: „Zieht euch zurück. Nehmt euch die Zeit der Trauer. Wir stellen uns für euch der Flut an Anfragen, die jetzt vermutlich kommen wird.“

Text: Dr. Sandra Hartmann

Video: Marcel, Spendenaufruf, aufgenommen kurz vor Weihnachten 2022. Quelle: GSCHWÄTZ/Archiv

WDR-Beitrag über den Verein Lächelwerk und Marcel: Krebshilfe in Schmallenberg: Interview mit „Lächelwerk“-Gründer Alex Göbel – Westfalen-Lippe – Nachrichten – WDR




Holzpellets oder Wärmepumpe?

Die Vortragsreihe „Zukunft Klima“ von der Stadtverwaltung Künzelsau startet mit einem Vortrag von Professor Ekkehard Laqua am Donnerstag, den 09. Februar 2023. Dabei es geht um Energieeinsparpotenziale im Einfamilienhaus.

Energieeinsparpotenziale im privaten Einfamilienhaus

Die Energiekosten sind in den letzten Monaten deutlich angestiegen und die Auswirkungen sind in vielen Bereichen zu spüren. Energie zu sparen zahlt sich daher aus und schützt zudem das Klima. Welche Potenziale gibt es im privaten Einfamilienhaus, Energie einzusparen und sinnvoll einzusetzen?

Holzpellets oder Wärmepumpe?

Der Vortrag „Energieeinsparpotenziale im privaten Einfamilienhaus“ von Professor Dr.-Ing. Ekkehard Laqua greift dieses Thema auf. Anhand ausgewählter Sanierungsbeispiele wird aufgezeigt, wie viel Energie eingespart werden kann. Wie kann ein Sanierungsfahrplan aussehen? Wie können regenerative Energien eingebunden werden? Wie unterscheiden sich verschiedene Heizsysteme (wie Holzpellets oder Wärmepumpe)? All dies sind Themen an diesem Abend.

Professor Dr.-Ing. Ekkehard Laqua lehrt an der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule und ist Leiter des Studiengangs Wirtschaftsingenieurswesen – Energiemanagement.

Vortrag im Rathaus

Der Vortrag „Energieeinsparpotenziale im privaten Einfamilienhaus“ findet am Donnerstag, 9. Februar 2023 um 19.30 Uhr im Großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus, Stuttgarter Straße 7, statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Rafaela van Dorp, E-Mail rafaela.vandorp@kuenzelsau.de oder Telefon 07940 129-102.

„Zukunft Klima“

2023 dreht sich in Künzelsau alles um die „Zukunft Klima“. Klimapositiv soll die Stadtverwaltung Künzelsau arbeiten. Das hat der Gemeinderat als Ziel bis 2030 vorgegeben. Parallel dazu soll die gesamte Stadt Künzelsau weiter den Weg zur klimaneutralen Kommune gehen. Über das ganze Jahr 2023 gibt es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen zum Jahresthema, unter anderem eine gemeinsame Vortragsreihe von Klimabeirat und Stadtverwaltung Künzelsau. Interessierte können sich umfassend zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Klimaschutz informieren und mit Experten ins Gespräch kommen.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

Weitere Klima-Termine

Donnerstag, 20. April 2023: Künzelsau auf dem Weg zur Klimaneutralität: Wie kann dies umgesetzt werden? Maren Krämer und Maximilian Scholze, Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule

Donnerstag, 11. Mai 2023: Klimaneutral, saisonal, regional und gesund einkaufen; Joachim Schröder, Leiter Klima-Zentrum Hohenlohekreis und weitere Referenten

Donnerstag, 28. September 2023: Wasserstoff – Energieträger der Zukunft; Dr. Harald Drück, Universität Stuttgart und Vorsitzender Klimabeirat Künzelsau

Donnerstag, 12. Oktober 2023: Nachhaltige und klimapositive Gebäude, Dr. Stephan Anders, Abteilungsleiter Netzwerk und Beratung, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Donnerstag, 9. November 2023: Ökobilanz – mein persönlicher CO2-Fußabdruck Prof. Dr.-Ing. Anke Ostertag und Dipl.-Ing. (FH) Anke Stier, Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule