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So viel verdienen Würth-Mitarbeiter:innen

Das Nachrichtenportal Karlsruhe Insider veröffenlichte nun die Gehälter, die Mitarbeiter des Großunternehmens Würth aus Künzelsau angeblich im Durchschnitt erhalten. Auf welchen Quellen genau diese Zahlen basieren, steht in dem Artikel ebenfalls: Das Arbeitsportal Kunuu hat diese Zahlen aus Angaben von Würth-Mitarbeiter:innen generiert.

Hohe Gehälter bei Würth

Adolf Würth gründete seine Firma im Jahr 1945. Seitdem hat sich das Unternehmen auf den Verkauf von Befestigungs- und Montagematerial spezialisiert. Schrauben, Muttern, Dübel, Werkzeuge, chemisch-technische Produkte und vieles mehr fallen in die Produktpalette des Unternehmens mit Hauptsitz in Künzelsau in Baden-Württemberg. Würth ist für seine qualitativ hochwertigen Produkte und darüber hinaus für seinen umfangreichen Kundenservice bekannt. Weltweit ist das Erfolgsunternehmen in über achtzig Ländern präsent. 78.000 Mitarbeiter und ein jährlicher Umsatz von mehreren Milliarden Euro machen Würth dabei zu einem Riesen am Markt. Das scheint sich auch für die Angestellten auszuzahlen.

Bereits Lehrlinge verdienen gut

Bereits Lehrlinge verdienen hier 14.700 Euro im Jahr. Als Werkstudent sind es im Durchschnitt schon 20.600 Euro. Ein Lagerist bringt jährlich 31.100 Euro nach Hause, während eine Verkaufskraft im Einzelhandel sich über 35.100 Euro freuen darf. Und ein Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst macht gute 38.000 Euro.
Aber da geht noch mehr

Das sind schon mal keine schlechten Gehälter. Aber es gibt noch Raum nach oben. Während ein Logistiker durchschnittlich 39.200 Euro im Jahr bekommt, sind es beim Elektriker bereits 42.800 Euro. Betriebswirtschaftler verdienen nicht weniger als 44.000 Euro. Ein Ingenieur indessen macht sage und schreibe 60.000 Euro im Jahr. Aber da geht noch mehr.

Hier scheint es keine Grenzen zu geben

Richtig, das meiste Geld nehmen wie überall die Chefs und Manager mit. Hier scheint es keine Grenzen zu geben. Bei einem Abteilungsleiter liegen die jährlichen Einkünfte im Durchschnitt bei 68.600 Euro, bei einem Key-Account-Manager bei 69.800 Euro und bei einem Teamleiter bei 72.400 Euro.

Wer dachte, das war es schon, hat sich getäuscht. Denn das sind die absoluten Spitzenreiter in puncto Gehalt bei Würth: Bezirkschef (76.100 Euro), Leiter Supply Chain (77.200 Euro), Country Manager (82.200 Euro), Leiter Marketing (83.200 Euro), SAP Applikationentwickler (88.200 Euro). Der zweite Platz geht an den Business Unit Manager mit einem Jahresgehalt von 90.700 Euro. Der Leiter des Vertriebs legt dann noch mal ordentlich nach: Er darf sich jährlich über 96.800 Euro freuen.




O-zapft is

sw😊




Klimafreundlicher Schulbus

Große Augen gab es bei der Jungfernfahrt im Schulbus der FSAS, denn dieser fährt nun „geräuschlos“ und vor allem umweltfreundlich. Die beiden Haustechniker der Freien Schule Anne-Sophie Künzelsau Udo Bürkert und Jürgen Ehrmann machten sich gespannt auf den Weg nach Denkendorf in Bayern zum Unternehmen pepper motion, das „ausgediente Busse umrüstet“.

Auf Elektro umgerüstet

Dort stand der schicke und auf Elektro umgerüstete „neue“ Linienbus der FSAS schon fahrbereit auf dem Hof. Der „neue FSAS-Bus“ erhält ein „zweites Leben“ und wird zunächst in der Erprobungsphase bis Ende 2023 eingesetzt.

Nach der Einweisung setzte sich Herr Udo Bürkert hinter das Steuer und brachte ihn zur FSAS. „Ein schmuckes Stück“, meinte er stolz. „Er ist gut zu fahren und unsere Lernpartner*innen werden die künftigen Fahrten genießen können“, fügte er hinzu.

Von Würth Elektronik gesponsort

Gleich nach dem ersten Einsatz als Schulbus hagelte es großes Lob. Wobei die FSAS-Lernpartner*innen sich besonders freuen, dass damit ein wertvoller Beitrag für die Umwelt geleistet wird und die Freie Schule Anne-Sophie vorbildlich diesen Schritt gegangen ist. „Die Mitfahrt ist zudem sehr komfortabel,“ war das nächste Lob, das nicht unbedeutend ist.

Durch das Sponsoring von Würth Elektronik ICS mit Standort in Waldzimmern ist es möglich, nun CO2-neutral zu fahren: passend zu unserem Jahresmotto „Achtung Mensch! – Das Klima macht unseren Planeten lebenswert – ich übernehme Verantwortung!“

Fotos: Wolfgang Schiele/FSAS

 




Schattenspender für die Kindertagesstätte in Unterginsbach

Im Rahmen der Baumpflanzaktion im Jubiläumsjahr des Hohenlohekreises hat auch die Stadt Krautheim am 21. Juni 2023 einen Speierling gepflanzt. Mitarbeiter des Bauhofes sowie Ralph Heinzelmann, der zuständige Revierförster, pflanzten einen Speierling im Garten der neuen Kindertagesstätte „Ginsbachtal“ im Teilort Unterginsbach. An der Einweihung am Sonntag, den 25. Juni 2023 brachte Bürgermeister Andreas Köhler noch das entsprechende Informationsschild an. Er freute sich über den neuen Speierling: „Vivat, crescat, floreat – die KiTa möge leben, wachsen und gedeihen“. In einigen Jahren wird der Baum Schatten spenden und seine gesunden Früchte können von den Kindern geerntet werden. Als trockenheitstoleranter Baum ist der Speierling in Zeiten des Klimawandels besonders geeignet.

Speierlinge in Zeiten des Klimawandels besonders geeignet

Passend zum Motto „Zusammengewachsen“ und insbesondere auch zum dazugehörigen Logo, werden im gesamten Jahr im Kreisgebiet Bäume gepflanzt. Alle Städte und Gemeinden des Hohenlohekreises pflanzen jeweils einen Speierling in ihrem Gemeindegebiet.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Bürgermeister Andreas Köhler mit dem neugepflanzten Speierling am Neubau der Kindertagesstätte „Ginsbachtal“ in Krautheim-Unterginsbach.

Foto: Stadt Krautheim

 




3 Tage feiern…30 Vereine am Start sowie 35 Bands auf 5 Bühnen

Vom 14. bis 16. Juli 2023: Ein grandioses Programm bieten 35 Bands, Kapellen und Solokünstler auf fünf Bühnen

Drei Tage Stadtfest in Künzelsau – 30 Vereine und die Stadtverwaltung laden ein

„Der Countdown läuft. Zu unserem Stadtfest lade ich alle herzlich ein“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Von Freitag, den 14. Juli 2023, bis Sonntag, den 16. Juli 2023, findet das Künzelsauer Stadtfest statt. Los geht es beim traditionellen Fassanstich mit Bürgermeister Stefan Neumann am Freitag, den 14. Juli 2023 um 17 Uhr auf der Bühne am Alten Rathaus.

Auf fünf Bühnen – vom Oberen Bach durch die Hauptstraße bis zum Unteren Markt – treten rund 35 Bands, Solokünstler und Musikkapellen aus der Region auf. 30 Künzelsauer Vereine bieten an, was Küche und Keller zu bieten haben. Auch eine Delegation aus Künzelsaus ungarischer Partnerstadt Marcali wird erwartet.

„Café im Takt“ mit Gästen aus ungarischer Partnerstadt

Nachdem das „Café im Takt“ bei den vergangenen Stadtfesten so gut besucht war, haben sich die Jugendmusikschule Künzelsau, die Chorgemeinschaft Morsbach-Nitzenhausen, die Gasteltern der Sprachschüler aus Marcali und die Volkshochschule Künzelsau entschlossen, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein: Am Samstag, ab 13 Uhr und am Sonntag, ab 12 Uhr werden verschiedene Gerichte sowie Kaffee und Kuchen auf dem Kirchplatzangeboten. Verschiedene Ensembles und die Kinder der Grundstufe der Jugendmusikschule sorgen für die musikalische Umrahmung.

Am Samstagabend werden ab 19 Uhr zu Klängen von Saxophon, Klavier und Schlagzeug leckere Snacks gereicht. Am Sonntag ab 12 Uhr verwöhnt die Chorgemeinschaft Mosbach-Nitzenhausen mit
leckerem Essen.

925 Jahre Künzelsau

Zum 925-jährigen Stadtjubiläum werden im und beim Alten Rathaus angeboten: Am Samstag ab 14 Uhr Papierschöpfen und
um 18 Uhr ein Vortrag von Stefan Kraut. Am Sonntag von 15 bis 17 Uhr bietet Renate Weber verschiedene Modelle für Origami-Falten an. In dieser Zeit ist auch die Stadtbücherei geöffnet. Abstimmen für eines der Bürgerbudget-Projekte ist ebenfalls im Alten Rathaus möglich. Stimmzettel dafür liegen parat und können gleich in die bereitstehende Box eingeworfen werden.

Auch weitere städtische Einrichtungen beteiligen sich: Am Jugendzentrum kommen am Freitag von 15 bis 19 Uhr Jugendliche
bei einem Spiel-Parcours auf ihre Kosten. Darüber hinaus gibt es weitere Aktionen und Mitmachangebote von Vereinen und Organisationen. Das ausführliche Bühnenprogramm gibt es unter: http://www.kuenzelsau.de/stadtfest

Am Sonntag findet im Landratsamt Hohenlohekreis, Allee 17, ein Tag der Offenen Tür von 10 bis 17 Uhr statt.

Mit Bus und Bahn zum Stadtfest

Die Künzelsauer Bergbahn fährt ab Freitag, 17 Uhr bis Sonntag, 20 Uhr kostenlos, wie gewohnt im 15-Minuten-Takt. Die Betriebszeit wird in der Nacht von Freitag und Samstag auf 2 Uhr verlängert. Am Freitag und Samstag bringt ein Shuttlebus die Besucher:innen des Stadtfests in die Kernstadt zur Haltestelle in der Austraße und wieder nach Hause. Zwischen 19 und 21 Uhr fahren die Busse aus Richtung Kupferzell, Garnberg, Nitzenhausen und Forchtenberg und ab 23 Uhr wieder zurück. Die Shuttle-Linien können dank der Sponsoren kostenlos angeboten werden:

Gemü-Linie (Linie 1: Richtung Kupferzell)
frigoclim-Linie (Linie 2: Richtung Garnberg)
Würth-Linie (Linie 3: Richtung Nitzenhausen)
Volksbank-Linie (Linie 4: Richtung Forchtenberg)
STADTkarriere-Linie (Bergbahn: Richtung Taläcker)

Der genaue Fahrplan ist ebenfalls auf www.kuenzelsau.de/stadtfest zu finden.

Für Aufbau und Fest sind Straßen gesperrt

Von Donnerstagabend, 13. Juli 2023 ab 18 Uhr ist das Festgelände in der Künzelsauer Innenstadt für den Aufbau gesperrt. Der
Wochenmarkt am 14. Juli findet auf den Wertwiesen statt. Die Sperrung bleibt bis Sonntagnacht, 24 Uhr, bestehen. In der Keltergasse gilt absolutes Parkverbot. Die Haltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Sponsoren

So ein Fest ist nur dank der Sponsoren möglich: Adolf Würth GmbH & Co. KG, Albert Berner Deutschland GmbH, Christian
Bürkert GmbH & Co. KG, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG, Sparkasse Hohenlohekreis, Volksbank Hohenlohe eG und ZIEHL-ABEGG SE.

Veranstaltungszeiten

Freitag, 14. Juli 2023 von 17 bis 2 Uhr
Samstag, 15. Juli 2023 von 11 bis 2 Uhr
Sonntag, 16. Juli 2023 von 10 bis 18 Uhr

 




Schmutzige Wäsche

…über die man nicht sprechen darf, also psssst | Der neue Roman von Dr. Sandra Hartmann über toxische Strukturen in Familien und über den feurigen Weg aus der Hölle, denn: Der Teufel geht mit immer mit einem Heiligenschein aus dem Haus.

Eine idyllische Kleinstadt mit hübschen Fachwerkhäuschen im Süden Deutschlands

Eine idyllische Kleinstadt mit hübschen Fachwerkhäuschen in Süddeutschland. Hinter der Tür eines Hauses wohnt Nina. Mit ihrem Ehemann und ihren Kindern. Es ist alles perfekt in ihrer kleinen Familie. Fast alles.

Es ist Coronazeit. Und Nina ist bereits nach der ersten „Welle“ am Ende: Home schooling, Vollzeitjob, Kinder und Haushalt sind zu managen. Sie kann von Glück reden, dass sie Sebastian hat. Sebastian ist ein Traummann. Charismatisch, höflich, hilfsbereit. Freundlich zu jedem, der zu Besuch kommt. Manchmal, aber nur manchmal, ist er aber nicht ganz so nett.

„Ich habe diesen sehr aktuellen Gesellschaftsroman, wie man an den aktuellen Zahlen des BKA bezüglich dem starken Anstieg häuslicher Gewalt sieht, geschrieben, um zum einen den Mut bei Außenstehenden zu fördern, hinter die Kulissen zu schauen und zum anderen Betroffenen eine Stimme zu geben.“ Immer wieder spreche Dr. Sandra Hartmann in Interviews mit Betroffenen über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt, mit Sachverständigen, dem Weißen Ring, Gutachtern, Richtern und Anwälten und über hohe Hürden vor Gericht, über Täter-Opfer-Umkehr, Unkenntnis und ein noch immer stark ausgeprägtes narzisstisch-männliches Weltbild.

Dr. Sandra Hartmann.

So ist ein Gesellschaftsroman entstanden, der, nicht im Mittelalter spielt, sondern in Deutschland im 21. Jahrhundert. Es geht um eine Familie, um physische, aber auch um die viel subtilere Variante, um psychische Gewalt. Um emotionale Erpressung, finanzielle Abhängigkeit und Manipulation. Es ist keine Allerweltsgeschichte. Aber es ist eine Geschichte, die sich nach wie vor viel zu oft in Deutschland hinter den Kulissen abspielt. Basierend auf wahren Begebenheiten.

Nach „Bleib für eine kleine Ewigkeit mein“ und „Mamatschie – Trauerpferde mocht‘ ich nie“ ist das nun der dritte Roman von Dr. Sandra Hartmann.

Wir veröffentlichen an dieser Stelle einmal monatlich ein Kapitel des Romans. Am 01. August 2023 erscheint das erste Kapitel.

Auch bestellbar per Mail: gschwaetz@gschwaetz.de

 




Kein „Hartz-4-Problem“

Erschreckend: Um fast 10 Prozent kletterte die offizielle Zahl bezüglich häuslicher Gewalt im Jahr 2022 nach oben, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in einer aktuellen Statistik verdeutlicht. Die Gründe sind vielfältig: Überforderung, Ängste, vermeintliche Handlungsfähigkeit, Kontrollverlust und finanzielle Sorgen werden genannt – eine Entschuldigung sind sie nicht.

Auch psychische Gewalt ist Gewalt

157.555. So viele Fälle häuslicher Gewalt wurden der Polizei im Jahr 2022 deutschlandweit gemeldet. Die Zahl nicht gemeldeter Fälle dürfte weitaus höher liegen. Denn, we Bundesinnenmisterin Nancy Fraeser richtig erkannt hat, zählen längst nicht mehr nur Schläge zu häuslicher Gewalt, sondern auch psychische Gewalt.

Es herrschen noch immer häufig männlich-narzistische Strukturen

Unter psychischer Gewalt fällt etwa Stalking, Mobbing, Abwertungen, Verleumdungen, Rufmord, Diskreditierungen und emotionale Erpressung. In einer Familie leidet darunter meist nicht nur der Partner, sondern auch die Kinder. Diverse Gerichtsverfahren, über die Redaktion GSCHWÄTZ in jüngster Vergangenheit berichtet hat, belegen, was Fraeser weiß: Die Opfer werden zu wenig geschützt. Im Gegenteil. Täter drehen vor Gericht nicht selten durch Verleumdung, falsche Behauptungen und Rufmord den Spieß um und machen sich zum Opfer. Was für ausstehende Expert:innen offensichtlich ist, ist bei Gerichtsverfahren nicht allen Sachverständigen geläufig. Somit unterliegt das eigentliche Opfer erneut – und zwar vor Gericht. Die staatliche Hand korrigiert oftmals nicht, sondern stärkt narzisstisch-dominierende Strukturen und belohnt derartige Verhaltensweisen. Hier bräuchte es wesentlich mehr Expertise in den Gerichten selbst, damit die Opfer zu ihrem Recht kommen, wenn sie sich oft nach einem jahrelangem Kampf aus einer Beziehung voller Gewalt lösen.

Noch immer herrscht in Deutschland häufig eine toxische Männlichkeit in Beziehungen sowie ein abgewertetes Frauenbild vor, in der häusliche Gewalt verübt wird. die zu Gewalt neigt.

Krisen, über Krisen, manche Menschen kanalisieren ihre Ängste in Form von Gewalt

Den dramatischen Anstieg an häuslicher Gewalt erklärt Expertin Janina Steinert im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland aber auch mit der krisenbehafteten Zeit, in der wir leben: Inflation, Corona-Pandemie und der Krieg in Europa machen vielen zu schaffen. Menschen betäuben ihre Ängste mit Alkohol, was auch nicht selten als Verstärker für häusliche Gewalt fungiere. Dadurch steige das Aggressionspotenzial. Dasselbe Phänomen habe man vor und 100 Jahren registriert. Die Folgen sind bekannt.

Eventuell komme hinzu, dass sich mehr Opfer unter anderem durch die #metoo-Debatte trauen, zur Polizei zu gehen.

Mit zunehmender Gleichberechtigung wächst der Hass auf Frauen: Die Autorin und Journalistin Susanne Kaiser beobachtet mit Sorge, wie männliche Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit, im Netz und auch in der Beziehung zunimmt. 

Frauen schweigen, weil sie nicht selten finanziell abhängig von ihrem Mann sind und die Kinder nicht in Armut aufwachsen lassen möchten

Hinzu kommt: Frauen schweigen oft, wenn sie Gewalt erfahren, weil sie finanziell abhängig von dem Mann sind und nicht möchten, dass ihre Kinder in Armut aufwachsen

Auch hier spielt die finanzielle Situation oft eine große Rolle: Wenn eine Frau finanziell von ihrem Partner abhängig ist, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, dass sie eine gewalttätige Partnerschaft verlässt. Und wenn das Paar gemeinsame Kinder hat, ist ihre Situation noch komplizierter. Denn die meisten betroffenen Frauen wollen nicht, dass ihre Kinder Armut erfahren müssen, weil sie sich trennt. Viele Frauen haben Angst davor, finanziell ohne ihren Partner nicht klarzukommen – und folglich das Gefühl, dass alles noch schlimmer wird, wenn sie die Polizei rufen und den Partner verlassen. Diese Sorgen sind nicht unbegründet: Viele Partner haben auch  nach der Trennung noch viel Einfluss auf ihre ehemaligen Partnerinnen – zum Beispiel wegen gemeinsamer Kinder oder finanzieller Abhängigkeiten. Womöglich führt dann auch Eifersucht beim Ex-Partner dazu, dass er gewalttätig wird. Etwa, wenn die Ex-Partnerin einen neuen Partner hat.

Kein Hartz-4-Problem

Partnerschaftsgewalt ist ein Problem, das alle Teile der Gesellschaft betreffen kann. Im GSCHEÄTZ-Interview mit dem Weißen Ring Hohenlohe machten Mitarbeiter:innen darauf ganz bewusst aufmerksam.

Zurück zu den LÖW:INNEN.




Mann tritt Frau bei Kaufland ins Gesicht

Gegen 20 Uhr am Samstagabend, den 08. Juli 2023 wurde eine 33 Jahre alte Frau bei einem Supermarkt in der Bergstraße in Künzelsau von einem Unbekannten ins Gesicht getreten. Das teilte die Polizei mit.

Die Frau war auf dem Weg vom Einkaufen, als sie von einem unbekannten Mann auf deinem Fahrrad ins Gesicht getreten wurde. Durch den Stoß stürzte se zu Boden und verletzte sich leicht.

Der Täter war zirka zwischen 20 und 30 Jahre alt, zirka 1,65m groß, kurze dunkle Haare, europäisches Erscheinungsbild. Er trug eine kurze Hose, ein T-Shirt und eine Sonnenbrille.

Zeugen, die Hinweisen auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.




Unter einer Eiche die letzte Ruhe finden

Zurück zur Natur | FriedWald-Försterin Johanna Gagstatter ist gerne im Wald, lauscht dem Zwitschern der Vögel, dem Rauschen der Blätter und nicht selten begleitet sie mehrmals die Woche Beerdigungen. Im FriedWald bei Schrozberg können sich Menschen einen Baum aussuchen, um unter diesem Baum ihre letzte Ruhestätte zu finden. GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann hat sich von der Friedwald-Försterin zeigen lassen, wie eine solche Beerdigung ausschaut.

Die Konfession spielt keine Rolle

Evangelisch, katholisch, ohne Bekenntnis – Konfessionsunabhängig entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, nicht mehr auf einem städtischen Friedhof begraben zu werden, sondern in der Natur in einem Wald unter einem Baum. Diesen suchen sie sich vorher entweder allein oder mit Angehörigen gemeinsam aus. Oder aber Angehörige entscheiden sich für eine Beerdigung im Wald. Johanna Gagstatter begleitet diese Menschen bei ihrem letzten Weg.

Welcher Baum darf es sein?

Es sei immer wieder spannend, zu sehen, welchen Baum sich jeder aussucht. Angehörigen falle es zu Beginn nicht immer leicht, einen von den insgesamt knapp 300 zur Auswahl stehenden Eichen und Buchen auszusuchen. Aber irgendwann, weiß Gagstatter aus Erfahrung, wenn man hier herumlaufe, spüre man, welcher der Bäume der richtige für den Verstorbenen sei. Eine Grabstätte unter einer solchen Eiche oder Birke kostet ab rund 550 Euro bis zu rund 7.500 Euro für eine große Eiche als Familienbaum mit 20 Urnenplätzen für die nächste 99 Jahre.

Biologisch abbaubare Urnen

Betritt man den FriedWald wartet gleich zur linken, eingerahmt zwischen vielen Bäumen, ein Andachtsplatz mit Holzbänken, einem Holzkreuz und einem Baumstumpf, auf dem eine Urne mit einem Gingkoblatt verziert steht. Die Menschen, die im FriedWald begraben werden, werden eingeäschert. Die Urnen bauen sich biologisch unter der Erde ab. Der FriedWald gehört dem Fürsten Maximilian zu Hohenlohe-Bartenstein. Betreiber ist die Firma FriedWald GmbH mit Sitz in Griesheim bei Darmstadt, die seit ihrer Gründung 2021 mittlerweile über 80 Standorte deutschlandweit betreibt.

Individuelle Beerdigungszeremonien

Wenn jemand beerdigt wird, wird genau vermessen und notiert, an welchem Baum und in welchem Abstand, dass man den Standort immer weder bestimmen kann. Die Bäume sind nummeriert. Auch der Name kommt auf Wunsch auf ein Edelstahlblättchen, das an dem Baum befestigt wird.

Den Inhalt der Beerdigungszeremonie darf man selbst bestimmen – mit Pfarrer oder ohne, mit Musik, wer trägt die Urne bis zu dem Grabesloch am Baum? Verabschiedet man sich im kleinen Kreis oder im großen? Das sei ganz unterschiedlich, sind Gagstatters Erfahrungen. Allerdings gäbe es immer mehr Menschen, die ihre eigene Beerdigung konkret vorher planen und gestalten.

Grabschmuck ist nicht erlaubt

Grabschmuck ist übrigens nicht erlaubt im FriedWald aus Umweltgründen. Wozu auch? Die Natur ist doch schon da, sagt Gagstatter. Die vier Jahreszeiten sorgen für eine natürliche Abwechslung, für ein immer neues Bild. Der Vorteil: Angehörige müssten das Grab nicht besuchen, um zu gießen oder zu bepflanzen. Sie sieht hier viele jüngere Angehörige, die einfach nur so vorbeischauen, vielleicht auch, um selbst ebenfalls ein wenig Ruhe zu finden.

Standort

Anschrift: Gütbach bei Schrozberg | Telefon:  06155 848100

Die FriedWald-Betreiber bieten auch Waldführungen an. Die nächsten sind am 22. Juli 2023, am 05. August 2023 sowie am 19. August 2023 jeweils um 14 Uhr.

Text, Video & Fotos: Dr. Sandra Hartmann

 

 




Über 1.000 Menschen machen am Company Trail mit

Der vierte „Company Trail“ fand am Sonntagvormittag im Gewerbepark Hohenlohe statt und zog annähernd 1200 Teilnehmer an. Bei dieser besonderen Form des Firmenlaufs sprinteten oder spazieren die Teilnehmer von Firma zu Firma und erkundeten dabei die Unternehmen von innen. Mit zahlreichen Attraktionen, sportlichen Herausforderungen und bestem Wetter bot der „Company Trail“ ein abwechslungsreiches Erlebnis für die Teilnehmer jeden Alters.

 Ninja-Hüpfburg

Sportlich und voller Vorfreude waren rund 1200 Menschen am Sonntagmorgen im Gewerbepark Hohenlohe unterwegs, um am vierten „Company Trail“ teilzunehmen. Die Veranstaltung, bei der Teilnehmer von Firma zu Firma gehen oder laufen und die Unternehmen von innen kennenlernen, erfreut sich großer Beliebtheit.

keep alive

Viele Teilnehmer schwärmen von der tollen Atmosphäre und dem Spaß, den sie mit Arbeitskollegen oder Freunden beim Firmen-Hopping haben. Besonders amüsant war ein Lasten-Tretroller-Rennen durch das Lager des Waldenburger Explosionsschutz-Experten R.Stahl.

Kinder begeisterten sich für die Ninja-Hüpfburg am Start bei Ziehl-Abegg. Super auch: riesige Truhen mit leckerem Eis im Zentrallager des Discounters Lidl.

Der Start- und Zielort des „Company Trails“, das Gelände von Ziehl-Abegg, bot neben Imbiss- und Getränkeständen zahlreiche Attraktionen für die Teilnehmer. Die Stadtkapelle Krautheim und die die Cover-Band „keep alive“ sorgten für Unterhaltung auf der Festbühne, während die Kinder sich auf dem Bungee-Trampolin sowie in der Foto-Box und am Luftballon-Stand vergnügten.

Bungee-Trampolin

Das Wetter spielte mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um gut 20 Grad perfekt mit. Chef-Organisator Andreas Bauer (Ziehl-Abegg) freut sich über die gute Resonanz und die annähernd 1200 Anmeldungen für den diesjährigen „Company Trail“. Die Besonderheit des Events liegt darin, dass sich die teilnehmenden Firmen als Arbeitgeber vorstellen und die Teilnehmer die Möglichkeit haben, die Unternehmen von innen kennenzulernen.

Mit dem Stapler durch das Hochregal

Der „Company Trail“ bot neben sportlichen Aktivitäten auch viele Highlights für die jungen Teilnehmer. Vier Mädchen hatten ein besonderes Auge auf den Ziehl-Abegg-Caddy geworfen und freuten sich über eine kurze Fahrt. Celine Piepke aus Öhringen feierte sogar ihren fünften Geburtstag beim Lauf und genoss das Erlebnis in vollen Zügen.

Die verschiedenen Stationen des „Company Trails“ hatten für jeden etwas zu bieten. Von der Möglichkeit, mit dem Hochregalstapler auf sieben Meter Höhe zu fahren, bis hin zu Gewinnspielen und Mitbringsel wie Miniaturausgaben von Werbe-Lkws, konnten die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm genießen.

Mit vielen positiven Eindrücken und dem Spaß-Faktor im Gepäck ging der vierte „Company Trail“ im Gewerbepark Hohenlohe erfolgreich zu Ende. Die Teilnehmer hatten nicht nur die Gelegenheit, sportlich aktiv zu sein, sondern konnten auch die Vielfalt der regionalen Unternehmen hautnah erleben.

Der „Company Trail“ wird von elf Firmen im Gewerbepark Hohenlohe veranstaltet:

Adolf Würth

Backstube Hermann Härdtner

Gemü

Lidl

R.Stahl

Regal Rexnord

Rüdinger

SWG

Würth Elektronik

Würth Modyf

Ziehl-Abegg

Zur Bildergalerie mit weiteren Fotos geht es hier:

http://e.pc.cd/g8GotalK

Quelle: Ziehl-Abegg / Ufuk Arslan

Ziehl-Abegg

 Ziehl-Abegg aus Künzelsau gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel- und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die auch noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen.

Hohe Innovationskraft

Das High-Tech-Unternehmen besticht durch eine hohe Innovationskraft. Ziehl-Abegg (alle Angaben sind bezogen auf das Jahr 2022) beschäftigt 2.800 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 5.100 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 15 Produktionswerke, 30 Gesellschaften und 117 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz liegt bei 873 Mio. Euro.

Im Familienbesitz

Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.

Weitere Informationen auf www.ziehl-abegg.de