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Mehr C02-Emissionen als vor der Coronapandemie

Um die globale Erwärmung der Erde mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent auf zumindest 1,5 Grad zu begrenzen, bedarf es laut der Wissenschaft einen massiven Rückgang der CO2-Emissionen bis 2050. Das steht im so genannten Pariser Abkommen. Nach der Coronapandemie hat der CO2-Ausstoß jedoch wieder erheblich zugenommen, so dass bereits in neun Jahren die Menge an CO2 produziert wird, die eigentlich bis 2050 vorgesehen ist. Das geht aus einem Bericht zum Global Carbon Budget hervor.

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel trug zu diesem Bericht mittels Daten von Messungen bei, die Segelyachten und Handelsschiffe in Kooperation mit GEOMAR-Forschenden rund um den Globus gesammelt haben.

Im Jahr 2022 erreichen die Emissionen von fossilem Kohlendioxid (CO2) weltweit 36,6 Milliarden Tonnen und werden somit leicht höher liegen als vor der Corona-Pandemie. Zusammen mit Landnutzungsemissionen von 3,9 Milliarden Tonnen belaufen sich die Gesamtemissionen auf 40,6 Milliarden Tonnen und damit leicht unter den bislang höchsten Werten von 2019 (40,9 Milliarden Tonnen). Dies zeigt der neue Bericht des Global Carbon Projects. Er wurde veröffentlicht, während sich Staats- und Regierungschefs im November 2022 auf der Weltklimakonferenz COP27 in Ägypten treffen, um über die Klimakrise zu diskutierten.

Die weiterhin hohen Emissionen stehen im Widerspruch zu dem Rückgang, der nötig wäre, um die im Übereinkommen von Paris vereinbarten Grenzen globaler Erwärmung einzuhalten. Um die globale Erwärmung mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent auf 1,5°C zu begrenzen, dürfen insgesamt nur noch 380 Milliarden Tonnen CO2 emittiert werden. Ausgehend von den Emissionswerten des Jahres 2022 wird diese Menge bereits in neun Jahren erreicht sein.

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel trug zum diesjährigen Bericht Daten bei, die Segelyachten und Handelsschiffe in Kooperation mit GEOMAR-Forschenden rund um den Globus gesammelt haben. So flossen etwa CO2-Messungen ein, die während der „Ocean Race“-Regatta und verschiedenen IMOCA-Rennen stattfanden. Bereits seit 2005 liefern die Kieler Forschenden an Bord eines Handelsschiffs im Nordatlantik gewonnene Daten für den Surface Ocean Carbon Dioxide Atlas (SOCAT). Seit 2014 sind diese Daten auch Teil des Global Carbon Project. Die Messanlagen auf dem Handelsschiff sind eine offizielle Station der europäischen Infrastruktur des Integrated Carbon Observation System (ICOS) und laufen derzeit im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekts C-SCOPE.

„Wir sind stolz, Informationen zu dieser international wichtigen Publikation beizutragen, die Entscheidungsträgern eine wissenschaftlich fundierte Basis bietet“, betont Dr. Toste Tanhua, Meereschemiker am GEOMAR und Co-Autor des Global Carbon Budget 2022. „Die Datengrundlage kann nur dank langjähriger Kooperationen entstehen. Wir hoffen, unsere Methoden für die Messungen zukünftig noch weiter auszubauen und weitere ‚Ships of Opportunity‘ zu gewinnen, um Veränderungen im Ozean noch detaillierter zu beobachten. Dies ist wichtig, um Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean und dessen Funktion im Klimasystem abschätzen zu können.“

Der aktuelle Bericht zeigt, dass sich das langfristige Wachstum der fossilen Emissionen abgeschwächt hat. 24 Länder mit wachsenden Volkswirtschaften haben ihre fossilen CO2-Emissionen sogar gesenkt. Doch dies reicht nicht, um die Grenzen des Pariser Abkommens einzuhalten. Um bis zum Jahr 2050 netto null CO2-Emissionen zu erreichen, müssten die gesamten von Menschen verursachten CO2-Emissionen um durchschnittlich 1,4 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr gesenkt werden, vergleichbar mit dem beobachteten Rückgang der Emissionen im Jahr 2020 infolge der COVID-19-Pandemie – was das Ausmaß der erforderlichen Maßnahmen verdeutlicht.

Die prognostizierte Zunahme der fossilen CO2-Emissionen im Jahr 2022 ist vor allem auf den höheren Ölverbrauch durch den wieder gestiegenen Flugverkehr zurückzuführen. Dabei sind regionale Unterschiede deutlich spürbar. So werden die Emissionen im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 in China um etwa 0,9 Prozent und in der Europäischen Union um 0,8 Prozent sinken. In anderen Regionen werden sie hingegen zunehmen: in den Vereinigten Staaten um 1,5 Prozent, in Indien um 6 Prozent und in der übrigen Welt um 1,7 Prozent. Dies spiegelt die derzeitigen geopolitischen Krisen und die Pandemielage wider: Der Rückgang der Emissionen in China ist auf die Auswirkungen coronabedingter Lockdowns zurückzuführen. In der EU hingegen ist der Rückgang vor allem durch die Einschnitte in der Gasversorgung zu erklären – die Emissionen liegen 2022 etwa 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Teils wird dies aber durch einen Anstieg der Emissionen aus Kohle (um 6,7 Prozent) und Öl (um 0,9 Prozent) wettgemacht.

Der Bericht zum Global Carbon Budget erfasst auch den Verbleib der menschengemachten CO2-Emissionen in den natürlichen Senken. Für 2022 schätzen die Wissenschaftler:innen die CO2-Aufnahme des Ozeans auf 10,5 Milliarden Tonnen, die auf dem Land auf 12,4 Milliarden Tonnen. Die verbleibende knappe Hälfte der Gesamtemissionen lässt die atmosphärische CO2-Konzentration weiter steigen, auf 51 Prozent über ihrem vorindustriellen Niveau.

Hintergrund: Global Carbon Budget

Der Bericht zum Global Carbon Budget wird gemeinsam von mehr als 100 Wissenschaftler*innen aufgrund von Daten globaler Messnetzwerke, Satellitendaten, statistischen Erhebungen und Modellrechnungen erstellt. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Wissenschaftler*innen des Alfred-Wegener-Instituts (Bremerhaven), der Ludwig-Maximilians-Universität (München), des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (Hamburg), des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie (Jena), des Karlsruhe Institut für Technologie, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung (Warnemünde), des International Institute for Applied Systems Analysis (Laxenburg), der ETH Zürich und der Universität Bern beteiligt. Das Global Carbon Budget 2022 ist die 17. Ausgabe des jährlich erscheinenden Berichts, der durch unabhängige Expert:innen begutachtet wird.

Publikation:

Friedlingstein et al. (2022) Global Carbon Budget 2022. Earth System Science Data, doi: https://doi.org/10.5194/essd-14-4811-2022

Pressemitteilung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Pressemitteilung des Global Carbon Project (englisch)




Nach Unfall gibt es erstmal Schläge

Nachdem am Samstagabend, den 25. Februar 2023, in Weißbach zwei Pkws kollidiert waren, schlug der eine Fahrer den anderen. Dies teilte die Polizei mit. Der 40-jährige Lenker eines BMW befuhr gegen 18 Uhr die Hauptstraße in Richtung der Criesbacher Straße. An der dortigen Kreuzung wollte er zunächst nach rechts in Richtung Forchtenberg abbiegen.

Zu diesem Zeitpunk fuhr ein 76-Jähriger mit seinem VW Golf hinter dem 6er BMW und hielt an. Plötzlich setzte der 40-Jährige mit seinem Pkw zurück und fuhr gegen den Golf. Hierdurch entstand ein Sachschaden von rund 1.200 Euro.

Im Anschluss stiegen die beiden Männer aus und der 76-Jährige wollte die Polizei rufen. Daraufhin schlug ihn der BMW-Fahrer wol mit der flachen Hand ins Gesicht, wodurch der Senior zu Boden stürzte. Der 40-Jährige stieg daraufhin in sein Auto und fuhr in Richtung Niedernhall davon.

Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte der Flüchtende in Künzelsau durch die Polizei angetroffen und kontrolliert werden. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch  bei dem 40-Jährigen wahr, woraufhin ein Alkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab rund 2,6 Promille, weshalb im Krankenhaus eine Blutentnahme gemacht wurde.

Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.




Strom aus Zucker und die wundersame Welt eines begrünten Klassenzimmers

Die Jungforscher aus der Region Heilbronn-Franken stehen in den Startlöchern: Vom 2. bis zum 4.März 2023 präsentieren sie nach zwei Jahren pandemiebedingter Online-Wettbewerbe wieder ihre Ideen beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Künzelsau.
Für Besucher ist die Ausstellung am Freitag von 10 bis 13 Uhr und am Samstag von 10 bis 13:30 Uhr geöffnet. Außerdem werden Mitmachaktionen der Technik Initiative Campus Künzelsau (TICK) und des Science Center experimenta angeboten.
Der Eintritt ist frei.

128 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region Heilbronn-Franken haben insgesamt 63 Projekte zur 58. Runde von Deutschlands bekanntestem Wettbewerb für Nachwuchsforscher eingereicht und präsentieren ihre Erfindungen vor Ort.

Hier nun eine Auswahl an Projekten, an denen die Nachwuchsforscher getüftelt haben:

Ferngesteuerte Steckdosenleiste

Region Main-Tauber:

  • Fabian Geiger (13), Marek Weber (13) und Jannik Möhler (13) vom Lernhaus Ahorn haben zum Wettbewerb „Schüler experimentieren“ ihre ferngesteuerte Steckdosenleiste eingereicht. Damit möchten sie unnötigem Stromverbrauch einfach und bequem entgegenwirken.
  • Effizient und nachhaltig bauen – mit Pilzen! Samuel Ebert (14) und Raphaela Berberich (14) vom Lernhaus Ahorn möchten mithilfe eines Stützgerüstes das Bauen von Häusern aus Pilzgeflecht ermöglichen.

Pflanzen, die resistenter gegen Trockenheit sind

Region Heilbronn:

  • Die Sommer werden durch den Klimawandel immer heißer und länger. Das ist auch Alina Hettler (18) von der Christiane-Herzog-Schule aufgefallen. Sie möchte erforschen, ob ein Salycit-Dünger Pflanzen resistenter gegen Trockenstress machen kann.

Überraschende Wirkung von Gingko-Blättern

  • Abigail Hopkins (17) vom Christiane-Herzog-Gymnasium in Heilbronn möchte eine Alternative zu chlorhaltigem Schimmelentferner finden und erforscht daher die fungizide Wirkung von Ginkgo-Blättern.
  • Niklas Thal (18), Dominik Erb (19) und Lars Riedlinger (18) von der Wilhelm-Maybach-Schule in Heilbronn möchten die Nutzungszeit einer Drohne mithilfe eines automatischen Positionierungs- und Akkuaustauschgeräts verlängern.

Region Hohenlohe:

  • Lukas Zeihsel (21), Marvin Schmauder (20) und Jacob Herdtweck (20) von ebm-papst Mulfingen haben ein Besenreinigungsgerät erfunden. Das Reinigen der Besen wird durch einen Kraftantrieb erleichtert und der Schmutz in eine Auffangwanne abgeführt.
  • Leon Ziegler (10) von der Max-Eyth-Schule Bieringen hat einen Roboter-Greifarm konstruiert. Die Teile dafür hat er selbst entworfen und im 3D-Drucker gedruckt. Mithilfe einer Bluetooth-Steuerung soll sich der Greifarm per Handy steuern lassen.

Klimaveränderung bei einem begrünten Klassenzimmer

  • Felix Kokoska (18), Mark Schwarz (19) und Rico Hofmann von der Gewerblichen Schule Künzelsau möchten das Raumklima in Klassenräumen verbessern. Zu diesem Zweck haben sie Pflanzregale mit großblättrigen Pflanzen aufgestellt und verschiedene Klimadaten erhoben. Diese haben sie mit den Daten eines unbegrünten Klassenzimmers verglichen.

Süßigkeiten-Karten

Region Mittelfranken:

  • Emilie Schmiedeke (14) von der Christian-von-Bomhard-Schule in Uffenheim möchte einen Süßigkeitenautomat erfinden, mit dem der Süßigkeitenkonsum von Kindern kontrolliert werden kann. Mithilfe einer personalisierten Barcode-Karte kann ein Elternteil festlegen, ob ein bestimmtes Kind sich eine Süßigkeit abholen darf. Die Ausgabe der Süßigkeiten erfolgt ebenfalls mit personalisierten Karten.

Region Schwäbisch Hall:

  • Denise Wegert (19), Ronja Zimmermann (19) und Julia Reiff (18) möchten mithilfe der experimenta Heilbronn und des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall herausfinden, ob man Schimmelsporen mit PCR-Analysen nachweisen kann.
  • Marlene Schneider (11) vom Erasmus-Wiedmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall hat eine Lern-App programmiert, mit denen ihre Mitschüler:innen Spaß beim Lernen haben.
  • Niklas Heiner (12) vom Gymnasium bei St. Michael erforscht die Dämmfähigkeit verschiedener natürlicher Dämmstoffe.
  • Fine Eisenbeiß (17) und Mia Kreuziger (16) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Crailsheim möchten das Fahrradfahren sicherer machen: Dafür möchten sie eine Signalanlage programmieren, die aus Lichtschranken und einer Warnleuchte besteht. Sie soll beim Herannahen eines Fahrradfahrers an einer gefährlichen Kreuzung auslösen und so Unfälle verhindern.

Aus Strom Zucker gewinnen

Region Stuttgart:

  • Lea Cara Lörcher (15) vom Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt beschäftigt sich mit der Frage, wie man aus Zucker Strom herstellen kann.

Amphibienfahrzeug

  • Nils Kuder (15), Kiran Bayer (14) und Marvin Kühner (15) vom Hohenstaufen-Gymnasium in Bad Wimpfen möchten ihren Müll zukünftig mithilfe einer Künstlichen Intelligenz trennen. Dafür haben sie sowohl an einer eine Klassifizierung auf visueller Basis als auch an einer mechanischen Maschine zum Transport des Mülls in den richtigen Container geforscht.

Mülltrennung mit künstlicher Intelligenz

  • Max Wachholz (11) und Lias Lohmüller (11) vom Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt möchten ein aus Haushaltsmaterialien bestehendes Amphibienfahrzeug bauen.

Bild 1: Auszubildende von ebm-papst präsentieren ihr Projekt bei Jugend forscht 2020. Auch Politiker besuchen regelmäßig den Regionalwettbewerb Heilbronn-Franken.

Bild 2: Chris Specht und Luca Herrmann präsentieren ihr „BibControl“ bei Jugend forscht 2020.

Quelle: ebm-papst

Über Jugend forscht

ebm-papst ist seit der Wettbewerbsrunde 1999 Patenunternehmen von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb Jugend forscht, der Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, eigene Projekte zu verwirklichen und sich mit anderen gleichaltrigen Tüftlern zu messen. Der Ventilatorenhersteller ist zum 25. Mal Ausrichter des Regionalwettbewerbs in Heilbronn-Franken, der vom 2. bis 4. März 2023 am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn stattfindet. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren mit ihren Ideen in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik. Weitere Informationen zu Jugend forscht unter www.jugend-forscht.de.

Über ebm-papst
Die ebm-papst Gruppe, Familienunternehmen mit Hauptsitz in Mulfingen, Baden-Württemberg, ist weltweit führender Hersteller von Ventilatoren und Antrieben. Seit der Gründung 1963 setzt der Technologieführer mit seinen Kernkompetenzen Motortechnik, Elektronik, Digitalisierung und Aerodynamik internationale Marktstandards. Mit über 20.000 Produkten bietet ebm-papst passgenaue, energieeffiziente und intelligente Lösungen für praktisch jede Anforderung in der Luft- und Antriebstechnik.

Im Geschäftsjahr 2021/22 erzielte der Hidden Champion einen Umsatz von 2,288 Milliarden Euro und beschäftigt knapp 15.000 Mitarbeitende an 29 Produktionsstätten (u. a. in Deutschland, China und den USA) sowie 51 Vertriebsstandorten weltweit. Den Benchmark bei Ventilatoren- und Antriebslösungen setzt ebm-papst in nahezu allen Branchen wie z. B. in der Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, Heiztechnik, Automotive, Informationstechnologie, Maschinenbau und Haushaltsgeräte, Intralogistik sowie Medizintechnik.

 




„Unser Kampf ist noch lange nicht vorbei“

Am Freitag, den 03. März 2023, rufen wieder weltweit Organisationen und Aktivist:innen zum Klimastreik auf. Die Aktivisten-Plattform Avaaz* fordert auf ihrer Internetseite: „Lasst uns also mit ihnen auf die Straße gehen – gegen den Ausbau von Kohle und Erdgas und für die Förderung der Erneuerbaren! Wir treffen uns auf einen der 180 Klimastreiks in ganz Deutschland — denn obwohl wir in den letzten Jahren schon viel erreicht haben, ist unser Kampf noch lange nicht vorbei.“

Tomorrow is too late

Auch fridays for future wirbt für die Klimademo, unter anderem mit dem markanten Hashtag #tomorrowistoolate: „Es gibt heute eine breite gesellschaftliche Mehrheit für mehr Klimaschutz – doch auf den großen Durchbruch warten wir bis heute. Weder an die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag noch an das Klimaschutzgesetz hält sich die Politik. Anfang März treffen sich die Ampel-Parteien zum Koalitionsgipfel. Kurz zuvor findet unser Klimastreik statt – auch in Deiner Nähe. Damit er sich auf die richtige Seite stellt, darf Scholz keine Sekunde lang glauben, die Menschen in diesem Land interessieren sich nicht mehr für das Klima. Dafür müssen die Demos wieder richtig groß werden. Gemeinsam machen wir klar: unsere Zukunft darf nicht an einer bockigen Politik scheitern.“

Auch im Ländle wird demonstriert

Mehr als 240 Demos sind bereits im ganzen Land angemeldet. Wo überall gestreikt wird, seht ihr hier: Klimastreik – Mit Fridays for Future auf die Straßen – Klima Streik (klima-streik.org)

Auch in Künzelsau, Öhringen, Schwäbisch Hall und Stuttgart gehen die Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße:

> Stuttgart, Schlossplatz, 14 Uhr

> Heilbronn, Bollwerksturm, 16.30 Uhr

> Öhringen, Marktplatz, 16 Uhr

> Künzelsau, Altes Rathaus, 16 Uhr

> Schwäbisch Hall, Fahrraddemo, 13 Uhr

 

*

Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 70 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ oder „Lied“ in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen.

 




Ganerben-Schülerin gewinnt Kreisentscheid

Lena Baumann aus der Klasse 6d des Ganerben-Gymnasiums ist im Lese-Flow: Zuerst hat sich Lena als Klassensiegerin durchgesetzt, dann wurde sie zur diesjährigen Schulsiegerin gekürt.

Jetzt hat Lena auch den Kreisentscheid in Öhringen gewonnen. Zu diesem tollen Erfolg gratulierte ihr der stellvertretende Schulleiter Stefan Schach im Namen der ganzen Schulgemeinschaft herzlich.

„Wir drücken Lena für die nächste Runde die Daumen – Stuttgart ist nicht mehr weit“, so Stefan Schach.

 

 




Wie eine kleine Minderheit großes bewirken kann

Frauen aller Konfessionen laden am Freitag, den 03. März 2023, 19.30 Uhr, zum Weltgebetstag in das Dorfgemeinschaftshaus in Weldingsfelden ein.

In diesem Jahr steht bei „Glaube bewegt“ Taiwan im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Einsatz für Demokratie und Menschenrechte prägt Taiwan schon lange und auch, wie diese am besten zu schützen sind angesichts der Bedrohung durch die Volksrepublik China. Die junge Generation setzt sich immer mehr für eine Unabhängigkeit von China ein.

Seit den 1980er Jahren hat sich der kleine „Tigerstaat“ sprunghaft weiterentwickelt.

Lediglich sieben Prozent der Taiwanes:innen sind Christ:innen. Sie geben in diesem Jahr ein beeindruckendes Zeugnis darüber ab, wie eine kleine Minderheit Großes auch in unruhigen Zeiten bewegen kann.




Sinfonisches Kirchenkonzert mit der Stadtkapelle Ingelfingen

Die Stadtkapelle Ingelfingen gibt ein sinfonisches Kirchenkonzert am Sonntag, den 26. März 2023, 18 Uhr, in der evangelischen Kirche in Ingelfingen.

Wer zu diesem Termin keine Zeit hat, kann sich auf das nächste Konzert im Oktober 2023 freuen. Das Motto lautet: „Film ab“, ein Konzertabend, bei dem die Filmmusik im Vordergrund steht.

Der genaue Termin im Oktober steht hier noch nicht fest.

 




Versuchter Einbruch in Bäckerei

Heilbronn (ots) – Ingelfingen: Versuchter Einbruch in eine Bäckerei – Zeugen gesucht Zwischen Freitag, 15 Uhr, und Dienstag, 10 Uhr, versuchte eine unbekannte Person sich Zutritt in eine Bäckerei in Ingelfingen zu verschaffen.

Der oder die Unbekannte hatte vor, mittels vermutlich einem spitzen Gegenstand, die Tür der Bäckerei in der Hirschgasse aufzubrechen und in den Verkaufsraum zu gelangen. Dies misslang jedoch. Die Polizei sucht nun Zeugen, diese etwas Verdächtiges wahrnehmen konnten. Sie werden gebeten sich beim Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer 07940 8294 zu melden.

 




Künzelsaus Vater

Das vor genau 150 Jahren gegründete Künzelsauer Lehrerseminar war der Anlass, dass der Zeichenlehrer Hermann Lenz 1911 nach Künzelsau versetzt wurde. Kurz vorher hatte er geheiratet, das erste Kind sollte allerdings aus Vorsichtsgründen am 26. Februar 1913 in der Landeshebammenschule in Stuttgart geboren werden, ist aber sonst ein „Küauer“, denn es wuchs bis ins zwölfte Lebensjahr im Kocherstädtchen auf.

Verarbeitete Künzelsau in seinen literarischen Texten

Hermann Lenz, ganz nach seinem Vater benannt, verband mit dem Hohenloher Raum eine bleibende Beziehung. In seinem literarischen Werk taucht immer wieder Künzelsau auf, dann Bartenstein oder Langenburg, wo der Dichter mit seiner Frau immer wieder zur Sommerfrische weilte. Als besonderes Highlight gelten im Kocherstädtchen die Einweihung des Hermann Lenz-Hauses 1991 sowie das Symposion 1995, in dem Werk und Autor gewürdigt wurden.

Geburtstagstorte in der Hermann-Lenz-Bar

Zum 110. Geburtstag und 25. Todestag, der sich am 12. Mai jährt, wird in Künzelsau wieder an ihn erinnert. Am Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr schneiden die Leser in der Hermann-Lenz-Bar im Restaurant Anne-Sophie in Künzelsau die „Geburtstagstorte an“. Biografische Details und Textbeispiele von Hermann Lenz sind zu hören. Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Lesekreis

Unter anderem gibt es auch einen Lesekreis – zum Hermann Lenz Jahr. Ab 1. März finden vier Termine mit Peter Kovacs im Gewölbekeller des Hermann-Lenz-Hauses statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro pro Person. Um Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

Stadtführung

Zu einer Stadtführung „In Hermann Lenz‘ Fußstapfen“ mit Stadthistoriker Stefan Kraut, lädt die Stadtverwaltung Künzelsau am Donnerstag, 9. März ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Alten Rathaus in Künzelsau. Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

150 Jahre Seminar Künzelsau

Am Freitag, 17. März um 15 Uhr eröffnet die Ausstellung „Akademie im Eulenkräut“ – 150 Jahre Seminar Künzelsau“ im Stadtmuseum Künzelsau. Hier wird die Familie Lenz gebührend Erwähnung finden.

Kulturhaus Würth

Schauspieler Gustav Peter Wöhler ist mit einer Lesung zu erleben im Kulturhaus Würth am Dienstag, 2. Mai, 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Verbindliche Anmeldungen sind ab 2. März, 11 Uhr möglich nur per Mail unter reservierung@kulturhaus-wuerth.de.

Wanderung auf dem Hermann-Lenz-Weg nach Schloss Stetten

Am Freitag, 12. Mai 2023 um 18 Uhr wird im VHS-Keller im Hermann-Lenz-Haus in „Erinnerungen an Hermann“ geschwelgt. Durchs Programm führt Stadthistoriker Stefan Kraut. Eine Kooperation der VHS mit dem Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. und der Stadtverwaltung Künzelsau. Für diese und die folgenden Aktionen im Hermann-Lenz-Haus gilt: Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht. Um Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

Eine Wanderung auf dem Hermann-Lenz-Weg von Künzelsau bis Schloss Stetten findet am Samstag, 13. Mai 2023 statt, mit Claus Brümmer, Peter Kovacs, Minni Probst, Hermann Stierle. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Hermann-Lenz-Haus in Künzelsau. Dazu lädt ein die Kooperation von VHS mit den Vereinen StadtGeschichte Künzelsau e.V. und den Künzelsauer Seniorinnen und Senioren KÜSS.

Vernissage

Ausklingen werden die Erinnerungen an den Künzelsauer Dichter mit der Neugestaltung des Andenkens im Hermann-Lenz-Haus. Die Vernissage „Hermann-Lenz-Haus reloaded“ mit Wolfgang Müller und Stefan Kraut findet am Mittwoch, 24. Mai 2023 um 17 Uhr im Gewölbekeller im Hermann-Lenz-Haus statt. Es lädt ein die Kooperation der VHS mit dem Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. und der Stadtverwaltung Künzelsau.

 




„Schwerste Naturkatastrophe seit einem Jahrhundert“

Zusätzlich zu vielen Spenden von Mitarbeitenden beteiligt sich ebm-papst mit einer Spendensumme von 100.000 Euro an den Hilfsaktionen für die Türkei und Syrien.

Schwerste Naturkatastrophe seit einem Jahrhundert

Das Leid nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien ist immens. Die Weltgesundheitsorganisation spricht bereits von der schwersten europäischen Naturkatastrophe seit einem Jahrhundert und ruft weiter zur Hilfe auf. Der Ventilatorenhersteller ebm-papst mit Sitz in Mulfingen hat direkt nach der Katastrophe Hilfsmaßnahmen angestoßen und koordiniert diese gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft in der Türkei.

Spendensumme direkt vor Ort

„Wir wollen vor Ort schnell, pragmatisch und optimal helfen. Deshalb hat das Executive Management Board (Gruppengeschäftsführung) gemeinsam mit den Gesellschafter:innen von ebm-papst entschieden, dass wir uns mit einer Spendensumme von 100.000 Euro, zusätzlich zu den Spenden unserer Mitarbeitenden, an Hilfsaktionen für die Türkei und Syrien beteiligen“, erklärt Dr. Sonja Fleischer, Geschäftsführerin Personal der ebm-papst Gruppe. „Wir haben beschlossen die Spendensumme gleichermaßen zwischen der Organisation „UNICEF Nothilfe Syrien – Für Kinder in Not“ und unserer Tochtergesellschaft in der Türkei aufzuteilen. Unsere türkischen Kollegen und Kolleginnen können die bestmögliche Koordination der Spendensumme vor Ort gewährleisten,“ so Fleischer.

Hilfsorganisationen brauchen dringend Spenden

„Unsere Mitarbeitenden bei ebm-papst Türkei sind nicht direkt von dem Erdbeben betroffen, aber wir sind alle zutiefst schockiert, über diese Katastrophe in unserem Land und in Syrien. Über 15 Millionen Menschen sind betroffen. Wir haben sofort begonnen lokal zu unterstützen und werden die zugesicherte Spende verwenden, um den Betroffenen vor Ort zu helfen“, so Firat Burak Aslan, Geschäftsführer von ebm-papst Türkei.

Zahlreiche private Spenden von Mitarbeitenden

Auch die Mitarbeitenden von ebm-papst engagierten sich bereits mit zahlreichen privaten Sach- und Finanzspenden und das Engagement steigt weiter an. Deshalb hat ebm-papst eine interne Liste mit Hilfsorganisationen zusammengestellt, die direkt vor Ort unterstützen und dringend Spenden benötigen. Dadurch versucht der Weltmarkführer den Betroffenen zu helfen und das Leid in Syrien und der Türkei zu mindern.