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Mit Eimer und Greifzange gegen „weiße Rotzlinge“ und „geknickte Dürstlinge“

Am Donnerstag, den 16. März 2023, sammelte eine Gruppe Schüler:innen der Freien Schule Anne-Sophie zusammen mit Revierleiter Stefan Römer und Christine Neuweiler vom Forstamt Hohenlohekreis im Rahmen des „Waldputztages 2023“ Müll im Künzelsauer Stadtwald. Die Sammelaktion fand zum zweiten Mal unter der Leitung der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg statt. Unter dem Motto: „Müll soll dahin, wo er hingehört – heraus aus dem Wald und hinein in die Verwertung!“ gab es einen landesweiten Aufruf zum Mitmachen.

„Müll soll dahin, wo er hingehört“

Nach einer Raterunde über die Verrottungszeiten der „unbeliebten Waldbewohner“ ging es bei Schneegestöber los in den Stadtwald. Die Schüler:innen waren erstaunt, dass selbst der „weiße Rotzling“ (Papiertaschentuch) bis zu fünf Jahre und der „geknickte Dürstling“ (Plastikflasche) sogar 500 – 1000 Jahre braucht, um vollständig zu verrotten.

Mit Eimer und Greifzange ging es auf die Suche nach dem achtlos weggeworfenen Abfall im Wald. Schon nach kurzer Zeit waren die Eimer gefüllt und sowohl die Kinder als auch die Lernbegleiter Herbert Remmele und Melanie Heidingsfelder waren sich einig, diese Aktion häufiger durchzuführen.

Eifrig diskutierte die Klasse über die Problematik des Mikroplastiks und die Auswirkungen auf unsere Meere, Flüsse und Böden. Es sei daher sinnvoll und notwendig, den Müll aus dem Wald und der Natur zu entfernen.

Wer mit seinem Verein oder der Schulklasse Interesse hat, beim nächsten „Waldputztag“ mitzumachen, kann sich gerne jederzeit beim Forstamt des Hohenlohekreises unter forstamt@hohenlohekreis.de oder Christine.Neuweiler@hohenlohekreis.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.waldputztag.de.

Bildtext:

Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anne-Sophie beim „Waldputztag“ 2023 im Stadtwald Künzelsau. Foto: LRA Hohenlohekreis

 

 




Klima-Termine

Klima-Zentrum Hohenlohekreis informiert – Nächster Beratungs-Termine am 5. April 2023

Energieberatung für Wohngebäude vom Energieberater im Rathaus Künzelsau

Es geht in die nächste Runde der kostenfreien Energieberatungsgespräche im Rathaus Künzelsau. Steigende Energiepreise, Belastung für das Klima und die Umwelt – es gibt ausreichende Gründe, Energie sparsam und effizient einzusetzen. Der zertifizierte Energieberater und Architekt Reinhold Zentler berät Interessierte. Die Beratungsgespräche finden mittwochs von 16 bis 18 Uhr am 5. April, 10. Mai, 14. Juni und 12. Juli 2023 im Rathaus in Künzelsau statt.

Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können einen maximal 30-minütigen Beratungstermin in Anspruch nehmen. Eine Anmeldung beim Klima-Zentrum des Hohenlohekreises ist erforderlich und kann online über http://www.klima-hohenlohe.de/online-terminbuchung/kuenzelsau erfolgen.

 

 

 

Pressemitteilung online:

https://kuenzelsau.de/,Lde/rathaus+und+buergertheke/pressemitteilungen/energieberatung+des+klima-zentrums+am+05_04_2023+ff+_21_03_2023_

 

 

Freundlich grüßt

Elke Sturm

Stadtverwaltung Künzelsau
Stuttgarter Straße 7
74653 KünzelsauTelefon 07940 129-122
elke.sturm@kuenzelsau.de
www.kuenzelsau.de

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Wert-Wies’n-Termin für 2023 steht

Das Festzelt war das Wochenende wieder voller als voll, die Stimmung am Kochen, erstmals durften sich insbesondere auch die jüngeren Besucher:innen über einen Vergnügungspark auf den Wertwiesen in Künzelsau freuen.

Die Stadtverwaltung war zufrieden, der Bürgermeister, das Publik, Festwirt Roland Rachinger, die Schaustellern und Bands. Daher kommt die nächste Wert Wies’n auch ganz bestimmt und war am  „Wir freuen vom 05. bis 08. Oktober 2023. „Am besten tragen sich alle gleich den Termin in ihre Kalender ein“, so Bürgermeister Stefan Neumann am Ende einer wieder einmal sehr erfolgreichen Wert Wies’n 2023. Wir erinnern uns gerne daran zurück.

Eine kleine Bildergalerie ist online auf der Seite der Stadtverwaltung zu finden:
https://kuenzelsau.de/,Lde/bildergalerie/bildergalerie+2022




„Ich kann es allen empfehlen, die sich für Politik interessieren“

Vom 27. bis 31. März 2023 trat die Schülerin Klara Klunker von der Crailsheimer Realschule am Karlsberg Klara Klunker ein Schülerpraktikum im Bundestag bei dem Bundestagsabgeordneten Kevin Leiser an.

„Es war eine total tolle und spannende Erfahrung, die ich so wahrscheinlich nicht so schnell wieder machen werde“, stellte
Klara Klunker begeistert fest. Klara erzählt, sie habe viel gelernt und eine viel Spaß gehabt. Die Aufgaben waren alle zu meistern und natürlich sei der Besuch im Plenum während einer Parlamentsdebatte das Highlight gewesen.

Außerdem sei die Arbeitsatmosphäre im Bundestagsbüro von Kevin Leiser sehr angenehm. Die Mitarbeiter und der Abgeordnete selbst nahmen sich viel Zeit für Klara Klunker.

„Ich kann es allen empfehlen, die sich für Politik interessieren. Es ist eine tolle Möglichkeit, mal hinter die Kulissen zu schauen und mitzubekommen, wie der Bundestag funktioniert“, erzählt die Schülerin.




Zwei-Euro-Stück große Bisswunde am Brustkorb

Im Fall der Zustände im Kindergarten Eberstal (wir berichteten) hat sich nun eine weitere Mutter, Anna M.*, an die Redaktion GSCHWÄTZ gewendet, um darüber zu berichten, wie sie den Kindergarten erlebt hat, als ihr Sohn ihn von August bis November 2022 besucht hat. *Die Mutter möchte anonym bleiben, unserer Redaktion ist der Name der Mutter bekannt. Sie berichtet Folgendes:

Volle Pipiwindel

„Mein Sohn war im Kindergarten und kam nach Hause mit einer riesigen Bisswunde an der Brust. Sein Spielkamerad hat ihn gebissen. Vom Kindergarten kam keine Rückmeldung, dass etwas passiert ist. Am nächsten Tage habe ich die Erzieherin darauf angesprochen. Sie hätten nichts mitbekommen, haben sie gesagt. Adrian (ihr Sohn) hätte weder geschrien, noch etwas gesagt oder geweint. Das kann ich mir nicht vorstellen bei dieser Größe der Bisswunde (Anm. d. Red.: Das Foto der Bisswunde liegt der Redaktion vor).“ Die Kindergartenleitung habe ihr gegenüber erklärt, dass sie zu der Zeit im Büro am PC gewesen sei und die Kinder im Flur. Ihr Kind sei, räumt Anna M. jedoch ein, nicht aktiv zu eine der Erzieherinnen hingegangen wegen seiner Bisswunde, weil er seinen Freund nicht verpetzen wollte, wie er seiner Mutter auf Nachfrage erklärt.

Betreten verboten

Ein weiteres Problem: „Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt noch ein Wickelkind, Mein Kind kam ständig mit voller Pipiwindel nach Hause.“ Von August bis November sei er nur fünfmal gewickelt worden. Das schließt die Mutter daraus, dass lediglich 5 Windeln in der Packung gefehlt haben, als sie die Windelpackung nach Abmeldung von dem Kindergarten wieder zurückbekommen hat. Die ständig vollen Windeln sind auch anderen Müttern bei ihren Kindern aufgefallen (wir berichteten).

Der Kindergarten in Eberstal habe noch weitere Wickelkinder und nehme diese auch problemlos auf. In dem jetzigen Kindergarten hätten die Kinder feste Wickelzeiten.

Keine großen Informationen

Auch bei ihr sei es so gewesen, dass man nicht in den Kindergarten als Mama hineingehen durfte. Allerdings seien große Unterschiede unter den Müttern gemacht worden. Manche durften merkwürdigerweise problemlos reingehen, andere nicht, sagt, so Anna M..

Das Verhältnis zu den Erzieherinnen sei „distanziertes und kühl“ gewesen. Man habe auch keine großen Informationen vermittelt, was da alles gemacht wird. „Mein Sohn kam immer still nach Hause und hat kaum vom Kindergarten gesprochen. Jetzt ist es völlig anders im neuen Kindergarten.“

Die Stadtverwaltung Ingelfingen als Träger des Kindergartens hat nun einer anderen Mutter die beiden Kindergartenplätze ihrer Kinder fristlos gekündigt, da es laut dem Schreiben Differenzen bezüglich des pädagogischen Konzepts gegeben habe. Zudem habe sie sich öffentlich kritisch dem Kindergarten gegenüber geäußert. Dieälteste Tochter geht ab september in die Schule und befindet sich im wichtigen Vorschuljahr. Die Mutter ist dementsprechend schockiert über das Vorgehen. Am Freitag, den 31. März 2023, seien vor den Augen des Kindes seine ganzen Sachen von den Erzieherinenn zusammengepackt und der Mutter beim Abholen übergeben worden. Die Mutter hat nun anwaltliche Schritte gegen die Kindergarten eingeleitet.

 

 




Heartbeat-Tag in Künzelsau

Am 01. April 2023 veranstaltet das Evangelische Jugendwerk (ejw) den sechsten 6. Jugendtag Heartbeat.

Der Beginn ist um 14 Uhr in der Johanneskirche in Künzelsau mit einem Jugendgottesdienst, den die Band „Grace“ und die Künzelsauer Trainees mitgestalten werden. Danach gibt es über 30 Workshops für die Jugendlichen zur Auswahl (mit Anmeldung, man kann aber auch spontan vorbeikommen und schauen, in welchem Workshop noch Platz ist).

Es gibt unter anderem einen Escape-Room, Jugger (Teste die neue aufregende, actiongeladene und mittelalterlich
anmutende Mannschaftssportart, bei der man sich mit gepolsterten Waffen „bekämpft“ und trotzdem Fairplay angesagt ist.), die Herrstellung veganer Brotaufstriche, eine Nähwerkstatt, ein Krimidinner, ein Filmworkshop, Tonen, Klettern, Graffiti).

DJ Faith

Nach dem Abendessen, das der Foodtruck vom Evangelischen Jugendwerk Öhringen vorbereiten wird, wird DJ Faith in der Pausenhalle der Georg Wagner Schule (Gebäude am Fluss / Schulstraße) für gute Laune bei der abschließenden Party sorgen.

Eintrit: 7 Euro (Abendessen inklusive / nur Getränke müssen / können noch extra gekauft werden).

Für die Workshops sollte man sich im Vorfeld bis zum 28. März anmelden: https://ejoe-ejkuen.amosweb.de/reg/anmeldung/36188/start.

Hier gibt es die Liste mit allen Workshops: Jugendtag Heartbeat (elk-wue.de)

Wer spontan kommt, kann nur sehr begrenzt aus den Workshops auswählen, wo noch Plätze frei sind. Manche Workshops dauern 3 Stunden, die meisten nur 90 Minuten. Von den 90-minütigen Workshops kann man zwei besuchen.

Zeitplan:

13.30 Uhr: Ankommen und Anmeldung
14.00 – 15.00 Uhr: Jugendgottesdienst in der Johanneskirche
15.00 – 16.30 Uhr: 1. Workshoprunde
16.45 – 18.15 Uhr: Zweite Workshoprunde
18.15 – 19.00 Uhr: Pause und Abendessen mit dem Foodtruck des EJÖ
19.15 – 20.30 Uhr: Party mit DJ Faith




„Ein guter Tag für Hohenlohe“

Am Montag, den 27. März 2023, gab der Kreistag des Hohenlohekreises in seiner Sitzung in der Stadthalle in Niedernhall grünes Licht für die Prüfung einer möglichen Reaktivierung der Kochertalbahn.

Von Waldenburg über Kupferzell und Gaisbach bis Künzelsau

Das Fachbüro TTK stellte dabei die Ergebnisse der durch den Hohenlohekreis und den Landkreis Schwäbisch Hall in Auftrag gegebenen neuen Machbarkeitsstudie für eine Elektrifizierung der Hohenlohebahn im Abschnitt zwischen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental sowie eine Reaktivierung der Kochertalbahn von Waldenburg über Kupferzell und Gaisbach bis Künzelsau vom Fachbüro TTK vor.

Zugverkehr mit Busverkehr verzahnen

Christian von Stetten, Vorsitzender der Bürgerinitiative Wir bauen die neue Kochertalbahn e. V., begrüßt die positiven Signale: „Heute ist ein guter Tag für Hohenlohe“, sagt er in einer Pressemitteilung im Namen der Bürgerinitiative. Die Studienergebnisse zur Hohenlohebahn sprächen eindeutig für den überfälligen Lückenschluss durch die Elektrifizierung zwischen den Bahnhöfen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental. Weiter heißt es: „Besonders erfreulich sind für uns Mitglieder des Fördervereins die Untersuchungsergebnisse zur Reaktivierung der Kochertalbahn von Waldenburg über Kupferzell und Gaisbach bis Künzelsau.“

Damit könne ein verkehrspolitischer Fehler der Vergangenheit korrigiert werden. Beim Start des damaligen Nahverkehrsmodells Hohenlohe vor 44 Jahren sei, so von Stetten, versäumt worden, den damals existierenden Zugverkehr der Kochertalbahn in den neu geschaffenen Busverkehrsplan zu integrieren.

Jahrhundertprojekt

„Der Bau der Kochertalbahn im Jahr 1892 war im 19. Jahrhundert ein Jahrhundertprojekt. Im 20. Jahrhundert war die Stilllegung der Kochertalbahn – zumindest rückblickend – ein Jahrhundertfehler“, urteilt der Bundestagsabgeordnete der CDU. Im 21. Jahrhundert nun hätten der Hohenlohekreis und die beteiligten Gemeinden durch die mögliche Reaktivierung erneut ein Jahrhundertprojekt vor sich, „welches die Mitglieder der Bürgerinitiative Wir bauen die Kochertalbahn e.V. weiterhin gerne aktiv unterstützen“.

Machbarkeitsstudie

Im Jahr 2020 hat der Förderverein eine erste Machbarkeitsstudie veröffentlicht, die man hier hier einsehen kann und auf der die heute vorgestellte und sehr ausführlich berechnete Machbarkeitsstudie aufbauen konnte.

“Wichtig ist aus unserer Sicht: Die beiden Machbarkeitsstudien aus dem Jahr 2020 und 2023 kommen zum selben Ergebnis: die Reaktivierung der Kochertalbahn ist technisch und finanziell machbar.”

Kontakt:

info@kochertal-bahn.de

https://www.kochertal-bahn.de/

Bürgerinitiative: Wir bauen die neue Kochertalbahn e.V.
Amrichshäuser Straße 10, 74653 Künzelsau

Die Kochertalbahn war laut Klaus Föhl bis in die 70er Jahre eine der rentabelsten Nebenbahnen in Baden-Württemberg. Foto: www.fohl/kochertalbahn.de




Niedernhall sucht ne App…äh…

Die Stadtverwaltung Niedernhall sucht derzeit aktiv nach einem eine/n Apotheker:in zur Neugründung beziehungsweise Wiedereröffnung der bisherigen Morsteinapotheke im Herzen des Kocherstädtchens.

Seit 31. Januar 2023 hat die Morsteinapotheke, die es ebenfalls in Ingelfingen gibt, nicht mehr geöffnet. Bislang konnte kein Nachfolger gefunden werden.

Daher hat der Niedernhaller Gemeinderat in seiner Sitzung am 20. März 2023 entschieden, dass die Stadt Niedernhall regional sowie deutschlandweit Stellenanzeigen auf der Suche nach einer/einem Apotheker:in schaltet, der/die bereit wäre, wieder eine Apotheke in Niedernhall zu betreiben.




Über Stock und Stein

Am Sonntag, den 02. April 2023, um 13 Uhr, weihen SVM Bikers die neuen Mountainbikestrecken im Künzelsauer Stadtwald ein, mit Rahmenprogramm, Snacks und Getränken.

Jede/r Besucher:in, ob mit oder ohne Mountainbike, ist herzlich willkommen.




Ukraine-Krieg: 600 Tier- & 880 Pflanzenarten in Gefahr