1

Künzelsau gehört zu den beliebtesten Kleinstädten Deutschlands

Wo ist der ideale Standort für eine neue dritte und dringend benötigte Kindertagesstätte (Kita) in Taläcker? Kann die Grundschule Taläcker so erweitert werden, dass der Raumbedarf gedeckt werden kann? Wie können übergangsweise dringend benötigte Betreuungs- und Schulplätze in Taläcker geschaffen werden, bis Neubau und Sanierungen bestehender Kita- und Schulgebäude fertig sind? Mit diesen Fragen und anderen konzeptionellen Überlegungen hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 31. Januar 2023 beschäftigt. Die Fraktion SPD & Grüne hat beantragt, diesen und die beiden folgenden Tagesordnungspunkte zu beraten.

Familienzentrum auf Taläcker

Nach ausführlicher Diskussion hat der Gemeinderat einstimmig den von Martin Joos, zuständiger Projektmanager bei der Stadtverwaltung Künzelsau, präsentierten konzeptionellen Überlegungen zur Weiterentwicklung des Kita- und Grundschulangebotes in Taläcker einmütig zugestimmt. Außerdem legt der Gemeinderat für die weiteren Planungen die von Stadtverwaltung ermittelten Bedarfszahlen und Raumbedarfe (Kita-Gruppen und Klassenzüge) zugrunde und beschließt Einzelschritte: Eine dreigruppige Interimskrippe soll in Taläcker errichtet werden. Die Kita Taläcker II soll um drei Gruppen einschließlich Nebenräumen erweitert werden – sofern die erforderlichen Flächen hierfür zur Verfügung stehen. Auch das Gebäude der Grundschule Taläcker wird Erweiterungsbedarf festgestellt – um Räume für Lehrende, den Verwaltungsbereich, die Ganztagesbetreuung und die Mensa. Mit der Planung für eine sechsgruppige Kita Taläcker III wird umgehend begonnen. Parallel wird geklärt, ob deren neuer Standort beim evangelischen Gemeindehaus, neben der Grundschule oder auf einem Grundstück an der Taläckerallee sein wird.

Ob, wo und mit welchen Aufgaben ein Familienzentrum in Taläcker entsteht, damit wird sich der Gemeinderat in kommenden Sitzungen befassen. Wenn die neuen Gebäude bezugsfertig sind, kann die Interimskrippe wieder geschlossen werden. Dann muss auch geprüft werden, ob die Kita Taläcker I geschlossen oder umgebaut und weiterbetrieben werden soll.

Erzieher:innen händeringend gesucht

Um Fachkräfte im Erziehungsbereich halten und weiter ausbilden zu können und auch pädagogische Fachkräfte gewinnen zu können, beschließt der Gemeinderat, dass die begonnene Qualitätsoffensive fortgeführt wird. Die stellvertretende Hauptamtsleiterin Marion Hannig-Dümmler machte deutlich, wie wichtig die verschiedenen Ausbildungswege von pädagogischen Fachkräften für die Qualität der Betreuung sind.

30.000 Euro für Vereinsjugendförderung

Jährlich 30.000 Euro werden in Zukunft zur Vereinsjugendförderung im Haushalt zur Verfügung gestellt, so der einstimmige Beschluss des Gemeinderates. Es wird ein Arbeitskreis „Vereinsjugend“ gebildet, der Vorschläge zur sinnvollen Verwendung und Verteilung der Mittel erarbeitet und die Förderung nachhaltig weiterentwickelt. Der Arbeitskreis läuft unter der Verantwortung des Hauptamtes und des Jugendreferats. An den Arbeitskreissitzungen werden Vertreter der Fraktionen, der relevanten Vereine sowie bei Bedarf der Stadtkämmerei beteiligt.  Im Juni/Juli 2023 nimmt der Arbeitskreis seine Arbeit auf – dann verfügt das Jugendreferat über ausreichend Personalkapazitäten. Die Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen war bereits innerhalb der Stadtverwaltung angedacht, so Julia Knobel, stellvertretende Hauptamtsleiterin, bei der Präsentation der geplanten Vereinsförderung. Deshalb sind die 30.000 Euro bereits im Haushaltsplan-Entwurf enthalten.

Stadträt:innen erhalten mehr Geld

Ab der nächsten Legislaturperiode erhalten die Stadträt:innen unabhängig von der Dauer der Sitzung 60 Euro, die Mitglieder der Ortschaftsräte 30 Euro pro Sitzung und keine monatliche Entschädigung. Aufgrund des mehrheitlichen Beschlusses werden ab 2024 zehn Euro pro Sitzung mehr ehrenamtliche Entschädigung ausbezahlt. Der Satz lag und liegt ungefähr im Durchschnitt im Vergleich mit anderen Kommunen.

Abbruch ehemaliger Ziehl-Abegg-Hallen

Die Industriehallen in der Würzburger Straße hat die Stadtverwaltung Künzelsau von der Firma Ziehl-Abegg vor einiger Zeit erworben. Ziel ist es, den Standort Kocherwiesen als Einzelhandelsstandort zu sichern und auszubauen. Es gibt Überlegungen, dort auch die Endhaltestelle der Kochertalbahn einzuplanen und ein Parkhaus für den Park-and-Ride-Verkehr aus dem Umland zu bauen. Dafür müssen die bestehenden Hallen abgebrochen werden. Für einen Abbruch sprechen auch die aufwändige Verkehrssicherung und zu erwartende steigende Kosten für die Entsorgung des Abbruchmaterials.

Der Gemeinderat beauftragt die Stadtverwaltung mit der Ausschreibung der Leistungen zum Abbruch der ehemaligen Ziehl-Abegg-Hallen in der Würzburger Straße. Der Beschluss wird mit sechs Gegenstimmen gefasst.

Künzelsau gehört zu den beliebtesten Kleinstädten Deutschlands

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Ukraine-Krieg, möglicher Rückgänge der Gewerbesteuer, Pandemie-Auswirkungen und wenig zu erwartende Mittel von Bund und Land, zeichnet Bürgermeister Stefan Neumann bei der Haushaltseinbringung ein optimistisches Bild: „Zum Optimismus gibt es keine Alternative!“ Künzelsau wachse und gehört mit jetzt über 16.000 Einwohnenden „zu den 25 beliebtesten Kleinstädten Deutschlands. Künzelsau ist krisenfest, da wir einen funktionierenden Rahmen fürs Krisenmanagement, kurze Entscheidungswege, kurze Wege zum Netzwerk haben und finanziell leistungsfähig sind.“ Durch den gebührenfreien Kindergarten, das ein besonderes und einzigartiges Angebot für die Familien in Künzelsau ist, „spart eine Familie pro Kind rund 20.000 Euro über den Zeitraum des Kindergartenalters“. Kostenfreie Kindertagesstätten und eine hohe Qualität in der Betreuung sind ein doppeltes Plus für die Kinder und die Eltern. Das Wachstum bedeutet auch mehr Platzbedarf bei den Kindergärten und Schulen. Millioneninvestitionen in die kommunale Infrastruktur sind die Folge und auch bereits zum Teil in den Haushaltsplan aufgenommen, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann.

Parkhausneubau

Ebenfalls wichtig ist „Wohnraum für neue und ‚alte‘ Künzelsauer, vielfältig, finanzierbar und nachhaltig. Im klimapositiven Baugebiet Haselhöhe in Gaisbach wollen wir 2023 den Planungsprozess abschließen. Mustergültig wird dieses Projekt für weitere Baugebiete in der Stadt und darüber hinaus. Städtische Wohnbauprojekte wie im Hallstattweg runden diesen Prozess ab. Mit den Förderprogrammen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, LEADER, Ortskernsanierung Nagelsberg und Stadteingang Stuttgarter Straße bieten wir in der Beratung und Realisierung attraktive Möglichkeiten.“

Die laufenden Planungen zum Stadteingang Stuttgarter Straße beinhalten vieles bis hin zur künftigen Wärme- und Energieversorgung. „2024 startet zu Jahresbeginn die Altlastensanierung und es schließt sich der Parkhausneubau an. Die neue Erschließung werden wir über Etappen schrittweise realisieren, da größere Eingriffe in die Bundesstraße eng abgestimmt werden müssen und wir kein Interesse an einem Verkehrsinfarkt haben können. Gleichzeitig werden durch die enge Abstimmung die Baumaßnahmen des Parkhauses und des Kreishauses nicht behindert. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung am 14. Februar stehen weitere Vergaben hierzu an.“

Zum Schwerpunktthema 2023 „Zukunft Klima“ erwarten die Stadtverwaltung anspruchsvolle Vorhaben im Bereich Wärme- und Energieversorgung und Mobilität, die nur mit starken Partnern bewältigt werden können. „Den Klimabeirat, das Klimazentrum und die Einwohner- und Unternehmerschaft brauchen wir und ich bin dankbar für das vielfältige Engagement. Mit unser Strategie 2030, dem Gemeinderat und unserem Team bei der Stadtverwaltung werden wir weiter hart und konstruktiv an unseren Zielen und daraus abgeleiteten Maßnahmen arbeiten. Künzelsau darf und muss sich nicht verstecken. Wir sind ein echter Aktivposten in der Region der Weltmarkführer, sogar Hauptstadt dieser. Was wir hierzu brauchen? Menschen wie die Stadträtinnen, Stadträte und Menschen, die sich für ihre Stadt und unsere Gesellschaft engagieren. Nur so können wir trotz aller Schwierigkeiten – die uns umgeben – positiv und mit Optimismus Zukunft gestalten.“

Mit einem Zitat von Ludwig Erhard beendet Bürgermeister Stefan Neumann die Haushaltseinbringung: „Unser Tun dient nicht nur der Stunde, dem Tag oder diesem Jahr. Wir haben die Pflicht, in Generationen zu denken und unseren Kindern und Kindeskindern ein festes Fundament für eine glückliche Zukunft zu bauen.“

Eckdaten des Haushaltsplans 2023 (2022)

Alle Beträge in Millionen Euro

Im Ergebnishaushalt sind eingeplant: Erträge 60 (56), davon Gewerbeteuer 18,0 (22,0), Grundsteuer 3,15 (3,15), Einkommensteuer 10,3 (9,0), Schlüsselzuweisungen 6,65 (0,0).

Aufwendungen 48 (55), davon Personalaufwendungen 14,0 (12,42), Sach- und Betriebsaufwand 11,08 (9,04), Kreisumlage 6,4 (12,0). Daraus resultiert ein ordentliches Ergebnis von 11,04 (0,6).

Im Finanzhaushalt sind eingeplant: für Bauprojekte 23,34 (10,32) und erfreulicherweise ohne Kreditaufnahmen und Schulden im Kernhaushalt. Liquide Mittel 17,2 (20,30). Daraus resultiert ein Zahlungsmittelüberschuss aus dem Ergebnishaushalt von 13, 65 (1,25).

 

Stromlieferung 2024 bis 2026; Bündelausschreibung

Mit einem einstimmigen Beschluss ermächtigt der Gemeinderat die Stadtverwaltung an der europaweiten Ausschreibung der Gt-service Dienstleistungsgesellschaft mbH des Gemeindetages für die Bündelausschreibung Strom (hundert Prozent Ökostrom) 2024 bis 2026 teilzunehmen.

 

Unterstützung für DRK-Fahrzeug

Der DRK Ortsverein Künzelsau erhält für die Beschaffung eines neuen Einsatzgruppenfahrzeugs 10.000 Euro. Der Beschluss wird einstimmig gefasst.

 

Spenden

Der Gemeinderat beschließt die Annahme und Weiterleitung der Spende vom Freundeskreis Ganerben-Gymnasium e.V. in Höhe von 11.500 Euro für eine Kletterwand und einen Basketballkorb an das Ganerben-Gymnasium. Bürgermeister Stefan Neumann bedankt sich beim Freundeskreis für die Spende.

 

Nächste Sitzung am 14. Februar – Haushalt, Kindergarten- und Schulentwicklung

Bereits am Dienstag, 14. Februar 2023 um 18 Uhr findet die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung im Künzelsauer Rathaus statt. Dann werden der Haushaltsplan der Stadt und der Wirtschaftsplan der KünWerke 2023 verabschiedet. Weiter stehen auf der Tagesordnung die Vergabe von Arbeiten für den neuen Stadteingang und das Parkhaus, der Bebauungsplan für Freiflächenphotovoltaikanlagen in Belsenberg und die Bestattungsgebühren. Stadtrat Sanwald scheidet aus dem Gemeinderat aus.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Blaulichttag Öhringen wird zum Familienmagneten

Am Samstag, den 11. Februar 2023, fand passend zum Europäischen Tag des Notrufs 112 ein Blaulichttag im Rahmen von „50 Jahre Hohenlohekreis“ statt. Rund um das Ö-Center in Öhringen präsentierten sich Blaulichtorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr Öhringen, das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Polizei mit den Revieren Öhringen und Künzelsau, die Notfallseelsorge und das Landratsamt Hohenlohekreis. Rund 100 Ehrenamtliche aus den Organisationen sorgten für ein kurzweiliges Programm, das bei gutem Wetter Tausende Besucher anlockte.

Mit verschiedenen Mitmachaktionen konnten sich diese nicht nur über die Arbeit der Organisationen informieren, sondern auch selbst ihre Fähigkeiten testen. Es gab eine Übung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Puppe, eine Übung zum richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher sowie auch eine Fahrzeugausstellung mit historischen und modernen Einsatzfahrzeugen. In den Fahrzeugen sowie den Booten der DLRG konnte man Platz nehmen und sich einen Moment lang fühlen wie ein echter Retter. Vorführungen für Klein und Groß gab es von der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen, die verschiedene Einsatzübungen demonstrierten. Außerdem konnten sich die Besucher:innen wertvolle Tipps zu den Themen Einbruchsprävention, vorbeugender Brandschutz und Vorsorge im Krisenfall holen sowie sich über das ganze Spektrum der Aufgaben der Blaulichtorganisationen informieren.

Die Freiwillige Feuerwehr Öhringen bei einer Einsatzübung die technische Hilfeleistung an einem PKW. Fotos: Landratsamt Hohenlohekreis

Landrat Dr. Matthias Neth (Mitte) probiert sich an der Puppe für die Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Anleitung der Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes.

Landrat Dr. Mattias Neth (links) testet an Kreisbrandmeister Torsten Rönisch (rechts) die Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr Öhringen.

 




500.000 Euro für Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Würth-Gruppe spendet eine halbe Million Euro für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Mit einer Soforthilfe in Höhe von 500.000 Euro unterstützt die weltweit tätige Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau auf Initiative der Familie Würth die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Das Unternehmen möchte einen Beitrag zur schnellen Hilfe leisten und seine Solidarität zum Ausdruck bringen.
500.000 Euro gehen an die Hilfsorganisation UNICEF, die sich besonders für das Wohl von Kindern und Jugendlichen einsetzt und über ein internationales Netzwerk verfügt. Sie ist als eine von wenigen Hilfsorganisationen in Nordsyrien vor Ort und bereitet Hilfsmaßnahmen im Land vor. Die Würth-Gruppe unterstützt ihre Beschäftigten und deren Familien in den betroffenen Regionen darüber hinaus mit zahlreichen Soforthilfemaßnahmen.

 

„Wir sind zutiefst erschüttert über das Ausmaß und die schweren Schäden des Erdbebens in der Türkei und in Syrien. In der gegenwärtigen Notlage sehen wir es als unsere humanitäre Verantwortung, schnell und wirksam zu helfen. Mit unserer Spende möchten wir den Betroffenen in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen – ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.“

Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe

 

Die Würth-Gruppe hat acht Gesellschaften in der Türkei und beschäftigt über 900 Mitarbeitende.
Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In über 80 Ländern beschäftigt der Konzern weltweit mehr als 85.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.500 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2022 gemäß vorläufigem Jahresabschluss einen Umsatz von 19,95 Milliarden Euro. Mit 7.600 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Quelle: Würth




Klimazentrum für kleine Klimahelden

Kupferzell-Westernach: An KiTas und Schulen frühzeitig für das Thema Klimaschutz sensibilisieren: Dieses Ziel verfolgt ein Projekt des Klima-Zentrums Hohenlohekreis. Hierzu wurden verschiedene Unterrichtsprogramme entwickelt, die an sämtliche Altersgruppen in Bildungseinrichtungen angepasst werden können. Die Thematik kann ebenfalls für Projekttage oder Workshops weiterentwickelt werden. Gefördert wird das Projekt durch Gelder des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Der erste Grundbaustein der Initiative wurde vergangene Woche im Kindergarten Westernach gelegt.

„Viele Kinder betrachten Windräder als etwas ganz Normales“

Nachhaltigkeit, Klimaschutz und energetische Belange sind Begrifflichkeiten, die in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Deshalb ist es wichtig, deren Wert bereits im jungen Alter aufzuzeigen. Dieser Aufgabe haben sich Melina Hahn und Dorothee van Aken, Klimadozentinnen des Hohenlohekreises, angenommen. Die beiden Dozent:innen haben selbst Familie und im persönlichen Umfeld liegt ihnen die Thematik ebenfalls sehr am Herzen. Im Kindergarten Westernach haben sie dies nun unter Beweis gestellt. Zwei Gruppen von Kindern im Vorschulalter wurde auf spielerische Weise das Bewusstsein für Energie und wo sie herkommt vermittelt. Der Unterricht ist von der jeweiligen pädagogischen Fachkraft entsprechend begleitet worden.

Es wurde eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten genutzt, um die Kinder nicht mit dem Lehrstoff zu überfordern und Abwechslung zu bieten. Somit wird verhindert, dass das Interesse verloren geht. Die Geschichte vom Umweltschreck und der Umweltfee macht darauf aufmerksam, wo wir unbewusst überall Energie in unserem Alltag benötigen und das gemeinsame Basteln eines Windrades aus Papier regt zum Nachdenken über deren Nutzen an.

„Viele Kinder betrachten die großen Windräder inzwischen als etwas ganz Normales in unserer Umgebung, doch wissen gar nicht, dass es für diese einen sinnvollen Hintergrund gibt“, erklärt Frank Witt, Leiter des Kindergartens Westernach. Gemeinsam mit dem Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles hat er den Unterricht der beiden Dozentinnen aktiv verfolgt und sich daran beteiligt. Beide sind sich einig, dass das Potenzial dieses Programms noch weiter innerhalb des Hohenlohekreises ausgeschöpft und etabliert werden muss, da die Kinder mit so großer Begeisterung dabei waren.

„Wir ermutigen jeden Hohenloher“

Umso wichtiger ist es nun für das Klima-Zentrum Hohenlohekreis, sein Netzwerk aus Dozenten noch weiter auszubauen und noch mehr motivierte Kräfte zu sich ins Boot zu holen. „Wir ermutigen jede/n Hohenloher:in, der sich vorstellen kann, ein solches Programm mit uns zu entwickeln und zu präsentieren, sich bei uns zu melden. Der Umgang sowie das Bewusstsein unserer Kinder gegenüber der Natur und dem Klimaschutz ist einer der wertvollsten Beiträge für unsere Zukunft“, erklärt Joachim Schröder, Leiter des Klima-Zentrums.

Interessierte können sich bei Anregungen oder Fragen gerne an das Klima-Zentrum Hohenlohekreis wenden sowie Schulen und Kindergärten im Hohenlohekreis, die ebenfalls einen solchen Unterricht bei sich einplanen möchten. Gerne per E-Mail an klimazentrum@hohenlohekreis.de oder telefonisch unter 07940/18-1928.

 




Künzelsau sucht Vereine und Künstler für das Stadtfest 2023

2023 ist es wieder soweit: Die Innenstadt wird zur Festmeile, das Künzelsauer Stadtfest findet vom 14. bis 16. Juli 2023 statt. Mehrere Bühnen, zahlreiche Bands und Gruppen sowie Künzelsauer Vereine, die mit hunderten von Helfern für beste Verpflegung und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgen, machen das Stadtfest zu einem besonderen Erlebnis.

Die Vorbereitungen laufen bereits. Bis Mittwoch, den 01. März 2023, können sich interessierte Vereine für einen Standplatz anmelden. Für das Bühnen- oder Rahmenprogramm sind auch noch Anmeldungen möglich. Weitere Informationen und der Anmeldebogen sind erhältlich bei Laura Asum, E-Mail laura.asum@kuenzelsau.de, Telefon 07940 129-123.

 




Hohenloher Harley Freunden spenden 3.000 Euro für kranke Kinder

„Seit vielen Jahren organisieren die Harley Davidson Freunde Hohenlohe den mittlerweile international bekannten Hohenloher Harley Run. Das Tolle daran, Sie denken dabei immer an Kinder, die Unterstützung benötigen“, sagt Manuela Giesel vom Diakoneo – zu dem auch das Schwäbisch Haller Klinikum Diak gehört.

So kam beim letztjährigen Hohenloher Harley Run in der „Corona Light Version“ und beim Christmas Ride in Künzelsau wieder eine großartige Summe zusammen: 1 500 Euro spenden die Motorradfans an die Klinikclowns des Diak Klinikums in Schwäbisch Hall und 1 500 Euro bekommt der Förderverein „beuteltigerstark“ für seine wichtige Arbeit, um kleine Patient*innen der Kinderklinik zu unterstützen. Nach der Light Version des Harley Runs soll 2023 wieder der reguläre 14. Hohenloher Harley Run stattfinden und zwar am Wochenende vom 28. Juli 2023 und 29. Juli 2023.

Das Bild zeigt die Harley Davidson Freunde bei der Scheckübergabe , die Fördervereinsmitglieder und Vertreter der Kinderklinik freuen sich sehr über diese tolle Unterstützung: von oben nach unten: Gisela T. Breitschwerdt, Prof. Dr. med. univ. Andreas Holzinger, Ilona Rau, Thomas Bessel, Edda Weiner-Giessler, Lenny Wolff, Sonja Geier, Oberarzt Daniel Buchzik, Joachim Schmidt, Isabell Rathgeb und Wolfgang Resch

Hier nochmal eine kleine Fotogalerie vom Christmas Ride im Dezember 2022:

NSU von 1953. Foto: GSCHWÄTZ

Weihnachtslieder. Foto: GSCHWÄTZ

Rudolf, the red-nosed Harley. Foto: GSCHWÄTZ

Motorradschmuck. Foto: GSCHWÄTZ

Das Warten hat sich gelohnt. Foto GSCHWÄTZ

Linda und Edwin mit ihrer NSU von 1953. Foto GSCHWÄTZ

Christmas Run for Kids in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

 




Tragischer Verkehrsunfall für eine ganze Familie

Am Sonntagnachmittag, den 12. Februar 2023, ereignete sich gegen 17:10 Uhr auf der Wollhausstraße in Heilbronn ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 42-Jähriger fuhr mit seinem Pkw Mercedes aus einer Grundstückseinfahrt in die bevorrechtigte Wollhausstraße ein. Zu diesem Zeitpunkt fuhr auf dieser, aus Richtung Wollhaus, ein Pkw BMW heran. Der 20-jährige Fahrer des BMW versuchte noch auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Bei der Kollision wurde der Mercedes-Lenker eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Dessen 42-jährige Ehefrau und Beifahrerin wurde schwer und die beiden ebenfalls mitfahrenden Kinder des Ehepaares, drei und sieben Jahre alt, leicht verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des BMW und die 19-jährige Beifahrerin erlitten nur leichte Verletzungen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen entstand an den Pkw Mercedes und BMW ein Sachschaden in Höhe von jeweils ca. 20.000 Euro. Nach der Kollision mit dem BMW wurde der Mercedes noch gegen einen geparkten Pkw der Marke Kia geschleudert. An diesem entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.

Der Verkehrsdienst Tauberbischofsheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Neben der Polizei waren Rettungsdienst und Notarzt sowie Feuerwehr mit über 30 Einsatzkräften vor Ort. Zur Unfallaufnahmen und Bergung der Fahrzeuge war die Wollhausstraße bis 22:15 Uhr gesperrt.

 




„Gewinn für das ganze Kochertal“

Am Mittwoch, dem 08. Januar 2023, wird in Niedernhall das gerade fertig gewordene Gesundheitszentrum „Haus an der Linde“ eingeweiht. Es ist die Vollendung und Präsentation eines Projekts der Stadt Niedernhall und der Raiffeisenbank Hohenloher Land, vertreten durch den Niedernhaller Bürgermeister Achim Beck und den Vorstand der Raiffeisenbank, Andreas Siebert.

Anders als beim Richtfest am 25. Februar 2022 scheint die Sonne und wärmt die Wintermäntel der Besucher:Innen, die sich trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt um den neuentdeckten (aber alten) Brunnen vor dem Haus an der Linde versammelt haben.

Andreas Siebert berichtet in seiner Rede von einem Prozess der Sanierung und des Neuanbauens, der von Herausforderungen wie unbekannten Wasserleitungen und Bahnschienen geprägt war, aber nun mit einer Gesamtsumme von 6 Millionen Euro zu einem Ergebnis kommt, das sich sehen lässt. Siebert sieht im „Haus an der Linde“ einen Gewinn für das ganze Kochertal. Bürgermeister Achim Beck möchte sich dem gerne anschließen, dann geht nach drei Sätzen sein Mikrophon aus. „Mir wurde ja schon gesagt, dass ich nicht so lange reden soll, aber dass es so begrenzt ist…“, scherzt er.

Dabei wird beim „Haus an der Linde“ kaum Rhetorik benötigt, um Eindruck zu schinden, das Gebäude spricht für sich. Grauer Boden und weiße Wände, am Ende des Flures sind Panoramafenster, dass jeder Gang  mit Licht geflutet wird.

Im neuen Gesundheitszentrum gibt es eine Logopädiepraxis, eine Physiotherapiepraxis mit integrierter Fußpflegepraxis, eine Hebammenpraxis, außerdem psychologische Betreuung und eine Kinderarztpraxis, worauf Andreas Siebert besonders stolz ist. In den Wohnungen kann man in alle Richtungen hinausschauen, zudem sind sie barrierefrei.

Die fertigen Praxen sind mit liebevollen Deko-Details ausgestattet und Patient:Innen werden von angenehmer Wärme empfangen. Dies ist vor allem Hebamme Maren Reinhardt wichtig: „Die Familien sollen sich wie Zuhause fühlen“, sagt sie und zeigt das „Herzstück“ ihrer Praxis, den Untersuchungs-, Behandlungs-, und Besprechungsraum.

Die Praxis selbst ist ein Familienprojekt. Nicht nur, dass ihre Schwester Stephanie Lutz bei ihr angestellt ist, denn auch der „Einzug“ war eine familiäre Angelegenheit. Auch knapp einen Monat später lobt ihr Vater noch seinen Schwiegersohn, mit dessen Hilfe er alle Möbel in der Praxis alleine aufgebaut hat. Ob es nicht anstrengend ist, auch noch mit der Familie zu arbeiten? Für die Schwestern nicht. Denn „Familie, auf die kann man sich eben verlassen“, sagen sie.

Auch Antje Hebler ist froh, hier in Niedernhall ein Plätzchen für ihre Räumlichkeiten als Fußpflegerin gefunden zu haben. Nachdem in ihren sieben Jahren im ehemaligen Künzelsauer Krankenhaus sich die Bedingungen dort immer weiter verschlechterten, hätte sie beinahe aufgehört. Doch das „Haus an der Linde“ überzeugte die Niedernhallerin, ihrer Fußpflegepraxis noch eine Chance zu geben.

Das Gesundheitszentrum ist voll moderner Technik. Manchmal vielleicht etwas zu modern, wie die Physiotherapeutin Anke Tröbs erzählt: „Da war die Sache mit den Waschbecken. So war eine Patientin in der Praxis, die seine Tasche ablegen wollte und sich dafür das Waschbecken aussuchte. Nur hatte dieses einen Bewegungsmelder und bei der Tasche handelte es sich um eine Stofftasche…“ Über diese Feuertaufe kann Anke Tröbs mittlerweile lachen- und zwar gemeinsam mit den anderen Besucher:Innen  im Kursraum, in dem für die Gäste der Veranstaltung ein kleines Buffett vorbereitet wurde.

Es gilt, in Anbetracht der Naturkatastrophen und Krisen, die Europa heimsuchen, bei jeder Möglichkeit, Gesundheit und Gemeinschaft gemeinsam zu feiern.

Text: Anna-Lena Eißler

 




„Hohenlohe war bis dahin ein weißer Fleck“

Am 01. April 2023 soll es soweit sein. Die erste BUND-Kreisgruppe Hohenlohe wird gegründet. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren. Dr. Sandra Hartmann hat mit der Initiatorin Hannelore Gloger über die Ziele des Vereins gesprochen.

„Wir möchten mit größerer öffentlicher Beteiligung für die Umwelt aktiv werden“

Mit Margaretha Henrich war Hannelore Gloger zunächst in der Arbeitsgemeinschaft (AG) Abfallvermeidung des Klimabeirats aktiv. Unter anderem haben sie dort Kippensammelaktionen Initiiert. Die Frauen hatten jedoch das Gefühl: „Wir sind noch nicht in der richtigen Gruppe, wo wir genug bewirken können. Die AG hat uns nicht so richtig weitergebracht. Wir möchten mit größerer öffentlicher Beteiligung für die Umwelt, für Klimaschutz aktiv  werden.“ Dann kam die Idee mit dem BUND. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) ist einer der größten Naturschutzorganisationen Deutschlands. „Die Ziele, die der BUND verfolgt, sind auch unsere Ziele: Umweltschutz. Artenschutz. Klimaschutz.“ Es gibt diverse Orts- und Kreisgruppen – nur „Hohenlohe ist derzeit ein weißer Fleck“, so Gloger.

Sehr gut organisiert

Der BUND sei zudem „sehr gut organisiert“, sagt die 63-Jährige. Zusammen mit Margaretha Henrich ist die ehemalige Biologielehrerin mit ihrer Idee erst einmal zum BUND Regionalverband Heilbronn-Franken gefahren, um sie Andrea Hohlweck vorzustellen. Hohlweck war begeistert. Der Vorteil: Man braucht keinen neuen Verein zu gründen, sondern lediglich eine neue Kreisgruppe. Das erleichtert das Vorgehen auch in bürokratischer Hinsicht. Es gibt bereits etwa 400 BUND-Mitglieder im Hohenlohekreis, aber die haben derzeit keine Möglichkeit, sich regional einzubringen.

Gewässer für Amphibien

Zwei Treffen, eines im kleineren Kreis und unlängst ein zweites öffentliches im Schlossgymnasium in Künzelsau, habe es bereits bezüglich der Gründung der BUND Kreisgruppe Hohenlohe gegeben, um zu schauen, wie hoch das Interesse in Hohenlohe dafür sei. Gloger hat sich über die 24 Interessent:innen sehr gefreut, die beim ersten öffentlichen Treffen im Schlossgymnasium dabei waren. Die meisten seien nicht nur gekommen, um passiv zuzuschauen, sondern aktiv mitzuwirken. Ideen für mehr Natur im Hohenlohekreis brachten die Teilnehmenden dabei bereits reichlich mit – etwa ein Amphibienprojekt, das bereits vom BUND Landesverband Baden-Württemberg ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen in jedem Kreis in Baden-Württemberg fünf Amphibiengewässer „ertüchtigt“, sprich, zu neuem Leben erweckt werden. Manche Amphibien wie die Gelbbauchunke sind artenrechtlich geschützt, aber viele andere wie etwa die Erdkröte und der Grasfrosch nicht.

Gemeinsam mehr bewegen

Brigitte Vogel vom NABU kennt sich mit solchen Gewässern aus. Sie ist Sprecherin des Landesnaturschutzverbandes im Hohenlohekreis. Vogel würde sich über Unterstützung von BUND-Mitgliedern freuen, ist sich Gloger sicher. „Wir möchten selbstverständlich mit anderen Naturschutzorganisationen zusammenarbeiten.“ Auch zu Parents4future Hohenlohe habe sie gute Kontakte.

Es gehe darum, gemeinsam mehr zu bewegen

Nicht nur vom BUND vorgegebene Projekte könne man umsetzen, sondern selbst Ideen einbringen und angehen. Ganz oben auf der To-Do-Liste stehen dabei die zahlreichen Streuobstwiesen im Hohenlohekreis. Auf vielen von ihnen stehen alte Bäume, denen die immer stärker werdende Trockenheit zusetzt. Da heißt es: Alte Bäume pflegen, zurückschneiden und junge nachpflanzen. Auch ein Thema: naturnahe, bienen- und insektenfreundliche Gärten. Und: Energiesparen im eigenen Zuhause.

Am geplanten Gründungsdatum am 01. April 2023 darf jeder abstimmen, der bereits Mitglied beim BUND ist. Es geht unter anderem um die Wahl des Vorstandes und die Verabschiedung der Satzung. Neben Hannelore Gloger und Margaretha Henrich engagieren sich im Orga-Team Thomas Raisig und Hubert Meixner für die Gründung der BUND Kreisgruppe Hohenlohe.

Wer Lust hat mitzuwirken oder sich einfach informieren möchte, kann eine Mail an Hannelore Gloger schreiben: hagloger@web.de

BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. ist eine nichtstaatliche Umwelt- und Naturschutzorganisation mit Sitz in Berlin. Er ist das deutsche Mitglied des internationalen Naturschutznetzwerkes Friends of the Earth und Teil des Deutschen Naturschutzrings. Quelle: wikipedia

Hannelore Gloger. Foto: privat

von links: Thomas Raisig (wohnt in Steinkirchen), Hubert Meixner, Alexandra Abredat und Margaretha Henrich (wohnen alle in KÜN). Foto: privat

Blühendes Leben: Böschung am Künzelsauer Südhang (in der Nähe von Garnberg), die absichtlich vom Bauhof nicht gleich im Frühsommer gemäht wurde. Foto: privat

 

 




Wahnsinns-Coup für Niedernhall

Während in Künzelsau seit der Schließung des Krankenhauses 2018 und mit dem voraussichtlichen Abriss des Krankenhausgebäudes gesundheitlich alles allmählich immer mehr zum Erliegen kommt, entsteht zuerst auf Schloss Stetten ein Gesundheitszentrum und nun auch in Niedernhall. Im Haus der Linde gibt es ab sofort eine Physiotherapie, einen Kinderarzt, eine Hebammenpraxis, Fußpflege und eine Psychotherapie. Niedernhall als kleines Kocherstädtchen hat sich im Gesundheitssektor mit einem Schlag quasi selbstständig gemacht. GSCHWÄTZ-Mitarbeiterin Anna-Lena Eißler war bei der Eröffnung vor Ort.

Anbei veröffentlichen wir die ersten Bilder eines Rundgangs durch das neue Haus der Linde:

Antje Hebbler ist aus ihren Räumen aus dem ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau ausgezogen und bietet ihre Fußpflegepraxis nun in Niedernhall an. Foto: GSCHWÄTZ