Zieh dich an, Bitch
Wieder mal voll eins auf die Mütze: Dieses Mal wenden sich nicht nur ihr Exmann, sondern auch ihre Söhne gegen sie und erklären Mama Britney, wie sie sich zu benehmen hat in der Öffentlichkeit | Das Problem: Ex und Söhne leben von Mama Britneys Millionen | Was ist da nur schief gelaufen in der Erziehung?
Auf der Anklagebank
Mal wieder sitzt Britney Spears im übertragenen Sinn auf der Anklagebank. Nachdem sie sich Anfang 2022 von ihrem Vater und dessen Vormundschaft freigeschwommen hat, kritisieren nun ihr Exmann und der gemeinsame jüngere Sohn Jayden (15) öffentlich Mama Britney. Unter anderem ihre halbnackten bis nackten Instagram Posts sorgen bei ihren beiden Söhnen wohl immer wieder für peinliche Momente.
Nackte Momente auf Instagram
Ihr Exmann Kevin Federline sagte nun in einer HomeStory gegenüber ITV: „Meine Söhne freuen sich für ihre Mutter, dass sie wieder selbstbestimmt leben kann, weil sie sich das selbst gewünscht hatte. Auch wenn diese Entscheidung nicht richtig war.“ Ergo, Federline, erfolgloser Tänzer und seit Jahren am finanziellen Rockzipfel von Britney hängend, fände es besser, wenn die Sängerin weiterhin fremdbestimmt wäre durch ihren Vater Jamie Spears. Immerhin erhält Federline viel Geld im Monat, über 30.000 Dollar, für die Erziehung ihrer beiden gemeinsamen Söhne, unter anderem durch – Achtung, Überraschung- Unterstützung vom damaligen Vormund, Jamie Spears. Dieser hat jahrelang dafür gesorgt hat, dass Britney Spears eine Las Vegas Show nach der anderen absolvierte und auch er hat sich monatlich ein fünfstelliges Gehalt als Britneys Manager davon ausbezahlt.
So funktioniert das System Melk-die-Kuh.
Wenn ein Exmann schon so über seine Exfrau spricht, braucht es nicht zu wundern, dass sich die Söhne ebenfalls dermaßen despektierlich äußern. Es ist kein Respekt, kein Anstand, kein Mitgefühl zu erkennen von Seiten des Vaters, des Exmannes und der Söhne. Absolut kein Verständnis für eine Frau, die keine Kindheit hatte, sich jahrelang abgearbeitet hat, Medikamente nehmen musste, die sie nicht wollte und ihr Recht auf Selbstbestimmung wegen eines Nervenzusammenbruchs abgesprochen bekam. Eigentlich unvorstellbar in einem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Im 21. Jahrhundert.
Es ist schockierend, wie einfach diesem Star auf dem Höhepunkt ihrer Karriere alles weggenommen wurde, was ein freies, selbst bestimmtes Leben ausmacht, wie viele Jahre sie funktionieren musste, wie viele Jahre es sie gekostet hat, ihr freies Leben zurückzubekommen – unter anderem mit der Hilfe der Presse, die aufgedeckt und öffentlich gezeigt haben, was hinter den Kulissen passiert ist, und letztendlich mit Hilfe eines unabhängigen Gerichts.
Man fragt sich automatisch, ob das auch umgekehrt bei einem Mann so einfach möglich wäre? Wohl kaum.
Nun kann sie wieder frei über ihr Leben entscheiden und muss sich nach wie vor von ihren eigentlich Liebsten anhören, wie peinlich sie sei, dass es besser wäre, sie sei noch in Vormundschaft, den öffentlichen Vorwurf, wie lange sie ihre Kinder schon nicht mehr gesehen habe. Das Problem: Britney war einfach viele Jahre viel nett und zu naiv. Lange kein böses Wort über die Machenschaften ihres Vaters. Bis heute hält sie sich zurück, Dinge über Kevin Federline preiszugeben, obwohl es hier sicherlich auch einiges zu erzählen gäbe. Über ihre Kinder lässt sie trotz deren Verhaltens nichts zukommen. Sie hatte jahrelang keinen Menschen an ihrer Seite, der ihr aus ihrer Lage herausgeholfen hat, weder ihre Mutter, noch ihre Schwester, geschweige denn ihr Bruder.
Aber man hat sich im Hause Federline an das Luxusleben gewöhnt
Wenn Kevin Federline nach wie vor der Meinung ist, dass Britney einem Vormund braucht (am idealsten natürlich Jamie Spears, mit dem er sich ja bereits in den vergangenen Jahren darüber geeinigt hat, wieviel Geld ihm Britney monatlich zu überweisen hat, zu peinlich für ihre beiden vermutlich höchst sensiblen Teenagerjungs ist, die seit einem Jahr ihre Mutter nicht gesehen haben und das sicher nicht, weil Britney das nicht wollte, wäre es am Ende nur konsequent, wenn sie auch ihr Geld nicht mehr annehmen würden. Aber man hat sich auch im Haus Federline an das Luxusleben gewöhnt.
Britneys Reaktion auf die Homestory von Kevin Federline mit Sohn Jayden fiel zynisch aus: Ihr Exmann solle lieber mal weniger Hasch rauchen und vielleicht schaffe er es ab und an, den Rasen zu mähen.



