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Sinfonisches Kirchenkonzert mit der Stadtkapelle Ingelfingen

Die Stadtkapelle Ingelfingen gibt ein sinfonisches Kirchenkonzert am Sonntag, den 26. März 2023, 18 Uhr, in der evangelischen Kirche in Ingelfingen.

Wer zu diesem Termin keine Zeit hat, kann sich auf das nächste Konzert im Oktober 2023 freuen. Das Motto lautet: „Film ab“, ein Konzertabend, bei dem die Filmmusik im Vordergrund steht.

Der genaue Termin im Oktober steht hier noch nicht fest.

 




Versuchter Einbruch in Bäckerei

Heilbronn (ots) – Ingelfingen: Versuchter Einbruch in eine Bäckerei – Zeugen gesucht Zwischen Freitag, 15 Uhr, und Dienstag, 10 Uhr, versuchte eine unbekannte Person sich Zutritt in eine Bäckerei in Ingelfingen zu verschaffen.

Der oder die Unbekannte hatte vor, mittels vermutlich einem spitzen Gegenstand, die Tür der Bäckerei in der Hirschgasse aufzubrechen und in den Verkaufsraum zu gelangen. Dies misslang jedoch. Die Polizei sucht nun Zeugen, diese etwas Verdächtiges wahrnehmen konnten. Sie werden gebeten sich beim Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer 07940 8294 zu melden.

 




Künzelsaus Vater

Das vor genau 150 Jahren gegründete Künzelsauer Lehrerseminar war der Anlass, dass der Zeichenlehrer Hermann Lenz 1911 nach Künzelsau versetzt wurde. Kurz vorher hatte er geheiratet, das erste Kind sollte allerdings aus Vorsichtsgründen am 26. Februar 1913 in der Landeshebammenschule in Stuttgart geboren werden, ist aber sonst ein „Küauer“, denn es wuchs bis ins zwölfte Lebensjahr im Kocherstädtchen auf.

Verarbeitete Künzelsau in seinen literarischen Texten

Hermann Lenz, ganz nach seinem Vater benannt, verband mit dem Hohenloher Raum eine bleibende Beziehung. In seinem literarischen Werk taucht immer wieder Künzelsau auf, dann Bartenstein oder Langenburg, wo der Dichter mit seiner Frau immer wieder zur Sommerfrische weilte. Als besonderes Highlight gelten im Kocherstädtchen die Einweihung des Hermann Lenz-Hauses 1991 sowie das Symposion 1995, in dem Werk und Autor gewürdigt wurden.

Geburtstagstorte in der Hermann-Lenz-Bar

Zum 110. Geburtstag und 25. Todestag, der sich am 12. Mai jährt, wird in Künzelsau wieder an ihn erinnert. Am Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr schneiden die Leser in der Hermann-Lenz-Bar im Restaurant Anne-Sophie in Künzelsau die „Geburtstagstorte an“. Biografische Details und Textbeispiele von Hermann Lenz sind zu hören. Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Lesekreis

Unter anderem gibt es auch einen Lesekreis – zum Hermann Lenz Jahr. Ab 1. März finden vier Termine mit Peter Kovacs im Gewölbekeller des Hermann-Lenz-Hauses statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro pro Person. Um Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

Stadtführung

Zu einer Stadtführung „In Hermann Lenz‘ Fußstapfen“ mit Stadthistoriker Stefan Kraut, lädt die Stadtverwaltung Künzelsau am Donnerstag, 9. März ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Alten Rathaus in Künzelsau. Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

150 Jahre Seminar Künzelsau

Am Freitag, 17. März um 15 Uhr eröffnet die Ausstellung „Akademie im Eulenkräut“ – 150 Jahre Seminar Künzelsau“ im Stadtmuseum Künzelsau. Hier wird die Familie Lenz gebührend Erwähnung finden.

Kulturhaus Würth

Schauspieler Gustav Peter Wöhler ist mit einer Lesung zu erleben im Kulturhaus Würth am Dienstag, 2. Mai, 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Verbindliche Anmeldungen sind ab 2. März, 11 Uhr möglich nur per Mail unter reservierung@kulturhaus-wuerth.de.

Wanderung auf dem Hermann-Lenz-Weg nach Schloss Stetten

Am Freitag, 12. Mai 2023 um 18 Uhr wird im VHS-Keller im Hermann-Lenz-Haus in „Erinnerungen an Hermann“ geschwelgt. Durchs Programm führt Stadthistoriker Stefan Kraut. Eine Kooperation der VHS mit dem Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. und der Stadtverwaltung Künzelsau. Für diese und die folgenden Aktionen im Hermann-Lenz-Haus gilt: Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht. Um Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

Eine Wanderung auf dem Hermann-Lenz-Weg von Künzelsau bis Schloss Stetten findet am Samstag, 13. Mai 2023 statt, mit Claus Brümmer, Peter Kovacs, Minni Probst, Hermann Stierle. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Hermann-Lenz-Haus in Künzelsau. Dazu lädt ein die Kooperation von VHS mit den Vereinen StadtGeschichte Künzelsau e.V. und den Künzelsauer Seniorinnen und Senioren KÜSS.

Vernissage

Ausklingen werden die Erinnerungen an den Künzelsauer Dichter mit der Neugestaltung des Andenkens im Hermann-Lenz-Haus. Die Vernissage „Hermann-Lenz-Haus reloaded“ mit Wolfgang Müller und Stefan Kraut findet am Mittwoch, 24. Mai 2023 um 17 Uhr im Gewölbekeller im Hermann-Lenz-Haus statt. Es lädt ein die Kooperation der VHS mit dem Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. und der Stadtverwaltung Künzelsau.

 




„Schwerste Naturkatastrophe seit einem Jahrhundert“

Zusätzlich zu vielen Spenden von Mitarbeitenden beteiligt sich ebm-papst mit einer Spendensumme von 100.000 Euro an den Hilfsaktionen für die Türkei und Syrien.

Schwerste Naturkatastrophe seit einem Jahrhundert

Das Leid nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien ist immens. Die Weltgesundheitsorganisation spricht bereits von der schwersten europäischen Naturkatastrophe seit einem Jahrhundert und ruft weiter zur Hilfe auf. Der Ventilatorenhersteller ebm-papst mit Sitz in Mulfingen hat direkt nach der Katastrophe Hilfsmaßnahmen angestoßen und koordiniert diese gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft in der Türkei.

Spendensumme direkt vor Ort

„Wir wollen vor Ort schnell, pragmatisch und optimal helfen. Deshalb hat das Executive Management Board (Gruppengeschäftsführung) gemeinsam mit den Gesellschafter:innen von ebm-papst entschieden, dass wir uns mit einer Spendensumme von 100.000 Euro, zusätzlich zu den Spenden unserer Mitarbeitenden, an Hilfsaktionen für die Türkei und Syrien beteiligen“, erklärt Dr. Sonja Fleischer, Geschäftsführerin Personal der ebm-papst Gruppe. „Wir haben beschlossen die Spendensumme gleichermaßen zwischen der Organisation „UNICEF Nothilfe Syrien – Für Kinder in Not“ und unserer Tochtergesellschaft in der Türkei aufzuteilen. Unsere türkischen Kollegen und Kolleginnen können die bestmögliche Koordination der Spendensumme vor Ort gewährleisten,“ so Fleischer.

Hilfsorganisationen brauchen dringend Spenden

„Unsere Mitarbeitenden bei ebm-papst Türkei sind nicht direkt von dem Erdbeben betroffen, aber wir sind alle zutiefst schockiert, über diese Katastrophe in unserem Land und in Syrien. Über 15 Millionen Menschen sind betroffen. Wir haben sofort begonnen lokal zu unterstützen und werden die zugesicherte Spende verwenden, um den Betroffenen vor Ort zu helfen“, so Firat Burak Aslan, Geschäftsführer von ebm-papst Türkei.

Zahlreiche private Spenden von Mitarbeitenden

Auch die Mitarbeitenden von ebm-papst engagierten sich bereits mit zahlreichen privaten Sach- und Finanzspenden und das Engagement steigt weiter an. Deshalb hat ebm-papst eine interne Liste mit Hilfsorganisationen zusammengestellt, die direkt vor Ort unterstützen und dringend Spenden benötigen. Dadurch versucht der Weltmarkführer den Betroffenen zu helfen und das Leid in Syrien und der Türkei zu mindern.

 




Nun stehen alle Künstler fest

Würth Open Air 2023: Die Künstler für den zweiten Tag stehen fest

Ayliva, Holly Johnson und SDP sind am 24. Juni 2023 auf dem Gelände des Carmen Würth Forum in Künzelsau zu Gast. Der Vorverkauf beginnt am 3. März.
Newcomerin Ayliva, deren Karriere mit veröffentlichten Gesangsproben bei Instagram und TikTok begann, macht den Auftakt des zweiten Würth Open Air Tags. Im Gepäck hat die Sängerin und Songwriterin Hits aus ihrem aktuellen Album „Weißes Herz“. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich darüber hinaus über den Briten und ehemaligen Sänger der Popgruppe „Frankie goes to Hollywod“ Holly Johnson freuen. Zum Würth Open Air kommt er mit seiner aktuellen Band und einem Mix aus der Ära „Frankie goes to Hollywood“ sowie seinen Hits als Solokünstler und neueren Songs. Für einen krönenden Abschluss sorgt das Berliner Musik-Duo SDP. Die musikalische Mischung aus ruhigeren und emotionalen Liedern, knallbunten Motivationssongs und harten Rocksongs gibt es an diesem Abend live.

Ein Festival für die ganze Familie

„Wieder einmal ein Konzerttag für die ganze Familie, bei dem gelacht, gefeiert, getanzt wird und bei dem wunderschöne Momente im Miteinander entstehen. Das Line-up ermöglicht es, neue Musik und Künstler kennenzulernen, aber auch Altbekanntes wieder aufleben zu lassen. Bestes Feedback bekommen wir jetzt schon vor allem von unseren ganz jungen Gästen.“

C. Sylvia Weber, Geschäftsbereichsleiterin Kunst und Kultur in der Würth-Gruppe

Kinder unter 12 Jahren erhalten an diesem Tag freien Eintritt und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren zehn Prozent Rabatt auf das Ticket.

Einlass zum Konzert ist ab 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

Die Karten sind im Vorverkauf ab Freitag, 3. März, 11 Uhr, unter www.kultur.wuerth.com, in den Museumshops in Gaisbach, unter www.eventim.de, bei den Eventim-VVK-Stellen oder telefonisch unter der Eventim-Tickethotline 01806-570070 erhältlich und kosten 50 Euro. Kostenloser Eintritt für Kinder unter 12 Jahren. Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren erhalten 10 Prozent Rabatt.

Würth Open Air – 23. Juni 2023

Auf dem Line-up für den ersten Würth Open Air Abend einen Tag zuvor stehen die Fantastischen Vier, Clueso sowie eine Vorband. Die Karten sind ebenfalls an den genannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Über Ayliva
Ayliva veröffentlichte im März 2021 ihre erste Debütsingle „Deine Schuld“ und ermutigte damit viele junge Frauen, ihre eigenen Erfahrungen mit toxischen Beziehungen öffentlich zu machen. Damit wird Ayliva gewissermaßen zu einer Stimme ihrer Generation. 2022 erschien ihr erstes Album „Weißes Herz“ und sorgte für einen Überraschungserfolg in der deutschen Musikszene. Ihre Tour durch sechs deutsche Städte war restlos ausverkauft. Ayliva nutzte den Schwung und brachte Anfang 2023 gleich den nächsten erfolgreichen Track raus: Auch das gemeinsam mit Rapper Mero aufgenommene „Sie Weiß“ sicherte sich den ersten Platz in den deutschen Single-Charts.

Über Holly Johnson
Mit Welthits wie „Relax“, „Americanos“ und „The Power of Love“ gehört Holly Johnson sowohl als Frontman der Kultband „Frankie goes to Hollywood“ als auch als Solokünstler zu den interessantesten Figuren der Rock- und Popgeschichte. Er bekannte sich zusammen mit Bandkollegen lange vor der Outingbewegung zu seiner Homosexualität. Nach dem großen Rummel der wilden 1980er zog sich Holly Johnson vom Rampenlicht zurück und schuf sich erfolgreich einen Namen als Kunstmaler. 2011 kehrte er auf die Bühne zurück. Er lebt seit 30 Jahren mit einer HIV-Infektion und gilt als Vorbild eines dem Leben und der Kunst gegenüber offenen Künstlers.
Über SDP
Dag-Alexis Kopplin und Vincent Stein gründen 1999 SDP – damals allerdings noch unter dem Namen „Stonedeafproduction“. Ihre Musik lässt sich keinem Genre zuordnen und kombiniert Pop, Rock, Dance und Hip Hop. Ihren Durchbruch hatten sie 2010 mit dem Titel „Ne Leiche“. Bekannt ist von SDP unter anderem „Der beste Tag ever“, der Titelsong des TKKG-Films von 2019. Das wohl bekannteste Lied mit Ohrwurmcharakter ist: „Die Nacht von Freitag auf Montag“. Das im März 2019 veröffentlichte Album „Die unendlichste Geschichte“ stieg auf Platz 1 der deutschen Albumcharts ein. Im vergangenen Jahr erschien ihr zehntes Studioalbum „Ein gutes schlechtes Vorbild“. Ihre Tour 2023 ist fast restlos ausverkauft.
 
Diese und weitere Pressemitteilungen unter: https://news.wuerth.com/de/wuerth-open-air-2023-die-kuenstler-fuer-den-zweiten-tag-stehen-fest/
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„Wir sind kein Wanderclub“

Peter Frenz‘ Markenzeichen ist ein schwarzer Hut. Diesem Hut folgen auf Wiesen und Waldwegen mehrmals im Jahre mehrere Dutzend Menschen. Der 66-Jährige ist Natur- und Landschaftsführer aus Gailenkirchen. Sein Verein, in dem er sich engagiert (Natur- und Landschaftsführer Hohenlohe e.V.) bietet die unterschiedlichsten Touren in der Natur im Hohenlohekreis und Haller Kreis an. Dr. Sandra Hartmann hat mit Frenz gesprochen.

GSCHWÄTZ: Was macht denn ein Natur- und Landschaftsführer, Herr Frenz?

Frenz: Also zunächst einmal ist Natur- und Landschaftsführer nicht mein Hauptberuf. Ich bin Rentner, früher hatte ich eine trockene Bürotätigkeit. Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Natur- und Landschaftsführer vor zehn Jahren habe ich zunächst gemacht, um einen Ausgleich zu meiner Bürotätigkeit zu haben.

GSCHWÄTZ: Was genau lernt man in dieser Ausbildung?

Frenz: Damals waren es 28 Teilnehmende, derzeit bilden wir 18 Natur- und Landschaftsführer:innen aus. Die Akademie des Umweltministeriums bietet diese Ausbildung an. Das Ziel dabei ist es, in jeder Region Landschaftsführer auszubilden, eigentlich um Touristen die Schönheit der regionalen Natur zu zeigen. Auf unseren Touren hier im Haller Raum und im Hohenlohekreis laufen aber überwiegend Einheimische mit. Das Schöne an der Ausbildung ist, dass sich Ihnen die eigene Heimat ganz anders erschließt. In der Ausbildung selbst geht es unter anderem um Tierökologie, die Grundlagen der Naturräume, Landwirtschaft. Unsere Teilnehmenden besuchen dabei auch diverse Zentralarchive, etwa in Neuenstein, um danach selbst zu eigenen Touren, die sie anbieten möchten, recherchieren zu können. Sie lernen während der Ausbildung auch Führungsdidaktik. Das heißt, wie baue ich einen Spannungsbogen bei meinen Zuhörenden auf und wie erzähle ich die Informationen mittels eines roten Fadens.

GSCHWÄTZ: Wie viel Touren könnten Sie spontan jetzt anbieten?

Frenz (überlegt kurz): fünf. Zum Beispiel „Spurensuche zur Haller Landheg in bei Kupferzell/Braunsbach (von Einweiler zur Rückertshäuser Halbinsel). Diese Tour dauert zirka drei bis vier Stunden und ist acht Kilometer lang. Welche Tour ich auch gerne anbiete, ist die der alten Handelswege entlang der A6. In unserem Verein bieten derzeit zehn Ehrenamtliche ganz unterschiedliche Touren im gesamten Hohenloher und Haller Kreis an. Dabei denkt jeder für sich die Touren selbst aus und stellt das Inhaltliche dazu, was er sagen möchte währenddessen, selbst zusammen. Mich erkennen meine Begleiter auf meinen Touren immer an meinem schwarzen Hut. Der ist sozusagen schon mein Markenzeichen geworden (lacht).

GSCHWÄTZ: Also ähnlich wie ein Wanderführer?

Frenz: Nein, wir sind kein Wanderclub. Wir erklären bei jeder unserer manchmal längeren, manchmal auch nur ganz kurzen Touren viel. So gibt es etwa ganz kurze Kräuterwanderungen, wobei aber dabei sehr viel erklärt wird. Es gibt Pilztouren, Touren mit dem Inhalt Wiesenfauna oder Frühlingskräuterwanderungen. Bei meiner Handelswege-Tour habe ich immer ein Seil dabei. Bei dieser Tour sehen wir heute eine Brücke, früher musste das Tal überwunden werden. Das war damals natürlich viel schwieriger. Es macht mir jedes Mal immer wieder richtig Spaß, solche Touren anzubieten.

Die Ehrenamtlichen in dem Verein sind zwischen 35 und 70 Jahre, 50 Prozent davon Frauen. Der Verein wird finanziell und bezüglich Räumlichkeiten finanziell unterstützt von den beiden Landkreisen, dem Hohenlohekreis sowie dem Haller Kreis. Das Orga-Team besteht derzeit aus acht Aktiven. In diesem Jahr bietet Frenz insgesamt acht Touren an, vier im Frühjahr und vier im Herbst. Das erste Mal auch Fahrradtouren. Er hat 2012 den Verein mitkonzipiert. Mitte Oktober 2022 hatten sie ihr zehnjähriges Jubiläum. 

Weitere Informationen und alle Touren:

https://www.natur-landschaftsfuehrer-hohenlohe.de/

 




Neu- und Gebrauchtwagenmarkt in Künzelsau 18. und 19. März

Am 18. und 19. März 2023 wird die Kreisstadt Künzelsau wieder zum Publikumsmagneten. Die traditionellen Künzelsauer Neu- und
Gebrauchtwagenmärkte werden zukünftig unter einem Markt zusammengefasst und unter dem neuen Namen „KÜNmobil – MEHR als nur ein Automarkt“ präsentiert.

Neben den Autos sollen zukünftig auch weitere Aussteller zum Thema Mobilität mit dabei sein. Veranstaltet wird der Markt von der Sparkasse Hohenlohekreis, der Werbegemeinschaft Künzelsau und der Stadt Künzelsau sowie in diesem Jahr von 10 Autohäusern aus der Region. Die „Mobilitätsmeile“ in der Künzelsauer Hauptstraße öffnet samstags von 10 – 17 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr.

Das Automobil-Forum AHS, das Autohaus Fahrbach, Hagelloch Automobile, das Autohaus Hübel, das Autohaus Koch, das Autohaus Mulfinger, das Autohaus Schlunski, Auto Walter, das Autohaus Widmann und das Autohaus Zürn präsentieren mehr als 120 Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeuge, die einen neuen Besitzer suchen.

Wichtige Themen: Elektromobilität, auch E-Bikes am Start

wird ein immer wichtigeres Thema. Für wachsende Anforderungen an die Ladeinfrastruktur wird Smopi aus Bretzfeld-Schwabbach Lösungen zeigen. Vor allem auch E-Bikes rücken in den Fokus und werden von EBOX Künzelsau und 2-Rad Zügel Ingelfingen während des Marktes ausgestellt.

Fahrradbörse

Gebrauchte Fahrräder gesucht? Der TSV Künzelsau organisiert wieder eine Fahrradbörse: Am Samstag von 8 bis 10 Uhr können gebrauchte Fahrräder abgegeben werden. Der Verkauf der gebrauchten Räder ist von 10 bis 17 Uhr. Für Quad-Interessierte werden zwei Aussteller präsent sein: KHS Quad- und Motorradtechnik aus Klepsau und das Quadcenter Kupferzell stellen ihre Modelle
aus.

Fahrzeugtuning, verkaufsoffener Sonntag und Quadcenter am Start

Wer sich über Fahrzeugtuning informieren möchte, hat am Stand von Team Performance aus Ingelfingen die Möglichkeit. Auch der öffentliche Nahverkehr im Hohenlohekreis spielt bei KÜNmobil eine Rolle: Der Nahverkehr Hohenlohekreis ist mit einem Infostand vertreten und bietet dabei Informationen rund um das Thema „Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln“. Am Sonntag ist die Verkehrswacht Hohenlohe mit einem Infostand vertreten, am Samstag die AOK Baden-Württemberg,

Die Werbegemeinschaft Künzelsau wird einen verkaufsoffenen Sonntag am 19. März 2023 von 12 bis 17 Uhr veranstalten.




Impfschaden: Landgericht Heilbronn weist Klage gegen eine Pflegeheim-Mitarbeiterin ab

Die erste Zivilkammer des Landgerichts Heilbronn hat am 14. Februar 2023 in obiger Sache entschieden,  dass der klagenden ehemaligen Pflegeheim-Mitarbeiterin kein Entschädigungsanspruch gegen die beklagte Impfärztin wegen eines behaupteten Impfschadens nach zwei Covid-19-Impfungen zusteht. Sie hat ihre Klage daher abgewiesen. Das geht aus einer Presseerklärung des Landgerichts hervor.

Neuer mRNA-Impfstoff

Die Klägerin absolvierte in einem Pflegeheim eine Ausbildung zur Kranken- und Altenpflegerin. Sie wurde dort von der Beklagten im Januar und Februar 2021 mit einem der neuen mRNA-Impfstoffe geimpft. Mit Verdacht auf eine Impfreaktion wurde sie nach der zweiten Impfung in einem Heilbronner Klinikum einige Tage stationär behandelt. Vor der Kammer hat sie die von der Beklagten bestrittene Behauptung aufgestellt, sie sei von der Beklagten nicht über die Risiken der Impfung aufgeklärt worden. Für einen von ihr weiter behaupteten neurologischen Dauerschaden, der auf die Impfung zurückzuführen sei, hafte daher die Beklagte. Folglich stehe ihr ein Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 50.000 Euro sowie der Ersatz ihres Haushaltsführungs- und Erwerbsausfallschadens zu.

Aufklärung sei ausreichend

Die Kammer hat einen Anspruch der Klägerin verneint. Sie hat es in tatsächlicher Hinsicht als erwiesen angesehen, dass die Klägerin von der Beklagten ordnungsgemäß über die Risiken der beiden verabreichten COVID-19-Impfungen aufgeklärt worden ist. Namentlich hat die Klägerin vor der Impfung ein Aufklärungsmerkblatt mit den Risiken und Nebenwirkungen der Impfung mit einem mRNA-Impfstoff überlassen erhalten und in den Impfterminen Gelegenheit gehabt, Fragen an die Beklagte zu stellen. Die Kammer hat diese Aufklärung in rechtlicher Hinsicht als ausreichend angesehen. Die Klage konnte daher selbst dann keinen Erfolg mehr haben, wenn die Klägerin den behaupteten Impfschaden tatsächlich erlitten hätte. Zu der streitigen Frage, ob ein solcher Impfschaden vorgelegen hat, hat die Kammer daher keinen Beweis mehr erhoben.

 

 




Künzelsauer TauschTag

Der Tauschkreis Schwäbisch Hall/Hohenlohe und die Stadtverwaltung Künzelsau organisieren den TauschTag in der Stadthalle in Künzelsau am Samstag, 11. März 2023. Schon zum siebten Mal heißt es „bringen – finden – freuen“.

Idee, die dahinter steht

Manche Dinge, die wir nicht mehr brauchen, sind eindeutig zu schade zum Wegwerfen. Vielleicht kann ein Gegenstand, der überflüssig ist, ja für jemand anderen noch nützlich sein? Bei wem jetzt vor dem geistigen Auge gleich eine ganze Reihe von Gegenständen auftauchen, der sollte sich den Termin für den Künzelsauer TauschTag notieren. An diesem Tag finden Dinge  neue Besitzer. Alle Besuchende sollen mit Freude nach Hause gehen: die, die etwas gebracht haben und sich damit entlasten, und die, die etwas gefunden haben, was sie gut gebrauchen können. Natürlich geht es an diesem Tag keinesfalls darum, seinen Müll zu entsorgen, sondern es sollen gute, brauchbare Gegenstände neue Besitzer finden. Daher versteht es sich auch von selbst, dass alle Artikel funktionsfähig, gut erhalten und sauber sein müssen. Mitglieder des Tauschkreises werden die ganze Zeit über in der Stadthalle aktiv sein, um das Bringen und Nehmen zu organisieren und zu kontrollieren.

Artikel aus folgenden Rubriken

Am TauschTag wird es in der Stadthalle Artikel aus folgenden Rubriken geben: Haushaltsartikel, Kleidung, Taschen, Koffer, kleinere Sportartikel, Hobbyartikel, Spielzeug, Werkzeug, Ziergegenstände, CDs, DVDs, Schallplatten, kleine Elektrogeräte und Bücher. Nicht angenommen werden sperrige Gegenstände, Autoreifen, PCs und Zubehör, Röhrenmonitore, (Feder-)betten und Matratzen.

Generell gilt: Von jeder Rubrik dürfen maximal fünf Gegenstände gebracht werden. Große Gegenstände können mit Bild und kurzem Text an einer Pinnwand angeboten werden.

Ablauf TauschTag

Die Artikel können von 9 bis 13 Uhr kostenlos in die Stadthalle gebracht werden, ganz unabhängig davon, ob man etwas mitnehmen möchte oder nicht. Wem etwas gefällt, kann es ebenfalls kostenlos mitnehmen, egal ob er oder sie etwas gebracht hat oder nicht. Bis 14 Uhr steht die Stadthalle für Interessenten offen. Wer Artikel gebracht hat, die keine neuen Besitzer gefunden haben, kann diese selbstverständlich am Ende der Veranstaltung wieder abholen.

Die Klasse 7a der Georg-Wagner-Schuler versorgt die Besuchenden mit Getränken, Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks.

Wer noch Fragen hat oder sich im Vorfeld genauer informieren möchte, kann Gudrun Schaller vom Tauschkreis kontaktieren, E-Mail gudrun.schaller@gmx.de oder Telefon 07940 984020.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Künzelsau gehört zu den beliebtesten Kleinstädten Deutschlands

Wo ist der ideale Standort für eine neue dritte und dringend benötigte Kindertagesstätte (Kita) in Taläcker? Kann die Grundschule Taläcker so erweitert werden, dass der Raumbedarf gedeckt werden kann? Wie können übergangsweise dringend benötigte Betreuungs- und Schulplätze in Taläcker geschaffen werden, bis Neubau und Sanierungen bestehender Kita- und Schulgebäude fertig sind? Mit diesen Fragen und anderen konzeptionellen Überlegungen hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 31. Januar 2023 beschäftigt. Die Fraktion SPD & Grüne hat beantragt, diesen und die beiden folgenden Tagesordnungspunkte zu beraten.

Familienzentrum auf Taläcker

Nach ausführlicher Diskussion hat der Gemeinderat einstimmig den von Martin Joos, zuständiger Projektmanager bei der Stadtverwaltung Künzelsau, präsentierten konzeptionellen Überlegungen zur Weiterentwicklung des Kita- und Grundschulangebotes in Taläcker einmütig zugestimmt. Außerdem legt der Gemeinderat für die weiteren Planungen die von Stadtverwaltung ermittelten Bedarfszahlen und Raumbedarfe (Kita-Gruppen und Klassenzüge) zugrunde und beschließt Einzelschritte: Eine dreigruppige Interimskrippe soll in Taläcker errichtet werden. Die Kita Taläcker II soll um drei Gruppen einschließlich Nebenräumen erweitert werden – sofern die erforderlichen Flächen hierfür zur Verfügung stehen. Auch das Gebäude der Grundschule Taläcker wird Erweiterungsbedarf festgestellt – um Räume für Lehrende, den Verwaltungsbereich, die Ganztagesbetreuung und die Mensa. Mit der Planung für eine sechsgruppige Kita Taläcker III wird umgehend begonnen. Parallel wird geklärt, ob deren neuer Standort beim evangelischen Gemeindehaus, neben der Grundschule oder auf einem Grundstück an der Taläckerallee sein wird.

Ob, wo und mit welchen Aufgaben ein Familienzentrum in Taläcker entsteht, damit wird sich der Gemeinderat in kommenden Sitzungen befassen. Wenn die neuen Gebäude bezugsfertig sind, kann die Interimskrippe wieder geschlossen werden. Dann muss auch geprüft werden, ob die Kita Taläcker I geschlossen oder umgebaut und weiterbetrieben werden soll.

Erzieher:innen händeringend gesucht

Um Fachkräfte im Erziehungsbereich halten und weiter ausbilden zu können und auch pädagogische Fachkräfte gewinnen zu können, beschließt der Gemeinderat, dass die begonnene Qualitätsoffensive fortgeführt wird. Die stellvertretende Hauptamtsleiterin Marion Hannig-Dümmler machte deutlich, wie wichtig die verschiedenen Ausbildungswege von pädagogischen Fachkräften für die Qualität der Betreuung sind.

30.000 Euro für Vereinsjugendförderung

Jährlich 30.000 Euro werden in Zukunft zur Vereinsjugendförderung im Haushalt zur Verfügung gestellt, so der einstimmige Beschluss des Gemeinderates. Es wird ein Arbeitskreis „Vereinsjugend“ gebildet, der Vorschläge zur sinnvollen Verwendung und Verteilung der Mittel erarbeitet und die Förderung nachhaltig weiterentwickelt. Der Arbeitskreis läuft unter der Verantwortung des Hauptamtes und des Jugendreferats. An den Arbeitskreissitzungen werden Vertreter der Fraktionen, der relevanten Vereine sowie bei Bedarf der Stadtkämmerei beteiligt.  Im Juni/Juli 2023 nimmt der Arbeitskreis seine Arbeit auf – dann verfügt das Jugendreferat über ausreichend Personalkapazitäten. Die Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen war bereits innerhalb der Stadtverwaltung angedacht, so Julia Knobel, stellvertretende Hauptamtsleiterin, bei der Präsentation der geplanten Vereinsförderung. Deshalb sind die 30.000 Euro bereits im Haushaltsplan-Entwurf enthalten.

Stadträt:innen erhalten mehr Geld

Ab der nächsten Legislaturperiode erhalten die Stadträt:innen unabhängig von der Dauer der Sitzung 60 Euro, die Mitglieder der Ortschaftsräte 30 Euro pro Sitzung und keine monatliche Entschädigung. Aufgrund des mehrheitlichen Beschlusses werden ab 2024 zehn Euro pro Sitzung mehr ehrenamtliche Entschädigung ausbezahlt. Der Satz lag und liegt ungefähr im Durchschnitt im Vergleich mit anderen Kommunen.

Abbruch ehemaliger Ziehl-Abegg-Hallen

Die Industriehallen in der Würzburger Straße hat die Stadtverwaltung Künzelsau von der Firma Ziehl-Abegg vor einiger Zeit erworben. Ziel ist es, den Standort Kocherwiesen als Einzelhandelsstandort zu sichern und auszubauen. Es gibt Überlegungen, dort auch die Endhaltestelle der Kochertalbahn einzuplanen und ein Parkhaus für den Park-and-Ride-Verkehr aus dem Umland zu bauen. Dafür müssen die bestehenden Hallen abgebrochen werden. Für einen Abbruch sprechen auch die aufwändige Verkehrssicherung und zu erwartende steigende Kosten für die Entsorgung des Abbruchmaterials.

Der Gemeinderat beauftragt die Stadtverwaltung mit der Ausschreibung der Leistungen zum Abbruch der ehemaligen Ziehl-Abegg-Hallen in der Würzburger Straße. Der Beschluss wird mit sechs Gegenstimmen gefasst.

Künzelsau gehört zu den beliebtesten Kleinstädten Deutschlands

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Ukraine-Krieg, möglicher Rückgänge der Gewerbesteuer, Pandemie-Auswirkungen und wenig zu erwartende Mittel von Bund und Land, zeichnet Bürgermeister Stefan Neumann bei der Haushaltseinbringung ein optimistisches Bild: „Zum Optimismus gibt es keine Alternative!“ Künzelsau wachse und gehört mit jetzt über 16.000 Einwohnenden „zu den 25 beliebtesten Kleinstädten Deutschlands. Künzelsau ist krisenfest, da wir einen funktionierenden Rahmen fürs Krisenmanagement, kurze Entscheidungswege, kurze Wege zum Netzwerk haben und finanziell leistungsfähig sind.“ Durch den gebührenfreien Kindergarten, das ein besonderes und einzigartiges Angebot für die Familien in Künzelsau ist, „spart eine Familie pro Kind rund 20.000 Euro über den Zeitraum des Kindergartenalters“. Kostenfreie Kindertagesstätten und eine hohe Qualität in der Betreuung sind ein doppeltes Plus für die Kinder und die Eltern. Das Wachstum bedeutet auch mehr Platzbedarf bei den Kindergärten und Schulen. Millioneninvestitionen in die kommunale Infrastruktur sind die Folge und auch bereits zum Teil in den Haushaltsplan aufgenommen, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann.

Parkhausneubau

Ebenfalls wichtig ist „Wohnraum für neue und ‚alte‘ Künzelsauer, vielfältig, finanzierbar und nachhaltig. Im klimapositiven Baugebiet Haselhöhe in Gaisbach wollen wir 2023 den Planungsprozess abschließen. Mustergültig wird dieses Projekt für weitere Baugebiete in der Stadt und darüber hinaus. Städtische Wohnbauprojekte wie im Hallstattweg runden diesen Prozess ab. Mit den Förderprogrammen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, LEADER, Ortskernsanierung Nagelsberg und Stadteingang Stuttgarter Straße bieten wir in der Beratung und Realisierung attraktive Möglichkeiten.“

Die laufenden Planungen zum Stadteingang Stuttgarter Straße beinhalten vieles bis hin zur künftigen Wärme- und Energieversorgung. „2024 startet zu Jahresbeginn die Altlastensanierung und es schließt sich der Parkhausneubau an. Die neue Erschließung werden wir über Etappen schrittweise realisieren, da größere Eingriffe in die Bundesstraße eng abgestimmt werden müssen und wir kein Interesse an einem Verkehrsinfarkt haben können. Gleichzeitig werden durch die enge Abstimmung die Baumaßnahmen des Parkhauses und des Kreishauses nicht behindert. Bereits in der nächsten Gemeinderatssitzung am 14. Februar stehen weitere Vergaben hierzu an.“

Zum Schwerpunktthema 2023 „Zukunft Klima“ erwarten die Stadtverwaltung anspruchsvolle Vorhaben im Bereich Wärme- und Energieversorgung und Mobilität, die nur mit starken Partnern bewältigt werden können. „Den Klimabeirat, das Klimazentrum und die Einwohner- und Unternehmerschaft brauchen wir und ich bin dankbar für das vielfältige Engagement. Mit unser Strategie 2030, dem Gemeinderat und unserem Team bei der Stadtverwaltung werden wir weiter hart und konstruktiv an unseren Zielen und daraus abgeleiteten Maßnahmen arbeiten. Künzelsau darf und muss sich nicht verstecken. Wir sind ein echter Aktivposten in der Region der Weltmarkführer, sogar Hauptstadt dieser. Was wir hierzu brauchen? Menschen wie die Stadträtinnen, Stadträte und Menschen, die sich für ihre Stadt und unsere Gesellschaft engagieren. Nur so können wir trotz aller Schwierigkeiten – die uns umgeben – positiv und mit Optimismus Zukunft gestalten.“

Mit einem Zitat von Ludwig Erhard beendet Bürgermeister Stefan Neumann die Haushaltseinbringung: „Unser Tun dient nicht nur der Stunde, dem Tag oder diesem Jahr. Wir haben die Pflicht, in Generationen zu denken und unseren Kindern und Kindeskindern ein festes Fundament für eine glückliche Zukunft zu bauen.“

Eckdaten des Haushaltsplans 2023 (2022)

Alle Beträge in Millionen Euro

Im Ergebnishaushalt sind eingeplant: Erträge 60 (56), davon Gewerbeteuer 18,0 (22,0), Grundsteuer 3,15 (3,15), Einkommensteuer 10,3 (9,0), Schlüsselzuweisungen 6,65 (0,0).

Aufwendungen 48 (55), davon Personalaufwendungen 14,0 (12,42), Sach- und Betriebsaufwand 11,08 (9,04), Kreisumlage 6,4 (12,0). Daraus resultiert ein ordentliches Ergebnis von 11,04 (0,6).

Im Finanzhaushalt sind eingeplant: für Bauprojekte 23,34 (10,32) und erfreulicherweise ohne Kreditaufnahmen und Schulden im Kernhaushalt. Liquide Mittel 17,2 (20,30). Daraus resultiert ein Zahlungsmittelüberschuss aus dem Ergebnishaushalt von 13, 65 (1,25).

 

Stromlieferung 2024 bis 2026; Bündelausschreibung

Mit einem einstimmigen Beschluss ermächtigt der Gemeinderat die Stadtverwaltung an der europaweiten Ausschreibung der Gt-service Dienstleistungsgesellschaft mbH des Gemeindetages für die Bündelausschreibung Strom (hundert Prozent Ökostrom) 2024 bis 2026 teilzunehmen.

 

Unterstützung für DRK-Fahrzeug

Der DRK Ortsverein Künzelsau erhält für die Beschaffung eines neuen Einsatzgruppenfahrzeugs 10.000 Euro. Der Beschluss wird einstimmig gefasst.

 

Spenden

Der Gemeinderat beschließt die Annahme und Weiterleitung der Spende vom Freundeskreis Ganerben-Gymnasium e.V. in Höhe von 11.500 Euro für eine Kletterwand und einen Basketballkorb an das Ganerben-Gymnasium. Bürgermeister Stefan Neumann bedankt sich beim Freundeskreis für die Spende.

 

Nächste Sitzung am 14. Februar – Haushalt, Kindergarten- und Schulentwicklung

Bereits am Dienstag, 14. Februar 2023 um 18 Uhr findet die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung im Künzelsauer Rathaus statt. Dann werden der Haushaltsplan der Stadt und der Wirtschaftsplan der KünWerke 2023 verabschiedet. Weiter stehen auf der Tagesordnung die Vergabe von Arbeiten für den neuen Stadteingang und das Parkhaus, der Bebauungsplan für Freiflächenphotovoltaikanlagen in Belsenberg und die Bestattungsgebühren. Stadtrat Sanwald scheidet aus dem Gemeinderat aus.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau