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„Auslöser kann jeder Funke sein“

Vor wenigen Tagen ereignete sich der bislang größte Flächengroßband auf einer landwirtschaftlichen Fläche im Hohenlohekreis. Betroffen war eine Fläche bei Künzelsau-Steinbach. Das Feld stand in einem Flammenmeer (wir berichteten). Mehrere Löschfahrzeuge mussten anrücken. Feuerwehrler kämpften gemeinsam mit Landwirten vor Ort gegen das Feuer an. Mit Erfolg. Laut der Polizei ist der Grund bislang noch ich gefunden. Vermutlich aber hat sich das abgeernette Feld unter dem Fahrzeug durch die Hitze und Trockenheit entflammt.

GSCHWÄTZ hat daher beim Geschäftsführer des Bauernverbandes Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Helmut Bleher, nachgefragt, ob derartige Brände nun Alltag werden könnten:

GSCHWÄTZ: Nehmen derartige Bbrände im Zuge der anhaltenden Trockenheit und Dürre zu?

Bleher: Aktuell sehen wir aufgrund der hohen Trockenheit in Verbindung mit der reifen Ernte tatsächlich eine erhöhte Flächenbrandsituation.

GSCHWÄTZ: „Entflammen“ Äcker allein wegen der Trockenheit oder benötigt es hierfür kleine Auslöser wie etwa eine Zigarettenkippe?

Bleher: Auslöser kann jeder Funke sein. In einigen Fällen etwa mechanische Auslöser an Geräten, heiß gelaufene Lager, ein Funkenschlag Metall auf Stein, heiß gelaufene Motoren und ähnliches …

GSCHWÄTZ: Werden in Folge der Hitzesommer Ackerbrände häufiger werden?

Bleher: Wir haben insofern eine Ausnahmesituation, dass die Erntereife mit extremer Trockenheit und Hitze zusammenfällt. Ob sich in den nächsten Jahren tendenziell diese Situation verändert, ist nicht vorhersehbar.

GSCHWÄTZ: Wie kann man dem Vorbeugen?

Bleher: Am besten kann man dadurch vorbeugen, dass man auf die Gefahrenrisiken achtet. Das machen die Bauern auch. Insbesondere  die großen Fahrzeuggespanne und Erntemaschinen sind mit Feuerlöschsystemen ausgerüstet, so dass schnell reagiert werden kann.

GSCHWÄTZ: Teilweise haben die Landwirte viel früher als üblich ihre Felder abgeerntet. Warum?

Bleher: Aufgrund der Wettersituation haben wir dieses Jahr eine sehr frühe Ernte. Das kann nächstes Jahr anders sein.

GSCHWÄTZ: Teilweise grenzen landwirtschaftliche Flächen direkt an Wohngebieten. Ist hier künftig von einer erhöhten Flammengefahr auszugehen?

Bleher: Ich sehe keine erhöhe Gefahr für Wohngebiete. Die allermeisten Felder haben ja genug Abstand. Wichtig ist, auf das Gefahrenpotenzial zu achten.

GSCHWÄTZ: Angesichts der voraussichtlich wesentlich schlechteren Ernteergebnisse in diesem Jahr – werden die Lebensmittelpreise, insbesondere auch die Fleischpreise, wieder ansteigen?

Bleher: Die Lebensmittelpreise hängen zum allergrößten Teil von den globalen Märkten ab. Eine Verknappung auf dem Weltmarkt führt zu höheren Preisen, ein höheres Angebot senkt diese. Letzteres ist vor allem aktuell bei den Fleischpreisen zu beobachten. Die Tierbestände sind weltweit aufgrund der hohen Energiepreise gesunken, deshalb sind die Fleischpreise gestiegen. Im Bereich Schweinefleisch in Deutschland ist die Situation besonders verstärkt worden, weil politisch nur in Deutschland Sondervorschriften erlassen worden sind, die dazu führen, dass Landwirte massiv aussteigen, weil  durch diese eine kostendeckende Arbeit nicht mehr möglich ist.

 




Wir sind viele | Du bist nicht allein

Wir sind für dich da und unterstützen dich, damit du wieder zu deiner ursprünglichen Kraft und Stärke findest – und zwar so, wie es für dich am besten passt, entweder in Form von Einzel- oder Gruppencoachings und/oder in Form von reinem Zuhören, Austausch mit anderen Betroffenen oder in Vereinen.

Auf dieser Seite haben wir für Dich die größten, besten, aktivsten hilfreichsten Gruppen, die sich mit Narzissmus und toxischen Strukturen beschäftigen, aufgeführt. Wir arbeiten mit allen immer Hand in Hand, denn wir alle wissen:

Nur gemeinsam sind wir stark.


Umgang mit Narzissten

Wer in google das Schlagwort Narzissmus eingibt, erhält recht schnell den Link zu der erfolgreichen Internetseite www-umgang-mit-narzissten.de von Sven Grüttefien, einem Heilpraktiker für Psychotherapie, aus dem Norden Deutschlands. Hier erhält man schnell einen recht guten Überblick über die grundsätzliche Wissen über Narzissmus und Partner von Narzissten. Wer sich also nicht sicher ist, ob jemand ein Narzisst ist oder nicht, der ist hier genau richtig. Kontakt, Info & Beratungstermine bei narzisstischem Missbrauch | Telefon: 04451/80 49 29.

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Narzissmus – Hilfe im Umgang und Ausstieg:

Mit fast 12.000 festen Mitgliedern (Stand 2023) ist diese Facebook-Gruppe Narzissmus – Hilfe im Umgang und Ausstieg von Angelika Beck eine der führenden  Gruppen in Deutschland, wenn es um Narzissmus geht. Die Gruppe gibt es sei fünf Jahren, Hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen. Darüber hinaus bietet die Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt „Opfer von Narzissmus“ auch Inner Circles, etwa zu den Themen Trauma, Psychosomatik, Ängste verlieren und Selbstwert erhöhen an. „In dieser Gruppe möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen an Betroffene weitergeben, die sich aktiv mit dem Umgang oder Ausstieg auseinandersetzen wollen. Hier soll es weniger um Jammern und Klagen gehen, sondern viel mehr um konkrete Wege zu einer persönlichen Lösung. Wer aktiv an diesem Thema arbeiten will, ist hier richtig. Mit dieser Gruppe möchte ich Leuten helfen, die aus eigener Kraft nicht weiterkommen, aber den Gang zum Therapeuten scheuen. Wenn du dich angesprochen fühlst, komm gerne dazu. Regelmäßig werde ich in der Gruppe live eine Frage-Antwort-Runde anbieten und zu nachgefragten Themen immer wieder Beiträge verfassen. Letzten Endes dient die Gruppe natürlich auch dem Austausch von euch untereinander. Direkter Kontakt: Angelika Beck, Max-Beck-Straße 21, Schwäbisch Gmünd, 73529, Deutschland, info@angelika-beck.com; Telefon: 01794204271

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Die psychologische Beraterin und ebenfalls Betroffene von narzisstischem Missbrauch, Artemis Sengstock, hat eine sehr erfolgreiche Community auf facebook mit über 16.000 Followern ins Leben gerufen mit dem Namen: „Hilfe für Opfer von Narzissten“. Sie coacht mit Menschen mit ähnlichen Erfahrungen. Der direkte Kontakt zu ihr:

Artemis Sengstock
Schoppershofstr. 77
90489 Nürnberg

Telefon: +49 (0) 91193168210
E-Mail: hilfefueropfervonnarzissten@gmail.com

Homepage: Impressum – Artemis Sengstock (hilfefueropfervonnarzissten.com)

Artemis Sengstock hat auch einen sehr guten youtube-Kanal über Narzissmus: https://www.youtube.com/@narzissmushilfe

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Wertvolle Tipps und Einsichten in die Psyche von Narzissten und konkrete Handlungsanweisungen erhaltet ihr auf dem Instagram-Kanal narzissmus.verarbeiten von Elisabeth Gessner:

spotify: Narzissmus: Überleben, heilen, gedeihen | Podcast on Spotify

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Eine Expertin, wenn es um Narzissmus, Trennung und vor allem um die betroffenen Kinder dabei geht, ist ganz klar Erika Schewsky. In ihrem Instagram-Kanal narzissmus_spektrum erfahren Betroffene viel zum Thema gemeinsame Kinder mit eineR/m narzistischen Partner:in. Hier geht’s zu ihrem Kanal:

https://www.instagram.com/narzissmus__spektrum/

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Auf dem Instagram-Account von Juli namens https://www.instagram.com/narzissmus_begreifen/ gibt es zu diversen Themen rund um Narzissmus interessante Videos und dazu auch immer viele Leser-Kommentare von Betroffenen.

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Auch gute erste Info- und support-Videos:

(6) Narzissmus – Wie erkenne ich eine narzisstische Person im Gespräch – YouTube

(6) Sag DAS – und jeder Narzisst zittert vor dir (und gibt auf!) – YouTube

(6) Alltagsverhalten von Narzissten • erkennen • Tipps – YouTube

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Die LÖWINNEN sind immer für Dich da, wenn Du Unterstützung in jedweder Form brauchst (emotionale Aufbauhilfe, physische Unterstützung, support bei Gerichtsverfahren). Du kannst uns jederzeit einfach und uns unkompliziert über WhatsApp kontaktieren: 0172/68 78 474. Auch per Mail über unser Kontaktformular ist das möglich.

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Bislang größter Flächenbrand im Hohenlohekreis

Zum aktuell größte Flächenbrand des Hohenlohekreises wurden die Abteilungen Steinbach, Amrichshausen, der Löschzug Gaisbach und der Löschzug Künzelsau alarmiert. Auf einer Fläche von zirka acht Hektar brannte ein noch nicht abgeerntetes Feld. Mit insgesamt fünf wasserführenden Fahrzeugen und mehreren C-Rohren wurde der Brand abgelöscht. Unterstützt wurde die Feuerwehr von mehreren Landwirten mit Pumpfässern und Grubbern.

Die Feuerwehr Künzelsau bedankt sich im Rahmen dieses Einsatzes explizit bei den Landwirten: „Vielen Dank an dieser Stelle an die Landwirte. Ihr seid bei solchen Einsätzen immer eine sehr große Hilfe.“




„Ich stehe unter Schock“

Mit Spannung warteten rund 500 Schüler:innen des Ganerben-Gymnasium, Lehrer:innen, Schüler:innen, Vertreter:innen der Stadt Künzelsau und der Presse am Dienstagvormittag, den 18. Juli 2023, auf dem Nagelsberger Sportplatz auf den Start eines Stratosphärenballons mit einer Forschungskapsel, die Neuntklässler selbst gebaut hatten. Sie beteiligen sich damit einem Projekt der Deutschen Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Berlin, welche durch den Künzelsauer Astronauten Alexander Gerst noch immer gute Kontakte in die Kreisstadt des Hohenlohekreises pflegt. Deutschlandweit sind 20 Schulen mit am Start. Die Forschungskapsel der Ganerben-Schüler:innen sollte Daten aus der Stratosphäre liefern, etwa Bilder von der Wolkendecke machen oder von der Erde aus rund 40 Kilometern Höhe. Zudem befand sich ein selbst gebautes Höhenexperiment in der Forschungskapsel.

Ballon hebt ab, Forschungskapsel bleibt auf dem Boden liegen

Trotz lediglich sportlicher zwei Wochen Vorbereitungszeit und einem am Abhebetag nicht passenden Schlauch zum Befüllen des Ballons schafften die Klassen es am Ende, den Ballon zum Abheben zu bringen. Er flog Richtung Himmel. Dann der Schock: Die Forschungskapsel blieb auf dem Boden liegen.

Die vom DLR gestellte Schnur reisst

Der Grund, wie sich nachher herausstellte: eine Schnur war gerissen. Ausgerechnet jene Schnur, die laut dem Baukastensystem vom DLR auch ausdrücklich zum Befestigen der Kapsel am Ballon vorgesehen war. Der leitende Lehrer, Thomas Lonkai, fand zunächst kaum Worte, als er zuerst Richtung Himmel schaute, wie der Ballon schnell aufstieg und dann kaum mehr zu sehen war, dann auf die vor ihm liegen gebliebene Box. „Ich stehe unter Schock“, sagte er und hielt sich die Hände vor den Mund.

Der Ballon fliegt ‚gen Himmel – leider ohne die Forschungskapsel. Foto: GSCHWÄTZ

Wie wirkt sich der Luftdruck und die parallel abfallende Temperatur auf das Experiment aus?

Zwei Wochen lang hatten die Klassen den Ballon und der Kapsel getüftelt und alles zusammengebaut. Ein kleines Team, darunter Anna Kartun, Thalia Klipstein, Christian Girbardt, Sophia Foutsitzidou, Tessa Richter, Maren Wanck uns Jacqueline Dechan hatte besonders viel Zeit investiert. Die 14- bis 16-Jährigen hatten sich unter anderem ein Experiment ausgedacht und dieses in die Forschungskapsel integriert. Die Forschungskapsel sollte unter anderem Daten über den Luftdruck, die Temperatur und die Feuchtigkeit messen. Hierfür befanden sich vier Reagenzgläser in der Kapsel, gefüllt mit Wasser, einem Salzwassergemisch, einem Zuckerwassergemisch und Isoprpanol. Die Schüler:innen wollten wissen: Wie verhalten sic die einzelnen Flüssigkeiten bei zunehmendem Luftdruck und abfallender Temperatur. Eine Kamera sollte den Prozess filmen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals so aufgeregt war“, sagte Thomas Lonkai noch kurz vor dem Abflug.

Kurz vor dem Start auf dem Nagelsberger Sportplatz. Foto: GSCHWÄTZ

In Nürnberg sollte die Kapsel wieder landen

2 GPS-Geräte, um den Ballon später orten zu können, befanden sich ebenfalls in der Kapsel. Der Höhenflug sollte nur ein paar Stunden dauern. Bei rund 40 Kilometern in der Höhe sollte der Ballon platzen und die Kapsel mit einem Fallschirm bei Nürnberg landen. Von dort wollte man die Kapsel dann wieder zurück nach Künzelsau bringen und die Daten auswerten.

Die weiße Box bleibt auf dem Boden liegen. Foto: GSCHWÄTZ

Schulleiter Edwin Straßer sieht das Dilemma mit der liegen gebliebenen Forschungskapsel sportlich: Es gehe um die Sache, darum, dass Schüler:innen ein solche Forschungskapsel gemeinsam gebaut haben, um das Wissen, dass sie sich dabei angeeignet haben. Das Ganerben-Gymnasium hat neben dem sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt auch den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Lehrer Martin Reuter betont: „Es ist einfach etwas anderes, derartige Projekte auf die Beine zu stellen, als im Klassenzimmer nur über die Theorie zu sprechen.“ Die Schüler:innen Sophia und Thalia fanden es gut, dass die Schüler:innen in unterschiedliche Gruppen wie Forschung, Bauen und Filmen eingeteilt wurden. „Wir haben uns ausserdem mit neuen Themenbereichen befasst, mit neuer Technik, die wir zuvor nicht gekannt haben, zum Beispiel, wie wir GPS-Tracker einrichten und dann auch verfolgen können.“

Anna mit der Forschungskapsel. Foto: GSCHWÄTZ

Neuer Starttermin

Tragisch: Es handelte sich bereits um den dritten geplanten Starttermin. Die ersten beiden wurden nicht genehmigt, einmal wegen eines NATO-Manövers und einmal wegen den mündlichen Abiprüfungen. Aller guten Dinge sind drei, heißt es so schön. Nun werden es vier sein. Der neue Starttermin soll nach den Sommerferien sein. Dann soll der Stratsophärenballon wieder abheben, nur dieses Mal mit der Forschungskapsel daran.

Text, Fotos & Video: Dr. Sandra Hartmann




„Das Betreten des Uferbereichs der Jagst in einer Breite von 10 Metern ab der Böschungsoberkante sowie von Inseln und Kiesbänken für Freizeitnutzung ist außerhalb geschlossener Ortslagen grundsätzlich verboten“

Bei derart heißen Sommertagen, wie wir sie derzeit wieder erleben, treibt es die Menschen wieder verstärkt nicht nur ins Freibad, sondern an Seen und Flüsse. Aber gerade die Flüsse und die darin lebenden Bewohner leiden ebenso unter trockenen Flussbetten.

Nun hat das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer öffentlichen Mitteilung explizit darauf hingewiesen, was dabei erlaubt und was verboten ist. Hätten Sie das gewusst?

Anbei die Do’s und Don’ts für Kocher und Jagst:

„Aus Gründen des Wohls der Allgemeinheit, insbesondere zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, ist der sogenannte Gemeingebrauch an Kocher und Jagst nach § 25 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Verbindung mit § 20 Wassergesetz für Baden-Württemberg (WG) durch bestehende Verordnungen des Landratsamtes Hohenlohekreis eingeschränkt“, heißt es darin.

Unter anderem sind folgende Einschränkungen festgelegt:

  • Das Befahren mit Booten und Wasserfahrzeugen aller Art (ohne eigene Triebkraft) ist in bestimmten Bereichen grundsätzlich und sofern der Wasserstand des Kochers/der Jagst einen Pegelstand von 40 cm unterschreitet, verboten.
  • Das Betreten des Uferbereichs der Jagst in einer Breite von 10 Metern ab der Böschungsoberkante sowie von Inseln und Kiesbänken für Freizeitnutzung ist außerhalb geschlossener Ortslagen grundsätzlich verboten.
  • Das Zelten innerhalb des Erholungsstreifens von 50 Meter Breite entlang der Jagst ist beidseitig verboten.
  • Das Baden in der Jagst ist grundsätzlich nur innerhalb der geschlossenen Ortslagen zulässig. Abweichend davon ist das Baden außerhalb geschlossener Ortslagen nur an öffentlich ausgewiesenen Badeplätzen zulässig.

Nähere Informationen und Detailkarten finden gibt es auf:

www.hohenlohekreis.de/de/buergerservice/bereiche-von-a-z/natur-und-umwelt/kocher-und-jagstverordnung.

Verstöße gegen die Festlegungen der Verordnungen können nachhaltige Störungen der Gewässer und aller mit ihnen verbundenen Lebensgemeinschaften verursachen. Sie stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit Geldbußen geahndet werden.

Das Landratsamt Hohenlohekreis bittet alle Bürger:innen, die Regelungen einzuhalten. Mit der Einhaltung kann jeder einen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt beitragen.

 




Schutzhütte mit Grillstelle für Berndshäuser See oder Naschgarten am Künzelsauer Kocherwehr?

Mitmachen und mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget. Auch in diesem Jahr haben die Künzelsauer Vereine, Organisationen und Bürger vielseitige Projektideen vorgeschlagen. Über diese können die Bürger:innen über die Sommermonate abstimmen.

„Das Bürgerbudget läuft bereits in der fünften Runde. Über 20 Projekte haben wir damit bereits auf den Weg gebracht und unterstützt“, freut sich Bürgermeister Stefan Neumann. „Welche Bürgerprojekte sollen 2023/2024 an den Start gehen? Das entscheiden Sie mit Ihrer Stimme beim Voting. Machen Sie mit und unterstützen Sie ihr Lieblingsprojekt.“ Es stehen auch dieses Jahr wieder insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung.

50.000 Euro stehen zur Verfügung

Alle Künzelsauer Einwohner:innen ab 16 Jahren können über den Sommer an der Abstimmung beteiligen und einmal ihre Stimme abgegeben. Wer keinen Zugang zur Online-Abstimmung hat, kann seine Stimme im Bürgerbüro im Rathaus abgeben. Auch beim Künzelsauer Stadtfest wird es die Möglichkeit geben, vor Ort abzustimmen. Alle, die an der Abstimmung teilnehmen, haben die Chance einen Gutschein zu gewinnen. Verlost werden Gutscheine der Werbegemeinschaft Künzelsau sowie Eisgutscheine. Im September 2023 gibt der Gemeinderat die 50.000 Euro für die Siegerprojekte des Bürgerbudgets frei und die Umsetzung der Projekte kann beginnen.

Folgende sieben Projekte stehen von 1. Juli bis 31. August 2023 zur Abstimmung:

Ruhezone und Rastplatz mit Naschgarten am Kocherwehr, Mobilitätsteam des Klimabeirats Künzelsau, Antragssumme 15.000 Euro.

Eine neue Sitzbank und Ersatz für die bestehende sowie Pflanzung eines Baums zur Beschattung, Boulefreunde, Kyffhäuser, Spielplatznutzerinnen und -nutzer aus Gaisbach, Antragsumme 4.000 Euro.

Schutzhütte mit Grillstelle am Berndshäuser See, Ortschaftsrat Nitzenhausen, Antragssumme 11.000 Euro.

Acht zusätzliche Bühnenteile, Spiel- und Singkreis Gaisbach e.V., Antragssumme 5.500 Euro.

Spielgerätehäuser für Künzelsauer Spielplätze, Privatpersonen, Antragssumme 20.000 Euro.

Nachbau der Kochertalbahn im Maßstab 1:87 mit digital gesteuertem Betriebslauf, Interessengemeinschaft Kochertalbahn, Antragssumme 2.500 Euro.

Die Kochertalbahn war laut Klaus Föhl bis in die 1970er Jahre eine der rentabelsten Nebenbahnen in Baden-Württemberg. Foto: www.fohl/kochertalbahn.de

Umbau des Geräteschuppens in öffentliche WC-Anlagen für Sportler:innen und Gäste der Sportanlagen Ballenwasen SSV Gaisbach, Antragsumme 20.000 Euro.

Der SSV Gaisbach feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Foto: privat

Alle Informationen rund um das Künzelsauer Bürgerbudget – auch den Link zur Abstimmung – gibt es auf der städtischen Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget.

 

 




So viel verdienen Würth-Mitarbeiter:innen

Das Nachrichtenportal Karlsruhe Insider veröffenlichte nun die Gehälter, die Mitarbeiter des Großunternehmens Würth aus Künzelsau angeblich im Durchschnitt erhalten. Auf welchen Quellen genau diese Zahlen basieren, steht in dem Artikel ebenfalls: Das Arbeitsportal Kunuu hat diese Zahlen aus Angaben von Würth-Mitarbeiter:innen generiert.

Hohe Gehälter bei Würth

Adolf Würth gründete seine Firma im Jahr 1945. Seitdem hat sich das Unternehmen auf den Verkauf von Befestigungs- und Montagematerial spezialisiert. Schrauben, Muttern, Dübel, Werkzeuge, chemisch-technische Produkte und vieles mehr fallen in die Produktpalette des Unternehmens mit Hauptsitz in Künzelsau in Baden-Württemberg. Würth ist für seine qualitativ hochwertigen Produkte und darüber hinaus für seinen umfangreichen Kundenservice bekannt. Weltweit ist das Erfolgsunternehmen in über achtzig Ländern präsent. 78.000 Mitarbeiter und ein jährlicher Umsatz von mehreren Milliarden Euro machen Würth dabei zu einem Riesen am Markt. Das scheint sich auch für die Angestellten auszuzahlen.

Bereits Lehrlinge verdienen gut

Bereits Lehrlinge verdienen hier 14.700 Euro im Jahr. Als Werkstudent sind es im Durchschnitt schon 20.600 Euro. Ein Lagerist bringt jährlich 31.100 Euro nach Hause, während eine Verkaufskraft im Einzelhandel sich über 35.100 Euro freuen darf. Und ein Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst macht gute 38.000 Euro.
Aber da geht noch mehr

Das sind schon mal keine schlechten Gehälter. Aber es gibt noch Raum nach oben. Während ein Logistiker durchschnittlich 39.200 Euro im Jahr bekommt, sind es beim Elektriker bereits 42.800 Euro. Betriebswirtschaftler verdienen nicht weniger als 44.000 Euro. Ein Ingenieur indessen macht sage und schreibe 60.000 Euro im Jahr. Aber da geht noch mehr.

Hier scheint es keine Grenzen zu geben

Richtig, das meiste Geld nehmen wie überall die Chefs und Manager mit. Hier scheint es keine Grenzen zu geben. Bei einem Abteilungsleiter liegen die jährlichen Einkünfte im Durchschnitt bei 68.600 Euro, bei einem Key-Account-Manager bei 69.800 Euro und bei einem Teamleiter bei 72.400 Euro.

Wer dachte, das war es schon, hat sich getäuscht. Denn das sind die absoluten Spitzenreiter in puncto Gehalt bei Würth: Bezirkschef (76.100 Euro), Leiter Supply Chain (77.200 Euro), Country Manager (82.200 Euro), Leiter Marketing (83.200 Euro), SAP Applikationentwickler (88.200 Euro). Der zweite Platz geht an den Business Unit Manager mit einem Jahresgehalt von 90.700 Euro. Der Leiter des Vertriebs legt dann noch mal ordentlich nach: Er darf sich jährlich über 96.800 Euro freuen.




O-zapft is

sw😊




Klimafreundlicher Schulbus

Große Augen gab es bei der Jungfernfahrt im Schulbus der FSAS, denn dieser fährt nun „geräuschlos“ und vor allem umweltfreundlich. Die beiden Haustechniker der Freien Schule Anne-Sophie Künzelsau Udo Bürkert und Jürgen Ehrmann machten sich gespannt auf den Weg nach Denkendorf in Bayern zum Unternehmen pepper motion, das „ausgediente Busse umrüstet“.

Auf Elektro umgerüstet

Dort stand der schicke und auf Elektro umgerüstete „neue“ Linienbus der FSAS schon fahrbereit auf dem Hof. Der „neue FSAS-Bus“ erhält ein „zweites Leben“ und wird zunächst in der Erprobungsphase bis Ende 2023 eingesetzt.

Nach der Einweisung setzte sich Herr Udo Bürkert hinter das Steuer und brachte ihn zur FSAS. „Ein schmuckes Stück“, meinte er stolz. „Er ist gut zu fahren und unsere Lernpartner*innen werden die künftigen Fahrten genießen können“, fügte er hinzu.

Von Würth Elektronik gesponsort

Gleich nach dem ersten Einsatz als Schulbus hagelte es großes Lob. Wobei die FSAS-Lernpartner*innen sich besonders freuen, dass damit ein wertvoller Beitrag für die Umwelt geleistet wird und die Freie Schule Anne-Sophie vorbildlich diesen Schritt gegangen ist. „Die Mitfahrt ist zudem sehr komfortabel,“ war das nächste Lob, das nicht unbedeutend ist.

Durch das Sponsoring von Würth Elektronik ICS mit Standort in Waldzimmern ist es möglich, nun CO2-neutral zu fahren: passend zu unserem Jahresmotto „Achtung Mensch! – Das Klima macht unseren Planeten lebenswert – ich übernehme Verantwortung!“

Fotos: Wolfgang Schiele/FSAS

 




Schattenspender für die Kindertagesstätte in Unterginsbach

Im Rahmen der Baumpflanzaktion im Jubiläumsjahr des Hohenlohekreises hat auch die Stadt Krautheim am 21. Juni 2023 einen Speierling gepflanzt. Mitarbeiter des Bauhofes sowie Ralph Heinzelmann, der zuständige Revierförster, pflanzten einen Speierling im Garten der neuen Kindertagesstätte „Ginsbachtal“ im Teilort Unterginsbach. An der Einweihung am Sonntag, den 25. Juni 2023 brachte Bürgermeister Andreas Köhler noch das entsprechende Informationsschild an. Er freute sich über den neuen Speierling: „Vivat, crescat, floreat – die KiTa möge leben, wachsen und gedeihen“. In einigen Jahren wird der Baum Schatten spenden und seine gesunden Früchte können von den Kindern geerntet werden. Als trockenheitstoleranter Baum ist der Speierling in Zeiten des Klimawandels besonders geeignet.

Speierlinge in Zeiten des Klimawandels besonders geeignet

Passend zum Motto „Zusammengewachsen“ und insbesondere auch zum dazugehörigen Logo, werden im gesamten Jahr im Kreisgebiet Bäume gepflanzt. Alle Städte und Gemeinden des Hohenlohekreises pflanzen jeweils einen Speierling in ihrem Gemeindegebiet.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Bürgermeister Andreas Köhler mit dem neugepflanzten Speierling am Neubau der Kindertagesstätte „Ginsbachtal“ in Krautheim-Unterginsbach.

Foto: Stadt Krautheim