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Ab Mai 2024 wechselt Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth zur Sparkasse als neuer Sparkassenpräsident, einer der wichtigsten Posten in der Finanzbranche in Baden-Württemberg.

Seit der die neue berufliche Herausforderung öffentlich gemacht hat, hat sich einiges getan hinter und vor den Kulissen bezüglich seiner Nachfolge.

Kreisrat und Pfedelbachs Bürgermeister Torsten Kunkel hat als erster und bislang einziger seinen Hut in den Ring geworfen als möglicher Nachfolgekandidat, wurde jedoch mittlerweile von seinen treuen CDU-Kollegen ausgebremst. Wenig Rückhalt habe Kunkel, die Mehrheit wünsche sich einen anderen Landrat, heißt es hinter verschlossenen Türen. Offiziell heißt es, dass der Pfedelbacher aus „persönlichen Gründen“ nicht mehr zur Verfügung stehe.

Auch das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Hohenloher Kreistag hat er niedergelegt. Sein Nachfolger ist der junge Forchtenberger Bürgermeister Michael Foss. Könnte das bereits ein Zeichen sein für einen jüngeren Landrat? Im Allgemeinen hat ein Kandidat, der die CDU hinter sich hat, im Hohenlohekreis sehr gute Chancen, als gewählt zu werden. Man könnte sich unter den jüngeren potenziellen Kandidaten auch geeinigt haben, das Foss das Amt des Fraktionsvorsitzenden bekommt und der beliebte Niedernhaller Bürgermeister, der sich auch blendend mi Dr. Matthias Neth versteht, als neuer Landrat gehandelt wird. Auch Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann, der sich unlängst als Oberbürgermeister von Backnang beworben hatte, strebt eventuell einen Amtswechsel an.

Gegenüber dem SWR sagte Foss: „Es gibt jetzt keinen politischen Kurswechsel.“ Auf die Frage, ob er sich das Amt des Hohenloher Landrats vorstelle könne, sagte er, er sei in Forchtenberg sehr glücklich. Als größte Fraktion im Kreistag sei die CDU aber in der Verantwortung, die Suche nach einem Nachfolger zu gestalten. Er rechnet damit, dass in den kommenden Wochen und Monaten Gespräche anstehen. Bis zur formellen Ausschreibung im Herbst sei noch genug Zeit.

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (links) mit Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Torsten Kunkel (links) bei einer Kreistagssitzung. Foto // GSCHWÄTZ/Archiv

 




Hohenlohekreis sucht größere Mietimmobilien und Flächen zur Errichtunng von Containeranlagen

Das Landratsamt des Hohenlohekreises sucht aufgrund der weiterhin hohen Zuweisungszahlen Objekte für die vorläufige Unterbringung  von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Gesucht werden neben größeren Mietimmobilien wie etwa Beherbergungsgebäuden und leerstehenden Wohnheimen (300qm Wohnfläche und mehr) insbesondere Flächen zur Errichtung von Containeranlagen, die für mindestens 3 Jahre zur Verfügung gestellt werden können.

Das Gelände der potenziellen Stellflächen sollte möglichst eben und bereits erschlossen sein sowie eine Größe von mindestens 1.000qm haben. Landrat Dr. Matthias Neth erklärt: „Weiterhin werden auch dem Hohenlohekreis kontinuierlich Flüchtlinge aus den Landeserstaufnahmestellen zugewiesen. Die Unterbringung von Geflüchteten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Landkreise sind in diesem Prozess für die vorläufige Unterbringung zuständig. Da die Kapazitäten in den bisherigen Unterkünften nahezu erschöpft sind, benötigen wir zeitnah geeignete Gebäude oder Flächen.“

Angebote nimmt der Fachdienst Flüchtlingsaufnahme und Gemeinschaftsunterkünfte des Amtes für Ordnung, Zuwanderung und Recht unter der Telefonnummer: 07940/18-1303 sowie per Mail unter ordnungundzuwanderung@hohenlohekreis.de entgegen.




Künzelsau mit neuem Ortsschild

Die Stadt Künzelsau darf sich ab sofort offiziell als „Hochschulstadt“ bezeichnen. Die Stadtverwaltung setzt damit auch ein Zeichen für die Bedeutung von Bildung und Forschung in der Region. An den Zufahrtsstraßen der Stadt wurden neue Ortsschilder mit dem Zusatz Hochschulstadt aufgestellt.

Die Hochschule Heilbronn mit der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau ha in Künzelsau bereits seit 35 Jahren einen Campus und ist ein wichtiger Partner für die Stadt und die Region. Hochschulrektor Professor Dr. Ing. Oliver Lenzen, Hochschuldekanin Professorin Dr. Ing. Anke Ostertag und Bürgermeister Stefan Neumann trafen sich zu einem Fototermin und waren live beim Anbringen eines neuen Ortsschildes dabei.

Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




Wenn die Butter fast 8 Euro kostet

In einem kleinen Einkaufsmarkt im Hohenlohekreis klebt unschuldig der Preis an einem 250-Gramm-Stück Butter: 4,20 Euro. Das wären umgerechnet, zumindest für alle, die sich noch an die DM-Mark bis zur Jahrtausendwende erinnern können, 8,40 DM. Ein immenser Preis – und ein deutliches Zeichen, das wir uns derzeit, auch wenn Politiker dieses Wort tunlichst vermeiden möchten, um keine Panik zu schüren, in einer Inflation befinden.

Die Preise steigen schneller als die Löhne

Das bedeutet: Die Preise steigen schneller als die Löhne. Sprich: Mit viel Geld kann man sich nur wenig kaufen. Beispiel Supermarkt. Vor der Coronapandemie und dem Ukrainekrieg bekam man für 50 Euro einen halben Wocheneinkauf, heute reicht das Geld für zweimal Mittagessen kochen. Beispiel 2: Autokauf. Wer derzeit sein Auto verkaufen möchte, darf sich freuen, Gebrauchtwagen sind rar, Neuwagen erst recht. Aber wir hätten wir schon die Krux: Verkauft ist schnell, gekauft eher nicht. Teilweise gibt es jahrelange Wartezeiten auf E-Autos. Man fühlt sich dabei an den Trabi in der kommunistisch geführten DDR erinnert. Freudentänze, wenn er denn endlich nach Jahren vom Band rollte und man ihn fahren durfte. Beispiel 3: Flugreisen sind wieder in, aber auch immens teuer geworden. Was früher eine Karibikkreuzfahrt kostete, zahlt man heute für einen Pauschalurlaub in Europa. Beispiel vier. Der Hausbau. Fachkräftemangel, rapide steigende Zinsen und hohe Materialkosten lassen den Traum für viele derzeit platzen. Mit dem Geld von zwei Vollverdienern, mit dem einen Familie bislang gut über die runden kam, bleibt nicht mehr all zu viel am Ende des Monats übrig, wenn überhaupt.

Die großen Granden in der Politik haben gerade andere Dinge zu klären, Milliarden-Verflechtungen im Hause Habeck zum Beispiel

Hinzu kommt kommt nun, wie befürchtet, aber lange vehement von der Politik und seinen Wirtschaftswaisen bestritten, die Rezension. Das bedeutet: Die Wirtschaft schwächelt. Gleich zwei Quartale hintereinander und das trotz längst hinter uns gelassener Coronakrise und trotz des immensen Bedarfs an diversen Lieferungen für den Ukrainekrieg. Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, der schafft das auch mit Inflation + Rezension. Das ergibt einen Kreislauf nach unten. Die schwächelnden Unternehmen können die Preissteigerungen nicht mehr mit höheren Löhnen ausgleichen, die Kaufkraft geht noch weiter zurück. Privatinsolvenzen stehen ins Haus. Firmeninsolvenzen eventuell ebenso. Deutschlands Wirtschaft dümpelt. Den Bürger:innen graust es vor den nächsten Energieabrechnungen bei Strom, Gas und Öl und so richtig durchgesickert ist dieses Geldproblem noch nicht bei den Großen Granden in der Politik. Aber die haben ja gerade auch andere Dinge zu klären, etwa die Milliarden-Verflechtungen im Hause Habeck (wir berichteten).

Man fühlt sich fast zurückversetzt. Vor 100 Jahren befand sich Deutschland in einer ähnlichen Situation. Dem Volk ging es schlecht. Die Politik reagiere darauf nicht. Das Ende ist jedem bekannt.

Video: Kabarettist Dieter Nuhr über die Robert Habeck als gewählter Politiker zum Thema Insolvenz

 




Großer Warnstreik des öffentlichen Nahverkehrs am 25. und 26. Mai 2023

Der Nahverkehr Hohenlohekreis informiert:

Warnstreik beim Fahrpersonal des Verkehrsunternehmen Stadtbus Schwäbisch Hall am
Donnerstag, 25. Mai (ab 9:00 Uhr) und Freitag, 26. Mai (ganztägig)

Zur Durchsetzung ihrer Forderungen in den derzeit stattfindenden Tarifverhandlungen hat die
Gewerkschaft ver.di für Donnerstag, 25.05.2023, und Freitag, 26.05.2023, erneut zum Streik in
Busbetrieben aufgerufen.

Dieser Streik hat Auswirkungen auf die Fahrleistungen, die von unserem Auftragsunternehmen
Stadtbus Schwäbisch Hall erbracht werden.
Der Streik soll am Donnerstag um 9:00 Uhr beginnen, am Freitag wird ganztägig gestreikt.
Für Informationen zu Ausfällen beachten Sie bitte ggf. weitere Informationen auf der Website
des Verkehrsunternehmens www.stadtbus-sha.de bzw. auf unserer Homepage unter
www.nvh.de.

Für weitere Informationen steht das Team des NVH montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr
unter der Rufnummer 07940/9144-30 oder info@nvh.de gerne zur Verfügung.




GSCHWÄTZ für Grimmepreis nominiert

Neben dem ZDF, WDR und Süddeutsche Zeitung ist auch CORRECTIV.local gemeinsam mit verschiedenen Lokalmedien in Deutschland nominiert für den Grimmepreis online Award Publikumspreis. Jetzt abstimmen, gewinnen und dem Lokaljournalismus zu mehr Stärke verhelfen.

Gemeinsam mit verschiedenen Lokalmedien wie GSCHWÄTZ ist CORRECTIC.local nominiert für den Grimmepreis online award. Worüber haben wir in einem großen Recherchekampagne berichtet?

Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen möchten, sind mit einer schlechten Informations- und Versorgungslage konfrontiert und werden stigmatisiert. Das zeigt die umfangreiche Recherche „Schwangerschaftsabbruch in Deutschland“ von CORRECTIV.Lokal in Kooperation mit „FragDenStaat“ und Lokalmedien. Sie deckt Missstände auf und lässt Betroffene selbst von ihren traumatischen Erfahrungen berichten. Hilfreich ist zudem eine umfassende Datenbank, die darüber informiert, welche Kliniken Abbrüche vornehmen.

Stimmt mit ab und votet für unser GSCHWÄTZ-Projekt: https://w1.grimme-online-award.de/goa/voting/ext_voting.pl

Unser Beitrag zum Thema Schwangerschaftsabbruch könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Die Geschichte einer Betroffenen:

 

 

 




Hier steht ein ganzer Hang kurz vor dem Abrutschen

Aufgrund eines sich abzeichnenden Hangrutsches ist die Kreisstraße K 2373 zwischen Morsbach und Künsbach bisauf unbestimmte Zeit gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Der Boden ist durch die Niederschläge der vergangenen Wochen stark aufgeweicht, was vermutlich zu diesem Hangrutsch führte. In der Fahrbahn und am Fahrbahnrand entstand ein Riss. Eine erste geologische Einschätzung wurde vorgenommen, weitere umfangreiche Untersuchungen mit Bohrungen zur Bodenerkundung folgen, teilt das Landratsamt des Hohenlohekreises mit.

Die überörtliche Umleitung erfolgt von Künzelsau über Gaisbach nach Haag und ist in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert.




Das erste Mal unter freiem Himmel

Die Gemeinde Kupferzell präsentiert gemeinsam mit der Volksbank Hohenlohe das erste Kupferzeller Kino Open Air vom 26. bis 28. Mai 2923 im Schlosspark Kupferzell.

Los geht es am Freitag, den 26. Mai 2923m mit Tom Cruise in Top Gun Maverick. Am Samstag folgt dann das Gugelhupf Geschwader, auf de Gesang der Flusskrebse dürfen sich die Zuschauer:innen am Sonntag freuen.

Nach dreißig Jahren geht Maverick (Tom Cruise) als Spitzenpilot immer noch ans Limit, muss sich aber seiner Vergangenheit stellen, wenn er die Top-Absolventen von TOP GUN auf eine Mission führt, die von den Auserwählten das ultimative Opfer fordert.

Als junges Mädchen wird Kya von ihren Eltern verlassen. Auf sich allein gestellt, wächst sie in den gefährlichen Sümpfen von North Carolina auf und entwickelt sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau. Jahrelang geisterten Gerüchte über das „Marschmädchen“ durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus. Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Der Fall wird immer mysteriöser, niemand weiß, was tatsächlich passiert ist – und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen…

Einlass ist um 19 Uhr, die Filme starten bei Einbruch der Dunkelheit. Die Verastaltung findet bei jedem Wetter statt. Karten kann man im Kino in Künzelsau kaufen, bei Tabak Brückbauer in Künzelsau, in der Volksbank Öhringen in der Hauptstelle und im Rathaus in Kupferzell. Alle Filme sind FSK 12.

 




Person stürzt an einem Steilhang in den Kocher

Die Kleineinsatzgruppe der Feuerwehr Künzelsau wurde zu einer in den Kocher gestürzten Person gerufen.

Da das Kocherufer an dieser Stelle sehr steil war, kam sie nicht mehr selbstständig aus dem Wasser. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges zögerte ein Kamerad nicht lange, stieg ins Wasser und unterstützte die Person, bis weitere Kräfte eintrafen. Über eine Steckleiter konnte sie dann, gesichert von weiteren Kameraden, das kalte Wasser verlassen und dem Rettungsdienst übergeben werden.

 




Lkw geht in Flammen auf

Am Mittwochmorgen, den 24. Mai 2023, gegen 02.45 Uhr war ein 38-Jähriger mit einem Scania-Sattelauflieger auf der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Heilbronn unterwegs, als er Feuer an der Hinterachse des Aufliegers bemerkte. Das teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr Ilshofen rückte aus, um das Feuer zu löschen.

Der Inhalt des Containeraufbaus des Aufliegers verteilte sich teilweise auf der Fahrbahn. Dabei handelt es sich um zirka acht Tonnen Maiskörner. Gegen 06.30 Uhr wurde das Fahrzeug von einem Abschleppdienst geborgen.

Die Verunreinigung beziehungsweise die Beschädigung der Fahrbahn war so massiv, dass die Richtungsfahrbahn in Richtung Heilbronn voll gesperrt wurde. Durch die Sperrung kam es zu einem langen Rückstau von 20 Kilometern.