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Tragischer Verkehrsunfall für eine ganze Familie

Am Sonntagnachmittag, den 12. Februar 2023, ereignete sich gegen 17:10 Uhr auf der Wollhausstraße in Heilbronn ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 42-Jähriger fuhr mit seinem Pkw Mercedes aus einer Grundstückseinfahrt in die bevorrechtigte Wollhausstraße ein. Zu diesem Zeitpunkt fuhr auf dieser, aus Richtung Wollhaus, ein Pkw BMW heran. Der 20-jährige Fahrer des BMW versuchte noch auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Bei der Kollision wurde der Mercedes-Lenker eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Dessen 42-jährige Ehefrau und Beifahrerin wurde schwer und die beiden ebenfalls mitfahrenden Kinder des Ehepaares, drei und sieben Jahre alt, leicht verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des BMW und die 19-jährige Beifahrerin erlitten nur leichte Verletzungen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen entstand an den Pkw Mercedes und BMW ein Sachschaden in Höhe von jeweils ca. 20.000 Euro. Nach der Kollision mit dem BMW wurde der Mercedes noch gegen einen geparkten Pkw der Marke Kia geschleudert. An diesem entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.

Der Verkehrsdienst Tauberbischofsheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Neben der Polizei waren Rettungsdienst und Notarzt sowie Feuerwehr mit über 30 Einsatzkräften vor Ort. Zur Unfallaufnahmen und Bergung der Fahrzeuge war die Wollhausstraße bis 22:15 Uhr gesperrt.

 




„Gewinn für das ganze Kochertal“

Am Mittwoch, dem 08. Januar 2023, wird in Niedernhall das gerade fertig gewordene Gesundheitszentrum „Haus an der Linde“ eingeweiht. Es ist die Vollendung und Präsentation eines Projekts der Stadt Niedernhall und der Raiffeisenbank Hohenloher Land, vertreten durch den Niedernhaller Bürgermeister Achim Beck und den Vorstand der Raiffeisenbank, Andreas Siebert.

Anders als beim Richtfest am 25. Februar 2022 scheint die Sonne und wärmt die Wintermäntel der Besucher:Innen, die sich trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt um den neuentdeckten (aber alten) Brunnen vor dem Haus an der Linde versammelt haben.

Andreas Siebert berichtet in seiner Rede von einem Prozess der Sanierung und des Neuanbauens, der von Herausforderungen wie unbekannten Wasserleitungen und Bahnschienen geprägt war, aber nun mit einer Gesamtsumme von 6 Millionen Euro zu einem Ergebnis kommt, das sich sehen lässt. Siebert sieht im „Haus an der Linde“ einen Gewinn für das ganze Kochertal. Bürgermeister Achim Beck möchte sich dem gerne anschließen, dann geht nach drei Sätzen sein Mikrophon aus. „Mir wurde ja schon gesagt, dass ich nicht so lange reden soll, aber dass es so begrenzt ist…“, scherzt er.

Dabei wird beim „Haus an der Linde“ kaum Rhetorik benötigt, um Eindruck zu schinden, das Gebäude spricht für sich. Grauer Boden und weiße Wände, am Ende des Flures sind Panoramafenster, dass jeder Gang  mit Licht geflutet wird.

Im neuen Gesundheitszentrum gibt es eine Logopädiepraxis, eine Physiotherapiepraxis mit integrierter Fußpflegepraxis, eine Hebammenpraxis, außerdem psychologische Betreuung und eine Kinderarztpraxis, worauf Andreas Siebert besonders stolz ist. In den Wohnungen kann man in alle Richtungen hinausschauen, zudem sind sie barrierefrei.

Die fertigen Praxen sind mit liebevollen Deko-Details ausgestattet und Patient:Innen werden von angenehmer Wärme empfangen. Dies ist vor allem Hebamme Maren Reinhardt wichtig: „Die Familien sollen sich wie Zuhause fühlen“, sagt sie und zeigt das „Herzstück“ ihrer Praxis, den Untersuchungs-, Behandlungs-, und Besprechungsraum.

Die Praxis selbst ist ein Familienprojekt. Nicht nur, dass ihre Schwester Stephanie Lutz bei ihr angestellt ist, denn auch der „Einzug“ war eine familiäre Angelegenheit. Auch knapp einen Monat später lobt ihr Vater noch seinen Schwiegersohn, mit dessen Hilfe er alle Möbel in der Praxis alleine aufgebaut hat. Ob es nicht anstrengend ist, auch noch mit der Familie zu arbeiten? Für die Schwestern nicht. Denn „Familie, auf die kann man sich eben verlassen“, sagen sie.

Auch Antje Hebler ist froh, hier in Niedernhall ein Plätzchen für ihre Räumlichkeiten als Fußpflegerin gefunden zu haben. Nachdem in ihren sieben Jahren im ehemaligen Künzelsauer Krankenhaus sich die Bedingungen dort immer weiter verschlechterten, hätte sie beinahe aufgehört. Doch das „Haus an der Linde“ überzeugte die Niedernhallerin, ihrer Fußpflegepraxis noch eine Chance zu geben.

Das Gesundheitszentrum ist voll moderner Technik. Manchmal vielleicht etwas zu modern, wie die Physiotherapeutin Anke Tröbs erzählt: „Da war die Sache mit den Waschbecken. So war eine Patientin in der Praxis, die seine Tasche ablegen wollte und sich dafür das Waschbecken aussuchte. Nur hatte dieses einen Bewegungsmelder und bei der Tasche handelte es sich um eine Stofftasche…“ Über diese Feuertaufe kann Anke Tröbs mittlerweile lachen- und zwar gemeinsam mit den anderen Besucher:Innen  im Kursraum, in dem für die Gäste der Veranstaltung ein kleines Buffett vorbereitet wurde.

Es gilt, in Anbetracht der Naturkatastrophen und Krisen, die Europa heimsuchen, bei jeder Möglichkeit, Gesundheit und Gemeinschaft gemeinsam zu feiern.

Text: Anna-Lena Eißler

 




„Hohenlohe war bis dahin ein weißer Fleck“

Am 01. April 2023 soll es soweit sein. Die erste BUND-Kreisgruppe Hohenlohe wird gegründet. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren. Dr. Sandra Hartmann hat mit der Initiatorin Hannelore Gloger über die Ziele des Vereins gesprochen.

„Wir möchten mit größerer öffentlicher Beteiligung für die Umwelt aktiv werden“

Mit Margaretha Henrich war Hannelore Gloger zunächst in der Arbeitsgemeinschaft (AG) Abfallvermeidung des Klimabeirats aktiv. Unter anderem haben sie dort Kippensammelaktionen Initiiert. Die Frauen hatten jedoch das Gefühl: „Wir sind noch nicht in der richtigen Gruppe, wo wir genug bewirken können. Die AG hat uns nicht so richtig weitergebracht. Wir möchten mit größerer öffentlicher Beteiligung für die Umwelt, für Klimaschutz aktiv  werden.“ Dann kam die Idee mit dem BUND. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) ist einer der größten Naturschutzorganisationen Deutschlands. „Die Ziele, die der BUND verfolgt, sind auch unsere Ziele: Umweltschutz. Artenschutz. Klimaschutz.“ Es gibt diverse Orts- und Kreisgruppen – nur „Hohenlohe ist derzeit ein weißer Fleck“, so Gloger.

Sehr gut organisiert

Der BUND sei zudem „sehr gut organisiert“, sagt die 63-Jährige. Zusammen mit Margaretha Henrich ist die ehemalige Biologielehrerin mit ihrer Idee erst einmal zum BUND Regionalverband Heilbronn-Franken gefahren, um sie Andrea Hohlweck vorzustellen. Hohlweck war begeistert. Der Vorteil: Man braucht keinen neuen Verein zu gründen, sondern lediglich eine neue Kreisgruppe. Das erleichtert das Vorgehen auch in bürokratischer Hinsicht. Es gibt bereits etwa 400 BUND-Mitglieder im Hohenlohekreis, aber die haben derzeit keine Möglichkeit, sich regional einzubringen.

Gewässer für Amphibien

Zwei Treffen, eines im kleineren Kreis und unlängst ein zweites öffentliches im Schlossgymnasium in Künzelsau, habe es bereits bezüglich der Gründung der BUND Kreisgruppe Hohenlohe gegeben, um zu schauen, wie hoch das Interesse in Hohenlohe dafür sei. Gloger hat sich über die 24 Interessent:innen sehr gefreut, die beim ersten öffentlichen Treffen im Schlossgymnasium dabei waren. Die meisten seien nicht nur gekommen, um passiv zuzuschauen, sondern aktiv mitzuwirken. Ideen für mehr Natur im Hohenlohekreis brachten die Teilnehmenden dabei bereits reichlich mit – etwa ein Amphibienprojekt, das bereits vom BUND Landesverband Baden-Württemberg ins Leben gerufen wurde. Dabei sollen in jedem Kreis in Baden-Württemberg fünf Amphibiengewässer „ertüchtigt“, sprich, zu neuem Leben erweckt werden. Manche Amphibien wie die Gelbbauchunke sind artenrechtlich geschützt, aber viele andere wie etwa die Erdkröte und der Grasfrosch nicht.

Gemeinsam mehr bewegen

Brigitte Vogel vom NABU kennt sich mit solchen Gewässern aus. Sie ist Sprecherin des Landesnaturschutzverbandes im Hohenlohekreis. Vogel würde sich über Unterstützung von BUND-Mitgliedern freuen, ist sich Gloger sicher. „Wir möchten selbstverständlich mit anderen Naturschutzorganisationen zusammenarbeiten.“ Auch zu Parents4future Hohenlohe habe sie gute Kontakte.

Es gehe darum, gemeinsam mehr zu bewegen

Nicht nur vom BUND vorgegebene Projekte könne man umsetzen, sondern selbst Ideen einbringen und angehen. Ganz oben auf der To-Do-Liste stehen dabei die zahlreichen Streuobstwiesen im Hohenlohekreis. Auf vielen von ihnen stehen alte Bäume, denen die immer stärker werdende Trockenheit zusetzt. Da heißt es: Alte Bäume pflegen, zurückschneiden und junge nachpflanzen. Auch ein Thema: naturnahe, bienen- und insektenfreundliche Gärten. Und: Energiesparen im eigenen Zuhause.

Am geplanten Gründungsdatum am 01. April 2023 darf jeder abstimmen, der bereits Mitglied beim BUND ist. Es geht unter anderem um die Wahl des Vorstandes und die Verabschiedung der Satzung. Neben Hannelore Gloger und Margaretha Henrich engagieren sich im Orga-Team Thomas Raisig und Hubert Meixner für die Gründung der BUND Kreisgruppe Hohenlohe.

Wer Lust hat mitzuwirken oder sich einfach informieren möchte, kann eine Mail an Hannelore Gloger schreiben: hagloger@web.de

BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. ist eine nichtstaatliche Umwelt- und Naturschutzorganisation mit Sitz in Berlin. Er ist das deutsche Mitglied des internationalen Naturschutznetzwerkes Friends of the Earth und Teil des Deutschen Naturschutzrings. Quelle: wikipedia

Hannelore Gloger. Foto: privat

von links: Thomas Raisig (wohnt in Steinkirchen), Hubert Meixner, Alexandra Abredat und Margaretha Henrich (wohnen alle in KÜN). Foto: privat

Blühendes Leben: Böschung am Künzelsauer Südhang (in der Nähe von Garnberg), die absichtlich vom Bauhof nicht gleich im Frühsommer gemäht wurde. Foto: privat

 

 




Wahnsinns-Coup für Niedernhall

Während in Künzelsau seit der Schließung des Krankenhauses 2018 und mit dem voraussichtlichen Abriss des Krankenhausgebäudes gesundheitlich alles allmählich immer mehr zum Erliegen kommt, entsteht zuerst auf Schloss Stetten ein Gesundheitszentrum und nun auch in Niedernhall. Im Haus der Linde gibt es ab sofort eine Physiotherapie, einen Kinderarzt, eine Hebammenpraxis, Fußpflege und eine Psychotherapie. Niedernhall als kleines Kocherstädtchen hat sich im Gesundheitssektor mit einem Schlag quasi selbstständig gemacht. GSCHWÄTZ-Mitarbeiterin Anna-Lena Eißler war bei der Eröffnung vor Ort.

Anbei veröffentlichen wir die ersten Bilder eines Rundgangs durch das neue Haus der Linde:

Antje Hebbler ist aus ihren Räumen aus dem ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau ausgezogen und bietet ihre Fußpflegepraxis nun in Niedernhall an. Foto: GSCHWÄTZ




Das gallische Dorf

Am 08. Januar 2023 wurde es Reinhold Leja aus Kocherstetten zu bunt und er reichte eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Anja Zinsler von der Stadt Künzelsau wegen Untätigkeit ein. Ebenso gegen Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann.

Als Reinhold Leja seinen Bodenrichtwert für seinen Grund Boden, auf dem sein Einfamilienhaus in Kocherstetten steht, recherchiert, haut es ihn beinahe vom Hocker.

Der Grund: Wegen einer Grundsteuerreform wurden und werden immernoch Deutschlands Eigentumsbesitzer dazu aufgerufen, dem Staat digital Angaben über ihre Grundstücksgröße und den dementsprechenden Bodenrichtwert zu übermitteln. Dabei sollen sie die Bodenrichtwerte der Städte und Gemeinden als Grundlage nehmen. Als Reinhold Leja seinen Bodenrichtwert für seinen Grund und Boden, auf dem sein Einfamilienhaus in Kocherstetten steht, recherchiert, haut es ihn beinahe vom Hocker. Unlängst hat die Stadt Künzelsau nämlich diesen Bodenrichtwert auf 150 Euro hochgeschraubt. Die Begründung der Stadtverwaltung auf seine Nachfrage: Man habe seit 2016 keine Anhebung und Angleichung mehr gemacht, nun sei es an der Zeit gewesen, zählt bei Leja nicht. Denn: das kleine Örtchen an sich werde völlig ungleich behandelt. Während das  alte Rathaus aus dem 19. Jahrhundert mit einem Bodenrichtwert von 150 Euro berechnet werde, habe das danebenstehende Gemeindehaus einen Bodenrichtwert von 70 Euro Bodenrichtwert erhalten. Der Grund laut der Stadtverwaltung Künzelsau: Das Gemeindehaus werde zum alten Bebauungsplan dazugezählt. Das macht 80 Euro Unterschied pro Quadratmeter Grundstück.

Höhere Bodenrichtwerte = höherer Wiederverkauf

Die Stadt wiederum argumentiert gegen Leja, dass diese höheren Grunderwerbspreise gut seien für den Grundstückswert an sich, sprich, bei einem Wiederverkauf oder bei einer Beleihung über die Bank. Das Problem: Leja will weder sein Haus beleihen noch verkaufen. Er befürchtet, dass er durch diese Grundsteuerreform künftig beträchtlich mehr Grunderwerbssteuern zahlen darf. Und damit würde er nicht alleine dastehen.

Aber auch: höhere Bodenrichtwerte = mittelfristig höhere Grunderwerbssteuer

Was er ebenfalls nicht nachvollziehen könne: Während Kocherstetten als Teilort relativ weit weg von der Kernstadt läge, nur teilweise über funktionierendes Internet verfüge und weder einen Supermarkt noch einen Bäcker habe, lägen andere Künzelsauer Teilorte wie Amrichshausen strategisch günstiger, werden aber teilweise weitaus billiger gehandelt. Selbst Städte wie Ingelfingen und Niedernhall hätten im Vergleich zu Kocherstetten rund 60 Euro pro qm niedrigere Bodenwerte angesetzt, obwohl die Häuser dort weitaus besser verkauft würden. Werde bei der Stadt Künzelsau gewürfelt? Nein, heißt es von dort ausdrücklich. Niedernhall habe Steilhänge, Kocherstetten sei viel flacher und damit auch höher zu bewerten. Um den Supermarkt Edeka herum liegen die Bodenrichtwerte in Niedernhall aktuell bei 95 Euro pro Quadratmeter.

Anfang Februar wird Leja aufgrund seiner Beschwerden und Nachfragen vom Gutachterausschuss der Stadt Künzelsau ins Rathaus eingeladen. Ihm gegenüber sitzen der, wie Leja selbst sagt, „Obergutachter“ von Öhringen, zwei Gutachter aus Künzelsau, einer aus Öhringen und die Vorsitzende des Gutachterausschusses, Anja Zinsler.

Die Gutachter weisen, wie auch in ihren vorangegangen Schreiben, Leja darauf hin, dass er Widerspruch einlegen könne, aber die neuen Bodenrichtwerte seien unveränderbar. Aber Leja, sagt, wie soll er Widerspruch einlegen, wenn er selbst diese neuen Bodenrichtwerte als Häuslebesitzer digital eingegeben und bestätigen hat. Da könne er ja nicht gegen sich selbst widersprechen. Bis 31. Januar 2023 mussten Häusebauer diese neuen Bodenwerte digital über das Finanzamts-Portal Elster selbst übermitteln.

Gegenüber GSCHWÄTZ verweist die Stadtverwaltung darauf, dass sie keine Auskunft über private Grundstücksbelange erteilt. Auf unseren Verweis hin, dass es ein generelles öffentliches Interesse daran gibt, wie die Bodenrichtwerte von wem anhand welcher Maßstäbe errechnet werden, haben wir bislang keine Antwort erhalten.

Alle Grundsteuerwerte von Baden-Württemberg sind abrufbar der Gutachterplattform Boris.

 

 




Zurück ins Leben

Kupferzell/Pfedelbach/Öhringen: Eine Familie sucht für ihren elfjährigen Sohn Noah eine Pflegeunterstützung für zu Hause.

Es handelt sich dabei um eine 1:1 Betreuung eines Jungen mit Anfallsleiden. Hier erfahrt ihr mehr über Noah:

Noah – unser Kampf zurück ins Leben | Facebook

Die Familie wird von dem Kinderintensivpflegedienst Agapeo betreut. Auch Agapeo sucht für Noah nach einer passenden Pflegeunterstützung. Anbei veröffentlichen wir die dazugehörigen Informationen von Agapeo zu der Pflegekraft, die für Noah gesucht wird:

„Wir sind ein ambulanter Pflegedienst, der auf die Betreuung schwer kranker Kinder im Alter von Geburt bis 18 Jahren zuhause, in ihrem gewohnten Umfeld, spezialisiert ist.

Um den Kindern Lebensqualität und Freude bieten zu können suchen wir ab sofort oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine examinierte Pflegefachkraft (m/w/d) für einen 11-jährigen Jungen mit Anfallsleiden.

Dein Profil

  • du hast in erster Linie Freude am Umgang mit intensivpflegebedürftigen Kindern
  • Empathie und Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Sozialkompetenz stehen bei dir an erster Stelle
  • du bist examinierte Pflegefachkraft
    • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
    • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
    • Altenpfleger*in
  • selbstständiges und gewissenhaftes Arbeiten sind dir nicht fremd
  • du hast eine hohe Bereitschaft zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung
  • in stressigen Situationen behältst du stets den Überblick

Deine Aufgaben

  • Grundpflege
  • Behandlungspflege
  • Intervention bei Krampfanfall
  • Pflege der PEG-Sonde

Was wir bieten

Sicherheit– ein zukunftssicherer Arbeitsplatz in familiärer Atmosphäre, unbefristet in  Voll-/Teilzeit oder auf Minijob Basis.

Wunschdienstplan – Mitgestaltung der Dienstpläne unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Prioritäten.

Flexible Arbeitszeitmodelle – Work Life Balance? Familie und Beruf? Hobbys und Freizeit? Bei uns kein Problem. Dank flexibler Arbeitszeitmodelle können Sie privates und berufliches bestens vereinen.

Willkommenskultur– ein Einarbeitungskonzept mit persönlicher Betreuung und strukturiertem Onboarding

Gesundheit & Prävention – Zugang zur Plattform „machtfit“ mit kostenlosen Online-Kursen und Vergünstigungen für Deine Gesundheit.

Karriere– Aufstiegsmöglichkeiten durch regelmäßige Fort – und Weiterbildungen der gruppeneigenen Bildungsakademie BaWiG.

Vergütung – Tarifliche Vergütung mit 13. Monatsgehalt und attraktiven Zuschlägen

Altersvorsorge – Wir bezuschussen Ihre betriebliche Altersvorsorge.

Wir suchen Menschen, die mit Ihrem Engagement und der Liebe zur Pflege unsere Kinder unterstützen, fördern und Ihnen Geborgenheit schenken möchten. Gehören Sie dazu?

Dann bewerben Sie sich mit Angabe Ihres frühestmöglichen Einstellungstermins über unser Online-Bewerberportal

Sie haben Fragen?

Ihr Kontakt:

Agapeo Kinderintensivpflege

Telefon: 0921 164 968 80

Mail: info@agapeo.de

 




Und es geht: Herr Neth

Am 26. April 2021 bestätigten die Kreisräte Dr. Matthias Neth in seinem Amt als Landrat. Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass er nicht mal zwei Jahre später bereits ein neues Amt innehat – fernab des Hohenlohekreises?

Der Ehemann und Vater, wurde am Freitag, den 03. Februar 2023, zum neuen Präsidenten des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart gewählt. Ein komplett anderes Amt. Aber mit Finanzen kennt sich Landrat Neth ja aus.

Landrat Dr. Matthias Neth. Foto: GSCHWÄTZ

Die ersten Glückwünsche von Bürgermeistern und Landtagsabgeordneten aus dem Hohenlohekreis folgten denn auch prompt.

So sagte etwa Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann: „Es ist ein Ehre und große Anerkennung seiner bisherigen Leistung und seiner Person, dass ihm das Vertrauen für dieses wichtige Amt beim Sparkassenverband Baden-Württemberg ausgesprochen wurde. Er wird dem Landkreis fehlen. Wir wissen, dass er dem Hohenlohekreis eng verbunden bleibt. Mit seinem Engagement für das neue Kreishaus beispielsweise hat er die Strukturen im Landkreis nachhaltig verbessert. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg im neuen Amt.“

Der AfD-Landtagsabgeordnete für den Hohenlohekreis, Anton Baron äusserte sich ähnlich: „Herr Dr. Neth hat seit Jahren die politische Landschaft im Hohenlohekreis mitgeprägt, als Präsident des Sparkassenverbands wird er sich künftig neuen Herausforderungen stellen müssen. Dass er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Amt des Landrats dieses mit voller Kraft ausüben will, begrüße ich sehr. In Krisenzeiten wie diesen ist es zwingend erforderlich, dass Politiker vollen Einsatz zeigen, um die desolaten Zustände zu beseitigen.“

Der amtierende Sparkassenpräsident Peter Schneider geht am 30. April 2024 in Ruhestand. Seit 10 Jahren ist der 43-Jährige Neth Landrat im Hohenlohekreis. Er ist ein begabter Redner, Netzwerker, Menschenkenner. S ein guter Draht nach Stuttgart, wo er auch politisch herkam, davon hat der Hohenlohekreis sicher profitiert.

Den Hohenlohekries indes hat der in Öhringen wohnhafte Politiker nur teilweise erreicht. Er hat Öhringen zu einem Neubau des Krankenhauses verholfen, während Künzelsau dafür die Kröte der Schließung seines Krankenhauses schlucken musste. Einen Ausgleich mit einem versprochenen ordentlichen Gesundheitszentrum dafür gibt es für die Künzelsauer bis heute nicht.

Dafür stehen nun die konkreten Planungen für den Bau des neuen Landratsamtes in Künzelsau. Bürgermeister Thorsten Kunkel jat indes schon seinen Hut in den Ring geworfen als Nachfolger von Neth. Er ist seit rund 20 Jahren Bürgermeister von Pfedelbach.

Matthias Neth setzte sich stark ein für die Umsetzung der Coronaverordnungen, insbesondere als der Hohenlohekreis als einer der ersten Landkreise zum Hot Spot wurde. Er gilt intern als eher autoritäre Führungspersönlichkeit, die immer höflich, aber klar äußert, wohin der Weg zu gehen hat. Als ein bekannter Täter unlängst Scheiben des Landratsamtes eingeworfen hat, ließ Net sofort und zügig einen Zaun um das Gebäude aufstellen und die Anzahl des Sicherheitspersonals erhöhen. Noch heute begrüßen den Besucher des Landratsamtes Sicherheitsmänner-/frauen am Eingang.

Es bleibt abzuwarten, ob der neue Landrat aus dem Künzelsauer oder aus dem Öhringer Raum kommen wird. Demensprechend werden die Gewichtungen verteilt werden in den kommenden Jahren. Im Kreistag liegt die Mehrheit der Stimmen vermutlich in der Öhringer Ecke. Kunkel wäre ebenfalls eher Öhringen zugewandt. Wünschenswert wäre hier ein Landrat, der den ganzen Hohenlohekreis als sein Landkreis betrachtet und dafür sorgt, dass manche Gebiete, etwa das Jagsttal, nicht immer stärker abgehängt werden.

 




Sprachencafé im OXN

Am Montag, den 06. Februar 2023, findet der Sprachenstammtisch Café International von 19 bis 21 Uhr im Bistro-Café Oxn statt.
Die muttersprachlichen Moderatoren der europäischen Handelssprachen sind vor Ort und freuen sich auf Gäste – unter dem
Motto: Bei einem gemütlichen Getränk alte Sprachkenntnisse auffrischen und dabei noch neue Leute kennenlernen.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Spielen im TollKÜN

Kommen, mitmachen und Spaß haben – so heißt die Devise ab dem 04. Februar 2023 jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr im Künzelsauer Hallenbad TollKÜN.

Willkommen sind alle, die Spaß im Wasser und an Bewegung haben. Der Schwimmparcours mit aufblasbaren Teilen steht im großen Becken im Mittelpunkt. Aber auch die 104 Meter lange Riesenrutsche können die Badegäste hinunter sausen.

Alle Aktionen sind im Eintrittspreis enthalten. Die Einzelkarte im TollKÜN kostet für Erwachsene drei Euro und für Kinder 1,80 Euro.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag von 15.30 bis 21 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag von 8 bis 18 Uhr.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

 

 




Pssst…die schönsten Plätze im Hohenlohekreis

Mit viel Charme und zahlreichen Anekdoten präsentiert die Autorin Ute Böttinger gemeinsam mit einigen Gästen am Donnerstag, den 09. Februar 2023, 19 Uhr, im Kocherwerk – Haus der Verbindungstechnik in Ernsbach (Graf-Wolfgang-Julius-Platz 1) erstmals ihren neuen Reiseführer „Lieblingsplätze in Hohenlohe“.

Die Lesung wird von einem Sektempfang mit Imbiss und einen kleinen kulinarischen Rundgang begleitet.

Anmelden kann m an sich Anmeldungen nehmen wir unter info@kocherwerk.de entgegen.