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Klima-Termine

Klima-Zentrum Hohenlohekreis informiert – Nächster Beratungs-Termine am 5. April 2023

Energieberatung für Wohngebäude vom Energieberater im Rathaus Künzelsau

Es geht in die nächste Runde der kostenfreien Energieberatungsgespräche im Rathaus Künzelsau. Steigende Energiepreise, Belastung für das Klima und die Umwelt – es gibt ausreichende Gründe, Energie sparsam und effizient einzusetzen. Der zertifizierte Energieberater und Architekt Reinhold Zentler berät Interessierte. Die Beratungsgespräche finden mittwochs von 16 bis 18 Uhr am 5. April, 10. Mai, 14. Juni und 12. Juli 2023 im Rathaus in Künzelsau statt.

Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können einen maximal 30-minütigen Beratungstermin in Anspruch nehmen. Eine Anmeldung beim Klima-Zentrum des Hohenlohekreises ist erforderlich und kann online über http://www.klima-hohenlohe.de/online-terminbuchung/kuenzelsau erfolgen.

 

 

 

Pressemitteilung online:

https://kuenzelsau.de/,Lde/rathaus+und+buergertheke/pressemitteilungen/energieberatung+des+klima-zentrums+am+05_04_2023+ff+_21_03_2023_

 

 

Freundlich grüßt

Elke Sturm

Stadtverwaltung Künzelsau
Stuttgarter Straße 7
74653 KünzelsauTelefon 07940 129-122
elke.sturm@kuenzelsau.de
www.kuenzelsau.de

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Wert-Wies’n-Termin für 2023 steht

Das Festzelt war das Wochenende wieder voller als voll, die Stimmung am Kochen, erstmals durften sich insbesondere auch die jüngeren Besucher:innen über einen Vergnügungspark auf den Wertwiesen in Künzelsau freuen.

Die Stadtverwaltung war zufrieden, der Bürgermeister, das Publik, Festwirt Roland Rachinger, die Schaustellern und Bands. Daher kommt die nächste Wert Wies’n auch ganz bestimmt und war am  „Wir freuen vom 05. bis 08. Oktober 2023. „Am besten tragen sich alle gleich den Termin in ihre Kalender ein“, so Bürgermeister Stefan Neumann am Ende einer wieder einmal sehr erfolgreichen Wert Wies’n 2023. Wir erinnern uns gerne daran zurück.

Eine kleine Bildergalerie ist online auf der Seite der Stadtverwaltung zu finden:
https://kuenzelsau.de/,Lde/bildergalerie/bildergalerie+2022




„Ich kann es allen empfehlen, die sich für Politik interessieren“

Vom 27. bis 31. März 2023 trat die Schülerin Klara Klunker von der Crailsheimer Realschule am Karlsberg Klara Klunker ein Schülerpraktikum im Bundestag bei dem Bundestagsabgeordneten Kevin Leiser an.

„Es war eine total tolle und spannende Erfahrung, die ich so wahrscheinlich nicht so schnell wieder machen werde“, stellte
Klara Klunker begeistert fest. Klara erzählt, sie habe viel gelernt und eine viel Spaß gehabt. Die Aufgaben waren alle zu meistern und natürlich sei der Besuch im Plenum während einer Parlamentsdebatte das Highlight gewesen.

Außerdem sei die Arbeitsatmosphäre im Bundestagsbüro von Kevin Leiser sehr angenehm. Die Mitarbeiter und der Abgeordnete selbst nahmen sich viel Zeit für Klara Klunker.

„Ich kann es allen empfehlen, die sich für Politik interessieren. Es ist eine tolle Möglichkeit, mal hinter die Kulissen zu schauen und mitzubekommen, wie der Bundestag funktioniert“, erzählt die Schülerin.




Zwei-Euro-Stück große Bisswunde am Brustkorb

Im Fall der Zustände im Kindergarten Eberstal (wir berichteten) hat sich nun eine weitere Mutter, Anna M.*, an die Redaktion GSCHWÄTZ gewendet, um darüber zu berichten, wie sie den Kindergarten erlebt hat, als ihr Sohn ihn von August bis November 2022 besucht hat. *Die Mutter möchte anonym bleiben, unserer Redaktion ist der Name der Mutter bekannt. Sie berichtet Folgendes:

Volle Pipiwindel

„Mein Sohn war im Kindergarten und kam nach Hause mit einer riesigen Bisswunde an der Brust. Sein Spielkamerad hat ihn gebissen. Vom Kindergarten kam keine Rückmeldung, dass etwas passiert ist. Am nächsten Tage habe ich die Erzieherin darauf angesprochen. Sie hätten nichts mitbekommen, haben sie gesagt. Adrian (ihr Sohn) hätte weder geschrien, noch etwas gesagt oder geweint. Das kann ich mir nicht vorstellen bei dieser Größe der Bisswunde (Anm. d. Red.: Das Foto der Bisswunde liegt der Redaktion vor).“ Die Kindergartenleitung habe ihr gegenüber erklärt, dass sie zu der Zeit im Büro am PC gewesen sei und die Kinder im Flur. Ihr Kind sei, räumt Anna M. jedoch ein, nicht aktiv zu eine der Erzieherinnen hingegangen wegen seiner Bisswunde, weil er seinen Freund nicht verpetzen wollte, wie er seiner Mutter auf Nachfrage erklärt.

Betreten verboten

Ein weiteres Problem: „Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt noch ein Wickelkind, Mein Kind kam ständig mit voller Pipiwindel nach Hause.“ Von August bis November sei er nur fünfmal gewickelt worden. Das schließt die Mutter daraus, dass lediglich 5 Windeln in der Packung gefehlt haben, als sie die Windelpackung nach Abmeldung von dem Kindergarten wieder zurückbekommen hat. Die ständig vollen Windeln sind auch anderen Müttern bei ihren Kindern aufgefallen (wir berichteten).

Der Kindergarten in Eberstal habe noch weitere Wickelkinder und nehme diese auch problemlos auf. In dem jetzigen Kindergarten hätten die Kinder feste Wickelzeiten.

Keine großen Informationen

Auch bei ihr sei es so gewesen, dass man nicht in den Kindergarten als Mama hineingehen durfte. Allerdings seien große Unterschiede unter den Müttern gemacht worden. Manche durften merkwürdigerweise problemlos reingehen, andere nicht, sagt, so Anna M..

Das Verhältnis zu den Erzieherinnen sei „distanziertes und kühl“ gewesen. Man habe auch keine großen Informationen vermittelt, was da alles gemacht wird. „Mein Sohn kam immer still nach Hause und hat kaum vom Kindergarten gesprochen. Jetzt ist es völlig anders im neuen Kindergarten.“

Die Stadtverwaltung Ingelfingen als Träger des Kindergartens hat nun einer anderen Mutter die beiden Kindergartenplätze ihrer Kinder fristlos gekündigt, da es laut dem Schreiben Differenzen bezüglich des pädagogischen Konzepts gegeben habe. Zudem habe sie sich öffentlich kritisch dem Kindergarten gegenüber geäußert. Dieälteste Tochter geht ab september in die Schule und befindet sich im wichtigen Vorschuljahr. Die Mutter ist dementsprechend schockiert über das Vorgehen. Am Freitag, den 31. März 2023, seien vor den Augen des Kindes seine ganzen Sachen von den Erzieherinenn zusammengepackt und der Mutter beim Abholen übergeben worden. Die Mutter hat nun anwaltliche Schritte gegen die Kindergarten eingeleitet.

 

 




Heartbeat-Tag in Künzelsau

Am 01. April 2023 veranstaltet das Evangelische Jugendwerk (ejw) den sechsten 6. Jugendtag Heartbeat.

Der Beginn ist um 14 Uhr in der Johanneskirche in Künzelsau mit einem Jugendgottesdienst, den die Band „Grace“ und die Künzelsauer Trainees mitgestalten werden. Danach gibt es über 30 Workshops für die Jugendlichen zur Auswahl (mit Anmeldung, man kann aber auch spontan vorbeikommen und schauen, in welchem Workshop noch Platz ist).

Es gibt unter anderem einen Escape-Room, Jugger (Teste die neue aufregende, actiongeladene und mittelalterlich
anmutende Mannschaftssportart, bei der man sich mit gepolsterten Waffen „bekämpft“ und trotzdem Fairplay angesagt ist.), die Herrstellung veganer Brotaufstriche, eine Nähwerkstatt, ein Krimidinner, ein Filmworkshop, Tonen, Klettern, Graffiti).

DJ Faith

Nach dem Abendessen, das der Foodtruck vom Evangelischen Jugendwerk Öhringen vorbereiten wird, wird DJ Faith in der Pausenhalle der Georg Wagner Schule (Gebäude am Fluss / Schulstraße) für gute Laune bei der abschließenden Party sorgen.

Eintrit: 7 Euro (Abendessen inklusive / nur Getränke müssen / können noch extra gekauft werden).

Für die Workshops sollte man sich im Vorfeld bis zum 28. März anmelden: https://ejoe-ejkuen.amosweb.de/reg/anmeldung/36188/start.

Hier gibt es die Liste mit allen Workshops: Jugendtag Heartbeat (elk-wue.de)

Wer spontan kommt, kann nur sehr begrenzt aus den Workshops auswählen, wo noch Plätze frei sind. Manche Workshops dauern 3 Stunden, die meisten nur 90 Minuten. Von den 90-minütigen Workshops kann man zwei besuchen.

Zeitplan:

13.30 Uhr: Ankommen und Anmeldung
14.00 – 15.00 Uhr: Jugendgottesdienst in der Johanneskirche
15.00 – 16.30 Uhr: 1. Workshoprunde
16.45 – 18.15 Uhr: Zweite Workshoprunde
18.15 – 19.00 Uhr: Pause und Abendessen mit dem Foodtruck des EJÖ
19.15 – 20.30 Uhr: Party mit DJ Faith




„Ein guter Tag für Hohenlohe“

Am Montag, den 27. März 2023, gab der Kreistag des Hohenlohekreises in seiner Sitzung in der Stadthalle in Niedernhall grünes Licht für die Prüfung einer möglichen Reaktivierung der Kochertalbahn.

Von Waldenburg über Kupferzell und Gaisbach bis Künzelsau

Das Fachbüro TTK stellte dabei die Ergebnisse der durch den Hohenlohekreis und den Landkreis Schwäbisch Hall in Auftrag gegebenen neuen Machbarkeitsstudie für eine Elektrifizierung der Hohenlohebahn im Abschnitt zwischen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental sowie eine Reaktivierung der Kochertalbahn von Waldenburg über Kupferzell und Gaisbach bis Künzelsau vom Fachbüro TTK vor.

Zugverkehr mit Busverkehr verzahnen

Christian von Stetten, Vorsitzender der Bürgerinitiative Wir bauen die neue Kochertalbahn e. V., begrüßt die positiven Signale: „Heute ist ein guter Tag für Hohenlohe“, sagt er in einer Pressemitteilung im Namen der Bürgerinitiative. Die Studienergebnisse zur Hohenlohebahn sprächen eindeutig für den überfälligen Lückenschluss durch die Elektrifizierung zwischen den Bahnhöfen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental. Weiter heißt es: „Besonders erfreulich sind für uns Mitglieder des Fördervereins die Untersuchungsergebnisse zur Reaktivierung der Kochertalbahn von Waldenburg über Kupferzell und Gaisbach bis Künzelsau.“

Damit könne ein verkehrspolitischer Fehler der Vergangenheit korrigiert werden. Beim Start des damaligen Nahverkehrsmodells Hohenlohe vor 44 Jahren sei, so von Stetten, versäumt worden, den damals existierenden Zugverkehr der Kochertalbahn in den neu geschaffenen Busverkehrsplan zu integrieren.

Jahrhundertprojekt

„Der Bau der Kochertalbahn im Jahr 1892 war im 19. Jahrhundert ein Jahrhundertprojekt. Im 20. Jahrhundert war die Stilllegung der Kochertalbahn – zumindest rückblickend – ein Jahrhundertfehler“, urteilt der Bundestagsabgeordnete der CDU. Im 21. Jahrhundert nun hätten der Hohenlohekreis und die beteiligten Gemeinden durch die mögliche Reaktivierung erneut ein Jahrhundertprojekt vor sich, „welches die Mitglieder der Bürgerinitiative Wir bauen die Kochertalbahn e.V. weiterhin gerne aktiv unterstützen“.

Machbarkeitsstudie

Im Jahr 2020 hat der Förderverein eine erste Machbarkeitsstudie veröffentlicht, die man hier hier einsehen kann und auf der die heute vorgestellte und sehr ausführlich berechnete Machbarkeitsstudie aufbauen konnte.

“Wichtig ist aus unserer Sicht: Die beiden Machbarkeitsstudien aus dem Jahr 2020 und 2023 kommen zum selben Ergebnis: die Reaktivierung der Kochertalbahn ist technisch und finanziell machbar.”

Kontakt:

info@kochertal-bahn.de

https://www.kochertal-bahn.de/

Bürgerinitiative: Wir bauen die neue Kochertalbahn e.V.
Amrichshäuser Straße 10, 74653 Künzelsau

Die Kochertalbahn war laut Klaus Föhl bis in die 70er Jahre eine der rentabelsten Nebenbahnen in Baden-Württemberg. Foto: www.fohl/kochertalbahn.de




Niedernhall sucht ne App…äh…

Die Stadtverwaltung Niedernhall sucht derzeit aktiv nach einem eine/n Apotheker:in zur Neugründung beziehungsweise Wiedereröffnung der bisherigen Morsteinapotheke im Herzen des Kocherstädtchens.

Seit 31. Januar 2023 hat die Morsteinapotheke, die es ebenfalls in Ingelfingen gibt, nicht mehr geöffnet. Bislang konnte kein Nachfolger gefunden werden.

Daher hat der Niedernhaller Gemeinderat in seiner Sitzung am 20. März 2023 entschieden, dass die Stadt Niedernhall regional sowie deutschlandweit Stellenanzeigen auf der Suche nach einer/einem Apotheker:in schaltet, der/die bereit wäre, wieder eine Apotheke in Niedernhall zu betreiben.




Über Stock und Stein

Am Sonntag, den 02. April 2023, um 13 Uhr, weihen SVM Bikers die neuen Mountainbikestrecken im Künzelsauer Stadtwald ein, mit Rahmenprogramm, Snacks und Getränken.

Jede/r Besucher:in, ob mit oder ohne Mountainbike, ist herzlich willkommen.




Ukraine-Krieg: 600 Tier- & 880 Pflanzenarten in Gefahr




Im Zuhörerbereich hat die gesamte Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr von Künzelsau Platz genommen,

Im Zuhörerbereich hat die gesamte Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr von Künzelsau Platz genommen, als Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann die Gemeinderatssitzung am 21. März 2023 eröffnet. Auf der Tagesordnung stehen neben der Bestellung des Stadtbrandmeisters, der Abteilungskommandanten und deren Stellvertretern auch die Wahl von Schöffen und wieder drängend die räumliche Situation in den städtischen Kindergärten und Schulen.

Verpflichtet mit Handschlag und Urkunden: Stadtbrandmeister, Abteilungskommandanten und ihre Stellvertreter im Sitzungssaal im Rathaus. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

Abteilungskommandanten aller Ortsteile

Der Gemeinderat stimmt der Bestellung von Thomas Böhret zum Stadtbrandmeister und Martin Färber zum stellvertretenden Stadtbrandmeister zu. Weiter stimmt der Gemeinderat den Bestellungen folgender Abteilungskommandanten und deren Stellvertreter zu: Abteilung Künzelsau/Stadt Stephan Klein und Werner Hannemann; Abteilung Amrichshausen Philipp Burkert und Jens Haag; Abteilung Belsenberg Sascha Lell und Christian Rapp; Abteilung Gaisbach Martin Färber und Stefan Maurer; Abteilung Kocherstetten Joachim Bader und Mike Braun; Abteilung Laßbach Klaus Beck und Simon Stier; Abteilung Morsbach Martin Wolf und Max Gässler; Abteilung Nitzenhausen Johannes Seebach und Markus Röger; Abteilung Steinbach Felix Bittner und Matthias Mack. Bürgermeister Stefan Neumann verpflichtet alle per Handschlag für ihr Ehrenamt und bedankt sich für das große Engagement.

Wer wird Schöffe?

Mit einstimmigem Beschluss legt der Gemeinderat fest, folgende Bewerberinnen und Bewerber in die Vorschlagsliste für die Schöffenwahl aufzunehmen: Tobias Biermann, Astrid Verena Böhret, Monika Chef, Daniel Franz, Friederike Höhn, Ramona Klüglein, Arno Krumrein, Matthias Lauterer, Matthias Maier, Stefan Schach, Günter Straub, Edwin Weber-Sieb, alle wohnhaft in Künzelsau und Stadtteilen.

Neubau Grundschule Amrichshausen

Martin Joos, zuständiger Projektleiter bei der Stadtverwaltung Künzelsau, steigt in den Tagesordnungspunkt mit einer Zusammenfassung der Eindrücke ein, die sich Gemeinderatsmitglieder bei der Besichtigung von Betreuungseinrichtungen in modularer Holz-/Holzhybridbauweise in Künzelsau und anderen Städten wie Ulm-Lehr, Ödheim und Neuenstadt holen konnten. Er skizziert das weitere Prozedere zum Neubau der Grundschule in Amrichshausen, deren Fertigstellung bis Ende 2025 angepeilt wird. Auch die Erweiterungen der Grundschule in Taläcker sowie der Kindergärten Taläcker II und Gaisbach sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Nach groben Kostenschätzungen liegen die Baukosten für diese vier Maßnahmen bei knapp 15 Millionen Euro, ohne Außenanlagen und Möblierung. Die Aussichten auf Fördermittel seien momentan sehr gut. Martin Joos empfiehlt möglichst viele Doppelnutzungen der Räume, beispielsweise Kindergarten und Schule könnten gemeinsam eine Mensa nutzen.

Der Kindergarten Taläcker II wird um drei Gruppen erweitert.

Auch die Grundschule Taläcker hat zu wenig Platz und soll mit einem Anbau erweitert werden. Fotos Stadtverwaltung Künzelsau.

Spenden

Bei der Stadtkasse sind insgesamt 750 Euro vom Kaufmännischen Verein Künzelsau für 20 städtische Schulen und Kindergärten eingegangen, die sich an der Aktion Weihnachtsbaumschmücken in der Künzelsauer Innenstadt beteiligt haben. Die Raiffeisenbank Hohenloher Land eG hat 321,30 Euro für ein Hochbeet des Kindergartens Nagelsberger Weg und 214,20 Euro für ein Insektenhotel des Kindergartens Karlspflege gespendet. Tausend Euro spendete eine Privatperson für die Kulturarbeit der Stadtverwaltung. Bürgermeister Stefan Neumann bedankt sich bei den Spenderinnen und Spendern. Der Gemeinderat stimmt der Annahme und Weiterleitung der Spenden durch einstimmigen Beschluss zu.

Bürgerfragestunde

Die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu bekommen, wird in der Bürgerfragestunde zu Beginn der Sitzung rege genutzt. Kritisch hinterfragt ein Einwohner die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen und das Anlegen von Ausgleichsflächen, Punktegutschriften in Ökokonten dafür. Die geplante Anlage in Wolfsölden liege zu dicht an der bestehenden Bebauung, bedauert eine Einwohnerin.

Gemeinderäte fordern mehr Grünflächen anstatt versiegelte Flächen

Am Ende der Tagesordnung nutzen Stadträtinnen und Stadträte die Gelegenheit sich über den aktuellen Stand verschiedener Projekte zu informieren. So wird die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED angesprochen.

Aufgrund stetig steigender Temperaturen solle das Ziel mehr Grün und weniger versiegelte Flächen in der Stadt sein, so die Auffassung mehrere Räte. Künftig sollten in Bebauungsplänen nicht nur Stellplätze für Pkws, sondern auch Bäume und Grünflächen festgeschrieben sein.

Weiter wird angeregt, die Grundstückeigentümer zu motivieren, ihre Schottergärten in biologisch vielfältige Gärten umzuwandeln. Aktionen für Eigentümer von Schottergärten, so Bürgermeister Stefan Neumann, könne die Stadtverwaltung zurzeit nicht bewältigen. „Dafür haben wir leider jetzt kein Personal.“ Deshalb geht der Appell aus der Gemeinderatssitzung an die Gartenbesitzer: „Werden Sie selbst aktiv und wandeln Sie Ihre Gärten um. Es gibt viele Möglichkeiten, auch grüne pflegeleichte Gärten zu gestalten. Sie nehmen damit direkt Einfluss aufs Klima.“

Baugebiet Belsenberg in Warteschleife: Streuobstwiesen versus Wohnbebauung

Das Baugebiet am Südhang in Belsenberg ist bereits seit 2022 größtenteils erschlossen. Es fehlt noch die Flutmulde oberhalb der Bauplätze, damit das Hangwasser nicht die Grundstücke flutet. Eigentlich könnte der Bau der ersten Eigenheime dort schon in vollem Gang sein oder zumindest jetzt im Frühjahr beginnen. Warum geht es nicht vorwärts, ist die Frage von Stadträtinnen und -räten. Weil Streuobstwiesen ab einer Größe von 1.500 Quadratmetern seit Juli 2020 per Gesetz unter Schutz gestellt und zu erhalten sind, musste beim Landratsamt Hohenlohekreis ein Antrag auf Genehmigung zur Umwandlung von Streuobstwiese in ein Baugebiet beantragt werden. Diese Genehmigung wurde am 18. August 2021 auch erteilt, somit konnten die Erschließungsarbeiten, nachdem dort vorhandene Reptilien vergrämt wurden, starten.

NABU legt Widerspruch ein

Der NABU Baden-Württemberg legte jedoch im April 2022 Widerspruch gegen die vom Landratsamt erteilte Genehmigung ein. Ähnlich ging es wohl vielen Gemeinden in Baden-Württemberg. Daraufhin zog das Landratsamt Hohenlohekreis im Dezember 2022 seine Genehmigung zurück, so dass die Bäume zur Vorbereitung der Bauplätze über den Winter nicht gefällt werden konnten. Die Stadtverwaltung wird nun einen neuen Antrag auf Genehmigung stellen, allerdings muss gutachterlich eine Neubewertung des Streuobstbestandes erfolgen – der Auftrag dafür ist vergeben – und der Bedarf für die fünf Bauplätze muss nachgewiesen werden. Roswitha Deptner, stellvertretende Leiterin des Stadtbauamts, ist deshalb in Abstimmungsgesprächen mit dem Landratsamt Hohenlohekreis. „Es liegt nicht an der Stadtverwaltung, auch nicht am Landratsamt, das uns sehr wohlwollend in dieser Angelegenheit begleitet“, so Roswitha Deptner. „Wir hoffen im April mehr darüber berichten zu können.“

Nächste Sitzung am 18. April

Am Dienstag, 18. April 2023 um 18 Uhr findet die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung im Künzelsauer Rathaus statt.