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Originelle Stadtverwaltung

Die Verlegung neuer Kabel und Anschlüsse kann langwierig werden. Die Anwohner:innen der Sudentenhalde können davon ein Lied singen. Die Dauerbaustelle in Künzelsau hat so viel Frust ausgelöst, dass sich die Stadtverwaltung nun gezwungen sieht, die Bevölkerung bei Laune zu halten mit einer originellen Straßenbespaßung.

In Wahrheit handelt es sich bei diesem „Straßenunterhaltungsdienst“ leider nur um eine Teermaschine. Aber wer weiß, vielleicht lässt sich die Stadt bald etwas wirklich Lustiges einfallen.

 




0 Emissionen, aber wie?

Mit der „Strategie 2030“ hat sich Künzelsau das Ziel gesetzt, weiter auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune zu gehen. Wie kann dieses Ziel umgesetzt werden? Welche Möglichkeiten gibt es? Dies ist am 20. April 2023 Thema des zweiten Vortrags der Vortragsreihe „Zukunft Klima“, die gemeinsam von der Stadtverwaltung und dem Klimabeirat Künzelsau angeboten wird.

Zwei Studenten sehen Möglichkeien

Im Rahmen einer Projektarbeit haben zwei Studierende mithilfe einer groben Potenzialanalyse unterschiedliche Möglichkeiten gefunden, wie man die anfallenden CO2-Emissionen der Stadt bilanziell kompensieren kann. Inhalt des Vortages ist die Vorstellung der Ist-Analyse und möglicher Einsparpotenziale sowie der Kompensations- und Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Technologien.

Die Referenten Maren Krämer und Maximilian Scholze sind Studierende der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule und studieren im achten Semester im Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen – Energiemanagement.

Der Vortrag „Künzelsau auf dem Weg zur Klimaneutralität: Wie kann dies umgesetzt werden?“ von Maren Krämer und Maximilian Scholze findet am Donnerstag, 20. April 2023 um 19.30 Uhr im Künzelsauer Rathaus, Stuttgarter Straße 7, statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Rafaela van Dorp, E-Mail rafaela.vandorp@kuenzelsau.de oder Telefon 07940 129-102.

Vortragsreihe „Zukunft Klima“

2023 dreht sich in Künzelsau alles um die „Zukunft Klima“. Klimapositiv soll die Stadtverwaltung Künzelsau arbeiten. Das hat der Gemeinderat als Ziel bis 2030 vorgegeben. Parallel dazu soll die gesamte Stadt Künzelsau weiter den Weg zur klimaneutralen Kommune gehen. Über das ganze Jahr 2023 gibt es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen zum Jahresthema. Interessierte können sich umfassend zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Klimaschutz informieren und mit Experten ins Gespräch kommen.

Weitere Termine

Donnerstag, 11. Mai 2023: Klimaneutral, saisonal, regional und gesund einkaufen; Joachim Schröder, Leiter Klima-Zentrum Hohenlohekreis und weitere Referenten

Donnerstag, 28. September 2023: Wasserstoff – Energieträger der Zukunft; Dr. Harald Drück, Universität Stuttgart und Vorsitzender Klimabeirat Künzelsau

Donnerstag, 12. Oktober 2023: Nachhaltige und klimapositive Gebäude, Dr. Stephan Anders, Abteilungsleiter Netzwerk und Beratung, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Donnerstag, 9. November 2023: Ökobilanz – mein persönlicher CO2-Fußabdruck, Prof. Dr.-Ing. Anke Ostertag und Dipl.-Ing. (FH) Anke Stier, Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule

 




Schokolade? Ess‘ ich trotzdem

Die Fastenzeit vor Ostern vom 22. Februar bis 08. April 2023 schien in diesem Jahr gefühlt gänzlich unter den Tisch zu fallen. Kaum jemand schien motiviert, auf Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten oder Zigaretten zu verzichten.

Aber woher kommt dieses Desinteresse

Aber woher kommt dieses Desinteresse? Vermutlich liegt es an den zahlreichen Kristen, in der die Menschheit seit ein paar Jahren steckt wie da wären Corona, Klima, Ukraine. Krieg, Inflation. Allein durch die Inflation bei Lebensmitteln von über 20 Prozent üben viele Menschen bereits Verzicht aus, dadurch dass sie manche Güter nicht mehr kaufen.

Teuer, teurer, am teuersten

Der Verzicht ist im deutschen Alltag angekommen wie viele Jahrzehnte nicht mehr. Die noch die da gewesenen explodierenden Energiekosten lassen die deutschen Bürger:innen ganz genau rechnen, wann die Heizung in diesem Jar abgedreht wird.

Verzicht musste noch nie so hart gelebt werden wie aktuell. Verzicht ist kein Luxus mehr, denn wir nur in der Fastenzeit nachgehen, um mal auszuprobieren, wie es denn wäre, etwas nicht zu haben.

Der Verzicht ist im deutschen Alltag angekommen

Wer schon beim Heizen und einkaufen mit spitzem Bleistift rechnen muss, hat kaum mehr Lust, sich noch mehr die Laune im Alltag verhageln zu lassen, etwa durch den Verzicht von Gute-Laune-Machern wir Schokolade.

 




Das erste Abendmahl

Konfirmanden aus der Dörrenzimmern, Stachenhausen, Hermuthausen, Weldingsfelden und Ohrenbach empfingen am Gründonnerstag vor Ostern, den 06. April 2023, ihr erstes Abendmahl. Pfarrerin Sabine Focken zeigte in dem von den Konfirmanden mitgestalteten Gottesdienst in der Kirche in Hermuthausen unter anderem ein Video, das die Jugendlichen selbst gedreht haben mit dem Titel: „Der verlorene Sohn“.

Woran erinnert der Gründonnerstag?

In der so genannten Karwoche vor Ostern gedenkt an dem Gründonnerstag die Kirche des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern hielt. Im Gottesdienst verstummen eigentlich an diesem Tag die Orgel und Glocken; nach der Messfeier werden Blumenschmuck und Kerzen abgeräumt. Der Name „Gründonnerstag“ hat mit der Farbe übrigens nichts zu tun, sondern stammt vom althochdeutschen „Grunen“ oder „Greinen“, das „Weinen“ bedeutet.

Warum ist der Karfreitag ein so wichtiger Tag?

Der Karfreitag erinnert an die Kreuzigung Christi. In der evangelischen Kirche gilt er als einer der höchsten Feiertage. Für Katholiken ist er einer der beiden Fast- und Abstinenztage neben dem Aschermittwoch. Auch die Tradition, freitags kein Fleisch zu essen, geht auf das Karfreitagsgeschehen zurück. Zudem handelt es sich um einen sogenannten stillen Tag, an dem verschiedene öffentliche Veranstaltungen verboten sind („Tanzverbot“). In der Regel um 15 Uhr, zur überlieferten Todesstunde Jesu, erinnert ein Wortgottesdienst mit Kommunionfeier an das Leiden und Sterben Jesu. Mancherorts fand bisher im Anschluss eine sogenannte Feier der Grablegung statt. Das „Heilige Grab“ mit dem niedergelegten Kreuz war dann bis zum Karsamstag für die Gläubigen zum Gebet zugänglich.

Wann endet die Karwoche?

Der letzte Tag der Karwoche ist der Karsamstag, der seit ein paar Jahren häufig fälschlicherweise als Ostersamstag bezeichnet wird. An diesem Tag finden keine Gottesdienste statt. Die Tage der Klage enden mit der Feier der Osternacht, die meist in den Abendstunden des Karsamstags gefeiert wird, manchmal auch in den frühen Morgenstunden des Ostersonntags. Die Zeitspanne zwischen der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zum Ostersonntag wird in der katholischen Kirche auch als „die drei österlichen Tage“ bezeichnet.

Was haben Hasen, Eier und Lämmer mit Ostern zu tun?

Vielen Menschen ist die Bedeutung von Ostern gar nicht mehr bewusst, obwohl Osterbräuche in Deutschland sehr gepflegt werden: Wir suchen mit den Kindern Osternester im Garten, bemalen Eier für den Osterstrauch und treffen uns mit Freunden und Familie zum Osterfrühstück. Schokohasen und Ostereier sind uns präsenter als der gekreuzigte Jesus Christus. Aber woher kommen diese Symbole und was haben sie zu bedeuten?

  • Hasen: Kaum zu glauben, aber man sagt, dass der Hase ein Symbol für den auferstandenen Jesus war. Weil man früher glaubte, dass Hasen nie schlafen, symbolisierten sie Jesus, der nicht entschlief, sondern zum Leben erwachte.
  • Eier: So wie ein Küken aus der Eierschale schlüpft, kam Jesus aus dem Felsengrab. Für manche Christen sind deshalb Eier ein Symbol für die Auferstehung. Und warum sind die Eier bunt? Während der Fastenzeit vor Ostern wurden früher keine Eier gegessen. Man kochte sie, um sie haltbar zu machen, und färbte sie dabei, um sie von den rohen Eiern unterscheiden zu können.
  • Lämmer: Jesus starb den schandvollen Tod am Kreuz und opferte, wie ein unschuldiges Lamm, sein Leben. Im Judentum war es Tradition Lämmer zu opfern, um sich von seinen Sünden reinzuwaschen.

     Warum feiern wir Ostern?

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu und unsere Versöhnung mit Gott. Jesus war der Sohn Gottes und führte ein sündloses und vollkommen reines Leben, er starb den schändlichen Tod am Kreuz und nahm die Sünden und die Schuld der Welt auf sich. Durch die Auferstehungskraft Gottes überwand er den Tod und ist am dritten Tag auferstanden.

Wir wünschen allen unseren Leser:innen ein friedvolles, buntes Osterfest.




Vier Bürgermeisterkandidaten beim Krautheimer Frühling

Wer wohl das Rennen um die Rathauskrone macht, fragen sich diverse Besucher:innen am Krautheimer Frühling. Die Veranstaltung mit Ausstellern und Messeständen in dem Jagsttalstädtchen war trotz Nieselwetters am 02. April 2023 gut besucht.

Denn: Alle vier Bewerber (aus Bad Mergentheim, Öhringen, Krautheim und Hardheim) um das Bürgermeisteramt waren vor Ort und warben im Eugen-Seitz-Bürgerhaus um die Stimmen der Einwohner:innen.

Daneben gab es an diversen Ständen entlang der Hauptstraße regionale Spezialitäten wie Honig, Likör oder Wurst zu kaufen.

Mittendrin im Getümmel Marcel Koppe. Der Bürgermeisterkandidat betont im Video, worum es ihm geht, wenn die Krautheimer ihn als Bürgermeister wählen.

Auch die lokale Prominenz zeigte sich, darunter der Bundesagsabgeordnete Christian von Stetten (CDU) sowie der Landtagsabgeordnete Anton Baron (AfD). Foto: GSCHWÄTZ

Marcel Koppe war einer der aktuell vier Bürgermeisterkandidaten, die sich in bei der Frühlingsmesse an ihren Ständen den Bürger:innen vorstellten. Foto: GSCHWÄTZ

Kein Unfall, die Feuerwehr präsentierte sich lediglich auf der „Schaumeile“. Foto: GSCHWÄTZ

Flucht vor dem Nieselwetter, hin zum Krautheimer Frühling. Eine gute Entscheidung, findet dieser Besucher mit seinen Kindern. Foto: GSCHWÄTZ

Diverse ortsansässige Firmen wie die Spedition Rüdinger sind selbstverständlich mit dabei. Foto: GSCHWÄTZ

Besser besucht als so manch andere Veranstaltung zuvor, urteilt dieser Marktbschicker und ist zufrieden mit dem bisherigen Abverkauf. Foto: GSCHWÄTZ

Regionale, selbst produzierte Produkte wie etwa Likör gibt es an diesem Stand zu kaufen.




Mit Eimer und Greifzange gegen „weiße Rotzlinge“ und „geknickte Dürstlinge“

Am Donnerstag, den 16. März 2023, sammelte eine Gruppe Schüler:innen der Freien Schule Anne-Sophie zusammen mit Revierleiter Stefan Römer und Christine Neuweiler vom Forstamt Hohenlohekreis im Rahmen des „Waldputztages 2023“ Müll im Künzelsauer Stadtwald. Die Sammelaktion fand zum zweiten Mal unter der Leitung der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg statt. Unter dem Motto: „Müll soll dahin, wo er hingehört – heraus aus dem Wald und hinein in die Verwertung!“ gab es einen landesweiten Aufruf zum Mitmachen.

„Müll soll dahin, wo er hingehört“

Nach einer Raterunde über die Verrottungszeiten der „unbeliebten Waldbewohner“ ging es bei Schneegestöber los in den Stadtwald. Die Schüler:innen waren erstaunt, dass selbst der „weiße Rotzling“ (Papiertaschentuch) bis zu fünf Jahre und der „geknickte Dürstling“ (Plastikflasche) sogar 500 – 1000 Jahre braucht, um vollständig zu verrotten.

Mit Eimer und Greifzange ging es auf die Suche nach dem achtlos weggeworfenen Abfall im Wald. Schon nach kurzer Zeit waren die Eimer gefüllt und sowohl die Kinder als auch die Lernbegleiter Herbert Remmele und Melanie Heidingsfelder waren sich einig, diese Aktion häufiger durchzuführen.

Eifrig diskutierte die Klasse über die Problematik des Mikroplastiks und die Auswirkungen auf unsere Meere, Flüsse und Böden. Es sei daher sinnvoll und notwendig, den Müll aus dem Wald und der Natur zu entfernen.

Wer mit seinem Verein oder der Schulklasse Interesse hat, beim nächsten „Waldputztag“ mitzumachen, kann sich gerne jederzeit beim Forstamt des Hohenlohekreises unter forstamt@hohenlohekreis.de oder Christine.Neuweiler@hohenlohekreis.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.waldputztag.de.

Bildtext:

Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anne-Sophie beim „Waldputztag“ 2023 im Stadtwald Künzelsau. Foto: LRA Hohenlohekreis

 

 




Klima-Termine

Klima-Zentrum Hohenlohekreis informiert – Nächster Beratungs-Termine am 5. April 2023

Energieberatung für Wohngebäude vom Energieberater im Rathaus Künzelsau

Es geht in die nächste Runde der kostenfreien Energieberatungsgespräche im Rathaus Künzelsau. Steigende Energiepreise, Belastung für das Klima und die Umwelt – es gibt ausreichende Gründe, Energie sparsam und effizient einzusetzen. Der zertifizierte Energieberater und Architekt Reinhold Zentler berät Interessierte. Die Beratungsgespräche finden mittwochs von 16 bis 18 Uhr am 5. April, 10. Mai, 14. Juni und 12. Juli 2023 im Rathaus in Künzelsau statt.

Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können einen maximal 30-minütigen Beratungstermin in Anspruch nehmen. Eine Anmeldung beim Klima-Zentrum des Hohenlohekreises ist erforderlich und kann online über http://www.klima-hohenlohe.de/online-terminbuchung/kuenzelsau erfolgen.

 

 

 

Pressemitteilung online:

https://kuenzelsau.de/,Lde/rathaus+und+buergertheke/pressemitteilungen/energieberatung+des+klima-zentrums+am+05_04_2023+ff+_21_03_2023_

 

 

Freundlich grüßt

Elke Sturm

Stadtverwaltung Künzelsau
Stuttgarter Straße 7
74653 KünzelsauTelefon 07940 129-122
elke.sturm@kuenzelsau.de
www.kuenzelsau.de

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Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob ein Ausdruck der elektronischen Nachricht erforderlich ist!

 




Wert-Wies’n-Termin für 2023 steht

Das Festzelt war das Wochenende wieder voller als voll, die Stimmung am Kochen, erstmals durften sich insbesondere auch die jüngeren Besucher:innen über einen Vergnügungspark auf den Wertwiesen in Künzelsau freuen.

Die Stadtverwaltung war zufrieden, der Bürgermeister, das Publik, Festwirt Roland Rachinger, die Schaustellern und Bands. Daher kommt die nächste Wert Wies’n auch ganz bestimmt und war am  „Wir freuen vom 05. bis 08. Oktober 2023. „Am besten tragen sich alle gleich den Termin in ihre Kalender ein“, so Bürgermeister Stefan Neumann am Ende einer wieder einmal sehr erfolgreichen Wert Wies’n 2023. Wir erinnern uns gerne daran zurück.

Eine kleine Bildergalerie ist online auf der Seite der Stadtverwaltung zu finden:
https://kuenzelsau.de/,Lde/bildergalerie/bildergalerie+2022




„Ich kann es allen empfehlen, die sich für Politik interessieren“

Vom 27. bis 31. März 2023 trat die Schülerin Klara Klunker von der Crailsheimer Realschule am Karlsberg Klara Klunker ein Schülerpraktikum im Bundestag bei dem Bundestagsabgeordneten Kevin Leiser an.

„Es war eine total tolle und spannende Erfahrung, die ich so wahrscheinlich nicht so schnell wieder machen werde“, stellte
Klara Klunker begeistert fest. Klara erzählt, sie habe viel gelernt und eine viel Spaß gehabt. Die Aufgaben waren alle zu meistern und natürlich sei der Besuch im Plenum während einer Parlamentsdebatte das Highlight gewesen.

Außerdem sei die Arbeitsatmosphäre im Bundestagsbüro von Kevin Leiser sehr angenehm. Die Mitarbeiter und der Abgeordnete selbst nahmen sich viel Zeit für Klara Klunker.

„Ich kann es allen empfehlen, die sich für Politik interessieren. Es ist eine tolle Möglichkeit, mal hinter die Kulissen zu schauen und mitzubekommen, wie der Bundestag funktioniert“, erzählt die Schülerin.




Zwei-Euro-Stück große Bisswunde am Brustkorb

Im Fall der Zustände im Kindergarten Eberstal (wir berichteten) hat sich nun eine weitere Mutter, Anna M.*, an die Redaktion GSCHWÄTZ gewendet, um darüber zu berichten, wie sie den Kindergarten erlebt hat, als ihr Sohn ihn von August bis November 2022 besucht hat. *Die Mutter möchte anonym bleiben, unserer Redaktion ist der Name der Mutter bekannt. Sie berichtet Folgendes:

Volle Pipiwindel

„Mein Sohn war im Kindergarten und kam nach Hause mit einer riesigen Bisswunde an der Brust. Sein Spielkamerad hat ihn gebissen. Vom Kindergarten kam keine Rückmeldung, dass etwas passiert ist. Am nächsten Tage habe ich die Erzieherin darauf angesprochen. Sie hätten nichts mitbekommen, haben sie gesagt. Adrian (ihr Sohn) hätte weder geschrien, noch etwas gesagt oder geweint. Das kann ich mir nicht vorstellen bei dieser Größe der Bisswunde (Anm. d. Red.: Das Foto der Bisswunde liegt der Redaktion vor).“ Die Kindergartenleitung habe ihr gegenüber erklärt, dass sie zu der Zeit im Büro am PC gewesen sei und die Kinder im Flur. Ihr Kind sei, räumt Anna M. jedoch ein, nicht aktiv zu eine der Erzieherinnen hingegangen wegen seiner Bisswunde, weil er seinen Freund nicht verpetzen wollte, wie er seiner Mutter auf Nachfrage erklärt.

Betreten verboten

Ein weiteres Problem: „Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt noch ein Wickelkind, Mein Kind kam ständig mit voller Pipiwindel nach Hause.“ Von August bis November sei er nur fünfmal gewickelt worden. Das schließt die Mutter daraus, dass lediglich 5 Windeln in der Packung gefehlt haben, als sie die Windelpackung nach Abmeldung von dem Kindergarten wieder zurückbekommen hat. Die ständig vollen Windeln sind auch anderen Müttern bei ihren Kindern aufgefallen (wir berichteten).

Der Kindergarten in Eberstal habe noch weitere Wickelkinder und nehme diese auch problemlos auf. In dem jetzigen Kindergarten hätten die Kinder feste Wickelzeiten.

Keine großen Informationen

Auch bei ihr sei es so gewesen, dass man nicht in den Kindergarten als Mama hineingehen durfte. Allerdings seien große Unterschiede unter den Müttern gemacht worden. Manche durften merkwürdigerweise problemlos reingehen, andere nicht, sagt, so Anna M..

Das Verhältnis zu den Erzieherinnen sei „distanziertes und kühl“ gewesen. Man habe auch keine großen Informationen vermittelt, was da alles gemacht wird. „Mein Sohn kam immer still nach Hause und hat kaum vom Kindergarten gesprochen. Jetzt ist es völlig anders im neuen Kindergarten.“

Die Stadtverwaltung Ingelfingen als Träger des Kindergartens hat nun einer anderen Mutter die beiden Kindergartenplätze ihrer Kinder fristlos gekündigt, da es laut dem Schreiben Differenzen bezüglich des pädagogischen Konzepts gegeben habe. Zudem habe sie sich öffentlich kritisch dem Kindergarten gegenüber geäußert. Dieälteste Tochter geht ab september in die Schule und befindet sich im wichtigen Vorschuljahr. Die Mutter ist dementsprechend schockiert über das Vorgehen. Am Freitag, den 31. März 2023, seien vor den Augen des Kindes seine ganzen Sachen von den Erzieherinenn zusammengepackt und der Mutter beim Abholen übergeben worden. Die Mutter hat nun anwaltliche Schritte gegen die Kindergarten eingeleitet.